Neubauwohnungen – Was beachten? Kosten und Ablauf

Neubauwohnungen werden überwiegend in größeren Städten und in strukturstarken Regionen errichtet. Auf dem Land und abseits der großen Städte ist der Bauboom in Bezug auf die Errichtung von Neubauwohnungen sehr viel geringer. Neubauwohnungen können zur Miete oder zum Kauf angeboten werden. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe, in ihrer Ausstattung und in ihrer Lage. Auf dem Wohnungsmarkt sind Neubauwohnungen sehr beliebt, so wie Altbauwohnungen. Beim Erstbezug haben auch einfacher ausgestattete Sozialwohnungen einen höheren Standard als Wohnungen, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten stehen und immer wieder neu vermietet werden. Auch der Schnitt der Wohnungen ist moderner und oftmals sogar raffiniert oder außergewöhnlich.

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Sozialwohnung und freier Wohnungsmarkt – die Unterschiede

In Bezug auf die Mietpreise werden Neubauwohnungen in freien und geförderten Wohnraum unterschieden. Während die Preise auf dem freien Wohnungsmarkt nach Angebot und Nachfrage variieren, unterliegen geförderte Wohnungen einer Preisbindung. Zielgruppe des geförderten Wohnungsbaus sind Familien und Menschen mit kleinem oder mittleren Einkommen. Da die Vermietung nicht auf dem freien Markt erfolgt, muss das Einkommen nachgewiesen werden. Übersteigt es die Grenzen für den geförderten Wohnraum, kann die Wohnung nicht gemietet werden.

ine Einkommensüberprüfung ist auch auf dem freien Wohnungsmarkt üblich. Der Vermieter möchte sich vergewissern, ob die Mieten auch pünktlich gezahlt werden können. Zahlungsausfälle und die damit verbundenen möglichen Konsequenzen sind für jeden Vermieter ein Ärgernis, das nicht zuletzt mit hohen Kosten verbunden sein kann. Aus diesem Grund prüfen viele Vermieter die Schufa aller potenziellen Interessenten, und es müssen Einkommensnachweise eingereicht werden. Wer keiner regulären Arbeit nachgeht, mit einer schlechten Bonität kämpft oder nur ein geringes Einkommen nachweisen kann, hat auf dem freien Wohnungsmarkt weniger gute Chancen auf eine Wohnung. Im sozialen Wohnungsbau werden finanzielle Schwierigkeiten oder ein geringes Einkommen nicht so streng bewertet.

In Bezug auf die Ausstattung unterscheiden sich Sozialwohnungen von Neubauwohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt in vielen Details. Wohnungen, die für den Verkauf oder die Vermietung auf dem freien Wohnungsmarkt errichtet werden, haben oftmals eine größere Wohnfläche und eine bessere Ausstattung. Dies bezahlen Sie jedoch mit einem höheren Mietpreis. Alternativ können Sie die Wohnungen auch kaufen, was bei einer Sozialwohnung nur möglich ist, wenn der Träger wechselt und die Wohnungen zum Verkauf anbietet. Da eine Sozialwohnung in vielen Fällen bereits während der Bauphase mit einer staatlichen Unterstützung gefördert wird, bestehen häufig Auflagen, die eine Vermietung auf dem sozialen Wohnungsmarkt vorschreiben. In diesem Falle ist ein Verkauf dieser Wohnungen nicht möglich.

Neubauwohnungen – die wichtigsten Merkmale

Neubauwohnungen gibt es in verschiedenen Größen mit einem bis zu sechs Zimmern. Besonders beliebt sind Wohnungen mit drei und vier Zimmern. Diese können sehr vielfältig von Singles, Familien oder Paaren genutzt werden. Wohnungen mit einem oder zwei Zimmern sind bei Singles, Studenten und Auszubildenden sehr beliebt, da sie sehr preiswert sind. Ab fünf Zimmern werden Wohnungen nicht nur an einzelne Personen oder Familien, sondern auch im Rahmen einer WG vermietet. Wohnungsbaugesellschaften, die Neubauwohnungen in Auftrag geben, müssen häufig Auflagen erfüllen. In diesem Rahmen ist es nicht möglich, Neubauwohnungen an eine WG zu vermieten. Ist der Vermieter hingegen eine private Person und handelt es sich nicht um geförderten Wohnraum, dann entscheidet allein der Vermieter, wem er die Wohnung überlassen möchte.

Jede Neubauwohnung ist mit einer eigenen Küche und mindestens einem Badezimmer ausgestattet. Moderne Wohnungen und solche, die etwas größer sind, haben neben dem Badezimmer auch ein Gäste-WC. Die meisten Neubauwohnungen haben einen Balkon oder eine Terrasse, um eine kleine Erholungsfläche im Außenbereich zu schaffen. Nur selten werden Neubauwohnungen gebaut, die gar keine Erholungsflächen im Außenbereich haben.

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Die Ausstattung der Küche

Ob die Küche möbliert ist oder nicht, entscheidet der Vermieter. Für die Mieter ist es von Vorteil, wenn in der Neubauwohnung bereits Küchenmöbel installiert sind. Da moderne Küchen mit Einbauschränken eingerichtet werden, sind sie genau an den jeweiligen Raum angepasst. Nimmt ein Mieter seine Küche in eine andere Wohnung mit, ist ein Umbau notwendig. Nicht selten kommt es vor, dass eine Anpassung nicht möglich ist, und der Mieter muss mit dem Bezug in eine neue Wohnung auch in eine neue Küche investieren.

Die Übernahme einer Küche vom Vormieter ist praktischer. Aus hygienischen Gründen, aber auch aufgrund der höheren Kosten entscheiden sich viele Vermieter gegen eine Ausstattung der Küche und überlassen diese dem Mieter. Dem Gesetz nach muss der Vermieter für eine Gelegenheit zum Kochen und zum Abwaschen in der Küche sorgen. Die Pflicht zur Bereitstellung von Küchenmöbel hat er nicht.

Bei Neubauwohnungen stellt sich das Problem mit der Übernahme der Küchenmöbel nicht. Wenn der Vermieter die Küche bereits ausgestattet hat, sind die Möbel neu und werden vom Mieter erstmals übernommen. Wird die Wohnung als Eigentum gekauft, übernimmt der neue Besitzer ohnehin die Einrichtung. Aus diesem Grund wird die Küche leer übergeben. Wichtig ist, dass Sie sich bereits bei der Anmeldung für die Miete oder den Kauf einer Neubauwohnung informieren, ob Sie Küchenmöbel in Ihr Budget einplanen müssen oder ob diese bereits vorhanden sind.

Sanitärobjekte im Badezimmer

Die Ausstattung des Badezimmers obliegt dem Vermieter oder dem Bauherren. Er entscheidet, ob das Badezimmer mit einer Badewanne oder Dusche oder mit beiden Komponenten eingerichtet wird. In größeren Wohnungen hat das Badezimmer häufig eine Badewanne, während sich in einem kleineren Gäste-WC eine Dusche befindet.

Die Art der Sanitärobjekte, die in eine Wohnung integriert werden, wählt ebenfalls der Vermieter aus. In hochwertig ausgestatteten Wohnungen, die auf dem freien Wohnungsmarkt vermietet werden sollen, werden häufig teure Sanitärobjekte verbaut. Sozialwohnungen kommen mit preiswerteren Lösungen aus. Sie können aber bei der Anmietung oder beim Kauf einer Neubauwohnung davon ausgehen, dass Sie ein modernes und hochwertig ausgestattetes Badezimmer nutzen werden.

Wände und Fußböden in einer Neubauwohnung

Eine Neubauwohnung wird bezugsfertig übergeben. Dies bedeutet, dass die Wände und Fußböden entsprechend eingerichtet sind. Sie finden einen Fußbodenbelag oder einen Teppich vor. Die Wände sind in der Regel weiß gestrichen. Sie dürfen die Gestaltung nach Ihrem Geschmack verändern. Dabei ist es jedoch wichtig zu wissen, dass Sie die Wohnung bei einem eventuellen Auszug so übergeben müssen, wie Sie diese vorgefunden haben. Dies kann bedeuten, dass Sie alle Renovierungsarbeiten, die Sie entsprechend Ihrem individuellen Geschmack durchgeführt haben, wieder rückgängig machen müssen.

Sollten Sie die Neubauwohnung gekauft haben, können Sie jederzeit frei entscheiden, wie Sie die Räume gestalten möchten. Bei einem rechtzeitigen Kauf haben Sie bereits während der Bauphase ein Mitspracherecht. Lediglich die äußere Fassade muss einheitlich bleiben. So wird es in vielen Eigentümerversammungen entschieden. Dies bedeutet beispielsweise, dass Sie die Farbe, die Form und die Struktur der Fenster nicht selbst bestimmen können.

Neubauwohnung kaufen oder mieten

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, eine Neubauwohnung als Eigentümer direkt vom Bauträger zu kaufen oder eine Wohnung zu mieten. Der Kauf einer Neubauwohnung ist nur auf dem freien Wohnungsmarkt möglich. Sie können den Kauf planen, um die Wohnung danach zu vermieten, oder Sie entscheiden sich, die Wohnung selbst zu bewohnen. Diese Entscheidung können Sie in späteren Jahren jederzeit wieder ändern. Dies bedeutet, dass Sie sich mit dem Kauf einer Wohnung nicht fest an einen Wohnort binden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie mit dem Verkauf einer Wohnung nicht unnötig Geld verlieren.

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