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	<title>Varianten Archives - ℄ Immobilien</title>
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		<title>Bausparen erklärt: Bausparvertrag, Definition, Vergleich, Verträge + Kosten</title>
		<link>https://lukinski.de/bausparen-erklaert-bausparvertrag-definition-vergleich-vertraege-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 12:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entscheidung zum Bausparen ist eine langfristige und gut durchdachte Überlegung. Neben dem Vergleich von verschiedenen Tarifen und Bausparkassen sollten noch weitere Dinge beachtet werden. Ein Bausparvertrag zielt meist auf eine geringere Summe hinaus und ist nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung gedacht. Was Sie noch alles zum Thema Bausparen wissen müssen, habe ich auch bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/bausparen-erklaert-bausparvertrag-definition-vergleich-vertraege-kosten/">Bausparen erklärt: Bausparvertrag, Definition, Vergleich, Verträge + Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung zum Bausparen ist eine langfristige und gut durchdachte Überlegung. Neben dem Vergleich von verschiedenen Tarifen und Bausparkassen sollten noch weitere Dinge beachtet werden. Ein Bausparvertrag zielt meist auf eine geringere Summe hinaus und ist nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung gedacht. Was Sie noch alles zum Thema Bausparen wissen müssen, habe ich auch bei Immobilien-Erfahrung.de für Sie zusammengefasst: <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/bausparvertrag-zinsen-laufzeit-phasen-darlehen-vorteile-nachteile-finanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Bausparvertrag erklärt</a>. Hier geht&#8217;s zu unserem großen Guide: <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a>.</p>
<h2>Die 3 Phasen des Bausparens: Spar-, Tilgung- und Darlehensphase</h2>
<p>Jedes Bausparen besteht aus verschiedenen Phasen. In den meisten Fällen sind es 3 verschiedene Phasen, die durchlaufen werden müssen. Hierbei wird zuerst ein gewisser Betrag angespart, anschließend das Darlehen zugeteilt und dieses letztendlich getilgt. Wie genau funktionieren diese Phasen aber und welche Kennzahlen müssen während den jeweiligen Phasen bestimmt werden?</p>
<blockquote><p>Tipp: Mehr zum Thema <a href="https://lukinski.de/immobilien/finanzierung-kredit-darlehen/" data-type="page" data-id="26200">Kredit &amp; Finanzierung</a></p></blockquote>
<h3>Das Wichtigste auf einen Blick</h3>
<p>In der Sparphase wird ein gewisser Betrag angespart. Dieser Betrag richtet sich nach dem Volumen des Bausparvertrages. Ist der Mindestbetrag angespart, kann das Darlehen ausgezahlt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die in der Zuteilungsphase wahrgenommen werden können</p>
<p>In der Darlehensphase wird das Darlehen mit monatlichen Zahlungen getilgt. Die Tilgungslaufzeit hängt hierbei von verschiedenen Faktoren, wie der Darlehenshöhe ab. Bausparkassen funktionieren mithilfe von Ein- und Auszahlern, die für einen Geldfluss sorgen und verdienen selbes an den Zinsen. Verschiedene Bausparkassen bieten unterschiedliche Tarife für Bausparer an. Der Vergleich der Bausparkassen lohnt sich aufgrund der verschiedenen Angebote für jeden Bausparer</p>
<h3>Sparphase: Geld ansparen bis zur Zuteilung &#8211; Phase 1</h3>
<p>In der Sparphase wird zuerst ein gewisser Betrag angespart. Dieser entspricht meist 30-50% des Volumens des Bausparvertrages. Hierfür muss die Bausparsumme, der Darlehenszins und der Tilgungsbetrag festgelegt werden. Es ist wichtig vorab genau zu wissen, wie hoch die Darlehenssumme sein soll und hierbei sowohl die <a href="https://lukinski.de/kaufpreis-ermitteln-wichtigsten-kriterien-finanzierung-bonitaet-eigenkapital/">Kosten für die Immobilie</a> als auch das vorhandene <a href="https://lukinski.de/eigenkapital-immobilienkauf-monatliche-belastung-rollierendes-eigenkapital/">Eigenkapital</a> zu berücksichtigen.</p>
<p>Erst wenn diese Summe vollständig angespart ist, ist der Vertrag zuteilungsreif und das Darlehen kann ausgezahlt werden. Ein Bausparvertrag wird auch häufig in jungen Jahren gestartet, ohne ein konkretes Bauvorhaben geplant zu haben. Hier variieren die Summen für den Vertrag, je nach individueller Situation und finanzieller Lage.</p>
<p>Sparphase im Überblick:</p>
<ul>
<li>In der Sparphase wird ein gewisser Betrag angespart</li>
<li>Dieser Betrag richtet sich nach dem Volumen des Bausparvertrages</li>
</ul>
<h3>Zuteilungsphase: Möglichkeiten für Bausparer &#8211; Phase 2</h3>
<p>Nachdem die Mindestbewertungszahl angespart wurde, ist der Vertrag zuteilungsreif und das Darlehen wird ausgezahlt. Die Bewertungszahl regelt hierbei die gerechte Verteilung und die Reihenfolge der Zuteilung, da alle Bausparer einer Bausparkasse in denselben Topf einzahlen. Daher kann monatlich auch nur ein bestimmter Darlehensbetrag ausgezahlt werden, um die Ein- und Auszahlungen im Gleichgewicht zu halten.</p>
<p>Nach mindestens 18 Monaten nach Abschluss des Bausparvertrages, wird die Zuteilungsphase erreicht. Hier stehen Bausparern dann zwei Optionen offen. Das Guthaben und die staatlichen Prämien können ausgezahlt werden oder aber das Bauspardarlehen wird für das Wohneigentum genutzt. Im letzten Fall wird von der Bausparkasse sowohl das Sparguthaben als auch das Darlehen also die gesamte Bausparsumme ausgezahlt. Durch Sonderzahlungen kann die Zuteilungsphase verkürzt werden und sie kommen schneller ans Ziel.</p>
<p>Zuteilungsphase im Überblick:</p>
<ul>
<li>Ist der Mindestbetrag angespart, kann das Darlehen ausgezahlt werden</li>
<li>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die in dieser Phase wahrgenommen werden können</li>
</ul>
<h3>Darlehensphase: Tilgung des Darlehens &#8211; Phase 3</h3>
<p>Entscheiden sich Bausparer dafür, dass Darlehen in Anspruch zu nehmen und für Wohneigentum zu nutzen, so zahlt die Bausparkasse das angesparte Guthaben und das Darlehen, also die gesamte Bausparsumme aus. Anschließend wird das Darlehen in monatlichen Zinsen- und Tilgungsraten zurückgezahlt. Die Höhe der Tilgungsrate wird dabei vom Bausparer selbst gewählt. Die Tilgungslaufzeit ist von der Höhe des monatlichen Tilgungsbeitrages, des gewählten Darlehenszins und der Darlehenshöhe abhängig und variiert je nach Bauspartarif.</p>
<p>Darlehensphase im Überblick:</p>
<ul>
<li>In der Darlehensphase wird das Darlehen mit monatlichen Zahlungen getilgt</li>
<li>Die Tilgungslaufzeit hängt hierbei von verschiedenen Faktoren, wie der Darlehenshöhe ab</li>
</ul>
<h3>Bausparvergleich: Gute Empfehlungen 2026</h3>
<p>Bausparvergleich [Jahr]: Sorgfältig ausgewählte Empfehlungen, um Ihre finanzielle Zukunft zu gestalten und Ihre Ziele zu erreichen mit kostenlosem Bausparrechner:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/bausparvertrag-sinnvoll-fuer-wen-lohnt-sich-bausparen-anbieter-vergleich/">Bausparvergleich 2026</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/bausparvertrag-sinnvoll-fuer-wen-lohnt-sich-bausparen-anbieter-vergleich/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-336661" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/02/hausbau-haus-bauen-kaufen-haustypen-hausarten-lupe-plan-checkliste-vorteile-nachteile.jpg" alt="" width="1200" height="901" /></a></p>
<h2>Bausparvertrag: Varianten, Förderung und Nutzen</h2>
<p>Bausparverträge sind in Deutschland eines der beliebtesten und weit verbreitetsten Finanzprodukte. Rechnerisch gibt es Anfang 2019 rund 27 Millionen solcher Verträge bei der Bundesbank, was drei Viertel der deutschen Haushalte ausmacht. Jedoch heißt dies nicht, dass ein Bausparvertrag für jeden die beste Lösung ist. Zudem gibt es sehr große Unterschiede zwischen Tarifen verschiedener Bausparkassen. Genaue Informationen und der Vergleich zwischen verschiedenen Angeboten hilft also dabei die richtige Entscheidung treffen zu können.</p>
<h3>Überblick: Varianten, Förderung und Nutzen</h3>
<p>Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einer Immobilienfinanzierung und wird in zwei Phasen unterteilt, die Spar- und die Tilgungsphase. Das Bausparen ist als eine langfristig, ergänzende Finanzierung zusätzlich zu einer Immobilienfinanzierung gedacht. Das Thema Bausparen beinhaltet einige Fachbegriffe, die verstanden werden müssen, um sich ein ausreichendes Fachwissen anzueignen. Einige dieser Begriffe sind, Bausparkollektiv, Regelsparbeitrag oder auch Bausparsumme.</p>
<p>Beim Bausparen gibt es verschiedene Varianten, die sich für unterschiedliche Szenarien eigenen. Hierzu zählen die Bausparsofortfinanzierung, der Sparvertrag und die Versicherung gegen steigenden Bauzins. Die Tarife von verschiedene Bausparkassen unterscheiden sich deutlich voneinander. Das Vergleichen verschiedener Angebote lohnt sich also durchaus.</p>
<p>Welcher Bausparvertrag der richtige ist, muss Anhang verschiedener Kennzahlen und der individuellen persönlichen Situation bestimmt werden.</p>
<p>Ein Bausparvertrag wird meist nur über einen relativ kleinen Betrag abgeschlossen und wirkt daher nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung. Die Immobilienfinanzierung wird meist ergänzend bei einer Bank und nicht bei einer Bausparkasse abgeschlossen. Das Geld bei Bausparkassen ist gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro versichert. Als zusätzliche Sicherheit kann die Bonität der Bausparkassen vorab geprüft werden.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145443" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2022/05/darlehen-kredit-eigentumswohnung-iphone-smartphone-rechner-berechnung-mieteinnahmen-mietertrag-vermietung-einnahmen.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Wie funktioniert Bausparen?</h2>
<p>Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einer Immobilienfinanzierung und wird daher in die Spar- bzw. Ansparphase und die Tilgungs- bzw. Darlehensphase unterteilt.</p>
<h3>Mindestansparsumme: Vorher geht nichts</h3>
<p>Zuerst wird eine Bausparsumme festgelegt und der Prozentsatz der Mindestansparsumme. In der ersten Phase spart der Verbraucher eine gewisse Summe an, die meiste 30-50% des Volumens des Bausparvertrages entspricht. Ist diese Summe angespart, ist der Vertrag zuteilungsreif und das Darlehen kann abgerufen werden. Bausparer erhalten also erst das Darlehen, wenn die Mindestansparsumme erreicht ist. Das Darlehen wird dann, zusammen mit dem bis dahin angesparten Geld ausgezahlt. Das Darlehen darf jedoch nur für sogenannte wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden und nicht beispielsweise zum Kauf eines Autos.</p>
<h3>Rückzahlung vom Immobilienkredit</h3>
<p>Ist das Darlehen ausgezahlt, beginnt die zweite Phase, die Darlehensphase. Ist das Darlehen erst einmal ausgezahlt, wird der Kredit in monatlichen Raten an die Bausparkasse zurückgezahlt. An einem Beispiel erklärt: Eine vereinbarte Bausparsumme liegt bei 60.000 Euro und die Mindestansparsumme bei 50 Prozent. Das Darlehen in Höhe von 30.000 Euro wird also dann ausgezahlt, wenn 30.000 Euro in der Ansparphase gespart wurden. Legt der Sparer also monatlich ca. 300 Euro zurück, kann die Zuteilungsreife in weniger als neun Jahren erreicht werden.</p>
<p>Bausparen im Überblick:</p>
<ul>
<li>Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einer Immobilienfinanzierung</li>
<li>Das Bausparen wird in zwei Phasen unterteilt, die Spar- und die Tilgungsphase</li>
<li>Das Bausparen ist als eine langfristig, ergänzende Finanzierung zusätzlich zu einer Immobilienfinanzierung gedacht</li>
</ul>
<h2>Lohnt sich Bausparen 2026?</h2>
<p><a href="https://lukinski.de/lohnt-sich-bausparen-fakten-vorteile-nachteile/">Lohnt sich Bausparen 2026?</a> Ich will nicht direkt sagen &#8222;Nachteile&#8220;; aber denken Sie vor dem Abschluss eines Bausparvertrags auch darüber nach:</p>
<ol>
<li>Begrenzte Verwendung der Bausparsumme</li>
<li>Keine absolute Planungssicherheit</li>
<li>Gebühren bei Vertragsabschluss</li>
<li>Zusätzliche Kosten für Bearbeitung und Bereitstellung</li>
<li><a href="https://lukinski.de/viva-la-inflation-geldentwertung-immobilienfinanzierung-eigentuemer/">Inflation</a> kann niedrige Zinsen aufheben</li>
<li>Im Vergleich zu soliden Aktienfonds (ETFs) droht Geldverlust bei Inflation über Zinssatz</li>
</ol>
<p>Heißt: Wenn Sie ohnehin ein <a href="https://lukinski.de/depot-vergleich-anbieter-vergleich-kostenloser-check/">Depot</a> (oder <a href="https://lukinski.de/robo-advisor-tipps-experten-einsteiger/">Robo Advisor</a>) haben, vielleicht wäre ein solider Fond wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/MSCI_World" target="_blank" rel="noopener">MSCI World</a> eine Alternative zum klassischen Bausparen. Nur eine Idee.</p>
<p>Auf der anderen Seite:</p>
<blockquote><p>Wer kein Finanzwissen hat oder Zeit investieren will, für den kann so ein Bausparvertrag eine solide Grundlage bilden um Eigenkapital für den späteren <a href="https://lukinski.de/hausbau-preise-kosten-grundstuecks-grundsteuer-planen-bau/">Hausbau</a>, <a href="https://lukinski.de/haus-kaufen-finanzplanung-makler-provision-kredite-nebenkosten/">Hauskauf</a>, <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-ziele-kriterien-faktoren-checkliste/">Wohnungskauf</a> aufzubringen.</p></blockquote>
<h2>Kennzahlen: Bausparkollektiv, Regelsparbeitrag und vieles mehr</h2>
<p>Das Thema Bausparen ist sehr komplex und beinhaltet daher viele Begriffe, die Unklarheiten aufwerfen können. Damit für Sie keine Fragen offen bleiben, erklären wir die wichtigsten Begriffe beim Thema Bausparen!</p>
<h3>Was heißt Bausparsumme?</h3>
<p>Die Bausparsumme ist die wichtigste Kennzahl in einem Bausparvertrag. Sie gibt die Höhe der abgeschlossenen Summe an, also sowohl der gesparte Betrag als auch das später aufgenommene Darlehen. Bei der Finanzierung einer Immobilie kann also die Höhe der Bausparsumme mit eingerechnet werden.</p>
<h3>Was ist die Bewertungszahl?</h3>
<p>Die Bewertungszahl definiert, wann das Darlehen an Sie zugeteilt werden kann. Die Bewertungszahl wächst im Laufe der Ansparphase immer weiter an. Überschreitet die Bewertungszahl die von der Bausparkasse festgelegte Zielbewertungszahl, so kann das Darlehen in Anspruch genommen werden. Die Bewertungszahl ist umso höher, je mehr Geld eingezahlt wurde, je niedriger die Höhe und je kürzer die Laufzeit des Darlehens ist.</p>
<h3>Was bedeutet Bausparkollektiv?</h3>
<p>Das Bausparen beruht auf dem Kollektivgedanken, dass sich Bausparwillige zu einer Bauspargemeinschaft zusammenfügen. Diese besteht aus Einzahlern, die Guthaben in Verträge spart und aus Darlehensnehmer, die dieses Guthaben als Darlehen in Anspruch nehmen. Jedoch kann hier folgendes Problem auftreten: Gibt es zu wenig Sparer, so können nicht alle Darlehensnehmer auf die entsprechenden Kredite zugreifen.</p>
<h3>Wie hoch ist das Mindestsparguthaben?</h3>
<p>Um das Darlehen in Anspruch nehmen zu können, muss vorab eine bestimmte Summe angespart werden. Diese Summe nennt sich das Mindestsparguthaben und liegt meist zwischen 30 und 50 % des Volumens des Bausparvertrages.</p>
<h3>Wie hoch ist der Regelsparbeitrag?</h3>
<p>In jedem Bausparvertrag ist ein sogenannter Regelsparbeitrag festgelegt, der sich meist auf 4-5% der Bausparsumme beläuft und von der Höhe der Bausparsumme abhängig ist. Der Bausparer erreicht somit nach circa sechs bis sieben Jahren das zur Zuteilung erforderliche Mindestsparguthaben. Monatliche Sonderzahlungen müssen hierbei jedoch von der Bank abgesegnet werden, sind jedoch grundsätzlich möglich.</p>
<p>Die Begriffe tauchen beim Thema Bausparen immer wieder auf und müssen zuerst verstanden werden, bevor das Thema intensiv angegangen werden kann. Die Begriffe sind daher alle sehr wichtig um sich ein intensives Fachwissen über das Thema anzueignen.</p>
<ul>
<li>Das Thema Bausparen beinhaltet einige Fachbegriffe, die verstanden werden müssen, um sich ein ausreichendes Fachwissen anzueignen</li>
<li>Einige dieser Begriffe sind, Bausparkollektiv, Regelsparbeitrag oder auch Bausparsumme</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145523" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2022/05/ehepaar-prueft-finanzierungsangebot-hamburg-eigentumswohnung-vermieter-mit-stift-notebook-rechnen-auf-papier.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Varianten: Bausparsofortfinanzierung und Sparvertrag</h2>
<p>Neben dem normalen Bausparvertrag gibt es noch weitere Varianten des Bausparens. Die Versicherung gegen steigenden Bauzins lohnt sich beispielsweise, wenn der spätere Immobilienerwerb fest eingeplant ist oder aber die Bauzinsen deutlich ansteigen.</p>
<p>Bei einem Baukredit kann es zudem sinnvoll sein, den Zinssatz bis zur letzten festgelegten Rate zu kennen. Die dazugehörige Variante ist die Bausparsofortfinanzierung oder auch Kombidarlehen genannt. Hier wird der Bausparvertrag mit einem weiteren Darlehen kombiniert. Die Variante bietet sich besonders dann an, wenn der Gesamteffektivzins niedriger ist als ein vergleichbares <a href="https://lukinski.de/annuitaetendarlehen-vorteile-nachteile-tilgungsplan-erklaerung/">Annuitätendarlehen</a> oder der Kreditnehmer sofort finanzieren möchte.</p>
<p>Die letzte Variante ist der Sparvertrag, der den Bausparvertrag als reines Sparprodukt beschreibt. Hier locken die Verträge mit einem Zinsbonus, wenn der Kunde auf die Auszahlung des Darlehens verzichtet. Diese Variante lohnt sich, wenn hohe Zinsen geboten werden, das Geld nicht benötigt wird oder die Sparraten genau eingehalten werden können.</p>
<ul>
<li>Beim Bausparen gibt es verschiedene Varianten, die sich für unterschiedliche Szenarien eigenen</li>
<li>Hierzu zählen die Bausparsofortfinanzierung, der Sparvertrag und die Versicherung gegen steigenden Bauzins</li>
</ul>
<h2>Den passenden Vertrag finden: Angebote der Bausparkassen</h2>
<p>Verschiedene Bausparkassen haben zum Teil deutlich unterschiedliche Tarife. Ein Vergleich auf der Suche nach dem besten Bausparvertrag ist also durchaus ratsam. Beim Vergleich müssen verschiedene Kennzahlen beachtet werde, wie beispielsweise der Darlehenszins. Aber auch weitere Faktoren sind wichtig, wie die Verzinsung des Guthabens und weitere wichtige Eckpunkte des Vertrages.</p>
<p>Der Vergleich gestaltet sich jedoch in jedem Falle nicht einfach, da unterschiedliche Zinsen mit verschiedenen Spar- und Tilgungszeiträumen kombiniert werden. Diese Eckdaten müssen dann mit den Wünschen und der individuellen Situation der Sparer abgestimmt werden. So kann es gut sein, dass ein Angebot mit einem deutlich höheren Darlehenszins die bessere Wahl ist, da die Zeit bis zur Zuteilung kürzer ist als bei den anderen Varianten. Tipp: Holen Sie für eine Bausparsumme verschiedene Angebote unterschiedlicher Anbieter ein und vergleichen sie auf die genannten Kennzahlen hin.</p>
<p>Alle wichtigen Kennzahlen im Überblick:</p>
<ul>
<li>Der Darlehenszins</li>
<li>Die Verzinsung des Guthabens</li>
<li>Der Spar- und Tilgungszeitraum</li>
<li>Die individuellen Wünsche des Anlegers</li>
<li>Die Kosten der Bausparkasse für einen Vertragsabschluss</li>
<li>Die Flexibilität (Sonderzahlungen, Verlängerungen, ..)</li>
<li>Kündigungsfristen</li>
<li>Die Höhe der Summe</li>
<li>Der Prozentsatz des Mindestsparguthabens</li>
</ul>
<p>All diese Kennzahlen sollten Sie bei der Wahl des richtigen Vertragspartners beachten und die verschiedenen Tarife daraufhin intensiv vergleichen um den passenden für Ihre individuellen Vorstellungen und Wünsche zu finden.</p>
<ul>
<li>Die Tarife von verschiedene Bausparkassen unterscheiden sich deutlich voneinander</li>
<li>Das Vergleichen verschiedener Angebote lohnt sich also durchaus!</li>
</ul>
<h2>Bausparen und Immobilienfinanzierung: Bankdarlehen als Zusatzfinanzierung</h2>
<p>Die Summen des Bausparens gehen meist nicht über den Betrag von 50.000 Euro hinaus.</p>
<p>Für die letztendliche Finanzierung einer Immobilie reicht dieser Betrag jedoch nicht aus. Ist also der Entschluss zum <a href="https://lukinski.de/immobilie-kaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/">Kauf</a> oder <a href="https://lukinski.de/hausbau-preise-kosten-grundstuecks-grundsteuer-planen-bau/">Bau einer Immobilie</a> gefallen, muss die weitere Finanzierung überdacht werden. Diese ist sowohl bei einer Bank als auch bei Bausparkassen möglich. Ein Kredit bei einer Bank ist hierbei jedoch häufig einfacher und vorteilhafter, als die komplizierten Modelle der Bausparkassen. Besonders bei größeren Kreditsummen sind Banken häufig die besseren Ansprechpartner. Bei Banken ist eine kurzfristige Finanzierung möglich bei der ergänzend der Bausparvertrag verwendet werden kann.</p>
<p>Erfahren Sie mehr zur Finanzierung von Immobilien bei Banken: <a href="https://lukinski.de/9-tipps-baugeld-finanzieren-neue-immobilie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="1011">Tipps zum Baugeld</a>!</p>
<ul>
<li>Ein Bausparvertrag wird meist nur über einen relativ kleinen Betrag abgeschlossen und wirkt daher nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung</li>
<li>Die Immobilienfinanzierung wird meist ergänzend bei einer Bank und nicht bei einer Bausparkasse abgeschlossen</li>
</ul>
<h3>Sicherheit: So sicher ist Ihr Geld bei den Banken</h3>
<p>Im Allgemeinen sind Einlagen bei Bausparkassen ähnlich sicher, wie Sparkonten bei Banken für Tages- und Festgeld.</p>
<blockquote><p>Das Guthaben ist gesetzlich bis zu einem Wert von 100.000 Euro abgesichert.</p></blockquote>
<p>Als zusätzlichen Schutz, empfehlen wir die Bonität der Bausparkassen zu überprüfen, mithilfe der Bewertung von den großen Agenturen Moody’s, Fitch und Standard &amp; Poor’s. Diese Agenturen stellen Ratings für Banken und Bausparkassen auf und bewerten die Bonität von diesen. Für Tages und Festgeldkonten sollten nur Banken in Erwägung gezogen werden, die mindestens eine Bewertung von „BBB“ (Standard &amp; Poor‘s und Fitch) oder „Baa“ (Moody’s) haben.</p>
<p>Für Bausparkassen reicht die Bewertung einer dieser Agenturen, da die Ratings von Bausparkassen weniger verbreitet sind, als die von Banken. Zudem haben Bausparkassen immer die Möglichkeit, drohende Risiken auf das Kollektiv abzuwälzen. Erfüllt Ihre Bank oder Bausparkasse die Kriterien, können Sie sich über die Sicherheit Ihres Geldes gewiss sein.</p>
<ul>
<li>Das Geld bei Bausparkassen ist gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro versichert</li>
<li>Als zusätzliche Sicherheit kann die Bonität der Bausparkassen vorab geprüft werden</li>
</ul>
<h2>Abschluss: Fakten zu Bausparkassen und dem Vertrag</h2>
<p>Neben den drei Phasen des Bausparens sind noch weitere Kennzahlen wichtig! Hierzu zählt das allgemeine Verständnis zur Funktion einer Bausparkasse oder aber wichtige Kennzahlen des Bausparvertrags.</p>
<h3>Bausparkassen: Prinzip, Teile und die wichtigsten Fakten</h3>
<p>Bausparkassen haben sich auf das Vergeben von Bausparverträgen spezialisiert. Es gibt verschiedene Teile, die zusammen wirken und somit das Prinzip des Bausparens zum Funktionieren bringen. Die drei Phasen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Bausparkassen haben immer Ein- und Auszahler. Die Einzahler, die während der Ansparphase sogenannte Sparraten einzahlen und die Einzahler, die während der Darlehensphase das Bauspardarlehen wieder Tilgen.</p>
<p>Die Auszahler sind diejenigen in der Zuteilungsphase, die sowohl ihr angespartes Vermögen erhalten, als auch das Darlehen beziehen können. Das Geld in einer Bausparkasse fliest also von den Ein- zu den Auszahlern hin und her. Die Bausparkasse selbst verdient ihr Geld mit Zinsen, die die Bausparer in verschiedenen Phasen zahlen.</p>
<ul>
<li>Bausparkassen funktionieren mithilfe von Ein- und Auszahlern</li>
<li>Die Bausparkassen sorgen für einen Geldfluss und verdienen selbes an den Zinsen</li>
</ul>
<h3>Bausparvertrag: Angebote von Bausparkassen</h3>
<p>Verschiedene Bausparkassen haben zum Teil deutlich unterschiedliche Tarife. Ein Vergleich auf der Suche nach dem besten Bausparvertrag ist also durchaus ratsam. Beim Vergleich müssen verschiedene Kennzahlen beachtet werde, wie beispielsweise der Darlehenszins. Aber auch weitere Faktoren sind wichtig, wie die Verzinsung des Guthabens und weitere wichtige Eckpunkte des Vertrages.</p>
<p>Der Vergleich gestaltet sich jedoch in jedem Falle nicht einfach, da unterschiedliche Zinsen mit verschiedenen Spar- und Tilgungszeiträumen kombiniert werden. Diese Eckdaten müssen dann mit den Wünschen und der individuellen Situation der Sparer abgestimmt werden. So kann es gut sein, dass ein Angebot mit einem deutlich höheren Darlehenszins die bessere Wahl ist, da die Zeit bis zur Zuteilung kürzer ist als bei den anderen Varianten. Tipp: Holen Sie für eine Bausparsumme verschiedene Angebote unterschiedlicher Anbieter ein und vergleichen sie auf die genannten Kennzahlen hin.</p>
<ul>
<li>Verschiedene Bausparkassen bieten unterschiedliche Tarife für Bausparer an</li>
<li>Der Vergleich der Bausparkassen lohnt sich aufgrund der verschiedenen Angebote für jeden Bausparer</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28969" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/08/bauernhof-kaufen-sanierung-renovierung-kernsanierung-ausbau-familie-wohnhaus-heu-ballen-strasse-dach-renovierung-abgedeckt-schraegdach.jpg" alt="" width="1280" height="960" /></p>
<h2>Fördermöglichkeiten, Kosten und Vor- und Nachteile</h2>
<p>Das Bausparen bietet jedoch noch mehr als den Bausparvertrag und die Rahmenbedingungen. Bausparverträge werden beispielsweise intensiv vom Staat gefördert. Zudem entstehen Kosten beim Abschluss eines Bausparvertrages, die von Bank zu Bank variieren. Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, müssen also noch weitere Kennzahlen beachtet und geprüft werden. Zudem geben wir Ihnen einen Überblick über die Vor- und Nachteile, die ein Bausparvertrag bietet.</p>
<p>Das Bausparen wird vom Staat durch verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützt. Je nach Situation können die Fördermöglichkeiten helfen, früher auf das Darlehen zuzugreifen oder dieses schneller abzubezahlen. Neben den Darlehenszinsen fallen beim Bausparvertrag weitere Kosten an, wie die Abschluss- und Kontoführungsgebühr, die von Bank zu Bank variieren. Das Bausparen eignet sich nicht für jeden und bietet daher viele Vor- und Nachteile. Zum einen bietet das Bausparen sehr viel Sicherheit und ist planbar, eignet sich aber beispielsweise nicht für eine kurzfristige Immobilienfinanzierung.</p>
<blockquote><p>Sparen vom Staat gefördert</p></blockquote>
<p>Es gibt für Bausparer unterschiedliche Förderungen, von denen sie profitieren können. Diese sind davon abhängig, wie hoch das Einkommen des Sparers ist und ob sich der Arbeitgeber am Bausparvertrag über vermögenswirksame Leistungen beteiligt oder nicht. Die Förderungen kommen vom Staat und können dabei helfen, das Darlehen schneller ausgezahlt zu bekommen oder aber dieses schneller zu tilgen. Wir haben die wichtigsten Fördermöglichkeiten zusammengefasst und für Sie erklärt:</p>
<h3>Vermögenswirksame Leistungen</h3>
<p>Die vermögenswirksamen Leistungen können von Arbeitnehmern, Beamten, Richtern, Auszubildenden und von Soldaten vom Chef beantragt werden. Diese belaufen sich auf maximal 40 Euro pro Monat. Die Zahlung ist eine freiwillige Entscheidung vom Arbeitgeber und muss daher nicht bewilligt werden. Werden sie jedoch angeboten werden sie direkt im Vertrag festgehalten.</p>
<h3>Arbeitnehmersparzulage</h3>
<p>Werden vermögenswirksame Leistungen für den Bausparvertrag genutzt und liegt das versteuerte Einkommen des Sparers bei maximal 17.900 Euro bzw. bei verheirateten bei 35.800 Euro, so kann über die Einkommenssteuererklärung eine jährliche Zulage vom Staat von 43 Euro bzw, 86. Euro beantragt werden. Diese Arbeitnehmersparzulage wird jedoch nur gezahlt, wenn das Bauspardarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt wird.</p>
<h3>Wohnungsbauprämie</h3>
<p>Diese Prämie wird nur dann ausgezahlt, wenn der Bausparvertrag wohnwirtschaftlich verwendet wird und das zu versteuernde Einkommen nicht höher als 25.600 Euro bzw. bei verheirateten 51.200 Euro liegt. Als weitere Voraussetzung muss jährlich mindestens 50 Euro in den Vertrag fließen. Die Höhe dieser Prämie liegt bei 8,8 Prozent der jährlichen Einzahlungen und hat einen maximalen Wert von 45 Euro bzw. 90 Euro für verheiratete.</p>
<h3>Wohn-Riester</h3>
<p>Um den Wohn-Riester vom Staat zu erhalten, darf die Bausparsumme nur für den Bau oder Kauf von selbst genutztem Eigentum oder den altersgerechten Umbau verwendet werden. Zudem muss der Sparer gesetzlich rentenversichert sein. Die Höhe liegt bei 175 Euro pro Jahr, wenn der Sparer mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Bausparvertrag einzahlt. Für jedes Kindergeldberechtigte Kind fließen zusätzlich bis zu 300 Euro in den Vertrag.</p>
<p>Die Zulagen fließen sowohl in der Anspar- als auch in der Darlehensphase und sorgen dafür, dass der Bausparvertrag früher zuteilungsreif ist bzw. schneller abbezahlt werden kann. Bevor eine der genannten Fördermöglichkeiten genutzt wird, sollten jedoch die steuerlichen Aspekte beachtet und mit einem Experten besprochen werden.</p>
<ul>
<li>Das Bausparen wird vom Staat durch verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützt</li>
<li>Je nach Situation können die Fördermöglichkeiten helfen, früher auf das Darlehen zuzugreifen oder dieses schneller abzubezahlen</li>
</ul>
<h2>Kosten: Abschluss- und Kontoführungsgebühren</h2>
<p>Für einen Bausparvertrag fallen neben den Darlehenszinsen noch weitere Kosten, wie beispielsweise die Abschluss- und Kontoführungsgebühr an. Die Abschlussgebühren sind prozentual von der Höhe der Bausparsumme abhängig, während die Kontoführungsgebühr von Bank zu Bank unterschiedlich ist. Da die Kosten je nach Bausparkasse variieren sollten diese vorab verglichen werden und in die Entscheidung mit einfließen. Die Kosten bilden also einen weiteren wichtigen Faktor, der beim Vergleich verschiedener Tarife beachtet werden muss. Tipp: Kontoführungsgebühren sind laut des Bundesgerichtshofes nur in der Sparphase zulässig, da die zusätzlichen Kosten für Kunden in der Darlehensphase 2017 für unzulässig erklärt wurden. Beachten Sie diesen Standpunkt bei der Wahl der Bausparkasse.</p>
<ul>
<li>Neben den Darlehenszinsen fallen beim Bausparvertrag weitere Kosten an</li>
<li>Zu den Kosten zählen die Abschluss- und Kontoführungsgebühr, die von Bank zu Bank variieren</li>
</ul>
<h3>Für wen lohnt es sich? &#8211; Entscheidungshilfe Bausparvertrag</h3>
<p>Ein Bausparvertrag ist nicht für jeden die richtige Wahl. Besonders für Menschen, die eine kurzfristige Immobilienfinanzierung suchen, ist der Bausparvertrag nicht geeignet, da das Geld erst nach Ende der Ansparphase zur Verfügung steht. Für wen sich ein Bausparvertrag lohnt und welche Vorteile dieser bietet erfahren Sie jetzt:</p>
<ul>
<li>Das Bausparen ist fest Planbar und legt fest, wann Geld für die Finanzierung von Bau-, Kauf-, Umbau-, oder Modernisierungsmaßnahmen zur Verfügung steht</li>
<li>Das Bausparen eignet sich für Personen die Sicherheit auf lange Sicht suchen</li>
<li>Es ist möglich niedrige Darlehenszinsen für lange Zeit und bis zum Ende der Tilgungsphase zu sichern</li>
<li>Ein Bausparvertrag wird mit vielen verschiedenen staatlichen Förderungen unterstützt</li>
<li>Das Bausparen bleibt trotz der Planbarkeit flexibel für die Sparer</li>
<li>Sonderzahlungen sind jederzeit möglich</li>
<li>Der Sparer hat begrenzte Freiheit, wann die Bausparsumme verwendet werden kann</li>
<li>Die finanziellen Mittel stehen dem Sparenden dann zur Verfügung, wenn er sie braucht</li>
<li>Die Darlehenszinsen für Bausparverträge sind meist sehr niedrig</li>
</ul>
<p>Für wen sich ein Bausparvertrag jedoch nicht lohnt und welche Nachteile eine solche Bindung haben kann, erfahren Sie jetzt:</p>
<ul>
<li>Die Bausparverträge sind meist nur über niedrige Beträge, damit die Bausparkassen die günstigen Zinsen sichern können</li>
<li>Das Bausparen eignet sich nicht für eine kurzfristige Immobilienfinanzierung</li>
<li>Die Tilgungsraten, die die Bausparkassen verlangen, sind vergleichsweise hoch</li>
<li>Ein Bausparvertrag eignet sich nicht zur Finanzierung einer gesamten Immobilie, sondern nur als zusätzliche Finanzierungssumme</li>
<li>Die Gebühren bei Vertragsabschluss sind relativ Hoch bei Bausparkassen</li>
<li>Eine absolute Planungssicherheit hat man nicht, da der Auszahlungszeitpunkt vom Sparanteil abhängig ist</li>
</ul>
<p>Die Vor- und Nachteile machen einen Bausparvertrag je nach Situation sehr attraktiv für den Sparer, während in anderen Situationen das Bausparen keine sinnvolle Alternative bietet. Welche Wahl für Sie die beste ist, muss je nach individueller Situation bestimmt werden und ist pauschal nicht zu beantworten.</p>
<ul>
<li>Das Bausparen eignet sich nicht für jeden und bietet daher viele Vor- und Nachteile</li>
<li>Zum einen bietet das Bausparen sehr viel Sicherheit und ist planbar, eignet sich aber beispielsweise nicht für eine kurzfristige Immobilienfinanzierung</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-50349" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/12/crowdinvestment-crowdinvesting-immobilien-taschenrechner-kaufpreis-rendite-investieren-ja-nein-wenig-eigenkapital-geld.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Alle Fragen rund um das Thema Bausparen</h2>
<p>Das Thema Bausparen ist sehr komplex. Daher ist es wichtig etwas Fachwissen zu haben und sich gut zu informieren, bevor ein solch langfristiger Vertrag abgeschlossen wird. Die Experten von Lukinski beantworten abschließend die wichtigsten Fragen zum Thema Bausparen, damit für Sie keine Unklarheiten offen bleiben.</p>
<h3>Was versteht man unter einem Bausparvertrag?</h3>
<p>Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag zwischen Anleger und Bausparkasse. Der Bausparvertrag ist eine Anlageform, bei der erst ein festgelegter Teil der Summe angespart wird, bevor die Darlehenssumme ausgezahlt wird. Das Bausparen unterteilt sich also in zwei Phasen. Die erste ist die Ansparphase, bei der das Mindestsparguthaben angespart wird. In der zweiten Phase, der Darlehenspahse, wird die Darlehenssumme ausgezahlt und vom Anleger nach und nach getilgt.</p>
<h3>Wie lange zahlt man in einen Bausparvertrag ein?</h3>
<p>Im Bausparvertrag wird eine Laufzeit vereinbart, die jedoch meist jederzeit anpassbar ist. Häufig wird eine Mindestlaufzeit von 18 Monaten vereinbart und die Laufzeit auf maximal 20 Jahre begrenzt. Wie lange letztendlich eingezahlt wird, hängt von der Summe und der Tilgungshöhe ab.</p>
<h3>Was kostet mich ein Bausparvertrag?</h3>
<p>Die Kosten für den Bausparvertrag sind von Bank zu Bank verschieden. Es fallen neben den Kosten für die Darlehenszinsen zusätzlich noch Kosten für die Abschluss- und Kontoführungsgebühr an. Diese Kosten sind eine wichtige Kennzahl um verschiedene Tarife vergleichen zu können.</p>
<h3>Kann man einen Bausparvertrag übertragen?</h3>
<p>Ja, ein Bausparvertrag kann an einen Angehörigen übertragen werden. Meist werden die bisherigen Konditionen einfach beibehalten und somit gehen die Rechte und Pflichten einfach an den Angehörigen über. Ob eine Übertragung in Ihrem Vertrag möglich ist, müssen sie jedoch vorab mit der Bausparkasse abstimmen.</p>
<h3>Wie kann ich meinen Bausparvertrag auszahlen lassen?</h3>
<p>Ein Bausparvertrag kann theoretisch jederzeit ausgezahlt werden. Jedoch hängt die Auszahlung von der jeweiligen Phase ab, in der sich der Anleger befindet. In der Darlehensphase, wird die Summe automatisch ausgezahlt, sobald das Mindestsparguthaben erreicht ist. Während der Ansparphase muss der Vertrag jedoch zuerst gekündigt werden, um das bis dahin angesparte Vermögen ausgezahlt zu bekommen.</p>
<h3>Was ist der Regelsparbeitrag?</h3>
<p>Der Regelsparbeitrag beschreibt den monatlichen zu zahlenden Betrag und richtet sich nach der Höhe der Bausparsumme. Der Beitrag wird im Bausparvertrag festgehalten, kann jedoch je nach Vertrag jederzeit abgeändert werden.</p>
<h3>Was ist das zu versteuernde Einkommen?</h3>
<p>Das zu versteuernde Einkommen ist ein Begriff aus dem Steuerrecht. Es beschreibt die Bemessungsgrundlage für die Steuerfestsetzung der Einkommenssteuer. Es wird mithilfe einer recht komplizierten Formel berechnet und ist daher für Laien nicht leicht zu bestimmen.</p>
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		<title>Kollektoren für Solaranlagen &#8211; Modelle, Unterschiede und die Vor &#038; Nachteile</title>
		<link>https://lukinski.de/kollektoren-solaranlagen-modelle-unterschiede-vor-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden.</p>
<h2>Solarkollektoren &#8211; das Herz der Solaranlage</h2>
<p>Ohne den Kollektor könnte eine Solaranlage die Sonnenenergie nicht in nutzbare Wärme umwandeln. Der Kollektor ist also das Herz der Solaranlage, der es möglich macht, die erneuerbare Energie im Haushalt zu nutzen. Sie wollen mehr über Solaranlagen und die Kosten erfahren? Berechnen Sie die Kosten für Ihre individuelle Solaranlage mit unserem <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranlagenrechner</a>! Welche verschiedenen Modelle gibt es aber unter den Kollektoren und welcher ist der richtige für meine Solaranlage?</p>
<h3>Flachkollektor &#8211; das bewährte Modell</h3>
<p>Die Flachkollektoren waren die ersten Kollektoren, die zur Nutzung von Sonnenenergie eingesetzt wurden. Sie sind daher bis heute das am meisten verbreitete Modell und bilden einen Marktanteil von stolzen 70%. Ihr Ruf ist daran wohl nicht ganz unbeteiligt, denn Flachkollektoren gelten als sehr preiswert, zuverlässig und vor allem bieten sie eine Technologie, die sich über die Jahre durchaus bewährt hat.</p>
<h4>Aufbau eines Flachkollektors &#8211; Absorber, Gehäuse und die Wärmeträgerflüssigkeit</h4>
<p>Ein Flachkollektor hat zwei einfache Bestandteile. Ein Gehäuse und ein geschwärztes Metallblech, dass sich im Inneren des Gehäuses befindet. Dieses Metallblech wird auch als Absorber bezeichnet, da die dunkle Beschichtung für eine gute Absorption der auftreffenden solaren Strahlung sorgt. Der Absorber wandelt zudem die auftretende Sonnenenergie effizient in Wärme um. Damit die Wärme transportiert werden kann, verlaufen auf der Rückseite des Absorbers Rohre, in denen Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Diese fließt kalt in den Kollektor und verlässt ihn heiß. Damit der Kollektor geschützt ist vor äußeren Bedingungen, wie der Witterung, wird er durch ein Sicherheitsglas abgedeckt. Dieses Glas ist sehr stabil und gleichzeitig hoch transparent, damit so wenig Strahlung wie möglich an diesem abprallt. Es ist also gewährleistet, dass so viel Sonnenenergie wie möglich den Absorber erreicht, um dort in Wärme umgewandelt zu werden. Damit auch das Gehäuse effektiv zur Wärmegewinnung beiträgt, ist dieses besonders gut gedämmt und verliert somit kaum an Wärmeenergie. Die Effizienz der Solaranlage wird somit gesteigert.</p>
<h4>Unterschiede bei Flachkollektoren &#8211; Aufbau, Form &amp; Rohrleitung</h4>
<p>Auch wenn die Flachkollektoren zu einem Modell zusammengefasst werden, gibt es dennoch Unterschiede. Unterschiedliche Flachkollektoren unterscheiden sich im Gehäusewerkstoff, der unterschiedlichen Verbindung der Rohre und noch weiterer Merkmale. Je nach Anwendung haben die unterschiedlichen Ausführungen ihre Vor- und Nachteile.</p>
<ul>
<li><strong>Form des Absorbers &#8211;</strong> Der Absorber kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. So gibt es Absorber aus Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumblechen. Diese können unterschiedlichste verbunden werden beispielsweise durch Punktschweißen aber auch durch Rollbondings. Auch bei den Kupferrohren, in denen die Flüssigkeit geleitet wird, gibt es Unterschiede. Sie können eingepresst aber auch gelötet werden.</li>
<li><strong>Beschichtung des Absorbers &#8211;</strong> Die Absorberschicht hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Die Schicht soll schließlich möglichst viel der solaren Energie absorbieren können. Die heutige Technik sieht dafür hoch selektive Schichten vor, die einen besonders hohen Absorptionsgrad aufweisen. Sie hat zusätzlich einen geringen Emissionsgrad der langwelligen Wärmestrahlung.</li>
<li><strong>Verlegung der Wärmeträgerrohre &#8211;</strong> Die Rohre können entweder in einem Rohrregister verlegt werden, wobei sie parallel nebeneinander liegen und oben und unten miteinander verbunden sind, oder aber sie werden mäanderförmig verlegt, was soviel heißt wie schlangenartig an einem Stück.</li>
<li><strong>Gehäusematerial &#8211;</strong> Das Material des Gehäuses kann je nach Modell auch variieren. Am weitesten verbreitet sind Aluminium, Edelstahl aber auch Kunststoff. Sogar Holz wäre eine Option als Gehäuse für einen Solarkollektor.</li>
</ul>
<h3>Röhrenkollektor &#8211; die bessere Wärmedämmung sorgt für höhere Effizienz</h3>
<p>Der Röhrenkollektor kam nach dem Flachkollektor und ist eine Alternative zu diesem. Trotz anderer Technik und weniger Marktanteil, hat auch dieses Modell seine Vorteile.</p>
<h4>Aufbau eines Röhrenkollektors &#8211; Vakuum, Heat-Pipe und die Glasröhren</h4>
<p>Das Modell Röhrenkollektor unterscheidet sich besonders in einem Punkt von dem Flachkollektor, nämlich in der Dämmung. Währen beim Flachkollektor nur das Gehäuse gedämmt ist, wird beim Röhrenkollektor jeder einzelne Absorber gedämmt und das auf eine besondere Art und Weise. Der Absorber ist hier von einer evakuierten Glasröhre umhüllt, da Vakuum besonders gute Wärmedämmeigenschaften aufweist und weder Verluste durch Konvektion noch durch Wärmeleitung zulässt. Mehrere der Röhren zusammen werden mit einem Sammler verbunden und ergeben dann einen Röhrenkollektor. Da diese Weise zu Dämmen deutlich effektiver ist, als die bei einem Flachkollektor, ist die Effizienz hier deutlich höher, da weniger Energie verloren geht. Aufgrund der Technik wird dieses Modell auch Vakuum-Röhrenkollektor genannt.</p>
<h4>Unterschiedliche Bauform von Röhrenkollektoren &#8211; Heat-Pipe, CPC &amp; direkte Durchströmung</h4>
<p>Die Röhrenkollektor Modelle werden zusätzlich in unterschiedliche Bauformen unterschieden. Zum einen die direkt und die nicht direkt durchströmenden Röhrenkollektoren &#8211; sie werden auch Heat-Pipe genannt. Eine weitere Form sind die CPC &#8211; Vakuumröhrenkollektoren.</p>
<ul>
<li><strong>Direkt durchströmte Röhrenkollektoren &#8211;</strong> Die Wärmeträgerflüssigkeit fließt bei dieser Bauform direkt durch Kupferrohre in die Glasröhren. Hier wird sie erwärmt und beim Austreten mit den anderen Rohren im Sammler zusammengeführt. Anschließend werden sie über den Solarkreis zum Wärmeübertrager transportiert. Bei einem defekten Vakuum ist es nicht schwer einen der Röhren unabhängig von den anderen aus zu tauschen.</li>
<li><strong>Heat-Pipe (nicht direkt durchströmt) &#8211;</strong> Die Heat-Pipe nutzt zur Wärmeübertragung einen thermodynamischen Prozess, bei dem ein Wärmerohr ( Head-Pipe ) durch das Glasrohr verläuft, welches eine leicht verdampfende Flüssigkeit, wie Wasser oder Alkohol, enthält. Bei Erwärmung verdampft diese Flüssigkeit und steigt zum Kopf der Glasrohre, wo die Wärme durch Kondensation des Dampfes auf die außerhalb des Kopfes vorbeifließende Wärmeträgerflüssigkeit übertragen wird. Der Rest der Flüssigkeit fließt zurück zum Boden der Rohre und wiederholt den Prozess, sobald Zimmertemperatur erreicht ist. Diese reicht aus, die Flüssigkeit zum Kondensieren zu bringen, da ein Unterdruck in den Rohren &#8211; das Vakuum &#8211; herrscht.</li>
<li><strong>CPC Vakuumröhrenkollektor &#8211; </strong>Diese Bauform ist eine Abwandlung der direkt durchströmten Röhrenkollektoren. Auch hier verlaufen die Kupferrohre durch die Glasröhren, die Besonderheit ist allerdings, dass zwei Glasröhren konzentrisch angeordnet werden und vor einem Parabolspiegel liegen. Die absorbierende Beschichtung ist auf dem inneren der Glasrohre angebracht. Der Parabolspiegel hilft dabei den Kollektor noch effizienter zu gestalten und das besonders bei geringer Einstrahlung. Die Erträge sind hier also vergleichsweise höher und der Kollektor arbeitet effektiver.</li>
</ul>
<h3>Die Wärmeträgerflüssigkeit &#8211; was beachtet werden muss</h3>
<p>Die Wärmeträgerflüssigkeit speichert die Wärme und transportiert diese durch den Solarkreis bis hin zum Solarspeicher. Die Wärme wird dann von der Flüssigkeit abgegeben und verwendet um Hahn- oder Heizungswasser zu erwärmen. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt dann zurück und beginnt ihre Reise von vorn. Die Frage die sich stellt ist jedoch, was als Wärmeträgerflüssigkeit geeignet ist. Hier ist die Antwort relativ einfach, denn normales Wasser eignet sich bereits perfekt für diese Aufgabe. Da aber besonders in kalten Monaten die Gefahr von Frost besteht und somit irreparable Schäden an Kollektor oder Absorberrohr entstehen könnten, muss das Wasser mit einem Frostschutzmittel versetzt werden. Aber auch hohe Temperaturen muss die Wärmeträgerflüssigkeit aushalten können. Besonders in CPC-Vakuumröhrenkollktoren kann es zu Temperaturen von bis zu 350 °C kommen. Damit durch das Frostschutzmittel und solch hoher Temperaturen die Viskosität nicht leidet und somit die Wärmekapazität vermindert wird, wird üblicherweise ein Mischverhältnis von 40% Propylenglykol und 60% Wasser angestrebt. Diese Mischung hält nicht nur Kälte von bis zu -25°C aus, sondern ist auch für hohe Temperaturen geeignet. Achten Sie beim Kauf der Wärmeträgerflüssigkeit besonders auf eine hohe Temperaturstabilität, einen guten Korrosionsschutz, eine möglichst geringe Viskosität, eine hohe Umweltverträglichkeit und einer hohen Wärmekapazität.</p>
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		<title>Der Große Guide zum Thema Photovoltaik &#8211; alles was Sie über die erneuerbare Energie wissen müssen</title>
		<link>https://lukinski.de/grosse-guide-thema-photovoltaik-erneuerbare-energie/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 07:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer ist dies ein spannender Bereich. Was genau ist aber Photovoltaik und was sollten Sie darüber wissen?</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Voraussetzungen für Ihre Immobilie</h2>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss zuerst einmal eine geeignete Fläche für die Anlage gefunden werden. Hier können unterschiedlichste Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Auch die Standortbedingungen müssen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Die Rechtslage ist ebenfalls nicht zu vergessen, denn auch hier gibt es einiges zu beachten. Bauherren und Immobilienbesitzer, die daran interessiert sind auf erneuerbare Energien umzusteigen, sollten sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen.</p>
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<h3>Photovoltaik &#8211; die Aufstellmöglichkeiten für die Module</h3>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage stellt sich zumeist erst einmal die Frage, wo die Anlage unterkommen soll. Am meisten bieten sich hier Dächer an, denn diese Flächen sind sowieso vorhanden und meist werden sie nicht für andere Zwecke genutzt. Zudem richten sie sich Richtung Himmel und die Verschattung ist aufgrund der Höhenlage meist eher gering. Aber auch bei den Dächern gibt es Unterschiede. Welches Dach eignet sich nun am ehesten für die Anbindung der Photovoltaikanlage?</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Schrägdach</h4>
<p>Die weit verbreiteten Schrägdächer bieten ideale Bedingungen für die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Module können hier einfach parallel zur Eindeckung montiert werden. Die bereits vorhandene Dacheindeckung wird dabei vollkommen erhalten und nimmt weiterhin die Funktion als Witterungs- und Wärmeschutz ein. Eine großflächige Installation von Photovoltaikmodulen führt zu einer Verringerung der thermischen Belastung des Dachgeschosses. Alternativ gibt es ebenfalls eine Indach-Montage, bei der die Photovoltaikmodule bündig mit der Dachdeckung abschließen und diese sogar teilweise ersetzten.</p>
<p>Für alle Bauherren von Neubauten gibt es die Möglichkeit Photovoltaikmodule als Ersatz für ein gewöhnliches Dach zu installieren. Diese übernehmen dann zusätzlich zu der Stromproduktion die Funktion des Witterungsschutzes wahr und ersetzen somit die übliche Dacheindeckung.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Flachdach</h4>
<p>Auch ein gewöhnliches Flachdach bietet eine ideale Aufstellmöglichkeit für Photovoltaikanlagen. Anders als bei den Schrägdächern kann die Neigung ganz frei bestimmt werden und muss sich nicht an der Neigung des Daches orientieren. Die optimale Ausrichtung gestaltet sich einfach, wodurch Produktivität und Effizienz ihr Maximum erreichen können. Die Anbringung beeinflusst auch hier die bereits vorhandene Dachbeschaffenheit nicht negativ.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen aber nicht zwingend auf dem Dach installiert werden, denn es gibt durchaus noch weitere Alternativen die erneuerbare Energie zu nutzen. Eine dieser Alternativen ist die Integration der Module in die Fassade. Hierfür können Fassadenbauteile genutzt werden aber auch Vordächer oder ähnliches liegen im Bereich des möglichen. Diese Alternative wird auch als gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV = Building Integrated Photovoltaik) bezeichnet.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die individuellen Standortbedingungen für Ihre Immobilie</h3>
<p>Sobald die Fläche für die Photovoltaikanlage gefunden ist, stellt sich nun die Frage, ob die Standortbedingungen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Hierzu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die den Ertrag und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage beeinflussen. Damit kann geprüft werden, ob sich die Investition in eine Photovoltaikanlage wirklich lohnt.</p>
<h4>Der Einfluss der Globalstrahlung</h4>
<p>Die Globalstrahlung ist einer dieser Faktoren, denn sie gibt an, wie viel Strahlungsmenge innerhalb eines Zeitraumes (meist ein Jahr) auf einen Quadratmeter horizontaler Empfangsfläche auftrifft. Sie ist somit keine Konstante, sondern abhängig von Tages- und Jahreszeiten sowie dem Standort und dem Wetter. Allgemein gilt, dass die Globalstrahlung in südlichen Breiten höher als in nördlichen ist und im Sommer größer als im Winter. Wolken führen dazu, dass die Globalstrahlung nur einen Bruchteil der Werte aufweist, wie bei klarem Himmel. Für die Planung der Photovoltaikanlagen heißt dies, dass die Verteilung der Golabalstahlung in Deutschland je nach Standort variiert. In Norddeutschland liegt die mittlere Globalstrahlung demnach durchschnittlich bei circa 900–1.000 kWh/m2Jahr, während sie in Süddeutschland bei circa 1.200 kWh/m2 Jahr liegt. Eine Unterscheidung von circa 20 % nur innerhalb von Deutschland. Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss also die Globalstrahlung an dem individuellen Standort berücksichtigt werden um die Effizienz der Anlage einschätzen zu können.</p>
<h4>Die richtige Dachausrichtung und -neigung</h4>
<p>Die Dachneigung und Dachausrichtung sind wichtige Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage beeinflussen. Bei einem Neubau kann das Dach optimal ausgerichtet werden, bei bestehenden Immobilien müssen aber die Gegebenheiten genutzt werden, die bereits vorhanden sind. Hier ist sowohl die Himmelsrichtung als auch der Winkel des Daches wichtig um die größtmögliche Energiegewinnung zu gewährleisten. Bei Flachdächern kann, wie oben bereits beschrieben die Ausrichtung und Neigung völlig selbst bestimmt werden und somit individuell an die richtigen Werte angepasst werden. Je nach Standort ist eine unterschiedliche Ausrichtung die beste, da dies individuell vom Gebiet abhängt. Allgemein gilt, dass die Ausrichtung nach Süden in den meisten Fällen die optimalste ist. Der Neigungswinkel von 30–35 Grad ist in den deutschen breiten meist die effektivste, aber auch diese muss je nach Objekt individuell bestimmt werden.</p>
<h4>Einplanen der individuellen Verschattung</h4>
<p>Der letzte Standortfaktor, der die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage beeinflusst ist die Verschattung. Dieser Faktor wird am häufigsten unterschätzt, denn schon ein wenig Schatten, kann die Leistung der Photovoltaikanlage deutlich beeinträchtigen. Hierzu zählen besonders Schatten die von Bäumen oder nahegelegenen Häusern verursacht werden aber auch kleine Schatten von Schornsteinen oder Antennen können sich negativ auf die Leistung auswirken. Bei größeren Verschattungen muss die Anlage genau geplant werden. Bei kleineren dauerhaften Schatten ist es sinnvoll die Anlage so zu installieren, dass sie an bestimmten Orten des Daches nicht installiert ist. Ein kleiner dauerhafter Schatten kann die Leistung des gesamten Strings mindern und somit einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Bei der Planung sollten Sie also genau auf die individuellen Schatten an Ihrer Immobilie achten und diese in die Planung mit einbeziehen, um Leistungsminderungen zu vermeiden.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die rechtlichen Aspekte</h3>
<p>Die Installation einer Photovoltaikanlage bringt auch immer rechtliche Aspekte mit sich, denn auch hier gibt es gesetzliche Vorschriften und Regelungen, die sowohl Bauherren als auch Immobilienbesitzer befolgen müssen. Was schreibt das Gesetz vor, welche Vorschriften gibt es und was müssen Besitzer einer Photovoltaikanlage beachten?</p>
<h4>Baugenehmigung</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen grundsätzlich dem Baurecht entsprechen. Diese hängen allerdings vom jeweiligen Bundesland ab, denn Baurecht ist Ländersache. Je nach Bundesland gibt es deshalb etwas abweichende Regelungen für die Installation der Module. Die meisten Bundesländer schreiben aber keine Baugenehmigung für Photovoltaikanlagen vor, die auf Gebäudedächern installiert werden. Der Bauherr ist in diesem Falle dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die Anlage dem Baurecht entspricht. Die Installation wird demnach nicht von Behörden zusätzlich überprüft. Anlagen, die aber auf Freiflächen installiert werden sollen, benötigen in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung. Hier gilt, dass die Anlage eine festgelegte Größe nicht überschreiten dürfen, die meist neun Meter Länge und drei Meter Höhe umfasst. Anlagen, die auf denkmalgeschützten Gebäuden errichtet werden sollen, benötigen im Normalfall auch einer Baugenehmigung. Mehr dazu: <a href="https://lukinski.de/denkmalschutz/">Denkmal-AfA</a>. Was steuerlich absetzbar ist: <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern sparen mit Immobilien</a>. Informieren Sie sich individuell für Ihr Bundesland, welchen rechtlichen Grundsätzen Sie bei dem Bau einer Photovoltaikanlage unterstellt sind.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die individuelle Planung Ihrer Anlage</h2>
<p>Die Planung einer Photovoltaikanlage bedarf vielen Überlegungen. Eine gute Anlage ist von vielen Faktoren abhängig und sollte individuell auf Sie abgestimmt sein. Wichtige Aspekte, wie der Energiebedarf oder die Größe der Anlage, sollten vorab besprochen und gut durchdacht werden. Welche Faktoren sind noch wichtig und was dürfen Sie bei der Planung Ihrer Anlage auf keinen Fall vergessen?</p>
<h3>Den richtigen Energiebedarf und die Dimensionierung abschätzen und errechnen</h3>
<p>Am Anfang der Planung stellt sich immer die Frage, wie groß die Anlage sein muss, denn davon hängen im Allgemeinen auch die finanziellen Konditionen ab. Zuerst einmal muss herausgefunden werden, wie hoch der durchschnittliche Energieverbrauch ist. Die Photovoltaikanlage wird dann genau an Ihren individuellen Energieverbrauch angepasst. Dieser ist recht einfach durch einen Blick in die letzte Stromrechnung herauszufinden. Anhand dieser Informationen können weitere Kenngrößen bestimmt werden, die später zu der benötigten Größe der Anlage führen. Nutzen Sie für die individuelle Berechnung Ihres Stromverbrauchs und der daraus resultierenden minimalen Größe der benötigten Anlage unseren <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranalgerechner</a>.</p>
<h3>Die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei den Behörden</h3>
<p>Wenn eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage installiert wird, muss diese angemeldet werden und das sowohl bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) als auch beim jeweiligen zuständigen Netzbetreiber.</p>
<h4>Anmeldung bei der Bundesnetzagentur</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) schreibt vor, dass Betreiber einer Photovoltaikanlage diese bei der Bundesnetzagentur anmelden müssen. Dies gilt sowohl für die Eigennutzung des produzierten Stroms als auch für die Energie, die direkt weiter vermarktet wird. Erweiterungen bereits vorhandener Photovoltaikanlagen müssen ebenfalls angemeldet werden. Die Anmeldung von neuen oder erweiterten Anlagen laufen über das Portal der Bundesnetzagentur im Internet und dies ist seit 2011 auch der einzige Weg um die Photovoltaikanlagen anzumelden. Um die Anlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden, benötigen Sie folgende Daten:</p>
<ul>
<li>Name und Anschrift des Betreibers der Photovoltaikanlage</li>
<li>Standort der Anlage</li>
<li>Nennleistung der Anlage in kWp</li>
<li>E-Mail-Adresse</li>
<li>Der Tag an dem die Anlage in Betrieb genommen wird</li>
</ul>
<p>Melden Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme an oder spätestens am gleichen Tag der Inbetriebnahmen. Zwei Wochen Vorlaufzeit reichen völlig aus, um die Anlage den Behörden zu melden.</p>
<blockquote><p>Tipp: Die Anmeldung Ihrer Photovoltaikanlage ist dringend notwendig. Wird eine Anlage nicht rechtzeitig angemeldet, hat der Besitzer keinerlei Anspruch auf die Einspeisevergütung!</p></blockquote>
<h4>Anmeldung bei dem Netzbetreiber</h4>
<p>Netzgekoppelte Anlagen speisen überschüssig produzierten Strom in das öffentliche Netz ein. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht für diese Einspeisung eine Einspeisevergütung vor, die zwischen 10 und 13 Cent pro Kilowattstunde liegt. Vor Inbetriebnahme der Anlage muss der Betreiber also die Photovoltaikanlage dem Netzbetreiber melden und einen Antrag auf Netzanschluss stellen. Dies ist eine gesetzliche Verpflichtung, die der Betreiber zu beachten hat. Bei nicht an das Netzgekoppelten Anlagen, muss der Netzbetreiber nicht informiert werden.</p>
<h3>Das richtige Angebot für Sie finden</h3>
<p>Sobald die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage gefallen ist, muss nur noch der richtige Betrieb gefunden werden, der Sie auf dem Weg der Planung, Lieferung, Montierung und Inbetriebnahme begleitet. Hierfür bietet sich eine ausreichende Recherche im Internet, in Zeitungen oder im Umfeld an, aber auch wenn Sie jemanden finden, müssen Sie erst einmal die Konditionen und Qualifikationen überprüfen.</p>
<h4>Die Qualifikationen eines guten Solarteurs erkennen</h4>
<p>Die meisten Anlagenbesitzer weisen nicht das benötigte Fachwissen auf, um zu erkennen, ob ein Solarteur ein Profi in seinem Gebiet ist oder nicht. Damit Sie dennoch einige Fakten kennen, die ein Betrieb Ihnen bei der Installation Ihrer Anlage bieten sollte, finden Sie hier eine Liste, was ein professioneller Solarfachbetrieb einhalten sollte.</p>
<ul>
<li>Der Betrieb geht flexible auf Ihre Wünsche hinsichtlich der Module ein und besteht nicht auf ein bestimmtes Produkt</li>
<li>Der Betrieb schaut sich Ihr Dach und Ihr Haus persönlich an, bevor ein Angebot erstellt wird</li>
<li>Der Betrieb bietet Ihnen nur ein Angebot, indem alle einzelnen Positionen genau aufgeführt sind und keine Fragen für Sie offen bleiben</li>
<li>Der Betrieb setzt Sie nicht unter Zeitdruck und nimmt sich genügend Zeit, um all Ihre Fragen ausführlich zu beantworten</li>
<li>Der Betrieb legt Ihnen die Verschaltungspläne offen und macht genaue Angaben zu Anmeldung, Inbetriebnahme und der Einzahlung von Genehmigungen</li>
<li>Der Betrieb stellt realistische Ertragsprognosen für die Anlage auf, die ungefähr mit dem übereinstimmen was Sie vorab selbst errechnet haben</li>
</ul>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen</h2>
<p>Die Wirtschaftlichkeit wird im Allgemeinen durch die Gegenüberstellung von Einnahmen und Einsparungen bestimmt. So auch bei Photovoltaikanlagen, bei denen in Anschaffungs- und Betriebskosten unterschieden wird, um die Wirtschaftlichkeit zu bestimmen. Während die Preise für Photovoltaikanlagen zwar in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, wurden auch die Einspeisungsvergütungen erheblich niedriger. Welche Kosten erwarten Sie aber bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage und welche Kosten kommen in den nächsten Jahren auf Sie zu?</p>
<h3>Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Die Anschaffungskosten setzen sich im Allgemeinen aus den Kosten zusammen, die für die Installation der Anlage benötigt werden. Hierzu zählen die Solarmodule, der Wechselrichter, die Verkabelung und die Montage selbst. Für Bauherren und Immobilienbesitzer ist dieser Aspekt wohl der wichtigste, da die Höhe der benötigten Investition im Zweifelsfall darüber entscheidet, ob eine Anlage installiert wird oder nicht.</p>
<h4>Kosten für die Solarmodule</h4>
<p>Solarmodule selbst haben in den letzten Jahren enorm an Kosten verloren. Dies ist zum einen auf den starken Wettbewerb mit chinesischen Billiganbietern und zum anderen auf positive Skaleneffekte zurückzuführen. Im Allgemeinen heißt dies, dass Solarmodule umso preiswerter werden, je mehr davon produziert werden. Die Kosten werden meist in Euro pro Watt Peak verglichen. Anfang 2018 lagen die Kosten bei 45 – 90 Cent pro Watt Peak, je nachdem welches Modell und welcher Anbieter gewählt wurde.</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Die Kosten für den Wechselrichter sind nicht zu unterschätzen. Sie machen meist 15 % der Investitionskosten aus. Je nach Gegebenheiten der Anlage und den äußeren Einflussfaktoren werden unter Umständen mehr als ein Wechselrichter benötigt. Je nach Leistungsgröße variieren die Kosten für den Wechselrichter. Für einen kW Wechselrichter kann mit circa 200 € Netto gerechnet werden. Kleinere Wechselrichter kosten meist mehr als große, da der Herstellungsaufwand höher ist. Für einen 5 kW-Wechselrichter kann ein Preis von circa 1000 € kalkuliert werden. Sollte Ihre Anlage zwei Wechselrichter benötigen, steigt der Preis um das doppelte.</p>
<h4>Kosten für die Verkabelung</h4>
<p>Die Verkabelung macht ebenfalls einen hohen Teil der Investition aus. Je höher der Querschnitt bei Solarkabeln, desto höher sind auch die Preise. Ein hoher Querschnitt ist allerdings vonnöten, um Verluste zu verhindern. Für Abnahmemenge, Querschnitt und Leitungsmaterial liegt der Preis für Solarkabel zwischen 1 und 5 Euro, wobei die Kosten für die Anschlusskabel der Wechselrichter und der Laderegler noch hinzukommen. Dies birgt weitere Kosten von 20 bis 50 Euro, je nach Anbieter und Qualität.</p>
<h4>Kosten für die Montage</h4>
<p>Bei den Kosten für die Montage kommen nicht nur die Kosten für die Handwerker auf Sie zu, sondern auch die Kosten für das Montagesystem. Diese Fallen ganz unterschiedlich aus je nachdem für welches System Sie sich entschieden haben. Hier variieren die Preise je nach Qualität und Merkmalen, wie der Schnee- und Windlast aber auch von dem Modell des Systems. Im Durchschnitt können Sie mit Kosten für das Montagesystem zwischen 100 und 150 Euro pro kWp und mit Montagekosten für die Unterkonstruktion mit weiteren 100 Euro pro kWp rechnen. Eine pauschale Angabe über die Preise kann schwer gemacht werden, da diese stark variieren können und von vielen Faktoren, wie der individuellen Immobilie, den Gegebenheiten, der Qualität und den genauen Produkten abhängt.</p>
<h3>Die Betriebskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Nach der Investition in eine Photovoltaikanlage kommen auf den Besitzer noch weiter Kosten zu, um die Anlage beispielsweise instand zu halten. Auch diese Kosten müssen bei der Analyse der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, da diese rund 1 % der Anschaffungskosten pro Jahr betragen können. Aber welche Kosten kommen auf Besitzer einer Photovoltaikanlage wirklich zu und mit was müssen Sie rechnen?</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Auch wenn der Wechselrichter zu den Anschaffungskosten gehört, ist er nicht so langlebig wie die Solarmodule selbst. Der Wechselrichter muss deshalb von Zeit zu Zeit ausgewechselt und ersetzt werden. Da die Wechselrichter nicht die günstigste Investition ist, sollten für diesen Fall Rücklagen gebildet werden. Je nachdem, bei welchem Netzbetreiber die Photovoltaikanlage gemeldet ist, werden Mindestbeträge von bis zu 10 Euro pro Monat verlangt. Der Wechselrichter benötigt für Steuerung, Datenlogger, Analgenüberwachung und ähnliches Strom, dass er aus dem öffentlichen Netz bezieht.</p>
<h4>Kosten für die Instandhaltung</h4>
<p>Die Anlage muss natürlich instand gehalten werden, damit Ausfälle und Fehler vermieden werden. Details im Ratgeber <a href="https://lukinski.de/instandhaltung/">Hausgeld berechnen</a>. Einige Firmen bieten Wartungsverträge an, bei denen ein Beitrag von circa 150Euro pro Jahr anfällt und dafür die Wartung übernommen wird. Eine solche Investition lohnt sich durchaus, da bei einem Ausfall weder Strom erzeugt werden kann noch eine Einspeisung erfolgen kann. Ein solcher Vertrag kann je nach Anlage preiswerter sein, als jede Wartungsarbeit einzeln abzurechnen. Im Besonderen lohnen sich solche Verträge bei großen Anlagen, die einer häufigeren Wartung bedürfen.</p>
<h4>Kosten für die Reinigung</h4>
<p>Die Kosten für die Reinigung sind im Vergleich deutlich geringer als die Instandhaltung der Anlage. Verschmutzungen durch Laub, Blütenpollen, Staub oder ähnlichem werden meist mit einem Regenschauer wieder gereinigt. Bei dauerhaften Verschmutzungen kann es allerdings zu Ertragseinbußen kommen. Eine professionelle Reinigung der Module ist im Normalfall nur alle paar Jahre nötig. In Gebieten, mit hoher Verschmutzung durch beispielsweise ein starkes Verkehrsaufkommen, sollte die Anlage allerdings häufiger gereinigt werden. Die Kosten für eine professionelle Reinigung betragen im Durchschnitt circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.</p>
<h4>Kosten für die Versicherung</h4>
<p>Die Photovoltaikanlage zu versichern kann für viele Besitzer durchaus Sinn machen. Je nachdem, wie groß die Anlage ist, kann eine Haftpflichtversicherung und die Allgefahrenversicherung vor Ausfällen bei der Einspeisevergütung als auch gegen hohe Reparaturkosten und Haftpflichtfälle schützen. Die Kosten für die Versicherung können jährlich zu den Betriebskosten hinzukommen, sind aber im Vergleich relativ moderat. Preise von circa 50 Euro pro Jahr können auf Besitzer zukommen. Je nach den Gegebenheiten und dem äußeren Umfeld machen Versicherung, Reinigung und Wartung mehr oder weniger Sinn, dies ist individuell von Ihrer Immobilie abhängig.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Förderung &amp; Finanzierung für Bauherren und Immobilienbesitzer</h2>
<p>Eine Photovoltaikanlage ist eine große Investition, die eine gute Finanzierung bedarf. Welche Fördermittel es gibt, zeigt unser Überblick <a href="https://lukinski.de/kfw/">KfW Darlehen</a>. Zwar werden Interessenten mit der Einspeisevergütung gelockt, jedoch wurden diese in den letzten Jahren immer weniger. Um die Photovoltaikanlage erfolgreich zu finanzieren, stehen aber dennoch einige Optionen offen.</p>
<h3>Die Einspeisevergütung für Photovoltaikbesitzer</h3>
<p>Die Einspeisevergütung wird im Erneuerbare Energien Gesetz festgehalten. Die Einspeisevergütung wird denjenigen gezahlt, die überschüssig produzierte Energie aus der Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen. Die Höhe dieser Vergütung richtet sich nach den Standortfaktoren und wird vom Gesetzgeber festgelegt.</p>
<h4>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trat am 01. April 2000 in Kraft. Es regelt die Tarife für den aus verschiedenen Quellen stammenden Strom von erneuerbaren Energien. Das Ziel des Gesetzes ist es, regenerative Energien, wie Wasser- und Windkraft aber auch Solarenergie, Biomasse und Deponie-, Klär- und Grubengas zu fördern. Die Verwendung von umweltschädlichen Energiequellen soll vermieden werden und die Technologie im Bereich regenerative Energien gefördert werden. Im Zuge des EEG wurden ebenfalls Regelungen zur Einspeisevergütung vorgenommen um die Option der eigenen Solaranlage auf dem Dach attraktiver für Bauherren und Immobilienbesitzer zu gestalten.</p>
<h3>Eigenverbrauchsvergütung</h3>
<p>Erst im Jahr 2009 wurde die Eigenverbrauchsvergütung eingeführt. Seit dem muss nicht mehr der gesamte produzierte Strom in das öffentliche Netz eingeführt werden und es wird eine Vergütung für den Verbrauch von Solarstrom gezahlt. Diese Vergütung ist jedoch sehr viel geringer als die Einspeisevergütung.</p>
<h4>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung</h4>
<p>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung war im ersten Sinne die Kosteneinsparung beim Netzausbau und die Kosteneinsparung bei der Vergütung von Solarstrom. Besitzer von Photovoltaikanlagen ziehen hier aber auch einen Vorteil heraus. Sie können den selbst produzierten Solarstrom direkt nutzen, ohne diesen vorher in das öffentliche Netz einzusparen. Die Besitzer sparen also Geld, da sie nicht mehr von dem öffentlichen Netz abhängig sind und bekommen die Eigenverbrauchsvergütung sozusagen obendrauf.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; Solarmodule und ihre Funktionsweise</h2>
<p>Die wichtigste Komponente einer Photovotaikanlage sind die Solarmodule. Je nach Größe der Module werden hier Solarzellen zusammengeschaltet. Eine Photovoltaikanlage vereint wiederum mehrere Solarmodule und verschaltet diese zu sogenannten Strings. Die gesamte Einheit der Strings ergeben dann wiederum den Solargenerator. Wie genau funktioniert aber eine Solarzelle und wie wird Sonnenenergie in Strom umgewandelt?</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Wie funktioniert eine Solarzelle? ● Gehe auf SIMPLECLUB.DE/GO &amp; werde #EinserSchüler" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/ZFlG4bz0Cfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h3>Die verschiedenen Arten von Solarzellen</h3>
<p>Solarzellen wandeln Strahlungsenergie in Gleichstrom um. Durch den physikalischen Photoeffekt lässt sich das Phänomen erklären, welches sich in Solarzellen abspielt. Solarzellen bestehen aus einer negativen Elektrode, ein n- und ein p-dotiertes Silizium, eine Grenzschicht und einer positiven Elektrode. Das elektrische Feld, das zwischen der n- und p-Schicht entsteht gewährleistet das Fließen von Strom bei einem geschlossenen Stromkreis.</p>
<h4>Polykristalline Solarzellen</h4>
<p>Bei polykristallinen Solarzellen ist das Halbleitermaterial Silizium. Dieses wird geschmolzen und dotiert und mit verschiedenen Gießverfahren in Blöcke gegossen. Das Silizium wird fest und wird im erstarrten Zustand als Ingots bezeichnet. Nachdem der Block in Scheiben geschnitten worden ist, nennt man das ursprüngliche Silizium Wafern, die mit einer Antireflexionsschicht versehen werden. Diese polykristallinen Solarzellen haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Solarzellen, dafür ist die Herstellung aber preiswerter.</p>
<h4>Monokristalline Solarzellen</h4>
<p>Monokristalline Solarzellen verwenden ebenfalls Silizium als Halbleitermaterial, jedoch ist hier das Herstellungsverfahren anders als bei den polykristallinen Solarzellen. Durch die unterschiedliche Herstellung ist die Fertigung hier zwar teurer, dafür ist der Energieaufwand und der Wirkungsgrad sehr hoch. Bei der Herstellung werden hier andere Kristalle gebildet, wodurch der Unterschied zwischen den beiden Solarzellen entsteht.</p>
<h4>Dünnschichtzellen</h4>
<p>Dünnschichtzellen weisen ein ganz anderes Verstellverfahren auf als mono- oder polykristalline Solarzellen. Der Halbleiter wird bei diesen Solarzellen mit einem Trägermaterial beschichtet, wodurch diese Methode mit wenig Rohstoff auskommen und sehr einfach herzustellen sind. Welches Halbmaterial verwendet wird, ist hierbei in einem großen Rahmen gefasst. Neben Silizium kommen auch Galliumarsenid, Kupferindiumselenid, Cadmiumtellurid oder auch Farbstoffe als Beschichtung infrage. Der Wirkungsgrad dieser Solarzellen ist allerdings geringer als der von kristallinen Zellen, dafür aber günstig und einfach herzustellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/grosse-guide-thema-photovoltaik-erneuerbare-energie/">Der Große Guide zum Thema Photovoltaik &#8211; alles was Sie über die erneuerbare Energie wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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