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	<title>IHK Ausbilder | Lukinski</title>
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		<title>Berufsausbilder werden: AEVO Fragen 4 &#8211; Ausbildung abschließen (für Immobilienmakler, Handwerk &#038; Co.)</title>
		<link>https://lukinski.de/immobilienmakler-berufsausbilder-aevo-fragen-4-ausbildung-abschliessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 18:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Immobilienmakler Berufsausbilder werden: Testfragen zu Handlungsfeld 4 &#8211; Worum geht’s? Unser Ratgeber hilft weiter: Makler Kosten. Handlungsfeld 4 behandelt die abschließende Prüfung der Auszubildenden und den Abschluss der Berufsausbildung. IHK Ausbilder für Immobilienmakler werden bringt deiner Firma viele Vorteile! Fachkräfte Mangel vorbeugen, gut eingelernte Fachkräfte und mehr Leistung, durch gezielte Ausbildung. Wir haben alle wichtigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilienmakler Berufsausbilder werden: Testfragen zu Handlungsfeld 4 &#8211; Worum geht’s? Unser Ratgeber hilft weiter: <a href="https://lukinski.de/makler/">Makler Kosten</a>. Handlungsfeld 4 behandelt die abschließende Prüfung der Auszubildenden und den Abschluss der Berufsausbildung. IHK Ausbilder für Immobilienmakler werden bringt deiner Firma viele Vorteile! Fachkräfte Mangel vorbeugen, gut eingelernte Fachkräfte und mehr Leistung, durch gezielte Ausbildung. Wir haben alle wichtigen Fragen für deine Berufsausbilderprüfung (AEVO = Ausbilder Eignungsverordnung) aus Immobilienmakler! Der Ausbilderschein bringt dir viele Vorteile. Wenn du die nötigen Voraussetzungen hast, solltest du unbedingt die Weiterbildung für Ausbilder machen.</p>
<h2>AEVO in der Masterclass (kostenlos)</h2>
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<blockquote><p>Jetzt in der Masterclass: <a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-4-ausbildung-abschliessen-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 4 &#8211; Ausbildung abschließen</a>.</p></blockquote>
<h2>Ausbilder werden: Handlungsfelder und Prüfung</h2>
<p>Hier findest du alles Wichtige! Lerne die Handlungsfelder der AEVO Prüfung kennen und hol dir praktische Tipps für deine finale Präsentation mit vielen Beispielen und Videos &#8211; alles kostenlos! Jetzt in der Lukinski Masterclass:</p>
<ul>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-1-ausbildungsvoraussetzungen-pruefen-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 1 &#8211; Ausbildungsvoraussetzungen prüfen</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-2-ausbildung-vorbereiten-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 2 &#8211; Ausbildung vorbereiten</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-3-fachkraefte-ausbilden-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 3 &#8211; Fachkräfte ausbilden</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-4-ausbildung-abschliessen-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 4 &#8211; Ausbildung abschließen</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-pruefung-praesentation-beispiel-muster-konzept-themen-video-tipps/" target="_blank" rel="noopener">Präsentation &#8211; Beispiel und Konzept</a></li>
</ul>
<h2>AEVO Fragen 4 &#8211; Ausbildung abschließen</h2>
<h3>Worum geht’s?</h3>
<ul>
<li>Vorbereitung der Auszubildenden auf die Abschluss- und Gesellenprüfung vorbereiten</li>
<li>Anmeldung bei der zuständigen Stelle</li>
<li>Hinweis auf durchführungsrelevante Besonderheiten</li>
<li>Erstellung eines schriftlichen Zeugnisses auf Grundlage von Leistungsbeurteilung</li>
<li>Auszubildenden über betriebliche Entwicklungswege und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und beraten</li>
</ul>
<h3>Durch welche rechtlichen Grundlagen wird die Abschlussprüfung geregelt?</h3>
<p>Die rechtlichen Grundlagen für die Abschlussprüfung ergeben sich aus dem Berufsbildungsgesetz, der Ausbildungsordnung des jeweiligen Ausbildungsberufes und der Prüfungsordnung der zuständigen Stelle.</p>
<ul>
<li>Berufsbildungsgesetz</li>
<li>Ausbildungsordnung des Ausbildungsberufes</li>
<li>Prüfungsordnung der zuständigen Stelle</li>
</ul>
<h3>Wer wird zur Abschlussprüfung zugelassen?</h3>
<p>Zugelassen werden Auszubildende, die zum einen an der Zwischenprüfung teilgenommen haben, die den schriftlichen Ausbildungsnachweis geführt haben und im Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse der zuständigen Stelle geführt sind.</p>
<ul>
<li>Teilnahme Zwischenprüfung</li>
<li>Schriftlicher Ausbildungsnachweis</li>
<li>Geführt im Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse der zuständigen Stelle (eingetragen)</li>
</ul>
<h3>Was wird bei der Abschlussprüfung überprüft?</h3>
<p>Bei der Abschlussprüfung wird festgestellt, ob der Auszubildende die erforderlichen, beruflichen Fähigkeiten beherrscht, ob die notwendigen beruflichen und fachlichen Kenntnisse vorhanden sind, kurz Handlungskompetenz.</p>
<p>Ebenso wird festgestellt ob der Auszubildende mit dem Lehrstoff der Berufsschule vertraut sind.</p>
<ul>
<li>Berufliche Fähigkeiten</li>
<li>Berufliche und fachliche Kenntnisse</li>
<li>Lehrstoff der Berufsschule</li>
</ul>
<h3>Wer meldet den Auszubildenden zur Abschlussprüfung an?</h3>
<p>Der Ausbildende muss den Auszubildenden zur Abschlussprüfung anmelden.</p>
<h3>Müssen Auszubildende für die Abschlussprüfung freigestellt werden?</h3>
<p>Auszubildende müssen, unabhängig vom Alter, für den Tag der schriftlichen Abschlussprüfung vom Ausbildungsbetrieb freigestellt werden.</p>
<p>Jugendliche unter 18 Jahren haben zudem Anspruch auf eine Freistellung am Arbeitstag, unmittelbar vor der schriftlichen Abschlussprüfung.</p>
<ul>
<li>Freistellung für schriftliche Abschlussprüfung</li>
<li>Jugendliche zusätzlich am Tag vor der Abschlussprüfung</li>
</ul>
<h3>Wie ist der Aufbau der Abschlussprüfung?</h3>
<p>Der Aufbau der Abschlussprüfung ist gegliedert in eine Fertigkeitsprüfung, eine Kenntnisprüfung sowie eine handlungsorientierte Prüfung, je nach Ausbildungsordnung.</p>
<ul>
<li>Fertigkeitsprüfung</li>
<li>Kenntnisprüfung</li>
<li>Handlungsorientierte Prüfung (je nach Ausbildungsordnung)</li>
</ul>
<h3>Wann hat der Auszubildende die Abschlussprüfung bestanden?</h3>
<p>Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn alle relevanten Prüfungsbereiche mindestens mit ausreichender Leistung bestanden worden sind.</p>
<ul>
<li>Bestehen aller Prüfungsbereiche</li>
<li>Mindestens ausreichend (4)</li>
</ul>
<h2>Weiterlesen in der Masterclass</h2>
<p>Alle Fragen zu &#8222;AEVO 4 &#8211; Ausbildung abschließen&#8220; findest du jetzt hier:</p>
<blockquote><p>Jetzt in der Masterclass: <a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-4-ausbildung-abschliessen-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 4 &#8211; Ausbildung abschließen</a></p></blockquote>
<h3>AEVO Fragen: Alle Handlungsfelder</h3>
<p>Alle Handlungsfelder der Ausbilderprüfung im Überblick:</p>
<ul>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-1-ausbildungsvoraussetzungen-pruefen-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 1 &#8211; Ausbildungsvoraussetzungen prüfen</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-2-ausbildung-vorbereiten-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 2 &#8211; Ausbildung vorbereiten</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-3-fachkraefte-ausbilden-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 3 &#8211; Fachkräfte ausbilden</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-fragen-4-ausbildung-abschliessen-immobilienmakler-handwerk/" target="_blank" rel="noopener">AEVO 4 &#8211; Ausbildung abschließen</a></li>
<li><a href="https://onlinemarketing.one/berufsausbilder-werden-aevo-pruefung-praesentation-beispiel-muster-konzept-themen-video-tipps/" target="_blank" rel="noopener">Präsentation &#8211; Beispiel und Konzept</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berufsausbilder werden: AEVO Fragen 3 &#8211; Fachkräfte ausbilden (für Immobilienmakler Büros &#038; Co.)</title>
		<link>https://lukinski.de/immobilienmakler-berufsausbilder-aevo-fragen-3-fachkraefte-ausbilden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 18:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer ein Maklerbüro, eine Hausverwaltung oder einen Handwerksbetrieb rund um Immobilien führt, kennt das Problem: gute Fachkräfte sind rar, teuer und oft nicht passgenau ausgebildet. Die Lösung heißt selbst ausbilden — und dafür brauchst du den AEVO-Schein. Handlungsfeld 3 der Ausbildereignungsprüfung dreht sich genau um den operativen Kern: wie du Auszubildende durch die Probezeit führst, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-kaufen-immobilie-bewerten-ablauf-kosten-steuern-mieter/">Maklerbüro, eine Hausverwaltung oder einen Handwerksbetrieb rund um Immobilien</a> führt, kennt das Problem: gute Fachkräfte sind rar, teuer und oft nicht passgenau ausgebildet. Die Lösung heißt selbst ausbilden — und dafür brauchst du den AEVO-Schein. Handlungsfeld 3 der Ausbildereignungsprüfung dreht sich genau um den operativen Kern: wie du Auszubildende durch die Probezeit führst, mit welchen Methoden du Wissen vermittelst und wie du Leistung fair bewertest. Dieser Ratgeber bündelt die wichtigsten Prüfungsinhalte, ergänzt sie um Praxisbeispiele aus dem Immobilienalltag und konkrete Zahlen — ideal, wenn du parallel an deiner <a href="https://lukinski.de/maklerprovision/">Provisionsstruktur</a>, deinem <a href="https://lukinski.de/maklervertrag-inhalt-rechte-pflichten-provision-kuendigung/">Maklervertrag-Standard</a> oder dem Ausbau deines <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/">Investment-Portfolios</a> arbeitest und dein Team langfristig aufbauen willst.</p>
<h2>Warum sich der AEVO-Schein für Immobilienprofis lohnt</h2>
<p>Die Ausbildereignungsverordnung (AEVO) regelt nach §30 BBiG, wer in Deutschland Auszubildende ausbilden darf. Ohne Schein bist du als Betrieb auf externe Fachkräfte angewiesen — mit Schein machst du dich unabhängig und sicherst dir den Nachwuchs aus eigener Hand. Gerade in einer Branche, in der Vertrauen, Diskretion und Marktkenntnis zentrale Erfolgsfaktoren sind, bringt eigene Ausbildung nachhaltige Vorteile.</p>
<h3>Strategische Vorteile auf einen Blick</h3>
<p>Die wirtschaftliche Logik hinter der eigenen Ausbildung wird oft unterschätzt. Sie wirkt nicht nur kurzfristig auf das Personalbudget, sondern langfristig auf die Qualität des gesamten Geschäftsmodells:</p>
<ul>
<li><strong>Fachkräftemangel umgehen:</strong> Du formst dein Team selbst statt am leergefegten Arbeitsmarkt zu suchen.</li>
<li><strong>Bindung erhöhen:</strong> Selbst ausgebildete Mitarbeiter bleiben statistisch deutlich länger im Betrieb.</li>
<li><strong>Förderungen nutzen:</strong> Ausbildungsbetriebe bekommen Zuschüsse, Steuervorteile und IHK-Unterstützung.</li>
<li><strong>Imagegewinn:</strong> Zertifizierter Ausbildungsbetrieb wirkt seriöser bei Bauträgern, Banken und Eigentümern.</li>
<li><strong>Wissen strukturieren:</strong> Wer ausbildet, durchdringt seine eigenen Prozesse — das verbessert auch die <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">interne Qualität bei Bewertung</a> und Beratung.</li>
</ul>
<blockquote><p>Ausbildung ist kein HR-Thema, sondern Unternehmensstrategie. Wer Fachkräfte selbst formt, kontrolliert die Qualität seiner Dienstleistung über Jahre hinweg.</p></blockquote>
<h3>Was kostet der AEVO-Schein konkret?</h3>
<p>Bevor du dich anmeldest, hilft eine realistische Kostenübersicht. Die Investition ist überschaubar — gerade gemessen am späteren Hebel auf die Personalstruktur:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Posten</th>
<th>Spanne</th>
<th>Anmerkung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>IHK-Prüfungsgebühr</strong></td>
<td>180–250 €</td>
<td>variiert je nach IHK-Bezirk</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vorbereitungskurs Vollzeit (1 Woche)</strong></td>
<td>500–800 €</td>
<td>Präsenz, kompakt</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vorbereitungskurs Online</strong></td>
<td>200–500 €</td>
<td>flexibel, eigenes Tempo</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Selbststudium mit Buch</strong></td>
<td>30–60 €</td>
<td>nur Material, viel Disziplin nötig</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Zeitaufwand Vorbereitung</strong></td>
<td>40–80 Stunden</td>
<td>je nach Vorerfahrung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fördermöglichkeit</strong></td>
<td>bis 50 % Bildungsprämie</td>
<td>einkommensabhängig prüfen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Wirtschaftlicher Vergleich: Ausbilden vs. Anwerben</h3>
<p>Auch in nüchternen Zahlen lohnt sich der Eigenaufbau. Die folgende Übersicht zeigt typische Größenordnungen für ein mittelständisches Maklerbüro mit Schwerpunkt <a href="https://lukinski.de/wohnung-kaufen-kosten-makler-vermietung-eigentumswohnung/">Wohnungsverkauf</a> und <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-verkaufen-preis-ermitteln-steuern-mieter-spekulationssteuer/">Mehrfamilienhaus-Vermarktung</a>:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Eigene Ausbildung</th>
<th>Externe Anwerbung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Anlaufkosten pro Person</strong></td>
<td>niedrig (Ausbildungsvergütung)</td>
<td>hoch (Personalberatung 25–30 % Jahresgehalt)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Einarbeitungszeit</strong></td>
<td>strukturiert über 3 Jahre</td>
<td>3–6 Monate, oft mit Reibungsverlust</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fluktuation nach 5 Jahren</strong></td>
<td>gering</td>
<td>hoch, besonders bei jüngeren Profilen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kulturfit</strong></td>
<td>von Anfang an gegeben</td>
<td>unsicher</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Konkretes Rechenbeispiel: Was kostet ein Azubi vs. was bringt er?</h3>
<p>Beispielrechnung für einen Auszubildenden Immobilienkaufmann/-frau über drei Jahre in einem mittelständischen Maklerbüro:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Posten</th>
<th>Jahr 1</th>
<th>Jahr 2</th>
<th>Jahr 3</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Ausbildungsvergütung brutto/Monat</strong></td>
<td>ca. 950 €</td>
<td>ca. 1.050 €</td>
<td>ca. 1.200 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Jahreskosten inkl. AG-Anteil</strong></td>
<td>ca. 14.000 €</td>
<td>ca. 15.500 €</td>
<td>ca. 17.500 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Produktiver Wertbeitrag</strong></td>
<td>gering (Lernphase)</td>
<td>mittel (Mitarbeit Exposés, Termine)</td>
<td>hoch (eigene Mandate)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vergleich: externer Junior-Makler</strong></td>
<td>ca. 45.000 € p. a.</td>
<td>ca. 48.000 € p. a.</td>
<td>ca. 50.000 € p. a.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Über drei Jahre summieren sich die Bruttokosten eines Azubis auf rund 47.000 € — ein extern angeworbener Junior-Makler kostet im selben Zeitraum 140.000 € plus Recruiting. Die Differenz finanziert mehrere AEVO-Scheine im Team.</p>
<h2>Handlungsfeld 3 im Überblick: Fachkräfte ausbilden</h2>
<p>Das dritte Handlungsfeld der AEVO-Prüfung ist das praxisnächste — hier geht es um den eigentlichen Ausbildungsalltag. Die Prüfungsfragen kreisen um sieben zentrale Themenblöcke, die du sicher beherrschen musst.</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2023/02/iphone-lukinski-app-tools-rechner-kapitalanlage-kredit-finanzierung-haus-wohnung-investor-werden-blau.jpg" alt="AEVO Schein Berufsausbilder Handlungsfeld 3 Ausbildung Immobilienbranche" loading="lazy"/></figure>
<h3>Die sieben Kernthemen</h3>
<p>Jedes dieser Themen taucht regelmäßig in der schriftlichen Prüfung auf — und mindestens drei davon werden im praktischen Teil oder Fachgespräch vertieft. Wer hier strukturiert lernt, hat den größten Hebel für die Gesamtnote:</p>
<ul>
<li><strong>Lernförderliche Bedingungen:</strong> Arbeitsplatz, Materialien, Zeitstruktur, Atmosphäre.</li>
<li><strong>Probezeit:</strong> rechtlicher Rahmen, Bewertung, Konsequenzen bei Ungeeignetheit.</li>
<li><strong>Lern- und Arbeitsaufgaben:</strong> Auswahl, Schwierigkeitsgrad, Verzahnung mit dem Ausbildungsrahmenplan.</li>
<li><strong>Ausbildungsmethoden:</strong> die richtige Methode für den richtigen Inhalt.</li>
<li><strong>Lernschwierigkeiten:</strong> Erkennen, Ursachen analysieren, Stützmaßnahmen einleiten.</li>
<li><strong>Soziale und persönliche Entwicklung:</strong> Teamfähigkeit, Konfliktverhalten, Selbstständigkeit.</li>
<li><strong>Leistung feststellen und bewerten:</strong> Beurteilungsbögen, Feedbackgespräche, Zwischenprüfungen.</li>
</ul>
<h3>Der Ausbildungsrahmenplan als rotes Band</h3>
<p>Alle Lernaufgaben müssen sich am Ausbildungsrahmenplan orientieren. Für Immobilienkaufleute ist das ein verbindliches IHK-Dokument, das festlegt, welche Inhalte in welchem Ausbildungsjahr vermittelt werden müssen. Wer hier improvisiert, riskiert Beanstandungen durch die IHK-Ausbildungsberatung. Drei typische Themenblöcke aus dem Rahmenplan:</p>
<ul>
<li><strong>Erstes Ausbildungsjahr:</strong> Grundlagen Markt und Recht, Objektaufnahme, einfache <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilienbewertung</a>.</li>
<li><strong>Zweites Ausbildungsjahr:</strong> Vermarktungsprozesse, <a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-immobilie-notar-aufgaben-kosten-nebenkosten-ablauf/">Kaufvertrag und Notar</a>, <a href="https://lukinski.de/grundbucheintrag-zahlungsabwicklung-ablauf-uebersicht/">Grundbucheintrag</a>.</li>
<li><strong>Drittes Ausbildungsjahr:</strong> Finanzierung, <a href="https://lukinski.de/immobilien-rendite-erklaert-vermoegen-aufbauen-definition-formel-rendite-immobilie/">Renditerechnung</a>, komplexe Beratung, Mandatsführung.</li>
</ul>
<h2>Probezeit richtig nutzen — der häufigste Fehler</h2>
<p>Die Probezeit beträgt nach §20 BBiG mindestens einen Monat und höchstens vier Monate. In dieser Zeit kann das Ausbildungsverhältnis ohne Frist beendet werden — danach nur noch unter sehr engen Voraussetzungen. Genau hier passieren in Maklerbüros und Handwerksbetrieben die meisten Fehler: Die Probezeit verstreicht ohne strukturierte Bewertung, der Azubi bleibt, obwohl die Eignung fehlt — und Monate später ist die Trennung kaum noch möglich.</p>
<h3>Die rechtliche Logik der Probezeit</h3>
<p>Wer die Probezeit als reine Eingewöhnungsphase missversteht, verschenkt das stärkste arbeitsrechtliche Werkzeug der gesamten Ausbildung. Nach Ende der Probezeit ist eine Kündigung nur noch aus wichtigem Grund möglich — und der ist hoch angesetzt. Drei Punkte solltest du im Kopf haben:</p>
<ul>
<li><strong>Verlängerung:</strong> bei längerer Erkrankung kann die Probezeit einvernehmlich um die Fehlzeit verlängert werden — sogar über die Vier-Monats-Grenze hinaus, wenn der Zweck (Eignungserprobung) sonst entfällt.</li>
<li><strong>Beweislast:</strong> nach der Probezeit liegt sie beim Ausbilder — Dokumentation ist Pflicht.</li>
<li><strong>Form:</strong> Kündigung in der Probezeit muss schriftlich erfolgen, eine Begründung ist nicht zwingend.</li>
</ul>
<h3>Berechtigte Trennungsgründe in der Probezeit — Praxisbeispiele</h3>
<p>Was rechtfertigt eine Trennung in der Probezeit konkret? Drei reale Konstellationen aus dem Maklerbüro:</p>
<ul>
<li><strong>Wiederholte Pünktlichkeitsverstöße:</strong> Azubi erscheint mehrfach unentschuldigt verspätet zu Besichtigungsterminen. Schaden für Kundenbeziehung dokumentierbar.</li>
<li><strong>Mangelnde Sorgfalt im Datenschutz:</strong> Eigentümerdaten werden offen liegen gelassen oder per privater Mail verschickt — DSGVO-Risiko.</li>
<li><strong>Kommunikative Eignung fehlt:</strong> Trotz Übung keine Telefon- oder Kundenkontaktfähigkeit erkennbar — bei einem kommunikationszentrierten Beruf wie Immobilienmakler ein zentraler K.-o.-Punkt.</li>
</ul>
<h2>Checkliste: Probezeit professionell bewerten</h2>
<p>Eine strukturierte Probezeit ersetzt das Bauchgefühl durch nachvollziehbare Kriterien. Die folgende Checkliste fasst alle Schritte zusammen, die du als Ausbilder im Maklerbüro oder Handwerksbetrieb in den ersten vier Monaten abarbeiten solltest:</p>
<ul>
<li>☐ Wöchentliches kurzes Feedbackgespräch (15 Minuten reichen)</li>
<li>☐ Schriftlicher Beurteilungsbogen nach 4, 8 und 12 Wochen</li>
<li>☐ Bewertungskriterien: Fachliche Auffassung, Sorgfalt, Pünktlichkeit, Teamverhalten, Selbstständigkeit</li>
<li>☐ Klar definierte Lernaufgabe in den ersten 4 Wochen (z. B. Exposé-Mappe erstellen)</li>
<li>☐ Probezeit-Abschlussgespräch spätestens 2 Wochen vor Ende</li>
<li>☐ Schriftliche Dokumentation aller Gespräche — wichtig bei rechtlichen Konflikten</li>
<li>☐ Bei Zweifeln: Verlängerung prüfen statt schweigend übernehmen</li>
<li>☐ Bei Erkrankung > 14 Tagen: schriftliche Verlängerungsvereinbarung treffen</li>
</ul>
<h2>Ausbildungsmethoden im Vergleich</h2>
<p>Nicht jede Methode passt zu jedem Inhalt. Wer Telefonakquise vermittelt, arbeitet anders als jemand, der einen <a href="https://lukinski.de/energieausweis-verkauf-pflicht-inhalt-aufbau-kosten-schnell-erklaert/">Energieausweis</a> erklärt. Die AEVO-Prüfung erwartet, dass du die Methoden kennst und sinnvoll auswählst.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Methode</th>
<th>Geeignet für</th>
<th>Beispiel im Maklerbüro</th>
<th>Dauer typisch</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Vier-Stufen-Methode</strong></td>
<td>klar strukturierte Handgriffe und Prozesse</td>
<td>Objektaufnahme vor Ort, CRM-Eintragung</td>
<td>15–30 Min.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fragend-erarbeitende Methode</strong></td>
<td>Wissensvermittlung mit Vorwissen des Azubis</td>
<td>Lagebewertung einer Wohnung</td>
<td>20–45 Min.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Modifizierte fragend-erarbeitende Methode</strong></td>
<td>komplexe Themen ohne Vorwissen</td>
<td>Einführung in das Bewertungsgesetz</td>
<td>30–60 Min.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Rollenspiel</strong></td>
<td>Kommunikation, Verhandlung, Kundenkontakt</td>
<td>Besichtigungstermin, Preisverhandlung</td>
<td>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berufsausbilder werden: AEVO Fragen 2 &#8211; Ausbildung vorbereiten (für Immobilienmakler, Handwerk &#038; Co.)</title>
		<link>https://lukinski.de/immobilienmakler-berufsausbilder-aevo-fragen-2-ausbildung-vorbereiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 18:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Berufsausbilder im Immobilienbereich werden bedeutet: eigene Fachkräfte selbst entwickeln, Personalkosten langfristig senken und Qualität sichern. Handlungsfeld 2 der AEVO-Prüfung behandelt die Vorbereitung der Ausbildung — vom Ausbildungsplan über Bewerberauswahl bis zum unterschriebenen Berufsausbildungsvertrag. Auf dieser Seite findest du alle prüfungsrelevanten Fragen mit ausführlichen Antworten, Praxisbezug für Makler-, Bauträger- und Verwaltungsbetriebe sowie eine Checkliste für den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berufsausbilder im Immobilienbereich werden bedeutet: eigene Fachkräfte selbst entwickeln, Personalkosten langfristig senken und Qualität sichern. <strong>Handlungsfeld 2 der AEVO-Prüfung</strong> behandelt die <strong>Vorbereitung der Ausbildung</strong> — vom Ausbildungsplan über Bewerberauswahl bis zum unterschriebenen Berufsausbildungsvertrag. Auf dieser Seite findest du alle prüfungsrelevanten Fragen mit ausführlichen Antworten, Praxisbezug für Makler-, Bauträger- und Verwaltungsbetriebe sowie eine Checkliste für den Ausbildungsstart. Wer als Unternehmer im Bereich <a href="https://lukinski.de/immobilie-kaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/">Immobilienkauf</a>, <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/">Verkauf</a> oder <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilienbewertung</a> Personal aufbauen will, sollte die Eignungsprüfung nicht aufschieben.</p>
<h2>AEVO Handlungsfeld 2 im Überblick</h2>
<p>Handlungsfeld 2 ist das organisatorisch anspruchsvollste der vier AEVO-Felder. Hier zeigst du als Prüfling, dass du den gesamten Prozess <em>vor</em> Ausbildungsbeginn beherrschst: Rahmenbedingungen klären, Mitwirkungsrechte beachten, Bewerber rechtssicher auswählen, Vertrag korrekt aufsetzen und bei der zuständigen Stelle (IHK für Immobilienkaufleute, HWK für Bauhandwerk) eintragen lassen.</p>
<ul>
<li>Ausbildungsplan auf Basis der Ausbildungsordnung erstellen</li>
<li>Mitwirkungsrechte von Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) beachten</li>
<li>Kooperationen abstimmen — insbesondere mit der Berufsschule</li>
<li>Auswahlkriterien und -verfahren für Auszubildende festlegen</li>
<li>Berufsausbildungsvertrag vorbereiten und Eintragung beantragen</li>
</ul>
<h3>Ausbildungsplan vs. Ausbildungsrahmenplan — der Unterschied</h3>
<p>Eine der häufigsten Stolperfallen in der mündlichen Prüfung. Der <strong>Ausbildungsrahmenplan</strong> ist Teil der bundesweit gültigen Ausbildungsordnung und schreibt vor, <em>was</em> in welchem Ausbildungsjahr vermittelt werden muss. Der <strong>betriebliche Ausbildungsplan</strong> ist die individuelle Umsetzung im Betrieb — er legt fest, <em>wer, wann, wo und wie</em> die Inhalte vermittelt.</p>
<ul>
<li><strong>Ausbildungsrahmenplan:</strong> bundeseinheitlich, sachliche und zeitliche Gliederung, Anlage zur Ausbildungsordnung</li>
<li><strong>Betrieblicher Ausbildungsplan:</strong> individuell, abteilungsbezogen, Pflichtanlage zum Ausbildungsvertrag (§ 11 BBiG)</li>
</ul>
<h3>Was kostet die Ausbildung im Maklerbetrieb?</h3>
<p>Wichtig für die unternehmerische Entscheidung: Eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-frau (3 Jahre) ist eine echte Investition. Grobe Orientierung pro Azubi:</p>
<ul>
<li>Ausbildungsvergütung 1. Jahr: ca. 900–1.050 €/Monat brutto</li>
<li>Ausbildungsvergütung 2. Jahr: ca. 1.000–1.150 €/Monat brutto</li>
<li>Ausbildungsvergütung 3. Jahr: ca. 1.100–1.300 €/Monat brutto</li>
<li>Sozialabgaben Arbeitgeber: ca. 20 % Aufschlag</li>
<li>Lehrmittel, Software-Lizenzen, Berufsschulfahrten: ca. 500–1.000 €/Jahr</li>
<li>Eigene AEVO-Vorbereitung (einmalig): Lehrgang 500–800 €, IHK-Prüfungsgebühr 150–250 €</li>
</ul>
<p>Demgegenüber stehen die Erträge: ein produktiver dritter Lehrjahr-Azubi schreibt bereits Exposés, organisiert Besichtigungen, pflegt CRM-Daten, unterstützt bei <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilienbewertungen</a> und entlastet die Senior-Makler messbar.</p>
<h2>Mitbestimmung: Betriebsrat und JAV</h2>
<h3>Was ist die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)?</h3>
<p>Die JAV vertritt die Interessen aller Beschäftigten unter 18 Jahren sowie aller Auszubildenden, Werkstudenten und Praktikanten unter 25 Jahren gegenüber Arbeitgeber und Betriebsrat. Sie ist das Sprachrohr des Nachwuchses.</p>
<ul>
<li><strong>Wer wird vertreten?</strong> Jugendliche unter 18 Jahren + Beschäftigte in Berufsausbildung unter 25 Jahren</li>
<li><strong>Wer darf gewählt werden?</strong> Alle Arbeitnehmer unter 25 Jahren</li>
<li><strong>Wer darf wählen?</strong> Alle Vertretenen (aktiv wahlberechtigt)</li>
<li><strong>Voraussetzung Gründung:</strong> Existierender Betriebsrat + mindestens 5 jugendliche/auszubildende Beschäftigte</li>
<li><strong>Amtszeit:</strong> 2 Jahre</li>
</ul>
<h3>Welche Aufgaben hat der Betriebsrat in der Ausbildung?</h3>
<p>Der Betriebsrat hat in Ausbildungsfragen sowohl <strong>Mitwirkungs-</strong> als auch <strong>Mitbestimmungsrechte</strong>. Der Unterschied ist prüfungsrelevant:</p>
<ul>
<li><strong>Mitwirkungsrechte (informieren, beraten, anhören):</strong> Information über geplante Einstellungen, Beratung zum Ausbildungsbedarf, Anhörung bei Personalentscheidungen</li>
<li><strong>Mitbestimmungsrechte (zustimmen, verweigern):</strong> Auswahl der Auszubildenden, Durchführung von Eignungstests, Inhalt von Personalfragebögen, Zustimmung zum betrieblichen Ausbildungsplan, Maßnahmen der Berufsbildung (§ 98 BetrVG)</li>
</ul>
<h2>Bewerberauswahl im Immobilienbetrieb</h2>
<h3>Welche Kriterien werden bei der Bewerberauswahl hinzugezogen?</h3>
<p>Allgemeine Kriterien gelten branchenübergreifend — für Immobilienberufe kommen aber spezifische Anforderungen hinzu, weil der Job extrem kommunikativ und rechtlich geprägt ist.</p>
<ul>
<li><strong>Formal:</strong> Gesamteindruck der Unterlagen (Vollständigkeit, Sorgfalt, Rechtschreibung)</li>
<li><strong>Inhaltlich:</strong> Anschreiben mit erkennbarem Bezug zum Ausbildungsberuf — nicht generisch</li>
<li><strong>Vorerfahrung:</strong> Praktika in Maklerbüros, Hausverwaltung, Banken, Notariaten</li>
<li><strong>Schulnoten:</strong> Mathematik (Renditeberechnung, <a href="https://lukinski.de/kaufpreisfaktor/">Kaufpreisfaktor</a>, <a href="https://lukinski.de/bruttorendite/">Bruttorendite</a>), Deutsch (Exposés, Verträge), Englisch (internationale Investoren)</li>
<li><strong>Soft Skills:</strong> Auftreten, Kommunikationsfähigkeit, Verbindlichkeit, Belastbarkeit</li>
<li><strong>Branchen-Affinität:</strong> Interesse an Immobilien, Architektur, Stadtentwicklung, <a href="https://lukinski.de/immobilien-rendite-erklaert-vermoegen-aufbauen-definition-formel-rendite-immobilie/">Immobilien-Rendite</a></li>
<li><strong>Eignungstest:</strong> optional, aber Mitbestimmungspflicht des Betriebsrats</li>
</ul>
<h3>Welche Fragen sind im Vorstellungsgespräch nicht erlaubt?</h3>
<p>Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und der Rechtsprechung des BAG sind bestimmte Fragen unzulässig. Werden sie trotzdem gestellt, dürfen Bewerber wahrheitswidrig antworten — ohne dass dies später eine Anfechtung rechtfertigt.</p>
<ul>
<li>Familienplanung, Schwangerschaft, Kinderwunsch</li>
<li>Finanzielle Situation (außer bei Vertrauensstellungen)</li>
<li>Mitgliedschaft in Gewerkschaft, Partei, Verein</li>
<li>Sexuelle Orientierung</li>
<li>Allgemeiner Gesundheitszustand (außer berufsbezogen)</li>
<li>Religions- oder Weltanschauungszugehörigkeit</li>
<li>Vorstrafen (außer einschlägig für die Tätigkeit)</li>
<li>Persönliche Verhältnisse von Familienmitgliedern</li>
</ul>
<p><strong>Erlaubt</strong> sind alle Fragen mit unmittelbarem berufsbezogenem Bezug — etwa nach einem Führerschein für Außendiensttätigkeiten beim Makler.</p>
<h2>Ausbildungsdauer: Verkürzung und Verlängerung</h2>
<h3>Kann die Ausbildungszeit verkürzt werden?</h3>
<p>Ja — auf zwei Wegen, die sich auch kombinieren lassen.</p>
<ul>
<li><strong>Verkürzung vor Ausbildungsbeginn (§ 8 Abs. 1 BBiG):</strong> auf gemeinsamen Antrag von Ausbildendem und Auszubildendem. Voraussetzung: höherer Schulabschluss (Abitur), abgeschlossene Berufsausbildung, abgeschlossenes Studium, einschlägige Berufserfahrung. Dauer: 6–12 Monate. Eintrag direkt in den Ausbildungsvertrag.</li>
<li><strong>Vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung (§ 45 Abs. 1 BBiG):</strong> während der laufenden Ausbildung. Voraussetzung: überdurchschnittliche Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule (i.d.R. Schnitt 2,49 oder besser). Antrag durch den Auszubildenden mit Zustimmung des Ausbildenden.</li>
<li><strong>Kein Rechtsanspruch:</strong> Entscheidung der zuständigen Stelle (IHK/HWK)</li>
</ul>
<h3>Kann die Ausbildungszeit verlängert werden?</h3>
<p>Ja, in Ausnahmefällen (§ 8 Abs. 2 BBiG). Die Verlängerung erfolgt auf Antrag des Auszubildenden bei der zuständigen Stelle. Mögliche Gründe:</p>
<ul>
<li>Längere Krankheit (Arbeitsunfähigkeit über mehrere Monate)</li>
<li>Nichtbestehen der Abschlussprüfung (automatischer Anspruch auf Verlängerung bis zur nächsten Prüfung, max. 1 Jahr)</li>
<li>Elternzeit, Mutterschutz</li>
<li>Auslandsaufenthalt im Rahmen der Ausbildung</li>
<li>Behinderung oder besondere persönliche Umstände</li>
</ul>
<h3>Verkürzung vs. Verlängerung — Vergleich</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Verkürzung vor Beginn</th>
<th>Vorgezogene Prüfung</th>
<th>Verlängerung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Rechtsgrundlage</td>
<td>§ 8 Abs. 1 BBiG</td>
<td>§ 45 Abs. 1 BBiG</td>
<td>§ 8 Abs. 2 BBiG</td>
</tr>
<tr>
<td>Antragsteller</td>
<td>Ausbildender + Azubi</td>
<td>Azubi (mit Zustimmung)</td>
<td>Azubi</td>
</tr>
<tr>
<td>Voraussetzung</td>
<td>Vorbildung, Vorberufserfahrung</td>
<td>Sehr gute Leistungen</td>
<td>Wichtiger Grund</td>
</tr>
<tr>
<td>Maximaler Umfang</td>
<td>i.d.R. 12 Monate</td>
<td>6 Monate</td>
<td>1 Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Entscheidungsbefugt</td>
<td>Zuständige Stelle</td>
<td>Zuständige Stelle</td>
<td>Zuständige Stelle</td>
</tr>
<tr>
<td>Rechtsanspruch</td>
<td>Nein</td>
<td>Nein</td>
<td>Bei Nichtbestehen ja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Prüfung und Vertrag</h2>
<h3>Wie oft darf die Abschlussprüfung wiederholt werden?</h3>
<p>Bei Nichtbestehen darf die Abschlussprüfung <strong>zweimal</strong> wiederholt werden (§ 37 Abs. 1 BBiG). Das Ausbildungsverhältnis verlängert sich dabei auf Wunsch des Auszubildenden bis zur nächsten Wiederholungsprüfung — höchstens jedoch um ein Jahr.</p>
<ul>
<li>Erstprüfung + 2 Wiederholungen = max. 3 Versuche</li>
<li>Verlängerung der Ausbildung bis zur nächsten Prüfung möglich (max. 1 Jahr)</li>
<li>Bereits bestandene Prüfungsteile können auf Antrag angerechnet werden, wenn die Wiederholung innerhalb von 2 Jahren erfolgt</li>
</ul>
<h3>Probezeit — wie lang darf sie sein?</h3>
<p>Die Probezeit ist in § 20 BBiG zwingend vorgeschrieben. Sie muss <strong>mindestens 1 Monat</strong> und darf <strong>höchstens 4 Monate</strong> betragen. Während der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.</p>
<ul>
<li>Mindestdauer: 1 Monat</li>
<li>Höchstdauer: 4 Monate</li>
<li>Verlängerung bei längerer Unterbrechung (z. B. Krankheit) anteilig möglich</li>
<li>Nach Ablauf: Kündigung nur noch aus wichtigem Grund (§ 22 BBiG)</li>
</ul>
<h3>Ab wann gilt die mündliche Jobzusage?</h3>
<p>Eine mündliche Zusage ist nach deutschem Vertragsrecht <strong>sofort rechtskräftig</strong> — Angebot und Annahme sind formfrei wirksam. In der Praxis besteht jedoch ein <em>Beweisproblem</em>: Wer behauptet, hat zu beweisen. Ohne Zeugen oder schriftliche Bestätigung ist eine mündliche Zusage juristisch nur schwer durchsetzbar.</p>
<p>Spätestens <strong>vor Ausbildungsbeginn</strong> muss der Berufsausbildungsvertrag schriftlich vorliegen (§ 11 BBiG). Pflichtinhalte:</p>
<ul>
<li>Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung</li>
<li>Beginn und Dauer der Berufsausbildung</li>
<li>Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte</li>
<li>Dauer der täglichen Ausbildungszeit</li>
<li>Dauer der Probezeit</li>
<li>Zahlung und Höhe der Vergütung</li>
<li>Dauer des Urlaubs</li>
<li>Voraussetzungen, unter denen gekündigt werden kann</li>
<li>Hinweis auf Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen</li>
</ul>
<h2 

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berufsausbilder werden: AEVO Fragen 1 &#8211; Ausbildungsvoraussetzungen prüfen (für Immobilienmakler, Handwerk &#038; Co.)</title>
		<link>https://lukinski.de/immobilienmakler-berufsausbilder-aevo-fragen-1-ausbildungsvoraussetzungen-pruefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 18:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[AEVO]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbilder werden]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsausbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Duales System]]></category>
		<category><![CDATA[Feinziel]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Grobziel]]></category>
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		<category><![CDATA[IHK Ausbilder]]></category>
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		<category><![CDATA[Immobilienmakler]]></category>
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		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
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		<category><![CDATA[Richtziel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Berufsausbilder werden ist für Maklerbüros, Hausverwaltungen und Bauträger eine der unterschätzten Wachstumsstrategien: Wer den AEVO-Schein hat, darf eigene Auszubildende einstellen — und damit langfristig hochqualifizierte Fachkräfte zu einem Bruchteil der Recruiting-Kosten heranziehen. In diesem Ratgeber zeigen wir dir alle Prüfungsfragen und Antworten zu Handlungsfeld 1 &#8222;Ausbildungsvoraussetzungen prüfen&#8220; der AEVO (Ausbilder-Eignungsverordnung). Bevor du tiefer einsteigst, lohnt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berufsausbilder werden ist für Maklerbüros, Hausverwaltungen und Bauträger eine der unterschätzten Wachstumsstrategien: Wer den AEVO-Schein hat, darf eigene Auszubildende einstellen — und damit langfristig hochqualifizierte Fachkräfte zu einem Bruchteil der Recruiting-Kosten heranziehen. In diesem Ratgeber zeigen wir dir alle Prüfungsfragen und Antworten zu Handlungsfeld 1 &#8222;Ausbildungsvoraussetzungen prüfen&#8220; der AEVO (Ausbilder-Eignungsverordnung). Bevor du tiefer einsteigst, lohnt der Blick auf unseren Überblicks-Ratgeber zum Beruf <a href="https://lukinski.de/makler/">Immobilienmakler</a> sowie auf die Themen <a href="https://lukinski.de/maklerprovision/">Maklerprovision berechnen</a>, <a href="https://lukinski.de/bestellerprinzip-neuregelungen-maklercourtage-kauf-miete-verkauf/">Bestellerprinzip</a> und <a href="https://lukinski.de/maklervertrag-inhalt-rechte-pflichten-provision-kuendigung/">Maklervertrag</a>.</p>
<h2>Warum AEVO für Immobilienmakler? Der Business-Case</h2>
<p>Der Fachkräftemangel trifft die Immobilienbranche hart: Erfahrene Makler, Hausverwalter und Sachbearbeiter sind teuer und schwer zu finden. Headhunter verlangen pro vermitteltem Mitarbeiter 20–30 % des Bruttojahresgehalts — bei einem Makler mit 60.000 € Jahresgehalt also bis zu 18.000 € Vermittlungsprovision. Eine eigene Ausbildung zum Immobilienkaufmann (IHK) kostet im Vergleich überschaubar:</p>
<ul>
<li><strong>Ausbildungsvergütung:</strong> ca. 850 € (1. Jahr) bis 1.150 € (3. Jahr) brutto/Monat</li>
<li><strong>Sozialabgaben Arbeitgeber:</strong> ca. 21 % auf das Bruttogehalt</li>
<li><strong>Gesamtkosten 3 Jahre Ausbildung:</strong> ca. 45.000–55.000 € brutto</li>
<li><strong>Recruiting-Kosten gespart:</strong> 15.000–18.000 € pro Fachkraft</li>
<li><strong>Bindungsquote:</strong> selbst ausgebildete Mitarbeiter bleiben im Schnitt 6+ Jahre im Unternehmen</li>
</ul>
<p>Wer sein Maklerbüro skalieren oder eine <a href="https://lukinski.de/immobilien-holding-schachtelprivileg-wenig-steuern-verkauf/">Immobilien Holding</a> mit eigener Verwaltung aufbauen will, sollte AEVO als strategische Investition begreifen — nicht als bürokratische Pflicht.</p>
<h2>AEVO-Prüfung: Kosten, Dauer und Ablauf im Überblick</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Kosten / Dauer</th>
<th>Hinweis</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Vorbereitungskurs IHK (Vollzeit)</td>
<td>ca. 500–900 €</td>
<td>3–4 Wochen, ca. 80–120 Stunden</td>
</tr>
<tr>
<td>Vorbereitungskurs (Teilzeit / Online)</td>
<td>ca. 400–800 €</td>
<td>2–6 Monate berufsbegleitend</td>
</tr>
<tr>
<td>Prüfungsgebühr IHK</td>
<td>ca. 150–220 €</td>
<td>schriftlich + praktisch</td>
</tr>
<tr>
<td>Lehrmaterial / Bücher</td>
<td>ca. 50–100 €</td>
<td>optional, vieles online frei</td>
</tr>
<tr>
<td>Bestehensquote (bundesweit)</td>
<td>ca. 85–90 %</td>
<td>schriftlicher Teil meist die Hürde</td>
</tr>
<tr>
<td>Schriftliche Prüfung</td>
<td>180 Minuten</td>
<td>4 Handlungsfelder, Multiple Choice + offen</td>
</tr>
<tr>
<td>Praktische Prüfung</td>
<td>30 Minuten</td>
<td>15 Min Präsentation/Unterweisung + 15 Min Fachgespräch</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>AEVO vs. §34c GewO vs. IHK-Geprüfter Immobilienmakler — die Abgrenzung</h2>
<p>Drei Begriffe, die in der Maklerwelt häufig vermischt werden — sind aber komplett unterschiedlich:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Qualifikation</th>
<th>Was berechtigt sie?</th>
<th>Voraussetzung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><strong>§34c GewO Erlaubnis</strong></td>
<td>Maklertätigkeit selbst (Gewerbeerlaubnis)</td>
<td>Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>AEVO (Ausbilderschein)</strong></td>
<td>Eigene Azubis ausbilden</td>
<td>Fachliche + persönliche Eignung, AEVO-Prüfung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>IHK-Geprüfter Immobilienmakler</strong></td>
<td>Höhere Berufsqualifikation, Marketing-Vorteil</td>
<td>Berufserfahrung + IHK-Fortbildungsprüfung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen — Übersicht</h2>
<ul>
<li>Vorteile und Nutzen der Ausbildung darstellen und begründen</li>
<li>Betrieblicher Ausbildungsbedarf auf Grundlage rechtlicher, tariflicher und betrieblicher Rahmenbedingungen</li>
<li>Strukturen des Berufsbildungssystems</li>
<li>Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen</li>
<li>Eignung des Betriebs prüfen</li>
<li>Persönliche und fachliche Eignung des Ausbilders</li>
</ul>
<h2>Berufsausbildung und duales System</h2>
<h3>Was macht die Berufsausbildung aus?</h3>
<p>Die Berufsausbildung gibt Unternehmen die Möglichkeit, Personal anhand der eigenen Bedarfsplanung passgenau auszubilden. Die Suche nach neuem Personal kostet Zeit und Geld, jede Neueinstellung ist mit Risiken verbunden (Probezeit, Fehlbesetzung, Kündigungsschutz). Durch die gezielte Ausbildung im Unternehmen werden diese Risiken minimiert.</p>
<p><strong>Kurz zusammengefasst:</strong></p>
<ul>
<li>passgenaue Qualifikation am betrieblichen Bedarf</li>
<li>geringere Recruiting- und Einarbeitungskosten</li>
<li>höhere Mitarbeiterbindung</li>
<li>Wissenstransfer und Vorbeugung gegen Fachkräftemangel</li>
<li>Imagegewinn als Ausbildungsbetrieb</li>
</ul>
<h3>Duales System — was heißt das?</h3>
<p>Das duale System bezeichnet die Trennung von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule in der Bundesrepublik. Beide Lernorte sind gleichberechtigt an der Ausbildung beteiligt — der Betrieb vermittelt die praktischen Inhalte, die Berufsschule die theoretischen Grundlagen.</p>
<p><strong>Die zwei Säulen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Betrieb:</strong> Praxis, Ausbildungsrahmenplan, Berufsbildungsgesetz, finanziert durch die Wirtschaft</li>
<li><strong>Berufsschule:</strong> Theorie, Rahmenlehrplan, Schulgesetz, finanziert durch die öffentliche Hand</li>
</ul>
<h3>Was heißt &#8222;Durchlässigkeit&#8220; im dualen System?</h3>
<p>Durchlässigkeit bedeutet, dass man von einer Stufe des Bildungsabschlusses auf die nächsthöhere aufsteigen kann — sowohl horizontal als auch vertikal. Auszubildende mit Hauptschulabschluss können während der Berufsausbildung beispielsweise den Realschulabschluss erwerben, mit guten Leistungen auch die Fachhochschulreife.</p>
<p><strong>Beispiele für Durchlässigkeit:</strong></p>
<ul>
<li>Hauptschulabschluss → Realschulabschluss (über Berufsschule)</li>
<li>Realschulabschluss → Fachhochschulreife (mit guter Berufsausbildung)</li>
<li>Berufsausbildung → Studium ohne Abitur (mit 3 Jahren Berufserfahrung)</li>
<li>Verkürzung der Ausbildung bei höherem Schulabschluss möglich</li>
</ul>
<h3>Was bedeutet persönliche Eignung als Ausbilder?</h3>
<p>Die persönliche Eignung besagt, dass du als Ausbilder Kinder und Jugendliche beschäftigen darfst. Geprüft wird sie durch die zuständige Stelle (i.d.R. die IHK).</p>
<p><strong>Du bist persönlich nicht geeignet, wenn du:</strong></p>
<ul>
<li>wegen eines Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren oder mehr verurteilt wurdest</li>
<li>wiederholt oder schwer gegen das Berufsbildungsgesetz oder die Ausbildungsordnung verstoßen hast</li>
<li>nach dem Jugendschutzgesetz nicht zur Beschäftigung Jugendlicher berechtigt bist</li>
<li>wegen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung verurteilt wurdest</li>
</ul>
<p>Der Nachweis erfolgt in der Praxis meist über ein erweitertes Führungszeugnis.</p>
<h3>Was heißt berufliche Handlungsfähigkeit / Handlungskompetenz?</h3>
<p>Berufliche Handlungsfähigkeit ist das übergeordnete Ziel der Ausbildung: Sie umfasst alle Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die selbstständige und verantwortliche Ausübung des Ausbildungsberufs erforderlich sind.</p>
<p><strong>Drei Dimensionen der Handlungskompetenz:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Fachkompetenz:</strong> Aufgaben fachlich richtig lösen (z.B. Exposé erstellen, <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilie bewerten</a>)</li>
<li><strong>Personalkompetenz:</strong> eigene Stärken/Schwächen einschätzen, Verantwortung übernehmen</li>
<li><strong>Sozialkompetenz:</strong> mit Kunden, Kollegen und Kooperationspartnern angemessen kommunizieren</li>
</ul>
<p>In der Maklerpraxis besonders wichtig: souveränes Auftreten bei Besichtigungen, sicherer Umgang mit Verkäufern und Käufern beim <a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-immobilie-notar-aufgaben-kosten-nebenkosten-ablauf/">Notartermin</a>.</p>
<h3>Was heißt &#8222;fachliche Eignung&#8220;?</h3>
<p>Die fachliche Eignung bezeichnet die nachgewiesenen beruflichen und ausbilderischen Fähigkeiten, im jeweiligen Ausbildungsberuf auszubilden.</p>
<p><strong>Fachliche Eignung wird in der Regel nachgewiesen durch:</strong></p>
<ul>
<li>Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf + AEVO-Prüfung</li>
<li>oder: einschlägige Fortbildungsprüfung (z.B. IHK-Geprüfter Immobilienmakler) + AEVO</li>
<li>oder: Hochschulabschluss in einer entsprechenden Fachrichtung + AEVO</li>
<li>plus angemessene Zeit der Berufspraxis (i.d.R. mindestens 1 Jahr)</li>
</ul>
<h2>Regelungen und Gesetze</h2>
<h3>Welches Gesetz regelt die Berufsausbildung?</h3>
<p>Grundlage für alle dualen Ausbildungsberufe ist das <strong>Berufsbildungsgesetz (BBiG)</strong>. Es regelt Ausbildungsvertrag, Vergütung, Pflichten von Ausbildenden und Auszubildenden, Prüfungen und die Rolle der zuständigen Stellen.</p>
<p><strong>Weitere relevante Gesetze:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG):</strong> Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz</li>
<li><strong>Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG):</strong> Schutz Minderjähriger (Arbeitszeit, Pausen, Urlaub)</li>
<li><strong>Kündigungsschutzgesetz (KSchG):</strong> Schutz vor unrechtmäßiger Kündigung</li>
<li><strong>Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG):</strong> Mitbestimmung, JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung)</li>
<li><strong>Mutterschutzgesetz (MuSchG):</strong> bei schwangeren Auszubildenden</li>
<li><strong>Handwerksordnung (HwO):</strong> für Handwerksberufe</li>
</ul>
<h3>Gegenüberstellung: Betrieb und Berufsschule</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Betrieb</th>
<th>Berufsschule</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Finanzierung</td>
<td>Wirtschaft / Unternehmen</td>
<td>Öffentliche Hand</td>
</tr>
<tr>
<td>Lernender</td>
<td>Auszubildender</td>
<td>Berufsschüler</td>
</tr>
<tr>
<td>Rechtliche Grundlage</td>
<td>Ausbildungsvertrag</td>
<td>Schulpflicht</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesetzliche Grundlage</td>
<td>Berufsbildungsgesetz (BBiG)</td>
<td>Schulgesetz (Land)</td>
</tr>
<tr>
<td>Inhaltliche Regelung</td>
<td>Ausbildungsrahmenplan</td>
<td>Rahmenlehrplan</td>
</tr>
<tr>
<td>Qualifikationsziel</td>
<td>Berufliche Handlungsfähigkeit</td>
<td>Theoretische Bildung</td>
</tr>
<tr>
<td>Kontrolle</td>
<td>Zuständige Stelle (IHK / HWK)</td>
<td>Schulaufsichtsbehörde</td>
</tr>
<tr>
<td>Rechtliche Zuständigkeit</td>
<td>Bundesgesetz</td>
<td>Ländergesetz</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Worum geht es in der Ausbildungsordnung?</h3>
<p>Die Ausbildungsordnung ist die Rechtsverordnung des Bundes für jeden anerkannten Ausbildungsberuf. Sie ist Pflicht-Mindeststandard für alle Ausbildungsbetriebe in Deutschland.</p>
<p><strong>Inhalte einer Ausbildungsordnung:</strong></p>
<ul>
<li>Bezeichnung des Ausbildungsberufs (z.B. &#8222;Immobilienkaufmann/-frau&#8220;)</li>
<li>Dauer der Ausbildung (i.d.R. 3 Jahre, Verkürzung möglich)</li>
<li>Ausbildungsziele (Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kenntnisse)</li>
<li>Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung)</li>
<li>Prüfungsanforderungen (Zwischenprüfung, Abschlussprüfung)</li>
</ul>
<h3>Was bedeutet &#8222;Hierarchie der Rechtsquellen&#8220;?</h3>
<p>Die Hierarchie der Rechtsquellen bezeichnet die Rangfolge der Rechtsquellen in Deutschland. Niederrangige Vereinbarungen dürfen nie gegen höherrangige verstoßen — das ist auch im Ausbildungsverhältnis entscheidend.</p>
<p><strong>Rangfolge von oben nach unten:</strong></p>
<ol>
<li>Europarecht (EU-Verordnungen, Richtlinien)</li>
<li>Grundgesetz</li>
<li>Bundesgesetze (z.B. BBiG, JArbSchG)</li>
<li>Bundesverordnungen (z.B. Ausbildungsordnungen)</li>
<li>Landesgesetze und -verordnungen (z.B. Schulgesetz)</li>
<li>Tarifverträge</li>
<li>Betriebsvereinbarungen</li>
<li>Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag (Einzelvereinbarung)</li>
</ol>
<p><strong>Praxisbeispiel:</strong> Wenn der Ausbildungsvertrag eine Wochenarbeitszeit von 45 Stunden für einen 17-jährigen Azubi vorsieht, ist diese Klausel unwirksam — das JArbSchG (höherrangig) erlaubt maximal 40 Stunden.</p>
<h2>Ausbildung und Ziele</h2>
<h3>Was ist dein Ziel als Ausbilder?</h3>
<p>Als Ausbilder vermittelst du dem Auszubildenden vollständig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur Erreichung der beruflichen Handlungsfähigkeit im Ausbildungsberuf nötig sind — und zwar nach der Ausbildungsordnung.</p>
<h3>Welche Ausbildungsberufe sind im Immobilienumfeld relevant?</h3>
<ul>
<li><strong>Immobilienkaufm<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
