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	<title>Anlageform | Lukinski</title>
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		<title>Lukinski Rating Deutschland: Kapitalanlage Immobilie &#8211; Städte-Liste</title>
		<link>https://lukinski.de/lukinski-rating-deutschland-bewertungen-staedte-liste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 12:49:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Lukinski Rating Deutschland ordnet fast 700 Städte nach ihrem Investment-Potenzial — von A+ Hidden Champions bis D Risk Champions. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage sucht, steht vor der Grundfrage: Setze ich auf Nettorendite oder auf langfristige Wertsteigerung? Die Antwort hängt direkt vom Standort ab — und genau dafür existiert dieses Rating. In diesem Ratgeber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lukinski Rating Deutschland ordnet fast 700 Städte nach ihrem Investment-Potenzial — von A+ Hidden Champions bis D Risk Champions. Wer eine <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Immobilie als Kapitalanlage</a> sucht, steht vor der Grundfrage: Setze ich auf <a href="https://lukinski.de/nettorendite/">Nettorendite</a> oder auf langfristige Wertsteigerung? Die Antwort hängt direkt vom Standort ab — und genau dafür existiert dieses Rating. In diesem Ratgeber zeigen wir, wie Sie die Bewertungen lesen, welche Städte typischerweise in welche Klasse fallen, mit welchen Kennzahlen Sie jede Stadt einordnen und wie Sie typische Anfängerfehler bei der Standortwahl Ihrer <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/">ersten Immobilie</a> vermeiden.</p>
<h2>Was das Lukinski Rating bewertet — und was nicht</h2>
<p>Das Rating bündelt strukturelle Standortfaktoren in einer Note: Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftskraft, Infrastruktur, Arbeitsmarkt und Mietpreisdynamik. Betrachtet werden zwei Zeiträume parallel — die letzten zehn Jahre als Kurzzeit-Trend und die letzten 30 Jahre als Langzeit-Fundament. Daraus entsteht eine Note, die kurzfristige Hypes herausfiltert und echte strukturelle Stärke sichtbar macht.</p>
<h3>Die fünf Kernfaktoren im Detail</h3>
<ul>
<li><strong>Bevölkerungsentwicklung:</strong> Wachstum oder Schrumpfung der Einwohnerzahl, inkl. Altersstruktur und Wanderungssaldo</li>
<li><strong>Wirtschaftskraft:</strong> BIP pro Kopf, Arbeitslosenquote, Steueraufkommen, Großarbeitgeber-Anker</li>
<li><strong>Infrastruktur:</strong> Verkehrsanbindung, Bildung, Gesundheit, Digitalisierung</li>
<li><strong>Mietpreisdynamik:</strong> Entwicklung der Kaltmiete pro m² über zehn und 30 Jahre, vergleichbar zum <a href="https://lukinski.de/mietspiegel/">Mietspiegel</a></li>
<li><strong>Kaufpreisniveau:</strong> Verhältnis €/m² zum Bundesdurchschnitt, abgeglichen mit dem <a href="https://lukinski.de/bodenrichtwert/">Bodenrichtwert</a></li>
</ul>
<h3>Was das Rating bewusst ausblendet</h3>
<p>Mikrolagen innerhalb einer Stadt, einzelne Objektqualität oder die individuelle <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a> sind nicht Teil der Bewertung. Eine A+ Stadt schützt nicht vor einem schlechten Objekt in einer schlechten Straße — und in einer C-Stadt kann das richtige Mehrfamilienhaus deutlich besser performen als der Stadtdurchschnitt. Das Rating ist also eine Vorauswahl, kein Freibrief.</p>
<h3>Stadt-Rating vs. Stadtteil-Rating: Der entscheidende Zusatz-Filter</h3>
<p>Berlin ist im Rating ein A-Standort — doch Mitte, Prenzlauer Berg und Charlottenburg sind faktisch A+, während Marzahn-Hellersdorf, Hellersdorf und Teile von Spandau eher als C einzustufen sind. Dasselbe gilt für Hamburg (Eppendorf vs. Billstedt), Frankfurt (Westend vs. Griesheim) oder Leipzig (Südvorstadt vs. Grünau). Wer nur das Stadt-Rating nutzt, kauft im schlimmsten Fall ein D-Objekt zu A+ Preisen.</p>
<ul>
<li><strong>Faustregel:</strong> Innerhalb einer A-Stadt unterscheiden sich Stadtteile um bis zu zwei Rating-Klassen</li>
<li><strong>Indikatoren Stadtteil-Qualität:</strong> Kaufkraftindex, Sozialhilfequote, Schulnoten-Durchschnitt, Leerstandsquote</li>
<li><strong>Praxis:</strong> Stadt-Rating für Vorauswahl, Stadtteil-Recherche für Objektentscheidung</li>
</ul>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2026/04/lukinski-real-estates-black.png" alt="Lukinski Real Estates" loading="lazy"/></figure>
<h2>Die Rating-Skala im Direktvergleich: Rendite vs. Wertsteigerung</h2>
<p>Jede Rating-Klasse folgt einer eigenen Investment-Logik. A-Standorte sind Wertsteigerungs-Investments mit niedriger laufender Rendite, C- und D-Standorte sind Cashflow-Investments mit höherem Risiko. Die folgende Tabelle zeigt typische Kennzahlen pro Klasse — Bruttorenditen, <a href="https://lukinski.de/kaufpreisfaktor/">Kaufpreisfaktoren</a> und realistische €/m²-Spannen.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Rating</th>
<th>Bruttorendite</th>
<th>Kaufpreisfaktor</th>
<th>€/m² (Bestand)</th>
<th>Strategie</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>A+ / A</td>
<td>2,5 – 3,5 %</td>
<td>28 – 40</td>
<td>5.500 – 12.000 €</td>
<td>Wertsteigerung, Inflationsschutz</td>
</tr>
<tr>
<td>A-</td>
<td>3,5 – 4,5 %</td>
<td>22 – 28</td>
<td>3.800 – 6.500 €</td>
<td>Mischstrategie</td>
</tr>
<tr>
<td>B+ / B</td>
<td>4,0 – 5,5 %</td>
<td>18 – 25</td>
<td>2.500 – 4.500 €</td>
<td>Cashflow + moderate Wertsteigerung</td>
</tr>
<tr>
<td>B-</td>
<td>5,0 – 6,5 %</td>
<td>15 – 20</td>
<td>1.800 – 3.200 €</td>
<td>Reiner Cashflow</td>
</tr>
<tr>
<td>C+ / C / C-</td>
<td>6,0 – 8,5 %</td>
<td>12 – 17</td>
<td>900 – 2.000 €</td>
<td>Hochrendite, Leerstandsrisiko</td>
</tr>
<tr>
<td>D / D-</td>
<td>8,0 – 12 %+</td>
<td>8 – 13</td>
<td>400 – 1.200 €</td>
<td>Spekulativ, nur mit Erfahrung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote><p>Die einfachste Regel im Standort-Investment: Je höher die Bruttorendite, desto niedriger die Wertsteigerung — und umgekehrt. Wer beides gleichzeitig sucht, kauft im B+ Segment.</p></blockquote>
<h2>Städte-Liste: Beispielzuordnung nach Rating-Klasse</h2>
<p>Die folgende Übersicht zeigt typische Beispielstädte pro Klasse. Wichtig: Die exakte Klassifizierung kann sich durch demografische und wirtschaftliche Entwicklungen verschieben — die Liste dient der Orientierung, nicht als verbindliche Empfehlung. Eine vollständige Datenbank aller fast 700 Städte finden Sie im Hauptverzeichnis des Ratings.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Klasse</th>
<th>Typische Beispielstädte</th>
<th>Charakteristik</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>A+</td>
<td>München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf</td>
<td>Top-7-Metropolen, hohe Liquidität, hohes Preisniveau</td>
</tr>
<tr>
<td>A</td>
<td>Berlin, Köln, Heidelberg, Freiburg, Wiesbaden</td>
<td>Großstädte mit starker Nachfrage, moderater Renditedruck</td>
</tr>
<tr>
<td>A-</td>
<td>Münster, Bonn, Mainz, Karlsruhe, Regensburg, Ingolstadt</td>
<td>Universitäts- oder Konzernstädte, stabiler Sweet Spot</td>
</tr>
<tr>
<td>B+</td>
<td>Leipzig, Dresden, Nürnberg, Augsburg, Mannheim, Erlangen</td>
<td>Aufstrebende Großstädte, bestes Risiko-Rendite-Verhältnis</td>
</tr>
<tr>
<td>B / B-</td>
<td>Hannover, Bremen, Bielefeld, Erfurt, Kiel, Aachen</td>
<td>Solide Mittelstädte, gute Cashflow-Profile</td>
</tr>
<tr>
<td>C</td>
<td>Wuppertal, Gelsenkirchen, Magdeburg, Halle, Chemnitz</td>
<td>Strukturwandelregionen, hohe Brutto-Rendite, demografisches Risiko</td>
</tr>
<tr>
<td>D</td>
<td>Salzgitter, Pirmasens, Görlitz, Suhl, Hoyerswerda</td>
<td>Schrumpfende Städte, spekulatives Profil, Nischenstrategie</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Hinweis: Die Zuordnungen sind illustrativ. Innerhalb jeder Klasse gibt es Spannweiten, und einige Städte sind im Übergang — siehe Abschnitt &#8222;Klassenwechsel&#8220; weiter unten.</em></p>
<h2>A+ Hidden Champions: Wertsteigerung statt Cashflow</h2>
<p>München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf — die A+ Standorte gelten als sicherste Anlagen, sind aber für Einsteiger oft eine Falle. Ein Kaufpreisfaktor von 35 bedeutet: Die Bruttorendite liegt bei nur etwa 2,9 %. Nach Tilgung, Zinsen und <a href="https://lukinski.de/instandhaltungsrucklage/">Instandhaltungsrücklage</a> ist der laufende <a href="https://lukinski.de/cashflow/">Cashflow</a> oft negativ — Sie zahlen jeden Monat zu.</p>
<h3>Wann A+ trotzdem Sinn ergibt</h3>
<ul>
<li><strong>Hohe Eigenkapitalquote:</strong> Mindestens 40 % <a href="https://lukinski.de/eigenkapital/">Eigenkapital</a>, damit der Cashflow nicht ins Negative dreht</li>
<li><strong>Inflationsschutz:</strong> Wer Vermögen vor Inflation schützen will, nicht aktiv aufbauen</li>
<li><strong>Erbschaftsplanung:</strong> Lange Haltedauer, später <a href="https://lukinski.de/erbschaftssteuer-immobilien-freibetraege-steuersaetze-strategien/">Erbschaftssteuer-Strategien</a> nutzen</li>
<li><strong>Liquidität:</strong> Wiederverkauf in A+ Lagen ist auch in Krisen möglich</li>
<li><strong>Mietersicherheit:</strong> Hohe Bonität der Mieter, niedrige Mietausfallquote</li>
</ul>
<h3>Typische Falle — präzise durchgerechnet</h3>
<p>Ein Käufer finanziert eine 65 m²-Wohnung in München zu 6.150 €/m² (Kaufpreis 400.000 €) mit 80.000 € Eigenkapital. Bei 18 €/m² Kaltmiete (1.170 € Monatsmiete, 14.040 € jährlich) und einer Annuität von etwa 18.500 € jährlich (3,8 % Zins, 2 % Tilgung auf 320.000 €) entsteht ein laufender Verlust von rund 4.500 € pro Jahr — bevor Hausgeld, nicht-umlagefähige Anteile und Mietausfallpuffer einkalkuliert sind. Realistisch bleibt nach allen Nebenkosten ein Negativ-Cashflow von 6.000 bis 8.000 € jährlich. Die Wertsteigerung muss diesen Verlust über die gesamte Haltedauer mehr als ausgleichen — das funktioniert in München historisch, ist aber kein Naturgesetz.</p>
<h3>Stille Risiken in A+ Lagen</h3>
<ul>
<li><strong>Mietpreisbremse + Mietendeckel-Diskussion:</strong> politische Risiken stärker als in B/C</li>
<li><strong>Hohe Hausgelder:</strong> oft 4 – 5 €/m² in Premiumlagen, davon nicht umlagefähig 1,50 – 2 €/m²</li>
<li><strong>Sanierungsdruck:</strong> Altbau-Bestand mit hoher Energie-Ineffizienz</li>
<li><strong>Wertkorrektur-Risiko:</strong> nach Zinswende stärkste Preisrückgänge in Top-Lagen</li>
</ul>
<h2>Die B+ Lücke: Das beste Risiko-Rendite-Verhältnis</h2>
<p>Der Insider-Bereich des Ratings sind die B+ und A- Standorte: Leipzig, Dresden, Nürnberg, Münster, Karlsruhe, Mannheim, Bonn, Augsburg, Erlangen. Hier finden Sie Kaufpreisfaktoren zwischen 20 und 25 bei stabiler Mietnachfrage und realistischer Wertsteigerung von 2 – 4 % pro Jahr. Das Verhältnis aus laufender Rendite und Substanzaufbau ist in dieser Klasse strukturell am besten.</p>
<h3>Warum B+ für viele Investoren der Sweet Spot ist</h3>
<ul>
<li><strong>Mietpreisbremse oft moderater</strong> als in Top-7 Metropolen</li>
<li><strong>Geringere Konkurrenz</strong> durch institutionelle Investoren</li>
<li><strong>Kaufnebenkosten:</strong> 9 – 12 % je nach Bundesland — vorab mit dem <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten-Rechner</a> kalkulieren</li>
<li><strong>Studentenstädte</strong> mit stabiler Vermietung über Konjunkturzyklen hinweg</li>
<li><strong>Wertsteigerungs-Reserve</strong> durch Aufholeffekt gegenüber A-Städten</li>
<li><strong>Großarbeitgeber-Anker:</strong> Siemens (Erlangen), BMW (Regensburg), SAP (Walldorf-Mannheim) stabilisieren Mietnachfrage strukturell</li>
</ul>
<h3>Beispielrechnung B+ Standort Leipzig</h3>
<p>Eine 75 m²-Wohnung in Leipzig zu 220.000 € (≈ 2.930 €/m²) mit 9 €/m² Kaltmiete (8.100 € jährlich) ergibt eine Bruttorendite von rund 3,7 % bei einem Faktor von etwa 27. Bei einer hochwertigen Lage mit 11 €/m² steigt die Rendite auf 4,5 %. Mit 25 % Eigenkapital (55.000 €) und 3,8 % Zins liegt der Cashflow je nach Tilgungssatz neutral bis leicht positiv. Wichtig: Das Mietniveau in Leipzig hat sich in 15 Jahren mehr als verdoppelt — der eigentliche Hebel liegt in der Mietsteigerung über die Haltedauer. Vergleichen Sie Ihre Werte mit der lokalen <a href="https://lukinski.de/mietrendite/">Mietrendite</a>, bevor Sie investieren.</p>
<h3>Anker-Faktor: Was eine B+ Stadt strukturell stabilisiert</h3>
<ul>
<li><strong>Universität mit 20.000+ Studierenden:</strong> dau<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immobilie als Kapitalanlage: Worauf muss ich achten? &#8211; Experten Interview</title>
		<link>https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2024 21:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Immobilie als Kapitalanlage &#8211; worauf muss ich achten? Alles zum Thema Kapitalanlage Immobilien – von der Rendite bis zur Standortwahl. Im Interview mit unseren Kapitalanlage-Experten besprechen wir alle wichtigen Kapitalanlage Optionen im Vergleich. Welche Geldanlage schneidet gut ab, welche birgt Risiken und welche Anlage bringt den meisten Profit? Haben Sie schon einmal an eine Immobilie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilie als Kapitalanlage &#8211; worauf muss ich achten? Alles zum Thema <a href="https://lukinski.de/kapitalanlage/">Kapitalanlage Immobilien</a> – von der Rendite bis zur Standortwahl. Im Interview mit unseren Kapitalanlage-Experten besprechen wir alle wichtigen Kapitalanlage Optionen im Vergleich. Welche Geldanlage schneidet gut ab, welche birgt Risiken und welche Anlage bringt den meisten Profit? Haben Sie schon einmal an eine Immobilie als Kapitalanlage gedacht? Tipp! Lesen Sie hier den 1 von 2 Teilen: <a href="https://lukinski.de/klassisch-exotisch-immobilie-kapitalanlage-geldanlage-interview/" data-type="post" data-id="10866">Klassisch oder exotisch investieren</a> &#8211; Welche Immobilie taugt als Kapitalanlage?</p>
<h2>Kapitalanlagen: Beliebte Geldanlagen</h2>
<blockquote><p>Das Interview mit unserem Anlage-Experten.</p></blockquote>
<p>Die erste Frage: Du hast viel Erfahrung mit unterschiedlichen Kapitalanlagen gesammelt! Gib uns doch bitte für die populärsten Kapitalanlagen je ein Pro und Kontra in Bezug auf Werthaltigkeit und Erfolg.</p>
<p>Dann lass uns zunächst darüber sprechen: Was sind denn die populärsten Kapitalanlagen zurzeit? Aktien, Bitcoins, Staatsanleihen, dies alles auch als Fonds (ETF), dann auch Edelmetalle und sogar Rohstoffe. Doch was ist mit &#8222;Beton-Gold&#8220;, also Häuser und Wohnungen, als Geldanlage?</p>
<h3>Aktien als Anlageform</h3>
<p>Fangen wir mal mit Aktien als Kapitalanlage an. Dafür sprechen sicher die großen Chancen auf große Kapitalerträge. Vor allem dann, wenn man auf das angelegte Geld nicht dringend angewiesen ist in seinem Alltag und unter Umständen etwas mehr Zeit hat, sein Geld &#8222;wegzugeben&#8220;.</p>
<p>Und da leuchtet auch schon das CONTRA auf: Wer sein Geld in Aktien anlegt, muss entweder sehr viel Wissen und Zeit haben, um auf die mitunter starken Kursschwankungen bei Aktien zu reagieren.</p>
<blockquote><p>Je höher die Gewinnchancen bei Aktienkursen sind, desto größer ist auch das <span style="text-decoration: underline;">Risiko, sein Geld zu verlieren</span>.</p></blockquote>
<p>Auf keinen Fall sollte man sein gesamtes Kapital in Aktien anlegen, schon gar nicht nur auf einen &#8222;Titel&#8220;, also Aktien von nur einem Unternehmen! Eine Verteilung auf mehrere Unternehmen oder besser Anlageformen ist in jeder Hinsicht das sicherste Mittel, um Ausfälle zu vermeiden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15135" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/08/waehrungshandel-devisenhandel-euro-dollar-erklaert-beispiel-handel-geld-verdienen-boerse-geldscheine-apps-trading.jpg" alt="" width="1200" height="798" /></p>
<h3>Fonds bringen keine Anlagesicherheit: Nachteil</h3>
<p>Da sind wir auch schon bei den Fonds: Hier ist der große Vorteil, dass der Kapitalanleger beim Kauf sogenannter Fondsanteile sofort auf eine größere Bandbreite von Unternehmensanleihen setzt. Vereinfacht gesagt heißt das: wenn es einer Aktie im &#8222;Pott&#8220; (also dem Fond) schlecht geht, können die anderen Aktienwerte das herausreißen. Vorteil beim Fond: um die Stabilität und eine möglichst optimale Zusammensetzung der Wertpapiere kümmert sich ein Fondsmanager.</p>
<p>Nachteile: Der Fondsmanager will bezahlt werden. Darum sind die Kapitalerträge bei Fonds in der Regel nicht so hoch wie bei der Direktanlage. Auch bei Fonds gibt es keine Sicherheit, dass sich die Kapitalerträge und der Wert meiner Fondsanteile immer nur nach oben entwickeln. Notieren gleich mehrere Aktien im Fond schlecht, weil es den Unternehmen, die die Aktien ausgeben, nicht gut geht, dann zeigt auch der Wert eines Fonds nach unten.</p>
<h3>Sind Rentenanleihen / Staatsanleihen sicher?</h3>
<p>Frage: Aber da gibt es doch diese sogenannten &#8222;Rentenanleihen&#8220;. Die sind doch sehr sicher!</p>
<p>Das stimmt grundsätzlich schon, aber seit längerer Zeit sind die Kapitalerträge bei dieser Anlageform miserabel. Warum? Nun, weil Rentenpapiere oder auch Staatsanleihen genannt, nichts weiter sind als eine Art <a href="https://lukinski.de/viva-la-inflation-geldentwertung-immobilienfinanzierung-eigentuemer/" data-type="post" data-id="46408">Sparbuch</a>. Man leiht einem Staat sein Geld und der gibt dafür Zinsen.</p>
<p>Da das Zinsniveau aber sehr niedrig ist, gibt auch ein Staat auf seine ihm geliehenen Gelder wenig oder sogar gar kein Zinsen. Auch hier gibt es übrigens Fonds, die die Anleihen verschiedener Staaten mischen. Hier heißt es: Genau hinsehen, welche Papiere dort gemischt sind. Wer eine gesunde Mischung aus Risiko und Sicherheit haben will, sollte sich mit sogenannten Mischfonds befassen. Dort sind Aktien und &#8222;Renten&#8220; in unterschiedlichen Verhältnissen gemischt.</p>
<h3>Nachteile von Staatsanleihen</h3>
<p>Nachteil hier &#8211; wie überall im Wertpapiergeschäft: Gebühren für den Kauf der Anteile und ein meist sehr langer &#8222;Anlagehorizont&#8220;. Also der Zeitraum, in dem ich über mein Geld nicht verfügen müssen, sollte. Sonst wird&#8217;s mit dem Kapitalertrag oft ziemlich &#8222;mau&#8220;. Und noch etwas: Die Wertsteigerung von Aktien und deren Fonds erhalte ich oft nur, wenn ich die Papiere wieder verkaufe und dann eine hoffentlich eingetragene Wertsteigerung in meiner Kasse spüre. Wenn ich Glück habe, zahlt das Unternehmen auf meine Aktien sog. Dividenden. Da muss man aber schon sehr viele Aktien des Unternehmens haben, um damit reich zu werden.</p>
<p>Und schließlich: immer daran denken, dass ich auf die Kapitalerträge Steuern zahlen muss!</p>
<blockquote><p>Und dann kommt auch noch die <a href="https://lukinski.de/viva-la-inflation-geldentwertung-immobilienfinanzierung-eigentuemer/" data-type="post" data-id="46408">Inflation</a>. Tipp, Immobilien = Inflationsschutz.</p></blockquote>
<h3>Mehr Zahlen und Fakten?</h3>
<p>Interessante Daten und Fakten finden Sie auch hier:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/geld-anlegen-kapitalanlage-zinsen-statistik/" data-type="post" data-id="10833">Geld anlegen / Kapitalanlage</a> &#8211; Statistiken</li>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien-statistik-haus-wohnung-kapitalanlage-demografie-und-quadratmeterpreis/" data-type="post" data-id="5768">Immobilienmarkt</a> &#8211; Statistiken</li>
<li><a href="https://lukinski.de/erbe-und-erbschaft-in-deutschland-immobilien-statistik-studien/" data-type="post" data-id="10775">Erbe und Erbschaft</a> &#8211; Statistiken</li>
</ul>
<h2>Gold oder Immobilie: Wo ist mein Geld sicher?</h2>
<p>Kurz noch zu Anlagen in Edelmetallen und Rohstoffen:</p>
<h3>Gold und Edelmetalle: Risikofaktoren</h3>
<p>Edelmetalle, vor allem Gold, gelten einigermaßen zu Recht als sichere Anlage. Aber: die Wertsteigerung ist nur in ausgeprägten Krisenzeit sehr hoch. Ansonsten steigt man zurzeit auf einem hohen Preisniveau ein und hat eine nur geringe, allerdings sichere, Wertentwicklung. Rohstoffe (z.B. Lithium) sind eine ganz komplizierte Geschichte. Hier gilt noch viel mehr als bei <a href="https://lukinski.de/vermoegensaufbau-immobilie-aktien-kryptowaehrung-kapitalaufbau-20-30-40-jahren-tipps/" data-type="post" data-id="42011">Aktien</a>: Das ist ausschließlich etwas für Experten mit einem großen Marktüberblick und Sachkenntnis. Das Risiko für Verluste seines Geldes ist hier besonders hoch.</p>
<h3>&#8222;Wirklich sichere Kapitalanlage&#8220; &#8211; Kapitalanlage Immobilie</h3>
<p>Frage: Gibt es so etwas wie eine &#8222;wirklich sichere Kapitalanlage&#8220;? Wie verhält es sich im Hinblick auf Sicherheit, zum Beispiel beim Vergleich von Aktien und Immobilien?</p>
<p>Grundsätzlich gilt die Regel: je höher die Sicherheit bei der Kapitalanlage, desto geringer ist die Möglichkeit, &#8222;das große Geld&#8220; zu machen. Sicherheit reduziert die Ertragschance. Tatsächlich sind Immobilien als Kapitalanlage schon eine sehr sichere Sache, wenn man einige grundlegende Dinge beachtet. Dazu gehört etwa die Überlegung, ob die Immobilie, in die man sein Kapital anlegen will, in einer Region mit großem Wertzuwachs liegt. Außerdem muss der Kaufpreis passen und der Zustand der Immobilie sollte so sein, dass man nicht noch &#8222;ohne Ende&#8220; Geld in die Modernisierung stecken muss.</p>
<p>Wie bei der Aktie sollte man auch bei der Immobilie davon ausgehen, dass man für das Erzielen von Kapitalerträgen eine lange Anlagezeit im Blick haben sollte. Aber immerhin sind Gewinne, die man beim Verkauf einer Immobilie nach zehn Jahren erzielt, steuerfrei! Bei einer Immobilie &#8211; wenn ich sie vermiete &#8211; bekomme ich meine Mieteinnahmen. Die muss ich zwar auch versteuern, aber ich kann die Steuerlast senken, wenn ich unter anderem Ausgaben für <a href="https://lukinski.de/modernisierung-weg-einer-immobilie/" data-type="post" data-id="4492">Modernisierung</a> usw. dagegen rechne. Ganz grob gesagt heißt das: Der Staat unterstützt mich bei der Werterhaltung und Werterhöhung meiner Kapitalanlage.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15135" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/04/maxvorstadt-muenchen-bayern-wohnen-leben-immobilien-kaufen-wohnung-grundstueck-haus-mehrfamilienhaus-altbau-himmel.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Wert einer Immobilie richtig messen</h2>
<p>Frage: Sicher braucht man einiges Grundwissen, um mit Kapitalanlage &#8211; egal welchen &#8211; Gewinne zu erwirtschaften. Wie entsteht eigentlich der <a href="https://lukinski.de/bewertungsfaktor-einer-immobilie/" data-type="post" data-id="4429">Wert einer Immobilie</a> und wie wird er gemessen?</p>
<p>Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich mache es hier mal kurz und einfach: Eine Rolle spielt der Wert des Grundstücks (meist in € pro Quadratmeter). Dazu kommt die Größe des Hauses, wie alt es ist und in welchem Zustand sich das Haus befindet. Auch das Alter der technischen Anlagen (<a href="https://lukinski.de/heizung-solar-oel-gas-warmepumpe-pellets-kosten-arten-staatliche-foerderung/" data-type="post" data-id="22992">Heizung</a>, Wasser- und Stromleitungen) spielt eine Rolle. Essenziell: die Lage! Es macht einen großen Unterschied, ob das Haus in der Nähe begehrter Städte oder ganz weit davon entfernt liegt. B</p>
<p>Wenn man eine <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-kosten-makler-vermietung-eigentumswohnung/" data-type="post" data-id="3154">Eigentumswohnung</a> als Kapitalanlage kaufen will, gilt so ziemlich das Gleiche. Etwas anders ist es bei Immobilien, die der Kapitalanleger nicht selbst bewohnt. Bei einer vermieteten Wohnung oder gar einem Mietshaus kommt als Bewertungsgrundlage noch der sogenannte <a href="https://lukinski.de/ertragswertverfahren-wohnung-haus-mehrfamilienhaus-immobilienbewertung/" data-type="post" data-id="190">Ertragswert</a> hinzu. Diesen zu berechnen, ist in jedem Fall Sache von Immobilien-Experten.</p>
<h3>Profitables Immobilieninvestment: 3 Faktoren</h3>
<p>Frage: Was macht ein profitables Immobilieninvestment aus? Auf welche drei Faktoren sollte man achten?</p>
<p>Ganz gleich, ob man in der Immobilie selbst wohnen möchte oder sie vermietet: Wer in eine Immobilie investiert, sollte zusehen, dass sie eine für ihren Zweck optimale Lage hat. Dazu gehört meist die Nähe zu Geschäften des täglichen Bedarfs und zu öffentlichen Einrichtungen wie Schulen usw.</p>
<p>Zweitens sollte die <a href="https://lukinski.de/immobilien-lage-investieren-lukinski-rating-kapitalanlage-atlas-deutschland/" data-type="post" data-id="46522">Lage</a> so sein, dass sie über viele Jahre hinweg gleichbleibend oder sogar stärker werdend begehrt ist. Wenn auch in &#8211; sagen wir &#8211; 25 Jahren immer noch Zuzug in die Region meiner Immobilie zu erwarten ist, dann sichert das eine ordentliche Wertsteigerung und leichte Verkaufsmöglichkeit.</p>
<p>Schließlich müssen Kaufpreis und Zustand der Immobilie zusammenpassen. Ich sage also bewusst nicht, dass eine Immobilie immer besonders billig oder teuer sein muss, um etwas für sein Geld zu bekommen. So kann ich etwa Nachteile in der Lage oder im Zustand der Immobilie durch einen geringeren Kaufpreis ausgleichen. Eine besonders teure Immobilie hingegen muss schon eine Menge an Vorzügen haben, damit ich in ihr eine lukrative Kapitalanlage bekomme.</p>
<p>Für nicht selbst genutzte Immobilien &#8211; und das meint man in der Regel, wenn man von Immobilien als Kapitalanlage spricht &#8211; gilt das alles ebenfalls. Hier sollte man vor allem auf das sogenannte &#8222;Mietausfall-Risiko&#8220; schauen. Der Kapitalanleger sollte sich zeigen lassen, wie häufig Mieter in dem Haus/der Wohnung wechseln und ob es Leerstände gibt. Denn nur ein vermietetes Objekt taugt als Kapitalanlage.</p>
<h3>Krisenzeiten und Gold: Deine Erfahrungen?</h3>
<p>Frage: In Krisenzeiten wird immer Gold als sichere Kapitalanlage empfohlen. Was sind da Deine Erfahrungen? Wie bewertest Du das Risiko und die Chancen, mit Gold-Anlagen Gewinne zu erwirtschaften?</p>
<p>Angedeutet habe ich das ja schon weiter oben: Ich halte von Gold als Anlage sehr wenig bis nichts. Es gibt sehr aussagefähige Statistiken, die zeigen, dass die Wertentwicklung von Gold im Vergleich zu Immobilien bei gleicher Anlagedauer deutlich schwächer ist. Vielleicht ist aber der größte Unterschied, dass ich den Gewinn aus einer Anlage in Gold erst dann erziele, wenn ich das Gold wieder verkaufe. Ansonsten liegt das Gold im Tresor und wirft in dieser Zeit kein Geld ab.</p>
<p>Das &#8222;Beton-Gold&#8220; hingegen, also eine (Vermiet-)Immobilie, bringt mir auch Geld, wenn ich es nicht verkaufe. Monat für Monat bekomme ich Miete. Das ist, wenn man so will, der Zinssatz für mein angelegtes Kapital. Habe ich die Immobilie richtig gewählt, dann bekomme ich bei Verkauf noch einen ordentlichen Gewinn obendrauf &#8211; oft sogar steuerfrei.</p>
<h3>Wie funktioniert so ein Fond?</h3>
<p>Frage: Bei vielen Deutschen sind mittlerweile Fondsanlagen sehr beliebt. Wie funktioniert so ein Fond? Wie arbeitet ein Immobilienfonds?</p>
<p>Ein Fond ist zu verstehen wie ein Topf, in dem viele Anteile an Unternehmen oder auch Immobilien versammelt sind. Diese Anteile bleiben solange in diesem Topf, wie sie eine positive Wertentwicklung haben bzw. eine entsprechend sichere Aussicht darauf. Ist unter diesen Anteilen irgendwann ein &#8222;faules Ei&#8220;, wird es heraus genommen und durch ein neues, besseres ersetzt. Da macht ein Fondmanager, der jeden Tag prüft, wie sich die einzelnen Werte im Fond entwickeln.</p>
<p>Jetzt gibt es &#8211; sowohl bei Aktien als auch bei Immobilienfonds &#8211; offene und geschlossene Systeme. Der Unterschied liegt darin, dass bei einem &#8222;geschlossenen Fond&#8220; die Anzahl der ausgegebenen Anteilsscheine bzw. die eingeworbene Kapitalsumme begrenzt ist. Wenn die gewünschte Zahl erreicht ist, wird der Fond geschlossen. Das wird dann problematisch, wenn die Unternehmen oder Immobilien, deren Werte den Fond ausmachen, in wirtschaftliche Schieflage geraten. Wenn also die Unternehmen keine Gewinne mehr erzielen oder die Immobilien keine Mieteinnahmen mehr haben. Da kein neues Kapital mehr in den Fond hineinkommen kann, werden die ursprünglich eingelagerten Gelder &#8211; also das Kapital der Anleger &#8211; genutzt, um die Kosten der Unternehmen/Immobilien zu begleichen. Schlimmstenfalls ist das Geld dann schlicht verloren.</p>
<h2>Gewinne aus Kapitalanlagen: Abgaben und Rendite</h2>
<p>Frage: Was passiert mit dem Gewinn, den meine Kapitalanlage bringt? Welche steuerlichen und rechtlichen Dinge muss ich beachten? Wie errechnet sich die <a href="https://lukinski.de/mietrendite-kaufpreisfaktor-erklaert-berechnen-schnelle-bewertung-vergleich/" data-type="post" data-id="46441">Rendite</a> und was bleibt von meinem Gewinn übrig?</p>
<h3>Mietrendite, Gewinn und &#8222;Ihr Mieter bezahlt&#8220; die Kosten</h3>
<p>Auch hier wieder eine einfache Antwort: Gewinne aus Kapitalanlagen müssen in Deutschland versteuert werden. Wie und in welcher Höhe weiß ein Steuerberater am besten. Grundsätzlich gibt es Freibeträge, also Teile des Gewinns aus Kapitalanlagen, den ich nicht versteuern muss. Wenn man aber größere Beträge anlegt und daraus auch spürbare Gewinne erhält, kommt man um die Versteuerung nicht herum.</p>
<p>Bei Immobilien, die ich kaufe um sie zu vermieten, gibt es immerhin die Möglichkeit, die erzielten Mieteinnahmen mit Investitionen in die Immobilie zu verrechnen. Das hat den Vorteil, dass ich den Wert der Immobilie erhalte, vielleicht sogar steigere. Der eigentliche Gewinn ergibt sich, wenn ich die Immobilie nach Ablauf einer Frist von mindestens zehn Jahre wieder verkaufe und die Immobilie eine Wertsteigerung erfahren hat. Die Differenz zu Kauf- und Verkaufspreis fließt steuerfrei in meine Tasche. Bei einer selbst bewohnten Immobilie unabhängig vom Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf, bei der vermieteten Immobilie nach zehn Jahren.</p>
<h3>Formel: Rendite einer Immobilie (Kapitalanlage / Vermietung)</h3>
<p>Die Rendite schließlich ist der Ertrag, den mein Kapital in einem bestimmten Zeitraum einbringt. Zur Berechnung werden alle Einnahmen und Kosten herangezogen, die ich für meine Kapitalanlage aufbringen muss. Eine sehr einfache Rechnung bei Immobilien ist die Bruttomietrendite. Hier mal die Formel:</p>
<blockquote><p>100 x Jahresnettokaltmiete / Kaufpreis des Objekts = Bruttomietrendite in %</p></blockquote>
<p>Nettomietrenditen und Eigenkapitalrenditen sind ebenfalls gängige Größen zur Bestimmung der Werthaltigkeit einer Immobilie als Kapitalanlage. Ich empfehle immer, sich von seinem Makler die entsprechenden Werte ausrechnen zu lassen und damit auch verschiedene Immobilien in ihrer Qualität als Kapitalanlage zu vergleichen. Das ist sehr spannend!</p>
<h3>Steuern sparen mit Holding-Modell</h3>
<p>Besonders beliebt im Kontext einer <a href="https://lukinski.de/immobilien-holding-schachtelprivileg-wenig-steuern-verkauf/">Immobilien Holding</a> mit Steuervergünstigung in Deutschland dank <a href="https://lukinski.de/immobilien-holding-schachtelprivileg-wenig-steuern-verkauf/">Schachtelprivileg</a>. So zahlen Sie bei <a href="https://lukinski.de/share-deal-bei-immobilien-firma-verkaufen-statt-immobilie-steuern-sparen/">Share Deals</a> nur 1,54% Steuern. Hier als kleine Infografik visualisiert:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15135" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/london-bridge-tower-city-stadt-realtor-makler-real-estates-immobilie-kaufen-mieten-verkaufen-kapitalanlage-investment-day-sunrise.jpg" alt="" width="800" height="800" /></p>
<h2>Ja oder nein? Immobilie als Kapitalanlage</h2>
<p>Frage: Wenn ich mich dann für eine Immobilie als Kapitalanlage entschieden habe &#8211; und das wird ja immer beliebter in Deutschland &#8211; wo soll ich mich nach einem passenden Objekt umschauen? Die großen <a href="https://lukinski.de/vergleich-metropolen-deutschland-berlin-hamburg-muenchen-lukinski-rating/" data-type="post" data-id="46544">Städte in Deutschland</a> sind ja durch die große Nachfrage schon sehr teuer geworden, oder?</p>
<p>Das ist leider &#8211; aus Sicht der Käufer &#8211; wahr. Natürlich gibt es immer wieder auch im direkten Ballungsraum &#8222;Schnäppchen&#8220;. Dazu muss man aber entweder selbst den &#8222;richtigen Riecher&#8220; haben, oder einen Immobilienmakler, der sehr dicht im Markt vernetzt ist.</p>
<p>Wer sich für ein Haus oder eine Wohnung etwas abseits der Zentren interessiert, sollte aber immer darauf achten, dass die Verkehrsanbindung gut ist und im Ort selbst eine gute Infrastruktur an Schulen, Geschäften usw. vorhanden ist. Dann nämlich werden auch auf längere Sicht weiter Menschen dort wohnen und Immobilien kaufen wollen. Das wiederum bedeutet steigende Preise und damit eine gute Wertsteigerung der Immobilie als Kapitalanlage.</p>
<h3>Lesen Sie hier Teil 1: &#8222;Kapitalanlage Immobilie&#8220;</h3>
<p>Tipp! Lesen Sie hier den 1 von 2 Teilen: Klassisch oder exotisch investieren &#8211; Welche Immobilie taugt als Kapitalanlage?</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/klassisch-exotisch-immobilie-kapitalanlage-geldanlage-interview/" data-type="post" data-id="10866">Klassisch oder exotisch investieren</a></li>
</ul>
<h3>Video &#8211; So entsteht Beton, bevor es zu &#8222;Gold&#8220; wird</h3>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Beton: Das Graue Gold | Wie geht das? | NDR Doku" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/bFNtp2IhTLI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Wo investieren? Lukinski Rating</h2>
<p>Immobilien Lage &#8211; Lage macht den Unterschied, zwischen Investitionen mit Ziel Rendite (direkte Einnahmen, meist B- und C-Lagen) oder in eine Investment Immobilie (&#8222;Spekulation&#8220; auf Wertsteigerung, A-Lagen). Das aktuelle Lukinski Rating 09/21 zur Attraktivität von Städten in Deutschland, über 40.000 Einwohnern. Danach wird es interessant, denn wir werfen einen Blick auf die Hidden Champions, mit top <a href="https://lukinski.de/top-a-ratings-hidden-champions-kapitalanlagen-deutschland-lukinski-rating/" data-type="post" data-id="46548">Lukinski A+ Rating</a> und <a href="https://lukinski.de/risk-champions-schlechteste-d-ratings-deutschland-d-lukinski-rating/" data-type="post" data-id="46549">D- Rating</a> und höherem Risiko.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien-lage-investieren-lukinski-rating-kapitalanlage-atlas-deutschland/" data-type="post" data-id="46522">Wo investieren?</a> &#8211; Städte, Lage und Ratings</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bestand oder Neubau kaufen? Vorteile und Nachteile erklärt &#8211; Definition &#038; Empfehlung</title>
		<link>https://lukinski.de/bestand-neubau-kaufen-vorteile-nachteile-erklaert-definition-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 05:49:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bestand oder Neubau &#8211; Beim Immobilienkauf können Sie sich zwischen zwei Immobilientypen entscheiden: Bestandimmobilien und Neubau Immobilien. Beide bringen ihre eigenen Vorteile und Nachteile mit sich. Vor allem Ihre persönliche Anlagestrategie und Ihre persönlichen Ziele sind hierfür ausschlaggebend. Ob Eigennutz oder Kapitalanleger, erfahren Sie hier mehr über die Vorteile und Nachteile von Bestand und Neubau [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bestand oder Neubau &#8211; Beim <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="10824">Immobilienkauf </a>können Sie sich zwischen zwei Immobilientypen entscheiden: Bestandimmobilien und Neubau Immobilien. Beide bringen ihre eigenen Vorteile und Nachteile mit sich. Vor allem Ihre persönliche Anlagestrategie und Ihre persönlichen Ziele sind hierfür ausschlaggebend. Ob <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="46254">Eigennutz oder Kapitalanleger</a>, erfahren Sie hier mehr über die Vorteile und Nachteile von Bestand und Neubau inklusive Empfehlung.</p>
<h2>Bestandsimmobilie kaufen: Von Altbau bis kaum gebraucht</h2>
<p>Bei einer Bestandsimmobilie handelt es sich um ein bereits fertig gebautes Projekt &#8211; sei es ein Haus, eine Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus. Hierbei kann sich das Baujahr der Immobilie immens unterscheiden. Im Vergleich zum Neubau ist hier das Hauptcharakteristikum, dass die Immobilie bewohnt ist oder in der Vergangenheit bereits bewohnt wurde. Hier die Vorteile und Nachteile gegenüber gestellt.</p>
<h3>Vorteile: Geringer Kaufpreis, hohe Mietrendite</h3>
<p>Im Vergleich zu Neubau sind Bestandsimmobilien im Erwerb weitaus günstiger.  Mehr zum <a href="https://lukinski.de/ertragswertverfahren-wohnung-haus-mehrfamilienhaus-immobilienbewertung/">Ertragswert berechnen</a> und wann es zur Anwendung kommt.Der geringe <a href="https://lukinski.de/kaufpreis-ermitteln-wichtigsten-kriterien-finanzierung-bonitaet-eigenkapital/" data-type="post" data-id="47716">Kaufpreis</a> kommt auch mit geringeren Kaufnebenkosten einher. Das wirkt sich vor allem bei der Finanzierung des Objektes positiv aus. So ist hier weitaus weniger <a href="https://lukinski.de/kapitalanlage-immobilie-finanzierung-darlehen-und-eigenkapital/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="9396">Eigenkapital</a> nötig, als beim Erwerb eines Neubaus.</p>
<p>Alle Vorteile im Überblick:</p>
<ul>
<li>Geringer Kaufpreis</li>
<li>Weniger Kaufnebenkosten</li>
<li>Wenig Eigenkapital nötig</li>
<li>Hohe Mietrendite</li>
<li>Einzugsbereit</li>
</ul>
<h3>Nachteile: Hohe Kosten für Instandhaltung &amp; Reparaturen</h3>
<p>Bei vielen Bestandsimmobilien handelt es sich um Altbau &#8211; also um Immobilien mit Baujahr bis 1953. Das hohe Alter dieser Häuser und Wohnungen führt häufig zu hohen Instandhaltungskosten. Auch Reparaturen fallen nach dem Kauf häufig und regelmäßig an. Das machen sich einige Immobilieninvestoren zu Nutzen. Sie kaufen also eine Bestandsimmobilie, <a href="https://lukinski.de/sanierung-immobilie-haus-instandsetzung-modernisierung-wertsteigerung/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="3108">sanieren</a> und <a href="https://lukinski.de/haus-umbauen-wert-steigern-verkauf-analyse-renovierung-kosten-vorgehen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="3116">renovieren</a> diese und vermieten sie schließlich mit hoher Mietrendite.</p>
<p>Hier die Nachteile:</p>
<ul>
<li>Hohe Instandhaltungs- und Reparaturkosten</li>
<li>Technische Prüfung vor dem Kauf</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-346727" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2026/04/bestand-neubau-kaufen-vorteile-nachteile-erklaert-definition-empfehlun.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2026/04/bestand-neubau-kaufen-vorteile-nachteile-erklaert-definition-empfehlun.jpg 1200w, https://lukinski.de/wp-content/uploads/2026/04/bestand-neubau-kaufen-vorteile-nachteile-erklaert-definition-empfehlun-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h2>Neubauimmobilie kaufen: Frisch gebaut &amp; unbewohnt</h2>
<p>Natürlich steht Ihnen auch die Option offen in Neubau zu investieren. Hierbei handelt es sich um Gebäude, die entweder komplett neu errichtet und noch nicht bewohnt wurden, oder um Immobilien, die sich noch in der Bauphase befinden.</p>
<h3>Vorteile von neuen Immobilien: Moderne Technik, keine Reparaturkosten</h3>
<p>Da es sich bei den Neubauimmobilien um komplett neu gebaute Objekte handelt, fallen hier kaum Reparaturkosten nach dem Kauf an. Die Technik ist auf dem neusten Stand und Gebrauchsspuren sind nicht vorhanden. Je nach Bauphase können Sie zudem bei der Gestaltung des <a href="https://lukinski.de/innenausbau-neubau-sanierung/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="626">Innenausbaus</a> mitbestimmen.</p>
<p>Über folgende Vorteile können Sie sich beim Kauf einer neuen und noch unbewohnten Immobilie freuen:</p>
<ul>
<li>Hoher Technikstandard</li>
<li>Geringes Risiko für <a href="https://lukinski.de/schoenheitsreparaturen-definition-vorgaben-mietrecht-fristen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="10740">Reparaturen</a></li>
<li>Geringe Instandhaltungskosten</li>
<li>Mitbestimmung in der Bauphase</li>
</ul>
<h3>Nachteile von neuen Immobilien: Hoher Kaufpreis mit hohem Wertverlust</h3>
<p>Gleichzeitig sind die Investitionskosten bei Neubau deutlich höher. Der <a href="https://lukinski.de/kaufpreis-ermitteln-wichtigsten-kriterien-finanzierung-bonitaet-eigenkapital/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="47716">Kaufpreis</a> liegt weit über dem von Bestandsimmobilien. Das führt auch zu höheren Kaufnebenkosten und einem erhöhten Eigenkapitaleinsatz. Dabei ist die <a href="https://lukinski.de/mietrendite-kaufpreisfaktor-erklaert-berechnen-schnelle-bewertung-vergleich/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="46441">Mietrendite</a> sehr gering und der Wert der Immobilie sinkt nach dem Ersteinzug rapide ab.</p>
<p>Hier also die Nachteile:</p>
<ul>
<li>Hoher Kaufpreis und hohe Kaufnebenkosten</li>
<li>Hoher Wertverlust nach Ersteinzug</li>
<li>Geringe Mietrendite</li>
<li>Nicht direkt bewohnbar, wenn noch in Bauphase</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-346727" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/05/berlin-tiergarten-wohnen-haus-wohnung-grundstueck-quadratmeterpreise-tipps-immobilie-kaufen-neubau.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Fazit: Bestand oder Neubau kaufen?</h2>
<p>Die Antwort auf diese Frage hängt von Ihren persönlichen Zielen ab. Möchten Sie eine <a href="https://lukinski.de/investment-immobilie-rendite-immobilie-vorteile-nachteile-anlageformen-vergleich/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="47598">Renditeimmobilie</a> kaufen, dann sollten Sie sich Bestandsimmobilien in B- und C-Lagen anschauen. Vor allem wenn es sich um Ihre <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="46254">erste Immobilieninvestition</a> handelt, empfiehlt es sich in Bestandsimmobilien zu investieren. Ist Ihnen vor allem ein hoher technischer Standard wichtig und ein Mitspracherecht im Innenausbau, dann sind Neubauten das Richtige für Sie.</p>
<p>Noch mehr Fakten zu Neubau und Bestandsimmobilie finden Sie jetzt auf meinem neuen Projekt für Immobilienkäufer (Immobilien-Erfahrung.de):</p>
<ul>
<li><a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/bestand-neubau-immobilie-vorteile-nachteile-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">Bestand oder Neubau Immobilie? Vorteile, Nachteile und Empfehlung</a> (extern)</li>
</ul>
<p>Wenn Sie noch mehr zum Thema Kauf einer Immobilie lernen wollen, egal ob <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/eigennutz-immobilie-kapitalanlage-vorteile-nachteile-einfach-erklaert/" target="_blank" rel="noopener">Eigennutz oder Kapitalanlage</a>, zahlreiche Artikel, Ratgeber zum Thema <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/vermietet-unvermietet-kaufen-renovierung-mietvertraege-neuvermietung-vorteile-nachteile/" target="_blank" rel="noopener">vermietet vs unvermietet</a>, sowie Checklisten, alles kostenlos und 24 Stunden online abrufbar, bei uns!</p>
<p>Wohnung, Haus, Mehrfamilienhaus, alles für Immobilien Einsteiger!</p>
<p>Jetzt neu auf Immobilien-Erfahrung.de:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/wohnung-kaufen/" target="_blank" rel="noopener">Immobilie kaufen: lernen</a> &#8211; extern</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Investment Immobilie oder Rendite Immobilie? Vorteile und Nachteile &#8211; Anlageformen im Vergleich</title>
		<link>https://lukinski.de/investment-immobilie-rendite-immobilie-vorteile-nachteile-anlageformen-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 09:02:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Frage nach Investment Immobilie oder Rendite Immobilie ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Strategie — und sie entscheidet darüber, wie schnell Sie ein Portfolio aufbauen können. Während die eine Form auf langfristige Wertsteigerung in Top-Lagen setzt, liefert die andere monatlichen Cashflow zur Tilgung. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, sollte beide Konzepte verstehen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach <strong>Investment Immobilie oder Rendite Immobilie</strong> ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Strategie — und sie entscheidet darüber, wie schnell Sie ein Portfolio aufbauen können. Während die eine Form auf langfristige Wertsteigerung in Top-Lagen setzt, liefert die andere monatlichen Cashflow zur Tilgung. Wer eine <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Immobilie als Kapitalanlage</a> kauft, sollte beide Konzepte verstehen, denn die richtige Reihenfolge entscheidet über Bonität, Steuerlast und Vermögensaufbau. In diesem Ratgeber vergleichen wir beide Anlageformen mit konkreten Zahlen, Hebel-Rechnung, Stresstest und Off-Market-Perspektive — ergänzt durch unsere Rechner für <a href="https://lukinski.de/bruttorendite/">Bruttorendite</a>, <a href="https://lukinski.de/nettorendite/">Nettorendite</a> und <a href="https://lukinski.de/cashflow/">Cashflow</a>.</p>
<h2>Definition: Was unterscheidet beide Anlageformen?</h2>
<p>Beide Begriffe meinen Kapitalanlagen — aber mit grundverschiedener Renditequelle. Die Unterscheidung ist entscheidend, weil sie Lage, Finanzierung, Steuerlast und Haltedauer komplett anders prägt. Wer beides verwechselt, kauft das falsche Objekt am falschen Punkt der eigenen Karriere.</p>
<h3>Investment Immobilie: Wertsteigerung als Primärziel</h3>
<p>Bei einer Investment Immobilie steht der Verkaufsgewinn nach Jahren der Wertsteigerung im Vordergrund. Die laufende Mietrendite ist sekundär — oft liegt sie in echten A-Lagen wie München-Schwabing, Hamburg-HafenCity oder Frankfurt-Westend bei nur 2,0 bis 3,0 % brutto. Der Investor akzeptiert diesen niedrigen Cashflow, weil er auf Wertzuwächse von 3–6 % p.a. spekuliert und mit Eigenkapital die Unterdeckung ausgleicht. Im Premium-Segment dominiert der <strong>Off-Market-Zugang</strong> — die besten Objekte werden nie inseriert, sondern direkt unter Investoren weitergereicht.</p>
<ul>
<li><strong>Lage:</strong> A-Lage in Metropolen, hochwertige Stadtteile</li>
<li><strong>Bruttorendite:</strong> typischerweise 2–3 %</li>
<li><strong>Kaufpreisfaktor:</strong> 30 bis 45 (siehe <a href="https://lukinski.de/kaufpreisfaktor/">Kaufpreisfaktor berechnen</a>)</li>
<li><strong>Haltedauer:</strong> mindestens 10 Jahre wegen <a href="https://lukinski.de/spekulationssteuer-immobilie-verkauf-grundstueck-wohnung-haus-hoehe-frist/">Spekulationssteuer</a></li>
<li><strong>Cashflow:</strong> oft negativ oder schwarze Null</li>
<li><strong>Zugang:</strong> häufig Off-Market, nicht öffentlich gelistet</li>
</ul>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2025/03/groko-leaks-sondervermoegen-baupolitik-zinsentwicklung-sonderabschreibungen-video-immobilien-kauf-investment-analyse-lukinski.jpg" alt="GroKo-Leaks x YouTube: Sondervermögen, Baupolitik, Zinsen - Analyse für Erstkäufer und Investoren" loading="lazy"/></figure>
<h3>Rendite Immobilie: Cashflow als Primärziel</h3>
<p>Die Rendite Immobilie erwirtschaftet ab dem ersten Monat einen positiven Überschuss aus Mieteinnahmen nach Abzug von Zins, Tilgung und Bewirtschaftung. Diese Objekte finden sich selten in A-Lagen — sondern in soliden B- und C-Lagen mit stabiler Mieternachfrage. Die Bruttorendite liegt typischerweise zwischen 4,5 und 7 %, der Kaufpreisfaktor zwischen 15 und 22. Die <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-eigentumswohnung/">Eigentumswohnung</a> als klassisches Renditeobjekt funktioniert hier oft genauso gut wie das Mehrfamilienhaus.</p>
<ul>
<li><strong>Lage:</strong> B+ bis C+, gute Mittelstädte, Speckgürtel</li>
<li><strong>Bruttorendite:</strong> typischerweise 4,5–7 %</li>
<li><strong>Kaufpreisfaktor:</strong> 15 bis 22</li>
<li><strong>Cashflow:</strong> positiv ab Monat 1</li>
<li><strong>Wertsteigerung:</strong> moderat, oft nur Inflationsausgleich</li>
<li><strong>Zugang:</strong> klassische Portale, Makler, Bestandshalter</li>
</ul>
<h2>Direkter Vergleich: Investment vs. Rendite Immobilie</h2>
<p>Die Unterschiede zeigen sich am deutlichsten in der Gegenüberstellung typischer Kennzahlen für ein vergleichbares Investitionsvolumen. Die folgende Tabelle fasst die zentralen Parameter zusammen, die jeder Käufer vor der Entscheidung kennen muss.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Investment Immobilie</th>
<th>Rendite Immobilie</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Primärziel</td>
<td>Wertsteigerung &amp; Verkaufsgewinn</td>
<td>Mietüberschuss &amp; Cashflow</td>
</tr>
<tr>
<td>Typische Lage</td>
<td>A-Lage (Metropolen)</td>
<td>B+ bis C+ Lage</td>
</tr>
<tr>
<td>Bruttorendite</td>
<td>2,0 – 3,0 %</td>
<td>4,5 – 7,0 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Wertsteigerung p.a.</td>
<td>3 – 6 %</td>
<td>1 – 2,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Realrendite (nach Inflation)</td>
<td>positiv durch Wertzuwachs</td>
<td>oft real bei null</td>
</tr>
<tr>
<td>Kaufpreisfaktor</td>
<td>30 – 45</td>
<td>15 – 22</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigenkapitalbedarf</td>
<td>hoch (oft 30 %+)</td>
<td>moderat (15–25 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>Empfohlene Tilgung</td>
<td>1,0 – 1,5 % oder endfällig</td>
<td>2,0 – 3,0 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Empfohlene Zinsbindung</td>
<td>15 – 20 Jahre</td>
<td>10 – 15 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>Cashflow Jahr 1</td>
<td>negativ bis neutral</td>
<td>positiv</td>
</tr>
<tr>
<td>Steueroptimierung</td>
<td>AfA, Verlustverrechnung, Verkauf nach 10 J.</td>
<td>AfA, laufende Werbungskosten</td>
</tr>
<tr>
<td>Risiko</td>
<td>Lagezyklus, Zinsänderung, Liquidität</td>
<td>Mietausfall, Instandhaltung</td>
</tr>
<tr>
<td>Zugang</td>
<td>oft Off-Market</td>
<td>Portal, Makler, Bestand</td>
</tr>
<tr>
<td>Geeignet für</td>
<td>Investor mit hohem EK &amp; Spitzensteuersatz</td>
<td>Einsteiger, Portfolio-Aufbau</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Rechenbeispiel: 300.000 € Kaufpreis im Vergleich</h2>
<p>Ein Zahlenbeispiel macht den Unterschied greifbar — beide Objekte mit 300.000 € Kaufpreis, 20 % Eigenkapital (60.000 €), 240.000 € Darlehen, 3,8 % Zins, 2 % Tilgung. Die <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten</a> liegen bei rund 10–12 %, die <a href="https://lukinski.de/notarkosten/">Notarkosten</a> bei etwa 1,5 %.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>A-Lage Investment</th>
<th>B-Lage Rendite</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Kaufpreis</td>
<td>300.000 €</td>
<td>300.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigenkapital</td>
<td>60.000 €</td>
<td>60.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Jahreskaltmiete</td>
<td>7.800 € (2,6 %)</td>
<td>17.400 € (5,8 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>Annuität (Zins+Tilgung)</td>
<td>13.920 €</td>
<td>13.920 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewirtschaftung (20 %)</td>
<td>1.560 €</td>
<td>3.480 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Cashflow vor Steuer</td>
<td>– 7.680 €</td>
<td>+ 0 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Tilgung 10 Jahre</td>
<td>+ 58.000 €</td>
<td>+ 58.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Wertsteigerung 10 J. (4 % / 1,5 %)</td>
<td>+ 144.000 €</td>
<td>+ 48.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Unterdeckung 10 J.</td>
<td>– 76.800 €</td>
<td>0 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vermögenszuwachs gesamt</strong></td>
<td><strong>+ 125.200 €</strong></td>
<td><strong>+ 106.000 €</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>EK-Rendite p.a.</strong></td>
<td><strong>~ 13,1 %</strong></td>
<td><strong>~ 11,1 %</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote><p>Cashflow rettet das Portfolio, Wertsteigerung bereichert es. Wer keine Liquiditätsreserve für negative Cashflows hat, sollte nie ein Investment-Objekt als ersten Kauf wählen — die Bank merkt jede Überziehung.</p></blockquote>
<h3>Hebel-Effekt: Warum Immobilien jeden ETF schlagen können</h3>
<p>Der entscheidende Vorteil der Immobilie gegenüber Aktien oder ETF ist der <strong>Fremdkapital-Hebel</strong>. Mit 60.000 € Eigenkapital bewegen Sie ein 300.000 €-Objekt — und kassieren die Wertsteigerung auf den vollen Wert. Steigt das Investment-Objekt um 4 % p.a., entspricht das einer Eigenkapitalrendite von rund 20 % brutto allein aus dem Wertzuwachs. Kein ETF kann das replizieren, weil Lombardkredite teurer und kürzer laufen.</p>
<h2>Vergleich mit anderen Anlageformen</h2>
<p>Wer die Wahl zwischen Investment- und Rendite-Immobilie trifft, sollte auch wissen, wie sich beide gegen alternative Kapitalanlagen schlagen. Die folgende Übersicht zeigt die Realität — nicht die Marketing-Versprechen.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Anlageform</th>
<th>Rendite p.a.</th>
<th>Hebel</th>
<th>Steuer</th>
<th>Liquidität</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Investment Immobilie</td>
<td>5–10 % (mit Hebel 12–20 %)</td>
<td>ja, 4–7×</td>
<td>steuerfrei nach 10 J.</td>
<td>niedrig</td>
</tr>
<tr>
<td>Rendite Immobilie</td>
<td>4–8 % (mit Hebel 8–14 %)</td>
<td>ja, 4–6×</td>
<td>laufend Einkommensteuer</td>
<td>niedrig</td>
</tr>
<tr>
<td>ETF (MSCI World)</td>
<td>6–8 % langfristig</td>
<td>nein</td>
<td>Abgeltungsteuer 26,4 %</td>
<td>hoch</td>
</tr>
<tr>
<td>REIT / Immobilien-Aktie</td>
<td>3–6 % Dividende</td>
<td>nein</td>
<td>Abgeltungsteuer 26,4 %</td>
<td>hoch</td>
</tr>
<tr>
<td>Immobilien-Crowdinvesting</td>
<td>5–7 %</td>
<td>nein</td>
<td>Einkommensteuer</td>
<td>mittel</td>
</tr>
<tr>
<td>Tagesgeld / Festgeld</td>
<td>2–3 %</td>
<td>nein</td>
<td>Abgeltungsteuer</td>
<td>sehr hoch</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Steuerliche Behandlung im Vergleich</h2>
<p>Die steuerliche Wirkung beider Modelle ist sehr unterschiedlich — und oft entscheidender als die Bruttorendite selbst. Drei Hebel sind zentral: AfA, Werbungskosten und Spekulationsfrist. Ein vierter Hebel — die Denkmal-AfA — ist für die Lukinski-Klientel besonders relevant.</p>
<h3>Abschreibung (AfA) nach § 7 EStG</h3>
<p>Auf den Gebäudeanteil (nicht den Grundstücksanteil) können Vermieter linear 2 % bei Bestandsobjekten oder 3 % bei Neubauten p.a. abschreiben. Bei einem Gebäudeanteil von 240.000 € sind das 4.800 € bzw. 7.200 € steuerlich abzugsfähiger Aufwand pro Jahr — ohne realen Mittelabfluss. Bei einem Spitzensteuersatz von 42 % entspricht das einer realen Steuerersparnis von rund 2.000 € bzw. 3.024 € pro Jahr, ohne dass Geld fließt.</p>
<h3>Denkmal-AfA nach § 7i EStG: Der Premium-Hebel</h3>
<p>Bei denkmalgeschützten Objekten lassen sich die Sanierungskosten über 12 Jahre mit bis zu 9 % p.a. (Jahre 1–8) und 7 % p.a. (Jahre 9–12) abschreiben — zusätzlich zur normalen Gebäude-AfA. Bei 200.000 € Sanierungsanteil sind das 18.000 € pro Jahr steuerlich absetzbar. Bei 42 % Spitzensteuersatz: 7.560 € reale Ersparnis. Genau hier setzt die <a href="https://lukinski.de/denkmalimmobilie/">Denkmalimmobilie</a> als Kapitalanlage an.</p>
<h3>Werbungskosten und Verlustverrechnung</h3>
<p>Schuldzinsen, <a href="https://lukinski.de/instandhaltungsrucklage/">Instandhaltungsrücklage</a>, <a href="https://lukinski.de/maklerprovision/">Maklerprovision</a>, Hausgeld und Fahrtkosten zählen zu den Werbungskosten nach § 9 EStG. Bei Investment-Immobilien in A-Lage führt die Kombination aus hohen Zinsen, AfA und niedriger Miete häufig zu einem steuerlichen Verlust, der mit anderen Einkünften verrechnet werden kann — der berühmte &#8222;Steuerspar-Effekt&#8220;, der bei Spitzensteuersatz von 42 % oder 45 % Reichensteuer voll wirkt.</p>
<h3>Spekulationsfrist nach § 23 EStG</h3>
<p>Beim Verkauf vermieteter Immobilien innerhalb von 10 Jahren wird der Gewinn voll mit dem persönlichen Steuersatz belastet. Nach 10 Jahren ist der Verkauf steuerfrei — der zentrale Hebel jedes Investment-Objekts. Mehr dazu im <a href="https://lukinski.de/spekulationssteuer/">Spekulationssteuer Rechner</a> und unter <a href="https://lukinski.de/spekulationsfrist/">Spekulationsfrist berechnen</a>.</p>
<ul>
<li><strong>AfA Bestand:</strong> 2 % auf Gebäudeanteil, 50 Jahre</li>
<li><strong>AfA Neubau:</strong> 3 % auf Gebäudeanteil, 33 Jahre</li>
<li><strong>Denkmal-AfA:</strong> 9 % × 8 J. + 7 % × 4 J. auf Sanierungsanteil</li>
<li><strong>Werbungskosten:</strong> Zinsen, Hausgeld, Renovierung, Fahrten</li>
<li><strong>Spekulationsfrist:</strong> 10 Jahre<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vermögensaufbau: Immobilie, Aktien, Kryptowährung &#8230; ?! Kapitalaufbau mit 20, 30, 40 Jahren &#8211; Tipps</title>
		<link>https://lukinski.de/vermoegensaufbau-immobilie-aktien-kryptowaehrung-kapitalaufbau-20-30-40-jahren-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 10:40:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögensaufbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Vermögensaufbau – wann ist der richtige Zeitpunkt, mit dem strategischen Aufbau von Kapital zu beginnen? Mit 20, 30, 40 oder erst mit 50 Jahren? Gibt es eine Formel, klare Tipps für renditestarke Geldanlagen und welches Risiko bringt jede Anlageklasse mit sich? Hier finden Sie einen ausführlichen Praxis-Leitfaden zum Thema Vermögensaufbau – mit konkreten Rechenbeispielen, Vergleichstabellen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vermögensaufbau – wann ist der richtige Zeitpunkt, mit dem strategischen Aufbau von Kapital zu beginnen? Mit 20, 30, 40 oder erst mit 50 Jahren? Gibt es eine Formel, klare Tipps für renditestarke Geldanlagen und welches Risiko bringt jede Anlageklasse mit sich? Hier finden Sie einen ausführlichen Praxis-Leitfaden zum Thema Vermögensaufbau – mit konkreten Rechenbeispielen, Vergleichstabellen, Steuer-Hebeln und einer klaren Schritt-für-Schritt-Strategie. Speziell für Einsteiger und ambitionierte Investoren. Für den Einstieg in die Welt der Sachwerte haben wir einen separaten Guide: <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/">erste Immobilie kaufen</a> – ohne Eigenkapital und mit wenig Eigenkapital. Vom Prinzip des effektiven Sparens, über Rechenbeispiele bis zu konkreten Investment-Anstößen.</p>
<h2>Langfristig planen: Strategie für Vermögensaufbau</h2>
<p>Langfristiger Vermögensaufbau beginnt nicht erst dann, wenn das Vermögen zeitnah gebraucht wird – also kurz vor der Rente oder vor einer großen Investition. Wer zu spät startet, verschenkt den wichtigsten Hebel überhaupt: den Faktor Zeit (Zinseszins). Der erste Schritt ist mentale Klarheit: Wie viel Eigenkapital habe ich? Wie hoch ist meine Sparquote? Welche Anlageform passt zu meinem Risikoprofil? Erst danach folgen Tools wie <a href="https://lukinski.de/eigenkapital/">Eigenkapitalbedarf berechnen</a>, <a href="https://lukinski.de/bruttorendite/">Bruttorendite berechnen</a> und <a href="https://lukinski.de/nettorendite/">Nettorendite berechnen</a>.</p>
<h3>Vermögensaufbau mit 20, 30, 40, 50 Jahren?</h3>
<p>Wann sollten Sie mit dem Vermögensaufbau starten? Die einfache Antwort: so früh wie möglich. Jeder Euro, der frühzeitig investiert wird, kann durch Zinseszins, Reinvestition und Hebeleffekt ein Vielfaches erwirtschaften.</p>
<blockquote><p>Bei 10% Rendite p.a. verdoppelt sich Kapital alle ~7,2 Jahre (72er-Regel).</p></blockquote>
<p>Wer also mit 25 anfängt, hat bis 60 Jahre rund 35 Jahre Zeit – das bedeutet fast fünf Verdopplungen. Wer erst mit 50 anfängt, schafft nur eine einzige Verdopplung bis 60.</p>
<h3>Vergleich: Vermögensaufbau nach Alter (Zinseszins-Tabelle)</h3>
<p>Ausgangsbasis: einmalige Anlage von 50.000 Euro, 10% Rendite p.a. (vor Steuern), Endwert mit 60 Jahren:</p>
<table border="1" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>Startalter</th>
<th>Anlagedauer</th>
<th>Endkapital mit 60</th>
<th>Faktor</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>20 Jahre</td>
<td>40 Jahre</td>
<td>2.262.963 €</td>
<td>x 45</td>
</tr>
<tr>
<td>30 Jahre</td>
<td>30 Jahre</td>
<td>872.470 €</td>
<td>x 17</td>
</tr>
<tr>
<td>40 Jahre</td>
<td>20 Jahre</td>
<td>336.375 €</td>
<td>x 6,7</td>
</tr>
<tr>
<td>50 Jahre</td>
<td>10 Jahre</td>
<td>129.687 €</td>
<td>x 2,6</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote><p>Zeit ist Geld – aber Zinseszins ist das wahre Wunder.</p></blockquote>
<h3>Anlageklassen im Direktvergleich</h3>
<p>Die richtige Anlageform hängt nicht vom Alter ab, sondern von Eigenkapital, Risikotoleranz und Anlagehorizont. Hier der direkte Vergleich der wichtigsten Klassen:</p>
<table border="1" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>Anlageklasse</th>
<th>Min. Kapital</th>
<th>Erwartete Rendite p.a.</th>
<th>Risiko</th>
<th>Liquidität</th>
<th>Steuer</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Tagesgeld</td>
<td>1 €</td>
<td>1–3%</td>
<td>sehr niedrig</td>
<td>sofort</td>
<td>26,375% KapESt</td>
</tr>
<tr>
<td>Aktien-ETF (MSCI World)</td>
<td>25 €</td>
<td>6–8%</td>
<td>mittel</td>
<td>1–3 Tage</td>
<td>26,375% KapESt (Teilfreistellung 30%)</td>
</tr>
<tr>
<td>Einzelaktien</td>
<td>50 €</td>
<td>variabel</td>
<td>hoch</td>
<td>1–3 Tage</td>
<td>26,375% KapESt</td>
</tr>
<tr>
<td>Krypto</td>
<td>10 €</td>
<td>extrem volatil</td>
<td>sehr hoch</td>
<td>Minuten</td>
<td>nach 1 Jahr steuerfrei</td>
</tr>
<tr>
<td>Gold/Edelmetalle</td>
<td>50 €</td>
<td>2–4% (real)</td>
<td>niedrig</td>
<td>1–7 Tage</td>
<td>nach 1 Jahr steuerfrei</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigentumswohnung (vermietet)</td>
<td>20–30k €</td>
<td>4–6% Mietrendite + Wertsteigerung</td>
<td>niedrig</td>
<td>Monate</td>
<td>nach 10 J. steuerfrei + AfA</td>
</tr>
<tr>
<td>Mehrfamilienhaus</td>
<td>80–200k €</td>
<td>5–8% + Hebel</td>
<td>niedrig</td>
<td>Monate</td>
<td>10-Jahres-Frist + AfA</td>
</tr>
<tr>
<td>Denkmalimmobilie</td>
<td>50–150k €</td>
<td>4–6% + Steuer-Boost</td>
<td>niedrig</td>
<td>Monate</td>
<td>bis 9% AfA p.a.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Tiefer einsteigen: <a href="https://lukinski.de/rendite-vergleich/">Rendite Vergleich</a>, <a href="https://lukinski.de/immobilien-rendite-erklaert-vermoegen-aufbauen-definition-formel-rendite-immobilie/">Immobilien Rendite</a> und <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Immobilie als Kapitalanlage</a>.</p>
<h3>Wie geht der Aufbau von Vermögen?</h3>
<p>Es gibt eine goldene Regel:</p>
<blockquote><p>Viel hilft viel – wer Eigenkapital hat, hat Zugang zu besseren Konditionen, besseren Steuerberatern, besseren Konstrukten.</p></blockquote>
<p>Wohlhabende Investoren leisten sich Steuerberater, die Gestaltungsspielräume nutzen – komplett legal. Während Kleinanleger pauschal Kapitalertragsteuer zahlen, optimieren Großanleger über AfA, <a href="https://lukinski.de/immobilien-holding-schachtelprivileg-wenig-steuern-verkauf/">Immobilien Holding</a>, <a href="https://lukinski.de/share-deal-bei-immobilien-firma-verkaufen-statt-immobilie-steuern-sparen/">Share Deal Immobilien</a> und Familienstiftungen.</p>
<h3>Eigenkapital-Vergleich: Klein- vs. Großanleger</h3>
<p>Kapital wächst absolut – nicht relativ. Genau das macht den Unterschied:</p>
<p><strong>Beispiel A – 100.000 Euro Eigenkapital, 10% Rendite:</strong></p>
<ul>
<li>Investiert: 100.000 €</li>
<li>Rendite (brutto): 10.000 €</li>
<li>Nach 26,375% Kapitalertragsteuer (Sparerpauschbetrag 1.000 € berücksichtigt): ~ 7.626 €</li>
<li>Eigenkapital neu: 107.626 €</li>
</ul>
<p><strong>Beispiel B – 10.000 Euro Eigenkapital, 10% Rendite:</strong></p>
<ul>
<li>Investiert: 10.000 €</li>
<li>Rendite (brutto): 1.000 €</li>
<li>Nach Sparerpauschbetrag (1.000 € frei) Steuer: 0 €</li>
<li>Eigenkapital neu: 11.000 €</li>
</ul>
<p>Kleinanleger profitieren prozentual durch den Sparerpauschbetrag mehr – Großanleger profitieren absolut durch Hebel und Sachwerte. Das eigentliche Spiel beginnt also erst bei Immobilien.</p>
<h3>Steuern: real bleibt von 10% Rendite oft nur 7,5%</h3>
<p>Auf Kapitalerträge (Aktien, ETF, Zinsen, Dividenden) werden in Deutschland fällig:</p>
<ul>
<li>25% Kapitalertragsteuer</li>
<li>5,5% Solidaritätszuschlag (auf die Steuer)</li>
<li>ggf. 8–9% Kirchensteuer</li>
<li>Effektiv: ~26,375% (ohne Kirche) bzw. ~27,99% (mit Kirche)</li>
</ul>
<p>Aus 10% nominaler Rendite werden nach Steuern real ~7,36%. Bei Immobilien ändert sich das Bild komplett – durch <strong>AfA (Absetzung für Abnutzung)</strong> kann ein Großteil der Mieteinnahmen steuerfrei vereinnahmt werden:</p>
<ul>
<li>Bestandsimmobilie (Baujahr ab 1925): 2% AfA p.a.</li>
<li>Neubau ab Bauantrag 2023: 3% AfA p.a.</li>
<li>Denkmalimmobilie: bis zu 9% AfA p.a. in den ersten Jahren – siehe <a href="https://lukinski.de/denkmalimmobilie-kaufen-steuervorteile-kosten-risiken-2026/">Denkmalimmobilie kaufen</a></li>
</ul>
<blockquote><p>Die ersten 100.000 Euro Eigenkapital sind die schwersten – setzen Sie diese als erstes Ziel und Sprungbrett für die erste Immobilie.</p></blockquote>
<h2>Hebeleffekt und Fremdkapital: das wahre Geheimnis der Reichen</h2>
<p>Der wichtigste Mechanismus überhaupt:</p>
<blockquote><p>Fremdkapital ist kein Problem – es ist das Werkzeug.</p></blockquote>
<p>Mit Hebel (Leverage) wird aus 100.000 Euro Eigenkapital plötzlich eine 1.000.000-Euro-Anlage. Bei der ersten Immobilie sind in der Regel 10–20% Eigenkapital plus <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten berechnen</a> nötig.</p>
<h3>Eigenkapitalrendite – das wahre KPI</h3>
<p>Vergleichen wir 100.000 Euro in zwei Szenarien (5 Jahre Haltedauer):</p>
<table border="1" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>Szenario</th>
<th>Aktien-ETF</th>
<th>Vermietete Wohnung mit Hebel</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Eigenkapital</td>
<td>100.000 €</td>
<td>100.000 € + 20.000 € Kaufnebenkosten</td>
</tr>
<tr>
<td>Investitionsvolumen</td>
<td>100.000 €</td>
<td>500.000 € (400.000 € Kredit)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wertsteigerung 3% p.a. / 5 J.</td>
<td>+15.927 €</td>
<td>+79.637 € (auf 500k)</td>
</tr>
<tr>
<td>Mieteinnahmen netto/Jahr</td>
<td>—</td>
<td>~18.000 € (3,6% Mietrendite)</td>
</tr>
<tr>
<td>Tilgung über 5 Jahre</td>
<td>—</td>
<td>~30.000 € Entschuldung</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigenkapitalrendite p.a.</td>
<td>~6–8%</td>
<td>~12–18%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Mehr Tiefe: <a href="https://lukinski.de/cashflow/">Cashflow Rechner</a>, <a href="https://lukinski.de/kaufpreisfaktor/">Kaufpreisfaktor berechnen</a>, <a href="https://lukinski.de/mietrendite-kaufpreisfaktor-erklaert-berechnen-schnelle-bewertung-vergleich/">Mietrendite Kaufpreisfaktor</a>.</p>
<h3>Finanzierung: die Mechanik dahinter</h3>
<p>Das passende Werkzeug ist meist das <a href="https://lukinski.de/annuitaetendarlehen-vorteile-nachteile-tilgungsplan-erklaerung/">Annuitätendarlehen</a> – konstante Rate, planbarer Cashflow. Die wichtigsten Stellschrauben:</p>
<ul>
<li>Höhe der <a href="https://lukinski.de/tilgung-eines-darlehens-beim-immobilienkauf/">Tilgung Immobilienkredit</a> (2–4% p.a. Standard)</li>
<li>Aktuelle <a href="https://lukinski.de/bauzinsen-aktuell-vergleich-entwicklung-rechner-immobilienfinanzierung/">Bauzinsen aktuell</a> und Zinsbindung</li>
<li>Detaillierter <a href="https://lukinski.de/rechner/finanzierung/tilgungsplan/">Tilgungsplan berechnen</a></li>
<li>Strategie für die <a href="https://lukinski.de/anschlussfinanzierung-guenstiger-immobilienkredit-zinsen-prognose-volltilgung-rechner/">Anschlussfinanzierung</a></li>
<li>Komplette Übersicht: <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a></li>
</ul>
<h3>Insider-Tipp: ab welchem Vermögen drehen sich Banken</h3>
<p>Die Realität: ab etwa 1–2 Mio. Euro Anlagevermögen kommen Banken zu Ihnen. Nicht mehr Sie zur Bank. Konditionen verbessern sich um 0,3–0,8 Prozentpunkte – auf 5 Mio. Kreditvolumen sind das schnell 25.000 Euro Zinsersparnis pro Jahr. Geduld lohnt sich.</p>
<h2>Inflation: Immobilien als Inflationsschutz</h2>
<p>Inflation entwertet Geldvermögen – schützt aber Sachwert-Eigentümer mit Kredit doppelt:</p>
<ul>
<li><strong>Effekt 1:</strong> Mietpreise steigen mit Inflation – höhere Cashflows</li>
<li><strong>Effekt 2:</strong> Schulden entwerten sich – Kredit bleibt nominal gleich, ist real weniger wert</li>
<li><strong>Effekt 3:</strong> Immobilienwert steigt mit Baukosten und Inflation</li>
</ul>
<p>Bei 5% Inflation und 4% Kreditzins ergibt sich ein realer Zinsvorteil von 1% – pro Jahr. Die Bank zahlt indirekt drauf.</p>
<blockquote><p>Reale Rendite = Nominale Rendite – Inflation. Wer das ignoriert, rechnet sich reich.</p></blockquote>
<h2>Die Vermögenspyramide – der Insider-Pfad</h2>
<p>So sieht der typische Aufbau eines vermögenden Investors aus:</p>
<table border="1" cellpadding="6">
<thead>
<tr>
<th>Stufe</th>
<th>Vermögen</th>
<th>Strategie</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>1 – Basis</td>
<td>0–10.000 €</td>
<td>Notgroschen (3 Monatsgehälter), Schulden tilgen, Sparquote etablieren</td>
</tr>
<tr>
<td>2 – Aufbau</td>
<td>10.000–100.000 €</td>
<td>Welt-ETF-Sparplan, Edelmetalle (5–10%), Bildung in Immobilien</td>
</tr>
<tr>
<td>3 – Erste Immobilie</td>
<td>100.000–500.000 €</td>
<td>1. vermietete E</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
