Haus umbauen + Wert steigern vor Verkauf: Analyse, Renovierung, Kosten, wie vorgehen?

Durch einen Hausumbau kann eine alte Immobilie neu genutzt werden. Lohnt sich die Investition vor dem Haus verkaufen? Kleine Räume können zusammengelegt werden. Alternativ können neue Räume geschaffen werden. Durch den Dachausbau oder den Kellerausbau können sogar neue Quadratmeter hinzugewonnen werden. Das eröffnet viele Möglichkeiten für die aktuellen Hausbewohner, kann manchmal aber auch sinnvoll sein, wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten. Vor allem bei Altbauten mit kleinen Räumen kann ein Umbau wahre Wunder bewirken und mehr Käufer ansprechen. Umbauten sind jedoch mit viel Aufwand und einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Sie sollten ihn als Wertsteigerung Ihrer Immobilie also nur einsetzen, wenn sich Ihre Chancen auf dem Immobilienmarkt dadurch merklich verbessern.

Hausumbau richtig planen – Analyse, Budget und Zielsetzung

Als Eigentümer, der sein Haus verkaufen und einen möglichst guten Preis erzielen möchte, sollten sich vorher überlegen, ob Sie Renovierungsarbeiten durchführen lassen. Das kann das Haus für den Kunden attraktiver gestalten und das allgemeine Interesse erhöhen. Manchmal ist es aber auch sinnvoll auf die Renovierung zu verzichten und diese in die Hände des Käufers zu legen. Dann kann in der Regel aber auch nur ein deutlich geringerer Kaufpreis erzielt werden. Hier gilt es Kosten und Nutzen sorgfältig abzuwägen.

Durch einen gut geplanten Hausumbau können alte Immobilien auf neue Art und Weise gestaltet werden. Für das Gelingen des Vorhabens ist eine gründliche Planung und die Zusammenarbeit mit Fachmännern von großer Wichtigkeit. Holen Sie sich den Rat von Architekten, Statiker und Handwerkern ein und suchen Sie sich einen Betrieb aus, dem Sie vertrauen und der Ihren Wünschen und Vorstellungen gerecht wird. Ob ein Hausumbau sinnvoll ist, wenn Sie die Immobilie verkaufen, muss individuell entschieden werden. Sollten Sie die Immobilie ohne Umbau nicht verkaufen können, lohnt sich der Aufwand. Wenn Sie nach einer professionellen Unterstützung für den Hausverkauf suchen, dann rufen Sie uns doch einfach an!

Vor dem Umbau-Start müssen einige Überlegungen angestellt werden. Machen Sie sich klar, was Ihre Vorstellungen sind und inwiefern Sie die bestehen Immobilie verändern möchten. Gegebenenfalls können Sie sich von einem erfahrenen Architekten beraten lassen. Listen Sie alles auf, was Sie verändern möchten und welche Teile des Hauses betroffen sind. Überlegen Sie außerdem, ob Sie zusätzlich zum Umbau einen Anbau planen, um den Wohnraum zu vergrößern.

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Planungsphase und Gebäudeanalyse

Stellen Sie einen vorläufigen ungefähren Zeitplan auf und berechnen Sie dabei auch Verzögerungen mit ein. Diese können aufgrund von unentdeckten Mängeln unverhofft auftreten. Setzen Sie außerdem Ihr Budget fest. Nachdem Sie Ihre Vorstellungen dokumentiert haben, kann die konkrete Planungsphase beginnen. Dazu gehört unbedingt die Gebäudeanalyse durch einen Fachmann. Ein Baumeister ist hierfür der ideale Ansprechpartner. Er erkennt Mängel und Bauschäden und kann Ihnen einen genaueren Rahmen für den Zeitraum des Umbaus geben. Auch das Gespräch mit einem Statistiker ist notwendig. Dieser informiert Sie über die Bauvorschriften und überprüft die Statik des Gebäudes. Tragende Wände müssen unbedingt stehen bleiben. Nun wird sich schnell klären, welche Ihrer Vorstellungen realisierbar sind und welche baulich nicht möglich sind. Gleichen Sie Ihre neuen Erkenntnisse mit Ihrer ursprünglichen Planung ab und erstellen Sie auf dieser Basis einen neuen Umbauplan.

Finanzierungsplan – Handwerker, Materialkosten & Finanzreserve

Nun können Sie einen Finanzierungsplan erstellen. Dafür können Sie sich verschiedene Angebote von Handwerkern und Baufirmen einholen. Vergleichen Sie die Preise und behalten Sie dabei Ihr Budget im Auge. Neben den Kosten für die Handwerker fallen natürlich auch Materialkosten an. Schaffen Sie ein Polster und sorgen Sie für eine Finanzreserve von etwa zehn Prozent des Gesamtbudgets. Die sind für unvorhergesehene Kosten gedacht.

Genehmigungen für Umbauarbeiten

Vor dem Umbau müssen eine Reihe von Genehmigungen eingeholt werden. Nicht alle Umbauarbeiten sind genehmigungspflichtig. Wenn Sie jedoch planen das Haus aufzustocken oder einen Anbau vorzunehmen, brauchen Sie in fast jedem Fall eine Genehmigung. Auch wenn Sie das Haus so umbauen, dass eine Einliegerwohnung entsteht oder Sie einen Wintergarten errichten lassen, werden Sie häufig eine Genehmigung brauchen. Da sich diese Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, können keine pauschalen Aussagen getroffen werden. Die Nachfrage beim zuständigen Bauamt ist also unabdingbar. Wenn Sie Ihren Umbau gemeinsam mit einem Architekten oder einem Ingenieur planen, können Sie sich auf deren Expertise verlassen. Auch bauvorlagenberechtigte Handwerker kennen sich mit den Vorschriften aus.

So finden Sie kompetente Dienstleister für den Umbau

Für den Umbau Ihres Hauses wenden Sie sich am besten an Meisterbetriebe. Diese stehen für Qualität und verfügen über die notwendigen Fachkräfte. Achten Sie bei der Auswahl auf die Schwerpunkte des jeweiligen Meisterbetriebs und welche Projekte er normalerweise durchführt. Referenzen sind immer ein guter Anhaltspunkt, wenn es um die Qualität eines Betriebes geht. Kleinere Renovierungsaufgaben, die Sie im Zuge des Umbaus ebenfalls durchführen lassen möchten, wie zum Beispiel das Verlegen neuer Böden, können Sie aber auch in die Hände von selbstständigen Handwerkern legen. Wenden Sie sich an regionale Meisterbetriebe und treffen Sie sich persönlich mit einem Ansprechpartner. Bei einem Hausumbau geht es um große Summen. Ein Kennenlerngespräch kann Vertrauen schaffen und Zweifel beseitigen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie den richtigen Betrieb gefunden haben, können Sie nach einer gemeinsamen Begehung der Immobilie um einen Kostenvoranschlag bitten. Am besten holen Sie sich die Angebote verschiedener Betriebe ein.

Alternative Angebote von Handwerken einfordern

Möglicherweise müssen Sie sowieso verschiedene Betriebe beauftragen. Das hängt immer ganz davon ab was und wie viel Sie umbauen möchten. Ein Betrieb der Ihre Wände versetzt, ist unter Umständen nicht in der Lage das Bad zu fliesen. Wenn Sie sich für ein Angebot entschieden haben, wird ein Vertrag abgeschlossen. Darin sollten alle geplanten Umbaumaßnahmen schriftlich festgehalten werden. Da jeder Umbau individuell ist, sollte auch der Vertrag individuell angefertigt werden. Musterverträge können die Komplexität des Vorhabens nicht erfassen und sind deswegen unbrauchbar. Um ganz sicher zu gehen, können Sie den Vertrag durch einen Juristen prüfen lassen. Bedenken Sie aber, dass das mit weiteren möglicherweise hohen Kosten verbunden ist.

Verzögerungen und Festpreis

Wenn es während des Umbaus zu Verzögerungen kommt, trägt nicht immer der Dienstleister die Schuld. Bauliche Maßnahmen laufen selten ohne Probleme und zusätzliche Hindernisse ab. Das hat viele Gründe. Unentdeckte Mängel, die sich während des Umbaus bemerkbar machen, sorgen beispielsweise für Zeitverzögerungen. Außerdem kann es vorkommen, dass Sie als Bauherr während des Umbaus Ihre Meinung über Details ändern und zusätzliche Arbeit in Auftrag geben. Auch das kann dafür sorgen, dass der Zeitplan gesprengt wird. Achten Sie bei diesem Szenario immer darauf, ob Zusatzkosten auf Sie zukommen und bitten Sie den Dienstleister Sie darauf hinzuweisen, wenn neue Kosten anfallen. So behalten Sie Ihr Budget im Auge und erhalten am Ende eine Rechnung, die Sie nicht in den Ruin treibt. Alternativ besteht die Möglichkeit einen Festpreis mit dem Handwerksbetrieb auszuhandeln.

Bauabnahme nach Beendigung

Nach Beendigung des Projektes steht die Bauabnahme an. Schauen Sie sich das Ergebnis in Ruhe an. Auch wenn Sie keine Fachmann sind, können Sie zumindest beurteilen, ob alles ordentlich aussieht und funktioniert. Wenn Sie mit einem Architekten zusammenarbeiten, kann Sie dieser selbstverständlich begleiten und Ihnen beratend zur Seite stehen. Wenn Ihnen Mängel auffallen, müssen diese vom Handwerksbetrieb nachgebessert werden. Setzen Sie dafür einen Frist, sofern diese nicht vertraglich festgehalten ist. Erst wenn alles zu Ihrer Zufriedenheit ist, wird die Rechnung bezahlt.

Unterschied zwischen einer Renovierung und einer Sanierung

Ein Renovierung ist eine optisch Verbesserung, bei der sichtbare Schäden behoben werden und der Wohnkomfort durch eine bessere Ausstattung, beispielsweise im Badezimmer oder in der Küche, gehoben wird. Damit unterscheidet sich die Renovierung von der Sanierung, bei der bauliche Mängel beseitigt werden. Eine Renovierung ist also nicht unbedingt notwendig, kann aber zu einer optischen Aufwertung führen und die Immobilie für potenzielle Käufer interessanter machen. Das Tapezieren von Wänden, das Ausbessern von kleinen Schäden an der Fassade oder das Verlegen neuer Böden sind Teil einer Renovierung. Eine Renovierung bedeutet also nicht die komplette Erneuerung des Hauses. Stattdessen werden Details optimiert, damit die Immobilie insgesamt einladender wirkt. Der erste Eindruck zählt und kann nicht wiederholt werden. Um einen möglichst großen Personenkreis anzusprechen, sollte die Renovierung zu einem möglichst zeitlosen und gepflegten Ergebnis führen. Extravagante Wandfarben und vergoldete Armaturen im Badezimmer gefallen nur einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung. Helligkeit, Sauberkeit und ein makelloser Zustand der Immobilie werden hingegen universell als positiv eingestuft.

Gehobene, normale oder einfache Ausstattung

Gehobene, normale oder einfache Ausstattung?

Renovierung an Immobilie anpassen

Sie haben bestimmt schon einmal Immobilienangebote gesehen, die eine gehobene Ausstattung anpreisen.

Bei anderen Angeboten ist von einer einfachen oder einer normalen Ausstattung die Rede. Darunter werden verschiedene Standards verstanden, die sich selbstverständlich auf den Kaufpreis auswirken und unter Umständen unterschiedliches Klientel anziehen. Mit einer gezielten Renovierung können Sie Ihrer Immobilie den gewünschten Standard verpassen. Dabei ist es sinnvoll die Ausstattung möglichst an die Immobilie anzugleichen.

Eine Villa oder eine großzügige Wohnung in der Innenstadt lässt sich beispielsweise besser mit einer gehobenen Ausstattung bewerben. Potenzielle Käufer sind von vorneherein bereit viel Geld in die Hand zu nehmen und wünschen sich, dass Ihre Traumimmobilie auch von innen Ihren Anforderungen entspricht. Zu einem kleinen Reihenhaus in der Vorstadt passt hingegen eine normale oder eine einfache Ausstattung besser.

Lage und Nachbarschaft: Einfluss auf Bauelemente

Auch das Umfeld und die Lage spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für einen Ausstattungsstandard. Durch den Blick in die Nachbarschaft lässt sich in der Regel schnell erkennen, ob Ihre Immobilie zur Umgebung passt. Wenn sich das Haus in einer Gegend mit überwiegend gehobenen Häusern befindet, werden sich wahrscheinlich eher Käufer dafür interessieren, die in einem gehobenen Umfeld leben möchten. Bevor Sie aktiv werden, sollten Sie Ihre Renovierungsarbeiten dementsprechend planen.

Gehobene Ausstattung

Eine gehobene Ausstattung muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Badezimmer, Zentralheizung und Doppelfenster sind hier Pflicht. Als Bodenbelag kommen hochwertiger Teppichboden, Naturstein oder Parkett infrage. In Bad und Küche befindet sich ein Fliesenboden. Darüber hinaus dürfen keine Versorgungsleitungen sichtbar sein. Sie verschwinden unsichtbar unter dem Putz. Mit den entsprechenden Renovierungsarbeiten können Sie Ihrer Immobilie einen gehobenen Standard verleihen. Weitere Extras, wie eine Einbauküche, integrierte Lampen oder eine Alarmanlage tragen ebenfalls zu einer gehobenen Ausstattung bei und werden von Käufern als Luxus angesehen.

Normale Ausstattung

Häuser mit einer normalen Ausstattung sind zumindest auf der Windseite mit Doppelfenstern ausgestattet. Auch hier verlaufen die Versorgungsleistungen größtenteils unter dem Putz. Badezimmer und Küche verfügen über einen Fliesenboden. Außerdem gibt es eine Zentralheizung. Unter einer einfachen Ausstattung versteht man Häuser mit Einfachfenstern, Linoleum- oder PVC-Böden und ohne Zentralheizung. Viele Versorgungsleitungen verlaufen über dem Putz. Auch ein nicht optimaler Zuschnitt der Räume kann in einer Einstufung in eine einfache Ausstattung resultieren. Durch Renovierungsarbeiten können Sie ein Haus mit einfacher Ausstattung in eine Immobilie mit normaler oder gehobener Ausstattung verwandeln und so ganz andere Käufergruppen ansprechen.

Verschiedene Wohnbereiche renovieren

Kosten und Nutzen müssen Sie richtig abwägen, wenn Sie verschiedene Wohnbereiche renovieren.

Kosten und Nutzen richtig abwägen

In einem Haus gibt es viele Baustellen, die für eine Renovierung infrage kommen. Eine davon ist das Badezimmer. Eine Renovierung ist dann sinnvoll, wenn sichtbare Schäden vorhanden sind oder wenn die Ausstattung nicht mehr aktuell ist.

Badezimmer: Fliesen, WC, Wanne & Dusche

Badezimmer mit kleinen Fliesen und Bäumen an den Wandfliesen entsprechen nicht mehr dem aktuellen Geschmack und gelten als veraltet. Sie können auf den Käufer unattraktiv wirken. Neue Fliesen sind also eine lohnende Investition. Der Austausch von WC, Badewanne und Dusche ist jedoch sehr kostspielig und nicht immer sinnvoll. Hier gilt es die Kosten gründlich mit dem Nutzen abzuwägen und die Notwendigkeit zu hinterfragen. In einem Haus mit gehobener Ausstattung sollten jedoch auch die sanitären Anlagen auf den neusten Stand gebracht werden. Veraltete Badezimmer sind für Käufer in diesem Preissegment ein Grund die Immobilie nicht zu kaufen.

Küche: Renovierung und modernes Aussehen

Auch die Renovierung der Küche kann sich positiv im Kaufpreis widerspiegeln. Um 4,5 Prozent kann eine moderne Küche den Kaufpreis anheben. So können beim Immobilienverkauf in vielen Fällen einige Tausend Euro gewonnen werden. Allerdings müssen die Kosten für die Küche abgezogen werden. Wenn bereits eine Küche vorhanden ist, muss nicht zwingend eine neue eingebaut werden. Alte Fronten lassen sich leicht gegen neue austauschen. Eine bessere Innenausstattung wertet die Küche zusätzlich aus. Moderne Elektrogeräte machen die oberflächliche Renovierung komplett.

Wohnbereiche: Tapeten, Laminat & Co

Eine Renovierung der Wohnbereiche lohnt sich fast immer. Sie sorgt für einen ordentlichen und gepflegten Eindruck. Je nach Zustand des Hauses müssen nicht alle Wände neu tapeziert und alle Böden neu verlegt werden. Gut erhaltene Tapeten können überstrichen und Holzböden abgeschliffen werden. Schäden im Laminat können mit Laminatfüllen ausgeglichen werden und defekte Fliesen lassen sich einzeln austauschen. Wenn Sie jedoch den Standard der Ausstattung erhöhen möchten, kann es notwendig werden beispielsweise die Böden auszutauschen. Bedenken Sie außerdem, dass bestimmte Bodenbeläge trotz hoher Qualität als nicht mehr zeitgemäß gelten. Teppiche, Linoleum und Korkboden werden von den meisten Käufern nicht mehr gewünscht und mindern schon allein aufgrund dessen den Kaufpreis, auch wenn sie sich in einem guten Zustand befinden.

Tapezieren ist immer ratsam

Das Tapezieren der Wohnräume ist hingegen immer dann ratsam, wenn die alten Tapeten keine Farbe mehr annehmen oder nicht überstrichen werden können. Eine Raufasertapete verträgt beispielsweise etwa sechs Anstriche. Sollten Sie sich dazu entscheiden die Wohnräume neu zu tapezieren, können Sie zwischen verschiedenen Tapetenarten wählen. Für Wohnzimmer und Schlafzimmer kommen normalen Papiertapeten oder Vliestapeten infrage. In der Küche oder in der Diele sind hingegen wasserfeste Latextapeten eine gute Wahl. Die können nämlich einfach abgewischt werden und sind somit für stark genutzte Bereiche die perfekte Wahl.

Umbau von älteren Häusern und Wohnungen

Viele ältere Häuser und Wohnungen haben ein hohes Potenzial in Bezug auf eine neue Gestaltung. Nicht immer ist es notwendig, das Gebäude abzureißen und neu zu bauen. Diese Varianten wird von Bauherren zwar oft gewählt. Sie ist aber nicht sehr rentabel. Der Abriss ist mitunter mit hohen Kosten verbunden, vor allem dann, wenn schädliche Stoffe zu entsorgen sind. Hinzu kommen die Kosten für den Neubau. In vielen Fällen ist es sinnvoll, einen Umbau in Erwägung zu ziehen. Wenn sich die Substanz des Gebäudes in einem guten oder sehr guten Zustand befindet, kann das Objekt entkernt und neu gestaltet werden. Sind Sie im Besitz eines älteren Gebäudes, das Sie verkaufen möchten, vereinbaren wir gern mit Ihnen einen Termin für eine individuelle Begehung. Gemeinsam mit einem Bauexperten können wir entscheiden, um das Gebäude für einen umfassenden Umbau geeignet ist und entsprechend auf dem Markt angeboten werden kann. Da die Nachfrage nach Immobilien in Hessen und Rheinland-Pfalz hoch ist, können wir Sie in den meisten Fällen erfolgreich beim Verkauf Ihrer Immobilie unterstützen. Nehmen Sie unverbindlich einen ersten Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Voraussetzungen für einen erfolgreichen Umbau

Bevor Sie sich für den Umbau eines älteren Hauses entscheiden, ist es wichtig, dass Sie sich über die Machbarkeit informieren. Sicher haben Sie viele Ideen, die Sie gern umsetzen möchten. Was möglich ist und was nicht, ist aber von dem Zustand des Bauwerks und von der Statik abhängig. Bei vielen Bauherren spielt außerdem die Kostenfrage eine sehr große Rolle.

Überprüfung der Statik

Bevor Sie mit dem eigentlichen Umbau beginnen, ist im Rahmen der Machbarkeitsstudie eine Überprüfung der Statik erforderlich. Dabei ist es ein großer Vorteil, wenn Sie im Besitz von Bauplänen sind. Diese treffen eine Aussage über die Art und Weise, in der das Gebäude errichtet wurde. Grundsätzlich ist es möglich, Wände herauszureißen und neu zu gestalten. Dabei darf es sich aber nicht um tragende Wände handeln. Wenn Sie diese entfernen, kann ein Einsturz des Gebäudes oder einiger Teile die Konsequenz sein. Möchten Sie eine tragende Wand entfernen, ist es wichtig, das Gebäude vorab abzustützen. In Bezug auf die Möglichkeiten sind Sie kaum eingeschränkt. Die Veränderung der Statik ist jedoch eine Kostenfrage. Viele Maßnahmen, die mit dem Erhalt der Statik zusammenhängen, sind teuer und dürfen nur von einem Fachmann durchgeführt werden. Ein umfassender Umbau sollte in jedem Fall von einem erfahrenen Statiker begleitet werden. Sollten Sie sich jedoch auf umfassende Renovierungsarbeiten beschränken, können Sie auf einen Statiker verzichten und die Kosten sparen.

Kosten vorab sicher kalkulieren

Haben Sie sich für einen Umbau entschieden, weil Ihnen der Neubau eines Hauses zu teuer war, sind Ihre Mittel mitunter begrenzt. Eine umfassende Renovierung kann jedoch auch sehr schöne Ergebnisse bringen. Ein kompletter Umbau kostet mitunter so viel wie ein Einfamilienhaus oder übersteigt die Kosten sogar. Grundsätzlich können Sie aber in Ihrem Spielraum agieren. Auch wenn Sie nur ein kleines Budget zur Verfügung haben, lässt sich daraus viel machen. Überlegen Sie auch, ob Sie bereit wären, Eigenleistungen zu erbringen. Sie sparen Kosten für die Arbeitsstunden, die Sie an die Handwerker zahlen müssten. Technisches Geschick und eine gute handwerkliche Hand sind für die Erbringung von Eigenleistungen wichtige Voraussetzungen.

Wände und Böden neu gestalten

Der Umbau eines Hauses ist mit vielen kleinen Investitionen verbunden. Wenn Sie sich entscheiden, das Haus komplett zu entkernen und den Innenausbau vollkommen neu zu gestalten, müssen Sie in jedem Fall mit einer fünfstelligen Summe im unteren bis mittleren Bereich rechnen. Allein die Gestaltung von Wänden und Fußböden wird bereits mit 10.000 EUR oder mehr zu Buche stehen. Der hohen finanziellen Aufwand für die Handwerkerstunden ist in diesem Betrag bereits eingerechnet. Es ist aber wenig sinnvoll, das Verlegen der Böden und das Tapezieren selbst zu übernehmen, wenn Sie darin nicht versiert sind. In diesem Fall sollten Sie einen erfahrenen Handwerker beauftragen und an anderer Stelle nach einer Kostenersparnis suchen.

Bad und Küche planen

Es gibt eine Vielzahl schöner Gestaltungsmöglichkeiten für Bad und Küche, die jedoch sehr kostenintensiv sind. Der Vorteil bei einem Umbau des Hauses liegt darin, dass Sie Rohre und elektrische Leitungen neu verlegen können. So ist es möglich, Wasserhähne, WC und Dusche an einem anderen Platz zu installieren. Sie können sogar einen anderen Raum wählen, wenn Ihnen die bisherige Aufteilung nicht gefällt. Planen Sie jedoch auch hier mit einer fünfstelligen Summe im unteren oder mittleren Bereich.

Kosten real ermitteln

Die Gesamtkosten für einen Umbau können den Betrag von 100.000 Euro schnell übersteigen. Eine umfassende Neugestaltung unter Assistenz eines Statikers übersteigt schnell die Kosten, die Sie für einen Neubau des Hauses tragen müssten. Wichtig ist es, dass Sie Kosten und Nutzen einander gegenüberstellen und in Ihre Planung wirklich alle Kleinigkeiten einbeziehen. Definieren Sie großzügige Summen, indem Sie deutlich aufrunden. Danach rechnen Sie einen Betrag von 10.000 Euro für die Dinge hinzu, die Sie vergessen haben. Dann sind Sie vor unliebsamen Überraschungen geschützt und haben eventuell sogar noch Kapital übrig, mit dem Sie sich einige Sonderwünsche erfüllen können.

Puffer einberechnen: Planungskosten + 10%

Der Umbau eines Hauses kann eine attraktive Alternative zum Neukauf sein. Wichtig ist, dass Sie möglichst vor dem Kauf der Immobilie klären, welche Planung Sie umsetzen können und welche Kosten auf Sie zukommen. Den Kauf sollten Sie erst dann abschließen, wenn Sie sicher sind, das passende Objekt gefunden zu haben. Kontaktieren Sie einen Statiker und lassen Sie eine Machbarkeitsstudie anfertigen. Erst, wenn alle Pläne zu Ihrer Zufriedenheit realisierbar sind, ist die richtige Zeit für den Kauf der Immobilie gekommen. Wünschen Sie eine Beratung durch einen Fachmann? Wir sind gern für Sie da. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein unverbindliches Gespräch.

Fazit: Renovierung vor dem Hausverkauf

Renovierungsarbeiten vor dem Hausverkauf spiegeln sich positiv im Verkaufspreis wieder. Vorher sollten die Kosten und der Nutzen jedoch gründlich überprüft werden. Wenn Sie sich für eine Renovierung entscheiden, sollten Sie von extravaganten Experimenten absehen. Denn Sie kennen den Geschmack der Käufers nicht. Zeitlose, helle und gepflegte Räume sprechen die meisten potenziellen Käufer an. Darüber hinaus sollten Sie sich Gedanken, um den gewünschten Ausstattungsstandard machen und die Renovierung dementsprechend planen. Durch das Austauschen von Böden und Tapeten sowie die Renovierung von Badezimmer und Küche können Sie den Ausstattungsstandard gezielt verbessern und so die Chancen auf dem Wohnungsmarkt verbessern.