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	<title>staatliche Förderung | Lukinski</title>
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		<title>Bausparen erklärt: Bausparvertrag, Definition, Vergleich, Verträge + Kosten</title>
		<link>https://lukinski.de/bausparen-erklaert-bausparvertrag-definition-vergleich-vertraege-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 12:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entscheidung zum Bausparen ist eine langfristige und gut durchdachte Überlegung. Neben dem Vergleich von verschiedenen Tarifen und Bausparkassen sollten noch weitere Dinge beachtet werden. Ein Bausparvertrag zielt meist auf eine geringere Summe hinaus und ist nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung gedacht. Was Sie noch alles zum Thema Bausparen wissen müssen, habe ich auch bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung zum Bausparen ist eine langfristige und gut durchdachte Überlegung. Neben dem Vergleich von verschiedenen Tarifen und Bausparkassen sollten noch weitere Dinge beachtet werden. Ein Bausparvertrag zielt meist auf eine geringere Summe hinaus und ist nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung gedacht. Was Sie noch alles zum Thema Bausparen wissen müssen, habe ich auch bei Immobilien-Erfahrung.de für Sie zusammengefasst: <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/bausparvertrag-zinsen-laufzeit-phasen-darlehen-vorteile-nachteile-finanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Bausparvertrag erklärt</a>. Hier geht&#8217;s zu unserem großen Guide: <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a>.</p>
<h2>Die 3 Phasen des Bausparens: Spar-, Tilgung- und Darlehensphase</h2>
<p>Jedes Bausparen besteht aus verschiedenen Phasen. In den meisten Fällen sind es 3 verschiedene Phasen, die durchlaufen werden müssen. Hierbei wird zuerst ein gewisser Betrag angespart, anschließend das Darlehen zugeteilt und dieses letztendlich getilgt. Wie genau funktionieren diese Phasen aber und welche Kennzahlen müssen während den jeweiligen Phasen bestimmt werden?</p>
<blockquote><p>Tipp: Mehr zum Thema <a href="https://lukinski.de/immobilien/finanzierung-kredit-darlehen/" data-type="page" data-id="26200">Kredit &amp; Finanzierung</a></p></blockquote>
<h3>Das Wichtigste auf einen Blick</h3>
<p>In der Sparphase wird ein gewisser Betrag angespart. Dieser Betrag richtet sich nach dem Volumen des Bausparvertrages. Ist der Mindestbetrag angespart, kann das Darlehen ausgezahlt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die in der Zuteilungsphase wahrgenommen werden können</p>
<p>In der Darlehensphase wird das Darlehen mit monatlichen Zahlungen getilgt. Die Tilgungslaufzeit hängt hierbei von verschiedenen Faktoren, wie der Darlehenshöhe ab. Bausparkassen funktionieren mithilfe von Ein- und Auszahlern, die für einen Geldfluss sorgen und verdienen selbes an den Zinsen. Verschiedene Bausparkassen bieten unterschiedliche Tarife für Bausparer an. Der Vergleich der Bausparkassen lohnt sich aufgrund der verschiedenen Angebote für jeden Bausparer</p>
<h3>Sparphase: Geld ansparen bis zur Zuteilung &#8211; Phase 1</h3>
<p>In der Sparphase wird zuerst ein gewisser Betrag angespart. Dieser entspricht meist 30-50% des Volumens des Bausparvertrages. Hierfür muss die Bausparsumme, der Darlehenszins und der Tilgungsbetrag festgelegt werden. Es ist wichtig vorab genau zu wissen, wie hoch die Darlehenssumme sein soll und hierbei sowohl die <a href="https://lukinski.de/kaufpreis-ermitteln-wichtigsten-kriterien-finanzierung-bonitaet-eigenkapital/">Kosten für die Immobilie</a> als auch das vorhandene <a href="https://lukinski.de/eigenkapital-immobilienkauf-monatliche-belastung-rollierendes-eigenkapital/">Eigenkapital</a> zu berücksichtigen.</p>
<p>Erst wenn diese Summe vollständig angespart ist, ist der Vertrag zuteilungsreif und das Darlehen kann ausgezahlt werden. Ein Bausparvertrag wird auch häufig in jungen Jahren gestartet, ohne ein konkretes Bauvorhaben geplant zu haben. Hier variieren die Summen für den Vertrag, je nach individueller Situation und finanzieller Lage.</p>
<p>Sparphase im Überblick:</p>
<ul>
<li>In der Sparphase wird ein gewisser Betrag angespart</li>
<li>Dieser Betrag richtet sich nach dem Volumen des Bausparvertrages</li>
</ul>
<h3>Zuteilungsphase: Möglichkeiten für Bausparer &#8211; Phase 2</h3>
<p>Nachdem die Mindestbewertungszahl angespart wurde, ist der Vertrag zuteilungsreif und das Darlehen wird ausgezahlt. Die Bewertungszahl regelt hierbei die gerechte Verteilung und die Reihenfolge der Zuteilung, da alle Bausparer einer Bausparkasse in denselben Topf einzahlen. Daher kann monatlich auch nur ein bestimmter Darlehensbetrag ausgezahlt werden, um die Ein- und Auszahlungen im Gleichgewicht zu halten.</p>
<p>Nach mindestens 18 Monaten nach Abschluss des Bausparvertrages, wird die Zuteilungsphase erreicht. Hier stehen Bausparern dann zwei Optionen offen. Das Guthaben und die staatlichen Prämien können ausgezahlt werden oder aber das Bauspardarlehen wird für das Wohneigentum genutzt. Im letzten Fall wird von der Bausparkasse sowohl das Sparguthaben als auch das Darlehen also die gesamte Bausparsumme ausgezahlt. Durch Sonderzahlungen kann die Zuteilungsphase verkürzt werden und sie kommen schneller ans Ziel.</p>
<p>Zuteilungsphase im Überblick:</p>
<ul>
<li>Ist der Mindestbetrag angespart, kann das Darlehen ausgezahlt werden</li>
<li>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die in dieser Phase wahrgenommen werden können</li>
</ul>
<h3>Darlehensphase: Tilgung des Darlehens &#8211; Phase 3</h3>
<p>Entscheiden sich Bausparer dafür, dass Darlehen in Anspruch zu nehmen und für Wohneigentum zu nutzen, so zahlt die Bausparkasse das angesparte Guthaben und das Darlehen, also die gesamte Bausparsumme aus. Anschließend wird das Darlehen in monatlichen Zinsen- und Tilgungsraten zurückgezahlt. Die Höhe der Tilgungsrate wird dabei vom Bausparer selbst gewählt. Die Tilgungslaufzeit ist von der Höhe des monatlichen Tilgungsbeitrages, des gewählten Darlehenszins und der Darlehenshöhe abhängig und variiert je nach Bauspartarif.</p>
<p>Darlehensphase im Überblick:</p>
<ul>
<li>In der Darlehensphase wird das Darlehen mit monatlichen Zahlungen getilgt</li>
<li>Die Tilgungslaufzeit hängt hierbei von verschiedenen Faktoren, wie der Darlehenshöhe ab</li>
</ul>
<h3>Bausparvergleich: Gute Empfehlungen</h3>
<p>Bausparvergleich [Jahr]: Sorgfältig ausgewählte Empfehlungen, um Ihre finanzielle Zukunft zu gestalten und Ihre Ziele zu erreichen mit kostenlosem Bausparrechner:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/bausparvertrag-sinnvoll-fuer-wen-lohnt-sich-bausparen-anbieter-vergleich/">Bausparvergleich</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/bausparvertrag-sinnvoll-fuer-wen-lohnt-sich-bausparen-anbieter-vergleich/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28389" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2018/08/bausparen-kredit-aufgenommen-junge-frau-wohnzimmer-eigentumswohnung-erste-wohnung-kaufen-schreibtisch.jpg" alt="" width="1200" height="901" /></a></p>
<h2>Bausparvertrag: Varianten, Förderung und Nutzen</h2>
<p>Bausparverträge sind in Deutschland eines der beliebtesten und weit verbreitetsten Finanzprodukte. Rechnerisch gibt es Anfang 2019 rund 27 Millionen solcher Verträge bei der Bundesbank, was drei Viertel der deutschen Haushalte ausmacht. Jedoch heißt dies nicht, dass ein Bausparvertrag für jeden die beste Lösung ist. Zudem gibt es sehr große Unterschiede zwischen Tarifen verschiedener Bausparkassen. Genaue Informationen und der Vergleich zwischen verschiedenen Angeboten hilft also dabei die richtige Entscheidung treffen zu können.</p>
<h3>Überblick: Varianten, Förderung und Nutzen</h3>
<p>Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einer Immobilienfinanzierung und wird in zwei Phasen unterteilt, die Spar- und die Tilgungsphase. Das Bausparen ist als eine langfristig, ergänzende Finanzierung zusätzlich zu einer Immobilienfinanzierung gedacht. Das Thema Bausparen beinhaltet einige Fachbegriffe, die verstanden werden müssen, um sich ein ausreichendes Fachwissen anzueignen. Einige dieser Begriffe sind, Bausparkollektiv, Regelsparbeitrag oder auch Bausparsumme.</p>
<p>Beim Bausparen gibt es verschiedene Varianten, die sich für unterschiedliche Szenarien eigenen. Hierzu zählen die Bausparsofortfinanzierung, der Sparvertrag und die Versicherung gegen steigenden Bauzins. Die Tarife von verschiedene Bausparkassen unterscheiden sich deutlich voneinander. Das Vergleichen verschiedener Angebote lohnt sich also durchaus.</p>
<p>Welcher Bausparvertrag der richtige ist, muss Anhang verschiedener Kennzahlen und der individuellen persönlichen Situation bestimmt werden.</p>
<p>Ein Bausparvertrag wird meist nur über einen relativ kleinen Betrag abgeschlossen und wirkt daher nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung. Die Immobilienfinanzierung wird meist ergänzend bei einer Bank und nicht bei einer Bausparkasse abgeschlossen. Das Geld bei Bausparkassen ist gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro versichert. Als zusätzliche Sicherheit kann die Bonität der Bausparkassen vorab geprüft werden.</p>
<h2>Wie funktioniert Bausparen?</h2>
<p>Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einer Immobilienfinanzierung und wird daher in die Spar- bzw. Ansparphase und die Tilgungs- bzw. Darlehensphase unterteilt.</p>
<h3>Mindestansparsumme: Vorher geht nichts</h3>
<p>Zuerst wird eine Bausparsumme festgelegt und der Prozentsatz der Mindestansparsumme. In der ersten Phase spart der Verbraucher eine gewisse Summe an, die meiste 30-50% des Volumens des Bausparvertrages entspricht. Ist diese Summe angespart, ist der Vertrag zuteilungsreif und das Darlehen kann abgerufen werden. Bausparer erhalten also erst das Darlehen, wenn die Mindestansparsumme erreicht ist. Das Darlehen wird dann, zusammen mit dem bis dahin angesparten Geld ausgezahlt. Das Darlehen darf jedoch nur für sogenannte wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden und nicht beispielsweise zum Kauf eines Autos.</p>
<h3>Rückzahlung vom Immobilienkredit</h3>
<p>Ist das Darlehen ausgezahlt, beginnt die zweite Phase, die Darlehensphase. Ist das Darlehen erst einmal ausgezahlt, wird der Kredit in monatlichen Raten an die Bausparkasse zurückgezahlt. An einem Beispiel erklärt: Eine vereinbarte Bausparsumme liegt bei 60.000 Euro und die Mindestansparsumme bei 50 Prozent. Das Darlehen in Höhe von 30.000 Euro wird also dann ausgezahlt, wenn 30.000 Euro in der Ansparphase gespart wurden. Legt der Sparer also monatlich ca. 300 Euro zurück, kann die Zuteilungsreife in weniger als neun Jahren erreicht werden.</p>
<p>Bausparen im Überblick:</p>
<ul>
<li>Ein Bausparvertrag kombiniert einen Sparplan mit einer Immobilienfinanzierung</li>
<li>Das Bausparen wird in zwei Phasen unterteilt, die Spar- und die Tilgungsphase</li>
<li>Das Bausparen ist als eine langfristig, ergänzende Finanzierung zusätzlich zu einer Immobilienfinanzierung gedacht</li>
</ul>
<h2>Lohnt sich Bausparen?</h2>
<p><a href="https://lukinski.de/lohnt-sich-bausparen-fakten-vorteile-nachteile/">Lohnt sich Bausparen?</a> Ich will nicht direkt sagen &#8222;Nachteile&#8220;; aber denken Sie vor dem Abschluss eines Bausparvertrags auch darüber nach:</p>
<ol>
<li>Begrenzte Verwendung der Bausparsumme</li>
<li>Keine absolute Planungssicherheit</li>
<li>Gebühren bei Vertragsabschluss</li>
<li>Zusätzliche Kosten für Bearbeitung und Bereitstellung</li>
<li><a href="https://lukinski.de/viva-la-inflation-geldentwertung-immobilienfinanzierung-eigentuemer/">Inflation</a> kann niedrige Zinsen aufheben</li>
<li>Im Vergleich zu soliden Aktienfonds (ETFs) droht Geldverlust bei Inflation über Zinssatz</li>
</ol>
<p>Heißt: Wenn Sie ohnehin ein <a href="https://lukinski.de/depot-vergleich-anbieter-vergleich-kostenloser-check/">Depot</a> (oder <a href="https://lukinski.de/robo-advisor-tipps-experten-einsteiger/">Robo Advisor</a>) haben, vielleicht wäre ein solider Fond wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/MSCI_World" target="_blank" rel="noopener">MSCI World</a> eine Alternative zum klassischen Bausparen. Nur eine Idee.</p>
<p>Auf der anderen Seite:</p>
<blockquote><p>Wer kein Finanzwissen hat oder Zeit investieren will, für den kann so ein Bausparvertrag eine solide Grundlage bilden um Eigenkapital für den späteren <a href="https://lukinski.de/hausbau-preise-kosten-grundstuecks-grundsteuer-planen-bau/">Hausbau</a>, <a href="https://lukinski.de/haus-kaufen-finanzplanung-makler-provision-kredite-nebenkosten/">Hauskauf</a>, <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-ziele-kriterien-faktoren-checkliste/">Wohnungskauf</a> aufzubringen.</p></blockquote>
<h2>Kennzahlen: Bausparkollektiv, Regelsparbeitrag und vieles mehr</h2>
<p>Das Thema Bausparen ist sehr komplex und beinhaltet daher viele Begriffe, die Unklarheiten aufwerfen können. Damit für Sie keine Fragen offen bleiben, erklären wir die wichtigsten Begriffe beim Thema Bausparen!</p>
<h3>Was heißt Bausparsumme?</h3>
<p>Die Bausparsumme ist die wichtigste Kennzahl in einem Bausparvertrag. Sie gibt die Höhe der abgeschlossenen Summe an, also sowohl der gesparte Betrag als auch das später aufgenommene Darlehen. Bei der Finanzierung einer Immobilie kann also die Höhe der Bausparsumme mit eingerechnet werden.</p>
<h3>Was ist die Bewertungszahl?</h3>
<p>Die Bewertungszahl definiert, wann das Darlehen an Sie zugeteilt werden kann. Die Bewertungszahl wächst im Laufe der Ansparphase immer weiter an. Überschreitet die Bewertungszahl die von der Bausparkasse festgelegte Zielbewertungszahl, so kann das Darlehen in Anspruch genommen werden. Die Bewertungszahl ist umso höher, je mehr Geld eingezahlt wurde, je niedriger die Höhe und je kürzer die Laufzeit des Darlehens ist.</p>
<h3>Was bedeutet Bausparkollektiv?</h3>
<p>Das Bausparen beruht auf dem Kollektivgedanken, dass sich Bausparwillige zu einer Bauspargemeinschaft zusammenfügen. Diese besteht aus Einzahlern, die Guthaben in Verträge spart und aus Darlehensnehmer, die dieses Guthaben als Darlehen in Anspruch nehmen. Jedoch kann hier folgendes Problem auftreten: Gibt es zu wenig Sparer, so können nicht alle Darlehensnehmer auf die entsprechenden Kredite zugreifen.</p>
<h3>Wie hoch ist das Mindestsparguthaben?</h3>
<p>Um das Darlehen in Anspruch nehmen zu können, muss vorab eine bestimmte Summe angespart werden. Diese Summe nennt sich das Mindestsparguthaben und liegt meist zwischen 30 und 50 % des Volumens des Bausparvertrages.</p>
<h3>Wie hoch ist der Regelsparbeitrag?</h3>
<p>In jedem Bausparvertrag ist ein sogenannter Regelsparbeitrag festgelegt, der sich meist auf 4-5% der Bausparsumme beläuft und von der Höhe der Bausparsumme abhängig ist. Der Bausparer erreicht somit nach circa sechs bis sieben Jahren das zur Zuteilung erforderliche Mindestsparguthaben. Monatliche Sonderzahlungen müssen hierbei jedoch von der Bank abgesegnet werden, sind jedoch grundsätzlich möglich.</p>
<p>Die Begriffe tauchen beim Thema Bausparen immer wieder auf und müssen zuerst verstanden werden, bevor das Thema intensiv angegangen werden kann. Die Begriffe sind daher alle sehr wichtig um sich ein intensives Fachwissen über das Thema anzueignen.</p>
<ul>
<li>Das Thema Bausparen beinhaltet einige Fachbegriffe, die verstanden werden müssen, um sich ein ausreichendes Fachwissen anzueignen</li>
<li>Einige dieser Begriffe sind, Bausparkollektiv, Regelsparbeitrag oder auch Bausparsumme</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28389" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2022/05/ehepaar-prueft-finanzierungsangebot-hamburg-eigentumswohnung-vermieter-mit-stift-notebook-rechnen-auf-papier.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Varianten: Bausparsofortfinanzierung und Sparvertrag</h2>
<p>Neben dem normalen Bausparvertrag gibt es noch weitere Varianten des Bausparens. Die Versicherung gegen steigenden Bauzins lohnt sich beispielsweise, wenn der spätere Immobilienerwerb fest eingeplant ist oder aber die Bauzinsen deutlich ansteigen.</p>
<p>Bei einem Baukredit kann es zudem sinnvoll sein, den Zinssatz bis zur letzten festgelegten Rate zu kennen. Die dazugehörige Variante ist die Bausparsofortfinanzierung oder auch Kombidarlehen genannt. Hier wird der Bausparvertrag mit einem weiteren Darlehen kombiniert. Die Variante bietet sich besonders dann an, wenn der Gesamteffektivzins niedriger ist als ein vergleichbares <a href="https://lukinski.de/annuitaetendarlehen-vorteile-nachteile-tilgungsplan-erklaerung/">Annuitätendarlehen</a> oder der Kreditnehmer sofort finanzieren möchte.</p>
<p>Die letzte Variante ist der Sparvertrag, der den Bausparvertrag als reines Sparprodukt beschreibt. Hier locken die Verträge mit einem Zinsbonus, wenn der Kunde auf die Auszahlung des Darlehens verzichtet. Diese Variante lohnt sich, wenn hohe Zinsen geboten werden, das Geld nicht benötigt wird oder die Sparraten genau eingehalten werden können.</p>
<ul>
<li>Beim Bausparen gibt es verschiedene Varianten, die sich für unterschiedliche Szenarien eigenen</li>
<li>Hierzu zählen die Bausparsofortfinanzierung, der Sparvertrag und die Versicherung gegen steigenden Bauzins</li>
</ul>
<h2>Den passenden Vertrag finden: Angebote der Bausparkassen</h2>
<p>Verschiedene Bausparkassen haben zum Teil deutlich unterschiedliche Tarife. Ein Vergleich auf der Suche nach dem besten Bausparvertrag ist also durchaus ratsam. Beim Vergleich müssen verschiedene Kennzahlen beachtet werde, wie beispielsweise der Darlehenszins. Aber auch weitere Faktoren sind wichtig, wie die Verzinsung des Guthabens und weitere wichtige Eckpunkte des Vertrages.</p>
<p>Der Vergleich gestaltet sich jedoch in jedem Falle nicht einfach, da unterschiedliche Zinsen mit verschiedenen Spar- und Tilgungszeiträumen kombiniert werden. Diese Eckdaten müssen dann mit den Wünschen und der individuellen Situation der Sparer abgestimmt werden. So kann es gut sein, dass ein Angebot mit einem deutlich höheren Darlehenszins die bessere Wahl ist, da die Zeit bis zur Zuteilung kürzer ist als bei den anderen Varianten. Tipp: Holen Sie für eine Bausparsumme verschiedene Angebote unterschiedlicher Anbieter ein und vergleichen sie auf die genannten Kennzahlen hin.</p>
<p>Alle wichtigen Kennzahlen im Überblick:</p>
<ul>
<li>Der Darlehenszins</li>
<li>Die Verzinsung des Guthabens</li>
<li>Der Spar- und Tilgungszeitraum</li>
<li>Die individuellen Wünsche des Anlegers</li>
<li>Die Kosten der Bausparkasse für einen Vertragsabschluss</li>
<li>Die Flexibilität (Sonderzahlungen, Verlängerungen, ..)</li>
<li>Kündigungsfristen</li>
<li>Die Höhe der Summe</li>
<li>Der Prozentsatz des Mindestsparguthabens</li>
</ul>
<p>All diese Kennzahlen sollten Sie bei der Wahl des richtigen Vertragspartners beachten und die verschiedenen Tarife daraufhin intensiv vergleichen um den passenden für Ihre individuellen Vorstellungen und Wünsche zu finden.</p>
<ul>
<li>Die Tarife von verschiedene Bausparkassen unterscheiden sich deutlich voneinander</li>
<li>Das Vergleichen verschiedener Angebote lohnt sich also durchaus!</li>
</ul>
<h2>Bausparen und Immobilienfinanzierung: Bankdarlehen als Zusatzfinanzierung</h2>
<p>Die Summen des Bausparens gehen meist nicht über den Betrag von 50.000 Euro hinaus.</p>
<p>Für die letztendliche Finanzierung einer Immobilie reicht dieser Betrag jedoch nicht aus. Ist also der Entschluss zum <a href="https://lukinski.de/immobilie-kaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/">Kauf</a> oder <a href="https://lukinski.de/hausbau-preise-kosten-grundstuecks-grundsteuer-planen-bau/">Bau einer Immobilie</a> gefallen, muss die weitere Finanzierung überdacht werden. Diese ist sowohl bei einer Bank als auch bei Bausparkassen möglich. Ein Kredit bei einer Bank ist hierbei jedoch häufig einfacher und vorteilhafter, als die komplizierten Modelle der Bausparkassen. Besonders bei größeren Kreditsummen sind Banken häufig die besseren Ansprechpartner. Bei Banken ist eine kurzfristige Finanzierung möglich bei der ergänzend der Bausparvertrag verwendet werden kann.</p>
<p>Erfahren Sie mehr zur Finanzierung von Immobilien bei Banken: <a href="https://lukinski.de/9-tipps-baugeld-finanzieren-neue-immobilie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="1011">Tipps zum Baugeld</a>!</p>
<ul>
<li>Ein Bausparvertrag wird meist nur über einen relativ kleinen Betrag abgeschlossen und wirkt daher nur ergänzend zur eigentlichen Immobilienfinanzierung</li>
<li>Die Immobilienfinanzierung wird meist ergänzend bei einer Bank und nicht bei einer Bausparkasse abgeschlossen</li>
</ul>
<h3>Sicherheit: So sicher ist Ihr Geld bei den Banken</h3>
<p>Im Allgemeinen sind Einlagen bei Bausparkassen ähnlich sicher, wie Sparkonten bei Banken für Tages- und Festgeld.</p>
<blockquote><p>Das Guthaben ist gesetzlich bis zu einem Wert von 100.000 Euro abgesichert.</p></blockquote>
<p>Als zusätzlichen Schutz, empfehlen wir die Bonität der Bausparkassen zu überprüfen, mithilfe der Bewertung von den großen Agenturen Moody’s, Fitch und Standard &amp; Poor’s. Diese Agenturen stellen Ratings für Banken und Bausparkassen auf und bewerten die Bonität von diesen. Für Tages und Festgeldkonten sollten nur Banken in Erwägung gezogen werden, die mindestens eine Bewertung von „BBB“ (Standard &amp; Poor‘s und Fitch) oder „Baa“ (Moody’s) haben.</p>
<p>Für Bausparkassen reicht die Bewertung einer dieser Agenturen, da die Ratings von Bausparkassen weniger verbreitet sind, als die von Banken. Zudem haben Bausparkassen immer die Möglichkeit, drohende Risiken auf das Kollektiv abzuwälzen. Erfüllt Ihre Bank oder Bausparkasse die Kriterien, können Sie sich über die Sicherheit Ihres Geldes gewiss sein.</p>
<ul>
<li>Das Geld bei Bausparkassen ist gesetzlich bis zu einem Betrag von 100.000 Euro versichert</li>
<li>Als zusätzliche Sicherheit kann die Bonität der Bausparkassen vorab geprüft werden</li>
</ul>
<h2>Abschluss: Fakten zu Bausparkassen und dem Vertrag</h2>
<p>Neben den drei Phasen des Bausparens sind noch weitere Kennzahlen wichtig! Hierzu zählt das allgemeine Verständnis zur Funktion einer Bausparkasse oder aber wichtige Kennzahlen des Bausparvertrags.</p>
<h3>Bausparkassen: Prinzip, Teile und die wichtigsten Fakten</h3>
<p>Bausparkassen haben sich auf das Vergeben von Bausparverträgen spezialisiert. Es gibt verschiedene Teile, die zusammen wirken und somit das Prinzip des Bausparens zum Funktionieren bringen. Die drei Phasen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Bausparkassen haben immer Ein- und Auszahler. Die Einzahler, die während der Ansparphase sogenannte Sparraten einzahlen und die Einzahler, die während der Darlehensphase das Bauspardarlehen wieder Tilgen.</p>
<p>Die Auszahler sind diejenigen in der Zuteilungsphase, die sowohl ihr angespartes Vermögen erhalten, als auch das Darlehen beziehen können. Das Geld in einer Bausparkasse fliest also von den Ein- zu den Auszahlern hin und her. Die Bausparkasse selbst verdient ihr Geld mit Zinsen, die die Bausparer in verschiedenen Phasen zahlen.</p>
<ul>
<li>Bausparkassen funktionieren mithilfe von Ein- und Auszahlern</li>
<li>Die Bausparkassen sorgen für einen Geldfluss und verdienen selbes an den Zinsen</li>
</ul>
<h3>Bausparvertrag: Angebote von Bausparkassen</h3>
<p>Verschiedene Bausparkassen haben zum Teil deutlich unterschiedliche Tarife. Ein Vergleich auf der Suche nach dem besten Bausparvertrag ist also durchaus ratsam. Beim Vergleich müssen verschiedene Kennzahlen beachtet werde, wie beispielsweise der Darlehenszins. Aber auch weitere Faktoren sind wichtig, wie die Verzinsung des Guthabens und weitere wichtige Eckpunkte des Vertrages.</p>
<p>Der Vergleich gestaltet sich jedoch in jedem Falle nicht einfach, da unterschiedliche Zinsen mit verschiedenen Spar- und Tilgungszeiträumen kombiniert werden. Diese Eckdaten müssen dann mit den Wünschen und der individuellen Situation der Sparer abgestimmt werden. So kann es gut sein, dass ein Angebot mit einem deutlich höheren Darlehenszins die bessere Wahl ist, da die Zeit bis zur Zuteilung kürzer ist als bei den anderen Varianten. Tipp: Holen Sie für eine Bausparsumme verschiedene Angebote unterschiedlicher Anbieter ein und vergleichen sie auf die genannten Kennzahlen hin.</p>
<ul>
<li>Verschiedene Bausparkassen bieten unterschiedliche Tarife für Bausparer an</li>
<li>Der Vergleich der Bausparkassen lohnt sich aufgrund der verschiedenen Angebote für jeden Bausparer</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28389" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/08/bauernhof-kaufen-sanierung-renovierung-kernsanierung-ausbau-familie-wohnhaus-heu-ballen-strasse-dach-renovierung-abgedeckt-schraegdach.jpg" alt="" width="1280" height="960" /></p>
<h2>Fördermöglichkeiten, Kosten und Vor- und Nachteile</h2>
<p>Das Bausparen bietet jedoch noch mehr als den Bausparvertrag und die Rahmenbedingungen. Bausparverträge werden beispielsweise intensiv vom Staat gefördert. Zudem entstehen Kosten beim Abschluss eines Bausparvertrages, die von Bank zu Bank variieren. Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, müssen also noch weitere Kennzahlen beachtet und geprüft werden. Zudem geben wir Ihnen einen Überblick über die Vor- und Nachteile, die ein Bausparvertrag bietet.</p>
<p>Das Bausparen wird vom Staat durch verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützt. Je nach Situation können die Fördermöglichkeiten helfen, früher auf das Darlehen zuzugreifen oder dieses schneller abzubezahlen. Neben den Darlehenszinsen fallen beim Bausparvertrag weitere Kosten an, wie die Abschluss- und Kontoführungsgebühr, die von Bank zu Bank variieren. Das Bausparen eignet sich nicht für jeden und bietet daher viele Vor- und Nachteile. Zum einen bietet das Bausparen sehr viel Sicherheit und ist planbar, eignet sich aber beispielsweise nicht für eine kurzfristige Immobilienfinanzierung.</p>
<blockquote><p>Sparen vom Staat gefördert</p></blockquote>
<p>Es gibt für Bausparer unterschiedliche Förderungen, von denen sie profitieren können. Diese sind davon abhängig, wie hoch das Einkommen des Sparers ist und ob sich der Arbeitgeber am Bausparvertrag über vermögenswirksame Leistungen beteiligt oder nicht. Die Förderungen kommen vom Staat und können dabei helfen, das Darlehen schneller ausgezahlt zu bekommen oder aber dieses schneller zu tilgen. Wir haben die wichtigsten Fördermöglichkeiten zusammengefasst und für Sie erklärt:</p>
<h3>Vermögenswirksame Leistungen</h3>
<p>Die vermögenswirksamen Leistungen können von Arbeitnehmern, Beamten, Richtern, Auszubildenden und von Soldaten vom Chef beantragt werden. Diese belaufen sich auf maximal 40 Euro pro Monat. Die Zahlung ist eine freiwillige Entscheidung vom Arbeitgeber und muss daher nicht bewilligt werden. Werden sie jedoch angeboten werden sie direkt im Vertrag festgehalten.</p>
<h3>Arbeitnehmersparzulage</h3>
<p>Werden vermögenswirksame Leistungen für den Bausparvertrag genutzt und liegt das versteuerte Einkommen des Sparers bei maximal 17.900 Euro bzw. bei verheirateten bei 35.800 Euro, so kann über die Einkommenssteuererklärung eine jährliche Zulage vom Staat von 43 Euro bzw, 86. Euro beantragt werden. Diese Arbeitnehmersparzulage wird jedoch nur gezahlt, wenn das Bauspardarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt wird.</p>
<h3>Wohnungsbauprämie</h3>
<p>Diese Prämie wird nur dann ausgezahlt, wenn der Bausparvertrag wohnwirtschaftlich verwendet wird und das zu versteuernde Einkommen nicht höher als 25.600 Euro bzw. bei verheirateten 51.200 Euro liegt. Als weitere Voraussetzung muss jährlich mindestens 50 Euro in den Vertrag fließen. Die Höhe dieser Prämie liegt bei 8,8 Prozent der jährlichen Einzahlungen und hat einen maximalen Wert von 45 Euro bzw. 90 Euro für verheiratete.</p>
<h3>Wohn-Riester</h3>
<p>Um den Wohn-Riester vom Staat zu erhalten, darf die Bausparsumme nur für den Bau oder Kauf von selbst genutztem Eigentum oder den altersgerechten Umbau verwendet werden. Zudem muss der Sparer gesetzlich rentenversichert sein. Die Höhe liegt bei 175 Euro pro Jahr, wenn der Sparer mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Bausparvertrag einzahlt. Für jedes Kindergeldberechtigte Kind fließen zusätzlich bis zu 300 Euro in den Vertrag.</p>
<p>Die Zulagen fließen sowohl in der Anspar- als auch in der Darlehensphase und sorgen dafür, dass der Bausparvertrag früher zuteilungsreif ist bzw. schneller abbezahlt werden kann. Bevor eine der genannten Fördermöglichkeiten genutzt wird, sollten jedoch die steuerlichen Aspekte beachtet und mit einem Experten besprochen werden.</p>
<ul>
<li>Das Bausparen wird vom Staat durch verschiedene Fördermöglichkeiten unterstützt</li>
<li>Je nach Situation können die Fördermöglichkeiten helfen, früher auf das Darlehen zuzugreifen oder dieses schneller abzubezahlen</li>
</ul>
<h2>Kosten: Abschluss- und Kontoführungsgebühren</h2>
<p>Für einen Bausparvertrag fallen neben den Darlehenszinsen noch weitere Kosten, wie beispielsweise die Abschluss- und Kontoführungsgebühr an. Die Abschlussgebühren sind prozentual von der Höhe der Bausparsumme abhängig, während die Kontoführungsgebühr von Bank zu Bank unterschiedlich ist. Da die Kosten je nach Bausparkasse variieren sollten diese vorab verglichen werden und in die Entscheidung mit einfließen. Die Kosten bilden also einen weiteren wichtigen Faktor, der beim Vergleich verschiedener Tarife beachtet werden muss. Tipp: Kontoführungsgebühren sind laut des Bundesgerichtshofes nur in der Sparphase zulässig, da die zusätzlichen Kosten für Kunden in der Darlehensphase 2017 für unzulässig erklärt wurden. Beachten Sie diesen Standpunkt bei der Wahl der Bausparkasse.</p>
<ul>
<li>Neben den Darlehenszinsen fallen beim Bausparvertrag weitere Kosten an</li>
<li>Zu den Kosten zählen die Abschluss- und Kontoführungsgebühr, die von Bank zu Bank variieren</li>
</ul>
<h3>Für wen lohnt es sich? &#8211; Entscheidungshilfe Bausparvertrag</h3>
<p>Ein Bausparvertrag ist nicht für jeden die richtige Wahl. Besonders für Menschen, die eine kurzfristige Immobilienfinanzierung suchen, ist der Bausparvertrag nicht geeignet, da das Geld erst nach Ende der Ansparphase zur Verfügung steht. Für wen sich ein Bausparvertrag lohnt und welche Vorteile dieser bietet erfahren Sie jetzt:</p>
<ul>
<li>Das Bausparen ist fest Planbar und legt fest, wann Geld für die Finanzierung von Bau-, Kauf-, Umbau-, oder Modernisierungsmaßnahmen zur Verfügung steht</li>
<li>Das Bausparen eignet sich für Personen die Sicherheit auf lange Sicht suchen</li>
<li>Es ist möglich niedrige Darlehenszinsen für lange Zeit und bis zum Ende der Tilgungsphase zu sichern</li>
<li>Ein Bausparvertrag wird mit vielen verschiedenen staatlichen Förderungen unterstützt</li>
<li>Das Bausparen bleibt trotz der Planbarkeit flexibel für die Sparer</li>
<li>Sonderzahlungen sind jederzeit möglich</li>
<li>Der Sparer hat begrenzte Freiheit, wann die Bausparsumme verwendet werden kann</li>
<li>Die finanziellen Mittel stehen dem Sparenden dann zur Verfügung, wenn er sie braucht</li>
<li>Die Darlehenszinsen für Bausparverträge sind meist sehr niedrig</li>
</ul>
<p>Für wen sich ein Bausparvertrag jedoch nicht lohnt und welche Nachteile eine solche Bindung haben kann, erfahren Sie jetzt:</p>
<ul>
<li>Die Bausparverträge sind meist nur über niedrige Beträge, damit die Bausparkassen die günstigen Zinsen sichern können</li>
<li>Das Bausparen eignet sich nicht für eine kurzfristige Immobilienfinanzierung</li>
<li>Die Tilgungsraten, die die Bausparkassen verlangen, sind vergleichsweise hoch</li>
<li>Ein Bausparvertrag eignet sich nicht zur Finanzierung einer gesamten Immobilie, sondern nur als zusätzliche Finanzierungssumme</li>
<li>Die Gebühren bei Vertragsabschluss sind relativ Hoch bei Bausparkassen</li>
<li>Eine absolute Planungssicherheit hat man nicht, da der Auszahlungszeitpunkt vom Sparanteil abhängig ist</li>
</ul>
<p>Die Vor- und Nachteile machen einen Bausparvertrag je nach Situation sehr attraktiv für den Sparer, während in anderen Situationen das Bausparen keine sinnvolle Alternative bietet. Welche Wahl für Sie die beste ist, muss je nach individueller Situation bestimmt werden und ist pauschal nicht zu beantworten.</p>
<ul>
<li>Das Bausparen eignet sich nicht für jeden und bietet daher viele Vor- und Nachteile</li>
<li>Zum einen bietet das Bausparen sehr viel Sicherheit und ist planbar, eignet sich aber beispielsweise nicht für eine kurzfristige Immobilienfinanzierung</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28389" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/12/crowdinvestment-crowdinvesting-immobilien-taschenrechner-kaufpreis-rendite-investieren-ja-nein-wenig-eigenkapital-geld.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Alle Fragen rund um das Thema Bausparen</h2>
<p>Das Thema Bausparen ist sehr komplex. Daher ist es wichtig etwas Fachwissen zu haben und sich gut zu informieren, bevor ein solch langfristiger Vertrag abgeschlossen wird. Die Experten von Lukinski beantworten abschließend die wichtigsten Fragen zum Thema Bausparen, damit für Sie keine Unklarheiten offen bleiben.</p>
<h3>Was versteht man unter einem Bausparvertrag?</h3>
<p>Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag zwischen Anleger und Bausparkasse. Der Bausparvertrag ist eine Anlageform, bei der erst ein festgelegter Teil der Summe angespart wird, bevor die Darlehenssumme ausgezahlt wird. Das Bausparen unterteilt sich also in zwei Phasen. Die erste ist die Ansparphase, bei der das Mindestsparguthaben angespart wird. In der zweiten Phase, der Darlehenspahse, wird die Darlehenssumme ausgezahlt und vom Anleger nach und nach getilgt.</p>
<h3>Wie lange zahlt man in einen Bausparvertrag ein?</h3>
<p>Im Bausparvertrag wird eine Laufzeit vereinbart, die jedoch meist jederzeit anpassbar ist. Häufig wird eine Mindestlaufzeit von 18 Monaten vereinbart und die Laufzeit auf maximal 20 Jahre begrenzt. Wie lange letztendlich eingezahlt wird, hängt von der Summe und der Tilgungshöhe ab.</p>
<h3>Was kostet mich ein Bausparvertrag?</h3>
<p>Die Kosten für den Bausparvertrag sind von Bank zu Bank verschieden. Es fallen neben den Kosten für die Darlehenszinsen zusätzlich noch Kosten für die Abschluss- und Kontoführungsgebühr an. Diese Kosten sind eine wichtige Kennzahl um verschiedene Tarife vergleichen zu können.</p>
<h3>Kann man einen Bausparvertrag übertragen?</h3>
<p>Ja, ein Bausparvertrag kann an einen Angehörigen übertragen werden. Meist werden die bisherigen Konditionen einfach beibehalten und somit gehen die Rechte und Pflichten einfach an den Angehörigen über. Ob eine Übertragung in Ihrem Vertrag möglich ist, müssen sie jedoch vorab mit der Bausparkasse abstimmen.</p>
<h3>Wie kann ich meinen Bausparvertrag auszahlen lassen?</h3>
<p>Ein Bausparvertrag kann theoretisch jederzeit ausgezahlt werden. Jedoch hängt die Auszahlung von der jeweiligen Phase ab, in der sich der Anleger befindet. In der Darlehensphase, wird die Summe automatisch ausgezahlt, sobald das Mindestsparguthaben erreicht ist. Während der Ansparphase muss der Vertrag jedoch zuerst gekündigt werden, um das bis dahin angesparte Vermögen ausgezahlt zu bekommen.</p>
<h3>Was ist der Regelsparbeitrag?</h3>
<p>Der Regelsparbeitrag beschreibt den monatlichen zu zahlenden Betrag und richtet sich nach der Höhe der Bausparsumme. Der Beitrag wird im Bausparvertrag festgehalten, kann jedoch je nach Vertrag jederzeit abgeändert werden.</p>
<h3>Was ist das zu versteuernde Einkommen?</h3>
<p>Das zu versteuernde Einkommen ist ein Begriff aus dem Steuerrecht. Es beschreibt die Bemessungsgrundlage für die Steuerfestsetzung der Einkommenssteuer. Es wird mithilfe einer recht komplizierten Formel berechnet und ist daher für Laien nicht leicht zu bestimmen.</p>
<p><strong>Bausparvertrag vergleichen:</strong> Kostenloser Anbietervergleich mit Rechner auf <a href="https://bausparen.one/bausparvertrag-vergleich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bausparen.one</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heizung: Solar, Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets &#8211; Vergleich, Kosten &#038; Staatliche Förderung</title>
		<link>https://lukinski.de/heizung-solar-oel-gas-warmepumpe-pellets-kosten-arten-staatliche-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Heizung &#38; Arten &#8211; Das Thema Heizung ist nicht nur für Bauherren interessant, sondern auch für Immobilienbesitzer. Heizungen sind nämlich nicht nur notwendig in einer Immobilie, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Welche Heizungstypen gibt es, wie müssen diese gewartet werden und gibt es gesetzliche Fördermittel für den Bau von bestimmten Heizungstypen oder müssen die Kosten komplett [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heizung &amp; Arten &#8211; Das Thema Heizung ist nicht nur für Bauherren interessant, sondern auch für Immobilienbesitzer. Heizungen sind nämlich nicht nur notwendig in einer Immobilie, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Welche Heizungstypen gibt es, wie müssen diese gewartet werden und gibt es gesetzliche Fördermittel für den Bau von bestimmten Heizungstypen oder müssen die Kosten komplett vom Inhaber übernommen werden? Insbesondere beim Hausbau und bei der Sanierung und Modernisierung spielt das Heizsystem eine entschiedene Rolle, den von ihr hängt ein Großteil der späteren, laufenden Kosten ab, für Sie oder für Ihre Mieter.</p>
<h2>Solaranlagen, Öl- und Gasheizungen oder Wärmepumpe?!</h2>
<p>Bei der Entscheidung über ein Heizungssystem müssen einige Dinge beachtet werden, denn es gibt große Unterschiede. Je nach Immobilie muss individuell entschieden werden, welches System sich am besten eignet, um die gesamte Immobilie effizient zu heizen. Die Systeme unterscheiden sich aber nicht nur in der Umweltfreundlichkeit, sondern auch in Effizienz und Preis.</p>
<h2>Solarthermie: Sonnenenergie</h2>
<p>Die Solarthermie bezeichnet den Prozess bei dem Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgewandelt wird. In Wohnimmobilien wird die produzierte Wärme meist zur Warmwasseraufbereitung oder als Heizung verwendet. Je nach Standort und Gegebenheiten der Immobilie kann mit diesem System die bisher verwendete Heizung vollständig ersetzt werden.</p>
<blockquote><p>Staatliche Förderung von 2.000 Euro</p></blockquote>
<h3>Erneuerbare Energie senkt laufende Kosten</h3>
<p>Die Solarzellen können Warmwasser von bis zu 50 bis 65 Prozent ersetzen und somit auch den Großteil des jährlichen Bedarfs an Warmwasser abdecken.</p>
<blockquote><p>Solarzellen können 50 bis 65 Prozent vom Warmwasser ersetzen</p></blockquote>
<h3>Wie funktionieren Solarzellen?</h3>
<p>Die Solarzellen auf dem Dach haben eine besondere Funktionsweise. Sogenannte Absorber fangen die Wärme der Sonne auf und geben diese an Rohre weiter, in denen eine Wärmeträgerflüssigkeit verläuft. Diese erwärmt sich und verläuft zu einem <a href="https://lukinski.de/infrarot-heizung-altbau-neubau-vor-nachteile/" data-type="post" data-id="2150">Warmwasserspeicher</a> im Gebäude, bei dem über einen Wärmeaustausch die Wärme der Wärmeträgerflüssigkeit auf das Wasser im Speicher übertragen wird. Das warme Wasser aus dem Speicher kann nun direkt im Haus genutzt werden, sowohl zum Heizen als auch als Warmwasser. Die Wärmeträgerflüssigkeit fließt zurück zu den Solarzellen, um erneut erwärmt zu werden. Das Wasser im Speicher kann durch diese Technik auch ohne direkte Sonneneinstrahlung verwendet werden.</p>
<h3>Solaranlage, Photovoltaik, wo ist der Unterschied?</h3>
<p>Ergänzend zu einer Solaranlage eignet sich eine Photovoltaikanlage. Diese nutzt ebenfalls die Sonnenenergie, jedoch wird die Energie nicht in Wärme, sondern in nutzbaren Strom umgewandelt. Beide Anlagen zusammen befreien den Besitzer also von der Abhängigkeit von großen Energiekonzernen, denn er kann nun sowohl die Wärme als auch den Strom im Eigenheim selbst produzieren. Bei guter Lage des Hauses muss der Besitzer gar nicht mehr auf fremd produzierte Wärme oder Strom zurückgreifen. Erfahren Sie mehr zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/solar-inselanlage-kopplung-offentliche-netz-photovoltaikanlagen-vergleich/" data-type="post" data-id="1957">Solar- &amp; Photovotaikanalgen Vergleich</a></li>
</ul>
<p>Solaranlage (Einfamilienhaus):</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-20940" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2018/11/solaranlage-photovoltaik-ratgeber-immobilie-haus-dach-bayern-haus-schnell-kosten-preis-beispiel-familie-privat-aufbau.jpg" alt="" width="1280" height="720" /></p>
<p>Optimale Flächenausnutzung zur Energiegewinnung:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-20940" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2018/09/energieausweis-haus-effizienz-heizung-daemmung-baustoffe-verkauf-makler-dokument-unterlagen-hd-foto.jpg" alt="" width="1280" height="787" /></p>
<p>Siedlung und Stadtentwicklung, günstige Energiekosten für Mieter:</p>
<p>Nahaufnahme vom Dach mit Mengen an Solarkollektoren zur Energiegewinnung für die Bewohner.</p>
<h3>Staatliche Förderung für Solarthermie</h3>
<p>Die Förderung von Solarthermie wird in verschiedenen Bereichen bezuschusst. Die erste Anlaufstelle für zukünftige Solarthermie-Besitzer sollte die <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BAFA</a> (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sein. Die Förderkonditionen sind hier wie folgt:</p>
<ol>
<li>Im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern kann eine Pauschale für den Bau einer Solaranlage von 2.000 Euro beantragt werden, die sowohl zur Warmwasseraufbereitung als auch zur Heizungsunterstützung dienen. Diese Pauschale gilt für Solaranlagen bis 14 Quadratmeter. Bei einer Größe von 15 bis 40 Quadratmetern werden 140 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gewährt.</li>
<li>Eine Erweiterung von schon bestehenden Anlagen werden mit 50 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gefördert</li>
<li>Solaranlagen die ausschließlich zur Warmwasserbereitung verwendet werden, können mit 50 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gefördert werden, solange die Fläche im Bereich von 3 bis 40 Quadratmetern liegt. Die Maximalförderung pro Anlage sind 500 Euro.</li>
<li>Zusätzlich werden bestimmte Boni angeboten, wie Beispielsweise eine Bezuschussung beim Austausch von defekten Teilen oder auch zusätzlichen einbauten, wie einer Wärmepumpe oder ähnlichem.</li>
</ol>
<h3>Weitere Förderungen für Solarthermie</h3>
<p>Die Förderung im Bereich Solarthermie geht aber noch weiter und auch verschiedene Banken bieten besondere Konditionen bei Kreditaufnahme für den Bau von Solarthermieanlagen an. Je nach individuellem Fall gilt es sich hier aber direkt beim Anbieter zu informieren und individuelle Angebote einzuholen.</p>
<h3>Heizungsbestand: Viel Verbrauch, wenig Effizienz</h3>
<p>56% finden ihre Heizanlage &#8222;unzureichend effizient&#8220;. Mein Tipp, vertrauen Sie auf einen Luftbefeuchter, bevor die Heizung permanent voll aufdrehen. Damit haben Sie das selbe Wärmegefühl, bei geringeren Kosten. Lesen hier mehr im Artikel: <a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilien-risiken-fenster-daemmung-fehler-kosten-vermeiden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Immobilien Risiken Fenster und Dämmung</a>.</p>
<p>Denn, die wenigsten Heizungsanlagen sind effizient, also auch kostenschonend. Hier sehen Sie die Effizienzstruktur im Heizungsbestand in Deutschland in den Jahren 2018 und 2019. Über die Hälfte der Befragten, ganze 57% (2018) bzw. 56% (2019), hält ihre Heizungsanlage für &#8222;unzureichend effizient&#8220;. Ein echter Kostenfresser, bei falscher Nutzung.</p>
<ul>
<li>Unzureichend effizient: 56%</li>
<li>Effizient: 24%</li>
<li>Effizient und erneuerbar: 20%</li>
</ul>
<p><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/165281/effizienzstruktur-im-deutschen-heizungsbestand.jpg" alt="Statistik: Effizienzstruktur im Heizungsbestand in Deutschland in den Jahren 2018 und 2019 | Statista" /></p>
<h2>Gasheizung: Heizen mit Erdgas, Flüssiggas oder Biogas</h2>
<p>Die Gasheizung ist die wohl am weitesten verbreitetste Heizungsart in Deutschland und das auch zu Recht, denn das System bietet viele Vorteile. Moderne Technik, Effizienz und preiswerte Angebote zeichnen die Gasheizung aus. Zudem sind sie einfach mit erneuerbaren Energien zu kombinieren, Platzsparend und lassen sich leicht bei Modernisierung und Sanierung einbauen.</p>
<p>Die Brennwert-Gasheizungen sind die momentan technisch besten auf dem Markt, sie lösen die Konstantkessel ab, die schon beinahe gar nicht mehr vorhanden sind und auch gegenüber Niedertemperatur-Gasheizungen gibt es einige Vorteile. Die Brennwert-Gasheizungen nutzen nämlich nur den Heizwert von Erdgas und Flüssiggas bzw. Biogas und nutzen somit die Wärme des Abgases. Daraus ergibt sich eine sehr gute Effizienz und es werden Normnutzungsgrade von weit über 100 % erzielt. Zusätzlich zu diesen Vorteilen nimmt die Brennwert-Gasheizung nicht mehr Platz weg als andere und lässt sich somit sogar in kleine Nischen integrieren. Erfahren Sie mehr zum Thema</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/waerme-gas-gastherme-eigenschaften/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="2125">Gasheizung und Gasthermen</a>!</li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/waerme-gas-gastherme-eigenschaften/" data-type="post" data-id="2125"></a></p>
<p>Warmwasser und Kaltwasser-Temperatur im Heizsystem:</p>
<p>Bei all den Vorteilen darf aber nicht vergessen werden, dass auch Gas ein fossiler Brennstoff ist und somit schädlicher für die Umwelt ist als erneuerbare Energien. Jedoch ist Gas der Umweltfreundlichste fossile Brennstoff, da bei der Verbrennung nur wenig CO2-Emissionen entstehen und kein Ruß. Biogas gibt aber auch hier eine Alternative, da hier kein CO2 ausgestoßen wird.</p>
<h4>Staatliche Förderung für Gasheizungen</h4>
<p>Auch für Gasheizungen gibt es bestimmte Förderprogramme, die sowohl den Einbau einer Gasheizung in einem Neubau als auch die Umstellung auf Gasheizung in älteren Immobilien fördern. Die Konditionen sind wie folgt:</p>
<ol>
<li>Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Gasheizungen nur indirekt. Immobilienbesitzer, die eine förderfähige Solaranlage zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung einbauen, die erhalten bei gleichzeitigem Umstieg auf eine Gasheizung mit Brennwerttechnik einen sogenannten Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro</li>
<li>Auch Banken, wie die KfW fördern den Einbau von Gasheizungen in dem zinsgünstige Kredite zur Finanzierung von Gasheizungen vergeben werden. Hierzu zählen auch Modernisierungen aber auch Nebenkosten wie die für Heizkörper, Wärmedämmung und einbauten.</li>
<li>Das Programm Nummer 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ bezuschusst verschiedene Maßnahmen, wie den Einbau von Gasheizungen oder auch die Modernisierung der Heizungsanlage.</li>
</ol>
<h2>Ölheizung: Heizen mit Heizöl oder Bioheizöl</h2>
<p>Ölheizungen sind nach Gasheizungen die wohl am häufigsten vorkommenden Systeme in Deutschland. Die Funktionsweise ist einfach und funktioniert seit Jahrzehnten gleich. Der Brennstoff Heizöl wird über eine Ölleitung zur Heizung gepumpt dort versprüht und verbrannt. Die Wärme die bei diesem Vorgang entsteht wird genutzt, um Heizungswasser zu erwärmen und somit zu heizen. Die meisten dieser Komponenten finden sich im Heizkessel wieder, die mittlerweile kaum mehr als einen Quadratmeter Platz brauchen und je nach Modell sogar an die Wand gehängt werden können.</p>
<h3>Vorteile für Immobilienbesitzer</h3>
<p>Ölheizungen bieten viele Vorteile für Immobilienbesitzer, denn die Ölheizung hat eine bewährte und zuverlässige Technik, die sich Jahrzehntelang bewährt hat. Zudem kann Heizöl bei Niedrigpreisniveau beschaffen werden und auf Vorrat gelagert werden. Ein Anschluss an Gas- oder Fernwärmenetz ist nicht notwendig, wodurch der Besitzer Unabhängigkeit von Energieversorgern ist. Die Verbrennung ist sehr sparsam und weist niedrige Emissionen auf. Auch für Umweltbewusste gibt es eine Lösung, denn Bioheizöl, dass aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, deckt die Anforderungen nach Anteil erneuerbarer Energien und eine Ölheizung lässt sich ebenfalls gut mit einer Solaranlage kombinieren.</p>
<p>Aber auch Nachteile sind anzuführen, denn Heizölpreise sind schlecht vorhersehbar und die Brennstoffkosten müssen vom Besitzer vorfinanziert werden. Zudem wird Platz im Keller benötigt, wo der Tank platz findet.</p>
<p>Wer an Heizölkosten sparen will, muss sich zudem mit einem Ölgeruch im Keller abfinden, der nur durch Premiumheizöl mit Duftstoffen vermieden werden kann. Wer nicht mit Bioheizöl heizt, muss zudem wissen, dass bei der Verbrennung von Öl CO2-Emissionen entstehen.</p>
<ul>
<li>Sparsame Verbrennung</li>
<li>Niedrige Emission</li>
</ul>
<h4>Staatliche Förderung für Ölheizungen</h4>
<p>Die Förderungen für Ölheizungen sind niedriger als die der anderen Heizungssysteme, dennoch gibt es unterschiedliche Förderungen für Ölheizungen, die den Besitzern helfen sollen. Die Konditionen zur Förderung sind wie folgt:</p>
<ol>
<li>Die KfW Bank fördert hier mit dem Programm 152 einzelne Maßnahmen, die eine höhere Energieeffizienz und eine Senkung der Energiekosten zur Folge haben. Nicht nur der Austausch der Ölheizung wird also gefördert, sondern auch der Einbau von hocheffizienten Zirkulationspumpe und einer Umwälzpumpe.</li>
<li>Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Ölheizungen nur indirekt, wie auch Gasheizungen. Immobilienbesitzer, die eine förderfähige Solaranlage zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung einbauen, erhalten bei gleichzeitigem Austausch der alten Heizung zu einer Ölheizung mit Brennwerttechnik einen sogenannten Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro</li>
</ol>
<h2>Pelletheizung: eizen mit gepressten Holzresten</h2>
<p>Eine moderne Pelletheizung ist sowohl für niedrige Brennstoffkosten, als auch für umweltfreundliches Heizen bekannt und ist somit den herkömmlichen Gas- und Ölheizungen einen Schritt voraus. Auch die Funktionsweise ist relativ einfach. Die Holzpellets werden mithilfe einer Zuführeinrichtung periodisch an die Brennkammer geliefert, die richtige Befüllung verläuft also vollautomatisch. Die Wärme, die durch das Verbrennen der Pellets entsteht, wird in einem separaten Kessel genutzt um das Wasser zu erhitzen. Somit kann sowohl die Heizung betrieben werden als auch die Warmwasseraufbereitung entstehen.</p>
<p>Die Kosten für die Brennstoffe einer Pelletheizung sind zwar deutlich günstiger als fossile Brennstoffe, wie Öl oder Gas, jedoch sind die Anschaffungskosten für Pelletheizungen deutlich höher und auch Wartungsarbeiten kosten hier mehr. Zudem benötigt dieses Heizungssystem deutlich mehr Platz als eine Gas- oder Ölheizung. Dafür glänzt die Pelletheizung mit einer hohen Umweltfreundlichkeit.</p>
<h3>Holzpellets: Größe und Einheiten</h3>
<ul>
<li>Durchmesser: 6 &#8211; 9 mm</li>
<li>Länge 10 &#8211; 35 mm</li>
<li>Rohdichte 1,1 kg/dm³ 1,2 kg/dm³</li>
<li>Schüttgewicht ca. 650 kg/m³ (0,65 kg/l) ca. 650 kg/m³</li>
</ul>
<p>Nahaufnahme von Holzpellets:</p>
<h4>Staatliche Förderung für Pelletheizungen</h4>
<p>Die Förderung für Pelletheizungen ist außerordentlich gut. Auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedliche Voraussetzungen haben. Die Konditionen sind wie folgt:</p>
<ol>
<li>Die KfW Bank fördert auch hier mit zinsgünstigen Krediten</li>
<li>Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) möchte mit ihrer Bezuschussung den Einbau einer Pelletheizung so attraktiv wie möglich gestalten, daher bieten sie finanzielle Mittel des Marktanreizprogramms (MAP) an, die nicht zurückgezahlt werden müssen! Diese unglaublichen Konditionen bedürfen aber strenger Voraussetzungen, damit die Förderung möglich gemacht werden kann. Diese Voraussetzungen schließen nur Pelletkessel mit und ohne Pufferspeicher und Pelleteinzelöfen mit Wassertasche und Kombinationsöfen ein, die mit Holzpellets, Scheitholz oder Holzhackschnitzeln befüllt werden können.</li>
<li>Zusätzlich bietet die BAFA noch verschiedenste Boni an, die je nach individuellem Fall anzufragen sind</li>
</ol>
<h2>Wärmepumpe: Heizen mit der Wärme der Umwelt</h2>
<p>Ganz technisch ausgedrückt ist eine Wärmepumpe eine Anlage, die mit technischer Arbeit und zugeführter Arbeitsenergie die thermische Energie aus einem Medium mit niedrigen Temperaturen gewinnen kann. Das hört sich zuerst einmal ziemlich kompliziert an, das Prinzip der Wärmepumpe ist aber eigentlich ziemlich simpel. Die Wärmepumpe entzieht den verschiedenen Energiequellen Luft, Erde und Wasser Wärme und verwendet diese um Wasser für Heizzwecke zu erwärmen. Hierfür muss noch externer Strom zugeführt werden, jedoch bei weitem nicht so viel, wie für eine gewöhnliche Heizung nötig wäre.</p>
<p>Wärmepumpen haben zudem viele finanzielle Vorteile, denn die staatlichen Fördermöglichkeiten sind hier sehr hoch. Banken winken zudem mit günstigen Kreditkonditionen für Haushalte mit Wärmepumpen. Die wertsteigernde Funktion, die eine Wärmepumpe für eine Immobilie darstellt, ist zusätzlich ein Plus für den Besitzer. Wärmepumpen sind zudem äußerst Umweltfreundlich. Sie stoßen weder CO2-Emissionen aus, noch verwenden sie fossile Brennstoffe. Die Nachhaltigkeit ist wohl eines der größten Vorteile für Wärmepumpen, die nicht nur bei Immobilienbesitzer gut ankommen, sondern auch vom Staat vermehrt unterstützt werden. Erfahren Sie mehr über <a href="https://lukinski.de/warmepumpe-heizen-erneuerbaren-energien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="22993">Wärmepumpen</a> und den individuellen Einsatz in Ihrer Immobilie!</p>
<h4>Staatliche Förderung für eine Wärmepumpe</h4>
<p>Die Förderungen für Wärmepumpen werden von der BAFA geregelt. Banken bieten zwar auch günstige Zinsen für Finanzierungen für Wärmepumpen an, die großen Zuschüsse kommen jedoch vom Staat. Effiziente Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 Kilowatt werden gefördert, wenn sie folgende Aufgaben erfüllen:</p>
<ol>
<li>Kombination von Raumheizung und Warmwasser (nur Raumheizung, wenn Warmwasser durch andere erneuerbare Energien erzeugt wird)</li>
<li>Ausschließlich für die Raumheizung in Nichtwohngebäuden</li>
<li>Zur Bereitstellung von Prozesswärme und Wärme fürs Wärmenetz</li>
<li>Förderrichtlinien müssen erfüllt werden</li>
</ol>
<p>Ausgeschlossen von einer staatlichen Förderung sind Luft/Luft-Wärmepumpen und andere Wärmepumpen, die ihre Wärme direkt an die Luft übertragen. Auch Wärmepumpen die ausschließlich Warmwasser produzieren, werden nicht gefördert.</p>
<h3>BHKW &#8211; heizen und Stromerzeugen zugleich</h3>
<p>Blockheizkraftwerke oder kurz BHKW sind dafür bekannt, Energie besonders effizient zu nutzen. Das System ist ziemlich einfach, denn ein BHKW produziert nicht nur thermische Energie, also Wärme, sondern auch elektrische Energie, also Strom und das gleichzeitig. Ökologisch ist die Parallelerzeugung von Strom und Wärme äußerst sinnvoll, da dadurch weniger Verluste auftreten.</p>
<p>Die Funktionsweise ist äußerst effektiv, denn das BHKW arbeitet mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei der Produktion von Strom entsteht Wärme, die normalerweise als Abwärme nicht weiter genutzt wird und somit verloren geht. Wird diese Wärme aber genutzt, spricht man von einem Heizkraftwerk. Diese BHKW-Anlagen eignen sich besonders gut für große Industrieanlagen, Krankenhäuser oder Universitäten, da die genutzte Wärme in Fernwärmenetze eingespeist werden kann oder für die Produktion in Industriebetrieben genutzt werden kann. Dieses Modell vereint den Motor, den Generator und den Wärmetauscher in einem schallgedämmten Gehäuse und verpackt somit kompakt alle benötigten Module in einem Block. Daher kommt auch der Name Blockheizkraftwerk.</p>
<p>Ein BHKW kann von so gut wie allen Antrieben betrieben werden und kommt mit fast jedem Kraftstoff aus. Von Otto- und Dieselmotoren über Dampf- oder Stirlingmotoren bis hin zu Gasturbinen oder Brennstoffzellen kann der BHKW fast jeden Antrieb nutzen. Die Kraftstoffe werden dann je nach Antrieb gewählt. Somit kann ein BHKW sowohl sehr umweltfreundlich sein und beispielsweise mit Biogas oder regenerativen Energien betrieben werden aber genauso umweltschädlich mit Erdöl funktionieren. Die Möglichkeiten sind also breit gefächert und individuell auf die Wünsche des Kunden abstimmbar.</p>
<h4>Förderung für BHKW</h4>
<p>Die Förderung für BHKW sind genauestens geregelt. Der Besitzer einer solchen Anlage kann den Strom, ähnlich wie bei Photovoltaikanlagen in das öffentliche Netz einspeisen und hierfür eine Vergütung erhalten. Die Konditionen für von der BAFA geförderte BHKW-Anlagen lauten wie folgt:</p>
<ul>
<li>Das „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“ regelt, dass Betreiber eines BHKW für den produzierten Strom einen Zuschlag erhalten. Dafür muss das BHKW aber bei der BAFA zugelassen sein</li>
<li>Auch die KfW Bank bezuschusst ein BHKW mit günstigen Zinsen und guten Kreditkonditionen</li>
</ul>
<h2>Infrarot: Heizen mit Strom</h2>
<p>Auch wenn die herkömmlichen Heizsysteme sich bewährt haben, ist die Infrarotheizung durchaus eine Alternative, die in Betracht gezogen werden sollte. Das Heizen mit Strom gilt zwar allgemein als teuer, jedoch sind noch weitere Faktoren relevant, die das Heizen mit Strom wirtschaftlich werden lassen. Welche Punkte wichtig sind und ab wann sich das Heizen mit Strom lohnt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Guide.</p>
<h3><span id="Heizen_mit_Strom_durch_Infrarotstrahlen">Heizen mit Strom durch Infrarotstrahlen</span></h3>
<p>Beim Bau eines Hauses stellt sich immer die Frage nach dem richtigen Heizsystem. Hier gibt es viele Varianten, die bedacht werden müssen, und auch die Infrarotheizung zählt dazu. Das Modell zeigt viele Vorteile auf, die sich gut an die verschiedensten Lebenssituationen anpassen. Unter welchen Bedingungen lohnt sich aber der Einbau einer Infrarotheizung und wie genau funktioniert das Heizen mit Strom eigentlich?</p>
<h3>Angenehme und gesunde Wärme durch Infrarotstrahlen</h3>
<p>Die Strahlung der Infrarotheizung funktioniert anders als andere Heizsysteme, denn die Strahlung wärmt nicht die Luft im Raum, sondern direkt den Körper. Dazu zählt nicht nur der menschliche Körper, sonder auch Wände, Decken bzw. Böden und auch das Mobiliar. Das Prinzip ist mit einem Sonnenbad im Winter zu vergleichen. Durch diese Technik wird die Wärme bereits bei niedrigen Temperaturen vom Körper als angenehm warm empfunden. Daraus folgt, dass nur geringe Temperaturen notwendig sind und damit Strom und Heizkosten gespart werden. Ein weiterer Vorteil der Infrarotheizung ist, dass die Räume nicht lange vorgeheizt werden müssen, damit dem Körper angenehm warm ist. Dies sorgt für behagliche Wärme und steigert so das Wohlbefinden und die Gesundheit.</p>
<ul>
<li>Lesen Sie mehr: <a href="https://lukinski.de/infrarot-heizung-altbau-neubau-vor-nachteile/" data-type="post" data-id="2150">Infrarot Heizung</a></li>
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<h2>Heiztechnik: Umwälzpumpe, Kraft-Wärme-Kopplung &amp; Brennwerttechnik</h2>
<p>Bauherren oder Immobilienbesitzer treffen bei Recherchen nach Heizsystemen immer wieder auf die gleichen Fachbegriffe. Was also steckt wirklich hinter Begriffen, wie Kraft-Wärme-Koppelung oder Brennwerttechnik und wie wichtig sind diese für das neue Heizsystem?</p>
<h3>Heizungspumpe &#8211; das Herz der Zentralheizung</h3>
<p>Das wohl wichtigste Element einer gängigen Zentralheizung ist die Heizungspumpe, auch Umwälzpumpe genannt. Sie arbeitet im Keller und sorgt dafür, dass immer genug warmes Wasser an die Heizkörper geleitet wird und somit das Heizen ermöglicht wird. Der Leistungswille besonders älterer Modelle sorgt allerdings für einen unnötig hohen Energieverbrauch und daraus resultierende hohe Energiekosten. Daher ist es durchaus sinnvoll ältere Modelle auszutauschen, da diese meist überdimensioniert sind und immer Hochleistung erbringen, auch wenn dies gar nicht nötig ist. Die älteren Modelle passen sich nicht dem eigentlichen Bedarf an und arbeiten daher oft auch im Sommer unnötig auf Hochtouren. Neue Modelle besitzen eine stufenweise oder automatische Regulierung und arbeiten daher nur dann auf Vollleistung, wenn es auch wirklich benötigt wird. Die Kosten senken sich somit Enorm und der Energieverbrauch ist nicht unnötig hoch.</p>
<h3>Heizungspumpe auszutauschen: Ablauf</h3>
<p>Wann aber ist es nötig eine Heizungspumpe auszutauschen? Dies ist ganz einfach herauszufinden, indem Sie diese Tipps beachten:</p>
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<li>Berechnen Sie, wie viel Watt Sie verbrauchen und gleichen Sie diesen Wert mit dem Leistungswert Ihrer vorhandenen Pumpe ab. Rechnen Sie pro Heizkörper circa 1–2 Watt. Ein Haushalt mit 10 Heizkörpern benötigt also eine Wärmepumpe mit der Leistungskraft von rund 20 Watt. Liegt der Leistungswert Ihrer Wärmepumpe deutlich über dem Wert, sollten Sie über eine Investition in eine neue Wärmepumpe nachdenken.</li>
<li>Überprüfen Sie die Energieklasse Ihrer Wärmepumpe. Je höher die Energieklasse, desto geringer ist der Stromverbrauch und desto höher ist das Energieeinsparpotential. Optimal ist eine Wärmepumpe der Klasse A, da diese am effizientesten arbeitet.</li>
<li>Suchen Sie sich zur Beratung einen Fachbetrieb und lassen Sie sich individuell beraten, ob der Einbau einer neuen Heizpumpe sinnvoll für Ihre Immobilie ist.</li>
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<h3>Kraft-Wärme-Kopplung: Effiziente Energienutzung</h3>
<p>Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Kraft-Wärme-Kopplung die Gewinnung von Energie, also Strom durch Verbrennung, wobei die Abwärme zu Heizzwecken genutzt wird. Die Bewegungsenergie, die zum Antrieb eines Generators entsteht, wird zur Stromerzeugung genutzt. Die zur Verfügung stehende Abwärme wird dann Heizungsanlagen zugeführt. Diese Abwärme ist bei Großanlagen, wie Industriellen Anlagen so groß, dass ganze Stadtteile aber auch öffentliche Gebäude, wie Krankenhäuser damit versorgt werden können. Die Parallelerzeugung von elektrischer und thermischer Energie ist ökonomisch enorm sinnvoll, da sonst viel Energie ungenutzt bleibt.</p>
<p>Die Technik minimalisiert sich über die letzten Jahre enorm. Wo früher große Maschinen gebraucht wurden, stehen heute BHKW-Analgen die Kompakt in einer Box zusammengefasst sind und die gleiche Leistung erbringen. Mittlerweile gibt es auch Anlagen für Mehrfamilienhäuser, die Leistungen von circa 4kW elektrischer und 20kW thermischer Energie erzeugen können und verhältnismäßig klein sind. Die Technik wird also immer kompatibler und individuell einsetzbar in vielen verschiedenen Bereichen.</p>
<h3>Brennwerttechnik: Nutzung der Kondensationswärme</h3>
<p>Die Brennwerttechnik nutzt die Temperaturen des Abgases, um die Verbrennungsluft vorzuwärmen. Durch ein Rohr-in-Rohr-Abgassystem wird die kalte Außenluft durch das Abgas erwärmt. Das Abgas kühlt sich dann auf die Außentemperatur ab. Das Abgas muss an einer sehr großen Wärmeübertragungsfläche vorbei und gibt dabei die Wärme auf möglichst niedrige Systemtemperaturen der Heizung ab. Da diese sehr niedrig sind, kondensieren die Wasseranteile im Abgas und die Kondensationswärme wird genutzt. Die Brennwerttechnik beschreibt also hauptsächlich den Vorgang, indem die Kondensationswärme genutzt wird.</p>
<p>Damit die Kondensation unter allen Bedingungen funktioniert, sind niedrige Heizsystemtemperaturen notwendig, die durch große Wärmeübertragungsflächen geschaffen werden. Besonders beliebt sind daher Flächenheizungen, wie Fußboden-, Decken- und Wandheizungen.</p>
<h2>Heizkörper: Modelle, Funktionen &amp; richtig entlüften</h2>
<p>Heizkörper sorgen dafür, dass die produzierte Wärme in die verschiedenen Räume des Gebäudes gelangen und dort kontrolliert werden kann. Es gibt nicht nur die unterschiedlichsten Modelle von Heizkörpern, sondern auch einiges, was man über sie wissen sollte.</p>
<h3>Fußbodenheizung: kuschelig warme Füße</h3>
<p>Die Fußbodenheizung gehört zu den Flächenheizungen. Es wird dabei in Warmwasser-Heizsysteme (Nass- und Trockensysteme) und in elektrische Systeme unterschieden. Warmwasser-Fußbodenheizungen werden unsichtbar in die Bodenfläche installiert. Die Rohre werden also direkt im oder unter dem Estrich verlegt. Die elektrische Fußbodenheizung besteht aus einer Matte oder einem Netz, in das Heizkabel integriert sind. Dieses wird unter dem Bodenbelag verlegt und erwärmt von dort aus den Boden.</p>
<p>Preislich gesehen, variieren die Kosten für eine Fußbodenheizung je nach System. Bei einem Trockensystem belaufen sich die Kosten auf 28–44 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Nebenkosten für weiter Materialien und die Montage. Ein Nasssystem liegt preislich zwischen 13–40 Euro pro Quadratmeter, je nach Montageart. Auch hier fallen weitere Nebenkosten für zusätzliches Montagematerial an. Die elektrischen Systeme können ab 24 Euro pro Quadratmeter installiert werden. Die Preise variieren je nach Fußbodenfläche. Je größer, also die Oberfläche, desto niedriger der Preis pro Quadratmeter.</p>
<h3>Wand- &amp; Deckenheizung: Unsichtbare Heizkörper</h3>
<p>Auch die Wand- und Deckenheizungen zählen zu den Flächenheizungen. Sie werden unter der Wand oder der Decke verlegt und erwärmen hier zunächst nur die Wand/Decke. Durch Wärmestrahlung wird dann die Wärme an den Raum abgegeben. Wärmeabgabe durch Konvektion ist hier so gut wie nicht vorhanden und die Bewegung der Luft entfällt größtenteils.</p>
<p>Meist ist eine einfache Zentralheizung die Quelle der Wärme, denn sie pumpt das warme Wasser durch die Rohre unter der Wand/Decke. Aber auch kombiniert mit erneuerbaren Energien und Brennwertkessel lässt sich dieses Heizsystem verbinden. Die Flächenheizung kommt hier ohne Probleme mit Vorlauftemperaturen um circa 30° C aus. Eine Voraussetzungen um diesen Heizkörper effizient nutzen zu können ist jedoch eine gute Dämmung, da sonst zu viel thermische Energie verloren geht.</p>
<h3>Heizkörper einfach entlüften: Ablauf</h3>
<p>Jede Heizung sollte regelmäßig entlüftet werden. Damit können lästige Geräusche vermieden werden und die Leistung der Heizung kann sich voll entfalten. Eingeschlossene Luft in der Heizung mindert die Leistung der Heizung und führt zu einem höheren Energieverbrauch. Diese Luft muss daher regelmäßig entlassen werden. Anzeichen dafür, dass die Heizung entlüftet werden muss, sind beispielsweise komische Geräusche, wie ein blubbern oder ein glucksen die vom Heizkörper ausgehen aber auch, dass die Heizung nicht komplett warm wird sondern nur um die Region des Wassereinlasses.</p>
<p>Bevor die Heizung entlüftet wird muss der Wasserdruck kontrolliert werden. Dieser sollte sich im gekennzeichneten Normbereich befinden, denn sonst muss Wasser nachgefüllt werden um den Druck wieder herzustellen. Nach jedem neuen befüllen der Heizung mit Wasser muss die Heizung entlüftet werden. Hierfür sollten alle Thermostate geschlossen werden und anschließen das Ventil gesucht werden. Dieses befindet sich meist am gegenüberliegenden oberen Ende des Heizkörpers und sieht entweder wie ein kleiner Vierkantstift oder wie eine fünfeckige Schraube aus. Je nachdem welches Ventil vorhanden ist, muss mit einem Entlüftungsschlüssel oder einer Zange entlüftet werden.</p>
<p>Das meist verbreitetste Ventil ist der Vierkantstift, der mit einem Entlüftungsschlüssel entlüftet werden kann. Dafür muss das Ventil aufgedreht werden bis die Luft zischend entweicht. Wichtig ist, das Ventil nicht zu weit zu öffnen, da es sonst herausfallen könnte. Ist alle überschüssige Luft entwichen, fängt Wasser an aus dem Ventil zu entweichen. Ab diesem Moment sollte das Ventil zügig wieder geschlossen werden. Fangen Sie entweichendes Wasser am besten mit einem Behältnis auf.</p>
<h2>Kamin und Ofen: Heizen mit Gemütlichkeit</h2>
<p>Auch ein Kaminofen bietet die Möglichkeit Heizkosten zu sparen oder sogar das gesamte Gebäude zu beheizen. Ein Kamin mit Holz oder Pellets zu heizen, bringt aber weitaus mehr Vorteile als nur die Ersparnis von Heizkosten. Das Verbrennen von Holz ist nämlich CO2-neutral und somit sehr umweltfreundlich. Ob die Wahl nun auf einen Kaminofen oder auf einen Kachelofen fällt, ist hierbei eher Geschmacksache.</p>
<p>Kamin in moderner Eigentumswohnung (<a href="https://lukinski.de/luxus-makler-berlin-eigentumswohnung-haus-kapitalanlage/" data-type="post" data-id="23626">Berlin</a>):</p>
<p>Kamin Integration Landhaus (<a href="https://lukinski.de/luxus-makler-mallorca-eigentumswohnungen-fincas-kapitalanlagen-insel/" data-type="post" data-id="23706">Mallorca</a>)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-20940" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/06/kamin-ratgeber-immobilie-einrichtung-arten-landhaus-villa-integration-kueche-einbau-aufbau-kosten-preis.jpg" alt="" width="1280" height="853" /></p>
<p>Ein gewöhnlicher Kaminofen besteht aus einem Stahlkorpus mit einem Feuerraum und einem entsprechend benötigtem Rauchgasrohr. Dieses leitet die bei der Verbrennung entstandenen Abgasprodukte nach draußen. Der Feuerraum wird mit einer feuerfesten Glastür verschlossen, um die Gefahr die von einem offenem Feuer im Wohnraum ausgeht zu minimieren. Kaminöfen werden in vielen verschiedenen Ausführungen und Modellen angeboten und können individuell vom Besitzer an den Raum angepasst werden. Neben der praktischen Funktion, dass Heizkosten gespart werden hat der Kamin auch einen gemütlichen und ästhetischen Effekt. Mehr zum Thema Kamin und Ofen erfahren Sie in unserem Guide zum Thema:</p>
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<li>Kamin als Wohntrend</li>
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<h3>Kaminholz: Selber machen, Zerkleinern &amp; Stapeln</h3>
<p>Kaminholz &amp; Kaminholzlagerung &#8211; Größere Mengen Brennholz, werden oft auf Grundstücken gelagert. Der Garten oder eine Scheune werden gerne als Lagerung benutzt. Größere Mengen Brennholz müssen, sobald sie auf einem Grundstück gelagert werden, an einem brand-geschützten Ort gelagert werden. Diese Maßnahme wird regelmäßig durch einen Schornsteinfeger kontrolliert. In diesem Artikel finden Sie Tipps und Videos zum Thema Lagerung, Selber machen, Stapeln und Zerkleinern von Brennholz für Ihren Kamin:</p>
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<li>Tipp: Kaminholz + Lagerung</li>
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