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	<title>Liebe Archives - ℄ Immobilien</title>
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		<title>Scheidungsgründe: Lebensziele, Untreue, Streitigkeiten &#8211; Die wichtigsten Fakten</title>
		<link>https://lukinski.de/scheidungsgruende-untreue-streitigkeiten-fakten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 07:53:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Scheidungsgründe &#8211; Trennungen sind längst nichts Neues mehr. Unstimmigkeiten, &#8222;einfaches Auseinanderleben&#8220; Auseinanderleben oder sogar harte Gründe (Härtefallscheidung). In jeder Beziehung gibt es unterschiedliche Probleme und somit auch unterschiedliche Gründe, die für eine Trennung oder Scheidung sprechen. Häufig sind es aber ähnliche Gründe, wie beispielsweise Untreue, Gewalt aber auch Eifersucht oder Drogenmissbrauch. Zurück zum Ratgeber: Scheidung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/scheidungsgruende-untreue-streitigkeiten-fakten/">Scheidungsgründe: Lebensziele, Untreue, Streitigkeiten &#8211; Die wichtigsten Fakten</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Scheidungsgründe &#8211; Trennungen sind längst nichts Neues mehr. Unstimmigkeiten, &#8222;einfaches Auseinanderleben&#8220; Auseinanderleben oder sogar harte Gründe (<a href="https://lukinski.de/haertefallscheidung-scheidung-ohne-trennungsjahr-gesetz-ausnahmefaelle/" data-type="post" data-id="9903">Härtefallscheidung</a>). In jeder Beziehung gibt es unterschiedliche Probleme und somit auch unterschiedliche Gründe, die für eine Trennung oder Scheidung sprechen. Häufig sind es aber ähnliche Gründe, wie beispielsweise Untreue, Gewalt aber auch Eifersucht oder Drogenmissbrauch. Zurück zum Ratgeber: <a href="https://lukinski.de/getrennt-lebend-unterhalt-steuerklasse-kinder-haus-ratgeber/" data-type="post" data-id="3042">Scheidung &amp; Immobilie</a>.</p>
<h2>Trennung und Scheidung &#8211; die Gründe für das Beenden einer Beziehung</h2>
<p>Eine Beziehung oder eine Ehe zu beenden ist immer schwer. Im Gesetz sind hier zudem einige Regeln festgelegt, die den Prozess nicht erleichtern. Vom Gesetzgeber sind keine Scheidungsgründe vorgegeben, welche Gründe sind aber Grund genug um eine Ehe zu beenden und was sind die Top 10 der Scheidungsgründe in Deutschland?</p>
<ul>
<li>Tipp! Unser Ratgeber für Haus und Wohnung: Immobilien <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-scheidung-fragen-antworten-tipps-ablauf-trennung/" data-type="post" data-id="3406">verkaufen nach Scheidung</a>.</li>
</ul>
<h3>Das wichtigste auf einen Blick:</h3>
<ul>
<li>Das Gesetz verlangt seit 1977 keinen Grund mehr, um eine Scheidung zu vollziehen</li>
<li>In jeder Beziehung gibt es unterschiedliche Probleme, die zu einer Trennung oder einer Scheidung führen können</li>
<li>Häufige Scheidungsgründe sind Untreue, Gewalt, Meinungsverscheidenheiten, Drogen, Einengung oder die fehlenden gemeinsamen Interessen</li>
<li>Die Entscheidung zur Scheidung sollte nie leichtfertig getroffen werden</li>
<li>Gespräche und gemeinsame Arbeit an der Beziehung können helfen, die Ehe zu Retten und die Schwierigkeiten zu überwinden</li>
</ul>
<h3>Rechtsgültige Scheidungsgründe &#8211; das Gesetz bei Scheidungen</h3>
<p>Das Gesetz gibt beim Thema Scheidung viele Dinge vor. Einen Scheidungsgrund müssen Ehepaare aber seit 1977 nicht mehr angeben um die Scheidung vollziehen zu können. Das Schuldprinzip wurde hier durch das Zerrüttungsprinzip abgelöst. Der Gesetzgeber gibt jedoch ein Trennungsjahr vor. Bevor sich Ehepaare scheiden lassen können muss ein Trennungsjahr durchlaufen werden, indem das Paar getrennt ist aber noch verheiratet bleibt. Dieses Jahr soll vor übereilten Entscheidungen und rein emotionalen Launen schützen und das Prinzip der Ehe bewahren. Nur in besonderen Härtefällen, kann das Trennungsjahr entfallen.</p>
<h2>Die Scheidungsgründe &#8211; Untreue, Gewalt und Streitigkeiten</h2>
<p>Es gibt viele verschiedene Gründe eine Ehe zu beenden. In jedem Fall liegen andere Gründe vor und die individuelle Situation des Paares spielt eine enorme Rolle. Für einige sind bestimmte Gründe Anlass zur Trennung während diese für andere keinen richtigen Grund darstellen. In den meisten Fällen läuft es jedoch auf ähnliche Probleme heraus.</p>
<h3>Warum lassen Frauen sich scheiden?</h3>
<p>Laut Umfrage des Magazins <a href="https://www.brigitte.de/liebe/beziehung/der-haeufigste-scheidungsgrund-bei-frauen--haettet-ihr-s-gewusst--11228888.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brigitte</a> sind es inbesondere die Lebensziele, die den Grund für die Scheidung ausmachen. Von 43.000 Frauen benannten fast 32 Prozent unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft als Hauptgrund. „Wir haben uns auseinandergelebt“, heißt es dann oft lapidar. Platz 2 belegt die Untreue mit 29,2 Prozent. Hier sind Affären des Partners als Scheidungsgrund ausschlaggebend. 10,9 Prozent der Befragten nannten ständigen Streit, Zank und Hickhack als Hauptgrund für die Scheidung von ihren Ehemännern, was somit der dritthäufigste Grund ist.</p>
<ol>
<li>Lebensziele</li>
<li>Affären</li>
<li>Streit</li>
</ol>
<h3>Fremdgehen und Untreue &#8211; fehlendes Vertrauen in der Beziehung</h3>
<p>Vertrauen ist ja bekannter Weise eines der wichtigsten Voraussetzungen in einer Beziehung. Dieses kann jedoch durch Untreue zerstört werden. In monogamen Beziehungen stellen Seitensprünge einen der häufigsten Trennungsgründe dar. Für einige bedeutet ein einmaliger Ausrutscher bereits das Aus der Beziehung, während andere nach einem solchen durchaus bereit sind über das Geschehene zu sprechen. Solche Gespräche können Themen auf den Tisch bringen, die vorher nicht zur Sprache kommen und Probleme können aus der Welt geschaffen werden. Je nach Situation können solche Gespräche einer Beziehung neue Hoffnung geben und eine zweite Chance kann zum Happy End führen.</p>
<p>Der Betrug sollte jedoch in keinem Fall auf die leichte Schulter genommen werden und sollte von beiden Partnern als erstes Problem in der Beziehung angesehen werden. In vielen Fällen bedeutet ein solcher Seitensprung das Ende der Beziehung.</p>
<h3>Suchterkrankungen und Drogen &#8211; Belastung für das Zusammenleben</h3>
<p>Suchterkrankungen und Drogenmissbrauch kann in vielen Beziehungen zum Problem und zu einem Trennungsgrund werden. Häufig sind Partner von Suchtkranken Co-Abhängig und unterstützen das ungesunde Verhalten des Partners unbewusst. Solche Beziehungen sind für beide Teile der Beziehung äußerst ungesund. In jedem Falle sollte Hilfe von Außen gesucht werden und die Probleme aufarbeitet werden. Dies kann je nach Fall gemeinsam als Paar oder nach der Scheidung einzeln geschehen. Unterstützung von außen oder eine eigene Einsicht sind die ersten wichtigen Schritte um aus diesem Kreislauf auszutreten.</p>
<h3>Gewalt in Beziehungen &#8211; ungesundes Verhältnis zueinander</h3>
<p>Gewalt in Beziehungen kann sich ganz unterschiedlich ausprägen. Dies reicht von körperlicher Gewalt in jeder Form bis hin zu psychischer Gewalt in Form von herablassenden Kommentaren oder Beleidigungen. In solchen Beziehungen ist es wichtig, Hilfe von außen zu suchen und einen Vertrauten zu finden, der einem aus dieser schweren Situation hilft. Ein solches Verhalten stellt in jedem Falle einen Trennungsgrund dar und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Gewalt in Beziehungen zählt in den meisten Fällen zu einem Härtefall und kann sogar als Grund für eine Härtefallscheidung genannt werden, wodurch das Trennungsjahr nicht eingehalten werden muss. Erfahren Sie mehr zum Thema <a href="https://lukinski.de/haertefallscheidung-scheidung-ohne-trennungsjahr-gesetz-ausnahmefaelle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="9903">Härtefallscheidung</a>!</p>
<h3>Einengung des Partners &#8211; Druck in der Beziehung</h3>
<p>Einengungen in Beziehungen geschehen sehr häufig und werden von den beteiligten oft unbemerkt ausgeübt. Hierzu zählen beispielsweise eine starke Form der Eifersucht oder kleine Tricks, die verhindern, dass der andere Partner seine Freizeit selbst gestaltet. Dieses Verhalten kommt häufig von Verlassensängsten oder einem Minderwertigkeitsgefühl. Solche Probleme sollten in Beziehungen offen angesprochen und diskutiert werden. Durch solche Gespräche kann dem Partner die Angst genommen werden und das Verhalten kann sich bessern. Ist dies nicht der Fall, kann die Beziehung zu einem einengenden Ort werden, der für beide Partner ungesund ist. In einem solchen Fall stellt die Situation durchaus einen Trennungsgrund dar!</p>
<h3>Keinen gemeinsamer Nenner &#8211; fehlende Gemeinsamkeiten</h3>
<p>Diese Probleme tauchen häufig auf, wenn das Pärchen in den Alltagstrott gerät und die Rosa-Rote Brille langsam verschwindet. In solchen Situationen stellen Paare fest, dass sie eigentlich nichts gemeinsam haben. Weder politische Einstellungen noch Hobbys, Essgewohnheiten oder aber der Freundeskreis. Fehlende gemeinsame Interessen können zu einem großen Problem werden und Streitigkeiten verursachen. Inwieweit diese Belastung ein Trennungsgrund darstellt, muss aber in jeder Situation einzeln entschieden werden. Eine Weile lassen sich solche fehlenden Gemeinsamkeiten mit viel Toleranz und Liebe kaschieren, die Frage bleibt jedoch, ob die Beziehung auf lange Sicht eine Zukunft hat.</p>
<h3>Fehlende Körperlichkeit &#8211; die Anziehung ist weg</h3>
<p>Die Körperlichkeit ist in Beziehungen sehr wichtig und spricht nicht nur von Liebe, sondern auch von einem Verlangen nacheinander. Werden die Zärtlichkeiten in Beziehungen rar, so bleibt die Frage offen, wie viel Gefühle und Anziehung in der Beziehung noch vorhanden sind. Durch Gespräche und gemeinsamer Arbeit lassen sich Beziehungen häufig retten und auch die Körperlichen gelüste wieder aufflammen, jedoch kann die fehlende Körperlichkeit durchaus zu einem ernsten Problem und auch zu einem Trennungsgrund werden.</p>
<h2>Ranking &#8211; die häufigsten Trennungsgründe in Deutschland</h2>
<p>Nachdem wir die verschiedenen Trennungsgründe und die Vorgaben vom Gesetzgeber beleuchtet haben, bleibt nun nur die Frage offen, welches die häufigsten Trennungsgründe in Deutschland sind und wie viele Ehen in Deutschland tatsächlich geschieden werden.</p>
<h3>Fehlendes Engagement</h3>
<p>Fehlendes Engagement ist eines der häufigsten Trennungsgründe in Deutschland. Nach einiger Zeit leben sich paare auseinander, aus Liebe wird Freundschaft und das Engagement die Ehe aufrechtzuerhalten und an ihr zu arbeiten fehlt.</p>
<h3>Untreue</h3>
<p>Die Untreue ist häufig der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Bereits unglückliche Beziehungen wurden durch den Betrug endgültig zerrüttet und die Scheidung stellte den letzten Ausweg für das Paar dar. In solchen Fällen ist die Trennung aber meist das beste für beide Parteien, da die Beziehung schon vor der Untreue zerfiel.</p>
<h3>Streiterein</h3>
<p>Streitigkeiten werden in Beziehungen häufig aufgrund von Kommunikationsproblemen nicht vollständig gelöst und tauchen somit immer wieder auf. Das ständige Streiten verändert die Gefühle zu der anderen Person und die positive Atmosphäre der Beziehung verfällt nach und nach. Die Scheidung stellt die beste Lösung für das Paar dar.</p>
<h3>Zu jung geheiratet</h3>
<p>Das Thema Alter spielt bei vielen eine Rolle. Besonders während den Zwanzigern verändern sich die Gefühle und die Persönlichkeiten der Menschen und durchlaufen einen Wandel. Beziehungen gehen an einem solchen Wandel häufig kaputt, weil gemeinsame Interessen verschwinden oder zu wenige Gemeinsamkeiten überbleiben. Der Trend zu Heiraten verschiebt sich nach und nach auf das Alter Ende zwanzig, Anfang dreißig.</p>
<h3>Finanzen</h3>
<p>Geldprobleme in Beziehungen führen häufig zu Streiterein. Häufen sich diese werden die Finanzen ganz schnell zu einem großen Thema der Beziehung und können zu einem Trennungsgrund werden. Häufig sind diese Streitereien auch nur ein Teil der Probleme, bringen aber letztendlich das Fass zum Überlaufen.</p>
<h3>Drogen</h3>
<p>Drogenmissbrauch stellt ein schwieriges Thema in Beziehungen dar, besonders wenn nur ein Partner davon betroffen ist. Diese Probleme sind häufig nicht der alleinige Grund für eine Scheidung, können aber je nach Fall zu einer zu großen Belastung für die Beziehung werden.</p>
<h3>Gewalt</h3>
<p>Gewalt in Beziehungen, sei sie psychisch oder physisch ist ein Trennungsgrund, der sogar einen <a href="https://lukinski.de/haertefallscheidung-scheidung-ohne-trennungsjahr-gesetz-ausnahmefaelle/" data-type="post" data-id="9903">Härtefall</a> vor Gericht rechtfertigt. Jegliche Art der Gewalt sollte in Beziehungen nicht toleriert werden und ein Grund zur Scheidung sein.</p>
<h3>Gesundheitliche Probleme</h3>
<p>Gesundheitliche Probleme sorgen für Schulden und Schmerzen und besonders dafür, dass ein Partner seinen Teil zur Beziehung nicht beitragen kann. Krankheiten können Beziehungen stärker machen und die Partner zu einem Team werden lassen, sie können aber genauso gut dafür sorgen, dass die Beziehung an der Belastung zerbricht. Eine Krankheit ist häufig ein Trennungsgrund in Ehen und Beziehungen.</p>
<h3>Fehlende familiäre Unterstützung</h3>
<p>Die Familie ist für viele Menschen ein wichtiges Standbein im Leben. Genauso wichtig ist es also, dass der eigene Partner sich gut mit der Familie versteht und im besten Falle in diese integriert wird. Entstehen an diesem Punkt Streitigkeiten und kommt es zu Konflikten zwischen Partner und Familie, kann dies eine Belastung für die Beziehung werden. Die Familie stellt also ebenfalls häufig einen Grund für das Zerbrechen einer Beziehung dar.</p>
<p>Die Anzahl der Eheschließungen in Deutschland belief sich 2018 nach Angaben des staatlichen Bundesamtes auf 449.466. Im Vergleich belief sich 2018 die Scheidungsquote auf 32,94%, was ca. 0,3 Scheidungen auf eine Eheschließung bedeutet.</p>
<h2>Scheidung: Ratgeber, Hilfe und Tipps</h2>
<p>Eine Scheidung ist komplex, das stimmt. Sie sind aber nicht allein! Viele lassen sich Trennen und tatsächlich, ein Großteil findet immer eine gute Lösung. Nur einer kleiner Teil endet im Streit. Damit Sie sich gut vorbereiten können, finden Sie hier unsere kleinen Ratgeber und Tipps zur Scheidung, zu Familie, Geld und Immobilie.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199">Scheidung: Ratgeber</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-343372" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2025/02/immobilie-kaufen-2025-fakten-markt-lage-rendite-zinsen-video-youtube-neu.jpg" alt="" width="1280" height="762" /></a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Härtefallscheidung: Scheidung ohne Trennungsjahr &#8211; Gesetz &#038; Ausnahmefälle</title>
		<link>https://lukinski.de/haertefallscheidung-scheidung-ohne-trennungsjahr-gesetz-ausnahmefaelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2019 08:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Härtefallscheidung &#8211; Eine Härtefallscheidung ist der letzte Ausweg. Scheidungsgründe gibt es viele, doch wenn ein so triftiger Grund für eine sofortige Scheidung ohne das Einhalten eines Trennungsjahres vorliegt, ist es möglich eine Härtefallscheidung bei einem Familiengericht zu beantragen. Diese Scheidungen sind jedoch nur der aller letzte Ausweg und stellen daher die absolute Ausnahme dar. Zurück [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/haertefallscheidung-scheidung-ohne-trennungsjahr-gesetz-ausnahmefaelle/">Härtefallscheidung: Scheidung ohne Trennungsjahr &#8211; Gesetz &amp; Ausnahmefälle</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Härtefallscheidung &#8211; Eine Härtefallscheidung ist der letzte Ausweg. <a href="https://lukinski.de/scheidungsgruende-untreue-streitigkeiten-fakten/" data-type="post" data-id="9906">Scheidungsgründe</a> gibt es viele, doch wenn ein so triftiger Grund für eine sofortige Scheidung ohne das Einhalten eines Trennungsjahres vorliegt, ist es möglich eine Härtefallscheidung bei einem Familiengericht zu beantragen. Diese Scheidungen sind jedoch nur der aller letzte Ausweg und stellen daher die absolute Ausnahme dar. Zurück zum Ratgeber: <a href="https://lukinski.de/getrennt-lebend-unterhalt-steuerklasse-kinder-haus-ratgeber/" data-type="post" data-id="3042">Scheidung &amp; Immobilie</a>.</p>
<h2>Scheidung ohne Trennungsjahr &#8211; Härtefallscheidung in besonderen Ausnahmen</h2>
<p>Wenn eine Ehe geschieden wird, ist eine Tatsache Grundvoraussetzung: Das Trennungsjahr. Dieses wird vom Gesetzgeber verlangt, um übereilte und nicht durchdachte Entscheidungen zu verhindern und die Institution Ehe zu schützen. In besonderen Ausnahmen ist eine Scheidung ohne Trennungsjahr jedoch möglich. Welche Ausnahmen dies sind, was sie für Voraussetzungen haben und wie eine solche Scheidung abläuft erfahren Sie nun!</p>
<ul>
<li>Tipp! Unser Ratgeber für Haus und Wohnung: Immobilien <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-scheidung-fragen-antworten-tipps-ablauf-trennung/" data-type="post" data-id="3406">verkaufen nach Scheidung</a>.</li>
</ul>
<h3>Das wichtigste auf einen Blick</h3>
<ul>
<li>Das Gesetz regelt Scheidungen in Regel- und Ausnahmefälle. Die Ausnahmen beziehen sich dabei auf die Härtefallregelung und die Härteklausel</li>
<li>Ausnahmefälle wollen vom Gesetz vermieden werden und sollen nur im absoluten Notfall zum Einsatz kommen</li>
<li>Das Trennungsjahr soll vor übereilten Entscheidungen schützen. Das Jahr soll von den Ehepartnern genutzt werden, um die Entscheidung zur Scheidung gründlich zu durchdenken und rational zu treffen</li>
<li>Eine Härtefallscheidung folgt keinen genauen gesetzlichen Richtlinien. Ob ein Grund für eine Härtefallscheidung vorliegt, wird immer im individuellen Fall entschieden</li>
<li>Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die den Richtern bei der Entscheidung helfen können</li>
<li>Bevor eine Härtefallscheidung von einem Richter beschlossen wird, können noch weitere Alternativen in Betracht gezogen werden. Eine Möglichkeit ist die gerichtlich angeordnete Mediation, bei der versucht wird Konflikte vorab zu lösen und den Grund für die Härtefallscheidung zu beseitigen.</li>
</ul>
<h3>Die Scheidung laut Gesetz &#8211; Regel- und Ausnahmefälle</h3>
<p>Das Gesetz regelt die Scheidungen in zwei Regel- und zwei Ausnahmefälle. Der erste Regelfall, ist die Annahme der gescheiterten Ehe, nachdem beide Ehepartner nach einem Trennungsjahr die Scheidung beantragen oder ein Ehepartner dem Scheidungsantrag des anderem zustimmt. Der zweite Regelfall beschreibt die Situation, nach der ein Ehepartner die Scheidung beantragt hat, der andere dieser jedoch nicht zustimmt. Das Gesetz besagt hier, dass nach drei Jahren Trennung die Zustimmung beider Partner nicht mehr benötigt wird und die Scheidung ausgesprochen werden kann, da nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass die Ehe zu retten ist. In beiden Fällen wird unwiderlegbar vermutet, dass die Ehe gescheitert ist.</p>
<p>Das Familiengericht kennt nun zwei Ausnahmefälle von den Regelfällen der Scheidung. Die Härtefallregelung beschreibt die vorzeitige Scheidung, vor dem Ablauf des Trennungsjahres und die Härteklausel beschriebt die Aufrechterhaltung der Scheidung im Interesse der gemeinsamen <a href="https://lukinski.de/trennung-kindern-aufgaben-eltern-umgang/" data-type="post" data-id="9554">Kinder</a> oder wegen der besonderen Situation des Ehepartners.</p>
<ul>
<li>Das Gesetz regelt Scheidungen in Regel- und Ausnahmefälle</li>
<li>Ausnahmefälle wollen vom Gesetz vermieden werden und sollen nur im absoluten Notfall zum Einsatz kommen</li>
</ul>
<h3>Das Trennungsjahr &#8211; der Sinn und Zweck</h3>
<p>Die Härtefallscheidung ist jedoch die absolute Ausnahme. Der Gesetzgeber sieht die Ehe als ein vertraglich verpflichtendes Verhältnis, dass beide Parteien bewusst und dauerhaft eingegangen sind. Durch das Trennungsjahr sollen leichtfertig getroffene Scheidungen verhindert werden und Zeit geschaffen werden, um diese wichtige Entscheidung gründlich zu durchdenken. Das Auflösen der Ehe ist also erst nach Ablauf des Trennungsjahrs möglich und auch dann erst mit Zustimmung beider Ehepartner. Sieht einer weiterhin eine Chance auf eine Versöhnung, kann die Scheidung erst nach drei Jahren ohne Zustimmung beider Partner durchgeführt werden. Der Gesetzgeber versteht also die Härtefallscheidung als absolute Ausnahme und das Trennungsjahr als Notwendigkeit und Regelfall.</p>
<ul>
<li>Das <a href="https://lukinski.de/trennungsjahr-unterhalt-formular-partner-wie-laeuft-trennungsjahr-ab/" data-type="post" data-id="6994">Trennungsjahr</a> soll vor übereilten Entscheidungen schützen</li>
<li>Das Jahr soll von den Ehepartnern genutzt werden, um die Entscheidung zur Scheidung gründlich zu durchdenken und rational zu treffen</li>
</ul>
<h3>Die Voraussetzungen &#8211; die Gründer für Härtefälle</h3>
<p>Für eine Härtefallscheidung gibt es keine verbindlichen Richtlinien und die Urteile sind immer Einzelfallentscheidungen. Der Ausgangspunkt muss jedoch die besondere Situation sein, die eine Härtefallscheidung begründet. Der Antragsteller muss also von Beginn an wichtige Gründer für den Härtefall vortragen und auch beweisen können. Einige Voraussetzungen, die dennoch pauschal beachtet werden müssen:</p>
<h4>Die gescheiterte Ehe</h4>
<p>Der Familienrichter muss auch bei einer Härtefallscheidung vorab formal prüfen, ob die Ehe gescheitert ist. Eine Gleichsetzung einer Nichtwiederherstellung der Ehe und der Unzumutbarkeit der Ehe muss dabei vermieden werden.</p>
<h4>Die räumliche Trennung</h4>
<p>Die Trennung muss ebenfalls vom Familienrichter als solche festgestellt werden. In diesem Falle ist es zweckmäßig, wenn die Ehepartner räumlich getrennt leben. Das Leben in der gemeinsamen Ehewohnung spricht hierbei im Regelfall gegen die Härtefallscheidung.</p>
<h4>Der wichtige Grund in der Person des anderen Ehepartners</h4>
<p>Der wichtige Grund, der die Härtefallsituation rechtfertigt, muss immer in der Person des anderen Ehepartners liegen. Will beispielsweise ein Ehepartner die Scheidung nur, um die/den neue/n Lebensgefährten/-in zu heiraten, fehlt es am wichtigen Grund in der Person des jetzigen Ehepartners und der Grund ist nicht ausreichend für eine Härtefallscheidung.</p>
<h4>Die detaillierte Schilderung des Grundes</h4>
<p>Der wichtige Grund, der für die Härtefallscheidung spricht, muss vom Ehepartner im Detail geschildert werden. Eine einfache Behauptung reicht hierbei nicht aus. Die unzumutbare Härte der Situation muss sich hierbei auf das „Weiter-miteinander-verheiratet-sein“ beziehen und nicht nur auf eine irrelevante Situation. Die Dauer der Ehe ist hierbei egal und hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.</p>
<p>Ob ein Härtefall vorliegt oder nicht muss also immer je nach individueller Situation entschieden werden. Zum besseren Verständnis, helfen Fälle, die für eine Härtefallscheidung abgelehnt wurden. Keine Härtefälle liegen demnach vor, wenn:</p>
<ul>
<li>Bloße Schwierigkeiten, Unstimmigkeiten oder Bedürfnisse vorliegen, wie sie in jeder Ehe von Zeit zu Zeit vorkommen.</li>
<li>Ständige Reibereien, wiederholte Aushäusigkeiten oder Unverständnis für die Belange des Anderen vorliegen</li>
<li>Der Wunsch eines Ehepartners besteht, eine neue Ehe einzugehen</li>
<li>Die Haushaltsführung vernachlässigt wird oder ständig grundlos Eifersuchtsszenen von einem Partner kommen</li>
<li>Eine Scheinehe besteht und nur eingegangen wurde, um dem ausländischen Ehepartner eine Aufenthaltserlaubnis zu verschaffen.</li>
<li>Die eheliche Treue verletzt wurde oder wenn ein Ehepartner in einem ehelichen Verhältnis mit einem anderen Partner lebt.</li>
</ul>
<p>Bei Härtefallscheidungen ist es häufig eine Gratwanderung. Die individuelle Situation ist entscheidend für das Urteil des Familiengerichts. Je nach Grund wurden von verschiedenen Richtern schon unterschiedliche Entscheidungen gefällt. Ob eine Situation also Grund für eine Härtefallsituation ist, kann pauschal nicht beantwortet werden.</p>
<ul>
<li>Eine Härtefallscheidung folgt keinen genauen gesetzlichen Richtlinien</li>
<li>Ob ein Grund für eine Härtefallscheidung vorliegt wird immer im individuellen Fall entschieden</li>
<li>Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die den Richtern bei der Entscheidung helfen können</li>
</ul>
<h3>Alternativen zur Härtefallscheidung &#8211; gerichtlich angeordnete Mediation</h3>
<p>Neben einer Härtefallscheidung gibt es aber noch weitere Alternativen. Eine davon ist die gerichtliche Anordnung zur Teilnahme an einer Mediation. Der Richter kann anordnen, dass die Ehegatten einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespräch über Mediation teilnehmen und hierfür eine Bescheinigung vorlegen müssen.</p>
<p>Die Mediation ist ein Mittel der friedlichen Konfliktlösung, dass den Eheleuten bei der Lösung von Problemen helfen soll. Eine neutrale dritte Person hilft dem Ehepaar schwierige Konflikte zu lösen und einen neuen Weg aufzuzeigen. Diese Alternative findet häufig Anwendung, wenn gemeinsame Kinder in die Scheidung involviert sind. Mithilfe dieser Alternative hofft das Gericht auf eine friedliche Schlichtung der Probleme und auf die Vermeidung einer Härtefallscheidung.</p>
<ul>
<li>Bevor eine Härtefallscheidung von einem Richter beschlossen wird, können noch weitere Alternativen in Betracht gezogen werden</li>
<li>Eine Alternative ist die gerichtlich angeordnete Mediation, bei der versucht wird Konflikte vorab zu lösen und den Grund für die Härtefallscheidung zu beseitigen.</li>
</ul>
<h2>Scheidung: Ratgeber, Hilfe und Tipps</h2>
<p>Eine Scheidung ist komplex, das stimmt. Sie sind aber nicht allein! Viele lassen sich Trennen und tatsächlich, ein Großteil findet immer eine gute Lösung. Nur einer kleiner Teil endet im Streit. Damit Sie sich gut vorbereiten können, finden Sie hier unsere kleinen Ratgeber und Tipps zur Scheidung, zu Familie, Geld und Immobilie.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199">Scheidung: Ratgeber</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-24617" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/blog-scheidung-trennung-streit-laut-mann-fau-wohnzimmer-haus-immobilien-was-tun-checkliste-lukinski-immobilienmakler.jpg" alt="" width="1200" height="600" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/haertefallscheidung-scheidung-ohne-trennungsjahr-gesetz-ausnahmefaelle/">Härtefallscheidung: Scheidung ohne Trennungsjahr &#8211; Gesetz &amp; Ausnahmefälle</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Scheidungsfolgenvereinbarung: Grenzen, Inhalte und die richtige Form</title>
		<link>https://lukinski.de/scheidungsfolgenvereinbarung-grenzen-inhalte-richtige-form/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 08:36:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scheidungsfolgenvereinbarung &#8211; Ist eine Scheidung nicht mehr zu vermeiden, sollte diese wenigstens Einvernehmlich zwischen den beiden Ehepartnern geregelt werden. Eine einvernehmliche Scheidung ist für alle Beteiligten am einfachsten und am kostengünstigsten. Eine Scheidungsfolgenvereinbarung hilft einvernehmliche Scheidungen so unkompliziert wie möglich zu gestalten und regelt alle wichtigen zu einer Scheidung gehörenden Fragen im Vorhinein. Hierzu zählen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Scheidungsfolgenvereinbarung &#8211; Ist eine Scheidung nicht mehr zu vermeiden, sollte diese wenigstens Einvernehmlich zwischen den beiden Ehepartnern geregelt werden. Eine einvernehmliche Scheidung ist für alle Beteiligten am einfachsten und am kostengünstigsten. Eine Scheidungsfolgenvereinbarung hilft einvernehmliche Scheidungen so unkompliziert wie möglich zu gestalten und regelt alle wichtigen zu einer Scheidung gehörenden Fragen im Vorhinein. Hierzu zählen meist die Unterhaltsansprüche, die Aufteilung der Vermögensgegenstände und das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Zurück zum Ratgeber: <a href="https://lukinski.de/getrennt-lebend-unterhalt-steuerklasse-kinder-haus-ratgeber/" data-type="post" data-id="3042">Scheidung &amp; Immobilie</a>.</p>
<h2>Einvernehmliche Scheidungen &#8211; die Scheidungsfolgenvereinbarung macht es möglich</h2>
<p>Streitige Scheidungen führen häufig zu ungewollten Ergebnissen und zu Problemen in Familien. Besonders wenn gemeinsame Kinder involviert sind, ist es wohl für alle Vorteilhaft das unschöne Thema Scheidung schnell und unkompliziert zu regeln. Einvernehmliche Scheidungen mit Scheidungsfolgenvereinbarung helfen dabei und regeln vorab alle wichtigen Fragen. Welche Grenzen haben aber diese Vereinbarungen, was können sie Regeln und welcher Form bedürfen sie?</p>
<ul>
<li>Tipp! Unser Ratgeber für Haus und Wohnung: Immobilien <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-scheidung-fragen-antworten-tipps-ablauf-trennung/" data-type="post" data-id="3406">verkaufen nach Scheidung</a>.</li>
</ul>
<h3>Das wichtigste auf einen Blick:</h3>
<ul>
<li>Die Scheidungsfolgenvereinbarung versucht im Vorfeld der Scheidung alle möglichen Streitpunkte zu regeln, um die Scheidung so einfach wie möglich zu gestalten. Dazu zählen beispielsweise der Unterhalt, das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder, das Verfahren mit gemeinsamen Vermögensgegenständen oder aber auch die Fortführung des gemeinsamen Familiennamens</li>
<li>Eine Scheidungsfolgenvereinbarung bedarf grundlegend keiner gewissen Form, jedoch ist es empfehlenswert die Beurkundung durch einen Notar oder die gerichtliche Protokollierung zu wählen, da beide im Streitfall als Beweisstück herangezogen werden können</li>
<li>Die Vorteile können vor allem von Paaren genutzt werden, die eine einvernehmliche Scheidung wünsche. Scheidungsfolgenvereinbarung eignen sich jedoch nicht für streitige Scheidungen oder Scheidungen, die nur von einem Ehepartner aus gewünscht sind</li>
<li>Die Scheidungsfolgenvereinbarung darf keinen Ehegatten unangemessen benachteiligen und unterliegt einer gerichtlichen Inhaltskontrolle, die solche Regelungen als unwirksam erklärt können</li>
</ul>
<h2>Der Inhalt &#8211; das kann in einer Scheidungsfolgenvereinbarung geregelt werden</h2>
<p>In einer Scheidungsfolgenvereinbarung können alle Dinge, die die Ehe und die Scheidung betreffen geregelt werden. Im Allgemeinen wird in dieser Vereinbarung geregelt, wie mit gemeinsamen Vermögen, den gemeinsamen Kindern oder ähnlichem nach der Scheidung verfahren wird. Es wird versucht alle Punkte, die Normalerweise während der Scheidung geregelt werden, bereits vorab zu klären, um die Scheidung so einfach wie möglich zu gestalten. Zu einer Scheidungsfolgenvereinbarung gehören also im einzelnen Dinge, wie der Unterhalt. Hier kann sowohl der Trennungsunterhalt für den Zeitraum von der Trennung bis zur Scheidung als auch der nacheheliche Ehegattenunterhalt für den Zeitraum nach der Scheidung geregelt werden.</p>
<p>In der Scheidungsfolgenvereinbarung wird zudem das Sorgerecht für gemeinsame Kinder sowie deren Unterhalt und wenn nötig das Umgangsrecht für das nicht betreuende Elternteil geregelt. Zudem wird in der Scheidungsfolgenvereinbarung festgehalten, wie mit gemeinsamen Vermögensgegenständen, wie der gemeinsamen Wohnung oder dem Hausrat umgegangen wird. Weitere mögliche Punkte einer Scheidungsfolgenvereinbarung sind die Vereinbarungen zum Zugewinnsausgleich, Ausschluss des gesetzlichen Güterstands der Zugewinngemeinschaft und Vereinbarung von Gütertrennung, der Verzicht auf das Erb- und Pflichtteilsrecht und die Fortführung des gemeinsamen Familiennamens.</p>
<ul>
<li>Die Scheidungsfolgenvereinbarung versucht im Vorfeld der Scheidung alle möglichen Streitpunkte zu regeln, um die Scheidung so einfach wie möglich zu gestalten</li>
<li>Zu den möglichen Aspekten einer Scheidungsfolgenvereinbarung zählen beispielsweise der Unterhalt, das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder, das Verfahren mit gemeinsamen Vermögensgegenständen oder aber auch die Fortführung des gemeinsamen Familiennamens</li>
</ul>
<h2>Die Form &#8211; das muss beachtet werden</h2>
<p>Eine Scheidungsfolgenvereinbarung ist nur dann rechtens gültig und verbindlich, wenn Sie eine bestimmte Form vorweisen kann. Eine mündliche oder privatschriftliche Scheidungsfolgenvereinbarung hat nur solange bestand, solange es nicht zum Streit kommt. Gleichen die Aussagen bei der Scheidung nicht mit dem Dokument überein, so kann dies nicht als solches verwendet werden. Sollten Sie sich für eine Scheidungsfolgenvereinbarung entscheiden ist es immer Ratsam diese notariell beurkunden zu lassen. Dies bewirkt, dass die Vereinbarung für beide Parteien rechtlich verbindlich wird und bei Streit als Beweisstück herangezogen werden kann. Eine notariell beurkundete Scheidungsfolgenvereinbarung ist also der Grundstein für eine schnelle und einvernehmliche Scheidung.</p>
<p>Alternativ kann die Scheidungsfolgenvereinbarung in einem Termin mündlich gerichtlich protokolliert werden. Diese Alternative ist ebenfalls rechtlich verbindlich und garantiert die gerichtliche Gültigkeit. Mit beiden Urkunden kann im Zweifelsfall gegen den Ehegatten zwangsweise vollstreckt werden also beispielsweise Ehegattenunterhalt eingetrieben werden.</p>
<ul>
<li>Eine Scheidungsfolgenvereinbarung bedarf grundlegend keiner gewissen Form und kann sowohl mündlich, privatschriftlich, notariell beurkundet oder aber mündlich gerichtlich protokolliert werden</li>
<li>Empfehlenswert ist die Beurkundung durch einen Notar oder die gerichtliche Protokollierung, da beide im Streitfall als Beweisstück herangezogen werden können</li>
</ul>
<h2>Die Vor- und Nachteile &#8211; eine Scheidung im Einvernehmen</h2>
<p>Die Vorteile einer Scheidungsfolgenvereinbarung liegen auf der Hand. Das Gesetz lässt Eheleuten bei diesen Vereinbarungen großen Spielraum, um alle mit der Scheidung verbundenen Fragen einvernehmlich untereinander zu regeln. So ist es möglich die Vermögensgegenstände möglichst fair untereinander aufzuteilen, den Unterhaltsanspruch oder auch das Sorgerecht selbst zu bestimmen und somit den Weg für einen spannungsfreien und möglichst sachlichen Umgang miteinander zu ebnen. Dies ist besonders für gemeinsame Kinder wichtig, die bei streitigen Scheidungen häufig in einen Loyalitätskonflikt geraten, was häufig zu Spannungen in der Familie führt. Der Vorteil einer einvernehmlichen Scheidung ist zudem die geringen Gerichts- und Anwaltsgebühren. Streitige Scheidungen benötigen mehr Zeit, mehr Anwälte und somit auch mehr Kosten. Um dies zu vermeiden und unangenehme Auseinandersetzungen mit dem Ehegatten aus dem Weg zu gehen, kann eine Scheidungsfolgenvereinbarung die einvernehmliche Scheidung einfach und unkompliziert gestalten.</p>
<p>Nachteile gibt es bei einer Scheidungsfolgenvereinbarung kaum. Man sollte jedoch immer beachten, dass auch beim Aufstellen einer Scheidungsfolgenvereinbarung Streitigkeiten und Unstimmigkeiten entstehen können. Besonders bei Ehen die unglücklich auseinander gehen oder nur von einer Partei eine Scheidung gewünscht ist, kann eine Scheidungsfolgenvereinbarung oft auch nicht helfen. Diese Vereinbarungen setzten voraus, dass beide Partner bereit sind im Einvernehmen über Scheidungsfragen zu diskutieren und nicht nur bereit sind zu nehmen, sondern auch Zugeständnisse zu machen können.</p>
<ul>
<li>Die Vorteile können vor allem von Paaren genutzt werden, die eine einvernehmliche Scheidung wünschen</li>
<li>Durch die Scheidungsfolgenvereinbarung können alle mit einer Scheidung verbundenen Fragen privat geklärt werden</li>
<li>Scheidungsfolgenvereinbarung eignen sich jedoch nicht für streitige Scheidungen oder Scheidungen, die nur von einem Ehepartner aus gewünscht sind</li>
</ul>
<h2>Die Grenzen &#8211; unangemessene Benachteiligung eines Ehegatten</h2>
<p>Auch eine Scheidungsfolgenvereinbarung hat Grenzen. Sie darf zwar alles, was mit der Scheidung zusammenhängt regeln, jedoch darf sie keinen der Ehegatten unangemessen benachteiligen. Die Vereinbarung unterliegt also einer gerichtlichen Inhaltskontrolle und kann bei unangemessenen Regelungen als unwirksam erklärt werden. Welche Regelungen unwirksam sind, wird im individuellen Fall vom Gericht bestimmt. Eine unangemessene Benachteiligung eines Ehegatten wird beispielsweise angenommen, wenn dieser infolge der Vereinbarung vorhersehbar auf Sozialhilfe angewiesen sein wird, oder beispielsweise die elterliche Sorge- und Umgangsrechte kommerzialisiert werden, also die Umgangsrechte von finanziellen Vorteilen abhängig gemacht werden würden. Bei diesen Grenzen gibt es keinen genauen Leitfaden, welche Szenarien zu einer unwirksamen Vereinbarung führen könnten, da diese immer von der jeweiligen Situation abhängig sind und vom jeweilig zuständigen Gericht entschieden werden.</p>
<ul>
<li>Die <a href="https://lukinski.de/scheidungsfolgenvereinbarung-grenzen-inhalte-richtige-form/" data-type="post" data-id="7387">Scheidungsfolgenvereinbarung </a>darf keinen Ehegatten unangemessen Benachteiligen</li>
<li>Solche Regelungen können vom Gericht als unwirksam erklärt werden</li>
<li>Die Scheidungsfolgenvereinbarung unterliegt einer gerichtlichen Inhaltskontrolle</li>
</ul>
<h2>Scheidung: Ratgeber, Hilfe und Tipps</h2>
<p>Eine Scheidung ist komplex, das stimmt. Sie sind aber nicht allein! Viele lassen sich Trennen und tatsächlich, ein Großteil findet immer eine gute Lösung. Nur einer kleiner Teil endet im Streit. Damit Sie sich gut vorbereiten können, finden Sie hier unsere kleinen Ratgeber und Tipps zur Scheidung, zu Familie, Geld und Immobilie.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199">Scheidung: Ratgeber</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-30247" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/09/free-assange-reporter-ohne-grenzen-petition.jpg" alt="" width="1280" height="762" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Versorgungsausgleich: Fakten zur Rente nach der Ehe</title>
		<link>https://lukinski.de/versorgungsausgleich-fakten-rente-nach-ehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 09:00:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Versorgungsausgleich &#8211; Der Versorgungsausgleich ist bei den meisten Scheidungen von den Familiengerichten durchzuführen. Wenn eine Trennung ansteht: Scheidungsimmobilie – was zu beachten ist. Dieser regelt die Anwartschaften und Aussichten auf eine Versorgung wegen Alters oder verminderter Erwerbsfähigkeit, die die Eheleute während der Ehe erworben haben. Ehen von bis zu drei Jahren müssen den Versorgungsausgleich beantragen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Versorgungsausgleich &#8211; Der Versorgungsausgleich ist bei den meisten Scheidungen von den Familiengerichten durchzuführen. Wenn eine Trennung ansteht: <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-scheidung-fragen-antworten-tipps-ablauf-trennung/">Scheidungsimmobilie</a> – was zu beachten ist. Dieser regelt die Anwartschaften und Aussichten auf eine Versorgung wegen Alters oder verminderter Erwerbsfähigkeit, die die Eheleute während der Ehe erworben haben. Ehen von bis zu drei Jahren müssen den Versorgungsausgleich beantragen, alle anderen können diesen vor dem Notar ausschließen oder näher gestalten. Zurück zum Ratgeber: <a href="https://lukinski.de/getrennt-lebend-unterhalt-steuerklasse-kinder-haus-ratgeber/" data-type="post" data-id="3042">Scheidung &amp; Immobilie</a>.</p>
<h2>Scheidung und Rente &#8211; die Fakten zum Versorgungsausgleich</h2>
<p>Bei einer Scheidung gibt es viele Dinge zu regeln. Vom Sorgerecht über die Aufteilung der Vermögensgegenstände bis hin zu dem Versorgungsausgleich. Der letztere beschäftigt sich vor allem mit der Rente, die während der Ehezeit erworben wurde und wie diese gerecht unter den Eheleuten aufgeteilt wird.</p>
<h3>Das Wichtigste in Kürze:</h3>
<ul>
<li>Eheleute erwerben in den meisten Fällen unterschiedlich hohe Rentenanwartschaften während der Ehezeit</li>
<li>Das Ziel des Versorgungsausgleichs: beide Ehepartner gleich gut für das Alter abzusichern</li>
<li>Nur die während der Ehezeit erworbenen Anwartschaften zählen in den Versorgungsausgleich ein</li>
<li>Die Ehezeit bestimmt die Höhe des Versorgungsausgleichs</li>
<li>Je länger die Ehezeit, desto höher der Versorgungsausgleich</li>
<li>Der Versorgungsausgleich wird bei Ehen, die länger als drei Jahre gedauert haben automatisch bei der Scheidung geregelt. Ehen mit einer Ehezeit von unter drei Jahren müssen den Versorgungsausgleich beantragen.</li>
<li>Die Eheleute füllen ein Formular aus, indem sie Angaben über die erworbenen Anwartschaften machen</li>
<li>Das Gericht prüft die Zahlen bei den Versorgungsträgern nach</li>
<li>Der Verzicht auf den Versorgungsausgleich kann in einigen Fällen sinnvoll für beide Ehepartner sein</li>
</ul>
<h2><span class="s1">Das Prinzip &#8211; Rentenanwartschaften aufteilen</span></h2>
<p>Die Rentenanwartschaften sind bei den meisten Ehepaaren unterschiedlich hoch. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, dass einer der Ehepartner wegen der Kindererziehung eine gewisse Zeit nicht gearbeitet hat, arbeitslos war oder im öffentlichen Dienst beschäftigt war. Um diesen Unterschied auszugleichen, gibt es den Versorgungsausgleich, der dafür sorgen soll, dass beide Eheleute eine gute Altersabsicherung haben. Dabei wird jedoch nur die Rente beachtet, die während der Ehezeit erworben wurde. Die erwirtschaftete Altersversorgung wird bei der Scheidung so aufgeteilt, dass beide Ehepartner mit dem gleichen Betrag aus der Ehe gehen.</p>
<ul>
<li>Eheleute erwerben in den meisten Fällen unterschiedlich hohe Rentenanwartschaften während der Ehezeit</li>
<li>Der Versorgungsausgleich sorgt für gleich gute Rentenabsicherung</li>
</ul>
<h2>Die Ehezeit &#8211; relevant für die Höhe des Versorgungsausgleichs</h2>
<p>Da nur die Rentenanwartschaften in den Versorgungsausgleich einfließen, die während der Ehe erworben wurden, ist die Ehezeit maßgeblich für die Höhe des Ausgleiches. Die Ehezeit gilt vom Beginn des Monats, in dem die Ehe geschlossen wurde, bis zum Ende des Monats, der der Zustellung des Scheidungsantrags vorausgeht. Beträgt die Ehezeit weniger als drei Jahre, muss kein Versorgungsausgleich bei der Scheidung durchgeführt werden, es sei denn, einer der Eheleute besteht darauf.</p>
<p>Auch die in der Trennungszeit erworbenen Rentenanwartschaften fallen mit in den Versorgungsausgleich. Sollte die Trennungszeit jedoch ungewöhnlich lange dauern, kann es unter Umständen gerechtfertigt sein, den Versorgungsausgleich nur für den Zeitraum von der Eheschließung bis zur Trennung zu berechnen. Kein Versorgungsausgleich kann nur bei Scheidungen mit besonderem Fehlverhalten vom Gericht genehmigt werden. Dieser Fall liegt vor, wenn ein Ehepartner den anderen massiv bedroht oder verletzt hat.</p>
<ul>
<li>Die Ehezeit bestimmt die Höhe des Versorgungsausgleichs</li>
<li>Je länger die Ehezeit, desto höher der Versorgungsausgleich</li>
<li>Nur die während der Ehezeit erworbenen Anwartschaften zählen in den Versorgungsausgleich ein</li>
</ul>
<h2>Die Praxis &#8211; Schritt für Schritt zum Versorgungsausgleich</h2>
<p>Der Versorgungsausgleich wird bei Scheidungen, dessen Ehezeit mehr als drei Jahre gedauert hat, automatisch mit geregelt. Die Eheleute bekommen vorab einen Fragebogen, in dem sie Angaben über bestehende Versicherungen und Anwartschaften machen, Versicherungsnummern angeben und Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich offen legen müssen. Diese Fragebögen werden dem Gericht anschließend zurückgeschickt, damit diese die Angaben bei dem Versorgungsträger prüfen lassen kann. Die verschiedenen Versorgungsträger müssen dem Familiengericht die jeweiligen Rentenanwartschaften mitteilen. Die Zahlen werden anschließend vom Gericht wieder an die Eheleute weitergeleitet, damit diese die Zahlen prüfen und zur Not Stellung zu den Angaben beziehen können. Der Versorgungsausgleich wird dann beim Scheidungstermin im Gericht bestimmt.</p>
<ul>
<li>Der Versorgungsausgleich wird bei Ehen, die länger als drei Jahre gedauert haben automatisch bei der Scheidung geregelt</li>
<li>Die Eheleute füllen ein Formular aus, indem sie Angaben über die erworbenen Anwartschaften machen</li>
<li>Das Gericht prüft die Zahlen bei den Versorgungsträgern nach</li>
</ul>
<h3>Versorgungsausgleich &#8211; Aufteilung der Rente bei Scheidung</h3>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Versorgungsausgleich - die Aufteilung der Rente bei Scheidung - Scheidung4u - #2018-V.2" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/Hk6R-TTGaGM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h3>Der Verzicht auf den Versorgungsausgleich &#8211; in manchen Fällen sinnvoll</h3>
<p>Je nach individueller Situation, kann es sinnvoll sein, den Versorgungsausgleich nicht vom Gericht regeln zu lassen. Sind beispielsweise die Teilungskosten zu hoch oder würde der Ausgleich zu einem unfairen Ergebnis kommen, ist es den Eheleuten möglich den Ausgleich unter sich zu regeln. Sind beide Partner damit einverstanden, kann anstatt der Übertragung der Anwartschaften ein Ausgleichsbetrag gezahlt werden oder eine Gegenleistung vereinbart sein. Bei Ehen mit Ehevertrag, hat sich die Frage meist von Anfang an geregelt, da der Versorgungsausgleich in solchen Verträgen von Anfang an festgehalten ist.</p>
<ul>
<li>Der Verzicht kann in einigen Fällen sinnvoll für beide Ehepartner sein</li>
<li>Ehen die kürzer als drei Jahre gingen, müssen den Versorgungsausgleich bei der Scheidung beantragen</li>
</ul>
<h2>Die wichtigsten Fragen &#8211; alles zum Thema Versorgungsausgleich</h2>
<p>Das Thema Scheidung und besonders der Versorgungsausgleich wirft häufig viele Fragen auf. Damit Sie genau Bescheid wissen und keine Fragen mehr offen bleiben, beantworten die Experten von Lukinski die wichtigsten Fragen zum Thema Versorgungsausgleich bei der Scheidung.</p>
<h3>Was bedeutet Rentenausgleich bei Scheidung?</h3>
<p>Dabei geht es um nichts anderes als um den Versorgungsausgleich. Dieser Regelt, wie nach der Ehe mit den in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften verfahren wird. Das Ziel des Versorgungsausgleichs ist eine gesicherte Altersvorsorge für beide Ehepartner.</p>
<h3>Was kostet eine Scheidung ohne Streit?</h3>
<p>Die Kosten einer Scheidung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Einige Scheidungen sind im Allgemeinen günstiger als Streitige, einfach weil sie weniger Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Faktoren sind jedoch auch die Vermögensgegenstände der Eheleute, wodurch die individuellen Kosten je Fall entschieden werden müssen.</p>
<h3>Was braucht man für die Scheidung?</h3>
<p>Egal, ob die Scheidung einig oder streitig ist, es werden immer einige Unterlagen benötigt. Zu diesen Unterlagen, zählt die Heiratsurkunde oder auch das Stammbuch im Original oder einer beglaubigten Kopie, je nach Fall die Geburtsurkunden von minderjährigen Kindern und falls vorhanden der Ehevertrag oder die Scheidungsfolgenvereinbarung.</p>
<h3>Was kostet eine Scheidung und wer zahlt?</h3>
<p>Die Höhe der Kosten ist von Scheidung zu Scheidung unterschiedlich. Die Kosten werden im Allgemeinen gegeneinander aufgehoben. Jede Partei zahlt also die eigenen Anwaltskosten und die Hälfte der Gerichtskosten. Die genaue Höhe der Verfahrenskosten wird vom Gericht entschieden und hängt von verschiedenen Faktoren ab.</p>
<h2>Scheidung: Ratgeber, Hilfe und Tipps</h2>
<p>Eine Scheidung ist komplex, das stimmt. Sie sind aber nicht allein! Viele lassen sich Trennen und tatsächlich, ein Großteil findet immer eine gute Lösung. Nur einer kleiner Teil endet im Streit. Damit Sie sich gut vorbereiten können, finden Sie hier unsere kleinen Ratgeber und Tipps zur Scheidung, zu Familie, Geld und Immobilie.</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199">Scheidung: Ratgeber</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-24617" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/blog-scheidung-trennung-streit-laut-mann-fau-wohnzimmer-haus-immobilien-was-tun-checkliste-lukinski-immobilienmakler.jpg" alt="" width="1200" height="600" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/versorgungsausgleich-fakten-rente-nach-ehe/">Versorgungsausgleich: Fakten zur Rente nach der Ehe</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rentenanspruch Scheidung: Betriebsrente, Wiederheirat und Vorsorgeausgleich &#8211; ist die Hälfte weg?</title>
		<link>https://lukinski.de/rentenanspruch-scheidung-betriebsrente-wiederheirat-vorsorgeausgleich-haelfte-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 08:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://ihrhausverkauf.de/?p=7002</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rentenanspruch nach Scheidung &#8211; Wer die Scheidung will, steht vor vielen offenen Fragen. Zum speziellen Fall Immobilie verkaufen bei Scheidung finden Sie alle Tipps und den Ablauf in unserem Ratgeber. Eine davon, ist die Rente und wie diese bei der Scheidung behandelt wird. In diesem Zusammenhang werden Paare mit dem Wort Versorgungsausgleich konfrontiert, was nichts [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rentenanspruch nach Scheidung &#8211; Wer die Scheidung will, steht vor vielen offenen Fragen. Zum speziellen Fall <a href="https://lukinski.de/immobilie-verkaufen-scheidung-fragen-antworten-tipps-ablauf-trennung/">Immobilie verkaufen bei Scheidung</a> finden Sie alle Tipps und den Ablauf in unserem Ratgeber. Eine davon, ist die Rente und wie diese bei der Scheidung behandelt wird. In diesem Zusammenhang werden Paare mit dem Wort Versorgungsausgleich konfrontiert, was nichts anderes bedeutet, als das die während der Ehe erworbenen Versorgungsanrechte zwischen den Eheleuten aufgeteilt werden. Zurück zum Ratgeber: <a href="https://lukinski.de/getrennt-lebend-unterhalt-steuerklasse-kinder-haus-ratgeber/" data-type="post" data-id="3042">Scheidung &#038; Immobilie</a>.</p>
<h2>Der Versorgungsausgleich &#8211; das passiert mit der Rente bei der Scheidung</h2>
<p>Der Versorgungsausgleich wird erst bei der Scheidung zum Thema, denn beide Partner wollen auch nach der Scheidung für das Alter abgesichert sein. Wie wird dieser Versorgungsausgleich jedoch verteilt, wer profitiert davon und wie gerecht ist er wirklich?</p>
<h2>Die Fakten &#8211; wer profitiert vom Versorgungsausgleich?</h2>
<p>Wer arbeitet, erwirbt Versorgungsansprüche für das Alter und das auf unterschiedliche Weisen. Während Angestellte meist bei der Deutschen Rentenversicherung pflichtversichert sind, haben Beamte einen Anspruch auf Beamtenversorgung und Selbstständige sorgen im Idealfall eigenverantwortlich für das Alter vor.</p>
<p>Im Falle einer Scheidung sorgt der <a href="https://lukinski.de/versorgungsausgleich-fakten-rente-nach-ehe/" data-type="post" data-id="7014">Versorgungsausgleich</a> dafür, dass der dadurch begünstigte Ehepartner eine eigenen und vom anderen Partner unabhängige Versorgung ermöglicht wird. Ursprünglich hatte der Gesetzgeber bei diesem Anspruch die Hausfrauenehe im Auge, bei der die Frau die gemeinsamen Kinder betreut und deswegen auf ein eigenes Einkommen und Ansparungen für das Alter verzichtet. Beim Versorgungsausgleich werden daher die in der Ehe erworbenen Versorgungsanrechte jeweils hälftig untereinander aufgeteilt. Für nicht verheiratete und nicht eheliche Lebenspartner gilt dieser Anspruch jedoch nicht, da in diesen Beziehungen jeder für sich alleine verantwortlich bleibt.</p>
<ul>
<li>Jeder der Arbeitet, erwirbt Versorgungsansprüche für das Alter</li>
<li>Bei einer Scheidung muss die Versorgung im Alter für beide Partner geregelt sein, was der Versorgungsausgleich regelt</li>
</ul>
<h2>Welche Anwartschaften gehören dazu? &#8211; Rente &#038; Co.</h2>
<p>Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig der Versorgungsausgleich ist, denn im Jahre 2011 profitierten mehr als 716.000 Menschen im Ruhestand von dem Versorgungsausgleich und ergänzten die Rente mit durchschnittlich 210 Euro im Monat durch die Übertragung der Rentenanwartschaften des Ex-Partners. Welche Anwartschaften fallen aber überhaupt in den Versorgungsausgleich? Das Gesetz schreibt vor, dass alle Versorgungen, die ein Ehepartner durch Berufstätigkeit während der Ehe erworben hat, in den Versorgungsausgleich einfließen. Nicht ausgleichsfähig sind dagegen Leistungen, die Entschädigungscharakter haben, wie beispielsweise Renten aus Unfallversicherungen oder Lebensversicherungen.</p>
<ul>
<li>Die Rente gehört zu den Anwartschaften die im Rahmen des Versorgungsausgleichs geregelt wird</li>
<li>Nicht ausgleichsfähig sind Leistungen die einen Entschädigungscharakter haben</li>
</ul>
<h2>Versorgungsausgleich vermeiden &#8211; ist dies möglich?</h2>
<p>Ein Versorgungsausgleich ist nicht immer gerecht und wird daher in bestimmten Fällen nicht angewandt. Dauert die Ehe kürzer als drei Jahre, ist der Ausgleichswert niedriger als 50 Euro im Monat oder beträgt der Rentenunterschied nur ca. 25 Euro pro Monat oder weniger, so wird ein Versorgungsausgleich als nicht nötig angesehen.</p>
<p>Treffen jedoch keine der genannten Punkte zu, kann ein Versorgungsausgleich auch anders verhindert werden. Wer in einem notariell beglaubigten Ehevertrag den Versorgungsausgleich ausgeschlossen hat, vermeidet das Versorgungsausgleichsverfahren bei der Scheidung. Eine solche Vereinbarung kann allerdings auch während der Scheidung noch geschlossen werden, solange die Ehegatten beide finanziell für das Alter abgesichert und mit der Vereinbarung einverstanden sind. Ein Versorgungsausgleich kann jedoch auch vermieden werden, indem dieser mit dem bei der Scheidung anstehenden Zugewinnausgleich verbunden wird. Hier kann beispielsweise eine <a href="https://lukinski.de/immobilien/kapitalanlage/" data-type="page" data-id="26197">Immobilie für die Altersvorsorge</a> übertragen werden, sofern das Familiengericht diese Vereinbarung als angemessen hält.</p>
<ul>
<li>Ein Versorgungsausgleich ist in bestimmten Fällen nicht nötig</li>
<li>Durch eine notariell beurkundete Vereinbarung kann der Versorgungsausgleich auch ausgeschlossen werden</li>
</ul>
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<h2>Fazit zum Versorgungsausgleich &#8211; so wichtig ist die Regelung für Ehepaare</h2>
<p>Der Versorgungsausgleich ist auf den ersten Blick zwar gerecht für beide Parteien, zeigt in der Praxis jedoch einzige Probleme auf, mit denen die Ehepartner zu kämpfen haben. Besonders problematisch wird es für Ehepaare, die sich erst im hohen Alter scheiden lassen. Wo beide Partner zusammen gut für das Alter abgesichert waren, finden sich nach der Scheidung häufig nur noch zwei ärmliche Haushalte wieder. Wird eine Scheidung in jungen Jahren vollzogen, so haben beide Parteien noch die Möglichkeit, die Rente im weiteren Arbeitsleben aufzustocken, während ältere Paare häufig vor dem finanziellen Ruin stehen. Statt einer schematischen Teilung kann es für ältere Paare also häufig günstiger sein, wenn eine Partei die Rentenansprüche behält und gegen andere Vermögenswerte, wie eine Immobilie tauscht. Ganz optimal ist die Gesetzgebung hier also nicht, da sie nicht jedem die gleichen Chancen bietet und zwangsweise besonders für ältere Paare schwierig werden kann.</p>
<ul>
<li>Der Versorgungsausgleich regelt die Versorgung im Alter eigentlich gerecht, beachtet jedoch nicht den Nachteil, den manche Gruppen daraus ziehen</li>
<li>Besonders ältere Ehepartner werden durch den Versorgungsausgleich nicht begünstigt</li>
</ul>
<h2>Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Rente nach der Scheidung</h2>
<p>Beim Thema Scheidung und Rente kommen viele Fragen auf. Der Versorgungsausgleich und die gerechte Versorgung im Alter für beide Parteien ist ein wichtiges Thema. Damit für Sie keine Fragen mehr offen bleiben, beantworten die Experten von Lukinski alle wichtigen Fragen zum Thema Scheidung und Rente.</p>
<h3>Was ist der Versorgungsausgleich bei Scheidung?</h3>
<p>Der Versorgungsausgleich beschäftigt sich mit allen während der Ehezeit erworbenen Anwartschaften auf eine Versorgung im Alter. Es handelt sich also um die Rente und wie diese zwischen den Eheleuten aufgeteilt wird.</p>
<h3>Wie schnell ist eine Scheidung?</h3>
<p>Die Dauer einer Scheidung hängt zuerst einmal davon ab, ob die Scheidung streitig oder einvernehmlich ist. Einvernehmliche Scheidungen dauern im Normalfall zwischen drei und sechs Monaten, während sich streitige Scheidungen auf bis zu einem Jahr verzögern können.</p>
<h3>Welche Kosten entstehen bei einer Scheidung?</h3>
<p>Die Kosten für eine Scheidung sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Das Gericht bestimmt über einen Großteil der Kosten, die auch davon abhängig sind, wie viele Anwälte benötigt werden und wie lange die Scheidung dauert.</p>
<h3>Wer zahlt die Scheidung?</h3>
<p>Im Normalfall werden die Kosten gegeneinander aufgehoben. Das bedeutet, jede Partei zahlt den eignen Anwalt und die Hälfte der anfallenden Gerichtskosten.</p>
<h3>Was ist Zugewinn in der Ehe?</h3>
<p>Ein Zugewinn beschreibt einen Vermögenszuwachs, der während der Ehe eingetreten ist. Bei Beendigung der Ehe ist dieser für den gegenseitigen Zugewinnausgleich zu berechnen.</p>
<h3>Wie lange dauert die Bearbeitung des Versorgungsausgleichs?</h3>
<p>Eine Scheidung bei der der Versorgungsausgleich entfällt, dauert in der Regel nicht länger als vier Monate. Bei Scheidungen, wo der Versorgungsausgleich beachtet wird, dauern die Scheidungen zwischen fünf und neun Monaten.</p>
<h3>Kann die Scheidung verweigert werden?</h3>
<p>Die Scheidung kann vom Ehepartner grundsätzlich verweigert werden. Dauerhaft, ist dies jedoch nicht möglich, da spätestens nach drei Jahren eine zwangsweise Scheidung vom Gericht beschlossen werden kann.</p>
<h2>Scheidung: Ratgeber, Hilfe und Tipps</h2>
<p>Eine Scheidung ist komplex, das stimmt. Sie sind aber nicht allein! Viele lassen sich Trennen und tatsächlich, ein Großteil findet immer eine gute Lösung. Nur einer kleiner Teil endet im Streit. Damit Sie sich gut vorbereiten können, finden Sie hier unsere kleinen Ratgeber und Tipps zur Scheidung, zu Familie, Geld und Immobilie.</p>
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<li><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199">Scheidung: Ratgeber</a></li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/immobilien/scheidung/" data-type="page" data-id="26199"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-24617" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/01/blog-scheidung-trennung-streit-laut-mann-fau-wohnzimmer-haus-immobilien-was-tun-checkliste-lukinski-immobilienmakler.jpg" alt="" width="1200" height="600"/></a></p>
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