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	<title>Kapitalanlage | Lukinski</title>
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		<title>Altersvorsorgedepot vs. Immobilie: Wie du beides kombinierst und optimal für die Rente baust</title>
		<link>https://lukinski.de/altersvorsorgedepot-vs-immobilie-kombination-rente-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 11:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienrente]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorgedepot]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
		<category><![CDATA[Sparplan]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Zulagen]]></category>
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					<description><![CDATA[Immobilie oder Aktien? Wer sich mit Vermögensaufbau beschäftigt, kennt diese Frage. Mit der Reform der geförderten Altersvorsorge gibt es eine neue Antwort: das Altersvorsorgedepot. Das vom Bundestag verabschiedete Gesetz eröffnet erstmals die Möglichkeit, staatlich gefördert in ETFs und Aktien für die Rente zu sparen — ohne Versicherungsmantel, ohne Abschlussgebühren, ohne Garantiezwang. Für Immobilienbesitzer, Investoren und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilie oder Aktien? Wer sich mit Vermögensaufbau beschäftigt, kennt diese Frage. Mit der Reform der geförderten Altersvorsorge gibt es eine neue Antwort: das <strong>Altersvorsorgedepot</strong>. Das vom Bundestag verabschiedete Gesetz eröffnet erstmals die Möglichkeit, staatlich gefördert in ETFs und Aktien für die Rente zu sparen — ohne Versicherungsmantel, ohne Abschlussgebühren, ohne Garantiezwang. Für Immobilienbesitzer, Investoren und alle, die strategisch an ihr Vermögen denken, bedeutet das: Eine neue Asset-Klasse mit erheblichen Steuervorteilen tritt neben das Betongold. Und die spannende Frage lautet nicht „Immobilie oder Depot&#8220;, sondern: Wie kombiniere ich beides so, dass Hebel, Cashflow und Steuervorteil maximal ineinandergreifen?</p>
<h2>Was ist das Altersvorsorgedepot?</h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-18869 alignright" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2024/11/portrait-male-architect-with-house-model-architect-plan-workplace.jpg" alt="Altersvorsorgedepot Grundlagen Beratung" width="116" height="77" />Das Altersvorsorgedepot ist das Herzstück der größten Reform der geförderten Altersvorsorge seit Einführung der Riester-Rente. Anders als bisherige Riester-Produkte erlaubt es, Beiträge direkt in Fonds, ETFs und Aktien anzulegen — ohne verpflichtende Beitragsgarantie. Die Ansparphase ist komplett steuerfrei: Keine Abgeltungssteuer auf Dividenden, keine Steuer auf realisierte Kursgewinne innerhalb des Depots.</p>
<h3>Die Eckdaten im Überblick</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Merkmal</th>
<th>Altersvorsorgedepot (neu)</th>
<th>Riester-Rente (alt)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Anlageform</td>
<td>ETFs, Fonds, Aktien, Anleihen</td>
<td>Versicherung, Banksparplan</td>
</tr>
<tr>
<td>Garantie</td>
<td>3 Varianten: Pur (0%), 80%, 100%</td>
<td>100% Beitragserhalt Pflicht</td>
</tr>
<tr>
<td>Grundzulage pro Person</td>
<td>bis zu 270 € (Boost bis 540 €)</td>
<td>175 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Kinderzulage</td>
<td>300 € pro Kind/Jahr</td>
<td>300 € pro Kind/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Förderhöchstbetrag</td>
<td>3.500 € steigend auf 5.250 €</td>
<td>2.100 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Besteuerung Ansparphase</td>
<td>steuerfrei</td>
<td>steuerfrei</td>
</tr>
<tr>
<td>Besteuerung Auszahlung</td>
<td>nachgelagert (Einkommensteuer)</td>
<td>nachgelagert</td>
</tr>
<tr>
<td>Selbständige berechtigt</td>
<td>Ja (NEU!)</td>
<td>Nein</td>
</tr>
<tr>
<td>Frühester Auszahlungsbeginn</td>
<td>ab 65. Lebensjahr</td>
<td>ab 62. Lebensjahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Berechtigte Personen</td>
<td>ca. 50 Mio.</td>
<td>ca. 35 Mio.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Besonders relevant: Wer die Variante <strong>Pur (ohne Garantie)</strong> wählt, kann seine Beiträge vollständig in renditestarke Anlagen investieren. Historisch betrachtet liegt die durchschnittliche Rendite eines breit gestreuten Aktien-ETF (z. B. MSCI World) bei rund 7 bis 8 Prozent pro Jahr — deutlich über der Inflationsrate und über den meisten Garantieprodukten.</p>
<h2>Drei Garantie-Varianten: Welche passt zu dir?</h2>
<p>Die Reform bietet bewusst Flexibilität. Je nach Risikobereitschaft können Anleger zwischen drei Stufen wählen:</p>
<ul>
<li><strong>Pur (0% Garantie):</strong> Maximale Renditechance. Gesamtes Kapital wird am Markt investiert. Sinnvoll für junge Anleger mit 20+ Jahren Restlaufzeit.</li>
<li><strong>80% Garantie:</strong> Mindestens 80 Prozent der eingezahlten Beiträge werden bei Rentenbeginn garantiert. Kompromiss aus Sicherheit und Rendite.</li>
<li><strong>100% Garantie:</strong> Voller Beitragserhalt wie bei der alten Riester-Rente. Geringste Renditechance — sinnvoll nur bei kurzer Restlaufzeit unter 10 Jahren.</li>
</ul>
<h3>Renditeunterschied über 30 Jahre</h3>
<p>Ein konkretes Rechenbeispiel bei 200 € Monatsbeitrag und 30 Jahren Laufzeit:</p>
<ul>
<li><strong>Pur:</strong> ca. 244.000 € Endkapital (7% Rendite voll wirksam)</li>
<li><strong>80% Garantie:</strong> ca. 195.000 € (Garantiekosten reduzieren Aktienquote)</li>
<li><strong>100% Garantie:</strong> ca. 110.000 € (überwiegend Anleihen)</li>
</ul>
<p>Die Differenz zwischen Pur und 100% Garantie beträgt über 130.000 €. Das ist der Preis der vermeintlichen Sicherheit.</p>
<p>Tipp: Mit dem <a href="https://aktienrenterechner.de/rechner/altersvorsorgedepot/" target="_blank" rel="noopener">Altersvorsorgedepot-Rechner von AktienRenteRechner.de</a> kannst du alle drei Varianten durchrechnen und siehst sofort, welchen Unterschied die Garantiestufe nach 20 oder 30 Jahren macht.</p>
<h2>Immobilie als Altersvorsorge: Stärken und Schwächen</h2>
<p>Immobilien gelten seit Jahrzehnten als eine der beliebtesten Anlageformen in Deutschland. Die Gründe liegen auf der Hand: Inflationsschutz durch steigende Mieten, Steuervorteile durch Abschreibung (AfA), Hebelwirkung durch Fremdfinanzierung und — bei Eigennutzung — mietfreies Wohnen im Alter. Laut Deutschem Sparkassen- und Giroverband besitzen rund 42 Prozent aller Haushalte Wohneigentum.</p>
<h3>Der unterschätzte Hebel-Effekt</h3>
<p>Die eigentliche Magie der Immobilie liegt in der Eigenkapitalrendite durch Fremdfinanzierung. Ein Rechenbeispiel:</p>
<ul>
<li>Kaufpreis Eigentumswohnung: 400.000 €</li>
<li>Eigenkapital: 80.000 € (20%)</li>
<li>Wertsteigerung 2% p.a. über 10 Jahre: +88.000 €</li>
<li><strong>Eigenkapitalrendite:</strong> ca. 11% p.a. — allein durch Wertsteigerung, ohne Mietüberschuss</li>
</ul>
<p>Diesen Hebel bietet kein Wertpapierdepot. Wer 80.000 € am Aktienmarkt investiert, hat 80.000 € arbeitendes Kapital. Wer 80.000 € als Eigenkapital nutzt, hat 400.000 € arbeitendes Kapital.</p>
<h3>Die strukturellen Schwächen</h3>
<p>Aber Immobilien haben auch Nachteile, die Anleger oft unterschätzen:</p>
<ul>
<li><strong>Klumpenrisiko:</strong> Wer eine Immobilie für 400.000 € kauft, hat sein gesamtes Vermögen in einem einzigen Objekt an einem einzigen Standort.</li>
<li><strong>Illiquidität:</strong> Eine Immobilie lässt sich nicht in Teilen verkaufen. Wer 50.000 € braucht, muss das gesamte Objekt veräußern oder über eine teure Nachbeleihung gehen.</li>
<li><strong>Instandhaltung:</strong> Dach, Heizung, Fassade — die Faustregel von 1% des Verkehrswerts pro Jahr für Rücklagen frisst spürbar Rendite.</li>
<li><strong>Regulatorisches Risiko:</strong> Mietpreisbremse, energetische Sanierungspflichten, ggf. Vermögenssteuer-Debatten — der Gesetzgeber greift zunehmend ein.</li>
<li><strong>Standortrisiko:</strong> Eine Immobilie in einer schrumpfenden Region kann langfristig sogar an Wert verlieren.</li>
</ul>
<p>Das bedeutet nicht, dass Immobilien schlecht sind. Es bedeutet, dass sie allein keine vollständige Altersvorsorge-Strategie darstellen. Genau hier kommt das Altersvorsorgedepot als Ergänzung ins Spiel. Wer überlegt, eine geerbte Immobilie als Altersvorsorge zu nutzen, findet im Guide zum <a href="https://lukinski.de/erbschaft-haus-elternhaus-tipps-rechner/">geerbten Elternhaus</a> die wichtigsten Optionen.</p>
<p><a href="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2024/11/erbe-nachlass-schenkung-mietshaus-geerbt-tipp-planung-vermogen-sicherung.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18869" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2024/11/erbe-nachlass-schenkung-mietshaus-geerbt-tipp-planung-vermogen-sicherung.jpg" alt="Immobilie und Altersvorsorgedepot kombinieren" width="1200" height="800" /></a></p>
<h2>Warum die Kombination aus Immobilie und Depot sinnvoll ist</h2>
<p>Die stärkste Altersvorsorge-Strategie ist keine Entweder-oder-Entscheidung. Sie ist ein <strong>Sowohl-als-auch</strong>. Immobilien liefern Stabilität, Cashflow und Inflationsschutz. Das Depot liefert Diversifikation, Liquidität und überproportionale Wachstumschancen.</p>
<h3>Direktvergleich beider Asset-Klassen</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Immobilie</th>
<th>Altersvorsorgedepot</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Diversifikation</td>
<td>Gering (1 Objekt, 1 Standort)</td>
<td>Hoch (1.600+ Unternehmen via ETF)</td>
</tr>
<tr>
<td>Liquidität</td>
<td>Niedrig (Monate bis Verkauf)</td>
<td>Hoch (börsentäglich, aber bis Rente gebunden)</td>
</tr>
<tr>
<td>Einstiegskapital</td>
<td>50.000–100.000+ € Eigenkapital</td>
<td>Ab 10 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td>Hebelwirkung</td>
<td>Hoch (4–5x via Fremdfinanzierung)</td>
<td>Keine</td>
</tr>
<tr>
<td>Laufende Kosten</td>
<td>Hoch (Instandhaltung, Verwaltung)</td>
<td>Sehr niedrig (0,1–0,5% TER)</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuerförderung</td>
<td>AfA, Werbungskosten absetzbar</td>
<td>Zulagen + steuerfreie Ansparphase</td>
</tr>
<tr>
<td>Inflationsschutz</td>
<td>Ja (Mietsteigerungen, Wertzuwachs)</td>
<td>Ja (Unternehmensgewinne steigen mit)</td>
</tr>
<tr>
<td>Verwaltungsaufwand</td>
<td>Hoch (Mieter, Handwerker, Hausverwaltung)</td>
<td>Minimal (einrichten, laufen lassen)</td>
</tr>
<tr>
<td>Vererbung</td>
<td>Möglich (Erbschaftsteuer abhängig)</td>
<td>Nur an Ehepartner förderschädlichfrei</td>
</tr>
<tr>
<td>Pfändungsschutz</td>
<td>Eingeschränkt</td>
<td>Hartz-IV-sicher in Ansparphase</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/03/skyline-baustelle-construction-site-frankfurt-realtor-real-estate-eigentumswohnung-haus-makler-immobilienmakler-river.jpg" alt="Immobilien Altersvorsorge Frankfurt Skyline" /></figure>
<h2>Drei Praxis-Szenarien aus dem Investoren-Alltag</h2>
<h3>Szenario 1: Familie Müller, 35 Jahre, angestellt</h3>
<p>Familie Müller besitzt eine Eigentumswohnung in Hamburg (Kaufpreis 350.000 €, Kreditrate 1.200 €/Monat) und eröffnet zusätzlich ein Altersvorsorgedepot mit der Variante Pur:</p>
<ul>
<li>Monatliche Einzahlung: 200 €</li>
<li>Grundzulage: 540 € (2 Berechtigte)</li>
<li>Kinderzulage: 600 € (2 Kinder)</li>
<li>Gesamtförderung: 1.140 € pro Jahr</li>
<li>Angenommene Rendite: 7% p.a. (MSCI World Durchschnitt)</li>
<li>Laufzeit: 30 Jahre</li>
</ul>
<p><strong>Ergebnis nach 30 Jahren:</strong> Depot wächst auf rund 310.000–350.000 € — bei eigenen Einzahlungen von nur 72.000 €. Staatliche Zulagen allein: über 34.000 €. Liquide Reserve neben der dann abbezahlten Immobilie.</p>
<h3>Szenario 2: Tobias, 42 Jahre, selbständiger Makler</h3>
<p>Erstmals förderberechtigt. Hat zwei vermietete Eigentumswohnungen, aber kein Wertpapierdepot.</p>
<ul>
<li>Monatliche Einzahlung: 350 € (aus Mietüberschuss)</li>
<li>Grundzulage: 270 € (Single)</li>
<li>Sonderausgabenabzug: ca. 1.700 € Steuerersparnis bei 42% Grenzsteuersatz</li>
<li>Laufzeit: 23 Jahre</li>
</ul>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Depot wächst auf ca. 245.000 € — Tobias diversifiziert sein bisher reines Immobilien-Klumpenrisiko erstmals breit über den Weltaktienmarkt.</p>
<h3>Szenario 3: Sabine, 52 Jahre, Spätstarter</h3>
<p>Hat 13 Jahre bis zur Rente. Wählt 80%-Garantie wegen kürzerer Restlaufzeit.</p>
<ul>
<li>Monatliche Einzahlung: 500 €</li>
<li>Grundzulage: 270 €</li>
<li>Laufzeit: 13 Jahre, Rendite 5% p.a. (Mischportfolio)</li>
</ul>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Depot wächst auf ca. 113.000 € — Ergänzung zum Eigenheim, das sie im Alter mietfrei bewohnt.</p>
<p>Wer eigene Szenarien durchspielen möchte, findet auf <a href="https://aktienrenterechner.de/" target="_blank" rel="noopener">AktienRenteRechner.de</a> verschiedene Rechner — vom Altersvorsorgedepot über klassische Rentenrechner bis zum Vergleich von Garantie-Varianten.</p>
<h2>Altersvorsorgedepot vs. freies ETF-Depot: Was lohnt sich wirklich?</h2>
<p>Die wichtigste Frage für strategische Investoren: Lohnt sich die Kapitalbindung bis zur Rente überhaupt — oder ist ein freies ETF-Depot mit Abgeltungssteuer attraktiver?</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Aspekt</th>
<th>Altersvorsorgedepot</th>
<th>Freies ETF-Depot</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Steuer Ansparphase</td>
<td>Komplett steuerfrei</td>
<td>26,375% auf Dividenden &amp; Gewinne</td>
</tr>
<tr>
<td>Staatliche Zulagen</td>
<td>Bis zu 1.200+ € pro Familie/Jahr</td>
<td>Keine</td>
</tr>
<tr>
<td>Verfügbarkeit</td>
<td>Erst ab Rentenbeginn</td>
<td>Jederzeit</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuer Auszahlung</td>
<td>Voller Einkommensteuersatz</td>
<td>Nur Gewinne mit 26,375%</td>
</tr>
<tr>
<td>Anlageuniversum</td>
<td>Vom Anbieter eingeschränkt</td>
<td>Frei wählbar</td>
</tr>
<tr>
<td>Pfändungsschutz</td>
<td>Hoch (Hartz-IV-sicher)</td>
<td>Kein Schutz</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Altersvorsorgedepot 2026: Die neue Aktienrente als Alternative zur Immobilie</title>
		<link>https://lukinski.de/altersvorsorgedepot-aktienrente-alternative-immobilie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 14:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienrente]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorgedepot]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
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					<description><![CDATA[Immobilien galten lange als sicherste Altersvorsorge. Mit dem Altersvorsorgedepot hat der Gesetzgeber eine staatlich geförderte Alternative geschaffen, die Investitionen in Aktien und ETFs für die Rente ermöglicht. Aber ersetzt das Depot die Immobilie – oder ergänzt es sie? Ein Vergleich mit konkreten Zahlen, Steuer-Szenarien und Insider-Perspektive. Altersvorsorgedepot: Die Eckdaten des neuen Gesetzes Das Altersvorsorgedepot ersetzt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilien galten lange als sicherste Altersvorsorge. Mit dem Altersvorsorgedepot hat der Gesetzgeber eine staatlich geförderte Alternative geschaffen, die Investitionen in Aktien und ETFs für die Rente ermöglicht. Aber ersetzt das Depot die Immobilie – oder ergänzt es sie? Ein Vergleich mit konkreten Zahlen, Steuer-Szenarien und Insider-Perspektive.</p>
<h2>Altersvorsorgedepot: Die Eckdaten des neuen Gesetzes</h2>
<p>Das Altersvorsorgedepot ersetzt die gescheiterte Riester-Rente. Der <a href="https://www.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundestag</a> hat das Gesetz beschlossen – Anleger können bei Brokern, Direktbanken und Filialbanken ein gefördertes Depot eröffnen.</p>
<h3>Förderhöhe und Zulagen im Detail</h3>
<p><strong>Maximaleinzahlung:</strong> 3.000 Euro Eigenbeitrag pro Jahr (250 Euro/Monat). Zusätzlich fließt die staatliche Zulage ins Depot.</p>
<p><strong>Grundzulage:</strong> Bis zu 600 Euro pro Jahr (bei vollem Eigenbeitrag von 3.000 Euro). Das entspricht einer sofortigen Rendite von 20 Prozent auf den Eigenbeitrag – bevor die Marktrendite überhaupt einsetzt.</p>
<p><strong>Kinderzulage:</strong> 300 Euro pro kindergeldberechtigtem Kind und Jahr. Eine Familie mit 2 Kindern erhält bis zu 1.200 Euro Zulagen (600 Grund + 2x 300 Kinder) zusätzlich zum Eigenbeitrag.</p>
<p><strong>Berufseinsteigerbonus:</strong> Einmalig 200 Euro für unter 25-Jährige.</p>
<p><strong>Mindesteigenbeitrag:</strong> Um die volle Zulage zu erhalten, müssen 4 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahresbruttos eingezahlt werden (mindestens 60 Euro Sockelbetrag). Wer weniger einzahlt, erhält die Zulage anteilig gekürzt.</p>
<h3>Steuerliche Behandlung</h3>
<p><strong>Beiträge als Sonderausgaben absetzbar:</strong> Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent ergibt das eine zusätzliche Steuerersparnis von bis zu 1.260 Euro pro Jahr. Erträge wachsen während der Ansparphase steuerfrei. Besteuerung erst bei Auszahlung ab 65 mit dann meist niedrigerem persönlichem Steuersatz. Details berechnet der <a href="https://aktienrenterechner.de/rechner/steuer" target="_blank" rel="noopener">Steuerrechner auf AktienRenteRechner.de</a>.</p>
<p><strong>Keine Garantiepflicht:</strong> Anders als bei Riester gibt es keine Pflicht zur Kapitalerhaltungsgarantie. Das ermöglicht 100-Prozent-Aktienquote – der entscheidende Unterschied, der höhere Renditen erlaubt.</p>
<h3>Auszahlungsphase – oft übersehen, aber entscheidend</h3>
<p>Die Auszahlung kann frühestens ab dem 65. Lebensjahr erfolgen und bietet drei Optionen:</p>
<ul>
<li><strong>Lebenslange Verrentung:</strong> Klassische Rentenzahlung – planbar, aber niedrige Auszahlungsraten</li>
<li><strong>Auszahlplan mit Restkapitalverrentung:</strong> Flexibler Entnahmeplan bis zum 85. Lebensjahr, danach lebenslange Restrente</li>
<li><strong>Teilauszahlung:</strong> Bis zu 30 Prozent als Einmalbetrag möglich, Rest verrentet</li>
</ul>
<p>Wichtig: Vorzeitige Auflösung ist möglich, aber alle Zulagen und Steuervorteile werden zurückgefordert (sogenannte schädliche Verwendung). Wer die persönliche Förderhöhe berechnen möchte: <a href="https://aktienrenterechner.de/rechner/foerderung" target="_blank" rel="noopener">Förderungs-Check auf AktienRenteRechner.de</a>.</p>
<h2>Rendite-Vergleich: Immobilie vs. Depot mit echten Zahlen</h2>
<h3>Szenario A: Altersvorsorgedepot</h3>
<p>Angestellter, 30 Jahre alt, Bruttoeinkommen 48.000 Euro/Jahr, keine Kinder. Zahlt monatlich 250 Euro ein (3.000 Euro/Jahr), erhält 600 Euro Grundzulage. Investiert in einen MSCI World ETF mit durchschnittlich 7 Prozent Rendite p.a. (langfristiger historischer Durchschnitt: 8,1 Prozent). TER-Kosten 0,2 Prozent.</p>
<p><strong>Ergebnis mit 67 (nach 37 Jahren):</strong></p>
<ul>
<li>Eingezahlt: 111.000 Euro Eigenbeitrag + 22.200 Euro Zulagen = 133.200 Euro</li>
<li>Endkapital nominal: ca. 630.000 Euro</li>
<li>Davon Zinseszins: knapp 500.000 Euro</li>
<li><strong>Real (nach 2 % Inflation): ca. 305.000 Euro Kaufkraft heute</strong></li>
</ul>
<h3>Szenario B: Vermietete Eigentumswohnung</h3>
<p>Selber Angestellter kauft eine 60-m²-Wohnung für 240.000 Euro in einer B-Stadt. 20 Prozent Eigenkapital (48.000 Euro), Finanzierung: 192.000 Euro bei 3,5 Prozent Zins, 2 Prozent anfängliche Tilgung, 25 Jahre Laufzeit. Kaufnebenkosten ca. 25.000 Euro (Notar, Grundbuch, GrESt 5 %). Nettokaltmiete: 600 Euro/Monat (3 Prozent Bruttomietrendite). Wertsteigerung: 2 Prozent p.a. Mehr zur Entscheidung Kauf vs. Miete im Lukinski-Ratgeber <a href="https://lukinski.de/wann-lohnt-sich-der-kauf-wann-die-miete/">Wann lohnt sich Kauf, wann Miete</a>.</p>
<p><strong>Ergebnis nach 37 Jahren:</strong></p>
<ul>
<li>Wohnung abbezahlt nach 25 Jahren</li>
<li>Immobilienwert: ca. 500.000 Euro</li>
<li>Kumulierte Mieteinnahmen netto: ca. 180.000 Euro</li>
<li>Eigenkapitaleinsatz: 73.000 Euro</li>
<li>Gesamtertrag nominal: ca. 607.000 Euro</li>
<li><strong>Real (nach 2 % Inflation): ca. 295.000 Euro Kaufkraft heute</strong></li>
</ul>
<h3>Direktvergleich in der Tabelle</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Altersvorsorgedepot</th>
<th>Vermietete Immobilie</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Eigenkapitaleinsatz</td>
<td>111.000 € über 37 Jahre</td>
<td>73.000 € einmalig</td>
</tr>
<tr>
<td>Hebel (Fremdkapital)</td>
<td>Keiner</td>
<td>5:1 (192.000 € Kredit)</td>
</tr>
<tr>
<td>Endkapital nominal</td>
<td>ca. 630.000 €</td>
<td>ca. 607.000 € (Wert + Miete &#8211; EK)</td>
</tr>
<tr>
<td>Liquidität</td>
<td>Hoch (jederzeit verkaufbar)</td>
<td>Niedrig (Verkauf 3-12 Monate)</td>
</tr>
<tr>
<td>Zeitaufwand p.a.</td>
<td>1-2 Stunden</td>
<td>20-40 Stunden</td>
</tr>
<tr>
<td>Diversifikation</td>
<td>1.500+ Unternehmen, 23 Länder</td>
<td>Ein Objekt, eine Stadt</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuer Ansparphase</td>
<td>Komplett steuerfrei</td>
<td>Mieterträge steuerpflichtig (mit AfA + Zinsabzug)</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuer bei Verkauf/Auszahlung</td>
<td>Persönl. Steuersatz auf Erträge</td>
<td>Nach 10 Jahren steuerfrei</td>
</tr>
<tr>
<td>Vorzeitige Verfügung</td>
<td>Schädliche Verwendung – Zulagen zurück</td>
<td>Verkauf jederzeit möglich</td>
</tr>
<tr>
<td>Inflationsschutz</td>
<td>Mittel (Aktien-ETF langfristig)</td>
<td>Hoch (Mieten + Sachwert)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Der Hebel: Warum Immobilien mit wenig Eigenkapital mehr bewegen</h2>
<p>Der größte Vorteil der <a href="https://lukinski.de/immobilien-als-kapitalanlage/">Immobilie als Kapitalanlage</a>: Fremdfinanzierung. Mit 48.000 Euro Eigenkapital kontrolliert man ein 240.000-Euro-Asset – Hebel 5:1.</p>
<p>Steigt die Immobilie um 2 Prozent im Wert (4.800 Euro), bezogen auf das Eigenkapital sind das 10 Prozent Rendite. Dazu tilgt der Mieter über seine Mietzahlung den Kredit – fremdes Geld baut das eigene Vermögen auf. Mehr zum Thema <a href="https://lukinski.de/eigenkapital-immobilie/">Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung</a>.</p>
<p>Beim Altersvorsorgedepot gibt es diesen Hebel nicht. Es arbeitet nur Eigenkapital plus Zulage. Dafür: null Verwaltung, kein Mieterrisiko, keine Instandhaltung, keine Hausgeldnachzahlungen, kein Leerstand. Einmal eingerichtet, läuft der ETF-Sparplan automatisch.</p>
<h3>Risiko-Vergleich – die echten Pain Points</h3>
<p><strong>Risiken Immobilie:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Klumpenrisiko:</strong> Ein Objekt, eine Stadt, ein Mieter</li>
<li><strong>Sanierungspflicht (GEG):</strong> Energetische Sanierung kann 60.000-150.000 Euro kosten</li>
<li><strong>Mietpreisbremse / Mietendeckel:</strong> Politische Eingriffe in Mietrenditen</li>
<li><strong>Leerstand:</strong> 2-3 Monate ohne Mieter fressen die Jahresrendite</li>
<li><strong>Mietnomaden:</strong> Räumungsverfahren dauern 12-18 Monate</li>
</ul>
<p><strong>Risiken Altersvorsorgedepot:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sequence-of-Returns-Risiko:</strong> Crash kurz vor Renteneintritt halbiert das Kapital</li>
<li><strong>Volatilität:</strong> -40 % Drawdown möglich (wie 2008)</li>
<li><strong>Schädliche Verwendung:</strong> Vorzeitige Auflösung kostet alle Zulagen + Steuervorteile</li>
<li><strong>Politisches Risiko:</strong> Steuerregeln können sich ändern (siehe Riester)</li>
<li><strong>Keine Inflationsanpassung der Zulage:</strong> 600 Euro heute sind in 37 Jahren real ca. 290 Euro</li>
</ul>
<h2>Steuervorteile: Was sich wann lohnt</h2>
<h3>Altersvorsorgedepot</h3>
<ul>
<li>Beiträge bis 3.000 Euro/Jahr als Sonderausgaben absetzbar – bei Grenzsteuersatz 42 % bis zu 1.260 Euro Steuerersparnis pro Jahr</li>
<li>Dividenden, Kursgewinne, Umschichtungen während der Ansparphase steuerfrei</li>
<li>Besteuerung erst bei Auszahlung ab 65 mit persönlichem Steuersatz (im Rentenalter oft nur 20-25 %)</li>
<li>Kein Freistellungsauftrag nötig (gilt nicht für das Depot)</li>
</ul>
<h3>Vermietete Immobilie</h3>
<ul>
<li>AfA: 2 % Standard, 3 % bei Neubau-Förderung – bei 240.000 Euro Gebäudewert sind das 4.800-7.200 Euro/Jahr absetzbar</li>
<li>Finanzierungszinsen komplett als Werbungskosten absetzbar – im ersten Jahr bei 192.000 Euro x 3,5 % = 6.720 Euro</li>
<li>Fahrtkosten, Verwaltung, Reparaturen absetzbar</li>
<li>Nach 10 Jahren Haltedauer: Verkaufsgewinn komplett steuerfrei (Spekulationsfrist)</li>
<li>Erbschaftssteuer-Vorteil: Vermietete Immobilien werden mit 90 % statt 100 % bewertet</li>
</ul>
<p>Detaillierte Steuerstrategien im Lukinski-Ratgeber <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern und Immobilien</a>.</p>
<p><strong>Fazit Steuern:</strong> In den ersten 10-15 Jahren hat die Immobilie steuerlich die Nase vorn (AfA + Zinsabzug generieren hohe Verlustvorträge). Langfristig profitiert das Depot von der komplett steuerfreien Ansparphase.</p>
<h2>Vererbung: Was passiert im Todesfall?</h2>
<h3>Altersvorsorgedepot</h3>
<p>Stirbt der Sparer vor Auszahlungsbeginn, geht das Depot an den Ehepartner über – inklusive Zulagen, ohne schädliche Verwendung. An andere Erben (Kinder, Geschwister) wird ausgezahlt, aber alle staatlichen Zulagen müssen zurückgezahlt werden. Das Depot wird dann normales Erbe und unterliegt der Erbschaftssteuer.</p>
<h3>Vermietete Immobilie</h3>
<p>Vererbung läuft über das normale Erbrecht. Ehepartner erben mit Freibetrag 500.000 Euro steuerfrei, Kinder mit 400.000 Euro je Elternteil. Vermietete Immobilien werden mit nur 90 Prozent ihres Verkehrswertes angesetzt – ein 600.000-Euro-Objekt wird also mit 540.000 Euro bewertet. Das macht die Immobilie zum klaren Sieger bei der Vermögensübertragung an die nächste Generation.</p>
<h2>Für wen lohnt sich welche Strategie?</h2>
<h3>Berufseinsteiger 20-30 ohne Eigenkapital</h3>
<p>Altersvorsorgedepot starten. Kein Eigenkapital nötig, sofortige Förderung, Zinseszins über 35+ Jahre. 250 Euro/Monat mit 7 % Rendite und 600 Euro Zulage/Jahr = ca. 630.000 Euro mit 67. Die <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/" target="_blank" rel="noopener">gesetzliche Rente</a> als Basis, das Depot als Aufstockung. Sobald 50.000+ Euro Eigenkapital vorhanden sind: Immobilie als zweite Säule prüfen.</p>
<h3>Immobilienbesitzer 40-55 mit abbezahltem Objekt</h3>
<p>Depot als Diversifikation. Das Immobilienvermögen ist ein Klumpenrisiko (eine Stadt, ein Mieter, ein Objekt). Ein breit gestreuter ETF im Altersvorsorgedepot reduziert die Abhängigkeit vom lokalen Immobilienmarkt und liefert maximale Liquidität als Notreserve.</p>
<h3>Aktive Investoren 30-50</h3>
<p>Beides. Immobilie nutzt den Hebel durch Fremdfinanzierung und generiert laufenden <a href="https://lukinski.de/cashflow-immobilien/">Cashflow</a>. Depot läuft automatisch im Hintergrund als zweite Säule. Unterschiedliche Risikoklassen, unterschiedliche Liquiditätsprofile, maximale Diversifikation.</p>
<h3>Selbständige ohne gesetzliche Rente</h3>
<p>Das Altersvorsorgedepot steht auch Selbständigen offen – das war bei Riester nicht der Fall. Konkurrenzprodukt ist die Rürup-Rente: Diese erlaubt höhere Beiträge (bis 27.566 Euro/Jahr absetzbar), bietet aber keine Zulagen und ist starrer in der Auszahlung. Faustregel: Bis 30.000 Euro Jahresgewinn Altersvorsorgedepot, darüber Kombination mit Rürup.</p>
<h3>Angestellte mit bAV-Angebot</h3>
<p>Wer eine betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss von 50 %+ hat, sollte zuerst diese ausschöpfen. Erst danach lohnt das Altersvorsorgedepot – außer der Arbeitgeberzuschuss ist niedriger als die 20 % Grundzulage des Depots.</p>
<h2>Die optimale Kombination: Drei-Säulen-Strategie</h2>
<p>Die Entweder-Oder-Frage führt in die Irre. Kluge <a href="https://lukinski.de/vermoegensverwaltung-vermoegen-ueberwachen-verwalten-gewinn
</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studentenwohnung: Kaufen, vermieten, Geld verdienen in Uni- &#038; Hochschul-Lage</title>
		<link>https://lukinski.de/studentenwohnung-kaufen-vermieten-geld-verdienen-in-uni-hochschul-lage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 16:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentumswohnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hausverwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[kleine Wohnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermietung]]></category>
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					<description><![CDATA[Du willst eine Kapitalanlage mit überschaubarem Risiko, aber guter Rendite? Dann fang smart an: mit einer Studentenwohnung. Niedrige Einstiegskosten ab ca. 60.000 €, konstante Nachfrage in Uni-Lagen und bei richtiger Kalkulation Nettorenditen von 5–8 %, in B- und C-Städten teils über 9 %. Hier zeige ich dir, wie das konkret funktioniert – mit voller Beispielrechnung, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du willst eine <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Kapitalanlage</a> mit überschaubarem Risiko, aber <a href="https://lukinski.de/immobilien-rendite-erklaert-vermoegen-aufbauen-definition-formel-rendite-immobilie/">guter Rendite</a>? Dann fang smart an: mit einer Studentenwohnung. Niedrige Einstiegskosten ab ca. 60.000 €, konstante Nachfrage in Uni-Lagen und bei richtiger Kalkulation Nettorenditen von 5–8 %, in B- und C-Städten teils über 9 %. Hier zeige ich dir, wie das konkret funktioniert – mit voller Beispielrechnung, Standort-Ranking, Risiko-Check und Insider-Tipps zur Möbliert-Vermietung.</p>
<h2>Warum sich Studentenapartments lohnen</h2>
<p>In nahezu allen deutschen Unistädten herrscht struktureller Wohnungsmangel — laut Moses-Mendelssohn-Institut fehlen in den Top-30-Hochschulstädten dauerhaft Tausende studentische Wohnplätze. Genau hier setzt dein Investment an. Kleine Apartments oder WG-Zimmer in Uninähe (<a href="https://studieren.de/landkarte-unis-deutschland.0.html" target="_blank" rel="noopener">Karte mit Universitäten</a>) sind ständig gefragt, ermöglichen einen Einstieg auch ohne großes <a href="https://lukinski.de/eigenkapital-immobilienkauf-monatliche-belastung-rollierendes-eigenkapital/">Startkapital</a> und lassen sich stressfrei über eine <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/hausverwaltung-vergleich-kosten-aufgaben-vertrag-vermieter/" target="_blank" rel="noopener">Hausverwaltung</a> betreiben.</p>
<h3>Stetiger Mieterwechsel ist ein Vorteil</h3>
<p>Studierende ziehen häufiger um, beginnen ein neues Semester oder wechseln die Stadt. Für dich als Investor heißt das: Du kannst die Miete bei jedem Mieterwechsel neu am Markt anpassen — anders als bei langjährigen Mietverhältnissen, in denen Index- oder Staffelmiete den Anpassungsspielraum begrenzen. So entsteht keine <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/leerstandrisiko-was-tun-keine-mieter-finden/" target="_blank" rel="noopener">Leerstandsangst</a>, sondern dynamische Mietentwicklung.</p>
<h3>Kompakte Größe = Hohe Effizienz pro Quadratmeter</h3>
<p>Ein Apartment mit 20 bis 30 m² kostet weniger im Kauf, weniger im Unterhalt — und erzielt durch Möblierung und Einbauküche oft 18–25 €/m², während Bestandswohnungen mit 70 m² in derselben Lage nur 11–14 €/m² bringen. Der Quadratmeter-Hebel ist bei Mikrolagen am stärksten.</p>
<h3>Wenig Aufwand bei externer Verwaltung</h3>
<p>Statt dich selbst um Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen und Kleinreparaturen zu kümmern, beauftragst du eine Hausverwaltung — bei einer Einzelwohnung typischerweise 25–40 € pro Monat (Sonderverwaltung). Ideal für Einsteiger oder berufstätige Investoren.</p>
<ul>
<li>Hohe Nachfrage rund ums Jahr — besonders zum Semesterstart</li>
<li>Kompakte Objekte mit überdurchschnittlicher Quadratmeter-Rendite</li>
<li>Mietanpassung bei jedem Wechsel möglich</li>
<li>Verwaltung vollständig delegierbar</li>
</ul>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Studentenwohnung kaufen und clever vermieten – So geht’s richtig" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/JZmbuk1YGx8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Top-Standorte: Wo sich Studentenwohnungen wirklich lohnen</h2>
<p>Nicht jede Unistadt ist ein gutes Investment. In München oder Heidelberg sind die Kaufpreise so hoch, dass die Nettorendite trotz hoher Mieten kaum über 3 % liegt. Spannend wird es in B- und C-Städten mit großer studentischer Population und moderaten Quadratmeterpreisen.</p>
<h3>A-Städte: Hohe Sicherheit, schwache Rendite</h3>
<p>München, Hamburg, Frankfurt, Köln: stabile Wertentwicklung, aber Kaufpreisfaktor 30+ macht Cashflow nahezu unmöglich. Hier kaufst du primär auf Wertsteigerung, nicht auf Rendite.</p>
<h3>B-Städte: Der Sweet Spot</h3>
<p>Leipzig, Dresden, Münster, Bochum, Aachen, Kiel — gute Mischung aus Kaufpreis, Mietnachfrage und Wertstabilität. Hier sind Nettorenditen von 4–6 % realistisch, in günstigen Mikrolagen auch mehr.</p>
<h3>C-Städte: Hohe Rendite, höheres Klumpenrisiko</h3>
<p>Magdeburg, Chemnitz, Cottbus, Siegen, Paderborn — Renditen über 7 % möglich, aber: Wenn die Hochschule schrumpft oder ein Studiengang verlegt wird, kann die Nachfrage einbrechen. Klumpenrisiko Hochschule beachten.</p>
<table>
<tr>
<th>Stadt-Kategorie</th>
<th>Kaufpreis (€/m²)</th>
<th>Miete möbliert (€/m²)</th>
<th>Bruttorendite</th>
<th>Nettorendite typ.</th>
</tr>
<tr>
<td>A-Städte (München, Hamburg)</td>
<td>8.000–12.000</td>
<td>22–28</td>
<td>2,5–3,5 %</td>
<td>1–2 %</td>
</tr>
<tr>
<td>B-Städte (Leipzig, Münster)</td>
<td>3.500–5.500</td>
<td>16–22</td>
<td>4,5–6 %</td>
<td>3–5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>C-Städte (Magdeburg, Siegen)</td>
<td>1.800–2.800</td>
<td>12–16</td>
<td>7–9 %</td>
<td>5–7 %</td>
</tr>
</table>
<h2>Beispielrechnung: 25-m²-Apartment in einer B-Stadt</h2>
<p>Damit du nicht im Trockenen schwimmst, hier eine vollständige Kalkulation für ein typisches Studentenapartment in einer B-Stadt wie Leipzig oder Bochum.</p>
<h3>Kaufpreis und Erwerbsnebenkosten</h3>
<table>
<tr>
<td>Kaufpreis 25 m² × 4.200 €</td>
<td>105.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Grunderwerbsteuer 5 %</td>
<td>5.250 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Notar &#038; Grundbuch ca. 2 %</td>
<td>2.100 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Maklercourtage 3,57 %</td>
<td>3.750 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Aufwertung (Streichen, Möbel, Küche)</td>
<td>5.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gesamtinvestition</strong></td>
<td><strong>121.100 €</strong></td>
</tr>
</table>
<h3>Mieteinnahmen und laufende Kosten</h3>
<table>
<tr>
<td>Kaltmiete möbliert 18 €/m²</td>
<td>450 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td>Möblierungszuschlag separat</td>
<td>40 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kaltmiete gesamt</strong></td>
<td><strong>490 €/Monat = 5.880 €/Jahr</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Hausgeld nicht umlagefähig</td>
<td>− 60 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td>Hausverwaltung (Sondereig.)</td>
<td>− 30 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td>Instandhaltungsrücklage privat</td>
<td>− 25 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td>Mietausfallwagnis 4 %</td>
<td>− 20 €/Monat</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Netto-Jahresertrag</strong></td>
<td><strong>4.260 €</strong></td>
</tr>
</table>
<h3>Renditeberechnung</h3>
<p>Bruttorendite: 5.880 € / 105.000 € = <strong>5,6 %</strong><br />
<a href="https://lukinski.de/rechner/rendite/nettorendite/">Nettorendite</a>: 4.260 € / 121.100 € = <strong>3,5 %</strong><br />
Bei reduzierten Erwerbsnebenkosten (Direktkauf ohne Makler) und höherer Möblierungsmiete sind 4,5–5,5 % netto in B-Lagen erreichbar — in C-Städten teils über 7 %.</p>
<blockquote><p>Faustregel: Kaufpreisfaktor unter 20 = Rendite-tauglich. Über 25 = primär Wertsteigerungs-Investment.</p></blockquote>
<h2>Was du beim Kauf beachten solltest</h2>
<p>Beim Studentenapartment zählt der Standort. Wer zentral kauft, bekommt mehr Miete und findet einfacher neue Mieter. Wichtig ist auch, dass du die Kaufnebenkosten im Griff hast — und deine Nettorendite kennst, nicht nur die Bruttozahl aus dem <a href="https://lukinski.de/expose-erstellen-unterlagen-fotos-strategie-checkliste/">Exposé</a>.</p>
<h3>Mikrolage entscheidet über die Wiedervermietbarkeit</h3>
<p>Der Klassiker: eine kleine Wohnung in maximal 15 Minuten Fußweg zur Hochschule oder mit direkter Straßenbahn-/U-Bahn-Anbindung. Prüfe zusätzlich: Supermarkt, Bäcker, Mensa, Bibliothek im Umkreis. Studierende mieten emotional — nicht analytisch.</p>
<h3>Kaufpreis: Substanzobjekte schlagen Neubau-Apartments</h3>
<p>Viele &#8222;Studenten-Apartmenthäuser&#8220; werden vom Bauträger mit 30–40 % Aufschlag verkauft, weil sie als Anlageprodukt vermarktet werden. Die Kunst ist, ein solides Bestandsobjekt unter Marktwert zu finden — z. B. mit einfachem Zustand, der sich mit Farbe, neuer Küche und Möbeln aufwerten lässt.</p>
<h3>Finanzierung: Nicht jede Bank macht mit</h3>
<p>Wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird: Wohnungen unter 30 m² werden von vielen Banken schlechter beliehen — manche finanzieren gar nicht, andere nur mit 20–30 % Eigenkapital statt der üblichen 10–15 %. Hol vor dem Kauf konkrete Finanzierungszusagen ein, nicht nur eine grobe Einschätzung.</p>
<h3>WEG-Risiken prüfen</h3>
<p>In reinen Studenten-Apartmenthäusern beschließen oft 80+ Eigentümer gemeinsam — das kann zu hohem Hausgeld, Streit über Sanierungen und Sondermehrheiten führen. Prüfe die letzten drei Eigentümerversammlungs-Protokolle und die Instandhaltungsrücklage.</p>
<blockquote><p>Günstig Immobilien kaufen? Hier meine Tipps aus Los Angeles: <a href="https://lukinski.de/immobilienakquise-4-basics-so-baust-du-ein-erfolgreiches-akquise-system-neues-video-auf/">Immobilien günstig kaufen (Akquise)</a></p></blockquote>
<h3>Hausverwaltung von Anfang an einplanen</h3>
<p>Bei häufigem Mieterwechsel summiert sich der Aufwand. Eine Sondereigentumsverwaltung übernimmt Inserate, Besichtigungen, Mietverträge, Übergabeprotokolle, Abrechnungen und Kommunikation — typischerweise 25–40 € pro Monat plus Wechselpauschale.</p>
<h2>Die Kauf-Checkliste vor der Unterschrift</h2>
<ul>
<li>Entfernung zur Hochschule maximal 15 Gehminuten oder 5 ÖPNV-Stationen</li>
<li>Kaufpreisfaktor unter 22 (Kaltmiete × Faktor = Kaufpreis)</li>
<li>Hausgeld unter 4 €/m² gesamt, davon Rücklage mindestens 0,80 €/m²</li>
<li>Letzte drei WEG-Protokolle gelesen — keine Großsanierungen anstehend</li>
<li>Finanzierungszusage konkret zur Wohnungsgröße geprüft</li>
<li>Mietspiegel und Vergleichsangebote für möblierte Apartments recherchiert</li>
<li>Standort-Risiko Hochschule geprüft (Studierendenzahl-Trend, Studiengangsverlegungen)</li>
<li>Aufzug und energetischer Standard akzeptabel</li>
<li>Stellplatz-/Fahrradraum-Situation geklärt</li>
</ul>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Studentenwohnung kaufen und clever vermieten – So geht’s richtig" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/4IZDT-QKsyI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Mehr Miete durch gezielte Ausstattung</h2>
<p>Du willst mehr als den Standardpreis? Dann investiere gezielt in Ausstattung — und sprich damit Studierende an, die nicht selbst Möbel oder Küche organisieren wollen. Ein Apartment &#8222;schlüsselfertig zum Einziehen&#8220; erzielt 15–25 % höhere Quadratmeter-Mieten.</p>
<h3>Einbauküche: Vermietbarer Standard, kein Luxus</h3>
<p>Eine vernünftige, vermietbare Einbauküche mit Kühlschrank, Kochfeld, Dunstabzug und solider Arbeitsplatte kostet inklusive Einbau realistisch 1.500–2.500 €. Damit hebst du dich vom Standard ab — und erzielst pro Monat 30–50 € mehr Kaltmiete plus Möblierungszuschlag.</p>
<blockquote><p>Einbauküche-Investment: 2.000 € | Mehr-Miete pro Monat: 40 € | Amortisation: 50 Monate ohne Steuer-Effekt — mit AfA über 10 Jahre und Werbungskosten deutlich schneller.</p></blockquote>
<p>Wichtig: Schäden an der Einbauküche kannst du nicht pauschal auf den Mieter abwälzen. Rechtssicher arbeitest du mit einer Kleinreparaturklausel (max. 100 € pro Reparatur, gedeckelt auf 8 % der Jahresmiete) und einer Kaution in Höhe von drei Kaltmieten.</p>
<h3>Möbliert vermieten: Den Möblierungszuschlag richtig berechnen</h3>
<p>Insider-Wissen: Der Möblierungszuschlag wird rechtssicher als Zeitwert geteilt durch Nutzungsdauer plus Verzinsung berechnet. Beispiel: Möbel-Investment 2.500 € / Nutzungsdauer 10 Jahre / 12 Monate = 21 €/Monat reine Abschreibung, plus kalkulatorischer Zins ergibt etwa 30–40 €/Monat. Im Mietvertrag sollte der Möblierungszuschlag separat ausgewiesen werden — sonst greift die Mietpreisbremse auf den Gesamtbetrag.</p>
<h3>Heller Anstrich, robuster Boden</h3>
<p>Ein heller Anstrich macht viel aus. Saubere Wände und ein robuster Vinyl- oder Laminatboden wirken modern, sind pflegeleicht und überstehen häufige Mieterwechsel. Aufwand minimal, Effekt groß — und du sparst dir Renovierungen zwischen den Mietverhältnissen.</p>
<h3>Sommerleerstand vermeiden</h3>
<p>Juli bis September ist in vielen Unistädten kritisch. Drei Strategien:</p>
<ul>
<li>Mietverträge mit Mindestmietzeit zwölf Monate (September bis September)</li>
<li>Kurzfristige Sommervermietung an Praktikanten, Sprachschüler, Erstsemester</li>
<li>Möblierte Wohnungen über Plattformen wie Wunderflats, Mr. Lodge oder Homelike vermarkten</li>
</ul>
<h2>Steuerliche Hebel: Was Studentenapartments besonders attraktiv macht</h2>
<p>Bei kleineren Investments wird die Steuer-Ebene oft vergessen — dabei macht sie den Unterschied zwischen 3 % und 5 % effektiver Rendite.</p>
<h3>AfA: Lineare Abschreibung sichert Cashflow</h3>
<p>Bestandsimmobilien werden mit 2 % linear über 50 Jahre abgeschrieben (3 % bei Neubau ab Baujahr 2023, prüfen!). Bei einem Kaufpreis von 100.000 € (Gebäudeanteil 80.000 €) sind das 1.600 € jährliche AfA — die deinen Mietüberschuss steuerlich reduzieren oder eliminieren.</p>
<h3>Möblierungs-AfA über 10 Jahre</h3>
<p>Möbel und Einbauküche werden</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mikroapartment  / Mirco Apartment: Kleine Wohnung als Kapitalanlage &#8211; Vorteile &#038; Tipps</title>
		<link>https://lukinski.de/mikroapartment-vorteile-nachteile-kosten-kleinwohnung-investment-kapitalanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 09:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>
		<category><![CDATA[apartment]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein neues Spezial zu Mikroapartments – das hier ist Teil 1. Ich zeige dir, warum 25 m² oft das smartere Investment sind als eine große 4-Zimmer-Wohnung und der klassische Wohnungskauf. In den nächsten Teilen folgen noch Studentenwohnungen, Monteurwohnungen und Ferienapartments. Das Video dazu findest du natürlich auch auf YouTube. Und jetzt: Let&#8217;s go! Mikroapartments: Kleine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein neues Spezial zu Mikroapartments – das hier ist Teil 1. Ich zeige dir, warum 25 m² oft das smartere Investment sind als eine große 4-Zimmer-Wohnung und der klassische <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-ziele-kriterien-faktoren-checkliste/">Wohnungskauf</a>. In den nächsten Teilen folgen noch <a href="https://lukinski.de/studentenwohnung-kaufen-vermieten-geld-verdienen-in-uni-hochschul-lage/">Studentenwohnungen</a>, Monteurwohnungen und Ferienapartments. Das Video dazu findest du natürlich auch auf <a href="https://www.youtube.com/@immobilien_erfahrung?sub_confirmation=1" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a>. Und jetzt: Let&#8217;s go!</p>
<h2>Mikroapartments: Kleine Fläche, große Wirkung</h2>
<p>Mikroapartment kaufen in Berlin, Hamburg, München oder Düsseldorf – die Frage ist nicht ob, sondern wo und zu welchem Preis. Schauen wir auf die harten Fakten:</p>
<blockquote><p>Du möchtest klein anfangen, aber trotzdem <a href="https://lukinski.de/mietrendite-kaufpreisfaktor-erklaert-berechnen-schnelle-bewertung-vergleich/">sehr gute Renditen</a> erzielen? Dann sind Mikroapartments genau das Richtige für dich – Bruttomietrenditen von 4,5 bis 6,5 % sind realistisch, in B-Lagen auch deutlich mehr.</p></blockquote>
<p>Diese kleinen Einheiten bieten dir die Chance, mit <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/wenig-eigenkapital-was-tun-3-smarte-tipps-fuer-geldanlagen-mit-wenig-geld/" target="_blank" rel="noopener">wenig Eigenkapital in Immobilien zu investieren</a> – und das bei attraktiven Mietrenditen pro Quadratmeter, die klassische Familienwohnungen oft nicht erreichen. In diesem Beitrag erfährst du, warum sich Mikroapartments lohnen, welche Renditen realistisch sind, welche Steuervorteile du nutzen kannst und worauf du beim Kauf achten musst.</p>
<h2>Was ist ein Mikroapartment?</h2>
<p>Ein Mikroapartment ist eine kompakte Wohneinheit mit 18 bis 30 m² Fläche, meist <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/moebliert-vermieten-mehr-geld-pro-quadratmeter-tipp-tricks-einsteiger/">möbliert</a>, zentral gelegen und optimal auf Einzelpersonen zugeschnitten. Ob für Studierende, Pendler, Berufseinsteiger oder Wochenend-Heimkehrer – die Zielgruppe ist groß, die Nachfrage entsprechend hoch.</p>
<h3>Typische Ausstattung</h3>
<p>Diese Ausstattung findest du in fast jedem Mikroapartment, das clever eingerichtet ist:</p>
<ol>
<li>Kombinierter Wohn- und Schlafbereich (oft mit Schlafsofa oder Wandklappbett)</li>
<li>Kitchenette oder Miniküche mit Zwei-Platten-Kochfeld, Mini-Kühlschrank, Mikrowelle</li>
<li>Kleines, effizientes Bad mit Dusche (selten Wanne)</li>
<li>Intelligente Möbel: ausklappbare Betten, Schreibtische mit Doppelfunktion, Hochbett-Lösungen</li>
<li>Highspeed-Internet als Standard – heute Pflicht, nicht Bonus</li>
<li>Schließfächer oder Abstellraum im Keller bei Apartmenthäusern</li>
</ol>
<h3>Mikroapartment vs. klassische Wohnung im Vergleich</h3>
<p>So unterscheidet sich das Mikroapartment vom klassischen Wohnungskauf:</p>
<table border="1" cellpadding="8">
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Mikroapartment (25 m²)</th>
<th>3-Zi-Wohnung (75 m²)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Kaufpreis (B-Lage Großstadt)</td>
<td>ca. 75.000 – 120.000 €</td>
<td>ca. 225.000 – 360.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Miete/m² (möbliert)</td>
<td>22 – 35 €</td>
<td>11 – 16 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Bruttomietrendite</td>
<td>4,5 – 6,5 %</td>
<td>3,0 – 4,2 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigenkapital ab</td>
<td>15.000 – 25.000 €</td>
<td>50.000 – 80.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Mieterfluktuation</td>
<td>hoch (12–24 Monate)</td>
<td>niedrig (5+ Jahre)</td>
</tr>
<tr>
<td>Verwaltungsaufwand</td>
<td>höher (möbliert, Wechsel)</td>
<td>niedriger</td>
</tr>
<tr>
<td>Wiederverkauf</td>
<td>Investorenmarkt</td>
<td>Investoren + Eigennutzer</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Mikroapartment in 60 Sekunden</h3>
<p>Mikroapartment in 60 Sekunden erklärt! Verpasse kein Video: <a href="https://www.youtube.com/@immobilien_erfahrung?sub_confirmation=1">YouTube x Immobilien Erfahrung</a>!</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Mikroapartment kaufen: Kleine Wohnung, große Rendite? Teil 1 von 4" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/BwvHP5txpUA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Warum Mikroapartments für dich als Kapitalanleger spannend sind</h2>
<p>Mikroapartments sind mehr als ein Trend – sie sind eine clevere Möglichkeit, in den Immobilienmarkt einzusteigen, auch mit kleinem Budget. Der entscheidende Hebel: höherer Mietpreis pro m², geringeres Klumpenrisiko bei Mietausfall (eine 4-Zimmer-Wohnung leer = 100 % Ausfall, ein Mikroapartment leer im Mehrobjekt-Portfolio = 25 %).</p>
<h3>Vorteile für Investoren</h3>
<p>Hier siehst du, welche Argumente für Mikroapartments als Kapitalanlage sprechen:</p>
<ul>
<li><strong>Geringe Einstiegskosten</strong> ab 20.000 € Eigenkapital in B-Lagen</li>
<li><strong><a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/moebliert-vermieten-mehr-geld-pro-quadratmeter-tipp-tricks-einsteiger/">Möblierte Vermietung</a></strong> = 30–60 % höhere Mieteinnahmen pro m²</li>
<li>Geringe <a href="https://lukinski.de/betriebskosten-umlagefadehige-nebenkosten-instandhaltung-wasserversorgung-erklaerung-definition/">Betriebskosten</a> durch kleine Fläche</li>
<li><strong>Hohe Nachfrage</strong> in Uninähe, Wirtschaftszentren, Metropolen</li>
<li><strong>Diversifikation:</strong> mit gleichem Kapital 3 Apartments statt 1 große Wohnung</li>
<li><strong>Mietpool-Konzepte</strong> bei vielen Anbietern – passive Einnahmen ohne Verwaltung</li>
<li><strong>Möbel-AfA</strong> zusätzlich absetzbar (siehe Steuer-Abschnitt)</li>
</ul>
<h3>Zielgruppen und ihre Mietmuster</h3>
<p>Wer mietet eigentlich Mikroapartments – und was bedeutet das für deine Kalkulation?</p>
<ul>
<li><strong>Studierende:</strong> 6–24 Monate Mietdauer, Bürgschaft Eltern üblich, Leerstand im Sommer möglich</li>
<li><strong>Pendler &#038; Wochenheimkehrer:</strong> 12–36 Monate, oft Firmenmiete (sehr sicher), Top-Zahler</li>
<li><strong>Berufseinsteiger / Trainees:</strong> 12–24 Monate, danach Wechsel zur größeren Wohnung</li>
<li><strong>Auszubildende mit auswärtigem Betrieb:</strong> 24–36 Monate, oft Eltern-Bürgschaft</li>
<li><strong>Senioren (Single-Haushalt nach Auszug):</strong> 5+ Jahre, sehr stabil, anspruchsvoll bei Lage</li>
</ul>
<h3>Ganzes Video</h3>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Mikroapartment kaufen: Kleine Wohnung, große Rendite? Teil 1 von 4" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/fOJVDsmFrqk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Beispielrechnung: Was kostet und was bringt ein Mikroapartment?</h2>
<p>Ein realistischer Kostenüberblick hilft dir, dein <a href="https://lukinski.de/kaufpreis-ermitteln-wichtigsten-kriterien-finanzierung-bonitaet-eigenkapital/">Budget zu planen</a>. Für den <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/">ersten Immobilienkauf</a> haben wir außerdem einen separaten Einsteiger-Guide.</p>
<h3>Szenario 1: Einsteiger-Apartment in B-Lage NRW</h3>
<p>Nehmen wir an, du findest ein Apartment in NRW für 50.000 €. Die Kaufnebenkosten liegen bei ca. 10 %:</p>
<ul>
<li>Grunderwerbsteuer (6,5 % in NRW): 3.250 €</li>
<li>Notar- und Grundbuchkosten (ca. 2 %): 1.000 €</li>
<li>Maklerprovision (1,785 %): 892 €</li>
<li><strong>Gesamtinvestition: rund 55.142 €</strong></li>
</ul>
<p>Bei 25 m² möbliert für 18 €/m² ergibt das 450 € Kaltmiete monatlich = 5.400 €/Jahr. <strong>Bruttomietrendite: 9,8 %</strong>. Nach Hausgeld-Anteil ohne Umlage (ca. 80 €/Monat), Rücklagen und Verwaltung bleibt eine Nettomietrendite von ca. 6,5 – 7,2 %. Top-Wert.</p>
<h3>Szenario 2: Mikroapartment in A-Lage Großstadt</h3>
<p>Kaufpreis 120.000 € + 12 % Kaufnebenkosten = ca. 134.400 € Gesamtinvestition. Miete möbliert 28 €/m² × 25 m² = 700 € kalt, also 8.400 €/Jahr.</p>
<ul>
<li>Bruttomietrendite: 6,25 %</li>
<li>Nach Kosten netto: ca. 4,2 – 4,8 %</li>
<li>Wertsteigerungspotenzial in Top-Lagen historisch deutlich höher als B-Lage</li>
</ul>
<h3>Finanzierungsbeispiel mit Annuität</h3>
<p>So sieht eine typische Finanzierung aus (Kaufpreis 80.000 €, EK 16.000 €, Darlehen 70.400 € inkl. Nebenkosten):</p>
<ul>
<li>Zinssatz: 3,8 % (10 Jahre fest)</li>
<li>Tilgung: 2,5 % anfänglich</li>
<li>Annuität: ca. 370 € / Monat</li>
<li>Mieteinnahme möbliert: ca. 550 € kalt</li>
<li><strong>Cashflow vor Steuern: ca. +60 bis +100 €/Monat</strong> (nach Hausgeld-nicht-umlagefähig &#038; Rücklagen)</li>
</ul>
<blockquote><p>Tipp! Suche in <a href="https://lukinski.de/b-lage-immobilien-vorteile-nachteile-direkter-cashflow-neues-video/">B-Lagen</a>, hier findest du auch Eigentumswohnungen mit 25 m² für 30.000 – 50.000 €. Direkter Cashflow ab Tag 1 möglich.</p></blockquote>
<p>Dann hast du das hier, klein aber fein und perfekt für die Vermietung:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-344011" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2025/06/lukinski-anlage-tipp-mikro-apartment-kleine-wohnung-mehr-rendite-beispiel-berlin-prenzlauer-berg-25-quadratmeter.jpg" alt="" width="1200" height="673" /></p>
<h2>Steuern &#038; AfA: Der unterschätzte Renditebooster</h2>
<p>Mikroapartments bieten dir steuerlich gleich mehrere Hebel, die viele Einsteiger übersehen.</p>
<h3>Lineare AfA und Sonder-AfA</h3>
<p>Hier die wichtigsten Abschreibungsmöglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Lineare AfA</strong> auf Gebäude: 2 % p.a. (Bestand) bzw. 3 % p.a. (Neubau ab Baujahr nach 2023)</li>
<li><strong>Sonder-AfA für Mietwohnungsneubau</strong> (§ 7b EStG): bis zu 5 % zusätzlich in den ersten 4 Jahren – stark cashflow-relevant</li>
<li><strong>Möbel-AfA:</strong> Möbelausstattung über 10 Jahre abschreibbar, Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 € sofort</li>
<li><strong>Werbungskosten:</strong> Zinsen, Hausgeld (nicht umlagefähiger Anteil), Verwaltung, Reisekosten zum Objekt</li>
</ul>
<h3>Möblierte Vermietung steuerlich</h3>
<p>Beachte: Ist der Möblierungszuschlag separat ausgewiesen, gilt er als Mieteinnahme – die Möbel-AfA mindert dann die Steuer. Ergebnis: oft 1.500 – 3.000 € Steuerersparnis pro Jahr je nach Steuersatz und Möblierungsumfang.</p>
<h2>Standort-Analyse: Wo lohnt sich der Kauf wirklich?</h2>
<p>Nicht jede Stadt ist gleich gut – hier ein Insider-Überblick.</p>
<h3>A-Lagen mit Premium-Mieten</h3>
<ul>
<li><strong>München:</strong> 8.500 – 12.000 €/m² Kauf, möbliert bis 35 €/m² Miete – knappes Angebot, Wertsteigerung</li>
<li><strong>Berlin:</strong> 6.000 – 9.000 €/m², Miete 25 – 32 €/m² möbliert, große Studi- &#038; Pendlerszene</li>
<li><strong>Hamburg:</strong> 6.500 – 9.500 €/m², stabiler Markt, viele Konzern-Pendler</li>
<li><strong>Frankfurt:</strong> 6.000 – 8.500 €/m², Banker-Pendler-Hotspot, hohe Firmenmieten</li>
</ul>
<h3>Aufstrebende B-Lagen mit Cashflow</h3>
<ul>
<li><strong>Leipzig, Dresden:</strong> 2.500 – 4.500 €/m² Kauf, Studi-Mekka, hohe Renditen</li>
<li><strong>Bochum, Dortmund, Essen:</strong> 1.800 – 3.500 €/m², viele Hochschulen, starker Cashflow</li>
<li><strong>Magdeburg, Chemnitz, Halle:</strong> ab 1.500 €/m², Renditen zweistellig möglich, dafür weniger Wertsteigerung</li>
<li><strong>Aachen, Kaiserslautern, Karlsruhe:</strong> Tech-Unis = Dauerbedarf an Studi-Apartments</li>
</ul>
<h2>So findest du gute Mikroapartments</h2>
<p>Aktiv suchen lohnt sich. Nutze ImmoScout, Immowelt, eBay Kleinanzeigen oder lokale Immobilienangebote. Mit Alerts bekommst du sofort eine Info, wenn ein neues Objekt verfügbar ist. Gerade in Universitätsstädten oder Großstädten tauchen interessante Angebote auf – oft mit Verhandlungsspielraum von 5 bis 12 %.</p>
<h3>Wichtige Kaufkriterien</h3>
<p>Bevor du investierst, solltest du diese Punkte immer prüfen:</p>
<ul>
<li>Zentrale Lage, max. 15 Min. zu Hochschule, Bahnhof oder Industriegebiet</li>
<li>Niedriger Sanierungsaufwand (Stand Heizung, Fenster, Bad prüfen)</li>
<li>Optimale Raumaufteilung ohne Flurverlust – jeder qm zählt</li>
<li>Möblierung vorhanden oder einfach nachrüstbar (Möblierungsbudget 3.500 – 7.000 €)</li>
<li><strong>Sondereigentum statt Teileigentum</strong> – nur Sondereigentum gibt dir volle Rechte</li>
<li>Hausgeld pro m² prüfen: Achtung bei Apartmenthäusern mit Concierge &#038; Pool</li>
<li>Letzte 3 WEG-Protokolle lesen: gibt es Streit, Sonderumlagen, Sanierungsstau?</li>
</ul>
<h3>Die Pre-Kauf-Checkliste (15 Punkte)</h3>
<p>Geh diese Liste vor jedem Kauf strikt durch:</p>
<ol>
<li>Lage-Score: Anbindung, Hochschulnähe, Arbeitsplatz-Cluster?</li>
<li>Mietspiegel der Stadt für möblierte Vermietung gecheckt?</li>
<li>Letzte Verkaufspreise vergleichbarer Objekte recherchiert?</li>
<li>Hausgeld<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studentenwohnung oder Pflegeheim: Kapitalanlage Alternative &#8211; Interview</title>
		<link>https://lukinski.de/klassisch-exotisch-immobilie-kapitalanlage-geldanlage-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 15:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
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					<description><![CDATA[Immobilie als Kapitalanlage &#8211; Dieses Interview müssen Sie gelesen haben! Exotisch investieren: Herr X (guter Freund von mir) gibt ein paar Insights zu Pflegeheimen, Studentenheimen und Tipps zu Hebeleffekt, Eigenkapital &#38; Co. Ganz gleich ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, Wohnung oder Lagerhalle, Studentenwohnung oder Pflegeheim: Die Angebote zur Kapitalanlage im Immobilienmarkt sind vielfältig. Wer sein Geld [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilie als Kapitalanlage &#8211; Dieses Interview müssen Sie gelesen haben! Exotisch investieren: Herr X (guter Freund von mir) gibt ein paar Insights zu Pflegeheimen, Studentenheimen und Tipps zu <a href="https://lukinski.de/hebel-effekt-leverage-x2-x5-x10-hebelwirkung-aktien-waehrung-erklaert/">Hebeleffekt</a>, <a href="https://lukinski.de/eigenkapital-immobilienkauf-monatliche-belastung-rollierendes-eigenkapital/">Eigenkapital</a> &amp; Co. Ganz gleich ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, Wohnung oder Lagerhalle, Studentenwohnung oder Pflegeheim: Die Angebote zur <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Kapitalanlage</a> im Immobilienmarkt sind vielfältig. Wer sein <a href="https://lukinski.de/kapitalanlage-geld-anlegen-immobilien-aktien-definition-vergleich-anlage-tipps/">Geld in Immobilien anlegen</a> möchte, sollte das richtige Objekt für seine Anlageziele finden. Klassisch oder exotisch: Welche Immobilie taugt als Kapitalanlage? Lernen Sie <a href="https://lukinski.de/studentenwohnung-kaufen-vermieten-geld-verdienen-in-uni-hochschul-lage/">Studentenwohnungen</a> und Pflegeheime als Investment Alternative zur typischen Immobilie kennen!</p>
<h2>Klassisch oder exotisch investieren?</h2>
<p>Es gibt ein paar Fakten, die kann man als Immobilien-Investor mit Blick auf die <a href="https://lukinski.de/immobilien-statistik-haus-wohnung-kapitalanlage-demografie-und-quadratmeterpreis/">Statistiken</a> und die nahe Zukunft nicht ignorieren:</p>
<ol>
<li>Deutschland wird älter</li>
<li>Deutsche leben zunehmend allein</li>
<li>Kleine Einheiten (Wohnungen) bringen mehr als große</li>
</ol>
<p>Pflegeapartments, Pflegeheime, Studentenwohnungen oder auch ganze Studentenheime. Werfen wir einen Blick auf diese exotischere Investmentform!</p>
<blockquote><p>Tipp: Nach jeder Antwort habe ich das Wichtigste nochmal in schnellen 5 Fakten!</p></blockquote>
<p>PS: Sie wollen mit Herrn X sprechen und selbst bauen? Ich leite Sie gern weiter: <a href="https://lukinski.de/lukinski/">Kontakt</a>.</p>
<h3>5 Learnings in diesem Interview</h3>
<p>Starten wir damit: Was lernen Sie in diesem Interview:</p>
<ol>
<li>Vielfältige Angebote im Immobilienmarkt für Kapitalanlage</li>
<li>Pflegeheime als Management-Immobilien mit speziellem Risiko</li>
<li>Erfolgsfaktoren für Bauträger: gute Vernetzung und Kenntnisse der Immobilienpreise</li>
<li>Studentenwohnheime als exotische Investmentform</li>
<li>Unterschiede zwischen Bestandsimmobilien und Neubau-Objekten, Hebeleffekt Eigenkapital</li>
</ol>
<p>Starten wir mit unserer ersten Frage an Herr X:</p>
<h2>Pflegeapartments als Anlage mit Zukunft?</h2>
<p>Frage: Das Thema Pflege bewegt die Menschen zunehmend. Da geht es einmal ums mangelnde Personal, aber auch in die <a href="https://lukinski.de/kapitalanlage-pflegeimmobilie-pflegeapartments-kaufen-geldanlage-kosten-rendite-wert-faktoren/" data-type="post" data-id="38961">Pflegeheime</a>, die gebaut werden sollen. Auf dem Markt gibt es zunehmend Angebote, die den Bau solcher Häuser als Einzelbeteiligung oder sogar als Immobilienfonds für mehrere Pflegeheime anbieten. Wie wird diese Entwicklung weitergehen und wie bewerten Sie diese Anlageform?</p>
<p>Wer sich mit Pflegeheimen und dem gesamten Thema Pflege gut auskennt, kann sich ernsthaft mit solchen Anlagen befassen. Aber dazu braucht es wirklich sehr viel Fachwissen, denn Pflegeheime haben ein ganz besonderes Risiko: bei diesen sogenannten <a href="https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article152240310/Der-Mythos-vom-Pflegeheim-als-Top-Investment.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Management-Immobilien</a> kommt es auf die Qualifikation des Betreibers ein. Wenn er nicht sorgsam wirtschaftet, gibt es keine Erträge &#8211; weder für das Heim noch für den Anleger. Im schlimmsten Falle droht Insolvenz und das Geld ist weg.</p>
<p>Und das hat nichts damit zu tun, dass die Pflegeheime meist sehr gut ausgelastet sind. Damit nämlich werben die Bauträger von Pflegeheimen. Es geht eher um die großen Kosten einer ordentlichen Pflege. Und die werden von staatlichen Einrichtungen nur teilweise bezahlt. Den Rest muss der Bewohner oder seine Angehörigen aufbringen. Gelingt das nicht, wird im Heim an vielen Dingen gespart. Das wirkt sich wieder negativ auf den Ruf des Hauses aus, was wiederum weniger Bewohner bringt. Damit erhöht sich das Defizit wegen des Mietausfalls zusätzlich.</p>
<p>Klar: Es gibt auch Fonds, die sich ausschließlich aus Pflegeheimanteilen zusammensetzen. Da ist das Risiko, wie bei den meisten Fondkonstruktionen, schon etwas niedriger. Dafür aber ist die Rendite auch deutlich niedriger. Wer wirklich in Immobilien investieren will, sollte keine Management-Immobilien kaufen.</p>
<h3>5 Fakten zu Pflegeapartments</h3>
<p>Nehmen Sie sich also mit:</p>
<ol>
<li>Pflegeheime als Anlage erfordern viel Fachwissen und bergen Risiken.</li>
<li>Der Betreiberqualifikation kommt große Bedeutung zu.</li>
<li>Hohe Pflegekosten und teilweise staatliche Finanzierung können Risiken darstellen.</li>
<li>Fonds mit Pflegeheimanteilen bieten weniger Risiko, aber geringere Rendite.</li>
<li>Empfehlung: Vorsicht bei Investitionen in Pflegeheimen, andere Objekte in Betracht ziehen.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14991" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/berlin-mitte-makler-luxus-realtor-property-investment-kapitalanlage-innenstadt-strasse-friedrichstrasse-morgen-bahn.jpg" alt="" width="1200" height="900" /></p>
<h2>Pflegeheim bauen: Tipps und Bauträger</h2>
<p>Frage: Welche Voraussetzungen braucht ein Bauträger ganz allgemein, um erfolgreich zu werden? Und worauf kommt es speziell bei Planung und Bau von Pflegeimmobilien an?</p>
<h3>Planung und Bau von Pflegeimmobilien</h3>
<p>Erst mal kann ich mal kurz erklären, was ein Bauträger überhaupt ist. Aus Sicht des Käufers betrachtet, ist der <a href="https://lukinski.de/neubauprojekte-privat-ablauf-kosten-bauvorhaben-bautraeger/" data-type="post" data-id="3396">Bauträger</a> so was wie das &#8222;rund-um-sorglos-Paket&#8220; für alle, die eine Immobilie kaufen wollen. Denn letztlich kümmert sich der Bauträger um alles, was mit <a href="https://lukinski.de/grundstueck-kaufen-bauflaeche-baugrundstueck-bauantrag/" data-type="post" data-id="23013">Grundstückskauf</a>, Planen und Bauen der Immobilie zu tun hat. Sogar der spätere <a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-immobilie-notar-aufgaben-kosten-nebenkosten-ablauf/" data-type="post" data-id="31022">Kaufvertrag</a> läuft regelmäßig über den Notar, den der Bauträger organisiert. Der Käufer nimmt den Schlüssel seiner fertigen Immobilie entgegen, packt seine Möbel rein und kann sein neues Heim genießen.</p>
<div class="no-mobile"><a title="Videokurs erste Immobilie kaufen 2024: Haus &amp; Wohnung - Empfehlung" href="/go/ie-member/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="/wp-content/uploads/2024/01/videokurs-haus-wohnung-immobilie-kaufen-2024-beginner-1.jpg" alt="Videokurs erste Immobilie" width="970" height="250" /></a></div>
<div class="only-mobile"><a title="Videokurs erste Immobilie kaufen 2024: Haus &amp; Wohnung - Empfehlung" href="/go/ie-member/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="/wp-content/uploads/2024/01/videokurs-haus-wohnung-immobilie-kaufen-2024-beginner-3.jpg" alt="Videokurs erste Immobilie" width="485" height="500" /></a></div>
<h3>Den richtigen Bauträger / Baufirma finden</h3>
<p>Damit das aber alles auch so reibungslos funktioniert, wie ich es gerade gesagt habe, braucht der Bauträger viele gute Verbindungen zu Behörden, Baufirmen usw. Außerdem muss er einen &#8222;guten Riecher&#8220; haben, wo freie Grundstücke oder auch bestehende Häuser verkauft werden. Das heißt im letzten, dass ein guter Bauträger regional ausgezeichnet vernetzt sein muss.</p>
<blockquote><p>Wer eine Immobilie von einem Bauträger kaufen möchte, kann also gut und gern auf kleinere, lokale oder regionale Firmen zurückgreifen.</p></blockquote>
<p>Und noch etwas muss ein Bauträger kennen und können: Er braucht hervorragende Kenntnisse über die Grundstücks- und Immobilienpreise. Das hilft ihm beim Einkauf der Flächen und Gebäude und bildet die Grundlage für die Verhandlungen mit den Baufirmen. Denn schließlich will und muss der Bauträger ja auch selbst Geld mit seinen Projekten verdienen. Nur dann nämlich kann sicher Bauträger bei Banken Geld zu guten Konditionen leihen. Geld, mit dem er den Kauf und Bau seiner Projekte meist vorfinanziert. Ihr ahnt dabei schon, dass ein Bauträger meist enorme Geldsummen bewegt.</p>
<h3>Pflegeheim bauen: Demografie und Lage</h3>
<p>Was wichtig ist bei Planung und Bau von Pflegeheimen speziell ist meiner Erfahrung nach besonders der Blick auf den Bedarf für so ein Haus in der Gegend, wo es gebaut wird! Das hört sich ziemlich banal an, aber nicht überall, wo Heime gebaut werden, sind sie auch nötig. Wer in ein solches Haus investiert, wird an seiner Kapitalanlage keine Freude haben. Darum sollte sich der Planer eines Heims, genau wie der Investor, ganz eng mit der jeweiligen Gemeinde abstimmen, ob es eine genaue Bedarfsplanung für Pflegeheime gibt und zu welchem Ergebnis sie kommt.</p>
<p>Alles andere, was mit Planung und Bau zu tun hat, steht in der Landesbauordnung und vielen anderen Normen. Die muss ein Bauträger von Pflegeheimen natürlich berücksichtigen, sonst bekommt er keine Bewohner.</p>
<h3>5 Fakten zu Bau eines Pflegeheims</h3>
<p>Nehmen Sie sich also mit:</p>
<ol>
<li>Erfolgreiche Bauträger benötigen gute Verbindungen und regionale Vernetzung.</li>
<li>Kenntnisse über Grundstücks- und Immobilienpreise sind entscheidend.</li>
<li>Bauträger finanzieren Projekte oft vorab mit Bankkrediten.</li>
<li>Planung und Bau von Pflegeheimen erfordern eine genaue Bedarfsanalyse in der Region.</li>
<li>Einhaltung von Landesbauordnung und Normen ist Pflicht für Pflegeheimbau.</li>
</ol>
<p>Beispielhafte Visualisierung (Neubau):</p>
<h2>Sonderweg: Das Studentenwohnheim als Kapitalanlage</h2>
<p>Frage: Bislang ist es eher exotisch, in Spezialimmobilien wie Alters- und Pflegeheimen anzulegen. Dagegen sind Studentenwohnheime schon mehr im Blick der Anleger. Welche Chancen hat man bei dieser Form der Kapitalanlage?</p>
<h3>Studenten Apartments: Kleine Einheit, höherer Quadratmeterpreis</h3>
<p>Ganz klar: auch hier steckt der Teufel wieder in vielen Details. Ich bleibe erst mal grundsätzlich: Beim Bau von Studenten-Wohnanlagen gibt es &#8222;dicke&#8220; und &#8222;schlanke&#8220; Lösungen. Gemeint ist damit nicht die Größe der Zimmer oder Appartements, sondern der Anteil an Gemeinschaftseigentum im Haus. Ein Haus, in dem Aufenthaltsräume, Fitness-Center, Grillterrasse oder somit geplant sind &#8211; also die dicke Lösung &#8211;</p>
<blockquote><p>bringt zwar höhere Mieteinnahmen (weil man da nicht an die Mietpreisbremse gebunden ist), aber dafür sind die vom Eigentümer zu zahlenden Unterhaltskosten auch deutlich höher.</p></blockquote>
<p>Ist das Haus nicht voll vermietet, dann fressen diese Kosten die Mieteinnahmen schon mal gern auf.</p>
<p>Tipp, lesen Sie hier auch mein Ratgeber zu:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/mikroapartment-vorteile-nachteile-kosten-kleinwohnung-investment-kapitalanlage/">Mikroapartments kaufen</a></li>
</ul>
<h3>Wie immer: Lage, Lage, Lage!</h3>
<p>Wie bei allen Immobilien ist auch beim Studentenhaus die <a href="https://lukinski.de/immobilien-lage-a-b-c-lage-haus-wohnung-definition-beispiel-vergleich/">Lage</a> besonders wichtig. Allein das Vorhandensein einer Hochschule bedeutet bisher nicht, dass das Appartement ständig vermietet sein muss. Ist das Studienangebot nicht attraktiv genug, oder gibt es in der Umgebung viele bezahlbare &#8222;normale&#8220; Wohnungen, wird es nichts aus der Kapitalanlage.</p>
<p>Ich rate daher eher zu Investitionen in Objekte, die nicht auf eine einzige Zielgruppe Mieter festgelegt sind. Sodass in der Wohnung neben Studenten auch der normale Mieter wohnen kann. Wenn dann das gesamte Wohnumfeld zusätzlich als besonders attraktiv gilt &#8211; etwa wegen Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Erholungsgebieten usw. &#8211; spielt das Thema &#8222;Mietausfall&#8220; kaum noch eine Rolle.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/stuttgart-kaufen-mieten-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="23760">Stuttgart</a> 15%</li>
<li>Jena 12%</li>
<li><a href="https://lukinski.de/deutschland/muenchen/" data-type="page" data-id="34827">München</a> 11%</li>
<li><a href="https://lukinski.de/deutschland/frankfurt/" data-type="page" data-id="34831">Frankfurt</a> 7%</li>
<li><a href="https://lukinski.de/deutschland/koeln/" data-type="page" data-id="34829">Köln</a> 7%</li>
<li><a href="https://lukinski.de/deutschland/berlin/" data-type="page" data-id="34826">Berlin</a> 6%</li>
<li><a href="https://lukinski.de/deutschland/hamburg/" data-type="page" data-id="34828">Hamburg</a> 6%</li>
</ul>
<p><img decoding="async" style="width: 100%; height: auto !important; max-width: 1000px; -ms-interpolation-mode: bicubic;" src="https://de.statista.com/graphic/1/182213/wohnheim-plaetze-fuer-studenten-in-deutschen-staedten.jpg" alt="Statistik: Anteil der Studenten, für die es Plätze im Wohnheim gibt, in deutschen Städten im Jahr 2010 | Statista" /></p>
<p>Mehr Statistiken finden Sie bei <a href="https://de.statista.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Statista</a>.</p>
<h3>5 Fakten zur Kapitalanlage in Studentenheime</h3>
<p>Nehmen Sie sich also mit:</p>
<ol>
<li>Studentenwohnheime sind zunehmend beliebt bei Anlegern.</li>
<li>Unterschiede zwischen &#8222;dicken&#8220; und &#8222;schlanken&#8220; Lösungen im Wohnungsbau.</li>
<li>Die Lage ist entscheidend für den Erfolg der Kapitalanlage.</li>
<li>Diversifizierte Zielgruppen-Mieterschaft minimiert das Risiko von Mietausfällen.</li>
<li>Städte wie Stuttgart, Jena und München bieten hohe Renditemöglichkeiten in diesem Bereich.</li>
</ol>
<h2>Eigentumswohnung als Kapitalanlage</h2>
<p>Frage: Zu letzt noch für die, die weniger risikofreudig sind. Ganz klassisch ist die Anlage durch <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-kosten-makler-vermietung-eigentumswohnung/" data-type="post" data-id="3154">Kauf einer Eigentumswohnung</a>. Was ist zu beachten und wie finanziert man ein solches Investment am besten?</p>
<h3>Finanzierung einer Wohnung: Tipps</h3>
<p>Wir reden ja hier immer von Wohnungen, die der Anleger nicht selbst bewohnt, sondern vermietet. Denn dann habe ich neben dem Erlös aus späterem Verkauf meine regelmäßigen Mieteinnahmen als Rendite.</p>
<p>Damit diese Einnahmen aber möglichst störungsfrei und ununterbrochen fließen, muss die Wohnung in einem attraktiven Umfeld liegen. Das fängt mit dem Haus selbst an. Ist ein Garten vorhanden? Gibt es einen Aufzug? Wie ist die Ausstattung mit Parkmöglichkeiten? Lichteinfall, Freisitze und vieles mehr spielen für die gute Vermietbarkeit auch eine entscheidende Rolle. Dass der Bauzustand des Hauses bestens sein sollte, muss ich nicht erwähnen. In der Wohnung selbst ist der Mieter für die Pflege der Substanz verantwortlich, aber in den Gemeinschaftseinrichtungen sind es immer die Eigentümer. Gerade beim Kauf einer Wohnung in älteren Häusern zeigt der Zustand von Keller, Dach, Flur, Fenstern usw., ob die Eigentümer investieren oder nicht.</p>
<p>Im Hinblick auf Finanzierung fragt jeder natürlich am besten seine Bank und den <a href="https://lukinski.de/steuerberater-unternehmen-aufgaben-kosten-steuern-risiken-tipps-kanzlei-finden/" data-type="post" data-id="41781">Steuerberater</a>. Bei einer Kapitalanlage kann es ja sowohl darum gehen, vorhandenes Kapital zum Kauf zu nutzen, oder sich Geld zum Kauf zu leihen. Beim aktuell günstigen Zinsniveau kann sich jeder auch mit wenig vorhandenem Eigenkapital seine Anlage schaffen. Aber aufgepasst: viele Angebote am Markt gelten als überteuert, weil der Verkäufer den niedrigen Zinssatz in seinen Verkaufspreis einkalkuliert hat.</p>
<p>Keine Sorge! Auch mittlere Wohnungsgrößen lassen sich gut vermieten.</p>
<h3>Eigentumswohnungen kaufen in Metropolen?</h3>
<p>Frage: Der Bedarf an Wohnraum steigt. Gerade in den großen Städten <a href="https://lukinski.de/deutschland/frankfurt/" data-type="page" data-id="34831">Frankfurt</a>, <a href="https://lukinski.de/deutschland/berlin/" data-type="page" data-id="34826">Berlin</a>, <a href="https://lukinski.de/deutschland/muenchen/" data-type="page" data-id="34827">München</a> usw. Was bedeutet diese Entwicklung für den Markt? Sollte man eher eine kleine oder besser eine große Wohnung kaufen? Taugt die Eigentumswohnung überhaupt als Kapitalanlage?</p>
<p>Zur zweiten Frage sage ich ausdrücklich &#8222;ja&#8220;! Nicht jeder will oder kann in einem <a href="https://lukinski.de/einfamilienhaus-kaufen-bauen-grundriss-groesse-vorteil-nachteile/" data-type="post" data-id="33873">Einfamilienhaus</a> wohnen. Darum stehen heute und auch in der fernen Zukunft Eigentumswohnungen hoch im Kurs. Wer dann noch auf die passenden Rahmenbedingungen bei Lage und Ausstattung achtet, macht alles richtig!</p>
<p>Große oder kleine Wohnung hängt auch von der Überlegung ab, ob ich meine Wohnung irgendwann einmal selbst bewohnen will. Gesucht werden am Wohnungsmarkt derzeit kleine und ganz große Einheiten. Wer später selbst in seiner Kapitalanlage wohnen will und dafür keine &#8222;Tanzsäle&#8220; haben möchte, sollte eher auf die mittlere Größe gehen, sagen wir 70 qm. Und keine Sorge! Die bekommt man auch gut vermietet.</p>
<h3>Bestandsimmobilie oder Neubau-Objekt?</h3>
<p>Frage: Der Neubau von Mehrfamilienhäusern mit Eigentums- oder Mietwohnungen ist politisch gewollt. Welche Unterschiede gibt es bei der Nachfrage nach Bestandsimmobilien und Neubau-Objekten in diesem Sektor?</p>
<p>Eigentlich kein Unterschied! Es gibt genügend Bauträger und Investoren, die an Mehrfamilienhäusern und Hausanlagen interessiert sind. Ich spreche da auch mal für mich selbst. Unser Unternehmen kauft sowohl Bestandsimmobilien als auch Grundstücke zum Neubau von Wohnanlagen. Das Angebot ist für beide Formen begrenzt. Jedenfalls dann, wenn man sich für attraktive lagen interessiert. Wir suchen daher auch ständig Mehrfamilienhäuser oder Grundstücke, die wir dann weiter entwickeln und wieder verkaufen.</p>
<h3>5 Fakten zum Wohnungskauf</h3>
<p>Nehmen Sie sich also mit:</p>
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<li>Beim Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage ist die Lage und Ausstattung entscheidend.</li>
<li>Die Finanzierung kann mit Eigen- oder Fremdkapital erfolgen, Vorsicht vor überhöhten Preisen.</li>
<li>Eigentumswohnungen sind in Metropolen weiterhin eine gute Kapitalanlage.</li>
<li>Die Größe der Wohnung hängt von individuellen Präferenzen und Plänen ab.</li>
<li>Es gibt keinen signifikanten Unterschied in der Nachfrage zwischen Bestandsimmobilien und Neubauobjekten in diesem Sektor.</li>
</ol>
<p>Bestandsimmobilie:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14991" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/04/au-haidhausen-muenchen-wohnen-leben-immobilien-quadratmeterpreise-haus-wohnung-grundstueck-mehrfamilienhaus-rosa-himmel.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<p><a href="https://lukinski.de/neubau-mieten-kaufen-wohnen-bau-finanzierung-industrie-fakten/" data-type="post" data-id="23723">Neubau</a> (Visualisierung)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14991" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/mehrfamilienhaus-eigentumswohnungen-neubau-verkauf-verkaufen-beispiel-modernisierung-sanierung-nach-verkauf-makler-bautrager.jpg" alt="" width="1280" height="1009" /></p>
<h2>Hebeleffekt Eigenkapital: Von 1 zu x Wohnungen</h2>
<p>Von der kleinen Etagenwohnung zum Immobilien-Imperium &#8211; mit dem <a href="https://lukinski.de/hebel-effekt-leverage-x2-x5-x10-hebelwirkung-aktien-waehrung-erklaert/">Hebeleffekt</a> geht es!</p>
<h3>Im großen Stil Wohnungen vermieten</h3>
<p>Frage: Wer sein Geld mit Immobilien verdienen will, kann mit Häusern handeln, neu bauen oder ganz einfach im großen Stil Wohnungen vermieten. Wo liegen hier die größten Unterschiede im Vergleich zur Verwaltung einer einfachen Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses?</p>
<p>Diese Frage ist schon ziemlich umfangreich, um sie hier zu beantworten. Als Immobilienhändler sein -meistens &#8211; großes Geld verdienen zu wollen, heißt: viel Wissen im Immobilienmarkt zu erwerben und noch mehr Arbeit zu investieren. Denn meistens laufen die nötigen Arbeiten gleichzeitig ab. Beispiel Neubau: wer den Bau einer Anlage beginnt, muss unmittelbar das nächste Projekt beginnen, um Kapitalflüsse zu sichern, Kreditlinien zu bedienen usw. Er muss neben den vielen Gesprächen bei Behörden und Banken zeitgleich die Käufer oder Mieter seiner Objekte finden und bedienen. Die Verwaltung der fertigen Objekte kommt meist mit dazu, wenn man selbst Eigentümer der Anlage bleibt.</p>
<p>Dagegen ist die Verwaltung und Pflege seiner Wohnung oder des kleinen Eigenheims absolut überschaubar. Eigentümerversammlung, Nebenkostenabrechnungen, Prüfen von Investitionen bei Mehrfamilienhäusern und gelegentlich ein Mietergespräch führen: das war es.</p>
<h3>Hebeleffekt erklärt: Eigenkapital x 10</h3>
<p>Und dennoch kann die kleine vermietete Eigentumswohnung der Einstieg in ein größeres Immobilien-Imperium werden. Da hilft einem der sogenannte Hebeleffekt (auch bekannt von der <a href="https://lukinski.de/hebel-effekt-leverage-x2-x5-x10-hebelwirkung-aktien-waehrung-erklaert/" data-type="post" data-id="35585">Börse &#8222;Hebeleffekt&#8220;</a>). Kurz gesagt ist das der Effekt, den ich erziele, wenn ich nach einigen Jahren meine seinerzeit erworbene Wohnung bei der Bank beleihe, um eine neue Wohnung zu kaufen. Der Wertzuwachs der Ursprungswohnung hilft mir, mein Eigenkapital rechnerisch zu vergrößern und damit einen höheren Kredit für eine größere und teurere Wohnung aufnehmen zu können. Dieses Spielchen kann man, wenn man es richtig macht, beliebig oft wiederholen.</p>
<h2>Digitalisierung der Wohnwelt</h2>
<p>Frage: Experten raten, die digitale Wohnwelt von morgen, müsse man schon heute planen. Welche Veränderungen hat die Digitalisierung für die Immobilienbranche mit sich gebracht? Wie wirkt sich das auf die Kapitalanleger aus?</p>
<p>Da komme ich zunächst mit einem ganz einfachen Beispiel: Wer heute seine <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/" data-type="post" data-id="27737">Immobilie verkaufen</a> oder auch kaufen will, schaut nicht mehr in die Zeitung. <a href="https://lukinski.de/immobilienportal-berlin-immobiliensuche-leicht-gemacht-unsere-favoriten/" data-type="post" data-id="5295">Immobilienportale</a> mit tollen <a href="https://lukinski.de/immobilien-expose-gestalten-fotos-machen-fehler-vorlagen-beispiele/" data-type="post" data-id="33272">Fotos</a> oder Videos sind ohne Digitalisierung nicht denkbar. Das bedeutet für beide Seiten aber auch, dass es Kompetenzen in der Digitalisierung braucht, um bei den Angeboten als Käufer die Spreu vom Weizen zu trennen. Der Verkäufer sollte wissen, welches Portal für seine Käuferzielgruppe das passende ist.</p>
<p>In der Verwaltung von Immobilien, dem sogenannten Facility-Management, steht die Digitalisierung erst ganz am Anfang. Das Sammeln von Verbrauchswerten zu erstellen von genauen Nebenkostenabrechnungen ist da ein ganz einfaches Beispiel. Spannend wird es, wenn es beispielsweise darum geht, den Zugang zu Immobilien elektronisch zu regeln. Da das Sicherheitsbedürfnis der Menschen steigt, lässt sich hier vieles aus der Entfernung über Digitalisierung regeln. Ein elektronischer Concierge sozusagen. Oder bei der Grundstückpflege: wie können dort Roboter eingesetzt werden, um Personalkosten zu sparen.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Immobilien &amp; Digitalisierung: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, sagt Jürgen Schick" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/5u3TPF9cbso?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<p>Wer heute Wohnungen und Häuser plant, muss das Thema &#8222;Smarthome&#8220; ganz deutlich auf seinem Schirm haben! Wenn es denn so sein wird, dass in Zukunft Wohnen, Arbeiten und Konsumieren zunehmend in der eigenen Wohnung stattfindet, dann müssen die Infrastrukturen für die Digitalisierung der Wohnung eingeplant werden. Und da rede ich nicht nur von der Verlegung irgendwelcher Kabel oder dem unsichtbaren Einbau von Unterhaltungselektronik. Vielmehr müssen Wohnungsgrundrisse flexibel änderbar sein, die Nutzung der Räume wandelbar und der Einsatz von Elektronik letztlich überall möglich sein. Auch da gibt es interessante Perspektiven für Planer und Anleger gleichermaßen.</p>
<p>Und das heißt für den Kapitalanleger in der Immobilienwelt: prüfen, ob die Kapitalanlage auch zukunftsfest hinsichtlich dieser Entwicklungen ist. Wer auch in Zukunft zahlungskräftige Käufer und dauerhaft wohnende Mieter haben möchte, muss in die Digitalisierung seiner Immobilie investieren. Zumal wir uns die Möglichkeiten dieser Entwicklung heute in ihrer Ganzheit bisher nicht vorstellen können.</p>
<blockquote><p>Tausend Dank für das Interview!</p></blockquote>
<h3>Fazit: 5 Learnings in diesem Interview</h3>
<p>Starten wir damit: Was lernen Sie in diesem Interview:</p>
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<li>Vielfältige Angebote im Immobilienmarkt für Kapitalanlage</li>
<li>Pflegeheime als Management-Immobilien mit speziellem Risiko</li>
<li>Erfolgsfaktoren für Bauträger: gute Vernetzung und Kenntnisse der Immobilienpreise</li>
<li>Studentenwohnheime als exotische Investmentform</li>
<li>Unterschiede zwischen Bestandsimmobilien und Neubau-Objekten, Hebeleffekt Eigenkapital</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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