Doppelhaus bauen: Kosten und Aufwand sparen

Doppelhaus bauen – Das Doppelhaus ist günstiger als ein frei stehendes Haus. Wie viel sich wirklich sparen lässt, können viele Bauherren auf den ersten Blick nicht abschätzen. Bei der Lukinski beraten wir Sie gerne zum Einsparpotenzial beim Bauen eines Doppelhauses. Doch hat die Doppelhaushälfte auch einige Einschränkungen – etwas Flexibilität ist gefragt. Unsere Experten für die Doppelhausbebauung möchten Ihnen gerne einige Ideen vorstellen. Vielleicht ist ja gerade das Doppelhaus die richtige Wohnform für Sie?

Warum das Doppelhaus sparen hilft

Die Einspargründe beim Errichten eines Doppelhauses wiegen gleich mehrfach. Die Faktoren für den günstigen Bau der Doppelhaushälfte liegen in der

  • geringeren Grundstücksgröße
  •  dem Entfallen der Außenwand, da beide Einheiten verbunden sind
  •  einer einzigen Dachkonstruktion für zwei Häuser.

Noch mehr gespart wird mit dem Doppelhaus, wenn Heizung und Warmwasserversorgung gemeinsam genutzt werden. Zwar ist der Anschaffungspreis für eine groß dimensionierte Heizanlage auch etwa höher – etwa zehn bis zwanzig Prozent, als bei einem Einfamilienhaus dennoch kann die größere Heizungsanlage eine Ersparnis von bis zu 60 Prozent bringen.

Vergleicht man die Baukosten von zwei Einfamilienhäusern mit denen des Doppelhauses, lässt sich das Einsparpotenzial auf den ersten blick erkennen. Durch die Bauweise verringert sich die Fläche der acht Außenwände, da durch den Zusammenbau der Häuser eine Wandfläche eingespart werden kann. Eine besondere Dämmung gegen Wärmeverlust ist für diese Zwischenwand ebenfalls nicht erforderlich. Die genauen Einsparungsmöglichkeiten für Ihr Doppelhaus sind nur im Einzelfall genau zu kalkulieren.

Genaue Kalkulation der Sparmöglichkeiten

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Kostenersparnis umso höher ist, desto größer gebaut wird. Im Schnitt wird etwa ein Drittel der Kosten für den Bau zweier Wände eingespart. Das Lukinski-Expertenteam gibt Ihnen gerne weitere Informationen und Ratschläge zum Sparen mit dem Doppelhaus. Eine gemeinsame Heizanlage, Elektroinstallation und Warmwasserversorgung bieten zusätzliche Einsparmöglichkeiten bei der Doppelhauskonstruktion. Auch können weitgehend günstigere Kostenvoranschläge erwartet werden, denn der Auftrag ist größer, längerfristiger und damit für die beteiligten Bauunternehmen profitabler.

Große Kosteneinsparung beim Grundstück

Bei frei stehenden Häusern und Wohnanlagen ist zum Nachbarn ein gesetzlicher Mindestabstand einzuhalten. Das verringert die bebaubare Fläche. So muss der Bauplatz für ein Einfamilienhaus insgesamt sechs Meter breiter sein, als das Haus. Beim Doppelhaus entfällt dieser Mindestabstand und auf einem hinreichend großen Baugrundstück können mehr Quadratmeter bebaut werden. Bei einer Grundstückslänge von 100 Metern sind 300 Quadratmeter weniger Bauland erforderlich – in der Länge stehen 3 Meter für Wohnfläche zur Verfügung, da kein Mindestabstand einzuhalten ist. Legt man beim Baugrundstück einen Quadratmeterpreis von 100 Euro zugrunde, bedeutet dies eine Einsparung von 30.000 Euro.

Die Kosteneinsparung beim Doppelhaus fällt etwas geringer aus, wenn die Bauplatzpreise niedrig sind, oder auf einen größeren Garten verzichtet werden kann. Umso kleiner das bebaute Grundstück sein soll, umso kleiner fällt auch die Ersparnis bei der Doppelhaushälfte aus. In Stadtlage ist die Doppelhaushälfte jedoch eine sehr attraktive Möglichkeit, das meiste aus dem teuren Bauplatz herauszuholen. Bei Grundstückkosten und Baukosten kann erheblich gespart werden.

Das Leben im Doppelhaus

Generell ist der Wiederverkaufswert für ein Doppelhaus recht hoch. Doppelhäuser sind gesucht, auch wegen der Möglichkeit, mehrere Generationen unter einem Dach unterzubringen. Große Familien oder solche die es werden wollen, aber auch neuartige Wohnkonzepte, wie Airbnb lassen sich mit einer Doppelhaushälfte ausgezeichnet umsetzen. Die Eltern, die Kinder – alle finden Platz in der Doppelhaushälfte. Zwischenzeitlich kann sie auf dem regulären Mietmarkt vermietet werden.

Neben der Einsparung durch die bessere Nutzung des Baulands bringt auch die einzige Dachkonstruktion finanzielle Vorteile. Für zwei Häuser ist nur ein Dach erforderlich, das gedämmt werden muss. Auch ist mit niedrigeren Energiekosten zu rechnen. Meist stehen die Doppelhäuser auf weniger beengten Grundstücken, als die Einfamilienhäuser. Dies ist einer der Gründe, warum Doppelhaushälfte auf dem Immobilienmarkt zu den gesuchten Objekten zählen. In der Regel lassen sich für Doppelhäuser gute Preise erzielen und recht schnell Käufer finden.

Das größte Einsparpotenzial des Doppelhauses

Das Doppelhaus hat eine Wand weniger als zwei frei stehende Einfamilienhäuser. Dies reduziert nicht nur Baukosten, sondern auch Heizungskosten im Doppelhaus. Jedoch muss eingeräumt werden, dass auch frei stehende Objekte derzeit ausgezeichnet isoliert und gedämmt werden. Bedingt durch die sehr gute Außenwanddämmung verlieren moderne Bauten deutlich weniger Energie durch die Wände.

Dadurch, dass aber die laufenden Kosten der gemeinsam genutzten Heizung auf eine größere Wohnfläche umgelegt werden, bringt die Doppelhauskonstruktion weitere finanzielle Vorteile. Die umgelegten Wartungs- und Reparaturkosten betragen etwa die Hälfte, als bei zwei unabhängigen, herkömmlichen Heizungsanlagen. Damit lassen sich im Jahr mehrere Hundert Euro sparen.

Der größte Kostenvorteil des Doppelhauses liegt allerdings in seiner Konstruktion. Beim Bau des Hauses kann eine Doppelhaushälfte bis zu 50.000 Euro günstiger sein, als ein vergleichbares Einfamilienhaus mit gleicher Wohnfläche.

Überlegungen vor dem Bau eines Doppelhauses

Laut Bebauungsplänen und gesetzlichen Vorgaben müssen die beiden Haushalten nach außen einen einheitlichen Eindruck vermitteln. Das schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten der Eigentümer ein. SO kann ein nachträglicher Ausbau des Dachgeschossen, etwa um Gauben einzusetzen, nur für das gesamte Doppelhaus erfolgen. Für eine einzige Doppelhaushälfte wird keine Baugenehmigung für die Erweiterung des Dachgeschosses ausgestellt werden.

Auch sind zahlreiche Sanierungsmaßnahmen nur nach Absprache mit dem Eigentümer der zweiten Hälfte möglich. Dies gilt auch für Reparaturen am Dach und anderen äußerlich sichtbaren Bereichen. Soll auf einen anderen Energieträger, auf Fernwärme umgestellt oder aber die Heizungsanlage komplett modernisiert werden, müssen sich die beiden Eigentümer zunächst auf eine Lösung einigen.

Die gemeinsame Wand verhindert weitere Fenster im Raum. Bei geschickter Planung sollte das jedoch keinen größeren Nachteil darstellen. In Doppelhäusern gibt es allerdings Licht nur aus drei Himmelsrichtungen. Je nach Lage des Bauplatzes und der Bebauung ist es möglich, dass eine der Doppelhaushälfte Südfenster besitzt, die andere jedoch mit dauerhaft dunklen Nordfenster ausgestattet ist. Daher ist es wichtig, vor dem Kauf den Bauplatz und die mögliche Bebauung mit einem Fachmann zu besprechen. Wir, von der Lukinski sind bei allen Fragen ein kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner.

Die Nähe zum Nachbarn – ein Nachteil?

Angst vor einer Geräuschkulisse seitens der Nachbarfamilie sollten nicht bestehen. Für Doppelhaushäuser wird bei der Planung eine besonders gute Schallisolierung berücksichtigt. Geräusche durch Hämmern, Bohren oder Hausmusik können jedoch die Wand durchdringen. Ähnlich kann es im Garten sein. Je nach den Ansprüchen an die Wohnlage kann eine kinderreiche Familie den entspannten Nachmittag auf der Terrasse trüben. Ähnlich kann es jedoch auch zu Spannungen kommen, wenn Familienangehörige oder Freunde die Doppelhaushälfte bewohnen. Mit der ständigen Präsenz stellt sich eine Nähe ein, die dauerhaft vielleicht doch nicht gewollt ist.

Das Doppelhaus in der Übersicht

Bei hohen Grundstückspreisen lohnt sich der Kauf oder Bau eines Doppelhauses. Umso kleiner die erforderliche Grundstücksfläche ist, desto größer ist die Kosteneinsparung. Hinzu kommen die Vorteile bei besonders hohen Bodenpreisen. Umso teurer die Quadratmeterpreise der Region, desto mehr zahlt sich der Bau des Doppelhauses aus.

Gemeinsam genutzte Anlagen in und um das Haus können die Lebenshaltungskosten weiter reduzieren. Wartung und Reparatur von Dach, Heizung und anderen Installation werden auf die Parteien umgelegt. Nachteilig kann die eingeschränkte Nutzung sein, die bei Umbaumaßnahmen vorliegt – sofern Sie den Außenbereich betreffen. Besonderes zu achten ist auf die Ausrichtung des Doppelbaus, damit jede der Hälften ausreichend Tageslicht zur Verfügung steht.

Möchten Sie ein Doppelhaus errichten?

Sprechen Sie uns zu allen fragen rund um Ihren Immobilienkauf oder die Neuerstellung Ihrer Doppelhaushälfte an. Als Online-Immobilienmakler der Regionen Hessen und Rheinland-Pfalz hat die Lukinski zahlreiche sehr günstig gelegene Grundstücke im Angebot, die für ein Doppelhaus hervorragend geeignet sind. Wir beraten Sie gerne auch zu grundsätzlichen fragen der Bebauung, der Ausrichtung des Hauses und den Möglichkeiten einer Verwertung – z. B. durch Vermietung. Möchten sie eine Doppelhaushälfte errichten, dann ist die Lukinski Ihr erfahrener Partner.