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	<title>Photovoltaik | Lukinski</title>
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		<title>Dachsanierung &#8211; Aufsparrendämmung, Kosten &#038; Photovoltaik</title>
		<link>https://lukinski.de/dachsanierung-aufsparrendaemmung-kosten-photovoltaik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 07:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Definition, Neueindeckung &#38; Aufsparrendämmung Dachsanierung &#8211; Die Dachsanierung bezeichnet das Ausbessern eines Daches hinsichtlich der Wärmedämmung und der Abdichtung. Oft wird die Dachsanierung durchgeführt, sobald kleinere Schäden, wie lockere oder lose Ziegel, bemerkt werden. In Ausnahmen und bei größeren Schäden wird auch eine komplette Neueindeckung des Daches vorgenommen. Hierzu wird oft die Aufsparrendämmung verwendet, welche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Definition, Neueindeckung &amp; Aufsparrendämmung</h3>
<p>Dachsanierung &#8211; Die Dachsanierung bezeichnet das Ausbessern eines Daches hinsichtlich der Wärmedämmung und der Abdichtung. Oft wird die Dachsanierung durchgeführt, sobald kleinere Schäden, wie lockere oder lose Ziegel, bemerkt werden. In Ausnahmen und bei größeren Schäden wird auch eine komplette Neueindeckung des Daches vorgenommen. Hierzu wird oft die Aufsparrendämmung verwendet, welche vollflächig am Dachstuhl angebracht wird. Wenn der Wunsch nach Photovoltaik auf dem Dach besteht, bietet es sich an eine Anlage im Rahmen einer Dachsanierung gleich mitzuplanen. Alles zu Kosten und Förderung: Photovoltaik Ratgeber. Mehr dazu: <a href="https://immobilien-erfahrung.de/dachsanierung" target="_blank" rel="noopener">Kosten einer Dachsanierung im Überblick</a></p>
<h3>Voraussetzungen &amp; Möglichkeiten</h3>
<p>Bevor es allerdings an die Sanierung geht, schaut der Handwerker sich den genauen Aufbau des Hauses an. Es wird geguckt ob es sich um einen Altbau, Neubau, mit Flachdach oder Schrägdach handelt. Anschließend werden die Möglichkeiten mit dem Besitzer der Immobilie abgesprochen und die Dauer der Arbeiten geplant. Wenn sie zufällig selber Dachdecker sind, oder handwerklich sehr engagiert, können Sie die Dachsanierung auch selber machen. In jedem Fall ist der letzte Schritt vor der eigentlichen Sanierung, die nötigen Baugenehmigungen einzuholen.</p>
<h3>Kosten, Förderung &amp; kostenlose Photovoltaik Anlage</h3>
<p>Die Kosten einer Dachsanierung berechnen sich aus den Materialkosten und den Personalkosten für Architekten und Handwerker. Je nach Art der Dachsanierung gibt es die Möglichkeit von der KFW einen Zuschuss von 10% zu erhalten oder eine Förderung in Form von einem besonders günstigem Darlehen zu bekommen. Es gibt außerdem die Option eine komplett kostenlose Dachsanierung zu erhalten. Nachdem die gesamten Kosten feststehen, lassen sich auch die genauen Kosten pro qm berechnen. Dafür müssen Sie sich bei einem Photovoltaik Stromproduzenten bewerben und erhalten dann im besten Fall eine kostenlose Dachsanierung, mitsamt Installation und Pachterträgen für die Bereitstellung Ihres Daches.</p>
<h2>Dachsanierung im Überblick</h2>
<ul>
<li>Instandsetzung, Wärmedämmung und Abdichtung des Daches</li>
<li>Vollflächige Isolierung mit Aufsparrendämmung</li>
<li>Analyse: Altbau, Neubau, Flachdach oder Schrägdach</li>
<li>Selber machen &#8211; nur mit handwerklicher Expertise</li>
<li>Baugenehmigungen sind notwendig</li>
<li>KFW Förderung 10% oder günstiges Darlehen</li>
<li>Kostenlose Dachsanierung mit Photovoltaik Anlage &amp; Pachtvertrag möglich</li>
</ul>
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<p>Zurück zum Wiki: <a href="https://lukinski.de/immobilien-lexikon-wiki/">Immobilien Lexikon</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kollektoren für Solaranlagen &#8211; Modelle, Unterschiede und die Vor &#038; Nachteile</title>
		<link>https://lukinski.de/kollektoren-solaranlagen-modelle-unterschiede-vor-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden.</p>
<h2>Solarkollektoren &#8211; das Herz der Solaranlage</h2>
<p>Ohne den Kollektor könnte eine Solaranlage die Sonnenenergie nicht in nutzbare Wärme umwandeln. Der Kollektor ist also das Herz der Solaranlage, der es möglich macht, die erneuerbare Energie im Haushalt zu nutzen. Sie wollen mehr über Solaranlagen und die Kosten erfahren? Berechnen Sie die Kosten für Ihre individuelle Solaranlage mit unserem <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranlagenrechner</a>! Welche verschiedenen Modelle gibt es aber unter den Kollektoren und welcher ist der richtige für meine Solaranlage?</p>
<h3>Flachkollektor &#8211; das bewährte Modell</h3>
<p>Die Flachkollektoren waren die ersten Kollektoren, die zur Nutzung von Sonnenenergie eingesetzt wurden. Sie sind daher bis heute das am meisten verbreitete Modell und bilden einen Marktanteil von stolzen 70%. Ihr Ruf ist daran wohl nicht ganz unbeteiligt, denn Flachkollektoren gelten als sehr preiswert, zuverlässig und vor allem bieten sie eine Technologie, die sich über die Jahre durchaus bewährt hat.</p>
<h4>Aufbau eines Flachkollektors &#8211; Absorber, Gehäuse und die Wärmeträgerflüssigkeit</h4>
<p>Ein Flachkollektor hat zwei einfache Bestandteile. Ein Gehäuse und ein geschwärztes Metallblech, dass sich im Inneren des Gehäuses befindet. Dieses Metallblech wird auch als Absorber bezeichnet, da die dunkle Beschichtung für eine gute Absorption der auftreffenden solaren Strahlung sorgt. Der Absorber wandelt zudem die auftretende Sonnenenergie effizient in Wärme um. Damit die Wärme transportiert werden kann, verlaufen auf der Rückseite des Absorbers Rohre, in denen Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Diese fließt kalt in den Kollektor und verlässt ihn heiß. Damit der Kollektor geschützt ist vor äußeren Bedingungen, wie der Witterung, wird er durch ein Sicherheitsglas abgedeckt. Dieses Glas ist sehr stabil und gleichzeitig hoch transparent, damit so wenig Strahlung wie möglich an diesem abprallt. Es ist also gewährleistet, dass so viel Sonnenenergie wie möglich den Absorber erreicht, um dort in Wärme umgewandelt zu werden. Damit auch das Gehäuse effektiv zur Wärmegewinnung beiträgt, ist dieses besonders gut gedämmt und verliert somit kaum an Wärmeenergie. Die Effizienz der Solaranlage wird somit gesteigert.</p>
<h4>Unterschiede bei Flachkollektoren &#8211; Aufbau, Form &amp; Rohrleitung</h4>
<p>Auch wenn die Flachkollektoren zu einem Modell zusammengefasst werden, gibt es dennoch Unterschiede. Unterschiedliche Flachkollektoren unterscheiden sich im Gehäusewerkstoff, der unterschiedlichen Verbindung der Rohre und noch weiterer Merkmale. Je nach Anwendung haben die unterschiedlichen Ausführungen ihre Vor- und Nachteile.</p>
<ul>
<li><strong>Form des Absorbers &#8211;</strong> Der Absorber kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. So gibt es Absorber aus Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumblechen. Diese können unterschiedlichste verbunden werden beispielsweise durch Punktschweißen aber auch durch Rollbondings. Auch bei den Kupferrohren, in denen die Flüssigkeit geleitet wird, gibt es Unterschiede. Sie können eingepresst aber auch gelötet werden.</li>
<li><strong>Beschichtung des Absorbers &#8211;</strong> Die Absorberschicht hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Die Schicht soll schließlich möglichst viel der solaren Energie absorbieren können. Die heutige Technik sieht dafür hoch selektive Schichten vor, die einen besonders hohen Absorptionsgrad aufweisen. Sie hat zusätzlich einen geringen Emissionsgrad der langwelligen Wärmestrahlung.</li>
<li><strong>Verlegung der Wärmeträgerrohre &#8211;</strong> Die Rohre können entweder in einem Rohrregister verlegt werden, wobei sie parallel nebeneinander liegen und oben und unten miteinander verbunden sind, oder aber sie werden mäanderförmig verlegt, was soviel heißt wie schlangenartig an einem Stück.</li>
<li><strong>Gehäusematerial &#8211;</strong> Das Material des Gehäuses kann je nach Modell auch variieren. Am weitesten verbreitet sind Aluminium, Edelstahl aber auch Kunststoff. Sogar Holz wäre eine Option als Gehäuse für einen Solarkollektor.</li>
</ul>
<h3>Röhrenkollektor &#8211; die bessere Wärmedämmung sorgt für höhere Effizienz</h3>
<p>Der Röhrenkollektor kam nach dem Flachkollektor und ist eine Alternative zu diesem. Trotz anderer Technik und weniger Marktanteil, hat auch dieses Modell seine Vorteile.</p>
<h4>Aufbau eines Röhrenkollektors &#8211; Vakuum, Heat-Pipe und die Glasröhren</h4>
<p>Das Modell Röhrenkollektor unterscheidet sich besonders in einem Punkt von dem Flachkollektor, nämlich in der Dämmung. Währen beim Flachkollektor nur das Gehäuse gedämmt ist, wird beim Röhrenkollektor jeder einzelne Absorber gedämmt und das auf eine besondere Art und Weise. Der Absorber ist hier von einer evakuierten Glasröhre umhüllt, da Vakuum besonders gute Wärmedämmeigenschaften aufweist und weder Verluste durch Konvektion noch durch Wärmeleitung zulässt. Mehrere der Röhren zusammen werden mit einem Sammler verbunden und ergeben dann einen Röhrenkollektor. Da diese Weise zu Dämmen deutlich effektiver ist, als die bei einem Flachkollektor, ist die Effizienz hier deutlich höher, da weniger Energie verloren geht. Aufgrund der Technik wird dieses Modell auch Vakuum-Röhrenkollektor genannt.</p>
<h4>Unterschiedliche Bauform von Röhrenkollektoren &#8211; Heat-Pipe, CPC &amp; direkte Durchströmung</h4>
<p>Die Röhrenkollektor Modelle werden zusätzlich in unterschiedliche Bauformen unterschieden. Zum einen die direkt und die nicht direkt durchströmenden Röhrenkollektoren &#8211; sie werden auch Heat-Pipe genannt. Eine weitere Form sind die CPC &#8211; Vakuumröhrenkollektoren.</p>
<ul>
<li><strong>Direkt durchströmte Röhrenkollektoren &#8211;</strong> Die Wärmeträgerflüssigkeit fließt bei dieser Bauform direkt durch Kupferrohre in die Glasröhren. Hier wird sie erwärmt und beim Austreten mit den anderen Rohren im Sammler zusammengeführt. Anschließend werden sie über den Solarkreis zum Wärmeübertrager transportiert. Bei einem defekten Vakuum ist es nicht schwer einen der Röhren unabhängig von den anderen aus zu tauschen.</li>
<li><strong>Heat-Pipe (nicht direkt durchströmt) &#8211;</strong> Die Heat-Pipe nutzt zur Wärmeübertragung einen thermodynamischen Prozess, bei dem ein Wärmerohr ( Head-Pipe ) durch das Glasrohr verläuft, welches eine leicht verdampfende Flüssigkeit, wie Wasser oder Alkohol, enthält. Bei Erwärmung verdampft diese Flüssigkeit und steigt zum Kopf der Glasrohre, wo die Wärme durch Kondensation des Dampfes auf die außerhalb des Kopfes vorbeifließende Wärmeträgerflüssigkeit übertragen wird. Der Rest der Flüssigkeit fließt zurück zum Boden der Rohre und wiederholt den Prozess, sobald Zimmertemperatur erreicht ist. Diese reicht aus, die Flüssigkeit zum Kondensieren zu bringen, da ein Unterdruck in den Rohren &#8211; das Vakuum &#8211; herrscht.</li>
<li><strong>CPC Vakuumröhrenkollektor &#8211; </strong>Diese Bauform ist eine Abwandlung der direkt durchströmten Röhrenkollektoren. Auch hier verlaufen die Kupferrohre durch die Glasröhren, die Besonderheit ist allerdings, dass zwei Glasröhren konzentrisch angeordnet werden und vor einem Parabolspiegel liegen. Die absorbierende Beschichtung ist auf dem inneren der Glasrohre angebracht. Der Parabolspiegel hilft dabei den Kollektor noch effizienter zu gestalten und das besonders bei geringer Einstrahlung. Die Erträge sind hier also vergleichsweise höher und der Kollektor arbeitet effektiver.</li>
</ul>
<h3>Die Wärmeträgerflüssigkeit &#8211; was beachtet werden muss</h3>
<p>Die Wärmeträgerflüssigkeit speichert die Wärme und transportiert diese durch den Solarkreis bis hin zum Solarspeicher. Die Wärme wird dann von der Flüssigkeit abgegeben und verwendet um Hahn- oder Heizungswasser zu erwärmen. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt dann zurück und beginnt ihre Reise von vorn. Die Frage die sich stellt ist jedoch, was als Wärmeträgerflüssigkeit geeignet ist. Hier ist die Antwort relativ einfach, denn normales Wasser eignet sich bereits perfekt für diese Aufgabe. Da aber besonders in kalten Monaten die Gefahr von Frost besteht und somit irreparable Schäden an Kollektor oder Absorberrohr entstehen könnten, muss das Wasser mit einem Frostschutzmittel versetzt werden. Aber auch hohe Temperaturen muss die Wärmeträgerflüssigkeit aushalten können. Besonders in CPC-Vakuumröhrenkollktoren kann es zu Temperaturen von bis zu 350 °C kommen. Damit durch das Frostschutzmittel und solch hoher Temperaturen die Viskosität nicht leidet und somit die Wärmekapazität vermindert wird, wird üblicherweise ein Mischverhältnis von 40% Propylenglykol und 60% Wasser angestrebt. Diese Mischung hält nicht nur Kälte von bis zu -25°C aus, sondern ist auch für hohe Temperaturen geeignet. Achten Sie beim Kauf der Wärmeträgerflüssigkeit besonders auf eine hohe Temperaturstabilität, einen guten Korrosionsschutz, eine möglichst geringe Viskosität, eine hohe Umweltverträglichkeit und einer hohen Wärmekapazität.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Große Guide zum Thema Photovoltaik &#8211; alles was Sie über die erneuerbare Energie wissen müssen</title>
		<link>https://lukinski.de/grosse-guide-thema-photovoltaik-erneuerbare-energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 07:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer ist dies ein spannender Bereich. Was genau ist aber Photovoltaik und was sollten Sie darüber wissen?</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Voraussetzungen für Ihre Immobilie</h2>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss zuerst einmal eine geeignete Fläche für die Anlage gefunden werden. Hier können unterschiedlichste Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Auch die Standortbedingungen müssen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Die Rechtslage ist ebenfalls nicht zu vergessen, denn auch hier gibt es einiges zu beachten. Bauherren und Immobilienbesitzer, die daran interessiert sind auf erneuerbare Energien umzusteigen, sollten sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen.</p>
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<h3>Photovoltaik &#8211; die Aufstellmöglichkeiten für die Module</h3>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage stellt sich zumeist erst einmal die Frage, wo die Anlage unterkommen soll. Am meisten bieten sich hier Dächer an, denn diese Flächen sind sowieso vorhanden und meist werden sie nicht für andere Zwecke genutzt. Zudem richten sie sich Richtung Himmel und die Verschattung ist aufgrund der Höhenlage meist eher gering. Aber auch bei den Dächern gibt es Unterschiede. Welches Dach eignet sich nun am ehesten für die Anbindung der Photovoltaikanlage?</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Schrägdach</h4>
<p>Die weit verbreiteten Schrägdächer bieten ideale Bedingungen für die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Module können hier einfach parallel zur Eindeckung montiert werden. Die bereits vorhandene Dacheindeckung wird dabei vollkommen erhalten und nimmt weiterhin die Funktion als Witterungs- und Wärmeschutz ein. Eine großflächige Installation von Photovoltaikmodulen führt zu einer Verringerung der thermischen Belastung des Dachgeschosses. Alternativ gibt es ebenfalls eine Indach-Montage, bei der die Photovoltaikmodule bündig mit der Dachdeckung abschließen und diese sogar teilweise ersetzten.</p>
<p>Für alle Bauherren von Neubauten gibt es die Möglichkeit Photovoltaikmodule als Ersatz für ein gewöhnliches Dach zu installieren. Diese übernehmen dann zusätzlich zu der Stromproduktion die Funktion des Witterungsschutzes wahr und ersetzen somit die übliche Dacheindeckung.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Flachdach</h4>
<p>Auch ein gewöhnliches Flachdach bietet eine ideale Aufstellmöglichkeit für Photovoltaikanlagen. Anders als bei den Schrägdächern kann die Neigung ganz frei bestimmt werden und muss sich nicht an der Neigung des Daches orientieren. Die optimale Ausrichtung gestaltet sich einfach, wodurch Produktivität und Effizienz ihr Maximum erreichen können. Die Anbringung beeinflusst auch hier die bereits vorhandene Dachbeschaffenheit nicht negativ.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen aber nicht zwingend auf dem Dach installiert werden, denn es gibt durchaus noch weitere Alternativen die erneuerbare Energie zu nutzen. Eine dieser Alternativen ist die Integration der Module in die Fassade. Hierfür können Fassadenbauteile genutzt werden aber auch Vordächer oder ähnliches liegen im Bereich des möglichen. Diese Alternative wird auch als gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV = Building Integrated Photovoltaik) bezeichnet.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die individuellen Standortbedingungen für Ihre Immobilie</h3>
<p>Sobald die Fläche für die Photovoltaikanlage gefunden ist, stellt sich nun die Frage, ob die Standortbedingungen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Hierzu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die den Ertrag und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage beeinflussen. Damit kann geprüft werden, ob sich die Investition in eine Photovoltaikanlage wirklich lohnt.</p>
<h4>Der Einfluss der Globalstrahlung</h4>
<p>Die Globalstrahlung ist einer dieser Faktoren, denn sie gibt an, wie viel Strahlungsmenge innerhalb eines Zeitraumes (meist ein Jahr) auf einen Quadratmeter horizontaler Empfangsfläche auftrifft. Sie ist somit keine Konstante, sondern abhängig von Tages- und Jahreszeiten sowie dem Standort und dem Wetter. Allgemein gilt, dass die Globalstrahlung in südlichen Breiten höher als in nördlichen ist und im Sommer größer als im Winter. Wolken führen dazu, dass die Globalstrahlung nur einen Bruchteil der Werte aufweist, wie bei klarem Himmel. Für die Planung der Photovoltaikanlagen heißt dies, dass die Verteilung der Golabalstahlung in Deutschland je nach Standort variiert. In Norddeutschland liegt die mittlere Globalstrahlung demnach durchschnittlich bei circa 900–1.000 kWh/m2Jahr, während sie in Süddeutschland bei circa 1.200 kWh/m2 Jahr liegt. Eine Unterscheidung von circa 20 % nur innerhalb von Deutschland. Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss also die Globalstrahlung an dem individuellen Standort berücksichtigt werden um die Effizienz der Anlage einschätzen zu können.</p>
<h4>Die richtige Dachausrichtung und -neigung</h4>
<p>Die Dachneigung und Dachausrichtung sind wichtige Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage beeinflussen. Bei einem Neubau kann das Dach optimal ausgerichtet werden, bei bestehenden Immobilien müssen aber die Gegebenheiten genutzt werden, die bereits vorhanden sind. Hier ist sowohl die Himmelsrichtung als auch der Winkel des Daches wichtig um die größtmögliche Energiegewinnung zu gewährleisten. Bei Flachdächern kann, wie oben bereits beschrieben die Ausrichtung und Neigung völlig selbst bestimmt werden und somit individuell an die richtigen Werte angepasst werden. Je nach Standort ist eine unterschiedliche Ausrichtung die beste, da dies individuell vom Gebiet abhängt. Allgemein gilt, dass die Ausrichtung nach Süden in den meisten Fällen die optimalste ist. Der Neigungswinkel von 30–35 Grad ist in den deutschen breiten meist die effektivste, aber auch diese muss je nach Objekt individuell bestimmt werden.</p>
<h4>Einplanen der individuellen Verschattung</h4>
<p>Der letzte Standortfaktor, der die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage beeinflusst ist die Verschattung. Dieser Faktor wird am häufigsten unterschätzt, denn schon ein wenig Schatten, kann die Leistung der Photovoltaikanlage deutlich beeinträchtigen. Hierzu zählen besonders Schatten die von Bäumen oder nahegelegenen Häusern verursacht werden aber auch kleine Schatten von Schornsteinen oder Antennen können sich negativ auf die Leistung auswirken. Bei größeren Verschattungen muss die Anlage genau geplant werden. Bei kleineren dauerhaften Schatten ist es sinnvoll die Anlage so zu installieren, dass sie an bestimmten Orten des Daches nicht installiert ist. Ein kleiner dauerhafter Schatten kann die Leistung des gesamten Strings mindern und somit einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Bei der Planung sollten Sie also genau auf die individuellen Schatten an Ihrer Immobilie achten und diese in die Planung mit einbeziehen, um Leistungsminderungen zu vermeiden.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die rechtlichen Aspekte</h3>
<p>Die Installation einer Photovoltaikanlage bringt auch immer rechtliche Aspekte mit sich, denn auch hier gibt es gesetzliche Vorschriften und Regelungen, die sowohl Bauherren als auch Immobilienbesitzer befolgen müssen. Was schreibt das Gesetz vor, welche Vorschriften gibt es und was müssen Besitzer einer Photovoltaikanlage beachten?</p>
<h4>Baugenehmigung</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen grundsätzlich dem Baurecht entsprechen. Diese hängen allerdings vom jeweiligen Bundesland ab, denn Baurecht ist Ländersache. Je nach Bundesland gibt es deshalb etwas abweichende Regelungen für die Installation der Module. Die meisten Bundesländer schreiben aber keine Baugenehmigung für Photovoltaikanlagen vor, die auf Gebäudedächern installiert werden. Der Bauherr ist in diesem Falle dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die Anlage dem Baurecht entspricht. Die Installation wird demnach nicht von Behörden zusätzlich überprüft. Anlagen, die aber auf Freiflächen installiert werden sollen, benötigen in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung. Hier gilt, dass die Anlage eine festgelegte Größe nicht überschreiten dürfen, die meist neun Meter Länge und drei Meter Höhe umfasst. Anlagen, die auf denkmalgeschützten Gebäuden errichtet werden sollen, benötigen im Normalfall auch einer Baugenehmigung. Mehr dazu: <a href="https://lukinski.de/denkmalschutz/">Denkmal-AfA</a>. Was steuerlich absetzbar ist: <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern sparen mit Immobilien</a>. Informieren Sie sich individuell für Ihr Bundesland, welchen rechtlichen Grundsätzen Sie bei dem Bau einer Photovoltaikanlage unterstellt sind.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die individuelle Planung Ihrer Anlage</h2>
<p>Die Planung einer Photovoltaikanlage bedarf vielen Überlegungen. Eine gute Anlage ist von vielen Faktoren abhängig und sollte individuell auf Sie abgestimmt sein. Wichtige Aspekte, wie der Energiebedarf oder die Größe der Anlage, sollten vorab besprochen und gut durchdacht werden. Welche Faktoren sind noch wichtig und was dürfen Sie bei der Planung Ihrer Anlage auf keinen Fall vergessen?</p>
<h3>Den richtigen Energiebedarf und die Dimensionierung abschätzen und errechnen</h3>
<p>Am Anfang der Planung stellt sich immer die Frage, wie groß die Anlage sein muss, denn davon hängen im Allgemeinen auch die finanziellen Konditionen ab. Zuerst einmal muss herausgefunden werden, wie hoch der durchschnittliche Energieverbrauch ist. Die Photovoltaikanlage wird dann genau an Ihren individuellen Energieverbrauch angepasst. Dieser ist recht einfach durch einen Blick in die letzte Stromrechnung herauszufinden. Anhand dieser Informationen können weitere Kenngrößen bestimmt werden, die später zu der benötigten Größe der Anlage führen. Nutzen Sie für die individuelle Berechnung Ihres Stromverbrauchs und der daraus resultierenden minimalen Größe der benötigten Anlage unseren <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranalgerechner</a>.</p>
<h3>Die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei den Behörden</h3>
<p>Wenn eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage installiert wird, muss diese angemeldet werden und das sowohl bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) als auch beim jeweiligen zuständigen Netzbetreiber.</p>
<h4>Anmeldung bei der Bundesnetzagentur</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) schreibt vor, dass Betreiber einer Photovoltaikanlage diese bei der Bundesnetzagentur anmelden müssen. Dies gilt sowohl für die Eigennutzung des produzierten Stroms als auch für die Energie, die direkt weiter vermarktet wird. Erweiterungen bereits vorhandener Photovoltaikanlagen müssen ebenfalls angemeldet werden. Die Anmeldung von neuen oder erweiterten Anlagen laufen über das Portal der Bundesnetzagentur im Internet und dies ist seit 2011 auch der einzige Weg um die Photovoltaikanlagen anzumelden. Um die Anlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden, benötigen Sie folgende Daten:</p>
<ul>
<li>Name und Anschrift des Betreibers der Photovoltaikanlage</li>
<li>Standort der Anlage</li>
<li>Nennleistung der Anlage in kWp</li>
<li>E-Mail-Adresse</li>
<li>Der Tag an dem die Anlage in Betrieb genommen wird</li>
</ul>
<p>Melden Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme an oder spätestens am gleichen Tag der Inbetriebnahmen. Zwei Wochen Vorlaufzeit reichen völlig aus, um die Anlage den Behörden zu melden.</p>
<blockquote><p>Tipp: Die Anmeldung Ihrer Photovoltaikanlage ist dringend notwendig. Wird eine Anlage nicht rechtzeitig angemeldet, hat der Besitzer keinerlei Anspruch auf die Einspeisevergütung!</p></blockquote>
<h4>Anmeldung bei dem Netzbetreiber</h4>
<p>Netzgekoppelte Anlagen speisen überschüssig produzierten Strom in das öffentliche Netz ein. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht für diese Einspeisung eine Einspeisevergütung vor, die zwischen 10 und 13 Cent pro Kilowattstunde liegt. Vor Inbetriebnahme der Anlage muss der Betreiber also die Photovoltaikanlage dem Netzbetreiber melden und einen Antrag auf Netzanschluss stellen. Dies ist eine gesetzliche Verpflichtung, die der Betreiber zu beachten hat. Bei nicht an das Netzgekoppelten Anlagen, muss der Netzbetreiber nicht informiert werden.</p>
<h3>Das richtige Angebot für Sie finden</h3>
<p>Sobald die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage gefallen ist, muss nur noch der richtige Betrieb gefunden werden, der Sie auf dem Weg der Planung, Lieferung, Montierung und Inbetriebnahme begleitet. Hierfür bietet sich eine ausreichende Recherche im Internet, in Zeitungen oder im Umfeld an, aber auch wenn Sie jemanden finden, müssen Sie erst einmal die Konditionen und Qualifikationen überprüfen.</p>
<h4>Die Qualifikationen eines guten Solarteurs erkennen</h4>
<p>Die meisten Anlagenbesitzer weisen nicht das benötigte Fachwissen auf, um zu erkennen, ob ein Solarteur ein Profi in seinem Gebiet ist oder nicht. Damit Sie dennoch einige Fakten kennen, die ein Betrieb Ihnen bei der Installation Ihrer Anlage bieten sollte, finden Sie hier eine Liste, was ein professioneller Solarfachbetrieb einhalten sollte.</p>
<ul>
<li>Der Betrieb geht flexible auf Ihre Wünsche hinsichtlich der Module ein und besteht nicht auf ein bestimmtes Produkt</li>
<li>Der Betrieb schaut sich Ihr Dach und Ihr Haus persönlich an, bevor ein Angebot erstellt wird</li>
<li>Der Betrieb bietet Ihnen nur ein Angebot, indem alle einzelnen Positionen genau aufgeführt sind und keine Fragen für Sie offen bleiben</li>
<li>Der Betrieb setzt Sie nicht unter Zeitdruck und nimmt sich genügend Zeit, um all Ihre Fragen ausführlich zu beantworten</li>
<li>Der Betrieb legt Ihnen die Verschaltungspläne offen und macht genaue Angaben zu Anmeldung, Inbetriebnahme und der Einzahlung von Genehmigungen</li>
<li>Der Betrieb stellt realistische Ertragsprognosen für die Anlage auf, die ungefähr mit dem übereinstimmen was Sie vorab selbst errechnet haben</li>
</ul>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen</h2>
<p>Die Wirtschaftlichkeit wird im Allgemeinen durch die Gegenüberstellung von Einnahmen und Einsparungen bestimmt. So auch bei Photovoltaikanlagen, bei denen in Anschaffungs- und Betriebskosten unterschieden wird, um die Wirtschaftlichkeit zu bestimmen. Während die Preise für Photovoltaikanlagen zwar in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, wurden auch die Einspeisungsvergütungen erheblich niedriger. Welche Kosten erwarten Sie aber bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage und welche Kosten kommen in den nächsten Jahren auf Sie zu?</p>
<h3>Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Die Anschaffungskosten setzen sich im Allgemeinen aus den Kosten zusammen, die für die Installation der Anlage benötigt werden. Hierzu zählen die Solarmodule, der Wechselrichter, die Verkabelung und die Montage selbst. Für Bauherren und Immobilienbesitzer ist dieser Aspekt wohl der wichtigste, da die Höhe der benötigten Investition im Zweifelsfall darüber entscheidet, ob eine Anlage installiert wird oder nicht.</p>
<h4>Kosten für die Solarmodule</h4>
<p>Solarmodule selbst haben in den letzten Jahren enorm an Kosten verloren. Dies ist zum einen auf den starken Wettbewerb mit chinesischen Billiganbietern und zum anderen auf positive Skaleneffekte zurückzuführen. Im Allgemeinen heißt dies, dass Solarmodule umso preiswerter werden, je mehr davon produziert werden. Die Kosten werden meist in Euro pro Watt Peak verglichen. Anfang 2018 lagen die Kosten bei 45 – 90 Cent pro Watt Peak, je nachdem welches Modell und welcher Anbieter gewählt wurde.</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Die Kosten für den Wechselrichter sind nicht zu unterschätzen. Sie machen meist 15 % der Investitionskosten aus. Je nach Gegebenheiten der Anlage und den äußeren Einflussfaktoren werden unter Umständen mehr als ein Wechselrichter benötigt. Je nach Leistungsgröße variieren die Kosten für den Wechselrichter. Für einen kW Wechselrichter kann mit circa 200 € Netto gerechnet werden. Kleinere Wechselrichter kosten meist mehr als große, da der Herstellungsaufwand höher ist. Für einen 5 kW-Wechselrichter kann ein Preis von circa 1000 € kalkuliert werden. Sollte Ihre Anlage zwei Wechselrichter benötigen, steigt der Preis um das doppelte.</p>
<h4>Kosten für die Verkabelung</h4>
<p>Die Verkabelung macht ebenfalls einen hohen Teil der Investition aus. Je höher der Querschnitt bei Solarkabeln, desto höher sind auch die Preise. Ein hoher Querschnitt ist allerdings vonnöten, um Verluste zu verhindern. Für Abnahmemenge, Querschnitt und Leitungsmaterial liegt der Preis für Solarkabel zwischen 1 und 5 Euro, wobei die Kosten für die Anschlusskabel der Wechselrichter und der Laderegler noch hinzukommen. Dies birgt weitere Kosten von 20 bis 50 Euro, je nach Anbieter und Qualität.</p>
<h4>Kosten für die Montage</h4>
<p>Bei den Kosten für die Montage kommen nicht nur die Kosten für die Handwerker auf Sie zu, sondern auch die Kosten für das Montagesystem. Diese Fallen ganz unterschiedlich aus je nachdem für welches System Sie sich entschieden haben. Hier variieren die Preise je nach Qualität und Merkmalen, wie der Schnee- und Windlast aber auch von dem Modell des Systems. Im Durchschnitt können Sie mit Kosten für das Montagesystem zwischen 100 und 150 Euro pro kWp und mit Montagekosten für die Unterkonstruktion mit weiteren 100 Euro pro kWp rechnen. Eine pauschale Angabe über die Preise kann schwer gemacht werden, da diese stark variieren können und von vielen Faktoren, wie der individuellen Immobilie, den Gegebenheiten, der Qualität und den genauen Produkten abhängt.</p>
<h3>Die Betriebskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Nach der Investition in eine Photovoltaikanlage kommen auf den Besitzer noch weiter Kosten zu, um die Anlage beispielsweise instand zu halten. Auch diese Kosten müssen bei der Analyse der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, da diese rund 1 % der Anschaffungskosten pro Jahr betragen können. Aber welche Kosten kommen auf Besitzer einer Photovoltaikanlage wirklich zu und mit was müssen Sie rechnen?</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Auch wenn der Wechselrichter zu den Anschaffungskosten gehört, ist er nicht so langlebig wie die Solarmodule selbst. Der Wechselrichter muss deshalb von Zeit zu Zeit ausgewechselt und ersetzt werden. Da die Wechselrichter nicht die günstigste Investition ist, sollten für diesen Fall Rücklagen gebildet werden. Je nachdem, bei welchem Netzbetreiber die Photovoltaikanlage gemeldet ist, werden Mindestbeträge von bis zu 10 Euro pro Monat verlangt. Der Wechselrichter benötigt für Steuerung, Datenlogger, Analgenüberwachung und ähnliches Strom, dass er aus dem öffentlichen Netz bezieht.</p>
<h4>Kosten für die Instandhaltung</h4>
<p>Die Anlage muss natürlich instand gehalten werden, damit Ausfälle und Fehler vermieden werden. Details im Ratgeber <a href="https://lukinski.de/instandhaltung/">Hausgeld berechnen</a>. Einige Firmen bieten Wartungsverträge an, bei denen ein Beitrag von circa 150Euro pro Jahr anfällt und dafür die Wartung übernommen wird. Eine solche Investition lohnt sich durchaus, da bei einem Ausfall weder Strom erzeugt werden kann noch eine Einspeisung erfolgen kann. Ein solcher Vertrag kann je nach Anlage preiswerter sein, als jede Wartungsarbeit einzeln abzurechnen. Im Besonderen lohnen sich solche Verträge bei großen Anlagen, die einer häufigeren Wartung bedürfen.</p>
<h4>Kosten für die Reinigung</h4>
<p>Die Kosten für die Reinigung sind im Vergleich deutlich geringer als die Instandhaltung der Anlage. Verschmutzungen durch Laub, Blütenpollen, Staub oder ähnlichem werden meist mit einem Regenschauer wieder gereinigt. Bei dauerhaften Verschmutzungen kann es allerdings zu Ertragseinbußen kommen. Eine professionelle Reinigung der Module ist im Normalfall nur alle paar Jahre nötig. In Gebieten, mit hoher Verschmutzung durch beispielsweise ein starkes Verkehrsaufkommen, sollte die Anlage allerdings häufiger gereinigt werden. Die Kosten für eine professionelle Reinigung betragen im Durchschnitt circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.</p>
<h4>Kosten für die Versicherung</h4>
<p>Die Photovoltaikanlage zu versichern kann für viele Besitzer durchaus Sinn machen. Je nachdem, wie groß die Anlage ist, kann eine Haftpflichtversicherung und die Allgefahrenversicherung vor Ausfällen bei der Einspeisevergütung als auch gegen hohe Reparaturkosten und Haftpflichtfälle schützen. Die Kosten für die Versicherung können jährlich zu den Betriebskosten hinzukommen, sind aber im Vergleich relativ moderat. Preise von circa 50 Euro pro Jahr können auf Besitzer zukommen. Je nach den Gegebenheiten und dem äußeren Umfeld machen Versicherung, Reinigung und Wartung mehr oder weniger Sinn, dies ist individuell von Ihrer Immobilie abhängig.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Förderung &amp; Finanzierung für Bauherren und Immobilienbesitzer</h2>
<p>Eine Photovoltaikanlage ist eine große Investition, die eine gute Finanzierung bedarf. Welche Fördermittel es gibt, zeigt unser Überblick <a href="https://lukinski.de/kfw/">KfW Darlehen</a>. Zwar werden Interessenten mit der Einspeisevergütung gelockt, jedoch wurden diese in den letzten Jahren immer weniger. Um die Photovoltaikanlage erfolgreich zu finanzieren, stehen aber dennoch einige Optionen offen.</p>
<h3>Die Einspeisevergütung für Photovoltaikbesitzer</h3>
<p>Die Einspeisevergütung wird im Erneuerbare Energien Gesetz festgehalten. Die Einspeisevergütung wird denjenigen gezahlt, die überschüssig produzierte Energie aus der Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen. Die Höhe dieser Vergütung richtet sich nach den Standortfaktoren und wird vom Gesetzgeber festgelegt.</p>
<h4>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trat am 01. April 2000 in Kraft. Es regelt die Tarife für den aus verschiedenen Quellen stammenden Strom von erneuerbaren Energien. Das Ziel des Gesetzes ist es, regenerative Energien, wie Wasser- und Windkraft aber auch Solarenergie, Biomasse und Deponie-, Klär- und Grubengas zu fördern. Die Verwendung von umweltschädlichen Energiequellen soll vermieden werden und die Technologie im Bereich regenerative Energien gefördert werden. Im Zuge des EEG wurden ebenfalls Regelungen zur Einspeisevergütung vorgenommen um die Option der eigenen Solaranlage auf dem Dach attraktiver für Bauherren und Immobilienbesitzer zu gestalten.</p>
<h3>Eigenverbrauchsvergütung</h3>
<p>Erst im Jahr 2009 wurde die Eigenverbrauchsvergütung eingeführt. Seit dem muss nicht mehr der gesamte produzierte Strom in das öffentliche Netz eingeführt werden und es wird eine Vergütung für den Verbrauch von Solarstrom gezahlt. Diese Vergütung ist jedoch sehr viel geringer als die Einspeisevergütung.</p>
<h4>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung</h4>
<p>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung war im ersten Sinne die Kosteneinsparung beim Netzausbau und die Kosteneinsparung bei der Vergütung von Solarstrom. Besitzer von Photovoltaikanlagen ziehen hier aber auch einen Vorteil heraus. Sie können den selbst produzierten Solarstrom direkt nutzen, ohne diesen vorher in das öffentliche Netz einzusparen. Die Besitzer sparen also Geld, da sie nicht mehr von dem öffentlichen Netz abhängig sind und bekommen die Eigenverbrauchsvergütung sozusagen obendrauf.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; Solarmodule und ihre Funktionsweise</h2>
<p>Die wichtigste Komponente einer Photovotaikanlage sind die Solarmodule. Je nach Größe der Module werden hier Solarzellen zusammengeschaltet. Eine Photovoltaikanlage vereint wiederum mehrere Solarmodule und verschaltet diese zu sogenannten Strings. Die gesamte Einheit der Strings ergeben dann wiederum den Solargenerator. Wie genau funktioniert aber eine Solarzelle und wie wird Sonnenenergie in Strom umgewandelt?</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Wie funktioniert eine Solarzelle? ● Gehe auf SIMPLECLUB.DE/GO &amp; werde #EinserSchüler" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/ZFlG4bz0Cfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h3>Die verschiedenen Arten von Solarzellen</h3>
<p>Solarzellen wandeln Strahlungsenergie in Gleichstrom um. Durch den physikalischen Photoeffekt lässt sich das Phänomen erklären, welches sich in Solarzellen abspielt. Solarzellen bestehen aus einer negativen Elektrode, ein n- und ein p-dotiertes Silizium, eine Grenzschicht und einer positiven Elektrode. Das elektrische Feld, das zwischen der n- und p-Schicht entsteht gewährleistet das Fließen von Strom bei einem geschlossenen Stromkreis.</p>
<h4>Polykristalline Solarzellen</h4>
<p>Bei polykristallinen Solarzellen ist das Halbleitermaterial Silizium. Dieses wird geschmolzen und dotiert und mit verschiedenen Gießverfahren in Blöcke gegossen. Das Silizium wird fest und wird im erstarrten Zustand als Ingots bezeichnet. Nachdem der Block in Scheiben geschnitten worden ist, nennt man das ursprüngliche Silizium Wafern, die mit einer Antireflexionsschicht versehen werden. Diese polykristallinen Solarzellen haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Solarzellen, dafür ist die Herstellung aber preiswerter.</p>
<h4>Monokristalline Solarzellen</h4>
<p>Monokristalline Solarzellen verwenden ebenfalls Silizium als Halbleitermaterial, jedoch ist hier das Herstellungsverfahren anders als bei den polykristallinen Solarzellen. Durch die unterschiedliche Herstellung ist die Fertigung hier zwar teurer, dafür ist der Energieaufwand und der Wirkungsgrad sehr hoch. Bei der Herstellung werden hier andere Kristalle gebildet, wodurch der Unterschied zwischen den beiden Solarzellen entsteht.</p>
<h4>Dünnschichtzellen</h4>
<p>Dünnschichtzellen weisen ein ganz anderes Verstellverfahren auf als mono- oder polykristalline Solarzellen. Der Halbleiter wird bei diesen Solarzellen mit einem Trägermaterial beschichtet, wodurch diese Methode mit wenig Rohstoff auskommen und sehr einfach herzustellen sind. Welches Halbmaterial verwendet wird, ist hierbei in einem großen Rahmen gefasst. Neben Silizium kommen auch Galliumarsenid, Kupferindiumselenid, Cadmiumtellurid oder auch Farbstoffe als Beschichtung infrage. Der Wirkungsgrad dieser Solarzellen ist allerdings geringer als der von kristallinen Zellen, dafür aber günstig und einfach herzustellen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solaranlagerechner: Individuelle Solaranlage / Photovoltaikanlage selbst berechnen</title>
		<link>https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2018 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist längst nicht mehr nur Klimaschutz, sondern eine der renditestärksten Kleininvestitionen für Immobilienbesitzer. Wer richtig plant, erreicht Eigenkapitalrenditen von 6–10 % pro Jahr — steuerfrei. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen in acht klaren Schritten, wie Sie die individuelle Größe Ihrer Solaranlage selbst berechnen, welche Kosten realistisch sind, wie sich die Anlage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist längst nicht mehr nur Klimaschutz, sondern eine der renditestärksten Kleininvestitionen für Immobilienbesitzer. Wer richtig plant, erreicht Eigenkapitalrenditen von 6–10 % pro Jahr — steuerfrei. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen in acht klaren Schritten, wie Sie die individuelle Größe Ihrer Solaranlage selbst berechnen, welche Kosten realistisch sind, wie sich die Anlage amortisiert und worauf Eigennutzer, Vermieter und Investoren achten müssen. Ergänzend finden Sie Kostentabellen, Wirtschaftlichkeitsrechnung, steuerliche Hinweise sowie eine Checkliste vor dem Anlagenkauf. Wer parallel die <a href="https://lukinski.de/immobilie-bewerten-faktoren-online-kostenlos-wohnung-haus-mehrfamilienhaus/">Immobilie bewerten</a> möchte, findet auch dazu unsere Verfahren.</p>
<h2>Photovoltaikanlage in 8 einfachen Schritten berechnen</h2>
<p>Im Internet finden sich zahlreiche Solarrechner, mit denen die Größe der Photovoltaikanlage grob geschätzt werden kann. Das Problem: Viele dieser Tools ignorieren entscheidende Faktoren wie Dachneigung, Verschattung, regionale Globalstrahlung oder zukünftige Verbrauchsänderungen durch Wärmepumpe oder E-Auto. Mit unseren acht Schritten berechnen Sie die individuell passende Anlagengröße — präzise und nachvollziehbar.</p>
<p><strong>Die acht Schritte im Überblick:</strong></p>
<ul>
<li>Schritt 1: Jahres-Stromverbrauch ermitteln</li>
<li>Schritt 2: Optimale Stromproduktionsmenge berechnen (+25 %)</li>
<li>Schritt 3: Regionalen Energieertrag bestimmen</li>
<li>Schritt 4: Dachneigung &#038; Ausrichtung bewerten</li>
<li>Schritt 5: Verschattung kalkulieren</li>
<li>Schritt 6: Persönlichen Energieertrag anpassen</li>
<li>Schritt 7: Anlagengröße in kWp berechnen</li>
<li>Schritt 8: Benötigte Dachfläche ermitteln</li>
</ul>
<h3>Schritt 1 – Energieverbrauch pro Jahr</h3>
<p>Das primäre Ziel einer Photovoltaikanlage ist es, die benötigte Energie für Ihren Haushalt zu decken, ohne auf das öffentliche Netz zugreifen zu müssen. Die Größe hängt also zuerst von Ihrem persönlichen Energieverbrauch ab. Wie hoch ist Ihr Verbrauch an elektrischer Energie pro Jahr? Diese Frage beantworten Ihnen Ihre letzten Stromrechnungen.</p>
<p>Ermitteln Sie den durchschnittlichen Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) der letzten drei bis fünf Jahre. Wichtig: Berücksichtigen Sie zukünftige Anschaffungen, die den Bedarf deutlich erhöhen können:</p>
<ul>
<li><strong>Wärmepumpe:</strong> +3.000 bis 6.000 kWh pro Jahr</li>
<li><strong>Elektroauto (15.000 km/a):</strong> +2.500 bis 3.500 kWh</li>
<li><strong>Klimaanlage / Pool:</strong> +500 bis 2.500 kWh</li>
<li><strong>Sauna / Whirlpool:</strong> +1.000 bis 2.000 kWh</li>
</ul>
<p><strong>Richtwerte Stromverbrauch pro Haushalt (ohne Wärmepumpe/E-Auto):</strong></p>
<table>
<tr>
<th>Haushaltsgröße</th>
<th>Wohnung</th>
<th>Einfamilienhaus</th>
</tr>
<tr>
<td>1 Person</td>
<td>1.500 kWh</td>
<td>2.300 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>2 Personen</td>
<td>2.500 kWh</td>
<td>3.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>3 Personen</td>
<td>3.500 kWh</td>
<td>4.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>4 Personen</td>
<td>4.250 kWh</td>
<td>5.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>5+ Personen</td>
<td>5.000 kWh</td>
<td>6.500 kWh</td>
</tr>
</table>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A weist einen durchschnittlichen Energieverbrauch über die letzten fünf Jahre von 5.000 kWh auf. Geplant ist zusätzlich ein Elektroauto (+3.000 kWh). Realistischer Planungswert: 8.000 kWh.</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Ihr persönlicher Stromverbrauch pro Jahr (SV) = ______ kWh/Jahr</p></blockquote>
<h3>Schritt 2 – Optimale Energieproduktion der Photovoltaikanlage</h3>
<p>Damit die Anlage Ihren Eigenverbrauch zuverlässig deckt, sollte sie mindestens 25 Prozent mehr Energie produzieren als Sie über das Jahr verbrauchen. Diese 25 Prozent sind ein Erfahrungswert und gleichen Schwankungen, Verluste sowie nicht zeitgleichen Verbrauch aus. Überschüssige Energie speichern Sie in einer Batterie oder speisen sie gegen Einspeisevergütung ins öffentliche Netz ein.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A mit 5.000 kWh Verbrauch rechnet: 125 % × 5.000 kWh = 6.250 kWh optimale Produktionsmenge.</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Optimale Stromproduktionsmenge = 125 % × SV</p></blockquote>
<h3>Schritt 3 – Der regionale Energieertrag</h3>
<p>Auch wenn in Deutschland nicht 365 Tage die Sonne scheint, lohnt sich eine Photovoltaikanlage. Das Vorurteil, sie rechne sich nur in südlichen Ländern, ist widerlegt: Die Globalstrahlung liegt im Durchschnitt bei 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Moderne Module mit besserer Kühlung und Selbstreinigung liefern auch in Norddeutschland wirtschaftliche Erträge.</p>
<p>Der regionale Energieertrag (RE) wird in Kilowattstunden pro Kilowattpeak und Jahr (kWh/(kWp × a)) angegeben. Übersicht der durchschnittlichen Globalstrahlung in Deutschland:</p>
<ul>
<li>Baden-Württemberg: 1.050–1.175 kWh/m²</li>
<li>Bayern: 975–1.175 kWh/m²</li>
<li>Berlin / Brandenburg: 975–1.050 kWh/m²</li>
<li>Hessen: 975–1.100 kWh/m²</li>
<li>Mecklenburg-Vorpommern: 1.000–1.050 kWh/m²</li>
<li>Hamburg, Bremen, Niedersachsen: 950–1.025 kWh/m²</li>
<li>Nordrhein-Westfalen: 950–1.025 kWh/m²</li>
<li>Rheinland-Pfalz: 975–1.125 kWh/m²</li>
<li>Saarland: 1.050–1.100 kWh/m²</li>
<li>Sachsen: 975–1.100 kWh/m²</li>
<li>Sachsen-Anhalt: 975–1.050 kWh/m²</li>
<li>Schleswig-Holstein: 950–1.025 kWh/m²</li>
<li>Thüringen: 975–1.050 kWh/m²</li>
</ul>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A lebt in Nordrhein-Westfalen mit RE = 950 kWh/(kWp × a).</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Ihr regionaler Energieertrag RE = ______ kWh/(kWp × a)</p></blockquote>
<h3>Schritt 4 – Die Gegebenheiten des Daches</h3>
<p>Dachausrichtung, Dachneigung und Verschattung sind die drei wichtigsten Faktoren bei der Wahl Ihrer Solarmodule. Die alte Annahme, dass nur Süddächer wirtschaftlich seien, ist überholt: Ost-West-Anlagen liefern oft sogar gleichmäßigere Erträge über den Tag und sind für Eigenverbrauch ideal. Selbst Norddächer können bei flacher Neigung noch akzeptable Werte erreichen.</p>
<p><strong>Abweichungswert (AW) je nach Dachneigung und Ausrichtung — Richtwerte in %:</strong></p>
<table>
<tr>
<th>Neigung ↓ / Ausrichtung →</th>
<th>Süd</th>
<th>Süd-Ost / Süd-West</th>
<th>Ost / West</th>
<th>Nord</th>
</tr>
<tr>
<td>0° (Flachdach)</td>
<td>88</td>
<td>88</td>
<td>88</td>
<td>88</td>
</tr>
<tr>
<td>15°</td>
<td>96</td>
<td>95</td>
<td>90</td>
<td>78</td>
</tr>
<tr>
<td>30°</td>
<td>100</td>
<td>97</td>
<td>88</td>
<td>68</td>
</tr>
<tr>
<td>45°</td>
<td>97</td>
<td>94</td>
<td>83</td>
<td>58</td>
</tr>
<tr>
<td>60°</td>
<td>89</td>
<td>86</td>
<td>76</td>
<td>50</td>
</tr>
</table>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A hat ein 30°-Dach mit 40° Süd-Abweichung → AW ≈ 97,5 %.</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Abweichungswert Ihrer Immobilie: AW = ______ %</p></blockquote>
<h3>Schritt 5 – Modulverschattung vermeiden</h3>
<p>Verschattung kann die Leistung Ihrer Anlage drastisch reduzieren. Wirft ein Verursacher Schatten auf nur ein Modul, wird die Leistung des gesamten Strangs gedrosselt — moderne Leistungsoptimierer und Mikro-Wechselrichter mildern diesen Effekt jedoch ab.</p>
<p><strong>Typische Schattenquellen und Abschläge:</strong></p>
<ul>
<li>Hoher Baum südlich der Anlage: 5–15 %</li>
<li>Nachbarhaus oder -dach: 3–10 %</li>
<li>Kamin / Schornstein: 2–5 %</li>
<li>Antenne, Sat-Schüssel: 1–3 %</li>
<li>Dachgaube auf gleicher Dachseite: 5–10 %</li>
</ul>
<p>Da rund 80 % der Jahresernte zwischen März und Oktober anfallen, ist Sommerschatten wesentlich gravierender als Winterschatten. Wer im Sommer Schatten hat, sollte unbedingt mit Leistungsoptimierern arbeiten.</p>
<h3>Schritt 6 – Persönlichen regionalen Energieertrag anpassen</h3>
<p>Falls Ihr Dach nicht optimal liegt (AW &lt; 100 %), wird der regionale Energieertrag entsprechend reduziert.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A: 97,5 % × 950 kWh/(kWp × a) = 926,2 kWh/(kWp × a).</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Persönlicher Energieertrag (PE) = AW × RE = ______ kWh/(kWp × a)</p></blockquote>
<h3>Schritt 7 – Die Größe Ihrer individuellen Photovoltaikanlage</h3>
<p>Mit den ermittelten Werten berechnen Sie nun die nötige Anlagengröße in Kilowattpeak (kWp). Bei großzügiger Dachfläche kann sich der Bau einer größeren Anlage lohnen — denn jede zusätzliche kWp senkt die Stückkosten und liefert Einspeisevergütung.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A: 6.250 kWh/a ÷ 926 kWh/(kWp × a) = 6,74 kWp.</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Anlagengröße (PV) = Stromproduktion ÷ persönlicher Energieertrag = ______ kWp</p></blockquote>
<h3>Schritt 8 – Die benötigte Dachfläche</h3>
<p>Ein typisches Photovoltaikmodul misst 1,67 m × 1 m (≈ 1,67 m²) und liefert 380–440 Wp. Mit Abständen, Reihenversatz und Wartungsfreiraum rechnet man pauschal mit 5–7 m² pro kWp — bei modernen Hochleistungsmodulen eher 5 m².</p>
<p><strong>Beispiel:</strong> Familie A: 6,74 kWp × 7 m²/kWp = 47,2 m² Dachfläche.</p>
<blockquote><p><strong>Formel:</strong> Benötigte Dachfläche (DF) = Anlagengröße × 5–7 m²/kWp</p></blockquote>
<h2>Was kostet eine Photovoltaikanlage? Kostentabelle</h2>
<p>Die Investitionskosten pro kWp sinken mit zunehmender Anlagengröße. Inklusive Montage, Wechselrichter, Verkabelung und Inbetriebnahme — ohne Speicher — gelten folgende Richtwerte:</p>
<table>
<tr>
<th>Anlagengröße</th>
<th>Investition gesamt</th>
<th>€ pro kWp</th>
<th>Typischer Jahresertrag</th>
</tr>
<tr>
<td>4 kWp</td>
<td>7.200–9.200 €</td>
<td>1.800–2.300 €</td>
<td>3.600–4.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>6 kWp</td>
<td>9.500–12.500 €</td>
<td>1.580–2.080 €</td>
<td>5.400–6.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>8 kWp</td>
<td>11.500–14.800 €</td>
<td>1.440–1.850 €</td>
<td>7.200–8.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>10 kWp</td>
<td>13.500–17.000 €</td>
<td>1.350–1.700 €</td>
<td>9.000–10.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>15 kWp</td>
<td>19.000–24.000 €</td>
<td>1.270–1.600 €</td>
<td>13.500–15.000 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>20 kWp</td>
<td>24.000–30.000 €</td>
<td>1.200–1.500 €</td>
<td>18.000–20.000 kWh</td>
</tr>
</table>
<p>Für Mehrfamilienhäuser sind oft Anlagen ab 15 kWp sinnvoll — diese rechnen sich vor allem im <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-kaufen-immobilie-bewerten-ablauf-kosten-steuern-mieter/">Mehrfamilienhaus</a> über Mieterstrommodelle. Wer ohnehin einen Neubau plant oder ein <a href="https://lukinski.de/haus-kaufen/">Haus kaufen</a> möchte, sollte die PV-Anlage gleich in die Finanzierung integrieren.</p>
<h2>Stromspeicher: Lohnt sich die Batterie?</h2>
<p>Ein Stromspeicher erhöht die Eigenverbrauchsquote von typisch 25–35 % (ohne Speicher) auf 60–80 %. Damit macht er sich vor allem bei hohem Strompreis und niedriger Einspeisevergütung bezahlt.</p>
<p><strong>Richtwerte Speicherkosten (Lithium-Ionen, inkl. Installation):</strong></p>
<ul>
<li>5 kWh Speicher: 5.000–7.500 €</li>
<li>8 kWh Speicher: 7.000–10.500 €</li>
<li>10 kWh Speicher: 8.500–12.500 €</li>
<li>15 kWh Speicher: 12.000–17.000 €</li>
</ul>
<p><strong>Faustregel Speichergröße:</strong> 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch — bei E-Auto eher mehr. Lebensdauer moderner Lithium-Ionen-Speicher: 6.000–8.000 Vollzyklen, das entspricht 15–20 Jahren.</p>
<h2>Wirtschaftlichkeit: Amortisation und Rendite berechnen</h2>
<p>Die spannendste Frage für jeden Investor: Wann amortisiert sich die Anlage und welche Rendite bringt sie? Die Wirtschaftlichkeit hängt von vier Faktoren ab:</p>
<ol>
<li><strong>Eigenverbrauchsanteil</strong> (typisch 25–35 % ohne Speicher, 60–80 % mit)</li>
<li><strong>Strompreis</strong> beim Versorger (vermiedener Bezug)</li>
<li><strong>Einspeisevergütung</strong> für überschüssigen Strom</li>
<li><strong>Investitionskosten</strong> inklusive Wartung und Versicherung</li>
</ol>
<p><strong>Beispielrechnung 8-kWp-Anlage ohne Speicher (Familie A):</strong></p>
<table>
<tr>
<th>Position</th>
<th>Wert</th>
</tr>
<tr>
<td>Investition</td>
<td>13.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Jahresertrag</td>
<td>7.500 kWh</td>
</tr>
<tr>
<td>Eigenverbrauch (30 %)</td>
<td>2.250 kWh × 0,40 €/kWh = 900 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspeisung (70 %)</td>
<td>5.250</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solarenergie &#8211; Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Haus?</title>
		<link>https://lukinski.de/solarenergie-lohnt-solaranlage-haus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2018 07:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kochen, Heizen, Waschen und Fernsehen gucken mit selbst produziertem Strom. Unabhängig sein, von Energiekonzernen und am besten noch ein wenig Geld dazuverdienen. Diese Vorteile waren bis vor kurzem nur Unternehmern vorbehalten. Seit neustem funktioniert der Kauf einer Photovoltaikanlage aber auch ganz ohne Finanzamt und bringt viele Vorteile für die Besitzer mit sich. Photovoltaik Anlagen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kochen, Heizen, Waschen und Fernsehen gucken mit selbst produziertem Strom. Unabhängig sein, von Energiekonzernen und am besten noch ein wenig Geld dazuverdienen. Diese Vorteile waren bis vor kurzem nur Unternehmern vorbehalten. Seit neustem funktioniert der Kauf einer Photovoltaikanlage aber auch ganz ohne Finanzamt und bringt viele Vorteile für die Besitzer mit sich.</p>
<h2>Photovoltaik Anlagen und die Vorteile für Sie</h2>
<p>Nicht nur aus Steuerspargründen lohnt sich ein Kauf einer Solaranlage für das Eigenheim. Steuerfallen vermeiden mit unserem Ratgeber <a href="https://lukinski.de/steuern/">Immobilien Steuern</a>. Auch weitere Vorteile bringt eine solche Anlage mit sich. Aber viele Fragen sind für Unerfahrene noch offen. Wie sieht es mit den Kosten aus? Gibt es eine Finanzierung? Wie wird die Anlage angebracht? Kann ich wirklich meinen gesamten Strom nur durch eine Solaranlage erzeugen? Und was genau ist eigentlich eine Photovoltaikanlage? Um all diese Fragen kümmern wir uns heute und zeigen Ihnen die Welt der Solaranlagen, und wie Sie die grüne Energie für sich nutzen können. Sind Sie außerdem interessiert an einem Energiesparhaus um noch mehr für die Umwelt zu tun? Erfahren Sie mehr zum Thema hier: <a href="https://lukinski.de/energiesparhauser-thema-energieeffizienz-eigenheim/" data-type="post" data-id="1073">&#8218;Energiesparhaus &#8211; Energieeffizient im Eigenheim&#8216;</a>.</p>
<h3>Die Ausgangslage für Privatpersonen &#8211; was gibt es zu beachten?</h3>
<p>Durch das Anschaffen einer Photovoltaikanlage wird die Privatperson schneller zum Unternehmer als den meisten Recht ist. Aber warum eigentlich? Dies ist ganz einfach zu erklären, denn eine Photovoltaikanlage produziert in der Regel mehr Strom als ein einzelner Haushalt der Privatperson verbrauchen kann. Es wird also mehr Strom produziert als verwendet werden kann und der überschüssige Strom landet im öffentlichen Netz. Für diesen Strom, der von der Privatperson ins Netz gespeist wird, bekommt er eine Vergütung, da der Strom nicht einfach verschenkt werden kann. Dabei handelt es sich um einen Betrag von ca 10 bis 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Und genau hier liegt das Problem, denn wer mit Strom handelt und durch den Verkauf Geld erzielt, betreibt ein Gewerbe, auch wenn dies ja quasi automatisch passiert. So wird die Privatperson zum Unternehmer und das bringt einiges an Nachteilen mit, besonders an steuerlichen und bürokratischen Konsequenzen. Für die meisten Privatpersonen wird es hier schon zu Kompliziert, da es ihnen wirklich schwer gemacht wird. Zum Glück gibt es aber eine Alternative, die von Privatpersonen genutzt werden kann, um Steuern zu sparen und diesen komplizierten Formalien zu entgehen. Nur, wenn die Privatperson die Photovoltaikanlage nahezu ausschließlich zur Eigenversorgung nutzt und keinen Gewinn damit macht, ist das seine Privatsache und er wird nicht als Unternehmer angesehen. Das Finanzamt bleibt also außen vor. Ratsam ist es für Privatpersonen, eine Solaranlage zu installieren, die nur so groß ist um genügend Strom für den eigenen Haushalt zu produzieren. Schwierigkeiten werden so umgangen und Sie können dennoch etwas für die Umwelt und ihr Gewissen tun.</p>
<h3>Photovoltaikanlage &#8211; wie funktioniert die Anlage auf dem Dach?</h3>
<p>Eine Photovoltaikanlage wandelt einfach gesagt Lichtleistung in elektrische Leistung um und stellt ihnen den Strom zum Verbrauch bereit. Wenn man näher in die Materie geht, spricht man vom Wirkungsgrad, denn je besser der Wirkungsgrad, desto mehr Energie wandelt die Anlage um. Der Strom der hier fließt, sind die Elektronen. Sie treffen mit der Energie des Lichts auf die Photovoltaikanlage und je höher der Wirkungsgrad, desto besser können die Elektronen der Lichtenergie fließen. Je besser Sie fließen, desto mehr Lichtenergie wird in elektrische Energie umgewandelt und kann vom Endverbraucher genutzt werden. Eigentlich relativ einfach erklärt, in der Praxis gibt es natürlich noch einige Technische Herausforderungen um die sich der Endverbraucher aber zum Glück keine Gedanken machen muss.</p>
<h3>Die Kosten &#8211; eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und ab wann es sich wirklich lohnt</h3>
<p>Für eine Solaranlage werden folgende Dinge benötigt: Die Solarpanele, die Unterkonstruktion, den Wechselrichter und die Verkabelung. Auch die Kosten setzten sich aus diesen Dingen zusammen. Hinzu kommen die Kosten für die Montage bzw. den Arbeitsaufwand. Privathaushalte bekommen meist eine kleinere Anlage, da sie nur ihre Stromerzeugung decken wollen. Diese sind meist ein wenig teurer als die Installation einer größeren Anlage. Die Leistung bei solchen kleinen Anlagen beträgt meist um die fünf bis acht Kilowatt Höchstleistung. Für eine solchen Anlage wird eine Dachfläche von ca 40 bis 70 Quadratmetern benötigt. Die Kosten belaufen sich bei einem solchen Beispiel auf eine Summe zwischen 8.500 und 13.000 Euro. Dabei haben solche Anlagen eine Lebensdauer von ca 20 Jahren oder länger. Wirklich lohnen tut sich eine solche Anlage, wenn der Strom zum Selbstverbrauch genutzt wird. Über eine solche Dauer kann dadurch eine enorme Menge an Stromkosten eingespart werden. Zudem kann ein Energiespeicher installiert werden, der Energie speichert und später zur Verfügung stellt. Zudem haben Sie auch weitere Vorteile wie keine Abhängigkeit von Energiekonzernen und Sie tun der Umwelt etwas gutes, indem Sie grünen Strom verwenden.</p>
<h3>Ohne Finanzamt eine Photovoltaikanlage installieren</h3>
<p>Besonders Privatpersonen möchten sich nicht die Aufgaben aufbürden, die der Stand als Unternehmer mit sich bringt. Um dennoch eine Solaranlage installieren zu können müssen diese nachweisen können, dass die Photovoltaikanlage nicht dafür gebaut wird, um später damit Umsatz zu erzielen. Eine Privatperson, die also eine kleine Photovoltaikanlage auf ihrer Immobilie installiert um den Strom selbst zu nutzen und somit keine Absichten auf Gewinn hat + zusätzlich die Voraussetzungen zum Kleinunternehmer erfüllt, muss nicht einmal beim Finanzamt aktiv werden. Sicherheitshalber bietet es sich aber an, einen langjährigen Plan zu erstellen indem die Kosten und die Einnahmen bzw die produzierte Stromenge und die verwendete Stromenge aufgeführt ist. So sichern Sie sich ab und sind auf der sicheren Seite. Steuern müssen Sie somit nicht dafür zahlen, da Sie den Strom ohne Absicht auf Gewinn verwenden.</p>
<h3>Fördermöglichkeiten für Photovoltaikanlagen &#8211; wie Sie ihre Solaranlage finanzieren können</h3>
<p>Besonders für Privatpersonen stellt sich schnell die Frage, wie ein solches Vorhaben realisiert werden soll. Oft fehlt das benötigte Geld. Da es sich hierbei aber um eine Sache handelt, die positive Auswirkungen auf die Umwelt hat, gibt es Fördermöglichkeiten für Privatpersonen, die an dem Bau einer Photovoltaikanlage interessiert sind. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau beispielsweise bietet zinsvergünstigte Kredite an, die Privatpersonen nutzen können. Wie stark Sie gefördert werden hängt aber stark von der Anlage selbst aber auch von ihrem Haus ab. Größe und Art der Anlage und Neubau oder Sanierung sind Argumente, die den Zinssatz beeinflussen können. Aktuelle Konditionen: Bauzinsen. Wenden Sie sich für genaue Beratung zu ihrem individuellen Projekt an Berater oder Fachfirmen in ihrer Umgebung, die Sie über alle Fördermöglichkeiten von solchen Anlagen informieren können.</p>
<h3>Checkliste: Was wird zur Stromerzeugung mit Photovoltaik benötigt?</h3>
<p>Um eine Photovoltaikanlage zu installieren werden einige Dinge benötigt. Fachfirmen, die solche Anlagen installieren können Sie vorab individuell beraten und ihnen bei den genauen Entscheidungen helfen. Einige Dinge sind jedoch grundlegend nötig, um die Solaranlage zu installieren. Die Materialien, die benötigt werden um auf ihrer Immobilie eine Photovoltaikanlage zu installieren sind:</p>
<ul>
<li>Solarpanele/ Solarmodule</li>
<li>Speicherbatterie</li>
<li>Entsprechende Verkabelung</li>
<li>Wechselrichter</li>
<li>Stromzähler</li>
<li>Unterkonstruktion für das Dach</li>
</ul>
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