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	<title>Steuervermeidung | Lukinski</title>
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		<title>Steuerberater für Unternehmen: Aufgaben, Kosten, Steuern, Risiken, Tipps &#8211; Kanzlei finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 17:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Steuerberater für Unternehmen — in diesem Premium-Ratgeber erfahren Sie alles über die Auswahl, Zusammenarbeit, Aufgaben und Kosten einer Steuerkanzlei. Speziell für Immobilien-Investoren, Vermögende und Gründer mit Wachstumsambitionen. Sie lernen die drei größten Risiken kennen, die bei der Wahl des falschen Steuerberaters Hunderttausende Euro kosten können, bekommen drei Praxis-Tipps zur Auswahl, einen Überblick über alle Aufgaben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Steuerberater für Unternehmen — in diesem Premium-Ratgeber erfahren Sie alles über die Auswahl, Zusammenarbeit, Aufgaben und Kosten einer Steuerkanzlei. Speziell für Immobilien-Investoren, Vermögende und Gründer mit Wachstumsambitionen. Sie lernen die drei größten Risiken kennen, die bei der Wahl des falschen Steuerberaters Hunderttausende Euro kosten können, bekommen drei Praxis-Tipps zur Auswahl, einen Überblick über alle Aufgaben (Buchhaltung, Lohn, Jahresabschluss, Steuergestaltung) und eine vollständige Gebührentabelle nach StBVV. Wer in Immobilien investiert, sollte besonders auf einen Spezialisten setzen — denn zwischen <a href="https://lukinski.de/share-deal-bei-immobilien-firma-verkaufen-statt-immobilie-steuern-sparen/">Share Deal Immobilien</a>, <a href="https://lukinski.de/asset-deal-immobilien-was-ist-das-steuer-beispiel/">Asset Deal Immobilien</a>, <a href="https://lukinski.de/immobilien-holding-schachtelprivileg-wenig-steuern-verkauf/">Immobilien Holding</a> und der <a href="https://lukinski.de/spekulationssteuer-immobilie-verkauf-grundstueck-wohnung-haus-hoehe-frist/">Spekulationssteuer Immobilien</a> liegen sechsstellige Optimierungspotenziale. Wer eine Erbimmobilie verkaufen oder die <a href="https://lukinski.de/erbschaftssteuer-immobilien-freibetraege-steuersaetze-strategien/">Erbschaftssteuer Immobilien</a> optimieren möchte, braucht einen Berater, der mehr kann als Lohnabrechnung. Steuern sind in den meisten Unternehmen der größte Kostenfaktor — und genau hier entscheidet sich, ob Ihr Steuerberater ein reiner Verwalter oder ein echter Gestalter ist. Lernen Sie aus jahrzehntelanger Praxis-Erfahrung.</p>
<h2>Aufgaben: Was macht ein Steuerberater?</h2>
<p>Bevor wir tief in Risiken, Tipps und Honorare einsteigen, zunächst der Überblick: Welche Kernbereiche deckt eine Steuerkanzlei ab? Die Tätigkeit reicht weit über die klassische Buchhaltung hinaus — von der Finanzbuchhaltung über die gesamte Lohnbuchhaltung und Gehaltsabrechnungen bis hin zur strategischen Steuergestaltung, Rechtsformwahl, Holding-Aufbau und Vertretung gegenüber Finanzamt und Finanzgericht.</p>
<h3>Was macht ein Steuerberater einfach erklärt?</h3>
<p>Die zehn typischen Kernaufgaben einer Steuerkanzlei für Unternehmen:</p>
<ol>
<li><strong>Steuergestaltung &#038; Beratung:</strong> Rechtsformwahl, Holding-Struktur, Steueroptimierung</li>
<li><strong>Finanzbuchhaltung:</strong> Kontierung, Kontenplan, laufende Buchungen</li>
<li><strong>Lohnbuchhaltung:</strong> Gehaltsabrechnungen, Sozialabgaben, Meldungen an Krankenkasse &#038; Finanzamt</li>
<li><strong>Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)</strong> für Freiberufler &#038; Kleinunternehmen</li>
<li><strong>Voranmeldungen:</strong> Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer</li>
<li><strong>Jahressteuererklärungen:</strong> ESt, KSt, GewSt, USt, Erbschaft- und Schenkungsteuer</li>
<li><strong>Jahresabschluss &#038; Bilanz:</strong> inklusive Anhang, Lagebericht, Veröffentlichung im Bundesanzeiger</li>
<li><strong>Prüfung von Steuerbescheiden:</strong> Einspruch, Klage, finanzgerichtliche Vertretung</li>
<li><strong>Spezial-Themen Immobilien:</strong> AfA, §6b EStG, gewerblicher Grundstückshandel, Spekulationsfristen</li>
<li><strong>Begleitung Sondersituationen:</strong> Erbfall, Schenkung, Verkauf, Insolvenz, Betriebsprüfung</li>
</ol>
<p>Eine vollständige Übersicht der relevanten <a href="https://lukinski.de/immobilien-lexikon-wiki/">Begriffe finden Sie im Immobilien Lexikon</a>.</p>
<h2>Steuerberater vergleichen: Die 3 größten Risiken</h2>
<p>Sie suchen einen guten Steuerberater in der Nähe? Bevor Sie unterschreiben — kennen Sie die drei größten Risiken. Denn die Wahl der falschen Kanzlei hat langfristige finanzielle Folgen, die viele Unternehmer erst nach Jahren bemerken.</p>
<h3>Risiko 1: Intensive, regelmäßige Bindung</h3>
<p>Nach Mandatsvertragsabschluss sind Sie in nahezu allen finanziellen und steuerlichen Aspekten an die Kanzlei gebunden — von monatlichen Voranmeldungen über Lohnabrechnungen bis hin zu Rückfragen, oft fast wöchentlich. Besonders eng ist die Verflechtung bei Selbstständigen, kleinen GmbHs und Wachstums-Unternehmen, in denen die Geschäftsführung viele Aufgaben noch selbst erledigt.</p>
<p>Ein Wechsel ist dementsprechend nicht über Nacht möglich. Realistischer Zeitrahmen für einen sauberen Wechsel: <strong>3 bis 6 Monate</strong> — inklusive Datenübergabe (DATEV-Bestand, Mandanten-Stammdaten), Vollmachtenwechsel beim Finanzamt und Schlussrechnung der alten Kanzlei.</p>
<h3>Risiko 2: Monatliche Kostenbelastung</h3>
<p>Steuerberater arbeiten nicht umsonst. Die Kosten setzen sich aus drei Blöcken zusammen:</p>
<ol>
<li><strong>Laufende Buchführung</strong> — abgerechnet nach Gegenstandswert (Umsatz/Aufwand), Tabelle C der StBVV</li>
<li><strong>Lohnbuchhaltung</strong> — pauschal pro Mitarbeiter und Monat (15–25 €)</li>
<li><strong>Zusatzleistungen</strong> — Beratung, Jahresabschluss, Sonderfragen, alles nach Zeit zu Stundensätzen von 120–300 € (Berater) bzw. 60–120 € (Mitarbeiter)</li>
</ol>
<p>Die Crux: Je höher Ihr Umsatz, desto höher die Buchführungsgebühr — auch wenn der Aufwand nicht proportional steigt. Bei einem Umsatzsprung von 250.000 € auf 1 Mio. € verdoppelt sich die Buchführungspauschale, obwohl die Buchungsanzahl ggf. nur um 30 % steigt. <strong>Tipp:</strong> Verhandeln Sie ab einem gewissen Umsatzlevel eine Pauschalvereinbarung nach §14 StBVV.</p>
<h3>Risiko 3: Geld verlieren durch zu wenig Beratung</h3>
<p>Die Ausbildung zum Steuerberater ist keineswegs trivial — Steuerberater-Examen, Berufserfahrung, Steuerfachwirt-Vorbildung. Aber: Viele Steuerberater lernen Standards, keine Steuergestaltung.</p>
<blockquote><p>Viele Steuerberater sind Steuerprüfer — keine Steuergestalter</p></blockquote>
<p>Sie übernehmen die Kontierung, rechnen Mitarbeiter sachgemäß ab und führen den Jahresabschluss korrekt durch. Die Frage: Reicht das? Je nach Unternehmen, Zielen und Skalierung sollte ein Steuerberater erheblich mehr leisten — vor allem im Immobilienbereich.</p>
<p>Mangelnde Beratung birgt zwei Risikofaktoren:</p>
<ul>
<li><strong>Verluste durch entgangene Beratung:</strong> nicht genutzte Steuervorteile, fehlende Holding-Struktur, kein Hinweis auf <a href="https://lukinski.de/spekulationsfrist/">Spekulationsfrist berechnen</a> beim Immobilienverkauf</li>
<li><strong>Risiken durch zu viel (unstrukturierte) Beratung:</strong> Kosten-Nutzen-Faktor kippt — jede Minute wird abgerechnet</li>
</ul>
<p>Plötzlich liegen die monatlichen Kosten nicht mehr bei 400, 500 oder 800 €, sondern bei 4.200 € — durch ungeplante Beratung, Dokumenten-Beschaffung durch Mitarbeiter und Recherchezeiten. Bis ein Geschäftsführer das bemerkt, können Jahre vergehen.</p>
<h3>Rechenbeispiel: Was kostet schlechte Beratung wirklich?</h3>
<p>Nehmen wir ein realistisches Szenario einer mittelständischen GmbH mit Immobilien-Aktivität:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Position</strong></td>
<td><strong>Wald- &#038; Wiesen-Kanzlei</strong></td>
<td><strong>Spezialist (Immobilien)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Honorar p.a.</td>
<td>9.600 €</td>
<td>14.400 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Erkannte AfA-Optimierung</td>
<td>0 €</td>
<td>+8.000 € Steuerersparnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Holding-Struktur (95 % Steuerfreistellung Veräußerung)</td>
<td>nicht aufgesetzt</td>
<td>+45.000 € bei Exit</td>
</tr>
<tr>
<td>Spekulationsfrist-Beratung</td>
<td>versäumt → 25 % AbSt</td>
<td>0 € Spekulationssteuer</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Jährlicher Effekt</strong></td>
<td><strong>−9.600 €</strong></td>
<td><strong>+38.600 € netto</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Differenz: <strong>48.200 € pro Jahr</strong> — und das ohne den Zinseszinseffekt der reinvestierbaren Beträge. Wer 10 Jahre lang 30.000 € jährlich zu 6 % reinvestiert, hat am Ende ca. <strong>395.000 € mehr Vermögen</strong>. Das ist der echte Preis schlechter Beratung.</p>
<h3>Steuern zahlen heißt Gewinne verlieren</h3>
<blockquote><p>Steuern sind der größte Kostenfaktor in den meisten Unternehmen</p></blockquote>
<p>Apropos: Was ist eigentlich Ihr größter monatlicher Kostenfaktor (sobald Sie im fünf- bis sechsstelligen Umsatz liegen)? Miete? Personal? Für den Großteil der Unternehmen sind es tatsächlich Steuern — mit Blick auf Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Kapitalertragsteuer und beim Immobilienverkauf zusätzlich die <a href="https://lukinski.de/spekulationssteuer/">Spekulationssteuer</a> bzw. <a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-bundeslaender-vergleich-steuern-sparen-2026/">Grunderwerbsteuer</a> beim Kauf.</p>
<h3>Checkliste: Die 3 größten Risiken auf einen Blick</h3>
<ul>
<li>Intensive Bindung — Wechsel dauert 3–6 Monate</li>
<li>Höhe der monatlichen und ungeplanten Zusatzkosten</li>
<li>Langfristiger Vermögensverlust durch fehlende Steuergestaltung (zu viel Steuern + Kosten + entgangene Reinvestition)</li>
</ul>
<p>Merken Sie sich: Steuergestaltung liegt zu einem großen Teil in <strong>Ihren</strong> Händen — der Steuerberater ist Sparringspartner, nicht Alleinverantwortlicher.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/02/rechtsformen-firma-unternehmen-immobilien-gbr-kg-gmbh-ag-co-vergleich-vorteile-steuern-mann-buero-auswahl-strategie-immobilienfirma-steueroptimierung.jpg" alt="" width="1200" height="801" /></p>
<h2>Steuerberater finden: Die 3 besten Tipps aus der Praxis</h2>
<p>Nach den Risiken nun zu den Tipps: Wie finden Sie einen guten Steuerberater? Drei Strategien, die in 20+ Jahren Praxis funktioniert haben.</p>
<h3>Tipp 1: Werbeanzeigen meiden</h3>
<p>Der wichtigste Tipp zuerst: Klicken Sie nicht auf die Werbeanzeigen in den Suchmaschinen. Sie suchen einen Steuerberater in Berlin-Mitte, Köln oder Hamburg und tippen — wie 92 % der Menschen — Ihr Anliegen in eine Suchmaschine. Die ersten Plätze sind bezahlte Werbeanzeigen, gekennzeichnet nur durch ein kleines &#8222;Anzeige&#8220; oder &#8222;Gesponsert&#8220;.</p>
<p>Praxis-Tipp: Gehen Sie direkt auf Seite 2 der Suchergebnisse. Dort finden Sie die Kanzleien, die nicht ihr Marketingbudget aus Mandantengebühren finanzieren — und damit oft die seriöseren Anbieter. Denn wer bezahlt das Marketing-Budget letztlich? Sie, der Mandant.</p>
<h3>Tipp 2: Bewertungen auf Online-Portalen prüfen</h3>
<p>Beliebt sind Vergleichsportale, Online-Magazine und Branchenverzeichnisse (proven expert, Google Business, kanzleifinder.de der Bundessteuerberaterkammer). Achten Sie auf qualitativ und quantitativ aussagekräftige Bewertungen:</p>
<ul>
<li>Mindestens 5–10 Bewertungen, in Großstädten 20+</li>
<li>Aussagekräftige Texte (nicht nur &#8222;5 Sterne, top!&#8220;)</li>
<li>Bewertungen über mehrere Jahre verteilt (kein Sternenfeuerwerk in 4 Wochen)</li>
<li>Negative Bewertungen prüfen — wie reagiert die Kanzlei darauf?</li>
</ul>
<h3>Tipp 3: Empfehlungen erfahrener Unternehmer</h3>
<p>Die Goldquelle: Empfehlungen von anderen Unternehmern. Wichtig — die Quellen müssen passen:</p>
<ul>
<li><strong>Unternehmer, keine Privatpersonen</strong> (andere Materie, andere Anforderungen)</li>
<li><strong>Mindestens 3–5 Jahre Mandatsbeziehung</strong> (kürzer ist nicht aussagekräftig)</li>
<li><strong>Vergleichbare Branche &#038; Größe</strong> — ein Restaurant-Steuerberater ist kein Immobilien-Spezialist</li>
<li><strong>Idealerweise mit ähnlichen Strukturen</strong> (Holding, GmbH &#038; Co. KG, internationaler Bezug)</li>
</ul>
<p>Insider-Tipp: Wer in Immobilien investiert, sollte gezielt nach Beratern fragen, die Mandate aus dem Bereich <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Immobilie als Kapitalanlage</a>, <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-kaufen-immobilie-bewerten-ablauf-kosten-steuern-mieter/">Mehrfamilienhaus kaufen</a> oder <a href="https://lukinski.de/denkmalimmobilie-kaufen-steuervorteile-kosten-risiken-2026/">Denkmalimmobilie kaufen</a> betreuen.</p>
<h3>Insider: Diese drei Berater-Typen gibt es</h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Typ</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Top 5 Steueroasen &#8211; Steuervermeidung im Paradies</title>
		<link>https://lukinski.de/top-5-steueroasen-steuervermeidung-paradies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 13:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Steueroasen, Steuerparadiese, Offshore-Zentren — kaum ein Thema umgibt mehr Mythos und Halbwissen. Während Hollywood-Filme Bilder von Briefkastenfirmen und Geheimkonten zeichnen, sieht die Realität für seriöse Investoren heute völlig anders aus: CRS-Informationsaustausch, Economic-Substance-Anforderungen und das deutsche Außensteuergesetz haben das Spielfeld radikal verändert. Trotzdem nutzen Konzerne von Apple bis Pfizer und vermögende Privatpersonen weltweit legal Steueroasen, um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Steueroasen, Steuerparadiese, Offshore-Zentren — kaum ein Thema umgibt mehr Mythos und Halbwissen. Während Hollywood-Filme Bilder von Briefkastenfirmen und Geheimkonten zeichnen, sieht die Realität für seriöse Investoren heute völlig anders aus: CRS-Informationsaustausch, Economic-Substance-Anforderungen und das deutsche Außensteuergesetz haben das Spielfeld radikal verändert. Trotzdem nutzen Konzerne von Apple bis Pfizer und vermögende Privatpersonen weltweit legal Steueroasen, um ihre Steuerlast zu optimieren. Für Immobilien-Investoren gibt es zudem oft bessere, einfachere Wege im Inland — etwa über eine <a href="https://lukinski.de/immobilien-holding-schachtelprivileg-wenig-steuern-verkauf/">Immobilien Holding</a> oder einen <a href="https://lukinski.de/share-deal-bei-immobilien-firma-verkaufen-statt-immobilie-steuern-sparen/">Share Deal beim Immobilienverkauf</a>. Alle relevanten Informationen zu <a href="https://lukinski.de/immobilie-steuern-haus-wohnung-steuer-liste-tipps-und-tricks/">Steuern beim Immobilienverkauf</a> haben wir im Detail aufbereitet.</p>
<h2>Banking im Paradies: Die Top Steueroasen weltweit</h2>
<p>Genaue Zahlen über das Volumen weltweiter Steuervermeidung sind unmöglich zu ermitteln — vieles spielt sich im Verborgenen ab. Schätzungen des Tax Justice Network gehen davon aus, dass weltweit zwischen 21 und 36 Billionen US-Dollar in Steueroasen geparkt sind, davon allein rund 9,8 Billionen von den 100.000 reichsten Personen weltweit. Großbritannien verliert jährlich rund 12 bis 15 Milliarden Euro an Steuereinnahmen. Privatpersonen und Unternehmen nutzen niedrige oder Null-Steuersätze auf im Ausland erzielte Einkünfte, profitieren von Schlupflöchern, günstigeren Kreditbedingungen oder besonderen steuerlichen Sonderregelungen. Zu den Konzernen, die in der Vergangenheit für Offshore-Strukturen bekannt waren, zählen Apple, Microsoft, Alphabet (Google), Cisco und Oracle.</p>
<ul>
<li>Geschätzte 21–36 Billionen US-Dollar liegen in Steueroasen</li>
<li>Allein 9,8 Billionen entfallen auf die reichsten 0,001 Prozent der Welt</li>
<li>Der globale Trend zur Steuervermeidung wächst trotz CRS und BEPS</li>
<li>Mehr als ein Viertel der Fortune-500-Konzerne unterhalten Tochtergesellschaften in mindestens einer klassischen Steueroase</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30583" src="https://lukinski.com/wp-content/uploads/2020/10/steueroasen-tax-haven-steuern-taxes-finanzen-finances-luxus-luxury-abroad-bahamas-karibik-carribean-wasserfall-waterfall-beach-strand.jpg" alt="Steueroasen Karibik Bahamas" width="1200" height="674" /></p>
<h3>Was ist eine Steueroase? Definition und Merkmale</h3>
<p>Ein Steuerparadies (engl. tax haven) ist ein Staat oder Gebiet, das keine oder besonders niedrige Steuern auf Einkommen, Gewinne oder Vermögen erhebt. Steueroasen sind als Wohnsitz für vermögende Privatpersonen oder als Wirtschaftsstandort für Unternehmen attraktiv. Allen gemein ist das Ziel, dass in Hochsteuerländern erzieltes Einkommen dort nicht versteuert werden muss. Rechtssicherheit, politische Stabilität, effiziente Verwaltungsstrukturen und niedrige Korruption sind die wichtigsten Standortfaktoren. Das frühere Bankgeheimnis ist seit Einführung des CRS (Common Reporting Standard) der OECD weitgehend Geschichte — über 100 Staaten tauschen heute Kontoinformationen automatisch aus.</p>
<p>Typische Merkmale einer Steueroase:</p>
<ul>
<li><strong>Niedrige oder keine Körperschaftssteuer</strong> (0% bis ~12,5%)</li>
<li><strong>Keine Quellensteuer</strong> auf Dividenden, Zinsen oder Lizenzgebühren</li>
<li><strong>Keine Kapitalertragssteuer</strong> auf Wertpapiergewinne</li>
<li><strong>Keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer</strong></li>
<li><strong>Diskretion und Privatsphäre</strong> (heute durch CRS eingeschränkt)</li>
<li><strong>Politische und rechtliche Stabilität</strong></li>
<li><strong>Geringe Substance-Anforderungen</strong> (zunehmend verschärft durch OECD-BEPS)</li>
</ul>
<h3>Wie viele Steueroasen gibt es?</h3>
<p>Die EU-Finanzminister führen offiziell eine &#8222;Schwarze Liste&#8220; von rund einem Dutzend nicht kooperativer Jurisdiktionen sowie eine &#8222;Graue Liste&#8220; mit knapp 50 Staaten, die Reformen versprochen haben. Das Tax Justice Network veröffentlicht zudem den Financial Secrecy Index (FSI) und den Corporate Tax Haven Index (CTHI). Insgesamt werden je nach Definition zwischen 30 und 70 Jurisdiktionen weltweit als Steueroasen eingestuft — von klassischen Karibikstaaten über europäische Mikronationen bis zu US-Bundesstaaten wie Delaware, Wyoming oder South Dakota.</p>
<h3>Sind Steueroasen illegal?</h3>
<p>Nein — die Nutzung an sich ist nicht illegal. Wer als vermögende Privatperson seinen Wohnsitz legal in eine Niedrigsteuer-Jurisdiktion verlegt und dort die tatsächliche Lebensgrundlage hat, zahlt dort Steuern — vollkommen legal. Auch Unternehmen dürfen Tochtergesellschaften im Ausland gründen, sofern echte wirtschaftliche Substanz vorhanden ist. Illegal wird es, wenn Einkommen über Briefkastenfirmen ohne reale Substanz verschleiert oder gegenüber Finanzbehörden verschwiegen wird. Für deutsche Investoren besonders relevant:</p>
<ul>
<li><strong>Außensteuergesetz (AStG)</strong>: Hinzurechnungsbesteuerung passiver Einkünfte aus Niedrigsteuerländern</li>
<li><strong>Wegzugsbesteuerung</strong> nach § 6 AStG bei Wohnsitzverlegung</li>
<li><strong>CRS-Meldepflicht</strong>: Auslandskonten werden automatisch ans deutsche Finanzamt gemeldet</li>
<li><strong>Anzeigepflicht</strong> für grenzüberschreitende Steuergestaltungen (DAC6)</li>
<li><strong>Wirtschaftliche-Substanz-Tests</strong> in fast allen klassischen Offshore-Zentren</li>
</ul>
<h3>Einkommenssteuer im internationalen Vergleich</h3>
<p>Persönliche Einkommenssteuer ist die Steuer, die natürliche Personen auf Lohn, Gehalt, Mieteinnahmen und sonstige Einkünfte zahlen. Die Spitzensätze unterscheiden sich weltweit dramatisch — von 60% an der Elfenbeinküste bis hin zu 0% in klassischen Steueroasen. Wer in Deutschland wohnt und Einkünfte aus <a href="https://lukinski.de/immobilien-rendite-erklaert-vermoegen-aufbauen-definition-formel-rendite-immobilie/">Immobilien als Rendite</a> erzielt, zahlt in der Spitze 45% plus Solidaritätszuschlag plus ggf. Kirchensteuer. Wege zur legalen Reduzierung im Inland sind etwa die <a href="https://lukinski.de/rechner/verkaufen/spekulationsfrist/">Spekulationsfrist von 10 Jahren</a> oder eine <a href="https://lukinski.de/denkmalimmobilie-kaufen-steuervorteile-kosten-risiken-2026/">Denkmalimmobilie mit Sonder-AfA</a>.</p>
<table>
<tr>
<th>Land</th>
<th>Spitzensteuersatz Einkommen</th>
</tr>
<tr>
<td>Elfenbeinküste</td>
<td>60%</td>
</tr>
<tr>
<td>Dänemark</td>
<td>~55,9%</td>
</tr>
<tr>
<td>Österreich</td>
<td>55%</td>
</tr>
<tr>
<td>Deutschland</td>
<td>45% + Soli (Reichensteuer)</td>
</tr>
<tr>
<td>Vereinigtes Königreich</td>
<td>45%</td>
</tr>
<tr>
<td>USA (Bund)</td>
<td>37%</td>
</tr>
<tr>
<td>Schweiz (Bund + Kanton)</td>
<td>~22–40% je Kanton</td>
</tr>
<tr>
<td>Bahamas, VAE, Kaimaninseln, Monaco</td>
<td>0%</td>
</tr>
</table>
<h3>Körperschaftssteuer im internationalen Vergleich</h3>
<p>Die Körperschaftssteuer wird auf Unternehmensgewinne erhoben. Konzerne reduzieren ihre Steuerlast durch Reinvestition, durch Lizenzgebühren-Strukturen oder durch Verlagerung des Hauptsitzes in Niedrigsteuerländer. Seit Einführung der globalen Mindeststeuer (Pillar 2 der OECD) von 15% für Konzerne mit über 750 Mio. Euro Umsatz hat sich der &#8222;Wettbewerb nach unten&#8220; allerdings deutlich verlangsamt.</p>
<table>
<tr>
<th>Land</th>
<th>Körperschaftssteuer (effektiv)</th>
</tr>
<tr>
<td>Puerto Rico</td>
<td>~37,5%</td>
</tr>
<tr>
<td>Frankreich</td>
<td>~25%</td>
</tr>
<tr>
<td>Deutschland (KSt + GewSt)</td>
<td>~30%</td>
</tr>
<tr>
<td>USA (Bund)</td>
<td>21%</td>
</tr>
<tr>
<td>Vereinigtes Königreich</td>
<td>25%</td>
</tr>
<tr>
<td>Irland</td>
<td>12,5% (bzw. 15% Mindeststeuer)</td>
</tr>
<tr>
<td>Ungarn</td>
<td>9%</td>
</tr>
<tr>
<td>Malta (effektiv nach Refund)</td>
<td>~5%</td>
</tr>
<tr>
<td>Bermuda, Kaimaninseln, Bahamas, BVI</td>
<td>0%</td>
</tr>
</table>
<h2>Liste: Die Top 5 Steuerparadiese weltweit</h2>
<p>Steueroasen können souveräne Staaten sein (Panama, Malta, Bahamas), Mikronationen (Luxemburg, Monaco, Liechtenstein) oder abhängige Gebiete (Isle of Man, Jersey, Kaimaninseln, BVI, Delaware). Jede hat ihr eigenes Profil — von Holding-Standorten über Trust-Jurisdiktionen bis zu klassischen Offshore-Banking-Zentren. Im Folgenden die fünf bekanntesten im Direktvergleich.</p>
<h3>1. Kaimaninseln — Karibisches Paradies für Hedgefonds</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30581" src="https://lukinski.com/wp-content/uploads/2020/10/steueroasen-tax-haven-steuern-taxes-finanzen-finances-luxus-luxury-abroad-strand-beach-kariibik-caribbean-hut-huette-palme-palm.jpg" alt="Kaimaninseln Steueroase" width="1200" height="900" /></p>
<p>Offiziell ein Britisches Überseegebiet, sind die Kaimaninseln die berühmteste Steueroase der Welt. Es gibt keine Einkommensteuer, keine Körperschaftssteuer, keine Kapitalertragssteuer, keine Erbschaftssteuer und keine Quellensteuer. Etwa 40% aller weltweit aufgelegten Hedgefonds und über 100.000 registrierte Gesellschaften haben hier ihren Sitz. Konzerne von Wells Fargo bis Pepsi nutzen die Strukturen. Seit Einführung der &#8222;Economic Substance Rules&#8220; 2019 müssen Gesellschaften jedoch echte wirtschaftliche Tätigkeit vor Ort nachweisen.</p>
<ul>
<li><strong>BIP:</strong> ca. 5,5 Mrd. USD</li>
<li><strong>Bevölkerung:</strong> ~70.000</li>
<li><strong>Financial Secrecy Index (FSI) Rang:</strong> Top 5</li>
<li><strong>Körperschaftssteuer:</strong> 0%</li>
<li><strong>Einkommenssteuer:</strong> 0%</li>
<li><strong>Hauptnutzung:</strong> Hedgefonds, Captive Insurance, SPVs</li>
<li><strong>CRS-Teilnehmer:</strong> Ja</li>
</ul>
<h3>2. Malta — Geld des Mittelmeerraums</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30579" src="https://lukinski.com/wp-content/uploads/2020/10/steueroasen-tax-haven-steuern-taxes-finanzen-finances-luxus-luxury-abroad-malta-mittelmeer-mediterranean-boot-boats-alt-old.jpg" alt="Malta Steueroase Mittelmeer" width="1200" height="757" /></p>
<p>Malta hat nominell eine Körperschaftssteuer von 35% — das klingt zunächst hoch. Der Trick: Über das einzigartige <strong>Imputation-/Refund-System</strong> erhalten ausländische Anteilseigner 6/7 der gezahlten Steuer zurück. Effektiv landet die Steuerlast bei rund 5%. Damit ist Malta einer der attraktivsten Holding-Standorte in der EU. Zusätzlich gibt es das Malta Residence Programme für vermögende Zuwanderer mit pauschaler Mindestbesteuerung. Malta steht jedoch unter intensiver Beobachtung der EU.</p>
<ul>
<li><strong>BIP:</strong> ca. 17 Mrd. USD</li>
<li><strong>Bevölkerung:</strong> ~520.000</li>
<li><strong>Körperschaftssteuer nominal:</strong> 35%</li>
<li><strong>Effektive Steuer nach Refund:</strong> ~5%</li>
<li><strong>Einkommenssteuer:</strong> bis 35% (Spitzensatz)</li>
<li><strong>Hauptnutzung:</strong> Holdings, iGaming, Schifffahrt</li>
<li><strong>EU-Mitglied:</strong> Ja (Vollzugang Binnenmarkt)</li>
</ul>
<h3>3. Irland — Gold am Ende des Regenbogens</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30587" src="https://lukinski.com/wp-content/uploads/2020/10/steueroasen-tax-haven-steuern-taxes-finanzen-finances-luxus-luxury-abroad-irland-ireland-strand-beach-sonnenuntergang-sunset-wellen-waevs.jpg" alt="Irland Steueroase Küste" width="1200" height="797" /></p>
<p>Irland gilt offiziell nicht als Steueroase, ist aber faktisch der wichtigste Hub für US-Tech-Konzerne in Europa. Die Körperschaftssteuer liegt bei 12,5% (für Konzerne über 750 Mio. Euro Umsatz seit der globalen Mindeststeuer bei 15%). Apple, Google, Meta, Microsoft und Pfizer steuern Milliardengewinne über irische Tochtergesellschaften. Berüchtigt war das &#8222;Double Irish with a Dutch Sandwich&#8220;-Modell — seit 2020 endgültig geschlossen. Über 25% der Fortune-500-Konzerne haben Tochtergesellschaften in Irland.</p>
<ul>
<li><strong>BIP:</strong> ca. 550 Mrd. USD</li>
<li><strong>Bevölkerung:</strong> ~5,1 Mio.</li>
<li><strong>Körperschaftssteuer:</strong> 12,5% (15% bei Großkonzernen)</li>
<li><strong>Einkommenssteuer:</strong> bis 48% (inkl. USC und PRSI)</li>
<li><strong>Hauptnutzung:</strong> IP-Holdings, Tech-Konzerne, Pharma</li>
<li><strong>EU-Mitglied:</strong> Ja</li>
</ul>
<h3>4. Bahamas — Prototyp des Paradieses</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30589" src="https://lukinski.com/wp-content/uploads/2020/10/steueroasen-tax-haven-steuern-taxes-finanzen-finances-luxus-luxury-abroad-weltall-space-strand-beach-bahamas-caribbean-karibik.jpg" alt="Bahamas aus dem Weltall" width="1200" height="798" /></p>
<p>Auf den Bahamas existieren keine Einkommensteuer, keine Körperschaftssteuer, keine Kapitalertragssteuer, keine Erbschaftssteuer und keine Schenkungssteuer. Der Staat finanziert sich primär über Mehrwertsteuer, Importzölle und Tourismus. US-Konzerne meldeten in Spitzenjahren Gewinne in Höhe des bahamaischen BIPs an Tochtergesellschaften. Seit Unter</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>US Präsident zahlt nur 750 Euro Einkommenssteuer?! Steuer Coaching, so gehts</title>
		<link>https://lukinski.de/us-praesident-zahlt-nur-750-euro-einkommenssteuer-tipp-steuer-coaching/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 14:17:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[Trump und die Steueroptimierung: Ein Blick auf die Finanzen &#8212; Heute flimmerte es über die News-Ticker der Welt: US-Präsident Trump zahlt laut Informationen der New York Times nur 750 Euro Einkommenssteuer. Doch mehr zu steuerliche Aspekte bei Immobilien erfahren Sie in unserer umfassenden Steuer-Übersicht. Doch es kommt noch besser: Trump zahlte in 10 von 15 Jahren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Trump und die Steueroptimierung: Ein Blick auf die Finanzen &#8212; Heute flimmerte es über die News-Ticker der Welt: US-Präsident Trump zahlt laut Informationen der New York Times nur 750 Euro Einkommenssteuer. Doch mehr zu <a href="https://lukinski.de/immobilie-steuern-haus-wohnung-steuer-liste-tipps-und-tricks/">steuerliche Aspekte bei Immobilien</a> erfahren Sie in unserer umfassenden Steuer-Übersicht. Doch es kommt noch besser: Trump zahlte in 10 von 15 Jahren ab 2000 keine Einkommenssteuern. Sind das fragwürdige Steuerersparnis-Strategien oder einfach nur <a href="https://lukinski.de/steuern-verstehen-umwandeln-vermoegen-aufbauen-steueroptimierung-steuerfrei/" data-type="post" data-id="30365">Steueroptimierung</a>? Steueroptimierung, Steuervermeidung oder Steuerersparnis – wie auch immer man es nennt, jeder tut es, bereits beim Einreichen der eigenen Steuererklärung für die jährliche Einkommenssteuer. Nochmals: All diese Methoden sind legitim und legal. Wie macht er das?</p>
<h2>Fast keine Einkommenssteuer: New York Times</h2>
<p>Ich befasse mich seit Langem mit Finanzen, denn Finanzen sind Chefsache. Ihr Steuerberater ist oft nur &#8222;Berater&#8220;, nicht &#8222;Gestalter&#8220;, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Gestern titelte die New York Times:</p>
<h3>Story: 750 Dollar Einkommenssteuern</h3>
<p>&#8222;Donald J. Trump zahlte in dem Jahr, in dem er die Präsidentschaft gewann, 750 Dollar an <a href="https://lukinski.de/einkommensteuer-est-einfach-erklaert-formulare-grundtabelle-lohnsteuer/">Einkommenssteuern</a> (bzw. Bundeseinkommenssteuern in den USA). In seinem ersten Jahr im Weißen Haus zahlte er weitere 750 Dollar. In 10 der vorangegangenen 15 Jahre hatte er überhaupt keine Einkommenssteuern gezahlt – hauptsächlich, weil er berichtete, viel mehr Geld verloren zu haben, als er verdiente.</p>
<p>Während der Präsident eine Wiederwahlkampagne führt, die laut Umfragen in Gefahr ist zu verlieren, stehen seine Finanzen unter Stress. Er hat Verluste zu verzeichnen und Hunderte von Millionen Dollar an Schulden, die er persönlich garantiert hat, werden fällig. Außerdem steht er unter dem Druck einer jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit dem Internal Revenue Service über die Rechtmäßigkeit einer Steuerrückzahlung in Höhe von 72,9 Millionen Dollar, die er gefordert und erhalten hat, nachdem er große Verluste erklärt hatte. Ein negatives Urteil könnte ihn mehr als 100 Millionen Dollar kosten.&#8220; &#8211; Auszug <a href="https://www.nytimes.com/interactive/2020/09/27/us/donald-trump-taxes.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">New York Times</a>.</p>
<p>Bei einem Briefing im Weißen Haus am Sonntag dementierte Trump die Geschichte der New York Times und behauptete, dass er &#8222;viel&#8220; an Bundeseinkommenssteuern zahlt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bezahle eine Menge, und ich bezahle eine Menge an staatlichen Einkommenssteuern.&#8220; &#8211; Donald Trump (übersetzt)</p></blockquote>
<p>Trump fügte hinzu, dass er bereit ist, seine Steuererklärungen freizugeben, sobald er nicht mehr vom Internal Revenue Service geprüft wird, was, wie er sagte, &#8222;mich schlecht behandelt&#8220;.</p>
<h3>Muss ein US-Präsident die Steuererklärung offenlegen?</h3>
<p>Wichtig ist: Der Präsident ist nicht verpflichtet, seine Steuererklärungen während der Prüfung offenzulegen, trotz seiner wiederholten anderslautenden Behauptungen. Trump weigerte sich auch, im Briefing zu beantworten, wie viel er an Bundessteuern gezahlt hat und ging hinaus.</p>
<h2>Steuern halbieren / Vermögen verdoppeln: Live Webinar</h2>
Du suchst nach Möglichkeiten, deine Steuerlast zu minimieren und gleichzeitig dein Vermögen signifikant zu vergrößern? Mehr erfahren:
<ul>
 	<li><a href="https://lukinski.de/steuern-halbieren-vermoegen-verdoppeln-steuern-sparen-legal-tricks-praxis-erfahrung/">Steuern halbieren / Vermögen verdoppeln</a></li>
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</ul>
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<h2>Steuervermeidung: Wie macht er das? 4 Beispiele</h2>
<p>Der Times-Artikel beschreibt eine Reihe von betrieblichen und transaktionalen Steuerforderungen, die für den Präsidenten und seine Wirtschaftsorganisationen erhebliche Prüfungsfragen aufwerfen könnten. Außerdem werden Wege aufgezeigt, die die Steuergesetze für Unternehmer vorsehen, um ihre Steuern zu senken.</p>
<blockquote><p>Hinweis: Weiterführendes findest du im vollständigen Artikel auf <a href="https://www.investopedia.com/what-trump-s-taxes-reveal-about-us-tax-law-5080039" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Investopedia</a> (English). Hier sind 4 Beispiele aus dem Artikel:</p></blockquote>
<h3>Casino &#8218;Verzicht&#8216; Verlust</h3>
<p>Die Untersuchung der Times rückt bestimmte Steuersenkungsstrategien auf Trumps Steuererklärungen ins Rampenlicht. Die für 2005-2007 erhaltene Rückerstattung in Höhe von 70,1 Millionen Dollar scheint auf den Rücktrag von ungefähr 700 Millionen Dollar an Geschäftsverlusten zurückzuführen zu sein, die für 2009 geltend gemacht wurden. Diese Verluste basierten wahrscheinlich auf der Behauptung, dass Trump sein Atlantic City Casinogeschäft vollständig &#8222;aufgegeben&#8220; hat (Quelle: <a href="https://www.irs.gov/pub/irs-prior/p544--2019.pdf" target="_blank" rel="noopener">IRS. &#8222;Publication 544 (2019), Sales and Other Dispositions of Assets</a>&#8220; Accessed Oct. 1, 2020).</p>
<p>Diese Verluste wären zulässig, vorausgesetzt, Trump erhielt nichts als Gegenleistung dafür, dass er sein Interesse an dem Geschäft aufgab. Aus den Aufzeichnungen des Konkursverfahrens geht jedoch hervor, dass Trump 5% der Aktien des Nachfolgeunternehmens erhalten hat, was jeden Verlust aus der Aufgabe disqualifiziert und seinen Abzug auf einen Verlust von 3000 Dollar für das Jahr begrenzt hätte (Quelle: <a href="https://www.irs.gov/pub/irs-drop/rr-03-29.pdf" target="_blank" rel="noopener">IRS. &#8222;Part I, Section 165. Losses.&#8220;</a> Accessed Oct. 1, 2020).</p>
<h3>Beratungsgebühren vs. Mitarbeitervergütung vs. Geschenk</h3>
<p>Nicht näher spezifizierte &#8222;Beratungsgebühren&#8220;, die in den Steuererklärungen zu sehen sind, können auf eine gemeinsame Strategie zur Senkung der Unternehmenseinnahmen und Steuern hindeuten. Der Abzug der an Ivanka Trump gezahlten Beratungsgebühren in Höhe von 747.622 Dollar wirft mehrere Fragen auf. Als Angestellte der Trump-Organisation sollte Ivanka nicht als Beraterin bezahlt werden, das heißt, als unabhängige Unternehmerin.</p>
<p>Im Gegensatz zur Vergütung der Angestellten vermeiden die Beraterhonorare Quellensteuern, die vom Zahler zu entrichten sind. Aber um abzugsfähig zu sein, müssen sie angemessene, marktübliche Beträge sein. Obwohl ein Berater melde- und steuerpflichtig ist, kann es sein, dass Ivanka jede Steuerpflicht vermeiden kann. Als Immobilienfachfrau kann Ivanka genügend Immobilienverluste haben, um die Zahlung auszugleichen. Dieser Gebührenabzug könnte dazu führen, dass die IRS ein anderes Problem aufwirft. Beamte könnten infrage stellen, dass die Gebühr – die weit über die jährliche Schenkungssteuerbefreiung von 15.000 Dollar für das Jahr 2020 hinausgeht – in Wirklichkeit eine Vermögensübertragung auf ein Familienmitglied ist, auf die die Schenkungssteuer entfällt (Quelle: <a href="https://www.irs.gov/pub/irs-prior/p950--2011.pdf" target="_blank" rel="noopener">IRS. &#8222;Publication 950.&#8220;</a> Accessed Oct. 1, 2020).</p>
<h3>Geschäftliche vs. persönliche Ausgaben</h3>
<p>Obwohl nicht alle Geschäftsausgaben von Trump erklärt werden, werden in dem Artikel Gegenstände genannt, bei denen es sich eigentlich um nicht abzugsfähige persönliche Ausgaben handeln könnte (Quelle: <a href="https://www.irs.gov/forms-pubs/about-publication-529" target="_blank" rel="noopener">IRS. &#8222;Publication 529.&#8220;</a> Accessed Oct. 1, 2020).</p>
<p>Es wird angemerkt, dass die IRS auf dieser Grundlage Abzüge für Flugzeuge, die für persönliche Reisen und Pflegekosten für Fernsehauftritte genutzt werden, möglicherweise nicht zulässt. Da die Abzüge für Anwaltskosten als Pauschalbetrag angegeben werden, fragt sich die Times, ob der Gesamtbetrag die Gebühren einschließt, die an Anwälte gezahlt werden, die Donald Trump, Jr. bei Ermittlungen und den persönlichen Rechtsvereinbarungen des Präsidenten vertreten, um Geheimhaltungsvereinbarungen von den Klägern zu erhalten.</p>
<h4>Wohnsitz oder Investition?</h4>
<p>Die Trump Seven Springs Wohnsiedlung in Bedford, N.Y., stellt zusätzliche Fragen. Obwohl Forbes berichtete, dass Eric Trump die Immobilie als persönlichen Wohnsitz beschrieb, bezeichnete Donald Trump sie als Investition und zog die Grundsteuer von 2,2 Millionen Dollar als Geschäftsausgabe ab. Vermögenssteuerabzüge für persönliche Wohnsitze unterliegen der Obergrenze von 10.000 Dollar für staatliche und lokale Steuerabzüge (<a href="https://www.irs.gov/taxtopics/tc503" target="_blank" rel="noopener">IRS. &#8222;Topic No. 503 Deductible Taxes.&#8220;</a> Accessed Oct. 1, 2020).</p>
<h3>Kann jeder eine US-Firma gründen?</h3>
<p>Mit einer LLC oder einer Corporation kannst du deine Steuerlast extrem senken. Es gibt sogar Services für Gründung, Post &amp; Co. Lern hier mehr:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/us-firma-gruenden-kosten-rechtsform-steuervorteile-online-schritte/">US-Firma gründen</a></li>
</ul>
<h2>Lese-Tipps: Vermögensaufbau &amp; Co.</h2>
<p>Hier habe ich noch Lese-Tipps für dich:</p>
<ol>
<li>&#8222;Milliardengeschenk: Aktien weitgehend steuerfrei&#8220;</li>
<li>Steuern &amp; Vermögen: Lernen von Investor Erfahrungen</li>
</ol>
<h3>&#8222;Milliardengeschenk: Aktien weitgehend steuerfrei&#8220;</h3>
<p>&#8222;Milliardengeschenk für Döpfner – weitgehend steuerfrei?&#8220; &#8211; diese Schlagzeile ist nicht von mir, sondern von der Morgenpost. Tatsächlich hat Matthias Döpfner den Verlag als Chef umgekrempelt. Während die Eigentümerin Friede Springer vertrauensvoll hinter seinen Entscheidungen steht, wurden Print-Anteile verkauft und neue Online-Medien wie Business Insider, Idealo, Immowelt oder auch StepStone erworben. Schon 2012 hat Döpfner einen dicken Aktienpakt für mehr als 70 Millionen Euro erhalten, jetzt geht ein &#8222;Milliardengeschenk&#8220; für den Axel-Springer-Chef, so das Manager Magazin. Der 57-jährige Medienmanager steigert seinen bisherigen Anteil an der Axel Springer SE von knapp drei Prozent auf insgesamt rund 22 Prozent.</p>
<p>Tipp! Wie funktioniert es, dass man ein Aktienpaket fast steuerfrei bekommen kann? Etwas weiter unten im Artikel erkläre ich die Methodik bzw. das Gesetz dahinter.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/milliardengeschenk-springer-chef-aktien-weitgehend-steuerfrei-kann-ich-das-auch/" data-type="post" data-id="30353">Aktien verschenken: Weitgehend steuerfrei?</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/milliardengeschenk-springer-chef-aktien-weitgehend-steuerfrei-kann-ich-das-auch/" data-type="post" data-id="30353"><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30355" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/10/aktienpaket-steuerfrei-nachrichten-erklaerung-methode-steuertrick-aktien-schenkung-springer-lernen-wie-es-geht-steuergesetz.jpg" alt="" width="1200" height="700" /><br />
</a></p>
<h3>Immobilien, Steuern &amp; Vermögen: Lernen von Investor Erfahrungen</h3>
<p>Vom wem kann man besser lernen als von Selfmade Millionären? Moderne Investoren wie Alex Fischer, alte Giganten aus den USA wie Rockefeller und natürlich den Größen der Geschichte, Sir Isaac Newton. Warum und wieso, das erfährst du in diesem Artikel.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien-steuern-vermoegen-lernen-von-investor-erfahrungen-alex-fischer-rockefeller-jobs/" data-type="post" data-id="30335">Steuern &amp; Vermögen: Investor Erfahrungen</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilien-steuern-vermoegen-lernen-von-investor-erfahrungen-alex-fischer-rockefeller-jobs/" data-type="post" data-id="30335"><br />
<img decoding="async" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/08/immobilie-wert-ermittlung-bewerten-architekt-gutachter-baustelle-neubau-glass-fassade-gewerbeimmobilie.jpg" alt="" /><br />
</a></p>
<h3>Steuercoaching: Lernen vom Experten (Erfahrungsbericht)</h3>
<p>Steuercoaching im Online-Kurs – was wäre meine Empfehlung? Ich weiß gar nicht, wie viel ich überhaupt aus dem Steuercoaching von Alex Fischer anteasern darf, jedoch will ich dir einen kleinen Einblick geben, was dich im Steuercoaching bzw. im Online-Kurs erwarten wird. Alex Fischer ist seit 25 Jahren Immobilieninvestor und Unternehmer. Er hat in seinem Leben mehr als 2000 Wohnungen angekauft, saniert und wieder verkauft. Mir selbst gehört ein privater Immobilienbestand in Höhe von 20.000 Quadratmetern in und um Düsseldorf, und ich habe als Sohn zweier Lehrer mit 0 Eigenkapital gestartet. Vom wem könnte man besser lernen?</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/steuercoaching-alex-fischer-erfahrungen-steuern-foerderungen-wissen-vermoegen/" data-type="post" data-id="30330">Alex Fischer Steuercoaching Erfahrungen</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/steuercoaching-alex-fischer-erfahrungen-steuern-foerderungen-wissen-vermoegen/" data-type="post" data-id="30330"><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30390" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/10/erfahrungen-steuer-coaching-alex-fischer-vermoegen-aufbau-durch-steuermodell-lernen-experte-online-kurs-das-habe-ich-erlebt.jpg" alt="" width="1200" height="796" /><br />
</a></p>
<h3>Steuern verstehen, umwandeln &amp; Vermögen aufbauen</h3>
<p>Steueroptimierung, steuerfrei – die beliebtesten Schlagwörter, wenn es um den Vermögensaufbau geht. Doch wie wandelt man eigentlich privates Vermögen in Steuern um? Mein Tipp: Wie schon zuvor, lerne von Profis, die alles schon durchgemacht haben.</p>
<p>Immer daran denken: Steuern sind Chefsache.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/steuern-verstehen-umwandeln-vermoegen-aufbauen-steueroptimierung-steuerfrei/" data-type="post" data-id="30365">Steuern in privates Vermögen umwandeln</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/steuern-verstehen-umwandeln-vermoegen-aufbauen-steueroptimierung-steuerfrei/" data-type="post" data-id="30365"><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30373" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/10/erfahrungsbericht-stephan-czaja-lernen-finanzen-steuern-optimierung-test-teilnehmer-serioes-alex-fischer-vorteile-nachteile-erfahrungen-raum-sonnenlicht-ueben-koeln.jpg" alt="" width="1280" height="853" /><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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