Exposé erstellen: Unterlagen, Fotos, Strategie – Checkliste

Exposé erstellen – Beim Immobilienexposé geht es darum Ihre Immobilie von der besten Seite zu beschreiben. Welche Fakten gehören in das Exposé? Welche Unterlagen und Dokumente werden hierfür gebraucht? Das und mehr erfahren Sie hier. Außerdem: Wie Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung gekonnt in Szene setzen mit professionellen Bildern inklusive Beispiel und Vergleich! Zurück zu: Immobilie verkaufen.

Exposé für Haus & Wohnung erstellen

Sie haben jetzt schon viel gelernt, zum Immobilienverkauf. Jetzt geht es daran, das erste Wissen anzuwenden, indem das Immobilienexposé erstellt wird.

Immobilie beschreiben: Fakten & Zahlen

Im Immobilienexposé finden sich die wichtigsten Informationen zum Objekt. Das sind insbesondere Bilder und Fakten zum Objekt, vom Baujahr, über die Größe des Grundstück, bis hin zur Wohnflächenberechnung und auch die Infrastruktur: Wo befindet sich die Immobilie und was befindet sich in unmittelbarer Nähe?

Die wichtigsten Fakten:

  • Baujahr
  • Größe des Grundstücks
  • Wohnflächenberechnung
  • Infrastruktur
  • Lage

All das wird im Immobilienexposé zusammengefasst und gibt Interessenten einen ersten Einblick. Bevor also aufwendige Besichtigungstermine organisiert werden müssen, können potentielle Käufer schnell und einfach die wichtigsten Informationen sehen und im Zweifel, auch mit anderen Angeboten vergleichen.

Unterlagen für das Immobilienexposé – Checkliste

Wie schon zuvor gelernt, ist insbesondere die visuelle Aufbereitung des Immobilienexposé ein großer Faktor für den letztendlich zu erzielenden Verkaufspreis. Denn, je besser die Aufarbeitung, desto mehr kaufkräftige Interessenten werden sich für Ihr Objekt interessieren.

Unterlagen für das Immobilienexposé – Checkliste

  1. Baujahr
  2. Größe des Grundstücks
  3. Wohnflächenberechnung
  4. Grundriss
  5. Baubeschreibung
  6. Energiewerte und Energieausweis
  7. Fotos von innen und außen
  8. Infrastruktur der Umgebung
  9. Extras (Fußbodenheizung, Balkon, Pool, Carport, usw.)

Last but not least, was viele vergessen, gutes Bildmaterial!

Professionelle Fotos machen: Beispiel & Tipps

Ziehen Sie am besten auch hier wieder den einfachen Vergleich zum Autohandel, egal ob VW, Bentley oder Lamborghini. Wenn Sie das Werbematerial nicht richtig entwerfen, werden die Menschen das Produkt nicht hinterfragen. Im Immobilienhandel geht es also letztendlich immer darum, Nachfrage zu schaffen. Dabei geht es allerdings nicht um quantitative Menge in der Nachfrage, sondern um qualitative Menge.

Achtung! Die größten Fehler bei der Bilderstellung

Tatsächlich sind viele Exposés, die wir erhalten, „sehr einfach“ aus. Die Bilder sind verschwommen und nicht wirklich scharf. Die Lichteinstellungen stimmen nicht. Alles ist dunkel. Und die Räume wirken düster und klein. Dazu sind Informationen gequetscht aufbereitet oder zu wenig, und die Schriftart ist verspielt.

Bitte vermeiden Sie folgende Fehler:

  • Verschwommene Bilder
  • Unscharfe Bilder
  • Falsche Lichteinstellungen
  • Zu dunkle Bilder
  • Räume wirken düster und klein

Hier ein paar Beispiele:

Außenbereich der Immobilie fotografieren

Im Außenbereich entstehen die meisten Fehler durch Bewegungsunschärfe, sehr häufig durch Überbelichtung. Manchmal ist die Linse der Smartphone-Kamera leicht verdreckt und oft achten Verkäufer einfach nicht auf optisch, ansprechendes Bildmaterial, wie hier im Beispiel eines Einfamilienhauses zu sehen.

Beginnen wir damit, wie Sie es nicht tun sollten – mit einem schlechten Bild:

  • Verwackelt durch lichte Bewegung
  • Schräg in der Perspektive
  • Blasse Farbgebung

Richtig:

Innenbereich der Immobilie fotografieren

Auch in Innenräumen lassen sich viele Fehler begehen. Das Licht ist, ebenso wie im Außenbereich, eine große Fehlerquelle.

Hier beginnen wir ebenfalls mit dem schlechten Beispiel:

  • Verwackelt durch lichte Bewegung
  • Schräg in der Perspektive
  • Blasse Farbgebung

Richtig:

Sie wollen sich noch ein paar weitere Beispiel-Exposés anschauen? Dann finden Sie hier noch 2, 3 weitere Beispiele für Gestaltung mit Wirkung:

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind jetzt – zumindest von den Grundlagen – im Ablauf des Immobilienverkauf eingelesen.

Kommen wir nun zur Verkaufsphase.

Weiter zu Schritt 7: Immobilie vermarkten

Sind alle Vorbereitungen getroffen, geht es nun in die Verkaufsphase. Wie Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus vermarkten, hängt sowohl vom Immobilientyp, als auch von der Lage ab. Wie Sie eine Immobilie in A-Lage, B-Lage und C-Lage effizient an den Käufer bringen, erfahren Sie hier.

Zurück zu Schritt 5: Angebotspreis ermitteln

Wie wird der Kaufpreis für eine Immobilie festgelegt? Welche Kriterien haben hier Einfluss? Und sind Angebotspreis und Verkaufspreis das gleiche? In unserem Ratgeber lernen Sie, wie Sie den Verkaufspreis Ihrer Immobilie festlegen und welche Faktoren für den Käufer besonders im Vordergrund stehen.

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