Models & ihre Modelmappe: Aufbau, Fotografensuche und Investitionen

Für viele Models gilt als Voraussetzung zum Model werden, so viele Shootings wie möglich zu haben – nicht umbedingt. Ist das wirklich so? Als neues Model musst du darauf achten, dass du dich nicht zu viel Fotografen shooten. Das Niveau muss sich immer steigern. Du solltest dich fokussieren und immer deine Exklusivität als Model wahren. Wenn du die ersten Jobs hast, gilt das auch für Kunden. Als Model solltest du dir deine Fotografen und Kunden gut aussuchen. Wie ich schon ausführlich im letzten Blogartikel geschrieben habe, ist dein Book entscheidend für Castings und Jobs. Du willst in eine der top Modelagenturen? In meinem neuen Buch findest du alle Tipps!

Redaktionelles Foto © Raisa Kanareva – fotolia.com

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Heute will ich noch einmal darauf eingehen, wie wichtig es ist, dass du deine Zeit auf das richtige Bildmaterial von den richtigen Fotografen fokussierst sowie auf die richtigen Jobs und Kunden. Viele denken ja: „Je mehr desto besser!“ Doch so ist es nicht. Deshalb hier zwei absolute Basics für die Arbeit als Model.

1. Qualitativ hochwertige Kunden und gute Sedcard Fotografen

Modelagenturen achten schon zu Beginn deiner Karriere darauf, dass die Kunden zu dir passen. Viele Jobs werden zum Beispiel von guten Modelagenturen nicht bedient. Dazu gehören teilweise Job auf Messen oder auch viele Musikvideodrehs. Auch als Model ohne Agentur solltest du Anfragen, deren Aufgaben und Gagen deiner Erfahrung nicht entsprechen, ablehnen. Doch kommen wir zurück zur Mappe: Qualität vor Menge ist die Devise. Denn das gilt natürlich auch für Fotografen. Warum ist das so? Wenn du beispielsweise als junges Model zu vielen verschiedenen Fotografen gehst, hast viel Material für deine Modelmappe. Im Umkehrschluss gibt es aber auch viel Material von dir zu sehen, zum Beispiel in sozialen Netzwerken. Warum sollte jemand hohe Gagen für dich zahlen, wenn zu viele andere dich kostenlos shooten können? Außerdem werden sich Fotosets bei zu vielen Fotoshootings doppeln.

Wenn du es in eine Agentur geschafft hast oder dein Buch selbst aufbauen willst, achte auf die Vielfalt deiner Fotos.

2. Facettenreiches Bildmaterial von ausgesuchten Fotografen

Wenn junge Models in Agenturen aufgenommen werden und die erste Fotos erscheinen, kommen automatisch viele Anfragen von Fotografen über Facebook, Instagram und Co. Anfangs freust du dich, irgendwann wird es zu viel. Von Anfang an solltest du alle Anfragen an deine Agentur weiterleiten. Sie wissen aus Erfahrung wer seriös ist und wer nicht. Dadurch zeigst du auch, dass du nicht an deinem Management vorbei arbeitest. Manager haben die Aufgabe jungen Models vor allem Geduld zu erklären. Angebote kommen und gehen. Für sich selbst aber die gewinnbringenden Angebote zu bekommen ist eine besondere Kunst. Niemand wird über Nacht zum Star, auch die größten Topmodels haben klein angefangen und sich Stück für Stück hoch gearbeitet. Genauso musst du auch an deinen Traum vom Modeln gehen. Als Model ist es wichtig ein facettenreiches Buch zu haben. Ein gutes Model Management besorgt dir Kontakte zu guten Fotografen, so dass du deine Modelmappe mit ausgewählten Fotografen Stück für Stück aufbaust und verbesserst.

Investition in gute Fotografen und Fotos

Nach den ersten Testshooting und Jobs steigt dein Anspruch. Du hast deine ersten Gagen verdient und hast jetzt die Wahl, das Geld auszugeben oder das Geld zu investieren. Erst wenn du dein erstes Geld verdient hast, solltest du als Model darüber nachdenken, in gute Fotografen zu investieren. Top Fotografen arbeiten so wie Topmodels nicht umsonst. Deshalb müssen Models ab einem bestimmten Punkt in der Karriere auch Geld investieren. In neues Fotomaterial, besseres Fotomaterial, neue Polaroids und Videomaterial.

Wichtig an dieser Stelle: Für die Bewerbung in einer Modelagentur brauchst du auch keine Buch, keine Fotos. Es genügen einfache Polaroids.

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