Mehrfamilienhaus bauen oder kaufen? Baukosten, Zinsen & Finanzierung

Mehrfamilienhaus bauen – Der Effektivzins für Hypothekendarlehen (Bauzins) ist von 1994 bis 2018 (letzte Erhebung) um -6,4% auf nur noch 1,4% gesunken. Überzeugt vom Kauf? Dann finden Sie hier unseren Ratgeber: Mehrfamilienhaus kaufen.

Mehrfamilienhaus bauen: Bauzins und Baufinanzierung

Seit einigen Jahren sind die Bauzinsen auf dem Tiefpunkt. Ein Bauzinsvergleich lohnt sich, denn: Wie lange bleibt das so? Viele unserer Kunden treten mit der Frage an uns heran und möchten erfahren, ob sich Abwarten lohnt oder ob die Bauzinsen zukünftig wieder steigen werden. Die Bauzinsen stehen nicht nur für sich, sondern beeinflussen die Hypothekenzinsen maßgeblich. In unserer Beratung erfahren Sie schnell und zuverlässig, wann und wie Sie am besten finanzieren und sich die günstigen Bauzinsen sichern.

Die derzeit aktuellen Bauzinsen bilden das Fundament jeder Immobilienfinanzierung, auch die Entwicklung der Bauzinsen. Denn die Bauzinsen sind dafür verantwortlich, wie hoch die Mehrkosten für Ihren Baukredit als Nettobetrag sind. Je teurer die Bauzinsen zum Zeitpunkt Ihrer Finanzierung sind, umso mehr Geld müssen Sie an die Bank tilgen. Im Umkehrschluss sparen Sie bares Geld, in dem Sie den richtigen Zeitpunkt wählen und dann finanzieren, wenn die Bauzinsen auf einem Tiefpunkt sind. Bei Hypothekenzinsen handelt es sich nicht um eine statische Größe. Der Zins kann sich jederzeit verändern und entweder steigen oder sinken.

Zeitpunkt für Finanzierung

Den richtigen Zeitpunkt einer Baufinanzierung wählen Sie in erster Linie an Ihrer persönlichen Ausrichtung und konzentrieren sich darauf, wann Sie Wohneigentum erwerben möchten. Doch Ihre persönlichen Voraussetzungen sind nicht der einzige Faktor, der Ihre Entscheidung untermauern sollte. Ebenso wichtig ist es, dass Sie die äußeren Rahmenbedingungen im Augenmerk behalten und in dem Moment finanzieren, in dem die Bauzinsen einem Abwärtstrend folgen. Als potenzieller Eigentümer müssen Sie den Markt nicht kennen oder sich tiefer mit der Bauzinspolitik beschäftigen.

Faktoren, die die Bauzinsen beeinflussen

Ein hauptsächlicher Einflussfaktor auf die Bauzinsen ist die wirtschaftliche Lage eines Landes. Deutschlands Wirtschaft boomt, was sich natürlich in den Bauzinsen widerspiegelt. Je besser es um die Wirtschaft bestellt ist, umso günstiger können Sie baufinanzieren. Da Baufinanzierungen größtenteils über Pfandbriefgeschäfte abgewickelt werden, sind niedrige Zinsen für Staatsanleihen die beste Grundlage für Ihre Immobilienfinanzierung. Wenn Sie jetzt finanzieren, profitieren Sie von erstaunlich günstigen Bauzinsen und Hypothekenzinsen. Aus der Performance der Staatsanleihen in Verbindung mit niedrigen Zinsen für Pfandbriefe ergibt sich eine Kettenreaktion, die die günstigsten Bauzinsen mit sich bringt. Viele unserer Kunden gehen davon aus, dass die Bauzinsen mit dem Leitzins der EZB im Zusammenhang stehen. Dieser ist zwar aktuell ebenfalls so günstig wie nie, doch beeinflusst der Leitzins die Bauzinsen nicht direkt. Dafür nehmen Ihre persönlichen Voraussetzungen wie das mitgebrachte Eigenkapital, die Laufzeit und die Tilgungshöhe großen Einfluss auf die für Sie individuell ermittelten Bauzinsen.

Dem Sollzins sollten Sie bei der Berechnung Ihrer Baufinanzierung größte Beachtung schenken. Denn der Sollzins beeinflusst die gesamte Zinsbindung für Ihr Baudarlehen und ist daher ein grundlegender Faktor, wenn Sie günstig und vorteilhaft finanzieren möchten. Wir beraten Sie gerne zu Ihren individuellen Möglichkeiten und unterstützen Sie dabei, die optimale Tilgung für Sie zu finden und Ihre Monatsraten anhand der eigenen Vorstellungen zu errechnen. Je niedriger der Sollzins ausfällt, umso günstiger ist Ihre Baufinanzierung.

Bauzinsenentwicklung

Seit einigen Jahren sind die Bauzinsen stabil niedrig. Doch welchem Trend wird die Bauzinsentwicklung folgen und lohnt es, jetzt eine lange Sollzinsbindung zu fixieren und sich vor einem möglichen Zinsanstieg zu schützen? Oder fallen die Bauzinsen weiter und Sie finanzieren zu teuer, wenn Sie sich jetzt für einen festen Zins mit einer Laufzeit von 10 oder gar 20 Jahren entscheiden? Wenn Sie den Zinschart verstehen und das Zinsbarometer richtig anwenden, erhalten Sie einen transparenten Überblick zur aktuellen und zukünftigen Bauzinsentwicklung.

Hypothekenzinsen: Auswirkungen & Einflussmöglichkeiten

Der Begriff Hypothekenzinsen wird heute durch die Bezeichnung Bauzinsen ersetzt. Die Bauzinsen, beziehungsweise Hypothekenzinsen entscheiden darüber, ob eine Baufinanzierung günstig oder teuer ist. Durch die aktuell historisch niedrigen Bauzinsen können Sie Ihre Immobilie sehr günstig finanzieren und sich einen Vorteil sichern, der sich nachhaltig auf die gesamten Finanzierungskosten auswirkt.

Effektivzins für Hypothekendarlehen

Der Effektivzins für Hypothekendarlehen (Bauzins) ist von 1994 bis 2018 (letzte Erhebung) um -6,4% auf nur noch 1,4% gesunken. Effektivzins für Hypothekendarlehen in Deutschland im Lauf der Zeit:

  • 1994: 8,8%
  • 1998: 5,3%
  • 2004: 4,4%
  • 2008: 4,8%
  • 2014: 2,2%
  • 2018: 1,4%

Heizungsanlage: Energie & Geld sparen

Das Thema Heizung ist nicht nur für Bauherren interessant, sondern auch für Immobilienbesitzer. Heizungen sind nämlich nicht nur notwendig in einer Immobilie, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Welche Heizungstypen gibt es, wie müssen diese gewartet werden und gibt es gesetzliche Fördermittel für den Bau von bestimmten Heizungstypen oder müssen die Kosten komplett vom Inhaber übernommen werden?

Solarthermie: Sonnenenergie

Die Solarthermie bezeichnet den Prozess bei dem Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgewandelt wird. In Wohnimmobilien wird die produzierte Wärme meist zur Warmwasseraufbereitung oder als Heizung verwendet. Je nach Standort und Gegebenheiten der Immobilie kann mit diesem System die bisher verwendete Heizung vollständig ersetzt werden.

Staatliche Förderung von 2.000 Euro

Gasheizung: Heizen mit Erdgas, Flüssiggas oder Biogas

Die Gasheizung ist die wohl am weitesten verbreitetste Heizungsart in Deutschland und das auch zu Recht, denn das System bietet viele Vorteile. Moderne Technik, Effizienz und preiswerte Angebote zeichnen die Gasheizung aus. Zudem sind sie einfach mit erneuerbaren Energien zu kombinieren, Platzsparend und lassen sich leicht bei Modernisierung und Sanierung einbauen.

Ölheizung: Heizen mit Heizöl oder Bioheizöl

Ölheizungen sind nach Gasheizungen die wohl am häufigsten vorkommenden Systeme in Deutschland. Die Funktionsweise ist einfach und funktioniert seit Jahrzehnten gleich. Der Brennstoff Heizöl wird über eine Ölleitung zur Heizung gepumpt dort versprüht und verbrannt. Die Wärme die bei diesem Vorgang entsteht wird genutzt, um Heizungswasser zu erwärmen und somit zu heizen. Die meisten dieser Komponenten finden sich im Heizkessel wieder, die mittlerweile kaum mehr als einen Quadratmeter Platz brauchen und je nach Modell sogar an die Wand gehängt werden können.

Pelletheizung: eizen mit gepressten Holzresten

Eine moderne Pelletheizung ist sowohl für niedrige Brennstoffkosten, als auch für umweltfreundliches Heizen bekannt und ist somit den herkömmlichen Gas- und Ölheizungen einen Schritt voraus. Auch die Funktionsweise ist relativ einfach. Die Holzpellets werden mithilfe einer Zuführeinrichtung periodisch an die Brennkammer geliefert, die richtige Befüllung verläuft also vollautomatisch. Die Wärme, die durch das Verbrennen der Pellets entsteht, wird in einem separaten Kessel genutzt um das Wasser zu erhitzen. Somit kann sowohl die Heizung betrieben werden als auch die Warmwasseraufbereitung entstehen.

Wärmepumpe: Heizen mit der Wärme der Umwelt

Ganz technisch ausgedrückt ist eine Wärmepumpe eine Anlage, die mit technischer Arbeit und zugeführter Arbeitsenergie die thermische Energie aus einem Medium mit niedrigen Temperaturen gewinnen kann. Das hört sich zuerst einmal ziemlich kompliziert an, das Prinzip der Wärmepumpe ist aber eigentlich ziemlich simpel. Die Wärmepumpe entzieht den verschiedenen Energiequellen Luft, Erde und Wasser Wärme und verwendet diese um Wasser für Heizzwecke zu erwärmen. Hierfür muss noch externer Strom zugeführt werden, jedoch bei weitem nicht so viel, wie für eine gewöhnliche Heizung nötig wäre.

Extra: Infrarot Heizung

Auch wenn die herkömmlichen Heizsysteme sich bewährt haben, ist die Infrarotheizung durchaus eine Alternative, die in Betracht gezogen werden sollte. Das Heizen mit Strom gilt zwar allgemein als teuer, jedoch sind noch weitere Faktoren relevant, die das Heizen mit Strom wirtschaftlich werden lassen. Welche Punkte wichtig sind und ab wann sich das Heizen mit Strom lohnt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Guide.

Extra: Kamin & Kaminofen

Ein Kamin sorgt für Entspannung, Wohlgefühl und Wärme. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass Kamine und andere Öfen ganz oben auf der Wunschliste von Bauherren stehen. Besonders an kalten Tagen gibt es nichts schöneres, als sich vor einen knisternden vor wärme strotzenden Kamin zu kuscheln und die Zeit zu genießen. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Kaminen. Von offenen und geschlossenen bis hin zu Kachel – oder Pelletöfen die alle Vor – und Nachteile haben.

Vermieten: Gesetze, Steuern & Mieter

Eine Immobilie zu vermieten kann ein toller Nebenverdienst sein, aber auch zum Hauptberuf werden. Vermieter haben viele Pflichten gegenüber dem Mieter und müssen sich um die Immobilie kümmern. Ist dies jedoch erfolgreich, kann eine menge Profit daraus resultieren. Wie Sie Ihre Immobilie am besten Vermieten und wie Sie den geeigneten Mieter für sich finden, erklären wir.

Es gibt so viel zu lernen!

Die richtigen Mieter, passender Mietvertrag & Co.

Wie lege ich den Mietpreis richtig fest? Wie erscheint mein Inserat ansprechend? Und wie setze ich einen geeigneten und fairen Mietvertrag auf? All diese Fragen stellt sich ein zukünftiger Vermieter, denn um erfolgreich eine Immobilie zu vermieten ist einiges an Fachwissen und Erfahrung gefragt. Wer jedoch einige einfache Schritte beachtet, macht den Sprung zum erfolgreichen Vermieter und profitiert aus dem Verdienst.

Dazu kommen: Vermieter haben viele Pflichten und Aufgaben, zu diesen zählt beispielsweise die Organisation beim Mieterwechsel oder die jährliche Erstellung einer Nebenkostenabrechnung für den Mieter. Der Mietpreis kann mithilfe des lokalen Mietenspiegels festgesetzt werden, jedoch muss immer beachtet werden, ob die betroffene Region eine Mietpreisbremse hat oder nicht. Der Mietvertrag sollte fair für Mieter und Vermieter sein und alle wichtigen Punkte regeln. Bei der Wahl des richtigen Mieters zählt nicht nur der Sympathieeffekt, sondern auch weitere wichtigen Faktoren, wie beispielsweise die Bonität – lernen Sie in unserem Artikel alles Wichtige für die Vermietung Ihrer Immobilie.

Die richtigen Mieter, passender Mietvertrag & Co. lesen Sie hier weiter:

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  2. Teil: Immobilie als Kapitalanlage - Worauf muss ich achten?

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