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	<title>1990 | Lukinski</title>
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		<title>Immobilien Mängel nach Baujahr: Bausubstanz, Mauerwerk, Dämmung &#038; Co. &#8211; Bewertung</title>
		<link>https://lukinski.de/maengel-immobilie-baujahr-bausubstanz-mauerwerk-daemmung-bewertung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 13:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Alte Bestandsimmobilien und ihre Mängel &#8211; Sie möchten in eine Immobilie als Kapitalanlage investieren? Ob Baujahr 1920, 1930 oder 1960 &#8211; alte Immobilien bringen im Vergleich zu Neubauten ihre ganz individuellen Mängel und versteckten Kostenfallen mit sich. Eine Wohnung Baujahr 1938? Ein Mehrfamilienhaus von 1982? Hier erfahren Sie alles über Bausubstanz, Mauerwerk, Wärme- und Schalldämmung, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Bestandsimmobilien und ihre Mängel &#8211; Sie möchten in eine <a href="https://lukinski.de/immobilie-als-kapitalanlage-worauf-muss-ich-achten-interview-experten/" target="_blank" rel="noopener">Immobilie als Kapitalanlage</a> investieren? Ob Baujahr 1920, 1930 oder 1960 &#8211; alte Immobilien bringen im Vergleich zu <a href="https://lukinski.de/bestand-neubau-kaufen-vorteile-nachteile-erklaert-definition-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">Neubauten</a> ihre ganz individuellen Mängel und versteckten Kostenfallen mit sich. Eine Wohnung Baujahr 1938? Ein <a href="https://lukinski.de/altes-haus-mehrfamilienhaus-verkaufen-sanierungsstau-leerstand-baufaellig-was-tun/" target="_blank" rel="noopener">Mehrfamilienhaus</a> von 1982? Hier erfahren Sie alles über Bausubstanz, Mauerwerk, Wärme- und Schalldämmung, typische Schadstoffe (Asbest, PCB, KMF), realistische Sanierungskosten pro Quadratmeter und mit welchen Mängeln Sie nach Baujahr rechnen müssen. Plus: Welches Baujahr lohnt sich wirklich als Investment &#8211; und wo Sie besser die Finger lassen.</p>
<h2>Alte Immobilien: Bestand nach Jahrzehnten in Deutschland</h2>
<p>Über 2.655.000 Immobilien in Deutschland wurden vor dem Jahr 1919 gebaut. Mitte des Jahrhunderts kamen weitere 7.500.000 Häuser hinzu. Die Bautechnik hat sich in jedem Jahrzehnt grundlegend verändert &#8211; von einfachverglasten Fenstern und Bleirohren über Asbest-Boom in den 50ern bis zur ersten Wärmeschutzverordnung 1977. Wer heute eine Bestandsimmobilie kauft, kauft die Bautechnik ihrer Entstehungszeit &#8211; inklusive aller damaligen Sünden.</p>
<h3>Immobilienbestand nach Baujahr (Statistisches Bundesamt)</h3>
<ul>
<li>Vor 1919 gebaut: 2.655.042 Einheiten</li>
<li>1919 &#8211; 1949 gebaut: 2.374.762 Einheiten</li>
<li>1950 &#8211; 1979 gebaut: 7.357.255 Einheiten (größter Bestand!)</li>
<li>1980 &#8211; 1989 gebaut: 2.090.142 Einheiten</li>
<li>1990 &#8211; 1999 gebaut: 2.490.829 Einheiten</li>
<li>2000 &#8211; 2011 gebaut: 1.954.588 Einheiten</li>
</ul>
<p>Investoren-Insight: Über 50 % aller deutschen Wohnimmobilien stammen aus den Jahrzehnten 1950 &#8211; 1979. Genau in diesem Bestand stecken die größten Sanierungsstau-Risiken (Asbest, KMF, PCB) &#8211; aber auch die größten Renditechancen, weil Käufer das wissen und der Kaufpreis entsprechend gedrückt ist.</p>
<h3>Vergleichstabelle: Mängel und Sanierungskosten nach Baujahr</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Baujahr</th>
<th>Hauptproblem</th>
<th>Sanierungskosten/m² (Richtwert)</th>
<th>Investment-Eignung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>vor 1900</td>
<td>Mauerwerksrisse, Bleirohre, keine Dämmung</td>
<td>800 &#8211; 1.500 €</td>
<td>Nur mit Denkmalschutz-AfA</td>
</tr>
<tr>
<td>1900 &#8211; 1939</td>
<td>Holzbalkendecken, Schwamm, Brandschutz</td>
<td>700 &#8211; 1.300 €</td>
<td>Gut bei Altbau-Charme in A-Lage</td>
</tr>
<tr>
<td>1939 &#8211; 1945</td>
<td>Kriegsbau, Statik, Bauschutt</td>
<td>900 &#8211; 1.600 €</td>
<td>Risikoreich, oft Abriss-Kandidat</td>
</tr>
<tr>
<td>1945 &#8211; 1959</td>
<td>Asbest, Teer, Bleifarben</td>
<td>600 &#8211; 1.200 €</td>
<td>Nach Schadstoff-Sanierung gut</td>
</tr>
<tr>
<td>1960 &#8211; 1969</td>
<td>KMF-Dämmung, Beton-Schäden</td>
<td>500 &#8211; 1.000 €</td>
<td>Solide bei B-/C-Lage</td>
</tr>
<tr>
<td>1970 &#8211; 1979</td>
<td>PCB-Fugen, Teer-Parkettkleber</td>
<td>500 &#8211; 900 €</td>
<td>Top-Renditeobjekte</td>
</tr>
<tr>
<td>1980 &#8211; 1999</td>
<td>Flachdach-Anschlüsse, alte Heizung</td>
<td>300 &#8211; 600 €</td>
<td>Geringer Sanierungsstau</td>
</tr>
<tr>
<td>2000 +</td>
<td>WDVS-Schäden, Lüftungsprobleme</td>
<td>150 &#8211; 400 €</td>
<td>Renditeschwächer, geringes Risiko</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hinweis: Werte sind Richtwerte für eine durchgreifende Modernisierung inkl. Heizung, Bad, Elektrik, Dämmung. Tatsächliche Kosten variieren je nach Region und Ausstattung um +/- 30 %.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29017" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/08/handwerker-prueft-bau-sanitaer-wasserwaage-rot-blick-pruefung-gutachten-immobilienwert-bewertung-instandhaltung-ruecklage-kosten-preis-angebot.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h3>Bestandsimmobilie: Vorteile und Nachteile zusammengefasst</h3>
<p>Möchten Sie in eine Renditeimmobilie investieren, dann hat eine Bestandsimmobilie aus älteren Jahrzehnten ganz klare Vorteile: Der <a href="https://lukinski.de/kaufpreis-ermitteln-wichtigsten-kriterien-finanzierung-bonitaet-eigenkapital/" target="_blank" rel="noopener">Kaufpreis</a> ist günstig, die Mietrendite hoch, und bei denkmalgeschützten Objekten profitieren Sie von der Sonder-AfA von bis zu 9 % jährlich auf Sanierungskosten &#8211; ein steuerlicher Hebel, den Neubauten nie bieten.</p>
<blockquote><p>Ältere Bestandsimmobilien in B- und C-Lage eignen sich hervorragend als <a href="https://lukinski.de/investment-immobilie-rendite-immobilie-vorteile-nachteile-anlageformen-vergleich/" target="_blank" rel="noopener">Renditeimmobilien</a> &#8211; vorausgesetzt, der Sanierungsstau wurde im Kaufpreis korrekt eingepreist!</p></blockquote>
<h4>Vorteile beim Kauf einer alten Immobilie</h4>
<ul>
<li>Meist deutlich günstigerer Kaufpreis (oft 30 &#8211; 50 % unter Neubau)</li>
<li>Kosten kalkulierbar, wenn Mängel durch Gutachten dokumentiert</li>
<li>Geringerer Kaufpreis = oft bessere Bruttomietrendite (5 &#8211; 8 %)</li>
<li>Lage in gewachsener Infrastruktur, ÖPNV-Anbindung, etablierte Nachbarschaft</li>
<li>Bei Denkmalschutz: Sonder-AfA bis 9 % p.a. auf Sanierung</li>
<li>Mietausfallrisiko geringer (etablierte Lage, bestehende Mieter)</li>
</ul>
<h4>Nachteile beim Kauf einer alten Immobilie</h4>
<ul>
<li>Hohe Kosten für Instandhaltung und Reparaturen (Faustregel: 1 &#8211; 1,5 €/m²/Monat Rücklage)</li>
<li>Versteckte Mängel, die erst beim Aufstemmen sichtbar werden</li>
<li>Schadstoffrisiken: Asbest, PCB, KMF, Bleirohre</li>
<li>Energetische Sanierungspflicht nach Eigentümerwechsel (GEG)</li>
<li>Schlechte Energieeffizienzklassen (oft G/H) drücken Wiederverkaufswert</li>
</ul>
<h2>Immobilien Baujahr vor 1900</h2>
<p>Typisch für Immobilien, die vor 1900 gebaut wurden, sind Risse im Mauerwerk durch Setzungen. Wärmedämmung gibt es schlicht nicht &#8211; das Konzept war damals unbekannt. Fenster sind einfachverglast (U-Wert 5,0 W/m²K, Neubau heute 0,8). Bleirohre, seit 1973 verboten, finden sich noch in vielen unsanierten Bädern und Küchen.</p>
<blockquote><p>Investor-Insight: Wer eine Vor-1900-Immobilie kauft, sollte mit einer <a href="https://lukinski.de/kernsanierung/" target="_blank" rel="noopener">Kernsanierung</a> rechnen &#8211; nicht mit einer Renovierung.</p></blockquote>
<h3>Typische Mängel bei Immobilien vor 1900</h3>
<ul>
<li>Risse in Putz und Mauerwerk durch Setzungen</li>
<li>Fehlende Wärmedämmung an Fassade, Dach und Fenstern</li>
<li>Feuchte Kellerräume durch fehlende Horizontalsperre</li>
<li>Veraltete Elektrik (oft noch zweiadrig, ohne Schutzleiter)</li>
<li>Bleirohre und Tonrohre in der Trinkwasserinstallation</li>
<li>Holzbalkendecken mit möglichem Schwammbefall</li>
</ul>
<h3>Sanierungskosten und Investment-Strategie</h3>
<ul>
<li>Komplette Trinkwasserinstallation: 80 &#8211; 150 €/lfm</li>
<li>Horizontalsperre Keller (Injektion): 80 &#8211; 200 €/lfm</li>
<li>Fassadendämmung WDVS: 150 &#8211; 250 €/m²</li>
<li>Neue Fenster (3-fach verglast): 800 &#8211; 1.500 € pro Stück</li>
<li>Strategie: Nur kaufen, wenn Denkmalschutz vorliegt &#8211; die Sonder-AfA macht hohe Sanierungskosten steuerlich attraktiv</li>
</ul>
<h2>Immobilien Baujahr 1900 &#8211; 1939</h2>
<p>Auch bei Immobilien, die zwischen 1900 und 1939 gebaut wurden, finden sich ähnliche Mängel wie bei Vor-1900-Bauten. Hinzu kommen aber typische Probleme dieser Bauepoche: Fehlende Unterspannbahnen lassen Kälte und Feuchtigkeit ins Dachgeschoss, Holzbalkendecken sind anfällig für echten Hausschwamm, und dünne Außenwände (oft nur 24 cm Vollziegel) neigen zu <a href="https://lukinski.de/schimmel-bad-erkennen-bekaempfen/" target="_blank" rel="noopener">Schimmel</a>. Holztreppen ohne Brandschutzanforderungen sind im Mehrfamilienhaus heute ein Problem.</p>
<blockquote><p>Charakteristisch: Brandschutz und Schallschutz waren damals keine Bauthemen &#8211; heute teure Nachrüstpflichten!</p></blockquote>
<h3>Typische Mängel bei Immobilien 1900 &#8211; 1939</h3>
<ul>
<li>Fehlende Unterspannbahnen im Dach</li>
<li>Kondensationsprobleme an Außenwänden</li>
<li>Schwamm- und Schimmelbefall in Holzbalkendecken</li>
<li>Kein Brandschutz (Holztreppen, fehlende F30-/F90-Bauteile)</li>
<li>Veraltete Ton- und Bleirohre</li>
<li>Risse im Mauerwerk, oft Stuckschäden</li>
<li>Stuck und historische Substanz unter Auflagen</li>
</ul>
<h3>Sanierungskosten und Investment-Strategie</h3>
<ul>
<li>Neue Holzbalkendecke (Schwamm-Sanierung): 200 &#8211; 400 €/m²</li>
<li>Brandschutz-Türen nachrüsten: 800 &#8211; 1.500 € pro Stück</li>
<li>Stuckrestaurierung: 80 &#8211; 200 €/lfm</li>
<li>Strategie: <a href="https://lukinski.de/altbauwohnung-hohe-decken-erker-stuck-investment-kapitalanlage/" target="_blank" rel="noopener">Altbauwohnungen</a> mit Stuck und hohen Decken in A-Lagen erzielen Premium-Mieten &#8211; Sanierung lohnt sich</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29017" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/08/verkaufen-mehrfamilienhaus-vermieten-tipps-historisches-haus-denkmalschutz-veranderungen-erweiterungen-was-ist-erlaubt-geldbe-wand-dachziegel.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Immobilien Baujahr 1939 &#8211; 1945</h2>
<p>Typisch für Immobilien, die zwischen 1939 und 1945 gebaut wurden, ist die schlechte <a href="https://lukinski.de/kernsanierung/" target="_blank" rel="noopener">Bausubstanz</a>. Während der Kriegsjahre wurden Rohstoffe, Zeit und Arbeitskraft in die Rüstung gesteckt. Gebaut wurde schnell, billig und mit dem, was verfügbar war &#8211; oft Bauschutt aus Trümmern, Sommerholz mit niedriger Statikfestigkeit und improvisierte Mörtelmischungen. Die Folge: statische Probleme, Schädlingsbefall und unklare Materialqualität.</p>
<h3>Typische Mängel bei Immobilien 1939 &#8211; 1945</h3>
<ul>
<li>Schlechte, oft unklare Bausubstanz</li>
<li>Schädlingsbefall durch Sommerholz und Bauschutt-Mörtel</li>
<li>Statische Probleme (Setzrisse, durchhängende Decken)</li>
<li>Risse im Mauerwerk durch Bombenschäden in der Nachbarschaft</li>
<li>Veraltete und teils undichte Gasleitungen</li>
<li>Kaum Brandschutz (Provisorien aus der Kriegszeit)</li>
</ul>
<h3>Sanierungskosten und Investment-Strategie</h3>
<ul>
<li>Statisches Gutachten zwingend: 1.500 &#8211; 4.000 €</li>
<li>Sanierung oft teurer als Neubau &#8211; Abriss prüfen</li>
<li>Strategie: Kauf nur mit detaillierter Bauschadensbewertung. Im Zweifel: Grundstücksdeal denken, nicht Immobiliendeal</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-29017" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/04/maxvorstadt-muenchen-bayern-wohnen-leben-immobilien-kaufen-wohnung-grundstueck-haus-mehrfamilienhaus-altbau-himmel.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Immobilien Baujahr 1945 &#8211; 1959</h2>
<p>Vor allem schlechte oder fehlende Wärmedämmung ist bei Immobilien aus den Nachkriegsjahren oft zu finden. Das größere Problem: Schadstoffe. In dieser Epoche wurden massenhaft Baustoffe verarbeitet, die heute als gesundheitsgefährdend eingestuft werden &#8211; allen voran Asbest in Floor-Flex-Platten, Eternit-Dachplatten, Nachtspeicheröfen und Spritzasbest. Hinzu kommen Teerdachpappen, Formaldehyd-Spanplatten und Bleifarben. Beim Schallschutz wurde gespart, weshalb Wohnungen aus dieser Zeit oft sehr hellhörig sind.</p>
<blockquote><p>Asbest-Falle: Wer in einer Immobilie 1945 &#8211; 1990 saniert, muss bei Verdacht eine Schadstoffanalyse durchführen. Asbest-Sanierung darf nur durch zertifizierte Fachbetriebe (TRGS 519) erfolgen!</p></blockquote>
<h3>Typische Mängel bei Immobilien 1945 &#8211; 1959</h3>
<ul>
<li>Asbest in Bodenbelägen (Floor-Flex), Dachplatten (Eternit), Putzen</li>
<li>Teerhaltige Dachpappen und Klebstoffe</li>
<li>Formaldehyd in alten Spanplatten</li>
<li>Bleifarben an Fenstern und Türen</li>
<li>Fehlender Brandschutz (zu schmale Zufahrten, keine Brandschutztüren)</li>
<li>Hellhörige Wohnungen ohne Trittschalldämmung</li>
<li>Mangelnde Wärmedämmung (Energieeffizienzklasse meist G/H)</li>
<li>Undichte Gasleitungen mit Hanf-Dichtungen</li>
</ul>
<h3>
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