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	<title>Seniorenwohnung | Lukinski</title>
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		<title>Kapitalanlage Pflegeimmobilie: Pflegeapartments kaufen als Geldanlage &#8211; Kosten, Rendite &#038; 5 Wert-Faktoren</title>
		<link>https://lukinski.de/kapitalanlage-pflegeimmobilie-pflegeapartments-kaufen-geldanlage-kosten-rendite-wert-faktoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 14:59:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kapitalanlage Pflegeimmobilie &#8211; Pflegeimmobilien kaufen als Kapitalanlage? Immobilie als Geldanlage gehört zu den beliebtesten Anlageformen — doch Pflegeapartments stehen selten ganz oben auf der Liste. Zu Unrecht: Der demografische Wandel macht Pflegeheime zu einer der am stärksten wachsenden Asset-Klassen Deutschlands. Sie bieten stabile Renditen zwischen 3,5 und 5,2 Prozent, langfristige Pachtverträge über 20 bis 25 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kapitalanlage Pflegeimmobilie &#8211; Pflegeimmobilien kaufen als Kapitalanlage? <a href="https://lukinski.de/kapitalanlage/">Immobilie als Geldanlage</a> gehört zu den beliebtesten Anlageformen — doch Pflegeapartments stehen selten ganz oben auf der Liste. Zu Unrecht: Der demografische Wandel macht Pflegeheime zu einer der am stärksten wachsenden Asset-Klassen Deutschlands. Sie bieten <a href="#rendite">stabile Renditen zwischen 3,5 und 5,2 Prozent</a>, <a href="#vorteile">langfristige Pachtverträge über 20 bis 25 Jahre</a> und ein <a href="#bevorzugtes-belegungsrecht">bevorzugtes Belegungsrecht</a> für Eigentümer und deren Angehörige. Gleichzeitig gibt es Risiken — allen voran die <a href="#betreiberrisiko">Bonität des Betreibers</a>. In diesem Ratgeber finden Sie alles: Rendite-Rechenbeispiele, Pflegegrade und Eigenanteile, Vergleichstabellen, Pachtvertrag-Checkliste, Steuern und die fünf entscheidenden Wert-Faktoren.</p>
<h2>Geld anlegen in Pflegeimmobilien — Grundlagen verständlich erklärt</h2>
<p>Eine Pflegeimmobilie ist eine stationäre Pflegeeinrichtung, die in einzelne Apartments aufgeteilt und an Kapitalanleger verkauft wird. Sie als Investor erwerben kein klassisches Apartment zum Selbstwohnen, sondern eine Einheit innerhalb einer Pflegeeinrichtung, die langfristig an einen professionellen Betreiber verpachtet ist. Der Betreiber zahlt Ihnen die Pacht — unabhängig davon, ob die Einheit aktuell belegt ist oder nicht.</p>
<blockquote><p>Sie sind Eigentümer der Immobilie. Der Betreiber führt das Pflegeheim. Der Bewohner ist Mieter beim Betreiber, nicht bei Ihnen.</p></blockquote>
<p>Diese Dreiecksbeziehung ist der Kern jedes Pflegeapartment-Investments — und der Grund, warum die Bonität des Betreibers wichtiger ist als jede andere Kennzahl.</p>
<h3>Marktdaten Deutschland: Volumen und Wachstum</h3>
<p>In Deutschland gibt es rund 4,1 Millionen Pflegebedürftige. Etwa 731.000 Menschen werden vollstationär in Pflegeeinrichtungen versorgt. Bei einem durchschnittlichen Heimentgelt von 2.600 Euro pro Monat ergibt das ein Marktvolumen von rund 1,9 Milliarden Euro pro Monat oder über 22,8 Milliarden Euro pro Jahr — allein im stationären Bereich.</p>
<ul>
<li><strong>4,1 Mio.</strong> Pflegebedürftige in Deutschland</li>
<li><strong>731.000</strong> Personen in vollstationärer Pflege</li>
<li><strong>~ 2.600 €</strong> durchschnittliches Heimentgelt pro Monat</li>
<li><strong>22,8 Mrd. €</strong> jährliches Marktvolumen stationäre Pflege</li>
<li><strong>+50 %</strong> prognostiziertes Plätze-Wachstum bis Mitte des Jahrhunderts</li>
</ul>
<h2 id="vorteile">Vorteile von Pflegeimmobilien als Kapitalanlage</h2>
<p>Pflegeapartments unterscheiden sich strukturell von der klassischen <a href="https://lukinski.de/eigentumswohnung-kapitalanlage-rendite-vorteile-nachteile-eigentumswohnung-vermieten/">Eigentumswohnung als Kapitalanlage</a>. Der größte Vorteil: Sie investieren weitgehend sorgenfrei, weil der Betreiber alle operativen Aufgaben übernimmt.</p>
<ul>
<li><strong>Pachtgarantie:</strong> Pacht fließt unabhängig von Belegung</li>
<li><strong>Langfristiger Pachtvertrag:</strong> 20 bis 25 Jahre Laufzeit, plus Verlängerungsoption (3-5 Jahre)</li>
<li><strong>Indexierte Pacht:</strong> Pacht steigt automatisch mit dem Verbraucherpreisindex</li>
<li><strong>Kein Mieterkontakt:</strong> Keine Mieterwechsel, keine Mietausfälle, keine Nebenkostenabrechnung</li>
<li><strong>Dach und Fach beim Eigentümer, Innenausbau beim Betreiber:</strong> Reduzierter Instandhaltungsaufwand</li>
<li><strong>Bevorzugtes Belegungsrecht</strong> für Sie und Ihre Angehörigen (mehr dazu unten)</li>
<li><strong>Demografischer Rückenwind:</strong> Bedarf wächst strukturell, unabhängig von Konjunktur</li>
<li><strong>Förderfähig:</strong> KfW-Programme und teilweise <a href="https://lukinski.de/denkmal-afa/">Denkmal-AfA</a> möglich</li>
</ul>
<h3 id="bevorzugtes-belegungsrecht">Bevorzugtes Belegungsrecht — der unterschätzte Vorteil</h3>
<p>Viele Käufer übersehen diesen entscheidenden Punkt: Als Eigentümer eines Pflegeapartments haben Sie in der Regel ein <strong>bevorzugtes Belegungsrecht</strong> in der gesamten Einrichtung sowie in allen Häusern desselben Betreibers im Bundesgebiet. Das heißt: Wird Ihre Mutter, Ihr Vater oder Ihr Ehepartner pflegebedürftig, rücken sie auf der Warteliste nach vorne. Bei Engpässen ist das oft ein Vermögensvorteil — Wartezeiten von 6 bis 18 Monaten sind in Ballungsräumen Standard.</p>
<h2>Nachteile und Risiken von Pflegeimmobilien</h2>
<p>Die Pflegeimmobilie ist <em>kein</em> Selbstläufer. Sie ist eine Spezialimmobilie mit eigener Risikostruktur, die Sie kennen müssen.</p>
<ul>
<li><strong>Keine Eigennutzung als Wohnung</strong> möglich (nur als Pflegeplatz im Bedarfsfall)</li>
<li><strong>Betreiberrisiko:</strong> Bei Insolvenz des Betreibers fällt die Pacht aus, Neubetreiber-Suche dauert</li>
<li><strong>Wiederverkauf schwierig:</strong> Markt ist klein, Käuferkreis spezialisiert</li>
<li><strong>Klumpenrisiko Standort:</strong> Sie können nicht &#8222;umziehen&#8220;, wenn Region demografisch dreht</li>
<li><strong>Regulatorisches Risiko:</strong> Heimgesetze sind Ländersache, Pflegekostenreformen können Pacht beeinflussen</li>
<li><strong>Sanierungsstau nach Pachtende:</strong> Nach 25 Jahren ist umfassende Modernisierung fällig (Rücklagen!)</li>
<li><strong>Begrenzte Mietsteigerung:</strong> Pacht ist indexiert, kein freier Mietmarkt</li>
<li><strong>Bauträgerrisiko:</strong> Bei Off-Plan-Kauf besteht Fertigstellungsrisiko</li>
</ul>
<h3 id="betreiberrisiko">Betreiberrisiko — die wichtigste Prüfung vor dem Kauf</h3>
<p>Das größte Risiko ist nicht die Immobilie, sondern der <strong>Betreiber</strong>. Eine Pflegeimmobilie ist eine sogenannte Management-Immobilie — vergleichbar mit einem Hotel. Wenn der Betreiber wirtschaftlich schlecht arbeitet, wird das Investment zum Problem. Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten:</p>
<ul>
<li><strong>Bonität:</strong> Bilanzen der letzten 3-5 Jahre, Eigenkapitalquote, Schufa</li>
<li><strong>Trackrecord:</strong> Wie viele Häuser betreibt das Unternehmen? Wie lange am Markt?</li>
<li><strong>Pachtdeckungsgrad:</strong> Verhältnis von erzielbarer Pacht zu garantierter Pacht (sollte > 1,2 sein)</li>
<li><strong>Konzernstruktur:</strong> Bürgt eine Muttergesellschaft? Wer haftet im Insolvenzfall?</li>
<li><strong>Belegungsquote der Bestandshäuser</strong> (Zielwert > 95 %)</li>
<li><strong>Mitarbeiterfluktuation und Pflegenoten</strong> (MDK-Bewertungen)</li>
</ul>
<blockquote><p>Faustregel: Gibt der Betreiber keine Bilanzen heraus, ist das ein rotes Signal.</p></blockquote>
<h2 id="rendite">Rendite und Kosten — vollständiges Rechenbeispiel</h2>
<p>Die Bruttorenditen bei Pflegeapartments liegen typischerweise zwischen <strong>3,5 und 5,2 Prozent</strong>. Wer mehr verspricht, sollte kritisch geprüft werden — entweder ist der Standort schwach oder der Betreiber bonitätsmäßig zweifelhaft.</p>
<h3>Erwerbsnebenkosten im Überblick</h3>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/grunderwerbsteuer-kosten-tabelle-bundeslaender-5-mio-euro/">Grunderwerbsteuer</a>: 3,5 bis 6,5 % (je nach Bundesland)</li>
<li><a href="https://lukinski.de/kaufvertrag-immobilie-notar-aufgaben-kosten-nebenkosten-ablauf/">Notar und Grundbuch</a>: ca. 2,0 bis 2,5 %</li>
<li>Maklercourtage (falls anwendbar): 3,57 bis 7,14 % inkl. MwSt.</li>
<li>Erwerbsnebenkosten gesamt: ca. <strong>9 bis 15 %</strong> vom Kaufpreis</li>
</ul>
<h3>Beispielrechnung: Pflegeapartment 220.000 Euro</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Betrag</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Kaufpreis Apartment (ca. 35 m²)</td>
<td>220.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Erwerbsnebenkosten (10 %)</td>
<td>+ 22.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gesamtinvestition</strong></td>
<td><strong>242.000 €</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Monatliche Pacht (4,5 % Bruttorendite)</td>
<td>825 €</td>
</tr>
<tr>
<td>./. Hausverwaltung (ca. 30 €/Monat)</td>
<td>&#8211; 30 €</td>
</tr>
<tr>
<td>./. Instandhaltungsrücklage Dach&#038;Fach (ca. 50 €/Monat)</td>
<td>&#8211; 50 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Netto-Mieteinnahme/Monat</strong></td>
<td><strong>745 €</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Netto-Mieteinnahme/Jahr</td>
<td>8.940 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Nettorendite auf Gesamtinvestition</strong></td>
<td><strong>ca. 3,7 %</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Cashflow bei 80 % Finanzierung</h3>
<p>Bei einer Beleihung von 80 % (176.000 € Darlehen, 3,8 % Zins, 2 % Tilgung) ergibt sich:</p>
<ul>
<li>Annuität pro Monat: ca. <strong>851 €</strong></li>
<li>Pacht netto: 745 €</li>
<li>Cashflow vor Steuern: <strong>– 106 €/Monat</strong></li>
<li>Nach AfA und Steuerersparnis (Spitzensatz 42 %): meist leicht positiv</li>
<li>Eigenkapital-Einsatz: 66.000 € (30 % vom Kaufpreis inkl. NK)</li>
</ul>
<blockquote><p>Mehr zu Finanzierungsstrukturen und Beleihungswerten finden Sie im Ratgeber <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a>.</p></blockquote>
<h2>Pflegegrade und Eigenanteile — was Bewohner zahlen</h2>
<p>Wichtig: Nicht mehr von &#8222;Pflegestufen&#8220; sprechen. Seit der Pflegereform gibt es <strong>Pflegegrade 1 bis 5</strong>. Die Pflegeversicherung zahlt einen festen Zuschuss pro Grad, den Rest tragen Bewohner und Angehörige als <strong>einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE)</strong>.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Pflegegrad</th>
<th>Leistung Pflegekasse (stationär, monatl.)</th>
<th>Typischer Eigenanteil (EEE + Unterkunft)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Pflegegrad 1</td>
<td>125 € (Entlastungsbetrag)</td>
<td>2.200 – 2.800 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegegrad 2</td>
<td>770 €</td>
<td>2.400 – 3.100 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegegrad 3</td>
<td>1.262 €</td>
<td>2.400 – 3.100 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegegrad 4</td>
<td>1.775 €</td>
<td>2.400 – 3.100 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Pflegegrad 5</td>
<td>2.005 €</td>
<td>2.400 – 3.100 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der EEE ist seit der Reform für alle Pflegegrade ab 2 gleich hoch — das war nicht immer so und ist ein Faktor, der die wirtschaftliche Stabilität von Pflegeheimen stark verbessert hat.</p>
<h2>Pflegeapartment vs. ETW vs. Mikroapartment — der Vergleich</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Pflegeapartment</th>
<th>Klassische ETW</th>
<th>Mikroapartment</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Bruttorendite</td>
<td>3,5 – 5,2 %</td>
<td>2,5 – 4,5 %</td>
<td>4,0 – 6,0 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Verwaltungsaufwand</td>
<td>Sehr gering</td>
<td>Mittel bis hoch</td>
<td>Hoch (Fluktuation)</td>
</tr>
<tr>
<td>Mietausfallrisiko</td>
<td>Sehr gering (Pachtgarantie)</td>
<td>Mittel</td>
<td>Mittel</td>
</tr>
<tr>
<td>Mietsteigerung</td>
<td>Indexiert</td>
<td>Marktabhängig, Mietspiegel</td>
<td>Marktabhängig</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigennutzung</td>
<td>Nur als Pflegeplatz</td>
<td>Jederzeit</td>
<td>Eingeschränkt</td>
</tr>
<tr>
<td>Wiederverkauf</td>
<td>Eingeschränkter Markt</td>
<td>Liquider Markt</td>
<td>Mittlere Liquidität</td>
</tr>
<tr>
<td>Betreiberabhängigkeit</td>
<td>Hoch</td>
<td>Keine</td>
<td>Mittel</td>
</tr>
<tr>
<td>Mindestkapital (typisch)</td>
<td>150.000 – 280.000 €</td>
<td>250.000 – 600.000 €</td>
<td>120.000 – 220.000 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Die fünf entscheidenden Wert-Faktoren für Pflegeimmobilien</h2>
<h3>Faktor 1: Alternde Gesellschaft und demografischer Sog</h3>
<p>Bald wird die Hälfte der Bevölkerung über 50 Jahre alt sein. Der Bedarf an Pflegeplätzen steigt strukturell — nicht zyklisch. Während Wohnungsmärkte in Konjunkturzyklen schwanken, kennt der Pflegemarkt nur eine Richtung: nach oben.</p>
<ul>
<li>Deutschland liegt unter den Top 5 Ländern weltweit beim Durchschnittsalter</li>
<li>Mehr als die Hälfte aller Pflegebedürftigen ist über 80</li>
<li>Babyboomer<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Seniorenwohnung (Lexikon) &#8211; WBS-Antrag, selber kaufen &#038; betreutes Wohnen</title>
		<link>https://lukinski.de/seniorenwohnung-wbs-antrag-kaufen-betreutes-wohnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 07:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seniorenwohnungen gelten als Nischen-Investment mit demografischem Rückenwind: Bis 2040 wird die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt von rund 6,2 auf etwa 8,9 Millionen steigen — ein Plus von über 40 %. Für Investoren bedeutet das stabile Mietnachfrage, oft staatlich gestützte Mieten via WBS und Renditen zwischen 3,5 % und 5,5 % [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seniorenwohnungen gelten als Nischen-Investment mit demografischem Rückenwind: Bis 2040 wird die Zahl der über 80-Jährigen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt von rund 6,2 auf etwa 8,9 Millionen steigen — ein Plus von über 40 %. Für Investoren bedeutet das stabile Mietnachfrage, oft staatlich gestützte Mieten via WBS und Renditen zwischen 3,5 % und 5,5 % brutto. Doch die Anlageklasse hat Tücken: barrierefreie Bauauflagen, höhere Instandhaltungskosten und enge Regulierung beim sozialen Wohnungsbau. Wer Seniorenwohnungen kauft, muss das Zusammenspiel aus Mietrecht, KfW-Förderung (Programm 159), DIN 18040-2 und steuerlicher Abschreibung nach § 7 EStG verstehen — sonst kippt die Kalkulation.</p>
<h2>Seniorenwohnung — Definition, Abgrenzung und Marktsegmente</h2>
<p>Eine Seniorenwohnung ist eine altersgerecht konzipierte Mieteinheit, die mindestens die Anforderungen der DIN 18040-2 (barrierefreies Wohnen) erfüllt: schwellenlose Zugänge, Türbreiten ab 80 cm, bodengleiche Duschen, ausreichend Bewegungsfläche im Bad (mind. 120 × 120 cm). Abzugrenzen ist sie von drei verwandten Wohnformen, die für Investoren steuerlich und betrieblich völlig unterschiedlich behandelt werden.</p>
<ul>
<li><strong>Seniorenwohnung</strong> — barrierefreie Standardwohnung ohne Pflegevertrag</li>
<li><strong>Betreutes Wohnen</strong> — Wohnung plus Servicevertrag (Notruf, Hauswirtschaft)</li>
<li><strong>Pflegeapartment</strong> — Teil eines Pflegeheims nach SGB XI</li>
<li><strong>Senioren-WG</strong> — geteilte Wohneinheit, oft mit ambulantem Pflegedienst</li>
<li><strong>Mehrgenerationenhaus</strong> — gemischte Altersstruktur, gefördert</li>
</ul>
<p>Wer reine Pflegeimmobilien als Kapitalanlage prüft, bewegt sich in einem anderen Universum: dort gibt es einen Pacht­vertrag mit dem Betreiber über 20–25 Jahre. Bei der klassischen Seniorenwohnung schließt der Investor selbst Mietverträge mit Bewohnern oder einer Kommune ab.</p>
<h2>WBS-Antrag: Wer mietet, wer baut — und was das für Investoren bedeutet</h2>
<p>Ein Wohnberechtigungsschein (WBS) ist die Eintrittskarte für geförderten Wohnraum. Er wird nach § 27 Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) erteilt, wenn das Jahres­einkommen unter den Landesgrenzen liegt — in NRW etwa 19.350 € (1-Personen-Haushalt) zzgl. Freibeträgen für Rentner. Für Investoren ist entscheidend: Wer eine geförderte Seniorenwohnung errichtet oder kauft, ist an Mietpreis- und Belegungsbindung gebunden — meist 20 bis 30 Jahre.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Modell</th>
<th>Mietpreis</th>
<th>Bindung</th>
<th>Förderung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Frei finanziert</td>
<td>10–14 €/m²</td>
<td>keine</td>
<td>KfW 159 (max. 50.000 €)</td>
</tr>
<tr>
<td>Sozial gebunden (1. Förderweg)</td>
<td>6,50–7,50 €/m²</td>
<td>20–30 Jahre</td>
<td>zinsverbilligtes Darlehen + Tilgungsnachlass bis 25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Mittlerer Förderweg</td>
<td>8,50–9,50 €/m²</td>
<td>15–20 Jahre</td>
<td>Landesdarlehen 0,5–1 % Zins</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Differenz zwischen freier und gebundener Miete sieht zunächst nach Renditeverlust aus — wird aber durch Tilgungs­nachlässe, Zinsvorteile und Vollvermietungs­garantie häufig überkompensiert. Wer die <a href="https://lukinski.de/bruttorendite/">Bruttorendite berechnen</a> will, sollte beide Szenarien parallel rechnen.</p>
<h2>Selber kaufen: Kaufpreis, Nebenkosten und realistische Renditen</h2>
<p>Eine 60-m²-Seniorenwohnung in einer mittelgroßen deutschen Stadt (z. B. Leipzig, Erfurt, Dortmund) kostet aktuell zwischen 3.200 und 4.500 €/m² — je nach Ausstattung, Aufzug und Service-Anbindung. In A-Lagen (München, Hamburg) liegen die Preise bei 6.500–9.000 €/m². Die <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten</a> bewegen sich typisch zwischen 9 % und 12 % des Kaufpreises (Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 %, Notar 1,5 %, ggf. Makler).</p>
<h3>Beispielrechnung: 60 m² Seniorenwohnung, Leipzig</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Betrag</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Kaufpreis (3.800 €/m²)</td>
<td>228.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Grunderwerbsteuer 5,5 %</td>
<td>12.540 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Notar &#038; Grundbuch 1,5 %</td>
<td>3.420 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Makler 3,57 %</td>
<td>8.140 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gesamtinvestition</strong></td>
<td><strong>252.100 €</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Jahres-Kaltmiete (10,50 €/m²)</td>
<td>7.560 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Brutto-Mietrendite</td>
<td>3,00 %</td>
</tr>
<tr>
<td>– Bewirtschaftung &#038; Rücklage (22 %)</td>
<td>−1.663 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Netto-Mietertrag</td>
<td>5.897 €</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Nettorendite</strong></td>
<td><strong>2,34 %</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Zahlen wirken zunächst mager. Der Hebel kommt durch Finanzierung. Drei Eigenkapital-Szenarien zeigen, wie die Eigenkapitalrendite kippt — Annahme: Zins 3,8 %, Tilgung 2 %.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>EK-Quote</th>
<th>EK-Einsatz</th>
<th>Annuität p. a.</th>
<th>Cashflow nach Steuer*</th>
<th>EK-Rendite</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>20 %</td>
<td>50.420 €</td>
<td>11.681 €</td>
<td>+420 €</td>
<td>~5,8 %</td>
</tr>
<tr>
<td>40 %</td>
<td>100.840 €</td>
<td>8.761 €</td>
<td>+1.480 €</td>
<td>~4,2 %</td>
</tr>
<tr>
<td>100 %</td>
<td>252.100 €</td>
<td>0 €</td>
<td>+3.890 €</td>
<td>~2,3 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>*inkl. AfA-Ersparnis bei 42 % Grenzsteuersatz; vereinfacht.</em> Wer den eigenen Hebel ermitteln will, sollte einen <a href="https://lukinski.de/cashflow/">Cashflow Rechner</a> nutzen und den <a href="https://lukinski.de/kaufpreisfaktor/">Kaufpreisfaktor</a> mit dem regionalen Median vergleichen — bei Seniorenwohnungen liegt er meist zwischen 28 und 34.</p>
<h2>Steuern: AfA, § 7b EStG und Spekulationsfrist</h2>
<p>Steuerlich werden Seniorenwohnungen wie reguläre Wohnimmobilien behandelt — mit drei Hebeln, die Investoren kennen müssen. Erstens die lineare AfA: 2 % p. a. für Bestand (Baujahr ab 1925), 2,5 % bei Baujahr vor 1925, 3 % bei Fertigstellung ab 2023 (§ 7 Abs. 4 EStG, neu gefasst). Zweitens die Sonderabschreibung nach § 7b EStG für Neubauten, die zwischen 2023 und 2026 gebaut werden und energieeffizient sind (EH40-Standard): zusätzlich 5 % p. a. über 4 Jahre — also 20 % Sonder-AfA on top.</p>
<p>Drittens die <a href="https://lukinski.de/spekulationsfrist/">Spekulationsfrist</a>: Verkauf nach 10 Jahren steuerfrei (§ 23 EStG), bei Eigennutzung bereits nach 2 Jahren der ununterbrochenen Selbstnutzung. Wie im Ratgeber zur <a href="https://lukinski.de/spekulationssteuer-immobilie-verkauf-grundstueck-wohnung-haus-hoehe-frist/">Spekulationssteuer Immobilien</a> beschrieben, kann ein vorzeitiger Verkauf schnell 25–42 % des Wertzuwachses kosten — bei einer Seniorenwohnung mit 80.000 € Buchgewinn also bis zu 33.600 € Steuerlast.</p>
<p>Bei Vermietung an Angehörige (häufig: Eltern in der eigenen Wohnung) gilt § 21 Abs. 2 EStG: Liegt die Miete unter 50 % der ortsüblichen Vergleichsmiete, werden Werbungskosten anteilig gekürzt. Zwischen 50 % und 66 % gibt es eine Totalüberschussprognose; ab 66 % volle Anerkennung.</p>
<h2>Betreutes Wohnen: Servicevertrag, Heimgesetz und Renditeaufschlag</h2>
<p>Beim betreuten Wohnen kommt zur Miete ein Servicevertrag dazu — meist 80 bis 250 € pro Monat für Notruf, Concierge, Hauswirtschaft. Investoren profitieren doppelt: Grundpauschale erhöht die Miet­einnahme um typisch 1,50–3,00 €/m², und die Nachfrage ist deutlich höher (Wartelisten von 12–36 Monaten sind in Ballungsräumen Standard).</p>
<p>Achtung: Wenn der Servicevertrag mit dem Mietvertrag gekoppelt wird (&#8222;Koppelungsverbot&#8220; nach § 3 WBVG), greift das Wohn- und Betreuungs­vertrags­gesetz — der Mieter kann den Servicevertrag separat kündigen, der Mietvertrag bleibt bestehen. Ein sauberer <a href="https://lukinski.de/mietvertrag-einer-immobilie/">Mietvertrag</a> mit klar getrenntem Servicevertrag ist Pflicht.</p>
<h2>Lagekriterien: Was eine Top-Seniorenwohnung wirklich ausmacht</h2>
<p>Im Gegensatz zur klassischen Renditewohnung zählt bei Seniorenwohnungen nicht die Hipster-Lage, sondern die Mikro­infrastruktur. Diese fünf Faktoren entscheiden über Leerstand vs. Warteliste.</p>
<ul>
<li><strong>Arzt &#038; Apotheke</strong> — fußläufig unter 500 m</li>
<li><strong>Supermarkt</strong> — täglicher Bedarf in 5 Gehminuten</li>
<li><strong>ÖPNV</strong> — Niederflurbus oder S-Bahn unter 300 m</li>
<li><strong>Aufzug &#038; Schwellenfreiheit</strong> — DIN 18040-2 Pflicht</li>
<li><strong>Sozialer Anker</strong> — Begegnungsstätte, Kirche, Park</li>
</ul>
<p>Wer eine Bestandsimmobilie umrüstet, sollte vor dem Kauf eine professionelle <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilie bewerten</a> lassen — Umbauten zur Barrierefreiheit kosten oft 25.000–60.000 € pro Einheit.</p>
<h2>Entscheidungshilfe: Welcher Investor passt zu welchem Modell?</h2>
<p>Nicht jede Seniorenwohnung ist für jeden Investor sinnvoll. Die folgende Matrix hilft beim Einstieg.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Investor-Profil</th>
<th>Empfohlenes Modell</th>
<th>Mindest-EK</th>
<th>Renditeziel</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Erstinvestor, sicherheitsorientiert</td>
<td>Frei finanzierte Seniorenwohnung A-/B-Stadt</td>
<td>30 %</td>
<td>2,5–3,5 % netto</td>
</tr>
<tr>
<td>Renditejäger mit Erfahrung</td>
<td>Betreutes Wohnen mit Servicepartner</td>
<td>20 %</td>
<td>4–5 % netto</td>
</tr>
<tr>
<td>Steuersparer (>200k Einkommen)</td>
<td>Neubau § 7b EStG, frei finanziert</td>
<td>25 %</td>
<td>2 % netto + 20 % Sonder-AfA</td>
</tr>
<tr>
<td>Family Office, langfristig</td>
<td>Mehrfamilienhaus mit Senioren-Mix</td>
<td>40 %</td>
<td>3,5 % + Wertsteigerung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Für den letzten Fall lohnt sich der Querblick auf <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-kaufen-immobilie-bewerten-ablauf-kosten-steuern-mieter/">Mehrfamilienhaus kaufen</a> — gemischte Mieterstrukturen senken das Klumpenrisiko.</p>
<h2>FAQ — häufige Fragen zur Seniorenwohnung als Kapitalanlage</h2>
<h3>Lohnt sich der Kauf einer Seniorenwohnung gegenüber einem Pflegeapartment?</h3>
<p>Beide Modelle haben Berechtigung, sprechen aber unterschiedliche Investorentypen an. Eine Seniorenwohnung erfordert aktives Management — Mietersuche, Instandhaltung, Mieterhöhungen — bietet dafür flexiblere Verkaufs- und Nutzungsoptionen. Ein Pflegeapartment ist hingegen passive Kapitalanlage mit langjährigem Pachtvertrag, aber abhängig vom Betreiber. Bei einem typischen Investitionsvolumen von 220.000–280.000 € liegt die Nettorendite der Seniorenwohnung etwa 0,5–1,0 Prozentpunkte unter dem Pflegeapartment, dafür gibt es bei Eigennutzung im Alter (eigener Bedarf) oder bei Verkauf nach 10 Jahren steuerfreie Wertgewinne — was beim Pflegeapartment durch den Pachtvertrag deutlich erschwert ist.</p>
<h3>Welche Förderungen gibt es konkret für den Bau oder Kauf einer Seniorenwohnung?</h3>
<p>Auf Bundesebene ist das KfW-Programm 159 &#8222;Altersgerecht Umbauen&#8220; zentral: bis zu 50.000 € pro Wohneinheit als zinsgünstiger Kredit, bei Standard &#8222;Altersgerechtes Haus&#8220; mit Tilgungszuschuss. Die Bundesländer ergänzen mit eigenen Programmen — NRW.BANK bietet etwa 0,5 % Zins für 25 Jahre bei sozialer Bindung, Bayern fördert über die BayernLabo, Berlin über die IBB. Wer in Neubauprojekte investiert, kann zusätzlich die Sonderabschreibung nach § 7b EStG (5 % p. a. über 4 Jahre) nutzen, sofern der Effizienzhausstandard EH40-NH erreicht wird. In Summe lassen sich so bei einem 250.000-€-Projekt 30.000–55.000 € an Förderung und Steuerersparnis realisieren.</p>
<h3>Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage bei einer Seniorenwohnung sein?</h3>
<p>Faustregel nach Petersschem Verfahren sind 1,0–1,5 % des Gebäudewertes pro Jahr — aufgrund der höheren Anforderungen an Aufzug, Notrufsysteme und barrierefreie Sanitärausstattung ist ein Aufschlag von 20 % gegenüber Standardwohnungen sinnvoll. Bei einer Wohnung mit 200.000 € Gebäudewert ergibt das 2.400–3.600 € pro Jahr, also 200–300 € monatlich. Wichtig: Die nach § 21 Abs. 5 WEG gesetzliche <a href="https://lukinski.de/instandhaltungsrucklage/">Instandhaltungsrücklage</a> der Eigentümergemeinschaft deckt nur das Gemeinschafts­eigentum (Aufzug, Dach, Fassade) — für die eigene Wohnung muss separat zurückgelegt werden, sonst kippt der Cashflow nach 10–15 Jahren, wenn die ersten Großreparaturen anstehen.</p>
<p>Zurück zum Wiki: <a href="https://lukinski.de/immobilien-lexikon-wiki/">Immobilien Lexikon</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preiswachstum, Seniorenwohnungen &#038; Immobilien-Boom &#8211; Immo Nachrichten</title>
		<link>https://lukinski.de/immo-news-kw8-preiswachstum-seniorenwohnungen-immobilien-boom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2019 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Mietpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Neubauwohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenwohnung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ihrhausverkauf.de/?p=4985</guid>

					<description><![CDATA[In dieser Woche geht es um steigende Immobilienpreise mit Berlin als ranghöchste Stadt im Bezug auf die Miet- und Kaufpreise von Immobilien sowie attraktive Möglichkeiten zum Neubau. Der Mangel an bezahlbaren Seniorenwohnungen ist ebenso Thema wie die neuesten Neuigkeiten zu AirBnb Wohnungen. Alle Immobilien Nachrichten finden Sie direkt hier: Immo News. Immobilien Zeitung: Pflegeimmobilien für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche geht es um steigende Immobilienpreise mit Berlin als ranghöchste Stadt im Bezug auf die Miet- und Kaufpreise von Immobilien sowie attraktive Möglichkeiten zum Neubau. Der Mangel an bezahlbaren Seniorenwohnungen ist ebenso Thema wie die neuesten Neuigkeiten zu AirBnb Wohnungen. Alle Immobilien Nachrichten finden Sie direkt hier: <a href="#news">Immo News</a>.</p>
<h2>Immobilien Zeitung: Pflegeimmobilien für Senioren knapp bemessen</h2>
<p>Die allgemeine Wohnsituation in Deutschland ist vielerorts ein wachsendes Problem. Die Ballungsräume und Innenstädte sind überfüllt, die Wohnungen auch im Umland zu teuer. Gerade bei unserer immer älter werdenden Gesellschaft sind auch Seniorenwohnungen Mangelware und viele ältere Menschen und Rentner sehen sich vor dem Problem, eine geeignete Unterkunft zu erschwinglichen Preisen zu finden, die ihren Bedürfnissen entspricht. Vor dem selben Problem stehen diejenigen Menschen, die einen Platz im Pflegeheim brauchen, denn auch dort sind die räumlichen Ressourcen mehr als knapp. Deshalb übernehmen oft Angehörige die Unterbringung und teils Pflege ihrer älteren Familienmitglieder oder machen von Pflegediensten Gebrauch, die diese zu Hause unterstützen.</p>
<h3>Barrierefreiheit in Mietwohnungen</h3>
<p>Gerade Mietwohnungen sind selten auf die Bedürfnisse von älteren Menschen ausgerichtet. Die Häuser und Wohnungen müssen barrierefrei begehbar sein, das heißt eine Rampe als Alternative zu den Häusern mit Stufen im Eingangsbereich sowie ein Aufzug in geeigneter Größe bei Mehrfamilienhäusern sind Grundvoraussetzung. Doch die Barrierefreiheit fängt hier erst an. Die Wohnungen dürfen räumlich nicht zu eng geschnitten sein, damit auch Menschen mit Rollator oder Rollstuhl sich problemlos von Raum zu Raum bewegen können. Die Sanitäreinrichtungen müssen ebenfalls angepasst sein: Haltegriffe an den Wänden und eine ebenerdige Dusche sind hier besonders wichtig.</p>
<p>Umbauten sind oft kostspielig und werden vom Vermieter deshalb oft gar nicht erst in Betracht gezogen. Die Alternative wäre in dem Fall eine Eigentumswohnung, doch auch da stellt sich die Frage nach den finanziellen Mitteln der Betroffenen und den räumlichen Möglichkeiten der Wohnung.</p>
<h3>Pflegeheime stark unterversorgt</h3>
<p>Pflegeheime sind aufgrund ihrer Funktion bestens auf die bisweilen eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten der Senioren eingestellt. Rampen im Eingangsbereich, Aufzüge, verbreiterte Türrahmen, mit Sensoren ausgestattete Türen, die sich automatisch öffnen&#8230; überall, wo es möglich ist, wird auf die Bedürfnisse der Älteren Rücksicht genommen. Ein großes Problem hier ist der wachsende Personalmangel, denn immer weniger junge Menschen ziehen eine Karriere als Seniorenpfleger*in in Betracht. Dabei spielt vor allem die geringe Bezahlung eine Rolle, denn die Pflegeheime können oft weniger zahlen, als sie möchten, da die eigenen Ressourcen stark limitiert sind.</p>
<p>Weiterhin fehlt es generell auch an Pflegeplätzen. Die vorhandenen Pflegeheime können den Pflegebedürftigen nicht ausreichend Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, doch Pläne für Neubauten sind eher rar.</p>
<h2 id="news">Immobilien News:</h2>
<h3>Bundesanzeiger über kräftig steigende Immobilienpreise im letzten Jahr</h3>
<p>Diese Woche bei Bundesanzeiger unter anderen &#8220; Zurück zur Vernunft? ZIA begrüßt Berlins Bekenntnis zur Verfassung&#8220; aber auch &#8222;vdp-Index: Immobilienpreise steigen 2018 erneut kräftig&#8220;. Neue Artikel, Schlagzeilen und Trends:</p>
<ul>
<li> vdp-Index: Immobilienpreise steigen 2018 erneut kräftig </li>
<li> Zurück zur Vernunft? ZIA begrüßt Berlins Bekenntnis zur Verfassung </li>
<li> ZIA: Nicht-Einsetzung der Gebäudekommission ist ein Fehler </li>
</ul>
<h3>Berlin.de berichtet: Ansteigende Immobilienpreise auch in Berlin</h3>
<p>Neue Artikel und Posts von Berlin.de in dieser Woche sind ua. &#8220; CDU scheitert mit Missbilligungsantrag gegen Lompscher&#8220; und &#8222;Anstieg bei Mieten und Kaufpreisen in Berlin am höchsten&#8220;. Mehr Schlagzeilen der Woche:</p>
<ul>
<li> CDU scheitert mit Missbilligungsantrag gegen Lompscher </li>
<li> Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat Neubau angeschoben </li>
<li> Anstieg bei Mieten und Kaufpreisen in Berlin am höchsten</li>
</ul>
<h3>Süddeutsche Zeitung mit Schwerpunkt modulares Bauen der Zukunft</h3>
<p>Im Blog von Süddeutsche Zeitung geht es in dieser Woche um &#8220; Wenn die Worte fehlen&#8220; und &#8222;Vorgebaut&#8220;. Updates und News vom Blog:</p>
<ul>
<li><a title="Wenn die Worte fehlen" href="https://www.sueddeutsche.de/geld/globale-immobilienmaerkte-wenn-die-worte-fehlen-1.3564954" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"> Wenn die Worte fehlen </a></li>
<li><a title="Neues Baugebiet in Moosen" href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/parzellen-neues-baugebiet-in-moosen-1.3534452" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"> Neues Baugebiet in Moosen </a></li>
<li><a title="Vorgebaut" href="https://www.sueddeutsche.de/geld/technik-vorgebaut-1.3380081" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"> Vorgebaut</a></li>
</ul>
<h3>Immobilien Zeitung über den Notstand an Pflegeimmobilien für Senioren</h3>
<p>Diese Woche hat Immobilien Zeitung interessante Themen wie &#8222;Alarmierender Mangel an Seniorenwohnungen&#8220; und &#8222;Der Neubau liegt schon bei 9.000 Euro/m²&#8220; im Blog. Die Posts und mehr Tipps gibt es hier:</p>
<ul>
<li> Alarmierender Mangel an Seniorenwohnungen </li>
<li> Coworking zeigt kein &#8222;abflauendes Momentum</li>
<li> Der Neubau liegt schon bei 9.000 Euro/m² </li>
</ul>
<h3>Manager Magazin zum Immobilien-Boom im ruralen Deutschland</h3>
<p>Neue Schlagzeilen gibt es diese Woche auch von Manager Magazin wie &#8222;Aspen, Alpen und Co: Die teuersten Ski-Orte der Welt&#8220; sowie &#8222;Steigende Marktpreise im Umland der Großstädte: Immobilien-Boom erreicht das platte Land&#8220;. Mehr zur Preisfindung: Marktpreis Immobilie. Weitere Schlagezeilen:</p>
<ul>
<li>Steigende Marktpreise im Umland der Großstädte: Immobilien-Boom erreicht das platte Land</li>
<li> Aspen, Alpen und Co: Die teuersten Ski-Orte der Welt </li>
<li>Metropole verklagt Airbnb: Paris fordert Millionen von Airbnb für &#8222;illegale&#8220; Unterkünfte</li>
</ul>
<h2>Aktien Kurse: Gewinner der Woche</h2>
<h3>Deutsche Geothermische Immobilien</h3>
<p><a href="http://dgi.ag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Deutsche Geothermische Immobilien</a> mit +20,00 % in dieser Woche (Immobilien in Deutschland) verteilt auf 1,45 Mio. €</p>
<ul>
<li>Kursänderung (Woche): +20,00 % (1,00 €) auf aktuell 1,20 €</li>
<li>Tageskurs: +9,09 % / Monat: -34,78 % (1,84 €)</li>
<li>3 Monate: -7,69 % (1,30 €) / 12 Monate: -62,50 % (3,20 €)</li>
<li>WKN: A16122 / ISIN: DE000A161226</li>
</ul>
<h3>Dream Global Real Estate Investment Trust</h3>
<p> Dream Global Real Estate Investment Trust mit +6,14 % in dieser Woche (Immobilien in Kanada) mit einem Volumen von 1,15 Mrd. €</p>
<ul>
<li>Kursänderung (Woche): +6,14 % (8,63 €) auf aktuell 9,16 €</li>
<li>Tageskurs: +2,35 % / Monat: +12,81 % (8,12 €)</li>
<li>4 Monate: +4,09 % (8,80 €) / 13 Monate: +18,19 % (7,75 €)</li>
<li>WKN: A1131Y / ISIN: CA26154A1066</li>
</ul>
<div style="font-size: 15px">
<h2 style="font-size: 15px;line-height: 19px;margin: 0px">Godewind Immobilien Aktie</h2>
<p><a title="Godewind Immobilien Aktie auf ARIVA.DE" href="https://www.ariva.de/godewind_immobilien-aktie" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" style="border: none;margin-top: 5px" src="https://www.ariva.de/chart/images/arivachart?secu=134263009&amp;boerse_id=16&amp;t=year&amp;displayLegend=0&amp;size=free&amp;width=720&amp;height=400&amp;antiAlias=1" alt="Godewind Immobilien Aktie Chart" width="720" /></a><br />
<span style="font-size: 12px;color: grey">Kursanbieter: <a href="http://www.ls-d.de/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" style="border: none" src="https://www.ariva.de/i/logo/boersenplaetze/16.png" alt="L&amp;S RT" /></a></span></p>
</div>
<h3>Godewind Immobilien</h3>
<p>Godewind Immobilien mit +4,18 % in dieser Woche (Immobilien in Deutschland) gelistet im CDAX, Prime All Share, Classic All Share, DAX International Mid 100 mit einem Volumen von 108,8 Mio. (Stand: 24.09.18) und einem Marktkapital von 395,3 Mio. €</p>
<ul>
<li>Kursänderung (Woche): +4,18 % (3,489 €) auf aktuell 3,635 €</li>
<li>Tageskurs: -1,62 % / Monat: +8,41 % (3,353 €)</li>
<li>5 Monate: +30,29 % (2,79 €) / 14 Monate: (-)</li>
<li>WKN: A2G8XX / ISIN: DE000A2G8XX3</li>
</ul>
<div style="font-size: 15px">
<h2 style="font-size: 15px;line-height: 19px;margin: 0px">Godewind Immobilien Aktie</h2>
<p><a title="Godewind Immobilien Aktie auf ARIVA.DE" href="https://www.ariva.de/godewind_immobilien-aktie" target="_blank" rel="noopener"></a><br />
<span style="font-size: 12px;color: grey">Kursanbieter: <a href="http://www.ls-d.de/" target="_blank" rel="noopener"></a></span></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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