Bombardier Global 7500 Privatjet im Langstreckenflug ueber Wolken

Privatjet buchen: Ablauf, Flugzeugtypen, Kosten und Charter-Service im Überblick

Privatjet buchen: Beyond First Class
Neu von Lukinski
Privatjet buchen

Privatjet buchen – Wer einen Privatjet buchen möchte, hat vor allem drei Fragen: Wie läuft die Anfrage ab, welches Flugzeug passt zur Strecke – und was kostet der Flug wirklich. Über lukinski.de/privatjet vermitteln wir Charterflüge im Netzwerk von PrivatJet One, unserem Schwesterprojekt für Business Aviation. Dieser Ratgeber zeigt den kompletten Ablauf: von der ersten Anfrage über die passende Jet-Klasse, Flugstunden und Leerflüge bis zum Transfer per Limousine direkt zum Flugzeug.

Wie läuft eine Privatjet-Buchung Schritt für Schritt ab?

Der Prozess unterscheidet sich deutlich vom Linienflug – es gibt keinen fixen Flugplan, sondern eine individuelle Zusammenstellung passend zur Strecke:

Anfrage stellen

Strecke, Datum, Passagierzahl, Gepäck und Sonderwünsche (Haustier, Rollstuhl, Kühlkette für medizinisches Gerät) angeben – unverbindlich über lukinski.de/privatjet.

Angebote vergleiche

Mehrere Charter-Betreiber aus dem PrivatJet-One-Netzwerk liefern Angebote mit unterschiedlichen Flugzeugtypen, die nach Preis, Verfügbarkeit und Ausstattung gegenübergestellt werden.

Vertrag und Buchungsbestätigung

Nach Auswahl folgt der Charter-Vertrag mit Flugzeit, Preis,Zahlungsmodalitäten und den Daten des Betreibers (Air Operator Certificate).

Vorbereitung

Passdaten und Zoll-Formulare bei Auslandsflügen, Catering-Wünsche, Gepäckmaße und – bei Bedarf – Limousinen-Transfer werden final abgestimmt.

Abflugtag

Ankunft am Fixed Base Operator (FBO) meist 15–20 Minuten vor Abflug, Boarding direkt am Flugzeug, keine klassische Sicherheitsschleuse mit Warteschlangen.

That’s it.

PrivatJet One vergleicht Charter-Angebote nach Jet-Klasse, Strecke und Preis und macht die sonst intransparente Preisbildung im Business-Aviation-Markt nachvollziehbar.

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Welche Flugzeugtypen und Jet-Klassen stehen zur Auswahl?

Embraer Phenom 300 Light Jet auf sonniger Rollbahn

Nicht jedes Flugzeug eignet sich für jede Strecke. Kurze Distanzen und kleine Flughäfen verlangen andere Modelle als Interkontinentalflüge:

Klasse Beispielmodelle Passagiere Reichweite (ca.)
Turboprop Pilatus PC-12 6–9 bis 2.600 km
Very Light Jet Embraer Phenom 300E 2–4 bis 3.600 km
Light Jet Cessna CJ3+, Learjet 75 4–6 bis 3.800 km
Midsize / Super Midsize Citation XLS+, Citation Longitude, Challenger 350 6–9 bis 6.300 km
Heavy Jet Bombardier Global 6000 8–14 bis 11.000 km
Ultra Long Range Gulfstream G650ER, Falcon 8X, Gulfstream G700, Global 7500/8000 12–19 bis 14.800 km (Nonstop-Interkontinental)

Eine ausführliche Aufschlüsselung inklusive Nebenkosten wie Landegebühren oder De-Icing findet sich im Erfahrungsbericht zum Privatjet mieten. Wer einzelne Modelle im Detail vergleichen möchte, wird im Flugzeugtypen-Vergleich auf PrivatJet One fündig.

Was unterscheidet die Klassen voneinander?

Neben Passagierzahl und Reichweite entscheiden vor allem drei Faktoren, welche Klasse zur Reise passt: die Kabinenhöhe (bei Turboprops und Light Jets muss man sich oft bücken, ab Midsize kann man aufrecht stehen), die Reisegeschwindigkeit (üblich sind Mach 0,74 bis 0,90) und die Ausstattung – Ultra-Long-Range-Jets bieten in der Regel eine Schlafkabine und teilweise eine separate Dusche, was bei einem zehnstündigen Nonstop-Flug den Unterschied macht.

Wie setzt sich der Preis zusammen: Flugstunden und Leerflüge

Abgerechnet wird nach Blockzeit – der Zeit vom Schließen der Kabinentür bis zum Öffnen am Ziel, nicht nach Flugminuten in der Luft. Je nach Jet-Klasse liegt der Stundenpreis zwischen etwa 2.000 € und 10.000 €. Dazu kommen:

  • Landegebühren und Handling: 800 € bis 2.500 € je Flughafen, an stark ausgelasteten Airports (z. B. während großer Messen oder Sportevents) teils deutlich mehr.
  • Positionierungsflug: Steht das Flugzeug nicht am Abflugort, wird die Leerstrecke zum Startpunkt mit abgerechnet – oft zum halben Stundensatz.
  • Crew-Übernachtung: Bei Rundreisen mit Zwischenstopp fallen Hotel- und Verpflegungskosten für die Crew an.

Leerflüge (Empty Legs): günstig, aber unflexibel

Ein Leerflug entsteht, wenn ein Jet nach einem Charter ohne Passagiere zur Homebase zurückfliegen oder zum nächsten Auftrag positioniert werden muss. Diese Strecken lassen sich mit Rabatten von 50 bis 75 Prozent gegenüber dem regulären Charterpreis buchen. Der Haken: Termin, Route und Flugzeugtyp stehen bereits fest und können sich kurzfristig verschieben oder ganz entfallen – für flexible Vielflieger ein attraktives Sparmodell, für einen fixen Immobilientermin am nächsten Morgen eher ungeeignet.

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Welche Charter-Services gibt es – Privat, Business, Medizin und mehr

Weisser Business Jet im Steigflug vor blauem Himmel mit Kondensstreifen

Charterflüge sind nicht nur Freizeitreisen. Je nach Anlass kommen unterschiedliche Flugzeuge und Zusatzleistungen zum Einsatz – ein Wochenendtrip zu dritt braucht ein anderes Setup als eine medizinische Rückholung mit Arzt und Pflegepersonal an Bord oder eine Delegationsreise mit zehn Personen und eigenem Sicherheitsteam. Wer den passenden Rahmen für seinen Anlass sucht, findet in der folgenden Übersicht, welche Jet-Klasse üblich ist und was an Ausstattung oder Personal zusätzlich mitgebucht werden kann:

Service Typischer Anlass Übliche Jet-Klasse
Privat- / Freizeitcharter Urlaub, Familienreisen, Events Light bis Heavy Jet
Business-Charter Mehrere Termine an einem Tag, Roadshows, M&A-Verhandlungen Light bis Super Midsize
Medizinische Charter Krankenrückholung, Organtransport, Intensivverlegung Umgerüsteter Midsize/Heavy Jet mit Arzt und Ausstattung an Bord
Gruppen- / Delegationscharter Sportteams, Konferenzen, Family Offices Heavy bis Ultra Long Range
Frachtcharter Eilfracht, Ersatzteile, Kunstwerke Je nach Volumen und Gewicht

Für den medizinischen Bereich gibt es bei PrivatJet One eine eigene Ambulanzflug-Seite, für Firmenreisen die Firmencharter-Übersicht mit Details zu Abrechnung und steuerlicher Behandlung.

Wie funktioniert der Transfer vor Ort – Limousine, Fahrer und FBO

Privater Business Jet vor FBO-Terminal am Flughafen

Der Komfortgewinn beim Chartern endet nicht am Flugzeug. Ein guter Teil davon entsteht am Boden:

  1. FBO statt Terminal: Charterflüge starten und landen an einem Fixed Base Operator – einem eigenen, kleinen Terminal fern vom Linienverkehr, ohne lange Sicherheits- und Check-in-Schlangen.
  2. Limousinen-Service: Ein Fahrer holt am Wohn- oder Firmensitz ab und fährt bis auf das Vorfeld direkt zum Flugzeug – kein Umsteigen zwischen Terminal und Gate.
  3. Übergabe am Ziel: Am Zielflughafen wartet in der Regel bereits ein weiteres Fahrzeug, das Gepäck übernimmt das Bodenpersonal des FBO.
  4. Letzte Meile: Für schwer erreichbare Ziele wie Inseln oder Skiorte übernimmt teilweise ein Helikopter-Transfer den letzten Abschnitt.

Limousine, FBO-Abwicklung und gegebenenfalls Helikopter-Anschluss werden bei der Anfrage direkt mitgebucht, sodass am Ende ein durchgängiger Transfer von Tür zu Tür entsteht statt einzelner, separat organisierter Etappen.

Für wen eignet sich der Service?

Immobilieninvestoren mit bundesweiten Terminen

Wer regelmäßig Objekte in mehreren Städten besichtigt oder Immobilien direkt ankauft, spart mit einem Charterflug oft einen ganzen Reisetag – gerade bei Terminen außerhalb der großen Flughafen-Drehkreuze. Wer Objekte als Kapitalanlage in mehreren Regionen gleichzeitig prüft, kann so an einem Tag mehrere Besichtigungen bündeln, die mit Linienflügen kaum zu schaffen wären.

Geschäftsreisende

Kurzfristige Termine, mehrere Stationen an einem Tag oder Ziele ohne guten Linienanschluss lassen sich mit einem Charterflug deutlich flexibler planen als mit klassischen Linienflügen.

Gruppen- und Delegationsreisen

Für Family Offices, Teams oder größere Gruppen lohnt sich ab etwa vier bis sechs Personen häufig bereits ein Light Jet – pro Kopf oft im Bereich eines Business-Class-Tickets, ohne Umstiege und Wartezeiten.

Häufige Fragen zum Privatjet buchen

Ist die Anfrage bei PrivatJet One kostenlos und unverbindlich?

Ja. Die Anfrage über lukinski.de/privatjet ist kostenlos, Sie erhalten unverbindliche Angebote und entscheiden erst danach, ob Sie buchen möchten.

Wie schnell bekomme ich ein Angebot?

Je nach Strecke und Verfügbarkeit liegen erste Angebote meist innerhalb weniger Stunden vor, bei kurzfristigen Anfragen teilweise noch am selben Tag.

Muss ich einen ganzen Jet buchen, auch wenn ich nur zu zweit reise?

Ja, Charterflüge werden pro Flugzeug und nicht pro Sitzplatz abgerechnet. Für kleinere Gruppen empfiehlt sich entsprechend ein Very Light Jet statt einer größeren Klasse.

Was kostet ein Leerflug im Vergleich zum regulären Charter?

Leerflüge kosten üblicherweise 50 bis 75 Prozent weniger, weil das Flugzeug die Strecke ohnehin fliegen muss. Dafür stehen Termin und Route bereits fest und lassen sich nicht mehr verändern.

Ist der Limousinen-Transfer im Preis enthalten?

Der Transfer zum und vom Flugzeug lässt sich bei der Anfrage direkt mitbuchen und wird gesondert ausgewiesen – er ist nicht automatisch in jedem Angebot enthalten, aber Standard bei den meisten Charter-Betreibern im Netzwerk.

Wer die freie Flottenverfügbarkeit direkt einsehen möchte, findet auf privatjet.one die aktuelle Übersicht – oder stellt die Anfrage direkt und unkompliziert über unsere eigene Seite.