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	<title>Niedersachsen | Lukinski</title>
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		<title>Maklerprovision Bundesländer: Höhe der Kosten nach Bundesland bei Immobilienkauf</title>
		<link>https://lukinski.de/makler-provision-erklaert-hoehe-kosten-bundesland-immobilienkauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 06:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Maklerprovision ist nach der Grunderwerbsteuer der zweitgrößte Posten der Kaufnebenkosten — und der einzige, der nicht vom Staat, sondern vom Markt bestimmt wird. Seit der Reform des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt für Privatkäufe von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ein bundesweit einheitlicher Halbteilungsgrundsatz nach §§ 656a–656d BGB. Die regionale Spreizung von 3,57 % bis 7,14 % bleibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Maklerprovision ist nach der Grunderwerbsteuer der zweitgrößte Posten der Kaufnebenkosten — und der einzige, der nicht vom Staat, sondern vom Markt bestimmt wird. Seit der Reform des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt für Privatkäufe von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ein bundesweit einheitlicher Halbteilungsgrundsatz nach §§ 656a–656d BGB. Die regionale Spreizung von 3,57 % bis 7,14 % bleibt aber bestehen — und entscheidet bei einem 800.000-Euro-Objekt über einen Unterschied von rund 28.500 Euro. Dieser Ratgeber zeigt, was Sie in welchem Bundesland zahlen, wo der Halbteilungsgrundsatz gilt und wo nicht, wie sich die Provision steuerlich auswirkt — inklusive Vorsteuerabzug für Investoren — und mit welchen konkreten Argumenten sich Provisionssätze realistisch reduzieren lassen.</p>
<h2>Rechtsrahmen: Wer zahlt die Maklerprovision?</h2>
<p>Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser hat der Gesetzgeber die jahrzehntelange Praxis der einseitigen Käuferprovision in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen und Bremen beendet. Die zentrale Regel: Beauftragt der Verkäufer den Makler, darf der Käufer maximal die Hälfte der vereinbarten Courtage übernehmen — und auch das nur, wenn der Verkäufer seinen Anteil nachweislich gezahlt hat.</p>
<blockquote><p>§ 656c BGB — Halbteilungsgrundsatz: Verlangt der Makler von beiden Parteien eine Provision, schuldet jede Partei höchstens die Hälfte. Eine abweichende Vereinbarung zulasten des Käufers ist unwirksam.</p></blockquote>
<h3>Geltungsbereich der Reform — wer fällt rein, wer raus?</h3>
<p>Die §§ 656a ff. BGB greifen ausschließlich beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an Verbraucher (§ 13 BGB). In der Praxis führt das zu Grauzonen, die viele Käufer falsch einschätzen:</p>
<ul>
<li><strong>Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung</strong> — fällt unter den Halbteilungsgrundsatz, sofern überwiegend zu Wohnzwecken durch den Käufer genutzt</li>
<li><strong>Zweifamilienhaus</strong> — Rechtsprechung uneinheitlich, BGH tendiert zur Anwendung wenn Käufer eine Einheit selbst bewohnt</li>
<li><strong>Eigentumswohnung im Mehrfamilienhaus</strong> — voll erfasst, unabhängig von Hausgröße</li>
<li><strong>Mehrfamilienhaus (3+ Einheiten)</strong> — nicht erfasst, freie Verhandlung</li>
<li><strong>Unbebaute Grundstücke</strong> — nicht erfasst</li>
<li><strong>Mischobjekt (Wohnen+Gewerbe)</strong> — nicht erfasst, sobald gewerblicher Anteil signifikant ist</li>
<li><strong>Käufer ist GmbH / Einzelunternehmer im Rahmen seines Gewerbes</strong> — nicht erfasst, auch bei Wohnimmobilie</li>
<li><strong>Share-Deal (Erwerb über Gesellschaftsanteile)</strong> — nicht erfasst, freie Provisionsgestaltung</li>
</ul>
<p>Wer ein <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-kaufen-immobilie-bewerten-ablauf-kosten-steuern-mieter/">Mehrfamilienhaus kaufen</a> möchte oder als gewerblicher Investor auftritt, kann also nach wie vor mit reinen Außenprovisionsmodellen — oder umgekehrt mit reiner Innenprovision — konfrontiert werden.</p>
<h3>Doppelmaklerschaft und Schriftformerfordernis</h3>
<p>Nach § 656a BGB bedarf der Maklervertrag bei Wohnimmobilien zwingend der Textform — mündliche Provisionsabreden sind nichtig. Das ist für Käufer ein wirksamer Hebel: Liegt keine schriftliche Vereinbarung vor, besteht kein Provisionsanspruch, selbst wenn die Vermittlung erfolgreich war. Die Textform umfasst auch E-Mail, WhatsApp-Nachrichten oder PDF-Dokumente — nicht aber Telefonate oder mündliche Termine.</p>
<h3>Bestellerprinzip: Kauf vs. Miete — die häufige Verwechslung</h3>
<p>Anders als beim Mietvertrag (echtes Bestellerprinzip seit 2015: nur wer den Makler bestellt, zahlt) gilt beim Immobilienkauf ein <strong>geteiltes</strong> Bestellerprinzip: Der Verkäufer beauftragt zwar typischerweise den Makler, aber der Käufer wird über den Halbteilungsgrundsatz in die Provisionspflicht einbezogen. Wer dies verwechselt und sich auf &#8222;der Verkäufer hat ihn beauftragt, also zahle ich nichts&#8220; verlässt, riskiert Klagen über fünfstellige Beträge.</p>
<h2>Maklerprovision Bundesländer: Aktuelle Sätze im Überblick</h2>
<p>Die folgenden Sätze gelten als Marktstandard für Privatkäufe und sind jeweils Bruttowerte inklusive 19 % Umsatzsteuer. Die Aufteilung erfolgt nach geltendem Recht zu gleichen Teilen zwischen Käufer und Verkäufer. Der Nettowert von 3,57 % entspricht 3,0 % netto, 7,14 % entsprechen 6,0 % netto.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Bundesland</strong></td>
<td><strong>Gesamtprovision (brutto)</strong></td>
<td><strong>Käuferanteil</strong></td>
<td><strong>Verkäuferanteil</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Bayern</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Berlin</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandenburg</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Bremen</td>
<td>5,95 %</td>
<td>2,975 %</td>
<td>2,975 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>6,25 %</td>
<td>3,12 %</td>
<td>3,12 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Hessen</td>
<td>5,95 %</td>
<td>2,975 %</td>
<td>2,975 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>5,95 %</td>
<td>2,975 %</td>
<td>2,975 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Niedersachsen</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Nordrhein-Westfalen</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Rheinland-Pfalz</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Saarland</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen-Anhalt</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Schleswig-Holstein</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Thüringen</td>
<td>7,14 %</td>
<td>3,57 %</td>
<td>3,57 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Warum Hamburg, Hessen und Bremen historisch günstiger sind</h3>
<p>Die niedrigeren Sätze in Hamburg (6,25 %), Bremen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 5,95 %) sind kein Zufall, sondern Erbe der früheren reinen Käuferprovision: In diesen Bundesländern trug der Käufer historisch die gesamte Provision, was zu einem Wettbewerbsdruck nach unten führte. In den klassischen Halbteilungsländern wie Bayern oder Baden-Württemberg gab es diesen Druck nie, weshalb sich der höhere Standardsatz bis heute hält. Mit der bundesweiten Reform sind die regionalen Niveaus fixiert — eine Angleichung nach unten wird vom Markt nicht erzwungen, weil die Halbteilung Käufer relativ entlastet.</p>
<p>Die Werte sind Marktusancen, keine gesetzlich fixierten Sätze. Verhandlungen — insbesondere bei höheren Kaufpreisen ab etwa 800.000 Euro — sind grundsätzlich möglich. Eine genaue Berechnung für Ihr Objekt liefert der <a href="https://lukinski.de/maklerprovision/">Maklerprovision berechnen</a>-Rechner.</p>
<h2>Was kostet das in Euro? Konkrete Beispielrechnungen</h2>
<p>Prozentsätze allein sagen wenig — entscheidend ist die absolute Belastung. Die folgende Tabelle zeigt die Käuferseite (also Ihren Anteil als Investor oder Eigennutzer) bei fünf typischen Kaufpreisszenarien und drei Provisionsstufen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Kaufpreis</strong></td>
<td><strong>Käuferanteil 2,975 %</strong></td>
<td><strong>Käuferanteil 3,12 %</strong></td>
<td><strong>Käuferanteil 3,57 %</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>300.000 €</td>
<td>8.925 €</td>
<td>9.360 €</td>
<td>10.710 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>14.875 €</td>
<td>15.600 €</td>
<td>17.850 €</td>
</tr>
<tr>
<td>800.000 €</td>
<td>23.800 €</td>
<td>24.960 €</td>
<td>28.560 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.200.000 €</td>
<td>35.700 €</td>
<td>37.440 €</td>
<td>42.840 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.500.000 €</td>
<td>74.375 €</td>
<td>78.000 €</td>
<td>89.250 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Bei einem Premium-Objekt für 2,5 Millionen Euro liegt der Unterschied zwischen Hessen und Bayern bei knapp 15.000 Euro — allein durch den regionalen Provisionssatz. Wer die <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten berechnen</a> will, sollte zusätzlich Grunderwerbsteuer (3,5 %–6,5 % je Bundesland), <a href="https://lukinski.de/notarkosten/">Notarkosten berechnen</a> (rund 1,5 %) und Grundbucheintrag (0,5 %) einkalkulieren.</p>
<h3>Kombinierte Nebenkostenbelastung pro Bundesland</h3>
<p>Wer wirklich vergleichen will, muss Provision und Grunderwerbsteuer zusammen betrachten — die folgende Tabelle zeigt die Käuferseite bei einem 800.000-Euro-Objekt inklusive Notar (1,5 %) und Grundbuch (0,5 %):</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Bundesland</strong></td>
<td><strong>GrESt</strong></td>
<td><strong>Maklerk. (Käufer)</strong></td>
<td><strong>Notar+GB</strong></td>
<td><strong>Summe Nebenkosten</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Bayern</td>
<td>3,5 % / 28.000 €</td>
<td>3,57 % / 28.560 €</td>
<td>16.000 €</td>
<td>72.560 € (9,07 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>5,5 % / 44.000 €</td>
<td>3,12 % / 24.960 €</td>
<td>16.000 €</td>
<td>84.960 € (10,62 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hessen</td>
<td>6,0 % / 48.000 €</td>
<td>2,975 % / 23.800 €</td>
<td>16.000 €</td>
<td>87.800 € (10,98 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>NRW</td>
<td>6,5 % / 52.000 €</td>
<td>3,57 % / 28.560 €</td>
<td>16.000 €</td>
<td>96.560 € (12,07 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen</td>
<td>3,5 % / 28.000 €</td>
<td>3,57 % / 28.560 €</td>
<td>16.000 €</td>
<td>72.560 € (9,07 %)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Befund ist eindeutig: Niedrige Maklerprovision wird durch hohe Grunderwerbsteuer mehr als kompensiert. Bayern und Sachsen sind in der Gesamtbelastung deutlich günstiger als Hessen oder NRW. Details zur regionalen Steuerlast im Vergleich <a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-bundeslaender-vergleich-steuern-sparen-2026/">Grunderwerbsteuer Bundesländer</a>.</p>
<h2>Steuerliche Behandlung: Wann die Maklerprovision absetzbar ist</h2>
<p>Hier liegt der größte Hebel für Investoren — und der häufigste Anwenderfehler. Die Maklerprovision wird steuerlich grundsätzlich als Anschaffungsnebenkosten behandelt und erhöht damit die Bemessungsgrundlage für die <a href="https://lukinski.de/tilgung-eines-darlehens-beim-immobilienkauf/">Tilgung Immobilienkredit</a>-Planung sowie die AfA.</p>
<h3>Vermietete Immobilie (Einkünfte aus V&#038;V)</h3>
<p>Bei Kapitalanlagen wird die Provision dem Kaufpreis zugeschlagen und über die Nutzungsdauer abgeschrieben — bei Wohngebäuden in der Regel mit 2 % bzw. 3 % linear pro Jahr nach § 7 Abs. 4 EStG. Eine Direktabsetzung als Werbungskosten im Erwerbsjahr ist nicht möglich. Wichtig: Nur der auf das <strong>Gebäude</strong> entfallende Anteil ist abschreibbar — der Grund-und-Boden-Anteil (typisch 20–30 %) bleibt steuerlich neutral. Wer eine <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Immobilie als Kapitalanlage</a> erwirbt, sollte die Provision in die <a href="https://lukinski.de/nettorendite/">Nettorendite berechnen</a>-Kalkulation einbeziehen, nicht in die laufenden Kosten.</p>
<h3>Vorsteuerabzug bei gewerblicher Vermietung — der unterschätzte Hebel</h3>
<p>Bei umsatzsteuerpflichtiger Vermietung (typisch: gewerbliche Vermietung an Unternehmer mit Option zur USt nach § 9 UStG) lässt sich der in der Maklerprovision enthaltene Umsatzsteuer-Anteil von 19 % als Vorsteuer zurückholen. Bei einer Bruttoprovision von 28.560 Euro sind das 4.560 Euro reine Cash-Ersparnis — sofort, nicht über AfA verteilt. Bei reiner Wohnraumvermietung (umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 12 UStG) entfällt diese Möglichkeit; die Bruttoprovision wandert vollständig in die AfA-Bemessungsgrundlage.</p>
<h3>Selbstgenutzte Immobilie</h3>
<p>Bei Eigennutzern ist die Maklerprovision steuerlich vollständig irrelevant — sie kann weder abgesetzt werden, noch erhöht sie eine spätere Bemessungsgrundlage. Sie zählt aber zu den Anschaffungskosten, was bei einem Verkauf innerhalb der zehnjährigen <a href="https://lukinski.de/spekulationsfrist/">Spekulationsfrist berechnen</a> die Höhe des steuerpflichtigen Gewinns nach § 23 EStG mindert.</p>
<h3>Verkäuferseite: Provision als Werbungskosten oder Veräußerungskosten</h3>
<p>Auch der Verkäufer kann seinen Anteil steuerlich geltend machen — wird oft übersehen:</p>
<ul>
<li><strong>Verkauf vermieteter Immobilie innerhalb Spekulationsfrist</strong> — Provisionsanteil mindert als Veräußerungskosten den steuerpflichtigen Gewinn (§ 23 Abs. 3 EStG)</li>
<li><strong>Verkauf nach Ablauf der Spekulationsfrist</strong> — steuerlich irrelevant, kein Abzug möglich</li>
<li><strong>Verkauf im gewerblichen Grundstückshandel</strong> — voller Betriebsausgabenabzug</li>
<li><strong>Eigennutzer-Verkauf</strong> — irrelevant (kein steuerpflichtiger Vorgang)</li>
</ul>
<h3>Gewerblicher Immobilienhandel</h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Höhe der Grundsteuer für Haus und Wohnung: Erklärung, Berechnung + Beispiel</title>
		<link>https://lukinski.de/hoehe-grundsteuer-haus-wohnung-erklaerung-berechnung-beispiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Höhe der Grundsteuer für Haus und Wohnung – auch nach Ihrem Immobilienkauf fallen regelmäßig Steuern an. Eine der wichtigsten ist die Grundsteuer, die viermal im Jahr erhoben wird. Die Höhe unterscheidet sich je nach Haustyp und Wohnungstyp, Bundesland, Gemeinde und Immobilienwert. Seit der Grundsteuerreform gelten neue Berechnungsregeln – mit teils erheblichen Auswirkungen auf Eigentümer und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Höhe der Grundsteuer für Haus und Wohnung – auch nach Ihrem <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/">Immobilienkauf</a> fallen regelmäßig <a href="https://lukinski.de/immobilie-steuern-haus-wohnung-steuer-liste-tipps-und-tricks/">Steuern</a> an. Eine der wichtigsten ist die Grundsteuer, die viermal im Jahr erhoben wird. Die Höhe unterscheidet sich je nach <a href="https://lukinski.de/haustypen-welche-hausarten-gibt-es-immobilien-ratgeber/">Haustyp</a> und <a href="https://lukinski.de/wohnungstypen-welche-wohnungsarten-gibt-es-immobilien-ratgeber/">Wohnungstyp</a>, Bundesland, Gemeinde und <a href="https://lukinski.de/immobilienwert-berechnen-kostenlos-kauf-kapitalanlage-verkauf-vermietung/">Immobilienwert</a>. Seit der Grundsteuerreform gelten neue Berechnungsregeln – mit teils erheblichen Auswirkungen auf Eigentümer und Investoren. Erfahren Sie hier, welche Faktoren die Grundsteuer beeinflussen, wie Sie sie korrekt berechnen und wo die größten Stolperfallen lauern.</p>
<h2>Grundsteuer: Definition &amp; Erklärung</h2>
<p>Die Grundsteuer ist eine kommunale Substanzsteuer auf Grundbesitz und nicht zu verwechseln mit der <a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-kosten-tabelle-bundeslaender-5-mio-euro/">Grunderwerbsteuer</a>. Während die Grunderwerbsteuer einmalig beim Kauf fällig wird, wird die Grundsteuer dauerhaft – viermal jährlich (15. Februar, 15. Mai, 15. August, 15. November) – erhoben.</p>
<h3>Die drei Arten der Grundsteuer</h3>
<ul>
<li><strong>Grundsteuer A</strong> – land- und forstwirtschaftliche Betriebe</li>
<li><strong>Grundsteuer B</strong> – sonstige bebaute und bebaubare Grundstücke (klassisches Wohneigentum, <a href="https://lukinski.de/investment-immobilie-rendite-immobilie-vorteile-nachteile-anlageformen-vergleich/">Rendite- und Investment-Immobilien</a>)</li>
<li><strong>Grundsteuer C</strong> – neu seit der Reform: erhöhter Hebesatz auf <em>baureife, unbebaute</em> Grundstücke. Soll Spekulation mit Bauland eindämmen. Für Bauträger und Projektentwickler eine wichtige neue Position in der Kalkulation.</li>
</ul>
<h2>Grundsteuerreform: Was hat sich geändert?</h2>
<p>Das Bundesverfassungsgericht erklärte die alten Einheitswerte (von 1964 in West, 1935 in Ost) für verfassungswidrig. Seitdem gilt ein neues Bewertungsverfahren – mit erheblichen Konsequenzen für Eigentümer.</p>
<h3>Die wichtigsten Änderungen im Überblick</h3>
<ul>
<li><strong>Neuer Grundsteuerwert</strong> ersetzt den Einheitswert</li>
<li><strong>Bundesmodell</strong> (11 Bundesländer): Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz</li>
<li><strong>Eigene Ländermodelle</strong>: Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen</li>
<li><strong>Neue Steuermesszahl</strong>: 0,31 ‰ für Wohngrundstücke (vorher 3,5 ‰) – Hebesätze wurden zum Ausgleich angepasst</li>
<li><strong>Aufkommensneutralität</strong> nur als politische Zielgröße – im Einzelfall kann es deutliche Verschiebungen geben</li>
<li><strong>Grundsteuer C</strong> erstmals möglich</li>
</ul>
<h3>Bundesländer-Modelle im Vergleich</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Modell</th>
<th>Bundesländer</th>
<th>Bewertungsbasis</th>
<th>Logik</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Bundesmodell</td>
<td>NRW, Berlin, Brandenburg, Bremen, MV, RLP, Saarland, Sachsen, SA, S-H, Thüringen</td>
<td>Wert (Bodenrichtwert + Mietniveau)</td>
<td>Wertabhängig – teurer in guten Lagen</td>
</tr>
<tr>
<td>Flächenmodell</td>
<td>Bayern</td>
<td>Reine Fläche (Grundstück + Gebäude)</td>
<td>Lageunabhängig – Vorteil für Top-Lagen</td>
</tr>
<tr>
<td>Modifiziertes Bodenwertmodell</td>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td>Bodenrichtwert × Grundstücksfläche</td>
<td>Gebäude irrelevant – Mehrfamilienhäuser begünstigt</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnlagemodell</td>
<td>Hamburg</td>
<td>Fläche + Lagezuschlag</td>
<td>Mischmodell mit Lagebonus</td>
</tr>
<tr>
<td>Flächen-Faktor-Modell</td>
<td>Hessen</td>
<td>Fläche × Lagefaktor</td>
<td>Lage moderat berücksichtigt</td>
</tr>
<tr>
<td>Flächen-Lage-Modell</td>
<td>Niedersachsen</td>
<td>Fläche × Lagefaktor</td>
<td>Wie Hessen, eigene Faktoren</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Insider-Hinweis:</strong> Investoren mit Top-Lagen-Immobilien (München, Stuttgart) profitieren vom bayerischen bzw. baden-württembergischen Modell. Im Bundesmodell zahlen exakt diese Lagen am meisten.</p>
<h2>Grundsteuer berechnen: Formel &amp; Schritt-für-Schritt</h2>
<p>Die Berechnung erfolgt im Bundesmodell in drei Schritten:</p>
<p><strong>1. Schritt:</strong> Grundsteuerwert × Steuermesszahl = <em>Steuermessbetrag</em><br />
<strong>2. Schritt:</strong> Steuermessbetrag × Hebesatz der Gemeinde = <em>jährliche Grundsteuer</em><br />
<strong>3. Schritt:</strong> Jahresbetrag ÷ 4 = <em>Quartalsbetrag</em></p>
<h3>Beispielrechnung: Einfamilienhaus in Köln</h3>
<ul>
<li>Grundsteuerwert: 380.000 €</li>
<li>Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰</li>
<li>Steuermessbetrag: 117,80 €</li>
<li>Hebesatz Köln Grundsteuer B: 515 %</li>
<li><strong>Jährliche Grundsteuer: 606,67 €</strong></li>
<li>Quartal: 151,67 € | Monat: ca. 50,56 €</li>
</ul>
<h3>Beispielrechnung: Eigentumswohnung in München (Flächenmodell Bayern)</h3>
<ul>
<li>Wohnfläche: 90 m² × 0,50 €/m² = 45 €</li>
<li>Anteil Grundstücksfläche: 60 m² × 0,04 €/m² = 2,40 €</li>
<li>Äquivalenzbetrag gesamt: 47,40 €</li>
<li>Steuermesszahl Wohnen: 70 % → Messbetrag 33,18 €</li>
<li>Hebesatz München: 824 % (nach Reform-Anpassung)</li>
<li><strong>Jährliche Grundsteuer: ca. 273 €</strong></li>
</ul>
<p>Der direkte Vergleich zeigt: Identische Wohnung kann je nach Modell und Gemeinde stark variieren.</p>
<h2>Hebesätze: Unterschiede zwischen Städten</h2>
<p>Den Hebesatz legt jede Gemeinde individuell fest – politisch, abhängig von Haushaltslage und Reform-Anpassung. Die Bandbreite ist enorm.</p>
<h3>Großstädte im Vergleich (nach Reform)</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Stadt</th>
<th>Hebesatz Grundsteuer B</th>
<th>Modell</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>München</td>
<td>824 %</td>
<td>Flächenmodell (Bayern)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>975 %</td>
<td>Wohnlagemodell</td>
</tr>
<tr>
<td>Berlin</td>
<td>470 %</td>
<td>Bundesmodell</td>
</tr>
<tr>
<td>Köln</td>
<td>515 %</td>
<td>Bundesmodell</td>
</tr>
<tr>
<td>Frankfurt</td>
<td>880 %</td>
<td>Flächen-Faktor (Hessen)</td>
</tr>
<tr>
<td>Stuttgart</td>
<td>520 %</td>
<td>Bodenwertmodell (BW)</td>
</tr>
<tr>
<td>Düsseldorf</td>
<td>440 %</td>
<td>Bundesmodell</td>
</tr>
<tr>
<td>Leipzig</td>
<td>650 %</td>
<td>Bundesmodell</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Extreme: Steuerparadiese und Hochsteuer-Gemeinden</h3>
<ul>
<li><strong>Höchste Hebesätze</strong> Deutschlands: einzelne hessische und NRW-Gemeinden (Lorch, Bergneustadt) mit über 1.000 %</li>
<li><strong>Niedrigste Hebesätze</strong>: Kleinstgemeinden in Schleswig-Holstein und Bayern teilweise unter 280 %</li>
<li><strong>Faustregel für Investoren</strong>: Hebesätze in strukturschwachen Großstädten (z. B. Ruhrgebiet) sind oft deutlich höher als in Speckgürtel-Gemeinden</li>
</ul>
<h2>Wer zahlt die Grundsteuer – Vermieter oder Mieter?</h2>
<h3>Umlage auf Mieter</h3>
<p>Grundsteuer ist nach <strong>BetrKV § 2 Nr. 1</strong> eine umlagefähige Position der Betriebskosten. Vermieter können sie vollständig auf Mieter umlegen – Voraussetzungen:</p>
<ul>
<li>Umlage ist im Mietvertrag wirksam vereinbart</li>
<li>Aufnahme in die jährliche Betriebskostenabrechnung</li>
<li>Bei Mischnutzung (Wohn-/Gewerbe): getrennte Abrechnung</li>
</ul>
<h3>Eigennutzer und WEG</h3>
<p>Bei selbst genutzten Häusern und Eigentumswohnungen trägt der Eigentümer die Steuer direkt. In der WEG wird der Bescheid pro Sondereigentum (Wohnung) erstellt.</p>
<h2>Grundsteuer absetzen: Steuerliche Behandlung</h2>
<h3>Vermieter</h3>
<ul>
<li>Voll als <strong>Werbungskosten</strong> bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzbar</li>
<li>Auch wenn umgelegt: kein Nachteil – die Umlage gilt als Einnahme, die Grundsteuer als Werbungskosten (neutral)</li>
</ul>
<h3>Selbstnutzer</h3>
<ul>
<li>Grundsätzlich <strong>nicht absetzbar</strong></li>
<li>Ausnahme: häusliches Arbeitszimmer – anteilig nach Flächenanteil</li>
</ul>
<h3>Gewerbliche Nutzung</h3>
<ul>
<li>Voll als <strong>Betriebsausgabe</strong> abzugsfähig</li>
<li>Bei gemischt genutzten Objekten: anteilige Aufteilung</li>
</ul>
<h2>Grundsteuer-Bescheid prüfen: Checkliste</h2>
<p>Statistiken der Steuerberaterverbände zeigen: Ein erheblicher Teil der neuen Grundsteuerbescheide enthält Fehler. Was Sie prüfen sollten:</p>
<h3>Häufige Fehlerquellen</h3>
<ul>
<li><strong>Falsche Wohnfläche</strong> – Dachschrägen, Kellerräume falsch erfasst</li>
<li><strong>Falscher Bodenrichtwert</strong> – Stichtag oder Zone vertauscht</li>
<li><strong>Falsche Gebäudeart</strong> – z. B. Zweifamilienhaus als Mietwohngrundstück eingestuft</li>
<li><strong>Vergessene Wertminderungen</strong> – Erbbaurecht, Denkmalschutz, Baulasten</li>
<li><strong>Falsches Baujahr</strong> – wirkt sich auf Mietniveau-Modell aus</li>
</ul>
<h3>Einspruch einlegen – so geht&#8217;s</h3>
<ul>
<li>Frist: <strong>1 Monat</strong> nach Bekanntgabe des Bescheids</li>
<li>Schriftlich oder per ELSTER beim Finanzamt (nicht Gemeinde!)</li>
<li>Drei verschiedene Bescheide möglich: Grundsteuerwert, Steuermessbetrag, Grundsteuerbescheid – jeder einzeln anfechtbar</li>
<li>Bei komplexen Fällen: Steuerberater oder Fachanwalt einschalten</li>
</ul>
<h2>Grundsteuer für Investoren: Auswirkungen auf die Rendite</h2>
<h3>Bruttomietrendite vs. Nettomietrendite</h3>
<p>Bei Investment-Immobilien ist die Grundsteuer ein laufender Kostenfaktor, der die <em>Nettomietrendite</em> mindert – auch wenn er auf Mieter umgelegt wird, da er bei Leerstand voll am Eigentümer hängt.</p>
<h3>Beispielrechnung: Mehrfamilienhaus mit 8 Wohnungen</h3>
<ul>
<li>Kaufpreis: 2,4 Mio. €</li>
<li>Jahresmiete (Soll): 96.000 €</li>
<li>Grundsteuer p. a.: ca. 2.800 €</li>
<li>Bei 10 % Leerstand-Risiko: ca. 280 € jährlich nicht umlegbar</li>
<li>Effekt auf Nettomietrendite: marginale, aber dauerhafte Belastung – bei Hebesatz-Erhöhungen schnell deutlich spürbar</li>
</ul>
<h3>Strategische Hinweise</h3>
<ul>
<li>Hebesätze werden tendenziell <strong>steigen</strong> – kommunale Haushalte sind chronisch unterfinanziert</li>
<li>Vor Kauf immer: Grundsteuer-Bescheid des Verkäufers anfordern</li>
<li>In B- und C-Lagen: Hebesatz-Entwicklung der letzten zehn Jahre prüfen</li>
<li>Bei unbebauten Grundstücken: Risiko Grundsteuer C einplanen</li>
</ul>
<h2>Grundsteuer vs. Grunderwerbsteuer: Der Unterschied</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th></th>
<th>Grundsteuer</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Wann?</td>
<td>Laufend, 4× jährlich</td>
<td>Einmalig beim Kauf</td>
</tr>
<tr>
<td>Wer zahlt?</td>
<td>Eigentümer (ggf. umlagefähig)</td>
<td>Käufer</td>
</tr>
<tr>
<td>Höhe</td>
<td>Variabel (Hebesatz × Steuermessbetrag)</td>
<td>3,5–6,5 % des Kaufpreises</td>
</tr>
<tr>
<td>Basis</td>
<td>Grundsteuerwert</td>
<td>Kaufpreis laut Notarvertrag</td>
</tr>
<tr>
<td>Empfänger</td>
<td>Gemeinde</td>
<td>Bundesland</td>
</tr>
<tr>
<td>Absetzbar?</td>
<td>Ja (Vermieter/Gewerbe)</td>
<td>Bei Vermietung über AfA</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Wohnung kaufen: Alle Schritte im Überblick</h2>
<p>Sie möchten mehr zum Thema Wohnung und Haus kaufen erfahren? Vom Eigennutz über Vermietung, Finanzierung, Wohnungssuche, Maklerwahl bis hin zu Bewertung, Kaufpreisverhandlung und steuerlicher Optimierung – Wissen und Erfahrungen von Experten in einer Anleitung.</p>
<p style="padding-left: 40px">✓ Ein Ratgeber<br />
✓ Alle Fakten<br />
✓ Insider-Tipps<br />
✓ Kauf-Checklisten</p>
<ul>
<li><a href="/?p=11881">Wohnung kaufen – Schritt für Schritt</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Norderney: Die teuersten Straßen &#8211; Wohnen am Weststrand, Kaiserstraße &#038; Co.</title>
		<link>https://lukinski.de/norderney-teuersten-strassen-wohnen-weststrand-kaiserstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienwohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Norderney]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lukinski.de/?p=41216</guid>

					<description><![CDATA[Bis zu 18.000 Euro pro Quadratmeter werden an der Weststrand-Promenade auf Norderney aufgerufen — damit gehört die Insel zu den teuersten Immobilienmärkten Deutschlands außerhalb der Metropolen. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Aurich weist für erstklassige Strandlagen Bodenrichtwerte von 3.000 bis 4.500 Euro/m² aus; in der Kombination aus Boden, Gebäude und Premium-Lage entstehen daraus Gesamtpreise [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zu 18.000 Euro pro Quadratmeter werden an der Weststrand-Promenade auf Norderney aufgerufen — damit gehört die Insel zu den teuersten Immobilienmärkten Deutschlands außerhalb der Metropolen. Der <strong>Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Aurich</strong> weist für erstklassige Strandlagen Bodenrichtwerte von 3.000 bis 4.500 Euro/m² aus; in der Kombination aus Boden, Gebäude und Premium-Lage entstehen daraus Gesamtpreise weit jenseits der 10.000-Euro-Marke. Die Insel bleibt strukturell knapp: 85 Prozent der Fläche sind Nationalpark, kein neues Bauland entsteht.</p>
<h2>Top-10: Teuerste Straßen auf Norderney — Preise und Lagen im Überblick</h2>
<p>Die folgende Tabelle zeigt die zehn teuersten Straßen auf Norderney mit Richtpreisen, Lagetyp und dem jeweiligen Alleinstellungsmerkmal. Grundlage sind Angebotspreise aus 2023–2025 sowie die Bodenrichtwertdaten des Gutachterausschusses Aurich.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Straße</th>
<th>Preis/m²</th>
<th>Lage</th>
<th>Besonderheit</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Am Weststrand / Strandpromenade</td>
<td>bis 18.000 €</td>
<td>Direkte Erstreihe West</td>
<td>Unverbaubarer Nordseeblick, Bäderarchitektur</td>
</tr>
<tr>
<td>Kaiserstraße</td>
<td>10.500–13.000 €</td>
<td>Kurviertel, 150 m vom Strand</td>
<td>Repräsentativste Adresse der Insel, Kaiserzeit-Architektur</td>
</tr>
<tr>
<td>Strandpromenade (Ost)</td>
<td>9.500–12.500 €</td>
<td>Ostküste, Promenaden-Erstreihe</td>
<td>Ruhigere Lage, Sonnenaufgangs-Panorama</td>
</tr>
<tr>
<td>Gartenstraße</td>
<td>9.000–11.000 €</td>
<td>Villenviertel, Ortsmitte</td>
<td>Großzügige Grundstücke, Gartenanlagen, grüner Charakter</td>
</tr>
<tr>
<td>Ludgeristraße</td>
<td>8.500–10.500 €</td>
<td>Kurviertel-Randlage</td>
<td>Überwiegend sanierte Bäder-Mehrfamilienhäuser</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Hafen</td>
<td>8.000–10.000 €</td>
<td>Hafen, Fähranlegestelle</td>
<td>Hafenblick, gastronomisches Umfeld, ganzjährig belebt</td>
</tr>
<tr>
<td>Knyphausenstraße</td>
<td>8.000–10.000 €</td>
<td>Zentrumslage</td>
<td>Beste Versorgungsanbindung, hohe Belegungsdichte</td>
</tr>
<tr>
<td>Damenpfad</td>
<td>7.500–9.500 €</td>
<td>Kurgebiet Nord</td>
<td>Historischer Kurweg, Nähe Kurplatz und Conversationshaus</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Seedeich</td>
<td>7.000–9.000 €</td>
<td>Südküste, Wattenmeer-Seite</td>
<td>Ruhige Lage, UNESCO-Wattenmeer-Blick, Wander-/Radwegenetz</td>
</tr>
<tr>
<td>Bismarckstraße</td>
<td>6.500–8.500 €</td>
<td>Ortsmitte, zentrale Infrastruktur</td>
<td>Einstiegslage mit Vermietungspotenzial, Altbaubestand</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Weststrandbereich: Die teuerste Lage der Insel</h2>
<p>Der Bereich Am Weststrand und die angrenzende Strandpromenade bilden das absolute Preisgipfel auf Norderney. Hier konzentriert sich die historische Bäderarchitektur mit direktem Zugang zur Nordsee — Gebäude unter Denkmalschutz, Gestaltungssatzung der Stadt Norderney, keine Aufstockungen, keine modernen Fassaden. Wer hier kauft, zahlt für die Position, nicht für die Quadratmeter allein.</p>
<blockquote><p>Bis zu 18.000 Euro/m² in der Spitzenlage — eine 100-m²-Wohnung mit Meerblick kostet damit 1,5 bis 1,8 Millionen Euro. Angebote in dieser Lage sind selten; viele Objekte werden off-market über regionale Netzwerke gehandelt.</p></blockquote>
<h3>Was diese Lage so besonders macht</h3>
<ul>
<li><strong>Unverbaubarer Meerblick:</strong> Keine Bebauung zwischen Objekt und Strand möglich — durch Nationalpark und Bebauungsplan dauerhaft gesichert</li>
<li><strong>Denkmalschutz als Werterhalt:</strong> Substanz darf nicht abgerissen oder grundlegend verändert werden — konserviert den historischen Charakter</li>
<li><strong>Kurgebiet-Nähe:</strong> Kurplatz, bade:haus Thalassozentrum, Conversationshaus, Milchbar — alles fußläufig</li>
<li><strong>Höchste Ferienmietpreise:</strong> 350–600 Euro pro Nacht in der Hochsaison für Erstlagen-Wohnungen mit Meerblick</li>
</ul>
<h2>Innenstadt und Kaiserstraße: Repräsentatives Kurviertel</h2>
<p>Die Kaiserstraße ist Norderneys klassische Repräsentationsadresse — Gründerzeitfassaden, gehobene Gastronomie, Hotel Vier Jahreszeiten, Nähe zum Golfclub. Parallel zur Strandpromenade verlaufend bietet sie den Komfort kurzer Strandzugänge ohne die direkten Promenadenlärmpegel. Der Markt hier ist eng: Freie Wohnungen werden oft über Maklernetzwerke angeboten, seltener öffentlich inseriert.</p>
<h3>Bebauungscharakter</h3>
<ul>
<li>Mehrheitlich 3–5-stöckige Mehrfamilienhäuser aus der Kaiserzeit (1880–1914)</li>
<li>Eigentumswohnungen typischerweise 65–150 m², Penthouse-Einheiten vereinzelt</li>
<li>Viele Häuser familiengeführt über mehrere Generationen — Fluktuation niedrig</li>
<li>Sanierungen müssen die Gestaltungssatzung einhalten (Farbgebung, Fensterformat, Fassade)</li>
</ul>
<h2>Nordufer und Gartenstraße: Das Villenviertel</h2>
<p>Während Weststrand und Kaiserstraße von Mehrfamilienhäusern geprägt sind, findet sich das Villenviertel der Insel entlang der Gartenstraße und des nördlichen Inselrands. Hier stehen freistehende Häuser auf größeren Grundstücken — Ausnahmeware auf der dicht bebauten Insel. Preise bis 11.000 Euro/m² (auf das Gebäude bezogen), Grundstückspreise nach Gutachterausschuss Aurich bei 2.800–4.200 Euro/m².</p>
<h3>Besonderheiten der Villenlage</h3>
<ul>
<li>Freistehende Häuser mit Garten — Seltenheitswert auf der Insel</li>
<li>Häufig als Hauptwohnsitz oder ganzjährig genutzter Familienwohnsitz</li>
<li>Geringere Ferienvermietungsdichte als in Zentrum und Strandlagen</li>
<li>Ruhigere Wohnqualität, weniger saisonaler Tourismustakt</li>
</ul>
<h2>Kurgebiet: Ludgeristraße und Damenpfad</h2>
<p>Das historische Kurgebiet rund um den Kurplatz, das Conversationshaus und das bade:haus bildet die zweite Premiumzone der Insel. Die Ludgeristraße und der Damenpfad verbinden Kulturleben mit kurzen Wegen zur Nordsee. Besonders gefragt sind hier sanierte Altbauwohnungen mit 60–100 m², die sowohl zur Ferienvermietung als auch zum Ganzjahreswohnen geeignet sind.</p>
<h2>Warum Norderney so teuer ist: Die strukturellen Faktoren</h2>
<p>Norderney ist kein Zufall. Die hohen Preise sind das Ergebnis struktureller Knappheit, die sich in Zukunft eher verschärfen als abschwächen wird.</p>
<ul>
<li><strong>Begrenzte Baufläche:</strong> 85 % der Inselfläche = Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Neues Bauland ist ausgeschlossen. Die ca. 3.000 Wohngebäude sind das, was es gibt.</li>
<li><strong>Tourismus-Cashflow:</strong> Über 3 Millionen Übernachtungen jährlich bei nur 6.000 Einwohnern. Die Insel zieht permanent zahlungskräftige Gäste, die auch zu Käufern werden.</li>
<li><strong>Kurtaxe-Einnahmen:</strong> Norderney ist staatlich anerkanntes Nordseeheilbad — die Kurtaxe sichert Infrastruktur und Kurstatus dauerhaft.</li>
<li><strong>Zugangsfilter Fähre:</strong> Kein Auto-Durchgangsverkehr, Fähre ab Norddeich Mole (ca. 55 Minuten). Das begrenzt Tagestouristen und prägt das Käuferklientel.</li>
<li><strong>Familienbesitz über Generationen:</strong> Viele Objekte werden nicht auf dem freien Markt gehandelt — die Fluktuation ist strukturell gering.</li>
</ul>
<h2>Preisentwicklung: Boom, Korrektur, Stabilisierung</h2>
<p>Der Norderney-Markt folgte dem bundesweiten Immobilienzyklus — mit insularer Dämpfung nach unten.</p>
<ul>
<li><strong>2019–2022 (Boom-Phase):</strong> Corona-bedingte Nachfragewelle nach Natur- und Küstenlagen. Preise stiegen um 25–40 %, Angebote waren innerhalb von Tagen vergriffen. Spitzenpreise am Weststrand sprangen von ca. 11.000 auf über 15.000 Euro/m².</li>
<li><strong>2023 (Korrektur):</strong> Zinswende, gestiegene Finanzierungskosten. Angebotspreise stagnierten, Transaktionsvolumen sank. Rückgang in Nicht-Premiumlagen um 8–15 %, Erstlagen weitgehend stabil.</li>
<li><strong>2024–2025 (Stabilisierung):</strong> Neue Marktgleichgewichte. Käufer mit Eigenkapital treiben wieder Premium-Deals. Renditeerwartungen wurden realistischer kalkuliert.</li>
</ul>
<blockquote><p>Fazit Preisentwicklung: Norderney hat die Korrekturphase 2023 deutlich besser überstanden als vergleichbare Festland-Lagen — strukturelle Knappheit wirkt als Puffer.</p></blockquote>
<h2>Ferienhaus kaufen vs. Hauptwohnsitz: Steuerliche Unterschiede</h2>
<p>Der wichtigste Aspekt, den viele Erstkäufer unterschätzen: Die steuerliche Behandlung hängt entscheidend davon ab, ob das Objekt als Hauptwohnsitz, Zweitwohnsitz oder reine Kapitalanlage genutzt wird.</p>
<h3>Zweitwohnsitzsteuer Norderney</h3>
<ul>
<li><strong>Grundlage:</strong> Stadt Norderney erhebt Zweitwohnsitzsteuer auf alle nicht als Hauptwohnsitz gemeldeten Wohnungen</li>
<li><strong>Berechnungsbasis:</strong> Jahresrohmiete des Objekts (fiktiver Mietwert laut Satzung)</li>
<li><strong>Tipp:</strong> Vor dem Kauf die aktuelle Satzung der Stadt Norderney anfragen — Steuersätze können angepasst werden</li>
</ul>
<h3>Ferienvermietung und Steuer</h3>
<ul>
<li>Bei ausschließlicher Ferienvermietung: Einnahmen als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG)</li>
<li>Abzugsfähig: Abschreibung (AfA), Verwaltungskosten, Finanzierungszinsen, Renovierung, Plattformgebühren</li>
<li>Gemischte Nutzung (eigen + Vermietung): Aufteilung der Kosten nach Nutzungstagen</li>
<li>Umsatzsteuerliche Optionsmöglichkeit bei gewerblicher Vermietung prüfen lassen</li>
</ul>
<h2>Kaufprozess Niedersachsen: Kosten und Ablauf</h2>
<p>Das <strong>Niedersächsische Finanzministerium</strong> setzt den Grunderwerbsteuersatz für Niedersachsen auf <strong>5,0 Prozent</strong> des Kaufpreises fest. Hinzu kommen weitere Erwerbsnebenkosten:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kostenart</th>
<th>Satz</th>
<th>Beispiel (800.000 € KP)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Grunderwerbsteuer (Niedersachsen)</td>
<td>5,0 %</td>
<td>40.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Notar- und Grundbuchkosten</td>
<td>ca. 1,5 %</td>
<td>12.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Maklerprovision (wenn zutreffend)</td>
<td>ca. 3,57 % (je Partei)</td>
<td>28.560 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gesamte Nebenkosten</strong></td>
<td>ca. 10,1 %</td>
<td>ca. 80.560 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wer die Nebenkosten optimieren will: Ein direkter Kauf ohne Makler (sofern Eigentümer direkt anbietet) spart die Provision. Bei Norderney-Objekten ist das jedoch selten — der Markt läuft überwiegend über lokale und überregionale Makler.</p>
<h2>Rendite-Kalkulation: Ferienwohnung auf Norderney</h2>
<p>Modellrechnung für eine 80-m²-Eigentumswohnung in guter Lage (Kaiserstraße, ca. 11.000 €/m²):</p>
<ul>
<li><strong>Kaufpreis:</strong> 80 m² × 11.000 € = 880.000 €</li>
<li><strong>Erwerbsnebenkosten:</strong> ca. 89.000 € (10,1 %)</li>
<li><strong>Gesamtinvestition:</strong> ca. 969.000 €</li>
<li><strong>Vermietung Hauptsaison (Jul–Sep):</strong> 90 Nächte × 280 € = 25.200 €</li>
<li><strong>Nebensaison (Mai, Jun, Okt):</strong> 45 Nächte × 180 € = 8.100 €</li>
<li><strong>Schulterzeit (Rest):</strong> 30 Nächte × 130 € = 3.900 €</li>
<li><strong>Brutto-Jahreseinnahmen:</strong> ca. 37.200 € (165 Nächte, ~45 % Auslastung)</li>
<li><strong>Bewirtschaftungskosten (35 %):</strong> ca. 13.000 € (Reinigung, Verwaltung, Plattform, Instandhaltung)</li>
<li><strong>Netto-Mieteinnahmen:</strong> ca. 24.200 €</li>
<li><strong>Bruttorendite auf Kaufpreis:</strong> ca. 4,2 %</li>
<li><strong>Nettorendite auf Gesamtinvestition:</strong> ca. 2,5 %</li>
</ul>
<blockquote><p>Norderney schlägt damit die meisten deutschen Stadtlagen im Cashflow-Vergleich — bei gleichzeitig hohem Wertstabilitäts-Potenzial durch strukturelle Knappheit.</p></blockquote>
<h2>Norderney vs. Sylt, Juist, Föhr und Borkum: Inselvergleich</h2>
<p>Wer die ostfriesischen und nordfriesischen Inseln als Investitionsstandort bewertet, muss sie direkt vergleichen. Die relevanten Kennzahlen auf einen Blick:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Insel</th>
<th>Spitzenpreis/m²</th>
<th>Autofrei</th>
<th>GrESt</th>
<th>Übernachtungen/Jahr</th>
<th>Besonderheit</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Sylt</td>
<td>bis 30.000 €+</td>
<td>Nein (Autozug)</td>
<td>5 % (SH)</td>
<td>~7 Mio.</td>
<td>Höchstes Prestige, internationale Käufer</td>
</tr>
<tr>
<td>Norderney</td>
<td>bis 18.000 €</td>
<td>Teilweise (Tagesgäste eingeschränkt)</td>
<td>5 % (NI)</td>
<td>~3 Mio.</td>
<td>Bestes Preis-Cashflow-Verhältnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Juist</td>
<td>bis 12.000 €</td>
<td>Ja (vollständig autofrei)</td>
<td>5 % (NI)</td>
<td>~250.000</td>
<td>Kleinstes Angebot, ruhigstes Klientel</td>
</tr>
<tr>
<td>Föhr</td>
<td>bis 10.000 €</td>
<td>Nein</td>
<td>5 % (SH)</td>
<td>~1,2 Mio.</td>
<td>Familienorientiert, günstigerer Einstieg</td>
</tr>
<tr>
<td>Borkum</td>
<td>bis 9.000 €</td>
<td>Teilweise</td>
<td>5 % (NI)</td>
<td>~2,5 Mio.</td>
<td>Günstigstes Eintrittsniveau unter den Top-Inseln</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Alle fünf Inseln bieten solide Ferienvermietungsmärkte. Die <a href="https://lukinski.de/sylt-teuersten-strassen-hobokenweg-heideweg-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="41188">Sylt-Preise</a> liegen auf einem anderen Niveau — wer mit Kapitalanlage-Fokus vorgeht, findet auf Norderney bessere Einstiegsmöglichkeiten. Für striktes Autofrei-Insel-Feeling: <a href="https://lukinski.de/juist-teuerste-strasse-fuer-das-perfekte-ferienhaus-am-meer/" data-type="post" data-id="41723">Juist</a> ist die kleinste und exklusivste Option.</p>
<h2>FAQ: Immobilien auf Norderney</h2>
<h3>Was kostet eine Wohnung auf Norderney 2025?</h3>
<p>Einsteigerwohnungen in einfachen Lagen beginnen bei 280.000 bis 400.000 Euro. Mittelgute Lagen mit 60–80 m² kosten 550.000 bis 850.000 Euro. Erstlagen am Weststrand oder auf der Kaiserstraße liegen bei 900.000 Euro bis über 2 Millionen Euro. Häuser und Stadtvillen sind Ausnahmeware und werden selten unter 1,5 Millionen Euro gehandelt.</p>
<h3>Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer auf Norderney?</h3>
<p>Norderney liegt in Niedersachsen — der Grunderwerbsteuersatz beträgt laut Niedersächsischem Finanzministerium <strong>5,0 Prozent</strong> des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von 800.000 Euro sind das 40.000 Euro allein an Grunderwerbsteuer. Hinzu kommen Notar (ca. 1,5 %) und ggf. Maklerprovision.</p>
<h3>Welche Bodenrichtwerte gelten auf Norderney?</h3>
<p>Der <strong>Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Aurich</strong> veröffentlicht alle zwei Jahre Bodenrichtwerte. Für Norderney liegen diese je nach Zone zwischen 1.200 Euro/m² (Randlagen) und 4.500 Euro/m² (Strandlagen). Die Gesamtpreise eines Objekts liegen deutlich höher, da Gebäudewert, Bäderarchitektur-Aufschlag und Marktknappheit hinzukommen.</p>
<h3>Lohnt sich eine Ferienwohnung auf Norderney als Investment?</h3>
<p>Bei realistischer Kalkulation (45 % Auslastung, 35 % Bewirtschaftungskosten) sind Bruttorenditen von 3,5 bis 5,0 Prozent möglich — abhängig von Lage und Kaufpreis. Damit liegt Norderney über den meisten deutschen Stadtlagen. Zusätzlich gibt es das Wertsteigerungspotenzial durch strukturelle Angebotsknappheit. Als <a href="https://lukinski.de/kapitalanlage-immobilie/" data-type="post" data-id="2604">Kapitalanlage</a> kombiniert Norderney Cashflow mit Werterhalt.</p>
<h3>Was ist die Zweitwohnungsteuer auf Norderney?</h3>
<p>Norderney erhebt eine kommunale Zweitwohnungsteuer auf Objekte, die nicht als Hauptwohnsitz gemeldet sind. Die Berechnungsgrundlage ist die jährliche Rohmiete des Objekts. Die aktuelle Satzung und den gültigen Steuersatz sollte man direkt bei der Stadt Norderney erfragen — dieser kann angepasst werden. Bei reiner Ferienvermietung ohne Eigennutzung entfällt die Zweitwohnungsteuer in der Regel, da das Objekt dann als Gewerbebetrieb gilt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grunderwerbsteuer berechnen: Sätze nach Bundesland, Tabelle &#038; Sparmöglichkeiten</title>
		<link>https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-kosten-tabelle-bundeslaender-5-mio-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2020 18:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Berechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Grunderwerbsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Grunderwerbsteuersatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lukinski.de/?p=29072</guid>

					<description><![CDATA[Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks einmalig an — und ist mit 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises einer der größten Kostenpunkte beim Immobilienkauf. Bei einem 400.000-Euro-Objekt in Bayern sind das 14.000 Euro, in Brandenburg 26.000 Euro. Die Höhe hängt ausschließlich vom Bundesland ab. Mehr zu den gesamten Steuern beim Immobilienkauf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks einmalig an — und ist mit <strong>3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises</strong> einer der größten Kostenpunkte beim Immobilienkauf. Bei einem 400.000-Euro-Objekt in Bayern sind das 14.000 Euro, in Brandenburg 26.000 Euro. Die Höhe hängt ausschließlich vom Bundesland ab.</p>
<p>Mehr zu den gesamten <a href="https://lukinski.de/immobilie-steuern-haus-wohnung-steuer-liste-tipps-und-tricks/">Steuern beim Immobilienkauf</a> erfahren Sie in unserer umfassenden Steuer-Übersicht. Den genauen Gesamtbetrag inklusive Notar und Makler können Sie mit unserem <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkostenrechner-makler-grunderwerbsteuer-grundbuch-notar-online-rechner/">Kaufnebenkostenrechner</a> sofort berechnen.</p>
<h2>Grunderwerbsteuer nach Bundesland: Aktuelle Tabelle</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Bundesland</th>
<th>Steuersatz</th>
<th>Steuer bei 400.000 €</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Bayern</td>
<td>3,5 %</td>
<td>14.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen</td>
<td>3,5 %</td>
<td>14.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>4,5 %</td>
<td>18.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Bremen</td>
<td>5,0 %</td>
<td>20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td>5,0 %</td>
<td>20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Niedersachsen</td>
<td>5,0 %</td>
<td>20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>5,0 %</td>
<td>20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Rheinland-Pfalz</td>
<td>5,0 %</td>
<td>20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Sachsen-Anhalt</td>
<td>5,0 %</td>
<td>20.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Berlin</td>
<td>6,0 %</td>
<td>24.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Hessen</td>
<td>6,0 %</td>
<td>24.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Saarland</td>
<td>6,5 %</td>
<td>26.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Schleswig-Holstein</td>
<td>6,5 %</td>
<td>26.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Nordrhein-Westfalen</td>
<td>6,5 %</td>
<td>26.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Thüringen</td>
<td>6,5 %</td>
<td>26.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandenburg</td>
<td>6,5 %</td>
<td>26.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote>
<p>Bayern und Sachsen haben mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer in Deutschland — Bundesländer wie Brandenburg, NRW und Thüringen verlangen fast doppelt so viel.</p>
</blockquote>
<h2>Wann wird Grunderwerbsteuer fällig?</h2>
<p>Die Grunderwerbsteuer wird fällig, sobald der <strong>notariell beglaubigte Kaufvertrag</strong> unterzeichnet ist. Der Notar übermittelt den beurkundeten <a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-immobilie-notar-aufgaben-kosten-nebenkosten-ablauf/">Kaufvertrag ans zuständige Finanzamt</a>. Das Finanzamt sendet dann den Grunderwerbsteuerbescheid — in der Regel innerhalb von 4 bis 8 Wochen nach Beurkundung. Die Steuer muss innerhalb von einem Monat nach Bescheid gezahlt werden.</p>
<p>Erst nach Zahlung stellt das Finanzamt die <strong>Unbedenklichkeitsbescheinigung</strong> aus — ohne diese kann die Eigentumsumschreibung im Grundbuch nicht erfolgen.</p>
<h2>Wie berechnet sich die Grunderwerbsteuer?</h2>
<p>Die Berechnung ist einfach: <strong>Kaufpreis × Steuersatz</strong>. Grundlage ist der im Kaufvertrag genannte Kaufpreis für Grundstück und Gebäude. Nicht einbezogen werden:</p>
<ul>
<li>Inventar (Küche, Einbauschränke) — wenn separat ausgewiesen und kaufpreismindernd</li>
<li>Bewegliches Zubehör (Gartengeräte, Gartenhaus auf Rädern)</li>
<li>Kaufnebenkosten wie Notar und Makler</li>
</ul>
<h3>Beispielrechnung: Einfamilienhaus in NRW</h3>
<ul>
<li>Kaufpreis: 450.000 €</li>
<li>Steuersatz NRW: 6,5 %</li>
<li>Grunderwerbsteuer: <strong>29.250 €</strong></li>
<li>Notarkosten (ca. 1,5 %): 6.750 €</li>
<li>Grundbucheintragung (ca. 0,5 %): 2.250 €</li>
<li>Makler (3,57 % inkl. MwSt.): 16.065 €</li>
<li><strong>Gesamte Kaufnebenkosten: ca. 54.315 € = ca. 12 % des Kaufpreises</strong></li>
</ul>
<h2>Grunderwerbsteuer nach Bundesland: Kostentabelle bis 5 Mio. Euro</h2>
<p>Die folgende Tabelle zeigt die Steuerbelastung für typische Kaufpreise von 100.000 bis 5.000.000 Euro je Bundesland.</p>
<h3>Baden-Württemberg — 5,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>12.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>25.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>50.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>100.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>250.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Bayern — 3,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>3.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>8.750 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>17.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>35.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>70.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>175.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><a href="https://lukinski.de/deutschland/berlin/">Berlin</a> — 6,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>15.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>30.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>60.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>120.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>300.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Brandenburg — 6,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>16.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>32.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>65.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>130.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>325.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Bremen — 5,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>12.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>25.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>50.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>100.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>250.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><a href="https://lukinski.de/deutschland/hamburg/">Hamburg</a> — 4,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>4.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>11.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>22.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>45.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>90.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>225.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Hessen — 6,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>15.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>30.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>60.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>120.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>300.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Mecklenburg-Vorpommern — 5,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>12.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>25.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>50.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>100.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>250.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Niedersachsen — 5,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>12.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>25.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>50.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>100.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>250.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Nordrhein-Westfalen — 6,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>16.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>32.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>65.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>130.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>325.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Rheinland-Pfalz — 5,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>12.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>25.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>50.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>100.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>250.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Saarland — 6,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>16.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>32.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>65.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>130.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>325.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Sachsen — 3,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>3.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>8.750 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>17.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>35.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>70.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>175.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Sachsen-Anhalt — 5,0 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>12.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>25.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>50.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>100.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>250.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Schleswig-Holstein — 6,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>16.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>32.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>65.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>130.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>325.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Thüringen — 6,5 %</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kaufpreis</th>
<th>Grunderwerbsteuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100.000 €</td>
<td>6.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>250.000 €</td>
<td>16.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000 €</td>
<td>32.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1.000.000 €</td>
<td>65.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>2.000.000 €</td>
<td>130.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000.000 €</td>
<td>325.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Grunderwerbsteuer legal sparen — 4 Methoden</h2>
<blockquote>
<p>Wer beim Kauf clever plant, kann die Grunderwerbsteuer legal und erheblich senken — auch ohne Steuertricks.</p>
</blockquote>
<h3>1. Inventar separat ausweisen</h3>
<p>Wer im Kaufvertrag Einbauküche, hochwertige Beleuchtung oder Carport separat bewertet und ausweist, reduziert die Bemessungsgrundlage. Üblich sind 10.000 bis 30.000 Euro bei komplett eingerichteten Objekten. Das Finanzamt prüft die Angemessenheit — Übertreibungen werden korrigiert.</p>
<h3>2. Anteiliger Kauf über Gesellschaft</h3>
<p>Beim Kauf über eine GmbH oder GbR mit mindestens 6 Gesellschaftern kann Grunderwerbsteuer auf Anteilsübertragungen ganz oder teilweise entfallen (§ 1 Abs. 3 GrEStG). Das ist eine komplexe Strategie für erfahrene Investoren mit mehreren Objekten — Steuerberater ist Pflicht. Mehr über den strukturierten Einsatz von <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Immobilien als Kapitalanlage</a> erfahren Sie in unserem Experten-Interview.</p>
<h3>3. Objekte in steuerfreundlichen Bundesländern bevorzugen</h3>
<p>Wer die freie Wahl hat, spart in Bayern oder Sachsen bis zu 3 Prozentpunkte gegenüber NRW oder Brandenburg. Bei einem 500.000-Euro-Objekt sind das 15.000 Euro Unterschied allein durch die Bundesland-Wahl.</p>
<h3>4. Schenkung im Verwandtenkreis</h3>
<p>Übertragungen zwischen Ehegatten und in gerader Linie (Eltern → Kinder, Großeltern → Enkel) sind grunderwerbsteuerfrei — unabhängig vom Wert. Diese Ausnahme gilt nur bei echten Schenkungen, nicht bei Verkäufen unter Marktwert.</p>
<h2>Wann entfällt die Grunderwerbsteuer?</h2>
<p>Grunderwerbsteuer fällt nicht an bei:</p>
<ol>
<li>Übertragungen zwischen Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern</li>
<li>Schenkungen zwischen Eltern und Kindern (direkte Linie)</li>
<li>Erbschaften (Grunderwerbsteuer entfällt, Erbschaftsteuer greift)</li>
<li>Kaufpreis unter 2.500 Euro (Freigrenze § 3 GrEStG)</li>
<li>Rückgängigmachung eines Kaufvertrags innerhalb von 2 Jahren</li>
</ol>
<h2>Grunderwerbsteuergesetz: Rechtliche Grundlagen</h2>
<p>Die Grunderwerbsteuer wird auf Grundlage des <strong>Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG)</strong> erhoben. Sie ist eine Ländersteuer — die Bundesländer legen den Steuersatz fest und können entscheiden, ob sie die Einnahmen an ihre Kommunen weitergeben.</p>
<h3>§ 13 GrEStG: Wer ist Steuerschuldner?</h3>
<p>Nach § 13 Nr. 2 GrEStG sind zunächst beide Parteien Steuerschuldner — Käufer und Verkäufer gemeinsam. Im <a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-immobilie-notar-aufgaben-kosten-nebenkosten-ablauf/">Kaufvertrag</a> wird die Zahlung in der Praxis ausnahmslos dem Käufer zugewiesen.</p>
<ul>
<li>Regelmäßig: alle am Erwerbsvorgang beteiligten Parteien</li>
<li>Beim Meistgebot in der <a href="https://lukinski.de/zwangsversteigerung-ablauf-gruende-vollstreckung-voraussetzungen-risiken/">Zwangsversteigerung</a>: der Meistbietende</li>
<li>Bei Anteilsvereinigung ab 95 %: der Erwerber</li>
<li>Bei Änderung des Gesellschafterbestandes einer Personengesellschaft: die Gesellschaft</li>
</ul>
<h2>Häufige Fragen zur Grunderwerbsteuer</h2>
<h3>Kann man die Grunderwerbsteuer von der Steuer absetzen?</h3>
<p>Als Privatperson beim Kauf des Eigenheims: Nein. Bei einer <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Kapitalanlage-Immobilie</a> (Vermietung) dagegen ja — als Anschaffungsnebenkosten erhöhen sie den Gebäudewert und werden über die Abschreibung (AfA) steuerlich geltend gemacht.</p>
<h3>Wann muss die Grunderwerbsteuer gezahlt werden?</h3>
<p>Innerhalb eines Monats nach Zustellung des Grunderwerbsteuerbescheids durch das Finanzamt. Der Bescheid kommt in der Regel 4 bis 8 Wochen nach dem Notartermin. Ohne Zahlung keine Unbedenklichkeitsbescheinigung — und damit keine Eigentumsumschreibung im Grundbuch.</p>
<h3>Fällt Grunderwerbsteuer auch bei Erbschaft an?</h3>
<p>Nein — Erbschaften sind grunderwerbsteuerfrei. Stattdessen kann Erbschaftsteuer anfallen, wenn die Freibeträge überschritten werden (Kinder: 400.000 Euro, Ehegatten: 500.000 Euro). Bei geerbten Immobilien, die selbst genutzt werden, gibt es unter bestimmten Bedingungen auch Erbschaftsteuerbefreiung.</p>
<h3>Zahlt Käufer oder Verkäufer die Grunderwerbsteuer?</h3>
<p>Nach deutschem Recht schulden beide Parteien die Steuer — in der Praxis trägt sie <strong>ausnahmslos der Käufer</strong>. Eine vertraglich vereinbarte Übernahme durch den Verkäufer ist möglich, aber unüblich und hat keine steuerliche Wirkung gegenüber dem Finanzamt.</p>
<h3>Was ist der Unterschied zwischen Grunderwerbsteuer und Grundsteuer?</h3>
<p>Die Grunderwerbsteuer fällt einmalig beim Kauf an. Die <strong>Grundsteuer</strong> dagegen ist eine jährliche Steuer, die Eigentümer laufend entrichten müssen — unabhängig davon, ob die Immobilie vermietet wird oder selbst genutzt wird. Beide Steuern betreffen Immobilieneigentümer, zu unterschiedlichen Zeitpunkten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hannover Kaufen &#038; Mieten: Haus, Wohnung, Grundstück &#8211; Quadratmeterpreis</title>
		<link>https://lukinski.de/hannover-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
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		<category><![CDATA[Grunderwerbsteuer]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://lukinski.de/?p=23761</guid>

					<description><![CDATA[Hannover kaufen &#38; mieten &#8211; Hannover ist die Metropole in Niedersachsen. In der Nähe von Berlin, Hamburg, aber auch Braunschweig und Wolfsburg. Globale Unternehmen wie VW sind hier zu Hause. Hannover ist deshalb auch bei Immobilien gefragt, ob Mieter oder Käufer. Wir werfen einen Blick auf den Immobilienmarkt rund um Grundstücke, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover kaufen &amp; mieten &#8211; Hannover ist die Metropole in Niedersachsen. In der Nähe von Berlin, Hamburg, aber auch Braunschweig und Wolfsburg. Globale Unternehmen wie VW sind hier zu Hause. Hannover ist deshalb auch bei Immobilien gefragt, ob Mieter oder Käufer. Wir werfen einen Blick auf den Immobilienmarkt rund um Grundstücke, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in Hannover. Lese-Tipp! Kostenloser Ratgeber und Checkliste zum Thema <a href="https://lukinski.de/haus-verkaufen-ohne-makler-unterlagen-steuern-kosten-was-beachten/" data-type="post" data-id="3373">Haus verkaufen</a> und <a href="https://lukinski.de/wohnung-verkaufen-ablauf-steuern-kosten-erbe-erbschaft-trennung/#top">Wohnung verkaufen</a>.</p>
<h2>Immobilie kaufen oder mieten in Hannover?</h2>
<p>Wie entwickelt sich die Stadt? Wir werfen einen Blick auf die Prognose für die Entwicklung der privaten Haushalte in Niedersachsen.</p>
<ol>
<li>Stadtplan von Hannover</li>
<li>Privathaushalte: Prognose bis 2030 in Niedersachsen</li>
<li>Verfügbares Nettoeinkommen</li>
</ol>
<h3>Stadtplan Hannover</h3>
<p><span data-mce-type="bookmark" style="width: 0px;overflow: hidden;line-height: 0" class="mce_SELRES_start"> </span></p>
<h3>Hannover vs Deutschland: Kaufpreise im Vergleich</h3>
<p>In diesen einzelnen Ratgebern zu den großen deutschen Städten stehen die wichtigen Stadtteile für Immobilienkäufer, Infos zur Infrastruktur, ebenso wie Voraussetzungen für den Kauf wie Einkommen, Bonität (Kreditwürdigkeit), Banken und Eigenkapital. Viel wichtiger aber: Die aktuelle Marktlage für <a href="https://lukinski.de/deutschland/">Immobilien Deutschland Überblick</a> im Überblick. Wichtiger aber: Fehler, Risiken, Mietrenditen und mehr. Was ist für den Kaufpreis und die Bewertung entscheidend? Alles über Lage, Bausubstanz, Renovationen, Ausstattung und das alles, kostenlos.</p>
<blockquote><p>Externe Ratgeber zu Kauf, Steuern &amp; Co.</p></blockquote>
<p>(Link öffnet sich im neuen Tab)</p>
<p>Stadt / Kaufpreis aktuell:</p>
<ul>
<li><a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-munchen-wohnung-haus-grundstuck-preise-tipps-steuern-vermieten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">München</a> ~ 8.993 Euro / m²</li>
<li><a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-frankfurt-wohnung-haus-grundstuck-tipps-anfanger-steuern-vermieten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frankfurt</a> ~ 6.701 Euro / m²</li>
<li><a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-stuttgart-wohnung-haus-grundstuck-preise-tipps-steuern-vermieten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stuttgart</a> ~ 6.324 Euro / m²</li>
<li><a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-berlin-wohnung-haus-grundstuck-preise-tipps-steuern-vermieten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin</a> ~ 5.578 Euro / m²</li>
<li><a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-hamburg-wohnung-haus-grundstuck-preise-tipps-steuern-vermieten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburg</a> ~ 5.507 Euro / m²</li>
<li><a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-potsdam-wohnung-haus-grundstuck-steuern-tipps-ablauf-vermietung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Düsseldorf</a> / <a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilie-kaufen-koln-wohnung-haus-grundstuck-steuern-tipps-ablauf-vermietung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Köln</a> ~ 5.470 Euro / m²</li>
</ul>
<h3>Verfügbares Netto-Einkommen</h3>
<p>Rangfolge des verfügbaren Einkommens pro Einwohner in den 15 größten Städten Deutschlands im Jahr 2016 (in Euro).</p>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/998971/umfrage/verfuegbares-einkommen-in-den-groessten-staedten-in-deutschland/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/998971/verfuegbares-einkommen-in-den-groessten-staedten-in-deutschland.jpg" alt="Statistik: Rangfolge des verfügbaren Einkommens pro Einwohner in den 15 größten Städten Deutschlands im Jahr 2016 (in Euro) | Statista" /></a><br />
<span class="luk-desc">Weitere Statistiken finden Sie unter <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-32166" src="https://lukinski.com/wp-content/uploads/2020/12/immobilie-kaufen-vermieten-ratgeber-ebook-haus-wohnung-steuern-kostenlos-deutschland-berlin.pdf" alt="" width="1280" height="853" /></p>
<h2>Immobilie bewerten in Hannover</h2>
<p>Nebenkosten senken + Investitionskapital gewinnen &#8211; Je besser die Bewertung der Immobilie, desto geringer sind <a href="https://lukinski.de/nebenkosten-immobilienkauf-berechnen-steuern-gebuehren-provisionen-grundstueck-haus-wohnung/" data-type="post" data-id="1373">Nebenkosten</a> und <a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-kosten-tabelle-bundeslaender-5-mio-euro/" data-type="post" data-id="29072">Gewerbesteuer</a>. Zur Grunderwerbsteuer Tabelle nach Bundesland – hier im Überblick. Deshalb empfehle ich Ihnen, beschäftigten Sie sich auch immer intensiv mit der <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/" data-type="post" data-id="28760">Bewertung von Immobilien</a>.</p>
<p>Wenn Sie einen Kaufpreis sofort akzeptieren, zahlen Sie wahrscheinlich drauf. Das können Sie als Lehrgeld abbuchen. Wenn es sich um 5-stellige Beträge handelt, wird es für viele aber schnell schmerzhaft. Das Geld hätten Sie auch hervornagend in die <a href="https://lukinski.de/sanierung-immobilie-haus-instandsetzung-modernisierung-wertsteigerung/" data-type="post" data-id="3108">Sanierung</a> oder Modernisierung Ihrer Immobilie investieren können, zum Beispiel durch eine neue <a href="https://lukinski.de/heizung-solar-oel-gas-warmepumpe-pellets-kosten-arten-staatliche-foerderung/" data-type="post" data-id="22992">Heizungsanlage</a>. Das hätte unmittelbar 2 positive Nebeneffekte:</p>
<ol>
<li>Kaufpreis Minimierung durch konkrete Kritikpunkte (bspw. Bausubstanz) und</li>
<li>Wertsteigerung durch Sanierung / Modernisierung im Wiederverkauf.</li>
</ol>
<p>Sie zahlen also nicht nur weniger Nebenkosten und Steuern, Sie können das verfügbare Vermögen auch nutzen, um den Wert Ihrer Immobilie zu steigern. Deshalb merken Sie sich: Je detaillierter Sie die Immobilie prüfen, desto eher können Sie den Kaufpreis minimieren. PS: Das ist übrigens auch einer der Gründe, weshalb die meisten für den Immobilienkauf Makler in Hannover beauftragen.</p>
<p>Wenn du schon eine konkrete Immobilie im Blick hast, dann empfehle ich dir noch die einzelnen Artikel zu Grundstück, Wohnung, Haus und Co.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/wohnung-bewerten-kaufpreis-berechnen-eigentumswohnung-verkaufen/" data-type="post" data-id="9683">Wohnung bewerten</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/haus-bewerten-kaufpreis-grob-bewerten-schaetzen-lassen-wertermittlung/" data-type="post" data-id="186">Haus bewerten</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-bewerten-verkehrswert-wertermittlung-kaufpreis-immobilie/" data-type="post" data-id="28761">Mehrfamilienhaus bewerten</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/grundstueck-bewerten-verkehrswert-wertermittlung-kaufpreis-bestimmen/" data-type="post" data-id="28798">Grundstück bewerten</a></li>
</ul>
<h2>Kaufen in Deutschland</h2>
<p>Tipp! Lesen Sie mehr über <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-rangliste-10-teuerste-staedte-deutschland/" data-type="post" data-id="23746">Wohnung kaufen: Die 10 teuersten deutschen Städte</a>.</p>
<ol>
<li>Rangordnung: Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen</li>
<li>Hauspreisindex: Entwicklung der Hauspreise</li>
<li>Entwicklung der Bauinvestitionen in Deutschland</li>
<li>Eigentumsquote in Deutschland</li>
</ol>
<h3>Rangordnung: Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen</h3>
<p>Städte mit den höchsten Quadratmeterpreisen für Eigentumswohnungen in den Jahren 2015 und 2019 (in Euro pro Quadratmeter).</p>
<ol>
<li><a href="https://lukinski.de/muenchen-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="23777">München</a> &#8211; 8.993 Euro / Quadratmeter</li>
<li><a href="https://lukinski.de/luxus-makler-frankfurt-eigentumswohnung-haus-kapitalanlage/" data-type="post" data-id="23642">Frankfurt am Main</a> &#8211; 6.701 Euro / Quadratmeter</li>
<li><a href="https://lukinski.de/stuttgart-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="23760">Stuttgart</a> &#8211; 6.324 Euro / Quadratmeter</li>
<li>Potsdam &#8211; 6.1.64 Euro / Quadratmeter</li>
<li><a href="https://lukinski.de/berlin-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="23747">Berlin</a> &#8211; 5.578 Euro / Quadratmeter</li>
<li><a href="https://lukinski.de/hamburg-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="23764">Hamburg</a> &#8211; 5.507 Euro / Quadratmeter</li>
<li><a href="https://lukinski.de/duesseldorf-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="23748">Düsseldorf</a> &#8211; 5.470 Euro / Quadratmeter</li>
<li>Erlangen &#8211; 5.416 Euro / Quadratmeter</li>
<li>Regensburg &#8211; 5.411 Euro / Quadratmeter</li>
<li>Freiburg im Breisgau &#8211; 5.349 Euro / Quadratmeter</li>
</ol>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6654/umfrage/immobilienpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-deutschen-staedten-2008/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/6654/immobilienpreise-fuer-eigentumswohnungen-in-deutschen-staedten-2008.jpg" alt="Statistik: Städte mit den höchsten Quadratmeterpreisen für Eigentumswohnungen in den Jahren 2015 und 2019* (in Euro pro Quadratmeter) | Statista" />&lt;</a><br />
<span class="luk-desc">Weitere Statistiken finden Sie unter <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></span></p>
<h3>Hauspreisindex: Entwicklung der Hauspreise</h3>
<p>Entwicklung der Hauspreise in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2018 (2015 = Index 100).</p>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70265/umfrage/haeuserpreisindex-in-deutschland-seit-2000/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/70265/haeuserpreisindex-in-deutschland-seit-2000.jpg" alt="Statistik: Entwicklung der Hauspreise in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2018 (2015 = Index 100) | Statista" />&lt;</a><br />
<span class="luk-desc">Weitere Statistiken finden Sie unter <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></span></p>
<h3>Grunderwerbsteuer in Hannover</h3>
<p>Beim Kauf von Immobilien, bzw. genauer von Grundstücken oder Grundstückanteil, fällt in Hannover und Niedersachsen Grunderwerbsteuer an. Die Höhe der Steuer legen die einzelnen Bundesländer fest. In der Regel bewegt sich der Grunderwerbsteuer zwischen 3,5 Prozent und 6,5 Prozent. Den aktuellen Grunderwerbsteuersatz für Hannover finden Sie hier, mit Beispiel Kaufpreisen von 1 &#8211; 5 Millionen Euro:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-kosten-tabelle-bundeslaender-5-mio-euro/" data-type="post" data-id="29072">Grunderwerbsteuer Tabelle</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-kosten-tabelle-bundeslaender-5-mio-euro/" data-type="post" data-id="29072"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-32166" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2018/08/zwischenfinanzierung-immobilie-mietkauf-vermieten-einziehen-mann-unterschrift-vertrag-bank-blaues-hemd.jpg" alt="" width="1280" height="854" /></a></p>
<h3>Entwicklung der Bauinvestitionen in Deutschland</h3>
<p>Entwicklung der Bauinvestitionen in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2016 (im Vergleich zum Vorjahr).</p>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/170427/umfrage/entwicklung-der-bauinvestitionen-insgesamt-seit-2001/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/170427/entwicklung-der-bauinvestitionen-insgesamt-seit-2001.jpg" alt="Statistik: Entwicklung der Bauinvestitionen in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2016 (im Vergleich zum Vorjahr) | Statista" />&lt;</a><br />
<span class="luk-desc">Weitere Statistiken finden Sie unter <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></span></p>
<h3>Eigentumsquote in Deutschland</h3>
<p>Eigentumsverhältnisse in Deutschland im Zeitraum von 1998 bis 2018 nach Bundesländern</p>
<p>&lt;199820022006201020142018</p>
<div>
<p>&lt;Körper&gt;</p>
</div>
<p>Baden-Württemberg48.3%49.3%49.1%52.8%51.3%52.6%Bayern47.6%48.9%46.4%51%50.6%51.4%Berlin11%12.7%14.1%14.9%14.2%17.4%Brandenburg35.5%39.8%39.6%46.2%46.4%47.8%Bremen37,5%35.1%35.4%37.2%38.8%37.8%Deutschland gesamt40.9%42.6%41.6%45.7%45.5%46.5%Hamburg20.3%21.9%20.2%22.6%22.6%23.9%Hessen43.3%44.7%44.3%47.3%46.7%47.5%Mecklenburg-Vorpommern32.2%35.9%33.2%37%38.9%41.1%Niedersachsen48.9%51%49%54.5%54.7%54.2%Nordrhein-Westfalen37.4%39%38.7%43%42.8%43.7%Rheinland-Pfalz55%55.7%54.3%58%57.6%58%Saarland58.1%56.9%54.9%63.7%62.6%64.7%Sachsen28.7%31%29,5%33.7%34.1%34.6%Sachsen-Anhalt36.5%39.6%37.9%42.7%42.4%45.1%Schleswig-Holstein46.8%49.4%47.1%49.7%51.5%53.3%Thüringen39.2%41.8%40.6%45.5%43.8%45.3%</p>
<div>
<p>&lt;/Körper&gt;</p>
<p>Alle weiteren Informationen zur Statistik finden Sie unter <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155713/umfrage/anteil-der-buerger-mit-wohneigentum-nach-bundesland/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></p>
</div>
<div>
<p>Stadtschloss Hannover</p>
</div>
<div>
</div>
<div>
<h2>Vermietungen in Deutschland</h2>
</div>
<div>
<p>Tipp! Lesen Sie mehr über <a href="https://lukinski.de/wohnung-mieten-rangliste-10-teuerste-staedte-deutschland/" data-type="post" data-id="23745">Wohnung mieten: Die 10 teuersten deutschen Städte</a>.</p>
</div>
<div>
<ol>
<li>Entwicklung des Mietpreisindexes</li>
<li>Rangordnung: Mieten für Wohnungen</li>
<li>Anzahl der neu errichteten Wohngebäude</li>
</ol>
</div>
<div>
<h3>Entwicklung des Mietpreisindexes</h3>
</div>
<div>
<p>Entwicklung des Mietpreisindex für Deutschland in den Jahren von 1995 bis 2019 (2015 = Index 100)</p>
</div>
<div>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70132/umfrage/mietindex-fuer-deutschland-1995-bis-2007/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/70132/mietindex-fuer-deutschland-1995-bis-2007.jpg" alt="Statistik: Entwicklung des Mietpreisindex für Deutschland in den Jahren 1995 bis 2019 (2015 = Index 100) | Statista" /></a><br />
<span class="luk-desc">Weitere Statistiken finden Sie unter <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></span></p>
</div>
<div>
<h3>Rangordnung: Mieten für Wohnungen</h3>
</div>
<div>
<p>Städte mit den höchsten Mietpreisen für Wohnungen in Deutschland im 4. Quartal 2019 (in Euro pro Quadratmeter)</p>
</div>
<div>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1885/umfrage/mietpreise-in-den-groessten-staedten-deutschlands/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/1885/mietpreise-in-den-groessten-staedten-deutschlands.jpg" alt="Statistik: Städte mit den höchsten Mietpreisen für Wohnungen in Deutschland im 4. Quartal 2019 (in Euro pro Quadratmeter) | Statista" /></a><br />
<span class="luk-desc">Weitere Statistiken finden Sie unter <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a></span></p>
</div>
<div>
<h3>Anzahl der neu errichteten Wohngebäude</h3>
</div>
<div>
<p>Neue Konstruktion: Wo werden neue Wohnungen gebaut? Zahl der neu errichteten Wohngebäude in Deutschland nach Bundesländern in den Jahren 2017 und 2018 (in 1.000).</p>
</div>
<div>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/253697/umfrage/neu-errichtete-wohngebaeude-nach-bundesland/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/253697/neu-errichtete-wohngebaeude-nach-bundesland.jpg" alt="Statistik: Zahl der neu errichteten Wohngebäude in Deutschland nach Bundesländern in den Jahren 2017 und 2018 (in 1.000) | Statista" /></a></p>
</div>
<div>

</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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