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	<title>Content Marketing | Lukinski</title>
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		<title>Homeday.de &#8211; das neue Immobilienportal für Makler</title>
		<link>https://lukinski.de/homeday-de-immobilienportal-makler-koeln-duesseldorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2015 12:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Content Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Homeday]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[Homeday.de gehört zu den am stärksten gewachsenen Immobilienportalen im DACH-Raum und positioniert sich klar zwischen klassischem Maklergeschäft und reinen Online-Plattformen wie ImmoScout24 oder Immowelt. Wer als Eigentümer verkaufen oder als Käufer eine realistische Marktwerteinschätzung sucht, trifft hier auf ein Hybrid-Modell: digitale Tools, Marktdaten in Echtzeit und feste regionale Makler — bezahlt über eine Provision, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Homeday.de gehört zu den am stärksten gewachsenen Immobilienportalen im DACH-Raum und positioniert sich klar zwischen klassischem Maklergeschäft und reinen Online-Plattformen wie ImmoScout24 oder Immowelt. Wer als Eigentümer verkaufen oder als Käufer eine realistische Marktwerteinschätzung sucht, trifft hier auf ein Hybrid-Modell: digitale Tools, Marktdaten in Echtzeit und feste regionale Makler — bezahlt über eine Provision, die seit dem Bestellerprinzip 2020 hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird. Dieser Ratgeber zeigt, wie Homeday funktioniert, wo die Stärken und Schwächen liegen und für welches Verkäufer-Profil sich die Plattform tatsächlich lohnt.</p>
<h2>Was ist Homeday.de — und was unterscheidet das Portal vom klassischen Makler?</h2>
<p>Homeday wurde 2015 in Berlin gegründet und gehört seit 2021 mehrheitlich zur Axel Springer SE. Anders als reine Inserate-Portale beschäftigt Homeday rund 200 fest angestellte Makler in über 100 Regionen Deutschlands. Das Geschäftsmodell ist eine Mischung aus PropTech und klassischer Maklertätigkeit: Die Plattform liefert Datenanalysen, Lead-Generierung und digitale Vermarktungstools, der Mensch übernimmt Bewertung, Besichtigung und Notartermin.</p>
<p>Im Vergleich zu reinen Inserate-Portalen verschiebt sich damit das Leistungsversprechen — Homeday verkauft nicht Sichtbarkeit, sondern den fertigen Verkaufsabschluss inklusive Vorbereitung der <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilie bewerten</a>-Phase.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Merkmal</th>
<th>Homeday.de</th>
<th>ImmoScout24</th>
<th>Klassischer Makler</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Modell</td>
<td>Hybrid (Tech + Makler)</td>
<td>Inserate-Portal</td>
<td>Lokales Maklerbüro</td>
</tr>
<tr>
<td>Provision Verkäufer</td>
<td>ca. 1,98–3,57 % inkl. MwSt.</td>
<td>Inserat ab ca. 99 €</td>
<td>3,57 % inkl. MwSt.</td>
</tr>
<tr>
<td>Marktdaten</td>
<td>Live-Preisrechner</td>
<td>WohnBarometer</td>
<td>Lokale Erfahrung</td>
</tr>
<tr>
<td>Besichtigungen</td>
<td>3D-Touren + vor Ort</td>
<td>Eigenorganisation</td>
<td>Vor Ort</td>
</tr>
<tr>
<td>Reichweite</td>
<td>Mittel</td>
<td>Sehr hoch</td>
<td>Lokal</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Marktwertrechner: Wie genau ist die Online-Bewertung wirklich?</h2>
<p>Das Herzstück von Homeday ist der kostenlose Preisatlas, der auf über 30 Millionen Datensätzen aus Angebotspreisen, Notarverträgen und amtlichen Bodenrichtwerten basiert. Eingegeben werden Adresse, Wohnfläche, Baujahr und Zustand — als Ergebnis erhält der Nutzer eine Preisspanne, meist mit ±10–15 % Streuung. Für eine erste Indikation ist das brauchbar, für die Verhandlung mit Banken oder Finanzamt jedoch nicht.</p>
<p>Wer eine belastbare Zahl braucht — etwa für Erbauseinandersetzung, Scheidung oder Beleihungswert — sollte ergänzend ein <a href="https://lukinski.de/ertragswertverfahren-wohnung-haus-mehrfamilienhaus-immobilienbewertung/">Ertragswertverfahren</a> oder bei selbstgenutzten Häusern das <a href="https://lukinski.de/sachwertverfahren-wohnung-haus-mehrfamilienhaus-immobilienbewertung/">Sachwertverfahren</a> heranziehen. Bei Eigentumswohnungen liefert das <a href="https://lukinski.de/vergleichswertverfahren-vorteile-nachteile-richtlinien-bewertungsgesetz/">Vergleichswertverfahren</a> in der Regel die marktnächsten Ergebnisse — und genau auf dieser Methodik basiert auch der Homeday-Preisatlas im Hintergrund.</p>
<h2>Provision, Bestellerprinzip und versteckte Kosten</h2>
<p>Seit dem 23. Dezember 2020 gilt in Deutschland das Gesetz zur Verteilung der Maklerkosten beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern (§ 656c, § 656d BGB): Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerprovision hälftig. Homeday berechnet üblicherweise eine Gesamtprovision von 3,57 % inkl. MwSt., also 1,785 % je Partei — in einigen Regionen auch geringer. Bei einem Verkaufspreis von 500.000 € sind das je Seite rund 8.925 €.</p>
<p>Wichtig: Diese Provision ist nicht der einzige Kostenblock. Wer den tatsächlichen Erlös ermitteln will, muss auch <a href="https://lukinski.de/vorfaelligkeitsentschaedigung/">Vorfälligkeitsentschädigung berechnen</a>, falls noch ein Kredit läuft, sowie ggf. <a href="https://lukinski.de/spekulationssteuer/">Spekulationssteuer Rechner</a> einsetzen. Den finalen Auszahlungsbetrag liefert der <a href="https://lukinski.de/netto-erloes/">Netto-Erlös berechnen</a>-Rechner.</p>
<ul>
<li><strong>Maklerprovision</strong> — 1,785 % je Partei (Standard)</li>
<li><strong>Vorfälligkeit</strong> — 0,5–3 % der Restschuld</li>
<li><strong>Energieausweis</strong> — 50–500 € je nach Typ</li>
<li><strong>Notar &amp; Grundschuldlöschung</strong> — ca. 0,2 % Kaufpreis</li>
<li><strong>Spekulationssteuer</strong> — bei Verkauf unter 10 Jahren</li>
</ul>
<h2>Für welche Verkäufer lohnt sich Homeday — und wann nicht?</h2>
<p>Homeday spielt seine Stärken vor allem im mittleren Preissegment zwischen 250.000 € und 800.000 € aus, also bei klassischen Eigentumswohnungen und Reihenhäusern in Ballungsräumen wie Berlin, München, Hamburg, Köln oder Düsseldorf. Hier ist die Datendichte hoch, der Käuferpool groß und standardisierte Prozesse funktionieren gut.</p>
<p>Im Luxussegment ab etwa 1,5 Mio. € oder bei komplexen Objekten wie <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-bewerten-verkehrswert-wertermittlung-kaufpreis-immobilie/">Mehrfamilienhaus bewerten</a>, Gewerbeimmobilien oder denkmalgeschützten Villen stößt das Modell an Grenzen — hier zählen diskrete Off-Market-Kanäle und persönliche Käufernetzwerke mehr als Algorithmen. Wie im <a href="https://lukinski.de/haus-verkaufen-ohne-makler-unterlagen-steuern-kosten-was-beachten/">Haus verkaufen</a>-Ratgeber beschrieben, ist die Wahl des richtigen Vertriebskanals der mit Abstand größte Hebel auf den Verkaufspreis.</p>
<h2>3D-Touren und digitale Vermarktung — echter Vorteil oder Marketing?</h2>
<p>Homeday wirbt prominent mit virtuellen 3D-Besichtigungen via Matterport-Kamera. Die Praxis zeigt: Der Nutzen ist real — laut Plattform-Daten reduziert sich die Zahl der Vor-Ort-Termine um bis zu 40 %, weil unpassende Interessenten frühzeitig abspringen. Das spart Zeit, schützt die Privatsphäre noch bewohnter Immobilien und erhöht die Qualität der verbleibenden Besichtigungen.</p>
<p>Für Käufer wiederum bedeutet eine 3D-Tour mehr Vorab-Information. Wer parallel die <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a> vorbereitet und seinen <a href="https://lukinski.de/eigenkapital/">Eigenkapitalbedarf berechnen</a> lässt, kann nach der virtuellen Besichtigung schneller ein verbindliches Angebot abgeben — ein klarer Wettbewerbsvorteil in umkämpften Märkten.</p>
<h2>Homeday als Kaufinteressent nutzen</h2>
<p>Auch auf der Käuferseite ist die Plattform interessant. Über die Suchagenten-Funktion lassen sich Objekte nach Lage, Preis und Renditekriterien filtern. Wer eine Kapitalanlage prüft, sollte parallel zwei Kennzahlen berechnen: den <a href="https://lukinski.de/kaufpreisfaktor/">Kaufpreisfaktor berechnen</a> (Kaufpreis ÷ Jahres-Kaltmiete; unter 25 = solide) und die <a href="https://lukinski.de/nettorendite/">Nettorendite berechnen</a> nach Abzug aller Bewirtschaftungskosten.</p>
<p>Ein typischer Anfängerfehler: Käufer orientieren sich nur am Brutto-Preis und vergessen die <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten berechnen</a> (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Maklerprovision = 9–15 % je Bundesland). Bei einer 400.000-€-Wohnung in NRW sind das schnell 60.000 € on top.</p>
<h2>Fazit: Solide Plattform mit klarem Anwendungsbereich</h2>
<p>Homeday.de ist keine Revolution, aber eine professionelle Hybrid-Lösung für den deutschen Standardverkauf. Stärken: schneller Marktwert-Check, faire Provisionsstruktur, gute digitale Tools. Schwächen: begrenzte Tiefe bei Sondernutzungsrechten, Erbbaurecht oder hochpreisigen Sonderimmobilien. Wer ein Standard-Objekt im urbanen Raum verkauft, fährt damit gut. Wer komplexere Strukturen oder Premium-Lagen vermarkten will, sollte zusätzlich klassische Maklernetzwerke einbinden.</p>
<h3>Wie hoch ist die Maklerprovision bei Homeday.de genau?</h3>
<p>Homeday berechnet je nach Region eine Gesamtprovision zwischen 1,98 % und 3,57 % inkl. MwSt. vom Kaufpreis. Diese wird seit Dezember 2020 nach dem Bestellerprinzip hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Bei einem Verkaufspreis von 500.000 € und 3,57 % Gesamtprovision zahlt jede Partei also rund 8.925 € — die genaue Höhe wird im Maklervertrag fixiert und ist verhandelbar, insbesondere bei höheren Verkaufspreisen ab etwa 800.000 €.</p>
<h3>Wie genau ist der kostenlose Marktwertrechner von Homeday?</h3>
<p>Der Homeday-Preisatlas basiert auf rund 30 Millionen Datensätzen und liefert eine Preisspanne mit typischer Streuung von ±10 bis 15 %. Für eine erste Orientierung ist das ausreichend, für offizielle Anlässe wie Erbauseinandersetzungen, Scheidungen, Bankbeleihungen oder steuerliche Anlässe gegenüber dem Finanzamt reicht diese Genauigkeit nicht aus. In solchen Fällen sollte ein zertifizierter Sachverständiger ein klassisches Gutachten nach Sachwert-, Ertragswert- oder Vergleichswertverfahren erstellen.</p>
<h3>Lohnt sich Homeday auch für den Verkauf von Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeobjekten?</h3>
<p>Eingeschränkt. Homeday ist primär auf Wohnimmobilien im Standardsegment ausgerichtet — also Eigentumswohnungen, Reihen- und Einfamilienhäuser bis etwa 1 Mio. €. Mehrfamilienhäuser, Zinshäuser ab 10 Wohneinheiten oder Gewerbeobjekte erfordern spezialisierte Investorennetzwerke, Discounted-Cashflow-Bewertungen und oft Off-Market-Vermarktung. Für solche Objekte sind klassische gewerbliche Maklerhäuser oder spezialisierte Investmentmakler in der Regel die bessere Wahl, weil sie direkten Zugang zu Family Offices, Bestandshaltern und institutionellen Käufern haben.</p>
<p>Zurück zum Wiki: <a href="https://lukinski.de/immobilien-lexikon-wiki/">Immobilien Lexikon</a></p>
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