5 Tipps zur Steigerung der Reichweite für Social Media Manager – Kreativität, Influencer, Content

Durch Kreativität, Timing und gute Inhalte erreicht man als Social Media Manager schnell und einfach mehr Reichweite in sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube, Snapchat, Instagram & Co. Mit besseren Content (Inhalt) und multimedialen Inhalten, überzeugen Sie mehr Influencer und kreieren sich selbst Markenbotschafter für Ihre Brand. Multimediale Kommunikation war noch nie so einfach und schnell wie heute. Mehr Tipps gibt es im Social Media Blog oder kostenlos in meinem Social Media Marketing Guide.

Darum geht es im Artikel:

  1. Zeitpunkt – Wann poste ich an besten in sozialen Netzwerken?
  2. Content Basics – Markierung von Personen, Hashtags und mehr
  3. Kreativität – Design, Inhalt und ein wenig Exklusivität für Ihre User
  4. Multiplikatoren – Fans, Viralität und Mundpropaganda in sozialen Medien
  5. Content Pro – Multimediale Inhalte begeistern Nutzer und steigern die Interaktion

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Mehr zum Thema finden Sie im Online Kurs Facebook Marketing oder im Blog meiner Social Media Marketing Agentur.

1. Der Zeitpunkt – Wann poste ich an besten in sozialen Netzwerken?

Alles was zählt, ist Ihre Zielgruppe. Jedes Like, jeder Retweet steigert die Reichweite in sozialen Netzwerken enorm. Die Definition des Zeitpunkts ist ein Faktor der die Interaktionsrate beeinflusst. Die Mehrzahl der Menschen geht täglich ihren Aufgaben nach. Deshalb sollten sich alle Postings zu allererst nach der von Ihnen bestimmten Zielgruppe richten. Und, nach ihren Aktivitäten um möglichst hohe Trafficzeiten zu treffen. Doch Traffic Aufkommen (Besucherzahlen) unterscheiden sich nicht nur nach den Aktivitäten Ihrer individuellen Zielgruppe, sondern auch durch die unterschiedlichen sozialen Netzwerke.

Der ideale Zeitpunkt ist nach verschiedenen Studien gegen Mittag, Nachmittag (vgl. Bitly, Argyle Social und Buddy Media). So bleibt den ersten Usern genügend Vorlaufzeit um Likes zu geben, aber auch um geteilt zu werden. Die Wahrscheinlichkeit der Wahrnehmung und anschließender Interaktion steigt.  Textlastige Postings am späten Nachmittag und Abend sollten vermieden werden, da die Aufmerksamkeitsspanne gegen Abend abnimmt. Doch die Interaktionshäufigkeit unterscheidet sich nicht nur in den veröffentlichten Inhalten und dem dafür verwendeten sozialen Netzwerk, sondern auch in der dahintersteckenden Intention der Botschaft. Bleiben Sie sich treu – wie bereits kurz und knapp am Beispiel vom Postingsverhalten von Yves Saint Laurant geschildert wurde. Wie misst man eigentlich den Erfolg? Lesen Sie hier mehr über Messung, Ziele, Zielgruppe und Reichweite im Social Media Marketing.

2. Content Basics – Markierung von Personen, Hashtags und Mehrwert

Auch die Relevanz eines Social Media Postings beim User ist ein wichtiger Faktor. Nutzer haben verschiedene Bedürfnisse. Deshalb ist Bereitschaft der User Inhalte zu teilen ein ebenso zentraler Faktor für den Erfolg Ihres Social Media Marketing. Büroangestellte wünschen sich andere Dinge als die Verkäufer im Einzelhandel. Schüler, andere als Büroangestellte. Eine sinnvolle Verknüpfung mit relevanten und aktuellen Ereignissen – emotionale Verknüpfung – aus Kultur oder Entertainment, erhöht die Relevanz des Postings für den jeweiligen Empfänger. Die Bereitschaft zur Interaktion und dazu Inhalte zu teilen steigt. Ebenso können Verknüpfungen zu Bekannten Marken oder Personen den Erfolg eines einzelnen Postings steigern.

Ein weiteres, einfaches Mittel der Reichweitensteigerung auch im Anschluss eines Postings sind Hashtags. Diese Kürzel erlauben es dem Nutzer im sozialen Netzwerk Botschaften schnell – auch in Textform – wahrzunehmen. Ebenso ist auf den meisten Plattformen durch Hashtags die einfache Kategorisierung und Archivierung der Inhalte auf Nutzerseite möglich. Damit einhergehend ein schneller, zeitloser Zugriff auf gewünschte Inhalte.

Im Social Media Management geht es darum, für Nutzer Mehrwert zu bieten, Content benutzerfreundlich aufzuarbeiten und letztendlich kundenorientiert zu denken und zu handeln. Unabhängig von Kontext und konkreten Inhalt des jeweiligen Postings, konnte durch die Recherche und Expertenaussagen bestätigt werden, dass die qualitative Aufbereitung von Inhalten die Akzeptanz bei den Internetnutzern erhöht. Durch Verknüpfung mit zielgruppenrelevanten Themen und das zeitlich abgestimmte Postingverhalten steigt die Interaktionsrate aber auch die Reichweite eines einzelnen Beitrags.

Für Hersteller und Händler sind Social Media und Maßnahmen des Social Media Managers also eng verknüpft. Hochpreisige Unternehmen haben sicher keine Chance den direkten Abverkauf über Facebook zu fördern – woher sich vllt. auch die Zurückhaltung im Social Media Marketing zeigt. Doch nutzen Unternehmen die Social Media Plattform nicht ausschließlich zum Verkauf: Der Schlüssel zum Erfolg liegt vielmehr in einer Steigerung von Markenbekanntheit und der Vermittlung eines positiven Image.

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3. Kreativität – Design, Inhalt und ein wenig Exklusivität für Ihre User

Fangen wir an!  Beachten Sie in Ihrer Strategie: Mit etwas Engagement und Planung machen Sie aus ’normalen Fans‘ mit wenigen Schritten ‚virale Markenbotschafter‘. Um Trendsetter und andere User in sozialen Netzwerken zu gewinnen, bieten sich für Modeunternehmen qualitativ aufbereitete, visuell gestaltete Contents mit exklusiven Einblicken an – ob Modestücke, Produktvorstellungen, Designs, Testimonials oder prominente Personen und Meinungsführer. Modeunternehmen haben die Chance, neue und bestehende Nutzer durch tiefe Einblicke in ihre Markenwelt zu begeistern und zu binden.

Best Practice Beispiele von Asos, Otto, Topshop, Yves Saint Laurent und Nike zeigen, das aktive Ansprache des Users und die anschließende Interaktion mit ihm, wie in Kapitel 4.1.2 beschrieben, großen Erfolg für Social Media Kampagenen mit sich bringen können. Nike+ vereint seine Fans in einer eigenen Läufercommunity. Asos führt seine User dank geschicktem Multi-Channel-Management von exklusiven Einblicken der kommenden Kollektion auf Facebook, Twitter und Youtube. Topshop dagegen nutzt das Social Web auch für On-/Offline Kampagnen, um die eigenen Stores zu pushen.

4. Markenbotschafter – Fans, Viralität und Mundpropaganda in sozialen Medien

Viele Faktoren der klassischen PR können in soziale Netzwerke übernommen werden. So kann die eigene Markenpräsenz auch durch geschicktes Personalmarketing gesteigert werden. Viele Menschen informieren sich heute zu allererst im Internet, insbesondere in Jobportalen und in sozialen Medien. So spielt unter anderem auch geschicktes Personalmarketing für die eigene Markenpräsenz eine Rolle. Ebenso sind es aber exklusive Aktionen von denn schon oft gesprochen wurde. Bestätigen Sie Ihre Nutzer durch einfache Wertschätzung. Das gelingt durch eigens erschaffene Contents für Social Media Kanäle, wie Backstagematerial von Modenschauen. Ebenso können interaktive Elemente Menschen im Netz von Ihrer Marke begeistern. Involvieren Sie Nutzer in Geschätsprozess, beispielsweise die Mitbestimmung der neuen Designauswahl für den Sommer. Diese Wertschätzung macht User zu Multiplikatoren und zu Markenbotschaftern für Ihr Modelabel. Es viele Gründe sich aktiv im Social Web zu präsentieren. Und egal wie, Ihre Markenpräsenz wird von aktiven, ehrlichen Social Media Marketing unweigerlich profitieren.

Influencer, Blogger oder Testimonial- Multiplikatoren für ihre Marke

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Nutzer sozialer Netzwerke zu Markenfans zu machen. Nur so ist langfristiger Erfolg für Modellabels in und durch soziale Netzwerke garantiert. Dabei gibt es viele Möglichkeiten die eigene Markenpräsenz zu verstärken. Festzustellen ist, das Nutzer durch verschiedene Strategien gewonnen werden können, selbst wenn sie sich die Modestücke (bspw. der Toplabels noch) nicht selbst leisten können. Oft dienen Fanpages von Modeunternehmen auch einfach nur zur Inspiration. Doch mit Verweis auf den Facebook-Vergleich, ist die bspw. junge Nutzergruppe auf Instagram die kaufkräftige Zielgruppe von Morgen. Die höchste Relevanz unter den sozialen Netzwerken hat für Modeunternehmen aktuell Facebook. Fanzahlen können hier auch effizient mit Onlinemarketing Kampagnen gesteigert werden – durch Filterfunktionen wie Interessen, Standorte, soziale Beziehungen, Gruppenzugehörigkeiten oder Onlinesuchanfragen mit Facebook Ads.

Drei Typven von Influencern können grundlegend identifiziert werden:

  • Markenexperten, als Experten auf ihrem Fachgebiet sind sie anerkannt und sie stehen ihren Followern immer gern auch als Ratgeber zu bestimmten Themen zur Seite. Markenexperten pflegen grundsätzlich eine neutrale Einstellung gegenüber einer Firma oder einem Produkt und greifen bei der Beurteilung stets auf ihr Fachwissen im Gebiet zurück.
  • Markenkritiker: Sie sind Ihrer Brand im Allgemeinen kritisch gegenüber, durch all ihre weniger positiven Äußerungen innerhalb ihrer Fanbase üben Kritiker einen negativen, unmittelbaren Einfluss auf die Meinung Dritter und dessen Kaufbereitschaft aus.
  • Markenliebhaber haben eine wirklich starke Bindung zur Brand. Außerdem haben umfassende Erfahrungen zum Beispiel in der Vermarktung

Reichweiten generieren Sie über besagte Multiplikatoren. Ob Blogger oder Testimonial, kontaktieren Sie die richtigen Personen. Denn die meisten Nutzer in sozialen Medien nehmen keine aktive, sondern eine passive Rolle ein, weshalb es für Unternehmen umso wichtiger ist, Trendsetter und Multiplikatoren für sich zu gewinnen. Denn, sie haben starken Einfluss auf die übrigen Internetnutzer und das nicht nur in sozialen Netzwerken. Um alle Ziele des SMM zu erreichen, sollten sich besagte Trendsetter und Multiplikatoren bereits als Meinungsführer etabliert haben und zudem eine große Schnittmenge zur definierten Zielgruppe Ihres Labels aufweisen.

Was sind Multiplikatoren in sozialen Netzwerken?

Bekannte und wenn möglich bereits prominente Testimonials mit Affinität zum Blogging sind in Zeitalter des Internets für Modelabels Gold wert. Polarisierende Personen wie Bonnie Strange zeigen in Ottos Stylediaries wie das perfekte Glamour Outfit für den Abend in der Disko aussieht. Für Adidas Original wirbt Palina Rojinski auf Youtube mit unzähligen Promovideos. Testimonials stehen für Ihr Produkt, geben ihm Wert und ein Gesicht. Ob Meinungsführer, Trendsetter oder Multiplikator, überzeugen Sie nicht durch einfache Marketingbotschaften, kreieren Sie Emotionen und binden Sie Ihre User ein. Frei nach Bhargava (2010) fünf Leitregeln für Marketingaktivitäten im Social Web:

  1. Erschaffe begeisternde Inhalte
  2. Erleichtere das Teilen deiner Inhalte
  3. Belohne deine Nutzer
  4. Teile deine Inhalte aktiv
  5. Ermutige zum Einbinden deiner Inhalte

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5. Content – Multimediale Inhalte begeistern Nutzer und steigern die Interaktion

Social Media Content sollte – ob als Posting oder Ad (Werbeanzeige) – stets so angelegt werden, dass er stark von individuellen und visuellen Inhalten lebt. Contents sollten multimedial geplant werden. Achten Sie nur darauf, das Postings nicht unbedingt textbasiert sind. Es sollte immer eine einfache Bildsprache geben, die funktioniert, eben weil sie einfach ist. Was funktioniert, sind Menschen, süße Tiere, große Gesichter – Identifikationsmöglichkeiten! Auch Emotionen, Gefühle und nachvollziehbare Erlebnisse oder Situationen bestimmen den Erfolg eines einzelnen Postings. Wer also bestimmte Wertvorstellungen, Meinungen und allgemeine Kenntnisse wie Verhaltensweisen nutzt, kann davon stark profitieren. Den wir alle haben ähnliche Emotionen, Erinnerungen und Erlebnisse im Leben.

Alle Nutzer haben ihren verschiedenen, individuellen Bedürfnisse, wollen sich aber als Teil der Gemeinschaft (der Gruppe) fühlen. Eine sinnvolle Verknüpfung mit relevanten Informationen und Ereignissen (Kultur, Entertainment oder Prominenz) erhöht die Relevanz des einzelnen Postings für die Empfänger im Social Web. Die Bereitschaft zur Interaktion mit ihren Contents steigt. Unabhängig vom konkreten Inhalt des einzelnen Postings zeigt sich, dass die die gezielte inhaltliche und visuelle Aufbereitung von Inhalten, die Akzeptanz und Relevanz Ihrer Postings bei den Internetnutzern erhöht.

Multimediale Kommunikation war noch nie so einfach und schnell wie heute. Schon seit über zehn Jahren ist das Web ein soziales Medium.

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Erkenntnisse zur Steigerung der Reichweite in sozialen Netzwerken

Die Erfolge vom Social Media Manager sind für Unternehmen nicht eindeutig analysierbar – schon durch die unzähligen verzweigten Verbindungen, Kommentare und Diskussionen außerhalb der eigenen Fanpage. Jedoch bietet das Metering durch Kennzahlen wie den ROI oder KPIs Mittel den Wert von FMarketing für Unternehmen annährend zu bestimmen. Glücklicherweise ist das Potenzial von sozialen Netzwerken aber unabhängig von der Unternehmensgröße. Ständiger Wandel erlaubt es auch neuen Marken schnell Reichweiten in sozialen Netzwerken zu generieren. Noch sind klassische Printmagazine und TV-Spots das Maß aller Dinge. Jedoch ist die zahlungskräftige Käuferschicht der Zukunft nicht in den klassischen Medien zu finden, sondern im Netz. Einige, vor allen die Großen Modeunternehmen, haben das Potenzial sozialer Netzwerke auch früh erkannt und Lösungen gefunden, vom smarten Multi-Channel-Management bei Asos bis zum vergangenen Krisenmanagement bei Otto. Tatsache ist, Dialoge und Diskussionen werden im Social Web permanent geführt.

24% der Internetnutzer in Deutschland sind Fans einer Marke oder eines Produkts. Markenfans sind aktive User, sie verbreiten Botschafen, teilen Inhalte und Medien. Markenfans sind die Grundlage für Erfolg in sozialen Medien. Im Social Media Marketing kommt es auf die intelligente Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten und Ideen an. Auch für neue Projekte lassen sich schnell Reichweiten und Fans generieren. Wer seinen Fans zuhört und die Meinung seiner User stets respektiert und für sich reflektiert, kann in sozialen Netzwerken nur gewinnen.

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