NFT / Digitale Kunst: Was ist das? Bedeutung, Marktplätze, Preise – Krypto Art

NFT – Digitale Kunst, ein neue Phänomen. Hier lernst du alles: Was ist ein NFT? Wie kauft man NFTs? Welche Marktplätze gibt es und wie entwickelt sich der Kunstmarkt für Kapitalanleger. Mittlerweile werden höhere Preise im digitalen Kunstmarkt erzielt, als im physischen. Kollektionen wie „CryptoPunks“ , „Bored Ape Yacht Club“ sind nur zwei der bekanntesten Werke der digitalen Kunst. Das Werk „5.000 Days“ machte den Künstler über Nacht zum 3. reichsten, noch lebenden Künstler (verkauft zum Preis von 69 Mio. $ bei Christies). Kaufen, verkaufen, Kollektionen und Bilderrahmen für digitale Kunst. Willkommen in der Welt von NFT.

NFT 2022: Was ist das?

Beginnen wir Schritt für Schritt. In diesem Artikel lernst du die Grundlagen kennen.

NFT einfach erklärt: Digitale Kunst.

Die Abkürzung NFT heißt „Non-fungible Token“ oder übersetzt soviel wie „nicht ersetzbarer Token“. Erst dieses „nicht ersetzbar“ macht digitale Kunst möglich.

Warum und wieso, lernst du hier!

Was den digitalen Kunstmarkt bisher vom physischen Markt für Kunstwerke unterschieden hat war, dass digitale Werke (Bilder, Videos, usw.) unendlich vervielfältigt werden konnten, ohne später Rückverfolgen zu können, welches der Bilder das Original ist. Ein Vergleich: Auch die Mona Lisa im Louvre wurde zig-tausende Male kopiert. Das Original hängt im Louvre, wir wissen das, weil die Historie dieses einen Kunstwerks nachweisbar ist. NFT sind digitale Werke, deren Historie dokumentiert ist. Das macht sie einzigartig und zunehmen, zu einer Wertanlage für viele Anleger, auch größere Hedge Fonds.

Beispiel: „Bored Ape Yacht Club“

Beliebt sind häufig Kollektionen, dabei werden 1.000 Variationen in einer Kollektion erstellt.

Die Kollektion „Bored Ape Yacht Club“ gehört zu den Top 5 der kommerziell erfolgreichen NFT-Projekte.

Hier 3 Beispiele:

Was bedeutet NFT?

Was kann ein NFT sein? Alles digitale: Bilder, Videos, Musik, sogar Accessoires, zum Beispiel für neue Welten, wie das metaverse. Welche Arten von NFTs gibt es?

  • Collectibles
  • Kunst
  • Gaming
  • Musik
  • Zugänge / Eintritt
  • Domains

Klären wir nun den Begriff NFT. NFT = Non-fungible token = „nicht ersetzbare Wertmarken“, wenn man es 1:1 übersetzt. Etwas schöner formuliert.

NFTs sind digitale, einmalige, geschützte Objekte

Sie sind also ein Unikat, etwas Einmaliges. Die Verkaufshistorie eines Objektes wird exakt dokumentiert (Blockchain). So ist ein Werk einmalig.

Jetzt zwei Fachbegriffe. Bitte nicht aussteigen! Das waren schon alle.

Blockchain: Transaktionshistorie

Dokumentiert wird alles in einer Blockchain, aktuell meist in Ethereum. Jede einzelne Transaktion, die in diesem dezentralen Netzwerk ausgeführt wird, wird dokumentiert. So lassen sich alle Transaktionen nachvollziehen, vom Creator (Produzent der Inhalte / Künstler) bis hin zu allen Käufern / Verkäufern.

Kurz beschrieben:

  1. Blockchain (Überbegriff) = verteilte, öffentliche Datenbank
  2. Ethereum = Blockchain Netzwerk
  3. Token = Ist ein Wirtschaftsgut und nutzt eine bestehende Blockchain und kann zusätzliche Informationen enthalten (Smart Contract > NFT)

PS für alle, die bereits Kryptowährungen handeln, Ether ist der Coin, Ethereum das Netzwerk.

Was macht die Mona Lisa wertvoll?

Beispiel Mona Lisa: Von der Mona Lisa gibt es auch Millionen Fotos, Bilder, digital und analog. Dennoch gibt es nur 1 Original, das hängt im Louvre und ist durch die Verkaufshistorie exakt belegt.

Der einzige Knackpunkt ist also das Verständnis, dass ein digitales Objekt genau dokumentiert wird. So wird es selten und wenn Angebot auf Nachfrage trifft, entsteht ein Markt.

  • Markt = Angebot (1) und Nachfrage (x)
  • Nachvollziehbare Historie des Objekts

Die psychologische Frage ist also:

Wollen Menschen in 5, 10, 20 Jahren dieses Kunstwerk kaufen? (ähnlich wie Aktien, Immobilien, …)

Gehandelt wird auf NTF Marktplätzen, wie OpenSea, Binance, SuperRare, uvm. Egal ob ab Smartphone, Tablet, Notebook oder Smart-TV im Browser oder App.

Wer kauft NFT? Etablierung im Kunstmarkt: Beispiel Christies „5.000 Days“

Wie wichtig digitale Kunst mittlerweile auch für etablierte Auktionshäuser geworden ist, zeigt der Coup vom Christies. Schnell erklärt: Christies hat sich einen Künstler (Beeple) geschnappt, der schon über 15 Jahre digitale Bilder gemacht hat, genauer 1 digitales Bild am Tag. Das Problem (damals), digitale Kunst war nie etwas wert, denn sie konnte unendlich vervielfältigt werden. Die Transaktionshistorie der NFTs löst dieses Problem. So verband Christies seine Kollektion zu einem Werk: „5.000 Days“. Die Auktion hat ganze 69 Millionen US-Dollar eingebracht.

Verkauft für 69,346,250 $

Mit dem Verkauf wurde Beeple (Künstler) über Nacht zum 3. reichsten, noch lebenden Künstler der Welt.

NFTs sind also wertvoll, weil wir ihnen Wert zumessen. Teuere Kunst kauft man, fast immer, zum angeben: „Ich kann es mir leisten“. Genauso wie ein Ferrari, genauso wie eine Rolex.

Was kostet 1 NFT?

Der Preis einen jeden NFTs ist unterschiedlich. Viele starten bei wenigen Dollar. Den Preis legen bei Veröffentlichung die Creator fest, also die Künstler selbst, in Hoffnung, dass sie den Angebotspreis realisieren. Käufer von NFTs können ihre NFTs jederzeit weiterverkaufen. In diesem Fall legen die Verkäufer des Objekts den Preis fest.

Angebotspreise werden festgelegt durch:

  • Veröffentlichung: Preis durch Creator (Künstler)
  • Bei Weiterverkauf: Preis durch Verkäufer

Käufer können in den meisten Plattformen auch Angebote machen.

Was sind NFTs einfach erklärt?

Fassen wir noch einmal zusammen:

  • NFT = Digitale Kunst (Bilder, Videos, Musik, usw.)
  • Dokumentiert wird alles in einer Blockchain, häufig Ethereum
  • Handel auf NFT Plattformen wie OpenSea, Binance, SuperRare, uvm.
  • Für Kauf muss Kryptowährung gekauft werden (Ether), via Coinbase, MetaMask, uvm.

Immer mehr Anleger entdecken NFTs für sich. Im Folgenden gehen wir tiefer in die Materie: Wie funktioniert ein Token / NFT?

Wie funktioniert ein Token / NFT?

Das erst einmal zu den Grundlagen. Gehen wir jetzt noch einen Schritt tiefer in die Materie NFT.

Unterschied: Coin, Token und Non-fungible Token

Wie schon gelernt, NFTs (Non-fungible Token) dokumentieren die Historie eines digitalen Objekts (alle Transaktionen). Dafür nutzen Sie bestehende Strukturen, wie Ether, diese halten alle Transaktionen in ihrer Blockchain fest. Bezahlt wird dann mit Coins.

  1. Coin
  2. Token
  3. NFT

Coin

BitCoin, Ethereum, werden als Zahlungseinheit genutzt. Sie haben jeweils eine eigene Blockchain Struktur.

Coins sind Zahlungsmittel und besitzen eine eigene Blockchain Struktur

Coin kurz erklärt:

  • Zahlungseinheit
  • Eigene Blockchain

Token = Austauschbar

Unterschied: Tokens bauen auf bestehenden Strukturen auf (wie Ether [Ethereum]). Nur wer einen gültigen Token besitzt, ist berechtigt, eine Transaktion auf der zugehörigen Blockchain auszuführen.

Tokens sind Zahlungsmittel, die auf einer bestehenden Blockchain Struktur aufbauen

Token kurz erklärt:

  • Wirtschaftsgut
  • Keine eigene Blockchain, bauen auf bestehenden Strukturen auf (Ether / Ethereum)
  • Token ermöglicht breites Anwendungsfeld

Der Unterschied ist also:

Coins sind ein Zahlungsmittel, Token haben breitere Funktionalitäten

Non-fungible Token = Einmalig

Die breitere Funktionalität sorgt dafür, dass in einem Token weitere Informationen hinterlegt werden können. Zum Beispiel ein „Smart Contract“, der einen Token zu einem einmaligen, Non-fungible Token macht.

  • Wirtschaftsgut
  • Keine eigene Blockchain, baut auf bestehenden Strukturen
  • Ermöglicht breites Anwendungsfeld
  • Enthält „Smart Contract“

Ideal für Kunstwerke, die in ihrer Bewertung immer von ihrer belegbaren Historie abhängig sind.

So ein NFT entsteht, indem ein Smart Contract hinterlegt wird.

Ist das Kunstwerk das Original? Solch ein NFT macht es einfach erkennbar (häufig mittels Ethereum Blockchain).

Smart Contract macht Token zu NFT

NFT nutzen Smart Contracts. Ein programmierter Vertrag, der hinterlegt wurde. Dieser kann verschiedene Dinge enthalten, beispielsweise, wann wurde gekauft, verkauft, wer hat gekauft, verkauft (Historie der Transaktionen), aber auch den Link zur Original-Datei.

Außerdem – und hier wird es für Künstler interessant – kann der Creator dem Smart Contract einen Prozentsatz anfügen, den er oder sie bei jeder (ja jeder) zukünftigen Transaktion erhält. Meist < 10%. Ein enormer Vorteil zum regulären, physischen Kunstmarkt, indem der Urheber nur einmalig, beim ersten Verkauf profitiert. Bei NFTs erhält der Urheber bei jeder Transaktion den Share.

Dank Historie in der Blockchain: Nachvollziehbar und Verifizierbar

Fazit NFT / digitale Kunst handeln

Ein NFT zeigt durch die Transaktionshistorie, was das Original ist. So kann man den eindeutigen Besitzer identifizieren. Wie in der echten Welt. Auch bei physischen Kunstwerken geht alles um die Prüfung des Kunstwerks mit Besitzerhistorie, zurück bis zum Minting (Veröffentlichung des NFTs).

Nach den Grundlagen NFT, jetzt zu Kauf, Verkauf und Co.

NFT handeln: kaufen und verkaufen

Um digitale Kunst zu handeln, brauchst du einen Wallet, den richtigen Marktplatz für digitale Kunst, aber auch Wissen um die Kollektionen und Künstler hinter den digitalen Kunstwerken. Wie bei physischer Kunst, geht es vor allem um den Künstler oder die Künstlerin hinter den Projekten. Je besser du dich auskennst, desto mehr überblickst du den Markt aus zig-Millionen Werken. Schon einzelne Kollektionen enthalten manchmal 1.000 oder 10.000 digitale Einzelbilder bzw. Inhalte.

Lies hier die ganze Anleitung, Schritt für Schritt:

Marktplätze für NFTs: Liste

Es gibt mittlerweile relativ viele NFT Marktplätze und Plattformen. Binance, Crypto.com, OpenSea, GameStop, Rarible sind nur ein paar der wichtigsten Namen. Weniger werden es nicht, denn digitale Kunst gewinnt in ihrer Bedeutung. Auch größere Investoren, sogar Hedge Fonds investieren in digitale Kunst.

Hier bekommst du einen guten Überblick der wichtigsten Marktplätze für NFTs.

NFT Bilderrahmen

Was wäre Kunst, wenn sie niemand sieht? Kunst kauft man vor allem aus einem Grund: Ich kann es mir leisten. Mit NFT Bilderrahmen lassen sich digitale Kunstwerke physisch anzeigen, egal ob im Wohnzimmer, im Foyer oder der Galerie.

NFT Kollektionen: Erfolgreiche Beispiele

NFT Kollektionen und Künstler – wer zum ersten Mal NFT kaufen will, muss die Welt von NFT & digitaler Kunst erst kennen lernen. Denn anderes als bei physischer Kunst, gibt es hier auch ganze Kollektionen aus hunderten und sogar tausenden von Einzel-Objekten. Hier ein kleiner Einblick, in ein paar Beispiel, erfolgreicher NFT-Kollektionen: Die „CryptoPunks“ und der „Bored Ape Yacht Club“.

Bekannt sind zum Beispiel diese Kollektionen:

  1. Bored Ape Yacht Club
  2. CryptoPunks
  3. Doodles
  4. Mutant Ape Yacht Club
  5. Cool Cats
  6. CyberKongz
  7. DeadFellaz

CryptoPunks

Screenshot: OpenSea / CryptoPunks

Bored Ape Yacht Club

Screenshot: OpenSea / Bored Ape Yacht Club

Immobilien, Lukinski

NFT erstellen & verkaufen: Künstler

Du willst mit NFTs Geld verdienen? Wer wirklich Geld mit NFTs verdient, sind in der Regel Künstler, die bereits in der „realen Welt“ Bekanntheit haben, Reichweite und Käufer. Als absoluter Neuling und Anfänger, reicht es nicht ein paar Kunstwerke in einem NFT Marktplatz hochzuladen. Ohne Arbeit, kein Erfolg!

Diese Anleitung hilft dir beim Einstieg um NFT Creator zu werden. Du lernst die wichtigen Marktplätze kennen, deine Wallet („digitaler Geldbeutel“) und ich zeige dir, wie du Kunstwerke hoch lädst und verkaufst. Außerdem lernst du den ultimativen Vorteil kennen, weshalb NFTs sehr interessant sind für Künstler.