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	<title>Enkel | Lukinski</title>
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		<title>Pflichtteil Erbe: Geschwister, Enkel, Kinder trotz Testament</title>
		<link>https://lukinski.de/pflichtteil-erbe-hoehe-kind-geschwister-enkel-berliner-testament/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 12:40:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbe]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Pflichtteil ist eine gesetzlich festgelegte Mindestbeteiligung, die bestimmten Angehörigen auch im Falle einer Enterbung zusteht. Diese Regelung schützt die nächsten Verwandten des Erblassers und sichert ihnen finanzielle Ansprüche, selbst wenn sie im Testament nicht berücksichtigt wurden. Zurück zur Übersicht: Erbe. Was ist der Pflichtteil? Rechte und Grundlagen Der Pflichtteil (§§ 2305 ff. BGB) sichert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pflichtteil ist eine gesetzlich festgelegte Mindestbeteiligung, die bestimmten Angehörigen auch im Falle einer <a href="https://lukinski.de/rechner/tools/enterben-muster/">Enterbung</a> zusteht. Diese Regelung schützt die nächsten Verwandten des Erblassers und sichert ihnen finanzielle Ansprüche, selbst wenn sie im <a href="https://lukinski.de/testament-zur-festlegung-der-vermoegensverteilung/">Testament</a> nicht berücksichtigt wurden. Zurück zur Übersicht: <a href="https://lukinski.de/erbe-erbschaft-nachlass/">Erbe</a>.</p>
<h2>Was ist der Pflichtteil? Rechte und Grundlagen</h2>
<p>Der Pflichtteil (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2305.html" target="_blank" rel="noopener">§§ 2305 ff. BGB</a>) sichert enterbten Angehörigen einen Zahlungsanspruch gegen die Erben. Dabei handelt es sich nicht um eine direkte Beteiligung am Nachlass, sondern um eine finanzielle Kompensation in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Folgende Personen haben <a href="https://www.rosepartner.de/rechtsberatung/erbrecht-nachfolge/erbrecht-erbschaft-testament/pflichtteil-enterbung-beratung-und-vertretung.html" target="_blank" rel="noopener">Anspruch</a> auf den Pflichtteil:</p>
<ol>
<li>Eigene Kinder (auch adoptierte und uneheliche)</li>
<li>Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner</li>
<li>Enkel, wenn deren Eltern vorverstorben sind</li>
<li>Eltern, wenn keine Kinder des Erblassers existieren</li>
</ol>
<p>Genau heißt es in Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) § 2305 Zusatzpflichtteil:</p>
<blockquote><p>Ist einem Pflichtteilsberechtigten ein Erbteil hinterlassen, der geringer ist als die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, so kann der Pflichtteilsberechtigte von den Miterben als Pflichtteil den Wert des an der Hälfte fehlenden Teils verlangen. Bei der Berechnung des Wertes bleiben Beschränkungen und Beschwerungen der in <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2306.html" target="_blank" rel="noopener">§ 2306</a> bezeichneten Art außer Betracht.</p></blockquote>
<h3>Beispielrechnung</h3>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;" border="1">
<thead>
<tr>
<th>Nachlassbestand</th>
<th>Betrag</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Wert der Immobilie</td>
<td>600.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Barvermögen</td>
<td>150.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Schulden</td>
<td>-50.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gesamtwert</strong></td>
<td><strong>700.000 Euro</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Pflichtteil (z. B. 1/8)</strong></td>
<td><strong>87.500 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Wie wird der Pflichtteil geltend gemacht?</h2>
<div id="attachment_342895" style="width: 157px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-342895" class=" wp-image-342895" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2024/11/erbschaft-vererben-geschwister-bruder-schwester-beraten-pflichtteil-erbengemeinschaft-flurplan-grundriss.jpg" alt="" width="147" height="98" /><p id="caption-attachment-342895" class="wp-caption-text"><a href="https://lukinski.de/erbengemeinschaft-kommunikation-einigung/">Erbengemeinschaft</a></p></div>
<p>Der Pflichtteil muss aktiv vom Anspruchsberechtigten eingefordert werden. Der Erbe ist verpflichtet, ein Nachlassverzeichnis zu erstellen, das die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Erblassers enthält. Bei Unstimmigkeiten kann der Pflichtteilsberechtigte auf die Erstellung eines notariellen Nachlassverzeichnisses bestehen.</p>
<ul>
<li>Pflichtteil schriftlich einfordern.</li>
<li>Anspruch innerhalb von drei Jahren geltend machen (Verjährungsfrist).</li>
<li>Bei Streitigkeiten gerichtliche Klärung durch eine Stufenklage.</li>
</ul>
<h2>Pflichtteilsteuer: Steuerliche Behandlung</h2>
<p>Auch der Pflichtteil unterliegt der <a href="https://lukinski.de/erbschaftssteuer-wichtigsten-regelungen/">Erbschaftssteuer</a>. Die Steuerpflicht entsteht jedoch erst, wenn der Anspruch geltend gemacht wird. Für Pflichtteilsberechtigte gelten dieselben <a href="https://lukinski.de/freibetraege-erbschaftssteuer-fakten-tipps/">Freibeträge</a> und Steuerklassen wie für Erben.</p>
<ul>
<li>Freibeträge: Ehepartner 500.000 Euro, Kinder 400.000 Euro.</li>
<li>Pflichtteilsverzicht gegen Abfindung ist steuerpflichtig.</li>
</ul>
<blockquote><p>Hinweis: Wird der Pflichtteil zunächst eingefordert, später jedoch nicht durchgesetzt, kann dies als Schenkung steuerlich relevant werden.</p></blockquote>
<h2>Pflichtteil reduzieren: Gestaltungsmöglichkeiten</h2>
<p>Erblasser können zu Lebzeiten Maßnahmen ergreifen, um Pflichtteilsansprüche zu reduzieren:</p>
<ol>
<li>Schenkungen &#8211; Reduzierung des Nachlasses durch lebzeitige Übertragungen, beachten Sie jedoch Pflichtteilsergänzungsansprüche</li>
<li>Pflichtteilsverzicht &#8211; Einvernehmlicher Verzicht gegen Abfindung</li>
<li>Stiftungsgründung &#8211; Vermögensschutz durch Übertragung auf eine Stiftung</li>
</ol>
<h2>Warum gibt es das Pflichtteilsrecht?</h2>
<p>Das Pflichtteilsrecht ist verfassungsrechtlich verankert und soll den Fürsorgeanspruch zwischen nahen Angehörigen sichern. Es schützt insbesondere Kinder und Ehepartner vor vollständiger Enterbung und stellt sicher, dass der Nachlass nicht willkürlich verteilt wird.</p>
<h2>Die wichtigsten Fragen zum Pflichtteil</h2>
<p>Hier noch die wichtigsten Fragen zum Pflichtteil</p>
<h3>Wie hoch ist der Pflichtteil?</h3>
<p>Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Seine genaue Höhe hängt vom Wert des Nachlasses und der <a href="https://www.erbrecht.de/service/abc-des-erbrechts/erbquote/#:~:text=bezeichnet%20den%20Anteil%20an%20einer,und%20Mitglied%20der%20Erbengemeinschaft." target="_blank" rel="noopener">Erbquote</a> ab.</p>
<h3>Wer hat Anspruch auf den Pflichtteil?</h3>
<p>Pflichtteilberechtigt sind Kinder, Ehepartner und Eltern des Erblassers, sofern keine anderen Abkömmlinge vorhanden sind.</p>
<h3>Wie wird der Pflichtteil berechnet?</h3>
<p>Pflichtteilsquote x Nachlasswert = Pflichtteilsanspruch. Maßgeblich ist der Netto-Nachlasswert (<a href="https://www.erbrecht-papenmeier.de/pflichtteil/index.php" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>).</p>
<h3>Kann der Pflichtteil verjähren?</h3>
<p>Ja, die Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. Die Frist beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.</p>
<h3>Ist der Pflichtteil steuerpflichtig?</h3>
<p>Ja, der Pflichtteil unterliegt der Erbschaftssteuer. Die Freibeträge und Steuerklassen des Erbschaftsteuergesetzes gelten auch hier.</p>
<p>Erfahren Sie mehr zu Themen wie <a href="https://lukinski.de/freibetraege-erbschaftssteuer-fakten-tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="6624">Freibeträge und Erbschaftssteuer</a>.</p>
<h2>Erbe, Erbschaft &amp; Nachlass</h2>
<p><a href="https://lukinski.de/richtig-vererben-lebzeiten-immobilie-haus-wohnung-testament-vermoegen-checkliste/">Richtig vererben</a>, <a href="https://lukinski.de/richtig-erben-was-beim-erben-und-vererben-zu-beachten-ist/">richtig erben</a>, im Fall des Falles kommt es auf diskrete, schnelle Hilfe an. Hier finden Sie meine Ratgeber für Erbe und Nachlass, kostenlos, online und jederzeit anonym für Sie erreichbar. Nutzen Sie meine Checklisten und strategische Anlagetipps, um Ihr Vermögen zu schützen und zu vermehren.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/erbe-erbschaft-nachlass/">Erbe, Erbschaft &amp; Nachlass</a></li>
</ul>
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<ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familienstiftung Kosten: Steuervorteile, Berater, Erfahrungen und Gründung</title>
		<link>https://lukinski.de/familienstiftung-kosten-steuervorteile-berater-erfahrungen-gruendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 13:31:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Berater]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Familienstiftung kostet in der Gründung typischerweise zwischen 15.000 und 80.000 Euro — bei komplexen Strukturen mit Unternehmensbeteiligungen auch sechsstellig. Doch diese Zahl ist nur die halbe Wahrheit: Die wirklich relevanten Kosten entstehen langfristig durch Erbersatzsteuer (alle 30 Jahre), laufende Verwaltung und ein oft übersehenes Detail — die Wahl des falschen Beraters. Wer ein Familienvermögen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Familienstiftung kostet in der Gründung typischerweise zwischen 15.000 und 80.000 Euro — bei komplexen Strukturen mit Unternehmensbeteiligungen auch sechsstellig. Doch diese Zahl ist nur die halbe Wahrheit: Die wirklich relevanten Kosten entstehen langfristig durch Erbersatzsteuer (alle 30 Jahre), laufende Verwaltung und ein oft übersehenes Detail — die Wahl des falschen Beraters. Wer ein Familienvermögen ab etwa 1 Mio. Euro übertragen möchte, spart über die Lebensdauer einer Stiftung regelmäßig sechs- bis siebenstellige Beträge an Erbschafts- und Einkommensteuer. Voraussetzung: Die Struktur ist von Anfang an steuerlich sauber aufgesetzt. Dieser Ratgeber zeigt alle Kostenpositionen, konkrete Rechenbeispiele und die Stolperfallen, die echte Insider kennen.</p>
<h2><span id="Warum_grundet_man_eine_Familienstiftung">Warum gründet man eine Familienstiftung?</span></h2>
<p>Bei der Gründung einer Stiftung überträgt der Stifter Vermögen auf eine eigenständige juristische Person. Übertragbar sind Geldmittel, Immobilien, Unternehmensanteile, Aktien, Festgelder und Beteiligungen. Bei einer Familienstiftung dient dieses Vermögen ausschließlich der Versorgung der Stifterfamilie — über mehrere Generationen hinweg.</p>
<h3><span id="Drei_Hauptmotive">Die drei Hauptmotive für eine Familienstiftung</span></h3>
<ol>
<li><strong>Generationenübertragung ohne Erbstreit:</strong> Vermögen geht nicht in den Nachlass — Pflichtteilsansprüche laufen ins Leere (sofern Zehn-Jahres-Frist eingehalten)</li>
<li><strong>Asset Protection:</strong> Schutz vor Zugriff durch Ehegatten (Zugewinn), Gläubiger, Firmeninsolvenz, Pflichtteilsberechtigte</li>
<li><strong>Steueroptimierung:</strong> Laufende Erträge nur mit ca. 15 % Körperschaftsteuer + Soli statt bis zu 45 % Einkommensteuer</li>
</ol>
<h3><span id="Das_Wichtigste_zur_Stiftung_Uberblick">Das Wichtigste zur Familienstiftung im Überblick</span></h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Aspekt</th>
<th>Eckdaten</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Gründungskosten (einfach)</td>
<td>15.000–25.000 Euro (Geldvermögen, Standardstruktur)</td>
</tr>
<tr>
<td>Gründungskosten (komplex)</td>
<td>30.000–80.000+ Euro (Immobilien, Unternehmensanteile)</td>
</tr>
<tr>
<td>Mindestkapital</td>
<td>25.000–100.000 Euro je nach Bundesland</td>
</tr>
<tr>
<td>Laufende Kosten p.a.</td>
<td>3.000–15.000 Euro (Buchhaltung, Steuerberater, Vorstand)</td>
</tr>
<tr>
<td>Körperschaftsteuer</td>
<td>15 % + 5,5 % Soli = effektiv 15,825 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Erbersatzsteuer</td>
<td>Alle 30 Jahre — wie Erbschaft an zwei Kinder fingiert</td>
</tr>
<tr>
<td>Sinnvoll ab Vermögen</td>
<td>Faustregel: ab ca. 1 Mio. Euro übertragbares Vermögen</td>
</tr>
<tr>
<td>Anerkennungsdauer</td>
<td>3–9 Monate je nach Stiftungsbehörde</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span id="Berater_ja_oder_nein">Berater: notwendig oder Luxus?</span></h3>
<p>Die Gründung einer Familienstiftung ist <strong>einmalig und faktisch nicht reversibel</strong>. Eine fehlerhafte Satzung lässt sich später nur mit Genehmigung der Stiftungsbehörde ändern — und auch dann nur in engen Grenzen. Wer hier spart, riskiert über Jahrzehnte siebenstellige Steuernachteile. Beratung ist kein Luxus, sondern ökonomische Notwendigkeit.</p>
<h2><span id="Kosten_im_Detail">Familienstiftung Kosten im Detail</span></h2>
<p>Die häufigste Frage: Was kostet eine Familienstiftung wirklich? Die Antwort hängt von drei Faktoren ab — Vermögensart, Komplexität der Familienstruktur und Bundesland. Hier die vollständige Aufschlüsselung.</p>
<h3><span id="Einmalige_Grundungskosten">Einmalige Gründungskosten</span></h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Kostenrahmen</th>
<th>Anmerkung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Anwaltliche Beratung &#038; Satzung</td>
<td>5.000–25.000 Euro</td>
<td>Stiftungsrecht-Spezialist</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuerliche Strukturierung</td>
<td>3.000–20.000 Euro</td>
<td>Inkl. Schenkungssteuer-Optimierung</td>
</tr>
<tr>
<td>Notarkosten</td>
<td>1.000–5.000 Euro</td>
<td>Bei Immobilienübertragung deutlich höher</td>
</tr>
<tr>
<td>Anerkennungsgebühr Behörde</td>
<td>200–2.500 Euro</td>
<td>Je nach Bundesland</td>
</tr>
<tr>
<td>Grunderwerbsteuer (Immobilien)</td>
<td>3,5–6,5 % vom Verkehrswert</td>
<td>Achtung: bei Übertragung auf Stiftung fällig!</td>
</tr>
<tr>
<td>Bewertungsgutachten</td>
<td>1.500–8.000 Euro</td>
<td>Bei Unternehmen/Immobilien Pflicht</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span id="Laufende_Kosten">Laufende jährliche Kosten</span></h3>
<ul>
<li><strong>Buchhaltung &#038; Jahresabschluss:</strong> 1.500–6.000 Euro</li>
<li><strong>Steuerberater (Körperschaftsteuererklärung):</strong> 1.000–4.000 Euro</li>
<li><strong>Vorstandsvergütung (falls fremder Vorstand):</strong> 0–10.000 Euro</li>
<li><strong>Wirtschaftsprüfer (ab gewisser Größe):</strong> 3.000–15.000 Euro</li>
<li><strong>Stiftungsaufsicht / Berichtspflichten:</strong> 0–500 Euro</li>
</ul>
<h3><span id="Versteckte_Kosten">Versteckte Kostenfallen</span></h3>
<ul>
<li><strong>Erbersatzsteuer alle 30 Jahre:</strong> Das Stiftungsvermögen wird so behandelt, als würde es an zwei Kinder vererbt — Freibetrag 2× 400.000 Euro</li>
<li><strong>Grunderwerbsteuer bei Einbringung:</strong> Wird oft vergessen; bei einem Mietshaus à 2 Mio. Euro = bis zu 130.000 Euro</li>
<li><strong>Schenkungssteuer bei Erstausstattung:</strong> Familienstiftung gilt als „entferntester Verwandter&#8220; — Steuerklasse III, nur 20.000 Euro Freibetrag (Ausnahme: begünstigte Familienstiftung mit Steuerklasse-I-Anwendung)</li>
<li><strong>Spätere Satzungsänderung:</strong> Jede nachträgliche Änderung kostet erneut 3.000–10.000 Euro plus Behördenverfahren</li>
</ul>
<h2><span id="Mindestkapital_einer_Familienstiftung">Mindestkapital einer Familienstiftung</span></h2>
<p>Das <strong>Bürgerliche Gesetzbuch (§ 80 BGB)</strong> gibt keine konkrete Mindestkapitalanforderung vor. Das Kapital muss lediglich ausreichen, um „die dauerhafte und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks&#8220; zu gewährleisten. Konkret bedeutet das: Die Stiftungsbehörden der Bundesländer setzen eigene Schwellen.</p>
<h3><span id="Mindestkapital_nach_Bundesland">Mindestkapital nach Bundesland (Richtwerte)</span></h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Praxis-Schwelle</th>
<th>Bedeutung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>25.000 Euro</td>
<td>Absolute Untergrenze in einigen Bundesländern</td>
</tr>
<tr>
<td>50.000 Euro</td>
<td>Häufigste Anerkennungsgrenze</td>
</tr>
<tr>
<td>100.000 Euro</td>
<td>Bayern, NRW (Großstädte) — bei reiner Geldstiftung</td>
</tr>
<tr>
<td>500.000+ Euro</td>
<td>Faktisch sinnvolle Untergrenze für reale Steuervorteile</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span id="Faustregel_sinnvolles_Vermogen">Faustregel: Wann lohnt sich eine Familienstiftung wirklich?</span></h3>
<p>Auch wenn rechtlich 50.000 Euro genügen — wirtschaftlich sinnvoll wird eine Familienstiftung erst ab einem übertragbaren Vermögen von rund 1 Mio. Euro. Begründung: Bei laufenden Kosten von ca. 5.000 Euro p.a. müssen die Steuerersparnisse diese Fixkosten dauerhaft übertreffen. Bei einer vermögensverwaltenden <a href="https://lukinski.de/steuern-verstehen-umwandeln-vermoegen-aufbauen-steueroptimierung-steuerfrei/">Immobilienstruktur</a> mit 50.000 Euro jährlichem Mietüberschuss bringt die Stiftung bereits 12.000–15.000 Euro Steuervorteil pro Jahr.</p>
<h3><span id="Treuhandstiftung_Sonderfall">Sonderfall: Unselbstständige Treuhandstiftung</span></h3>
<p>Diese rechtlichen Konstrukte sind keine eigenständigen juristischen Personen, sondern ein Vertrag zwischen Stifter und Treuhänder. Vorteile:</p>
<ul>
<li>Keine behördliche Anerkennung notwendig</li>
<li>Mindestkapital frei wählbar (oft schon ab 25.000 Euro sinnvoll)</li>
<li>Gründungskosten 30–50 % niedriger</li>
<li><strong>Aber:</strong> Schwächerer Vermögensschutz, abhängig vom Treuhänder</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31053 lazy-loaded" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/10/notar-immobilien-kauf-unterschrift-pruefung-immobilientransfer-parteien-unterschreiben-kugelschreiber-holztisch.jpg" alt="Notar Unterzeichnung Immobilienübertragung Familienstiftung" width="1200" height="800" /></p>
<h2><span id="Steuerliche_Auswirkungen">Steuerliche Auswirkungen als zentraler Kostenfaktor</span></h2>
<p>Für jeden Stifter gilt: Die Beratungskosten von 20.000–40.000 Euro sind wirtschaftlich irrelevant, wenn die steuerliche Strukturierung sauber erfolgt. Die wahren Hebel liegen in den laufenden Steuern und der Übertragung selbst.</p>
<h3><span id="Vergleich_Besteuerungsformen">Vergleich: Privatperson vs. GmbH vs. Familienstiftung</span></h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Struktur</th>
<th>Laufende Steuerlast auf Mieten</th>
<th>Bei Verkauf nach 10 Jahren</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Privatperson (Spitzensteuersatz)</td>
<td>bis 45 % + Soli</td>
<td>steuerfrei (Spekulationsfrist)</td>
</tr>
<tr>
<td>Vermögensverwaltende GmbH</td>
<td>ca. 15,825 % (KSt + Soli)</td>
<td>ca. 15,825 % auf Gewinn</td>
</tr>
<tr>
<td>Familienstiftung (verm.verwaltend)</td>
<td>ca. 15,825 %</td>
<td>steuerfrei nach 10 Jahren möglich</td>
</tr>
<tr>
<td>Familienstiftung (gewerblich)</td>
<td>ca. 30 % (KSt + GewSt)</td>
<td>voll steuerpflichtig</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span id="Erbersatzsteuer_kritisch">Die Erbersatzsteuer — der kritischste Kostenfaktor</span></h3>
<p>Alle 30 Jahre wird die Familienstiftung steuerlich so behandelt, als würde das gesamte Vermögen an zwei Kinder vererbt. Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Freibetrag 2× 400.000 Euro = 800.000 Euro steuerfrei</li>
<li>Steuerklasse I (begünstigt)</li>
<li>Bei einem Stiftungsvermögen von 5 Mio. Euro: Erbersatzsteuer ca. 600.000–800.000 Euro</li>
<li>Stundungsmöglichkeit über bis zu 30 Jahre möglich</li>
</ul>
<p><strong>Insider-Strategie:</strong> Vor der 30-Jahres-Frist Vermögen kontrolliert ausschütten oder durch Sub-Stiftungen / Holding-Strukturen die Bemessungsgrundlage senken.</p>
<h3><span id="Rechenbeispiel">Rechenbeispiel: Familie mit 3 Mio. Euro Immobilienvermögen</span></h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Privatbesitz</th>
<th>Familienstiftung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Jährliche Mieteinnahmen netto</td>
<td>120.000 Euro</td>
<td>120.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuerlast jährlich</td>
<td>ca. 50.000 Euro (42 %)</td>
<td>ca. 19.000 Euro (15,825 %)</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuervorteil p.a.</td>
<td>—</td>
<td>+ 31.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Über 30 Jahre kumuliert</td>
<td>—</td>
<td>+ 930.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Gründungskosten einmalig</td>
<td>0 Euro</td>
<td>– 40.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Laufende Kosten 30 Jahre</td>
<td>0 Euro</td>
<td>– 180.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Erbersatzsteuer nach 30 J.</td>
<td>—</td>
<td>– 350.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Netto-Vorteil über 30 Jahre</strong></td>
<td>—</td>
<td><strong>+ 360.000 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><span id="Beratungskosten">Beratungskosten und Auswahl der richtigen Experten</span></h2>
<p>Das Stiftungsrecht ist in Deutschland nicht bundeseinheitlich geregelt — jedes Bundesland hat eigene Stiftungsgesetze. Hinzu kommt die Schnittstelle zum Steuerrecht, Erbrecht und Gesellschaftsrecht. Eine fundierte Beratung ist daher kein Luxus.</p>
<h3><span id="Berater_Honorare">Typische Berater-Honorare nach Vermögen</span></h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Stiftungsvermögen</th>
<th>Typisches Beratungshonorar</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>500.000–1 Mio. Euro</td>
<td>10.000–20.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>1–5 Mio. Euro</td>
<td>20.000–40.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>5–20 Mio. Euro</td>
<td>40.000–100.000 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>20+ Mio. Euro / Unternehmensstiftung</td>
<td>100.000+ Euro (oft Stundensatz)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span id="Geldstiftung_vs_Immobilienstiftung">Geldstiftung vs. Immobilienstiftung — Kostenunterschied</span></h3>
<p>Eine reine Geldstiftung ist deutlich günstiger zu gründen als eine Immobilien- oder Unternehmensstiftung. Gründe:</p>
<ul>
<li><strong>Bewertungsgutachten entfallen</strong> (bei Geld ist der Wert offensichtlich)</li>
<li><strong>Keine Grunderwerbsteuer</strong></li>
<li><strong>Keine Eintragungen ins Grundbuch</strong></li>
<li><strong>Einfachere Behördenkommunikation</strong></li>
</ul>
<p>Bei einer Geldstiftung kann die Gründung bereits mit 12.000–15.000 Euro abgedeckt werden. Bei der Übertragung eines mittelständischen Unternehmens gibt es nach oben hin keine Kostengrenze — Honorare von 150.000 Euro+ sind realistisch.</p>
<h2><span id="Berater_Auswahl">Nicht jeder Berater ist gleich qualifiziert</span></h2>
<p>Die Gründung einer Stiftung ist ein einmaliger und nicht umkehrbarer Vorgang. Wer hier den falschen Berater wählt, zahlt über Jahrzehnte. Ein typisches Negativbeispiel: Ein Stifter mit 8 Mio. Euro Immobilienvermögen wird von einem Generalisten beraten, übersieht die Grunderwerbsteuer-Falle und zahlt 320.000 Euro mehr als nötig.</p>
<h3><span id="Checkliste_Berater">Check</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immobilie im Alter: Haus &#038; Wohnung verkaufen … was tun?! 4 Alternativen für Sie</title>
		<link>https://lukinski.de/immobilie-alter-haus-wohnung-verkaufen-was-tun-alternativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[Immobilie im Alter &#8211; Das Leben hat viele Facetten und es schreibt viele Geschichten. Doch irgendwann ist es soweit und die eigene Wohnung, das eigene Haus wird zu groß. Gleichzeitig bleibt wenig von der eigenen Rente und die Altersvorsorge schrumpft. Was tun? Viele Immobilieneigentümer stehen vor dieser Frage. Zurück zur Übersicht: Richtig vererben &#38; Nachlass. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilie im Alter &#8211; Das Leben hat viele Facetten und es schreibt viele Geschichten. Doch irgendwann ist es soweit und die eigene Wohnung, das eigene Haus wird zu groß. Gleichzeitig bleibt wenig von der eigenen Rente und die Altersvorsorge schrumpft. Was tun? Viele Immobilieneigentümer stehen vor dieser Frage. Zurück zur Übersicht: <a href="https://lukinski.de/richtig-vererben-lebzeiten-immobilie-haus-wohnung-testament-vermoegen-checkliste/">Richtig vererben</a> &amp; <a href="https://lukinski.de/erbe-erbschaft-nachlass/">Nachlass</a>.</p>
<h2>Immobilie verkaufen im Rentenalter</h2>
<p>Für die, die zum ersten Mal vor dem Verkauf einer Immobilie stehen, will ich heute den Immobilienverkauf erklären, aber auch zwei Alternativen, die Sie als Immobilieneigentümer haben, wenn Sie sich noch nicht vollständig von Ihrer Eigentumswohnung oder Ihrem Haus trennen können. Den Teilverkauf und die Immobilienrente. Dazu eine Alternative, wenn es &#8222;nur&#8220; um Liquidität geht, den Hypothekenkredit.</p>
<p>Wenn Sie verkaufen müssen oder Geld benötigen:</p>
<ol>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/">Direkter Verkauf</a> &#8211; Vollständiger Verkauf</li>
<li><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-immobilie-vorteile-nachteile-steuer-scheidung-erbe-teilkauf/">Teilverkauf</a> &#8211; Anteilig, mit Option auf Gesamtverkauf</li>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilienrente-zur-finanzierung-einer-immobilie/">Immobilienrente</a> &#8211; Vollständig mit monatlicher Zahlung</li>
<li><a href="https://lukinski.de/hypothek-definition-einfach-erkaert-unterschied-grundschuld/">Hypothekendarlehen</a> &#8211; Finanzierung mit Kredit</li>
</ol>
<p>Außerdem ein extra Tipp zum Thema: Richtig vererben.</p>
<h3>Tipp! Alternative zum Verkauf: Teilkauf</h3>
<p>Ich habe die wichtigsten Anbieter für den Teilkauf von Immobilien, Ihre Vorteile, Nachteile und Konditionen für Sie verglichen! Einfach, verständlich und übersichtlich.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-anbieter-vergleich-haus-wohnung-teilkauf-testsieger/" data-type="post" data-id="49781">Teilkauf Anbieter Vergleich</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-anbieter-vergleich-haus-wohnung-teilkauf-testsieger/"><img decoding="async" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/12/teilverkauf-teilkauf-haus-einfamilienhaus-reihenhaus-doppelhaus-anbieter-vergleich-beispiel-20-prozent-verkaufen.jpg" /></a></p>
<h2>Verkauf von Haus / Wohnung &#8211; Option 1</h2>
<p>Die endgültigste Entscheidung wäre der direkte Verkauf der Immobilie, an einen neuen Eigentümer. Kommen wir zuerst zum Ablauf und dann noch zur Frage: Mit oder ohne Makler verkaufen?</p>
<h3>Schritt für Schritt zum Verkauf</h3>
<p>Der typische Verkaufsprozess umfasst (einfach erklärt) 18 Schritte, unterteilt in 3 Phasen. Zuerst kommt die Vorbereitung, vom Verkaufszeitpunkt, über die Kalkulation vom Verkaufspreis bis zum Exposé.</p>
<p>Danach folgt die relativ zeitaufwendige Verkaufsphase, angefangen bei der Vermarktungsstrategie, von persönlichen Netzwerk bis hin zu Immobilienplattformen, über Kommunikation mit Interessenten, die einzelnen Bonitätsprüfungen und Objektbesichtigungen. Mit konkreten Interessenten folgen dann natürlich noch die Verkaufsgespräche und natürlich auch die Verhandlung um den finalen Verkaufspreis bzw. Kaufpreis.</p>
<p>Zu guter Letzt kommen Sie in die Verkaufsabwicklung, hier folgt der Kaufvertrag, Notartermin, Kaufpreis Überweisung und die Übergabe der Immobilie.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/" data-type="post" data-id="27737">Immobilie verkaufen</a></li>
</ul>
<h3>Checkliste in 18 Schritten</h3>
<p>Die 3 Phasen im Immobilienverkauf</p>
<ol>
<li>Vorbereitung: Immobilie und Verkauf vorbereiten
<ol>
<li><a href="https://lukinski.de/finanzplanung-verkaufszeitpunkt-nebenkosten-makler-provision-tipps/" data-type="post" data-id="52787">Finanzplanung und Verkaufszeitpunkt</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilienmakler-beauftragen-aufgaben-vorteile-uebersicht/" data-type="post" data-id="52799">Immobilienmakler beauftragen</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/unterlagen-energieausweis-grundbuchauszug-checkliste/" data-type="post" data-id="52801">Unterlagen und Dokumente</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilienwert-steigern-wohnung-und-haus-auf-den-verkauf-vorbereiten/" data-type="post" data-id="52803">Immobilienwert steigern</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/angebotspreis-ermitteln-haus-wohnung-bewerten-tipps/" data-type="post" data-id="52805">Angebotspreis ermitteln</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/expose-erstellen-unterlagen-fotos-strategie-checkliste/" data-type="post" data-id="52808">Exposé erstellen</a></li>
</ol>
</li>
<li>Verkaufsphase: Immobilie vermarkten und Käufer finden
<ol>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilie-vermarkten-defensiv-offensiv-off-market-strategie/" data-type="post" data-id="52810">Immobilie vermarkten</a></li>
<li>Kontakt mit Kaufinteressenten</li>
<li><a href="https://lukinski.de/kaufinteressenten-filtern-auswaehlen-tipps/" data-type="post" data-id="52815">Kaufinteressenten filtern und auswählen</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/bonitaetspruefung-wirtschaftliche-kreditwuerdigkeit-interessenten-pruefen/" data-type="post" data-id="52818">Bonitätsprüfung</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/besichtigungstermine-organisieren-durchfuehren-ratgeber/" data-type="post" data-id="52821">Besichtigungstermine</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/verkaufsgespraech-kaufpreisverhandlung-vorbereitung-tipps/" data-type="post" data-id="52823">Verkaufsgespräch &amp; Kaufpreisverhandlung</a></li>
</ol>
</li>
<li>Verkaufsabwicklung: Kaufvertrag bis Übergabe
<ol>
<li><a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-notar-aufsetzen-entwurf-unterlagen-aufbau/" data-type="post" data-id="52826">Kaufvertrag bei Notar aufsetzen</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/notartermin-beurkundung-ablauf-und-dauer/" data-type="post" data-id="52828">Notartermin</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/grundbucheintrag-zahlungsabwicklung-ablauf-uebersicht/" data-type="post" data-id="52830">Grundbucheintrag und Zahlungsabwicklung</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/uebergabe-immobilie-schluesseluebergabe-uebergabeprotokoll/" data-type="post" data-id="52832">Übergabe der Immobilie</a></li>
<li><a href="https://lukinski.de/notarkosten-maklerprovision-definition-hoehe-berechnung/" data-type="post" data-id="52834">Notarkosten &amp; Maklerprovision</a></li>
<li>Steuern zahlen</li>
</ol>
</li>
</ol>
<h3>Mit oder ohne Makler verkaufen?</h3>
<p>Ohne Erfahrung im Immobilienverkauf, sollten Sie auf die Expertise eines <a href="https://lukinski.de/makler-kauf-verkauf-vermietung-aufgaben-kosten-provision-immobilienmakler/">Immobilienmaklers</a> zurückgreifen. Wie Sie im Verkaufsablauf sehen, benötigen Sie Zeit, Dokumente, aber auch Wissen, z.b. um die Bonitätsprüfung von möglichen Interessenten, damit Sie nicht 30 Besichtigungen durchführen, die zu keinem verkauften Ergebnis führen. Außerdem geht es um Faktoren wie die Immobilienbewertung, aber auch die Pflege der Inserate und des Exposés. Hinzu kommt bei dem einen oder anderen die emotionale Belastung.</p>
<p>Deshalb sollten Sie einen Makler beauftragen:</p>
<ul>
<li>Schneller und problemloser Hausverkauf</li>
<li>Keine zusätzlichen Kosten</li>
<li>Garantie für einen schnellen Verkauf</li>
<li>Zugang zu Kontakten, Off Market Käuferlisten und Investoren</li>
<li>Vermeidung monatelanger Angebotslosigkeit auf dem freien Markt</li>
<li>Genauere Immobilienbewertung durch strenges Bewertungsverfahren</li>
</ul>
<p>Wie anfangs gesagt, wenn Sie sich noch nicht vollständig von Ihrer Eigentumswohnung oder Ihrem Haus trennen können, gibt es Alternativen.</p>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/" data-type="post" data-id="27737"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18861" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/03/fluss-river-beleuchtunglights-towers-city-frankfurt-realtor-real-estate-eigentumswohnung-haus-makler-immobilienmakler-buy-sell-kaufen-verkaufen.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></a></p>
<h2>Teilverkauf: Anteiliger Verkauf / Wohnrecht &#8211; Option 2</h2>
<p>Bei einem Teilkauf bzw. <a href="https://lukinski.de/teilverkauf-immobilie-vorteile-nachteile-steuer-scheidung-erbe-teilkauf/" data-type="post" data-id="50011">Teilverkauf</a> Ihrer Immobilie haben Sie den Vorteil, dass Sie nach wie vor alleiniger Bewohner und Nutzer der Immobilie bleiben. Das sogenannte &#8222;Nießbrauchrecht&#8220; besagt, dass sie trotz neuem Teileigentümer alleiniges Wohnrecht und Nutzungsrecht an Ihrer Immobilie haben.</p>
<h3>Wie funktioniert der Teilverkauf?</h3>
<p>Gleichzeitig verkaufen Sie einen Teil Ihrer Immobilie an ein Finanzunternehmen. Das Finanzunternehmen wird damit zum Miteigentümer Ihrer Immobilie. Finanzunternehmen kaufen Anteile an so ziemlich jeder <a href="https://lukinski.de/immobilien-arten-wohnung-haus-rendite-investment/" data-type="post" data-id="46380">Immobilienart</a>, egal ob <a href="https://lukinski.de/teilverkauf-grundstueck-ablauf-steuern-kosten-teilkauf/" data-type="post" data-id="50251">Grundstück</a>, <a href="https://lukinski.de/teilverkauf-wohnung-nachteile-vorteile-kosten-eigentumswohnung-teilkauf/" data-type="post" data-id="50014">Eigentumswohnung</a>, <a href="https://lukinski.de/teilverkauf-haus-verkauf-alter-nachteile-vorteile-erfahrungen/" data-type="post" data-id="50013">Haus</a>, Mehrfamilienhaus oder auch Gewerbeimmobilien und Spezialimmobilien. Der verkaufte Anteil liegt dann in der Regel zwischen 10% und 50%.</p>
<p>Häufig wird neben dem verkauften Teil auch direkt ein vollständiger Verkauf besprochen, der dann in 10 Jahren, 15 Jahren oder 20 Jahren vollzogen wird.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-immobilie-vorteile-nachteile-steuer-scheidung-erbe-teilkauf/" data-type="post" data-id="50011">Teilverkauf</a></li>
</ul>
<p>Schnell beschrieben:</p>
<ul>
<li>Finanzunternehmen kauf Anteile der Immobilie</li>
<li>FU wird zum Teileigentümer; Sie haben alleiniges Wohn- / Nutzungsrecht</li>
<li>Dafür zahlen Sie Nutzungsentgelt (monatlich)</li>
</ul>
<h3>Nutzungsentgelt fällt an (quasi Miete)</h3>
<p>Beim Teilverkauf sollten Sie insbesondere auf die Konditionen achten. Schnell erklärt: Jährlich zahlen Sie zwischen 3% und 5% der Summe zurück, die anteilig verkauft wurde. Das sogenannte Nutzungsentgelt. Im Vergleich zu einem Hypothekendarlehen, dass Sie ebenso auf Ihre Immobilie aufnehmen könnten, 2% bis 4% mehr, denn beim Hypothekendarlehen würden Sie aktuell nur ca 1% zahlen.</p>
<p>Vergleich Teilverkauf / Hypothekendarlehen:</p>
<ul>
<li>Teilverkauf: min. 3% &#8211; 5% p.a.</li>
<li>Hypothekendarlehen: aktuell 1% p.a.</li>
</ul>
<p>p.a. = pro Jahr</p>
<p>Warum sich dennoch einige für den Teilverkauf entscheiden? Der Verkauf an ein Finanzunternehmen geht relativ schnell, keine Bonitätsprüfung, schnelle Kaufpreis Überweisung, insbesondere bei Liquiditätsengpässen im Alter, eine schnelle Alternative.</p>
<p>Teilverkauf zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Sie verkaufen ein Teil Ihrer Immobilie (meist 10-50%)</li>
<li><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-haus-verkauf-alter-nachteile-vorteile-erfahrungen/" data-type="post" data-id="50013">Teilkauf Haus</a>: Ja</li>
<li><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-wohnung-nachteile-vorteile-kosten-eigentumswohnung-teilkauf/" data-type="post" data-id="50014">Teilkauf Wohnung</a>: Ja</li>
<li><a href="https://lukinski.de/teilverkauf-grundstueck-ablauf-steuern-kosten-teilkauf/" data-type="post" data-id="50251">Teilkauf Grundstück</a>: Ja</li>
<li>Finanzunternehmen wird Teileigentümer</li>
<li>Sie bleiben alleiniger Nutzer der Immobilie</li>
<li>Sie zahlen monatliches Nutzungsentgelt</li>
<li>Gesamtverkauf in X Jahren (optional)</li>
</ul>
<p>10% &#8211; 50% verkaufen mit Option 2: Teilverkauf.</p>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/" data-type="post" data-id="27737"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18861" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/12/teilverkauf-beispiel-reihenhaus-altes-haus-innenstadt-bewertung-danach-50-prozent-verkauft-an-anbieter-vorher-nachher-foto.jpg" alt="" width="1200" height="798" /></a></p>
<h2>Immobilienrente: Verkauf / Wohnrecht &#8211; Option 3</h2>
<p>Die <a href="https://lukinski.de/immobilienrente-zur-finanzierung-einer-immobilie/" data-type="post" data-id="4459">Immobilienrente</a> ist insbesondere interessant, für Personen, die schon ein höheres Alter erreicht haben, meist ab 70, 75 Jahren.</p>
<p>Immobilienrente bedeutet: Sie verkaufen Ihre Immobilie (direkt) vollständig, behalten aber ein lebenslanges Wohnrecht und Nutzungsrecht. Zusätzlich erhalten Sie einen kleinen, monatlichen Betrag. Für manche eine gute Lösung. Denn Sie haben auch nichts mehr mit <a href="https://lukinski.de/betriebskosten-umlagefadehige-nebenkosten-instandhaltung-wasserversorgung-erklaerung-definition/" data-type="post" data-id="47859">Instandhaltungskosten</a> zu tun, das regelt der neue Eigentümer.</p>
<p>Im Vergleich zum Teilverkauf sind Sie hier also relativ sorgenfrei im Alter. Fassen wir die Immobilienrente noch einmal in kurz zusammen.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilienrente-zur-finanzierung-einer-immobilie/" data-type="post" data-id="4459">Immobilienrente</a></li>
</ul>
<p>Immobilienrente einfach erklärt:</p>
<ul>
<li>Direkter, vollständiger Verkauf</li>
<li>Lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht</li>
<li>Kleine, monatliche &#8222;Extra-Rente&#8220; vom Verkäufer</li>
<li>Keine Instandhaltungskosten</li>
</ul>
<p>Sorglos ins Alter, in der eigenen Immobilie:</p>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/" data-type="post" data-id="27737"></a></p>
<h2>Hypothekendarlehen: Nur Liquidität? &#8211; Option 4</h2>
<p>Zuletzt noch Möglichkeit Nummer 4: Sollte es für Sie nur um Liquidität gehen.</p>
<p>Wenn Sie Ihre Immobilie im Alter verkaufen wollen, aufgrund von Liquiditätsengpässen, empfiehlt sich ein Hypothekendarlehen statt Verkauf. So ein Hypothekendarlehen ist deutlich günstiger als beispielsweise das Nutzungsentgelt beim Teilverkauf. Sie bleiben außerdem 100% Eigentümer der Immobilie, ohne Anteile an einen Teileigentümer abzugeben.</p>
<p>Lassen Sie sich von Ihrer Hausbank und ggf. 2, 3 Alternativen beraten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18861" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/anwalt-recht-immobilien-erbe-kaufen-verkaufen-mieten-handshake-beratung-lukinski-immobilienmakler.jpg" alt="" width="1200" height="700" /></p>
<h2>Extra Tipp zum Thema: Richtig vererben</h2>
<p>Sie haben noch Kinder, Enkel, nahe Angehörige oder sonstige Personen, denen sie ihre Immobilien vererben worden? Dann lohnt es sich frühzeitig über das Erde nachzudenken! Zum einen können Sie dadurch Steuern sparen, zum anderen können Sie dadurch die Freude des Schenkens noch miterleben.</p>
<h3>Vorgezogenes Erbe: Steuern &amp; Co.</h3>
<p>Tipp! Bevor es zu spät wird, sprechen Sie mit Ihren Eltern und Großeltern frühzeitig über das Erbe. Denn ein vorgezogenes Erbe kann Ihnen einiges an Kosten sparen, insbesondere Steuern. Lernen Sie hier mehr über vorzeitiges Erbe:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/richtig-vererben-lebzeiten-immobilie-haus-wohnung-testament-vermoegen-checkliste/" data-type="post" data-id="6423">Richtig vererben</a></li>
</ul>
<p>Für Erben:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/richtig-erben-was-beim-erben-und-vererben-zu-beachten-ist/" data-type="post" data-id="3196">Richtig erben</a></li>
</ul>
<p>Richtig vererben heißt auch oft: Streit unter Kindern vorbeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18861" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/blog-erbe-erbschaft-erben-mann-streigt-bruder-haus-immobilie-eltern-kosten-ablauf-hilfe-checkliste-lukinski-immobilienmakler.jpg" alt="" width="1200" height="600" /></p>
<p>Sorgen Sie vor!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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