
Erste Immobilie kaufen: In 8 Schritten zum Eigenheim
Kurz erklärt: Für den ersten Immobilienkauf klärst du zuerst Ziel und Budget, prüfst den Finanzierungsrahmen, planst die Kaufnebenkosten (grob 5 bis 12 Prozent), suchst und bewertest das Objekt, sicherst die Finanzierung und unterschreibst den Kaufvertrag beim Notar. Eigentümer wirst du mit dem Grundbucheintrag. Diese Seite führt dich in 8 Schritten durch den Ablauf.
Der Kauf der ersten Immobilie ist eine der größten Entscheidungen im Leben, und kaum jemand hat vorher gelernt, wie sie funktioniert. Hier findest du die acht Schritte in der richtigen Reihenfolge. Jeder Schritt führt dich zu einem Ratgeber oder Rechner, der ihn genauer erklärt.
In 8 Schritten zur ersten Immobilie
- 1
Ziel und Budget klären
Wie viel Eigenkapital hast du, wie hoch darf die monatliche Rate sein, und wofür kaufst du: zum Selbstwohnen oder als Kapitalanlage? Diese drei Fragen bestimmen alles Weitere.
- 2
Finanzierungsrahmen prüfen
Die Bank schaut auf Einkommen, Eigenkapital und Ausgaben. Mit einer Selbstauskunft und einem Zinsrechner siehst du früh, welcher Kredit realistisch ist.
- 3
Kaufnebenkosten einplanen
Zum Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch und oft ein Makler dazu. Je nach Bundesland und Maklerprovision sind das grob 5 bis 12 Prozent des Kaufpreises.
- 4
Objekt suchen und besichtigen
Lege vorher fest, was du brauchst: Lage, Größe, Zustand. Eine Checkliste hilft, bei der Besichtigung nichts zu übersehen.
- 5
Wert und Preis prüfen
Ist der Preis fair? Vergleichswerte und Bewertungsverfahren helfen dir einzuschätzen, was die Immobilie wirklich wert ist.
- 6
Finanzierung festmachen
Hole mehrere Angebote ein und vergleiche Zins, Tilgung und Gebühren. Erst mit der Finanzierungszusage solltest du den Kaufvertrag unterschreiben.
- 7
Kaufvertrag beim Notar
Ein Grundstückskaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Den Entwurf bekommst du vorab, lies ihn in Ruhe und frag nach, was du nicht verstehst.
- 8
Grundbuch und Schlüsselübergabe
Eigentümer wirst du erst mit der Eintragung im Grundbuch. Bis dahin sichert eine Vormerkung deinen Anspruch. Nach Zahlung des Kaufpreises und der Grunderwerbsteuer folgt die Übergabe.

Häufige Fragen zum ersten Immobilienkauf
Muss ein Immobilienkauf immer zum Notar?
Ja. Verträge über den Kauf von Grundstücken, Häusern und Eigentumswohnungen müssen in Deutschland notariell beurkundet werden.
Wie viel Eigenkapital braucht man für den Immobilienkauf?
Eine feste Regel gibt es nicht. Viele Banken erwarten, dass du zumindest die Kaufnebenkosten aus eigenem Geld zahlen kannst. Mehr Eigenkapital senkt in der Regel den Zins und die Rate.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten?
Je nach Bundesland und Maklerprovision grob 5 bis 12 Prozent des Kaufpreises: Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent), Notar und Grundbuch (etwa 1,5 bis 2 Prozent) und gegebenenfalls ein Makler (bis zu 3,57 Prozent für den Käufer).
Wann gehört mir die Immobilie?
Wenn du als Eigentümer im Grundbuch eingetragen bist. Vorher sichert eine Auflassungsvormerkung deinen Anspruch.
Stand: November 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Finanzberatung.

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