Massivhaus: großes Eigenheim mit langer Lebensdauer für Familien zum Bauen oder Kaufen

Massivhaus kaufen – Die Wahl der richtigen Immobilie ist bei Wohnungen, genauso wie bei Häusern nicht leicht: Wohnungen und Häuser gibt es in unterschiedlichsten Formen. Ob bei Hauskauf, Hausbau oder auch dem Verkauf eines Hauses: (s)eine Immobilie zu kennen kann entscheidend sein. Es gibt zahlreiche Arten von Häusern wie das Fertighaus, das Doppelhaus oder das Landhaus. Hier erfährst du nun alles über das Massivhaus. Faktoren wie Kosten, Materialien oder Dauer des Baus haben eine hohe Bedeutung, wenn es um die Anschaffung eines Eigenheims geht. Mithilfe der Informationen zur Finanzierung, der Auswahl des Grundstücks und der Lebensdauer des Hauses kannst du dir ein Urteil bilden und entscheiden, welche der aufgeführten Vor- und Nachteile entscheidend für dich sind – und ob ein Massivhaus das richtige für dich ist. Hier gelangst du zurück zur Übersicht mit Definitionen und Vor- und Nachteilen der gängigen Hausarten.

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Was ist ein Massivhaus? Bauweise, Materialien und Merkmale

Ein Massivhaus ist eine Bauweise eines Hauses, wobei das Haus Stein-auf-Stein aus massiven Baumaterialien erbaut wird. Individuelle Wünsche des Bauherrn machen somit jedes Haus zu einem einzigartigen Unikat.

Gegensatz des Massivhauses ist das Fertighaus. Bei dieser Bauweise wird das Haus nach dem Baukastenprinzip mit einer Holzkonstruktion erbaut. Für das Massivhaus hingegen werden Materialien wie Porenbeton, Kalksandstein, Ziegenstein (Wände und Geschosse) und Holz (Treppen- und Dachkonstruktion) verwendet. Auf der Baustelle werden alle Materialien angeliefert und dort später von Fachfirmen zu einem Haus zusammengebaut.

Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer eines Massivhauses ca. 100-120 Jahre und ist somit langlebiger als ein Fertighaus. Der Quadratmeterpreis eines Neubaus liegt bei durchschnittlich 1.300 Euro für die Baukosten exklusive des Grundstückes. Ein oberes Limit für die Preisgrenze gibt es nicht.

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Raumaufteilung: freie Gestaltung der eigenen 4 Wände

Durch die individuellen Wünsche und Bedürfnisse nach denen sich ein Massivhaus planen lässt, bestehen bei der Raumaufteilung vielerlei verschiedene Optionen. Die Gestaltung, Größe und Nutzung einzelner Räume ist ganz dem Bauherrn überlassen. Begehbare Kleiderschränke, eine offene Küche oder schallgedämmte Musikzimmer – jegliche Wünsche im Innen- als auch Außenbereich können mit dem Architekten besprochen werden.

Vor- und Nachteile: Lage, Infrastruktur, Bauzeit & mehr

80% der heutigen Bauherren entscheiden sich trotz der Alternative des kostengünstigeren Fertighaus immer noch für ein Architektenhaus in der Massivbauweise. Welche Gründe dafür und dagegen sprechen, sich für den Bau eines Massivhauses zu entscheiden, wird in den nächsten Absätzen erläutert.

Vorteile: hohe Lebensdauer & guter Schall- und Brandschutz

Die Entscheidung zu einem Massivhaus bringt dir einige Vorteile, auch im Vergleich zu einem Fertighaus: Der Grund und der größte Vorteil weshalb sich die Vielzahl der Bauherrn für ein Massivhaus entscheiden, ist die individuelle Gestaltung des Hauses. Grundriss, Größe, Materialien, Form und Ausstattung des Hauses können nach Belieben bestimmt werden.

Die massiven Materialien wie Beton oder Stein sorgen für ein gutes Raumklima und verbessern die Luft- und Feuchtigkeitszirkulation im Inneren des Raumes. Das hochwertige Baumaterial sorgt für einen hohen Schall- und Brandschutz Vorteil.

100 bis 120 Jahre beträgt die Lebensdauer eines Massivhauses, somit können drei Generationen in dem Haus leben. Im Gegenzug zu einem Fertighaus ist das Massivhaus auch beständiger gegen Umwelteinflüsse wie Überschwemmungen oder Starkregen. Die lange Lebensdauer und die Massivität des Hauses ermöglichen auch die Erzielung eines höheren Verkaufspreises.

Kosten an der Arbeit an einem Massivhaus können gespart werden, wenn man Arbeiten am Haus selbst erledigt, anstatt Handwerker für diese Tätigkeiten zu beauftragen. Erbrachte Eigenleistungen können bis zu einem gewissen Punkt als Eigenkapital angerechnet werden.

  • individuelle Gestaltung (Grundriss, Größe, Materialien & Ausstattung)
  • gutes Raumklima durch massive Materialien
  • guter Brand- und Schallschutz
  • lange Lebensdauer
  • beständig gegen Umwelteinflüsse
  • hoher Verkaufspreis
  • Eigenleistungen können als Eigenkapital gezählt werden

Nachteile: lange Bauzeit & Bauverzögerungen

Neben der ganzen Vorteile bringt ein Massivhaus auch negative Punkte mit sich. Bevor der Bau erfolgt, sollte die Finanzierung für das Haus geklärt werden. Mögliche Förderungsprogramme können bei Kreditinstituten beansprucht werden. Die doppelte Belastung durch die Finanzierung des Neubaus und der zuzahlenden Miete für die bisherige Wohnung, kann mithilfe eines Förderungsprogrammes leichter gestemmt werden.

Verzögerungen am Bau durch längere Schlechtwetterperioden sind nichts ungewöhnliches, dies kann als Bauherr nicht nur die Wartezeit, sondern auch die Kosten erhöhen. Grund für die verlängerte Bauzeit sind oft die langen Trocknungszeiten der Bauteile, die zu Verlängerungen führen. Zudem können einige der Bauabschnitte nur witterungsbedingt fertiggestellt werden, wie es z.B. beim Dachstuhl so ist.

Der Bau eines Massivhauses benötigt eine Zusammenarbeit mehrerer Gewerke. Für den Bau braucht es die Unterstützung von Maurern, Dachdeckern, Malern, Fliesenlegern und vielen mehr. Schwierig kann sich demnach auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Handwerkern gestalten. Wenn die Kommunikation misslingt, kann es ebenfalls zu Verzögerungen oder gar baulichen Fehlern kommen.

  • hohe finanzielle Belastung
  • lange Bauzeit
  • oft Verzögerungen beim Bau
  • witterungsbedingtes Arbeiten
  • viele verschiedene Gewerke

Energieregeln für Bauherren & Hausbesitzer: richtig dämmen, heizen und Energieausweise

Für Bauherrn und Hausbesitzer gibt es Energieregeln, die relevant sind wenn es um Bau, Kauf oder Sanierung geht. Heizen, Dämmen und Neuheiten an den Energieausweisen sind die größten Punkte, die es zu beachten gilt. Welche Bestimmungen und Vorgaben für zukünftige Besitzer oder Bewohner eines Massivhauses gelten, werden dir nun erläutert.

Heizen: Öl- und Gasheizkessel austauschen

Außer Betrieb genommen werden, müssen alle Öl- oder Gasheizkessel, die älter als 30 Jahre alt sind. Dazu kommt die Bestimmung der deutschen Energie-Agentur, dass Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern mit Niedertemperatur- und Brennwertkessel, die am 1. Februar 2002 mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, von der Regel ausgenommen werden.

Dämmen: Dächer und obere Geschossdecken

Hausbesitzer müssen alle Decken beheizter Räume, die an ein nicht beheiztes Dachgeschoss grenzen, dämmen. Ergo das Dach oder die oberste Geschossdecke des Hauses. Die dena nimmt dabei alle Hausbesitzer aus, die am 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung genutzt haben.

Energieausweise: Energieklassen von A+ bis H

Die neuen Bestimmungen der Energieregeln wirken sich auch auf den Energieausweis aus. Zu dieser Neuerung gehört die Unterscheidung in verschiedene Energieeffizienzklassen von A+ bis H. Die Angaben müssen auch in Immobilienanzeigen gekennzeichnet werden, damit Verbraucher, Mieter und Käufer mehr Klarheit über den Energieverbrauch erhalten.

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Grundstück: Auswahl und Eigenschaften des richtigen Grundstücks

Bevor ein Land als Bauland genutzt werden kann, muss überprüft werden ob dieses Land und in welcher Form dieses bebaut werden darf. Das Grundstück muss nach §30 oder §34 des Baugesetzbuches (BauBG) als Bauland ausgewiesen werden, damit auf diesem ohne Einschränkung ein Bau stattfinden kann.

Entscheidender Faktor bei dem Bau des Massivhauses ist die richtige Wahl des Grundstückes. Ein Standort mit einer guten Infrastruktur und einer guten Anbindung an das Verkehrsnetz ist für viele Bauherrn ein relevanter Punkt bei der Lagebestimmung. Irrelevant sind aber auch nicht die sogenannten „Mikrofaktoren“, hierzu zählen Störfaktoren in der Umgebung des zukünftigen Hauses wie Lärm, Strommasten, Elektrosmog und die Ausrichtung des Gartens.

Über die Beschaffung des Baulandes informiert der Bebauungsplan. Die Höhe des Grundwasserstandes sowie Bestimmungen zur Erdgeschoss- und Fußbodenhöhe bis zur Dachneigung und Geschossflächenzahl werden hier festgehalten. Damit Altlasten im Boden wie Verschmutzungen durch Öl oder Bauschutt ermittelt werden können, sollte ein Bodengutachten gemacht werden, einkalkuliert werden sollte hier eine Summe von 800-2.000€.

Checkliste: Wahl des Grundstücks

Auf der Suche nach dem perfekten Grundstück solltest einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Die relevantesten Punkte findest du hier einer Checkliste:

  • Handelt es sich um ausgewiesenes Bauland?
  • Ist eine gute Infrastruktur vorhanden?
  • Gibt es irgendwelche Störfaktoren in der Umgebung?
  • Wie ist das Bauland beschaffen?
  • Wird ein Bodengutachten benötigt?

Tipp! Grundstück kaufen: Baufläche, Bauantrag & Co.

Wichtige Aspekte beim Bau eines Massivhauses: Bauträger, Architekt & Co.

Ein Hausbau stellt jeden Bauherrn vor eine große Aufgabe. Dabei ist es egal ob sich um ein Fertighaus oder Massivhaus handelt, der Bau stellt sich oft als zeitintensive Herausforderung heraus. Immer gerechnet werden, sollte dabei mit unvorhergesehenen Bauverzögerungen, die die Kosten massiv in die Höhe treiben können.

Bei dem Hausbau gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten nach denen du verfahren kannst. Zum einem besteht die Möglichkeit einen Architekten zu beauftragen, welcher dein Haus individuell und persönlich abgestimmt auf deine Bedürfnisse gestaltet. Zum anderem kann ein Bauträger beauftragt werden, welcher dir meist vorausgeplante Lösungen und Module präsentiert, welche nach nach Belieben zusammengestellt werden.

Vor allem in bestimmten Regionen können günstige Grundstücke erworben werden, da gewisse Regionen um den Zuzug neuer Mitbürger bemüht sind. So kann auch mit dem Grundstück Geld gespart werden, auch wenn dieses nicht deiner ersten Wunschlage entspricht.

Massivhaus bauen oder kaufen: Tipps & Möglichkeiten zur Finanzierung

Aufgrund des hohen und langfristigen Wert des Hauses, stehst du mit einem Massivhaus gegenüber der Bank in einer guten Verhandlungsposition. Der Verkehrswert eines Hauses ist nämlich die Grundlage für einen Bau- oder Immobilienkredit. Berechnet wird dieser aus dem Sachwert der Immobilie, der Nachfrage, der Umgebung und der Infrastruktur. Des Weiteren fließen in den Verkaufswert auch noch das Baujahr, die Substanz, Alter und Ausstattung der Immobilie. Grundstückswert, genereller Marktwert pro Quadratmeter und der Vergleichspreis mit anderen massiven Häusern spielen auch eine Rolle.

Liegt das Haus in einer begehrten Lage und hat dazu noch einen guten Zustand, kann eine hohe Kreditsumme von der Bank gewährt werden. Das Objekt gilt für die Bank als Sicherheit und ist über eine Grundschuld finanzierbar. Die Verkehrswertermittlung sollte vor jeder Finanzierung von einem Experten durchgeführt werden, denn sie gilt als die Grundlage für eine Finanzierungshilfe. Im Regenfall wird bei Massivhäusern ein Annuitätendarlehen gewährt und mit einer Grundschuld abgesichert. Wird der festgelegte Zeitraum des Darlehens von meist 3 bis 18 Monaten überschritten, kommen Zinsaufschläge hinzu. Nach dem Darlehen folgt gegebenenfalls eine Anschlussfinanzierung.

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Was du vor dem Kauf/Mieten eines Massivhauses beachten solltest

Massivhäuser verschiedener Stilrichtungen können sowohl zur Miete als auch zum Kauf erworben werden. Bevor ein Miet- oder Kaufvertrag unterschrieben werden, sollte der Zustand der Immobilie auf eventuelle Mängel überprüft werden.

Jeder Haustyp bringt seine eigenen besonderen Merkmale mit sich, die für oder gegen die Interessenten sprechen. Ein Massivhaus ist vor allem durch seine Individualität und lange Lebensdauer bestimmt. Bei einem älteren Bau sollte in jedem Fall die Energie Effienizenz des Hauses geprüft werden. Ansonsten kann es hier zu hohen Energie- und Nebenkosten kommen.

Große Außen- und Gartenflächen bedürfen einer intensiven Pflege, daher sollte hier auch langfristig genügend Zeit und Geld für die Instandhaltung der Immobilie gegeben sein.

Überprüfung des Kaufvertrags / Mietvertrags

Festgehalten werden müssen im Immobilienvertrag alle wichtigen Punkte zu den persönlichen Angaben zu Käufer und Verkäufer. Zusätzlich dazu werden der verhandelte Preis , die Lage und Beschreibung aufgeführt. Auskünfte zu Ausstattung, Mobiliar und bestehende Mängel gehören ebenfalls zu den Vertragspunkten. Abschließend werden auch die Abwicklung der Zahlung und der Zeitpunkt der Schlüsselübergabe im Vertrag dokumentiert.

Eine wichtige Klausel auf welche, der Vertrag geprüft werden sollte. ist der Ausschluss einer Haftung für Sachmängel. Wird dies nicht ausgeschlossen, kann der Verkäufer den Käufer an für Schadenersatz an bereits bekannten Mängeln verpflichten.

Bauen oder Kaufen: Argumente und Vergleich – Hausbau vs. Hauskauf

Bauen oder Kaufen – Vor dieser Frage stehen Interessenten eines Massivhauses. Hauskauf und Hausbau haben jeweils verschiedene Vor- und Nachteile, die vor jeder Entscheidung überdacht werden sollten. Kosten und Faktoren wie Zeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Hausbau: Erstbewohner im energieeffizientem Haus

Anders als bei einem Hauskauf, beträgt die Zeit bis zum Einzug in das Haus bei einem Bau eine Zeit von mehreren Monaten oder einem Jahr. Dieser Zeitraum kann allerdings durch Witterungsverhältnisse und einen Baustopp im Winter auch nach hinten verzögern.

Mit dem Bau eines Hauses geht auch eine freie Gestaltung des Innenbereiches und der Raumaufteilung einher. Erstbewohner profitieren von moderner Technik. Die Kosten deines Eigenheimes können dauerhaft gesenkt werden, indem man auf ein energieeffizientes Haus setzt.

Der Durchschnittswert eines selbst gebauten Einfamilienhaus beträgt 1.300 Euro pro Quadratmeter, kann jedoch durch individuelle Einflussfaktoren erhöht oder gesenkt werden.

Hauskauf: Standortbestimmte Preise

Käufern eines Massivhauses bleibt die aufwendige und zeitintensive Bauphase erspart und der Einzug in das Haus kann schneller erfolgen. Neubewohner eines Hauses können nicht tragende Wände des Hauses herausnehmen und somit Räume vergrößern und die Raumaufteilung verändern. Umbauten gehen bei Massivhäusern besonders gut von statten, da einzelne Steine entfernt werden können, somit können auch neue Fenster eingebaut werden oder alte Fenster vergrößert werden.

Bei einem gekauften Haus können allerdings erst im Nachhinein zuvor verborgene wertminderte Schäden zutage treten. Preislich ergibt sich durch ein bereits erbautes Massivhaus ein Vorteil, da das Haus zu einem festen Preis angeboten wird und wie beim Bau in die Höhe getrieben wird. Renovierungs- und sanierungsbedürftige Objekte werden zu einem günstigeren Preis angeboten als sofort bezugsfertige Immobilien.

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Tipps zur Sanierung eines Massivhauses:  Wertsteigerung, Zuschüsse & Co.

Mit einer Sanierung können nicht nur Energie- und Nebenkosten eingespart werden, sondern auch der Wert des Hauses kann gesteigert werden. Während der Wert des Hauses ansteigt, sinkt im Gegenzug das Schadensrisiko. Eine Kernsanierung wirkt sich auch auf die Versicherungskosten aus, die zahlenden Beiträge für nicht sanierte Häuser sind deutlich teurer. Das Setzen von Prioritäten ist dabei wichtig, damit Bereiche, die eine besondere Dringlichkeit wie z.B. Reparaturen an undichten Fenstern erfordern, zuerst saniert werden.

Informationen zu Förderungen und Unternehmen sollten vorher sorgfältig recherchiert werden: Gewährt werden können hier Zuschüsse vom Staat. Branchenverzeichnisse, Angehörige oder das Internet können dir bei der Auswahl der richtigen Betriebe helfen.

Geeignet für Familien, Investoren & Individualisten

Für wen ist diese Bauweise des Massivhauses die richtige Wahl? Große Familien und Menschen, die viel Wert auf die individuelle Gestaltung des Eigenheim legen, finden in einem Massivhaus einen geeigneten Haustyp. Durch den hohen Wert des Hauses eignet sich solches auch gut als Investition.

Große Familien: Platz und Heim für mehrere Generationen

Für große Familien eignet sich ein Massivhaus bestens. Größe und Zimmeranzahl können nach den eigenen Bedürfnissen gewählt werden. Durch die lange Lebensdauer des Hauses, kann dieses auch an zukünftige Generationen der Familie weiter vererbt werden.

Individualisten: individuelles Design auch für luxuriöse Wünsche

Durch einen Architekten lässt sich ein Massivhaus ganz individuell planen. Liebhaber von individuellem Design können das Haus ganz nach den eigenen persönlichen Wünschen und Bedürfnissen erbauen lassen. Auch luxuriöse Wünsche lassen sich bei einem Massivhaus bestens umsetzen.

Bauherren, die eine Immobilie als Investition nutzen wollen

Im Gegenzug zum Fertighaus bewegt sich das Massivhaus in einem deutlich teurem Preissegment und ist eine weitaus höhere Investition. Ein Massivhaus als Investition und Wertanlage zu nutzen ist angesichts des hohen Wiederverkehrswert eine gute Idee zur Altersvorsorge.

Checkliste für dein Massivhaus: Heizen, Ausstattung & Co.

An das eigene Eigenheim hat jeder Bauherr seine eigenen Anforderungen und Wünsche, von der Auswahl des Grundstücks bis zur Ausstattung der Innenräume. Größe und Ausmaße der Außenanlagen müssen ebenfalls im Voraus geplant werden. Neben diesen Punkten müssen auch Faktoren wie die Heizmethode, Wärmedämmung und die Verglasung der Fenster bedacht werden.

Hier eine Checkliste aufgelistet mit den wichtigsten Punkten, die du bei der Auswahl deines Hauses beachten solltest:

  • Heizmethode: Wie wird das Haus beheizt? Kostenvergleiche etc.
  • Wärmedämmung: Werte & Stand erläutern lassen
  • Badausstattung: Sanierungsbedürftigkeit prüfen
  • Fenster: Anzahl, Verglasung, Zustand
  • Außenanlagen: Garten, Stellplätze & Co.
  • Zimmeranzahl: Reichen dir de Zimmer? Ausbaumöglichkeiten?
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