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	<title>Solarenergie Archives - ℄ Immobilien</title>
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		<title>Solargewächshauser in Spanien: Megaprojekt Organic Farming &#8211; Lösung für den Planet?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[L_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2023 15:25:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Megaprojekt Organic Farming in Spanien &#8211; In vielen Teilen Spaniens, insbesondere in Regionen mit hohem Sonnenscheinpotenzial wie Andalusien und Murcia, erstrecken sich Solargewächshäuser über Tausende von Hektar. Diese beeindruckenden Anlagen sind nicht nur effizient, sondern auch äußerst rentabel. Sie ermöglichen das ganze Jahr über den Anbau von Obst, Gemüse und anderen Pflanzen, unabhängig von den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Megaprojekt Organic Farming in Spanien &#8211; In vielen Teilen Spaniens, insbesondere in Regionen mit hohem Sonnenscheinpotenzial wie Andalusien und Murcia, erstrecken sich Solargewächshäuser über Tausende von Hektar. Diese beeindruckenden Anlagen sind nicht nur effizient, sondern auch äußerst rentabel. Sie ermöglichen das ganze Jahr über den Anbau von Obst, Gemüse und anderen Pflanzen, unabhängig von den saisonalen Schwankungen. Nicht nur konvetionell, der Anteil der Bio-Anbauflächen von 1,4 Prozent auf beachtliche 10,3 Prozent angewachsen und zeigt weiterhin ein starkes Wachstum.</p>
<h2>Solargewächshäuser in Spanien</h2>
<p><a href="https://lukinski.de/firmenobst-vitamine-power-kleine-empfehlung-gesunde-idee-buero/">Regionales Gemüse, regionales Obst</a> wird immer wichtiger. Spanien, mit seinem warmen Klima und reichlich Sonnenstunden, bietet ideale Bedingungen für den Einsatz von Solargewächshäusern. Diese speziellen Gewächshäuser sind so konzipiert, dass sie das Sonnenlicht optimal nutzen und gleichzeitig den Pflanzen den notwendigen Schutz vor extremen Wetterbedingungen bieten. Da wir uns häufig auch mit dem <a href="https://lukinski.de/agrarflaeche-verkaufen-ackerland-boden-sonstige-landwirtschaftliche-flaechen/">Verkauf von Agrarflächen</a> beschäftigen, für uns immer ein spannendes Zukunftsfeld: Nachhaltige Landwirtschaft.</p>
<p>Die Anwendung von Solargewächshäusern in Spanien hat in den letzten Jahren zugenommen, insbesondere im kommerziellen Bereich. Große landwirtschaftliche Betriebe und Mega-Projekte haben erkannt, dass diese Methode nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch erhebliche Vorteile bietet.</p>
<h3>Anbaufläche für Solargewächshäuser in Spanien</h3>
<p>Die Anbaufläche für Solargewächshäuser in Spanien hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Dies ist vor allem auf die steigende Nachfrage nach nachhaltig angebauten Lebensmitteln und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energiequellen zurückzuführen. Große landwirtschaftliche Unternehmen und Mega-Projekte investieren vermehrt in Solargewächshäuser, um ihre Erträge zu steigern und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.</p>
<h3>So funktioniert ein Solargewächshaus</h3>
<p>In diesem Video werden die wichtigen Überlegungen und Elemente beim Bau eines passiven Solargewächshauses erläutert. Dazu gehören die Positionierung in Bezug auf die Sonneneinstrahlung, die Wahl der Verglasung (Polycarbonat), die Baumaterialien (Holz und Faserzementplatten), die Isolierung, die thermische Masse, Belüftungsoptionen, die Vorbereitung der Pflanzbeete und die Automatisierung von Prozessen wie Belüftung und Bewässerung. Dieser Überblick bietet nützliche Informationen für den Bau eines effizienten passiven Solargewächshauses.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Passive Solar Greenhouses - 8 Key Considerations When Building" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/kVnPJx_RMRY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Beispiel <strong>Landwirtschaft in Almería: Herausforderungen und Chancen</strong></h2>
<p>Almería, eine Region in Spanien, ist bekannt für ihre Plastikgewächshäuser, die eine enorme Menge an Land abdecken. Diese Gewächshäuser spielen eine entscheidende Rolle bei der Versorgung Europas mit Obst und Gemüse, und sie liefern zwischen 40 und 50 Prozent dieser Produkte. Die intensive Landwirtschaft in Almería hat jedoch sowohl positive als auch negative Aspekte. Ich empfehle das Video etwas weiter unten zum Thema.</p>
<h3>Positiver Einfluss auf die Wirtschaft und Technologie</h3>
<p>Die Gewächshäuser in Almería haben der Region wirtschaftlichen Aufschwung gebracht. Sie ermöglichen ganzjährige Produktion und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Modernste Technologie wird eingesetzt, um die Produktivität zu steigern und den Bedarf an Pestiziden zu minimieren.</p>
<h3>Arbeitsbedingungen und soziale Kontroversen</h3>
<p>Trotz ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sind die Arbeitsbedingungen in den Gewächshäusern umstritten. Die überwiegend immigrantische Arbeitskraft steht oft vor niedrigen Löhnen, unsicherer Beschäftigung und gesundheitlichen Risiken durch Pestizide. Dies hat zu öffentlichen Kontroversen und sozialen Herausforderungen geführt.</p>
<h3>Umweltauswirkungen und Nachhaltigkeit</h3>
<p>Die intensive Landwirtschaft in Almería hat auch Umweltauswirkungen. Plastikmüll und Pestizide belasten die Umwelt. Dennoch werden Fortschritte bei der Wassernutzung und -recycling gemacht, um die Umweltauswirkungen zu minimieren. Die Region nutzt weniger Wasser pro Kopf als viele andere Regionen in Spanien.</p>
<h3>Verbraucherverhalten und Nachfrage</h3>
<p>Die Nachfrage nach ganzjährig verfügbarem, billigem Obst und Gemüse in Europa hat die intensive Landwirtschaft in Almería vorangetrieben. Verbraucher spielen eine wichtige Rolle bei diesem Modell, da sie preisgünstige Produkte fordern.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="The Greenhouses of Almeria: The Garden of Europe" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/jBeua3KYL3I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<p>Die intensive Landwirtschaft in Almería hat sowohl positive als auch negative Seiten. Sie versorgt Europa mit einer Fülle von Obst und Gemüse, aber die Arbeitsbedingungen und Umweltauswirkungen sind umstritten. Die Zukunft dieser Landwirtschaft hängt von der Bereitschaft zur Bewältigung dieser Herausforderungen und der Sensibilisierung der Verbraucher für deren Auswirkungen ab.</p>
<h2>Bekämpfung von Schädlingen auf ökologische Weise</h2>
<p>Almería profitiert von reichlich Sonnenschein, selbst im Winter, was es ermöglicht, das ganze Jahr über reife Paprika und Tomaten zu ernten. Dieser Standortvorteil hat dazu geführt, dass die Region in den letzten Jahren einen Anstieg der Bio-Landwirtschaft verzeichnet. Laut Yamato (Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VYiQ-kgZHjA" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a>), der für den Verband der Gemüseanbauunternehmen in Almería arbeitet:</p>
<blockquote><p>&#8222;ist der Anteil der Bio-Anbauflächen von 1,4 Prozent auf beachtliche 10,3 Prozent angewachsen und zeigt weiterhin ein starkes Wachstum.&#8220;</p></blockquote>
<p>In den Gewächshäusern von Almería setzt man auf biologische Schädlingsbekämpfung, um Pestizide zu reduzieren. Verschiedene Raubinsekten wie räuberische Milben, Marienkäfer und Florfliegen werden eingesetzt, um Schädlinge wie Blattläuse in Schach zu halten. Dieses ökologische Vorgehen hilft dabei, die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft zu minimieren.</p>
<p>Dazu gleich mehr.</p>
<h3>Masse mit Klasse! Almería von oben</h3>
<p>Trotz dieser positiven Aspekte gibt es auch Herausforderungen. In den heißen Monaten können sich Schädlinge schnell vermehren und erhebliche Schäden an den Pflanzen verursachen. Die Verwendung von Plastik in der Landwirtschaft, das für die Abdeckung der Gewächshäuser verwendet wird, birgt auch Umweltauswirkungen. Eine Lösung besteht darin, das Plastik vollständig zu recyceln und an der Optimierung des Wasserverbrauchs zu arbeiten.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Organic farming &#039;supersized&#039;: An imperfect solution for the planet?" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/VYiQ-kgZHjA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h2>Nachhaltiges Obst und Gemüse aus Europa</h2>
<p>Ein weiteres Beispiel ist das Programm &#8222;<a href="https://ausdemgewachshaus.de/" target="_blank" rel="noopener">It&#8217;s Greenhouse</a>. Nachhaltiges Obst und Gemüse aus Europa&#8220; liefert eine Reihe von Kennzahlen und Informationen über die Nachhaltigkeit und deren Anwendung im spanischen Obst- und Gemüsesektor. Hier sind einige der wichtigsten Kennzahlen:</p>
<h4><strong>Wachstum des Solargewächshausanbaus</strong></h4>
<p>Die Flächen der Solargewächshäuser in Südeuropa, insbesondere in der spanischen Region Andalusien, sind von 515 Hektar in der Saison 2006/2007 auf mehr als 27.863 Hektar in der vergangenen Saison 2022/2023 angewachsen.</p>
<h4><strong>Biologische Schädlingsbekämpfung</strong></h4>
<p>Das Programm betont die Verwendung von biologischer Schädlingsbekämpfung in den Solargewächshäusern. Dies beinhaltet den Einsatz von Hilfsfauna zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten, ohne synthetische Pestizide zu verwenden.</p>
<h3><strong>Top 7 Produkte mit biologischer Schädlingsbekämpfung</strong></h3>
<p>Die Toplist der natürlichen Schädlingsbekämpfung:</p>
<ol>
<li>Paprika führt mit 100 % seiner Fläche den Einsatz biologischer Schädlingsbekämpfung an,</li>
<li>gefolgt von Tomaten,</li>
<li>Gurken,</li>
<li>Auberginen,</li>
<li>Zucchini,</li>
<li>Wassermelonen</li>
<li>Melonen</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-37393" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2021/01/spanien-wohnen-kaufen-tipps-barcelona-mallorca-ibiza-immobilie-pool-insel.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2><strong>Nachhaltige Landwirtschaft und erneuerbare Energien</strong></h2>
<p>Solargewächshäuser sind in Spanien zu einem wichtigen Element der nachhaltigen Landwirtschaft und der erneuerbaren Energien geworden. Die Anbaufläche wächst stetig, und ihre Vorteile sind für Mega-Projekte und landwirtschaftliche Unternehmen gleichermaßen attraktiv. Die Kombination von Energieeffizienz, ganzjährigem Anbau und Umweltschutz macht diese Anbaumethode zu einer vielversprechenden Lösung für die Zukunft der Landwirtschaft in Spanien.</p>
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		<title>Alternative Energien &#8211; Solarenergie, Wind- und Wasserkraft sinnvoll nutzen</title>
		<link>https://lukinski.de/alternative-energien-solarenergie-windkraft-wasserkraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2018 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gewinnung von Energie ist eine für den Menschen überlebensnotwendige Aufgabe. Keine unserer modernen Technologien würde ohne Energie funktionieren. Damit die Energieversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt, wird immer mehr auf erneuerbare Energien gesetzt. Zum Wohle der Umwelt aber auch zum Wohle der Menschen ist diese Art der Energiegewinnung wohl die Zukunft. Alternative Energien &#8211; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gewinnung von Energie ist eine für den Menschen überlebensnotwendige Aufgabe. Keine unserer modernen Technologien würde ohne Energie funktionieren. Damit die Energieversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt, wird immer mehr auf erneuerbare Energien gesetzt. Zum Wohle der Umwelt aber auch zum Wohle der Menschen ist diese Art der Energiegewinnung wohl die Zukunft.</p>
<h2>Alternative Energien &#8211; Arten, Aufgaben &#038; ihre Wichtigkeit</h2>
<p>Bisher wurde die Energie in der EU hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen, wie Kohle oder Erdöl gewonnen und in geringem Maße auch aus nuklearen Brennstoffen. Die alternativen Energieträger, wie Sonnenenergie, Wasser- oder Windkraft spielen bisher eine eher untergeordnete Rolle. Dabei sind diese erneuerbare Energien die Zukunft. Welche Aufgaben haben sie, welche unterschiedlichen Arten gibt es und wieso ist es so wichtig die alternativen Energien zur Energiegewinnung zu verwenden?</p>
<ul>
<li><strong>Keyfact 1 &#8211;</strong> alternative Energien sind die Zukunft der Energiegewinnung und müssen in den nächsten Jahren weiter gefördert und verbessert werden</li>
<li><strong>Keyfact 2 &#8211;</strong> Fossile Brennstoffe gehen langsam zur Neige und werden früher oder später aufgebraucht und nicht mehr nutzbar sein</li>
</ul>
<h3>Alternative Energien &#8211; warum sind sie so wichtig?</h3>
<p>Die Gewinnung von Energie mithilfe nuklearer Brennstoffe hat deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Die nuklearen Abfälle, die bei der Energiegewinnung entstehen können bislang mit keiner Technologie in ökologisch unbedenkliche Form umgewandelt werden. Der Abfall wird also immer eine Belastung für die Umwelt darstellen. Das Risiko von Kernkraftwerken und Atommüll-Endlagern ist also zu hoch und zusätzlich mit extrem nachteiligen Konsequenzen bei der Freisetzung von großen Mengen an radioaktivem Material verbunden.</p>
<p>Aber auch Fossile Brennstoffe weisen einige Nachteile auf. Der wohl verheerendste ist der schlechte Einfluss auf die Umwelt. Durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas entsteht CO2-Emissionen die bewiesen den Treibhauseffekt verstärken. Die Konsequenz sind Naturkatastrophen und ein stetig fortschreitender Klimawandel. Aber auch sicherheitsrelevante Aspekte sind im Ölzeitalter mit den permanenten Öl- und Golfkrisen direkt erkennbar. Die ökonomischen Risiken die das Erdöl verursacht haben einen direkten Einfluss auf die Weltwirtschaft und verursachen regelmäßig Wirtschaftskrisen. Der aber wohl ausschlaggebendste Grund, wieso die fossilen Brennstoffe nicht die Zukunft der Energiegewinnung darstellen ist die zeitliche Reichweite der Brennstoffe. Sie sind nicht erneuerbar und gehen in absehbarer Zeit zur Neige. Zuerst das Erdöl, dann das Erdgas und als letztes die Kohle. Die fossilen Brennstoffe werden früher oder später aufgebraucht sein und somit keine Energiequelle mehr darstellen können.</p>
<p>Die Lösung sollen daher erneuerbare Energien sein, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch ewig erneuerbar sind und somit nicht verbraucht werden können. Solare Energien (Wasser, Biomasse, Wind, Solarthermie und Photovoltaik) zeigen deswegen viele Vorteile auf. Es liegen geschlossene Kreisläufe vor, das CO2 wird verschont und auch im Hinblick auf die Volkswirtschaft erheben sich die alternativen Energien. Die Verbraucher erneuerbarer Energien sind nicht nur unabhängig von großen Energiekonzernen, sondern schaffen auch noch neue Arbeitsplätze im eigenen Land und erreichen positive Effekte auf die Zahlungs- und Handlungsbilanz. Die Umwelt bedankt sich ebenfalls bei uns, denn nach jahrzehntelanger Schädigung mit CO2-Emissionen und nuklearen Brennstoffen wird auf die Basis der Natur zurückgegriffen und die gegebenen Möglichkeiten ausgeschöpft.</p>
<h3>Erneuerbare Energien &#8211; Wasserkraft als Energielieferant</h3>
<p>Die Gewinnung von Energie aus Wasserkraft ist eine bislang nicht sehr verbreitete Methode. Dennoch gibt es einige Vorteile, um Energie aus diesem erneuerbaren Rohstoff zu verwenden. Die Energieumwandlung geschieht hier mit einem sehr hohen Wirkungsgrad, was bedeutete, dass ein hoher Prozentsatz der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt werden kann. Zusätzlich setzt die Energiegewinnung aus Wasserkraft keine Schadstoffe frei und schadet somit der Umwelt nicht und auch die Abwärme ist sehr gering.</p>
<p>Die Nutzung von diesen alternativen Energien wird also immer weiter verbessert und verbreitet sich weiter, solange sie wirtschaftlich möglich und ökonomisch vertretbar sind. Denn ein Nachteil zeigt sich auch hier auf. Der Bau einer Wasserkraftanlage greift meist in das ökologische Gleichgewicht des Gewässers ein, welches sehr empfindlich ist. Die Planung einer solchen Anlage ist also nicht unbedingt einfach und verlangt eine große Menge an Fachwissen und einer bestimmten ökologischen Ausrichtung.</p>
<p>Die Wasserkraftanlagen nutzen das Gefälle eines Gewässers, meist eines Flusses. Das fließende Wasser wird aus dem natürlichen Flussbett entnommen und durch Rohre oder Kanäle zu einer Turbine geleitet. Das Wasser versetzt die Turbine in Rotation. Durch die Rotation wird Strom erzeugt, der von einem Generator in nutzbare Energie umgewandelt wird.</p>
<h3>Erneuerbaren Energien &#8211; Windkraft als Energielieferant</h3>
<p>Auch aus Windkraft kann Energie gewonnen werden. Hierfür muss der Wind allerdings eine gewisse Stärke haben. In den Küstengebieten ist der Wind meist stärker, weshalb hier vermehrt Windparks gebaut werden. Auch Off-Shore Windparks, die im Meer in Küstennähe errichtet werden nutzen diese hohen Windgeschwindigkeiten. Damit Wind sinnvoll zur Energiegewinnung genutzt werden kann, benötigt dieser eine Geschwindigkeit von vier bis fünf Metern pro Sekunde.</p>
<p>Zur Energieerzeugung durch Wind werden unterschiedliche Windräder verwendet. Zum einen die Windräder mit 12 bis 24 Flügeln. Diese werden meist zur direkten mechanischen Energienutzung verwendet wie zum Beispiel zum Antrieb von Wasserpumpen. Die wohl bekanntesten sind aber die Windräder mit zwei oder drei Flügeln, die oft auf Feldern oder an der Küste gesehen werden können. Sie erzeugen durch die Rotation und eine konstante Drehzahl über einen Generator unmittelbaren Wechselstrom. Die Rotorblätter sind dabei speziell konstruiert, um allen Gegebenheiten standzuhalten und dennoch effektiv zu arbeiten.</p>
<h3>Erneuerbaren Energien &#8211; Sonnenenergie als Energielieferant</h3>
<p>Die Solarenergie ist wohl die bis jetzt am weitesten verbreitetste erneuerbare Energie. Sowohl als Solaranlage auf Hausdächern als auch als Solarparks auf freien Flächen sieht man Solarzellen immer wieder. Die Solarzellen machen sich die Energie der Sonne zu nutzen und wandelt diese in nutzbare Energie um. Hier wird im Allgemeinen zwischen Solaranlagen und Photovolatikanlagen unterschieden.</p>
<p>Solaranlagen nutzen die Energie der Sonne und wandeln diese in nutzbare Wärme um. Mit einer Solaranlage können also beispielsweise Heizungen im Haus betrieben werden. Hierfür werden Häuser extra so geplant, dass die Sonne so viel wie möglich zur Erwärmung des Hauses beiträgt.</p>
<p>Photovoltaik dagegen nutzt die Energie der Sonne, um diese in Strom umzuwandeln. Auch hierfür werden Photovoltaikanlagen auf dem Dach installiert, die die Sonnenenergie einfangen und diese in nutzbare Energie für den Haushalt umwandeln können. Damit kann Strom im Haus erzeugt werden und Maschinen betrieben werden.</p>
<p>Am sinnvollsten ist eine Nutzung beider Anlagen in Kombination, da der Haushalt dann nicht mehr abhängig von großen Energiekonzernen ist und die gesamte Energie für das eigene Heim selbst produziert wird. Die Vorteile sind enorm und die Umwelt wird durch solche Häuser sehr geschont. Die optimale Nutzung der Sonnenenergie verlangt durchaus einiges an Voraussetzungen die Vorteile gleichen diese allerdings wieder aus. Erfahren Sie mehr über Solarenergie und die Nutzung der erneuerbaren Energie in unserem großen Guide zum Thema <a href="https://lukinski.de/grosse-guide-thema-photovoltaik-erneuerbare-energie/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="1969">Photovoltaik</a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/alternative-energien-solarenergie-windkraft-wasserkraft/">Alternative Energien &#8211; Solarenergie, Wind- und Wasserkraft sinnvoll nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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		<title>Kollektoren für Solaranlagen &#8211; Modelle, Unterschiede und die Vor &#038; Nachteile</title>
		<link>https://lukinski.de/kollektoren-solaranlagen-modelle-unterschiede-vor-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden.</p>
<h2>Solarkollektoren &#8211; das Herz der Solaranlage</h2>
<p>Ohne den Kollektor könnte eine Solaranlage die Sonnenenergie nicht in nutzbare Wärme umwandeln. Der Kollektor ist also das Herz der Solaranlage, der es möglich macht, die erneuerbare Energie im Haushalt zu nutzen. Sie wollen mehr über Solaranlagen und die Kosten erfahren? Berechnen Sie die Kosten für Ihre individuelle Solaranlage mit unserem <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranlagenrechner</a>! Welche verschiedenen Modelle gibt es aber unter den Kollektoren und welcher ist der richtige für meine Solaranlage?</p>
<h3>Flachkollektor &#8211; das bewährte Modell</h3>
<p>Die Flachkollektoren waren die ersten Kollektoren, die zur Nutzung von Sonnenenergie eingesetzt wurden. Sie sind daher bis heute das am meisten verbreitete Modell und bilden einen Marktanteil von stolzen 70%. Ihr Ruf ist daran wohl nicht ganz unbeteiligt, denn Flachkollektoren gelten als sehr preiswert, zuverlässig und vor allem bieten sie eine Technologie, die sich über die Jahre durchaus bewährt hat.</p>
<h4>Aufbau eines Flachkollektors &#8211; Absorber, Gehäuse und die Wärmeträgerflüssigkeit</h4>
<p>Ein Flachkollektor hat zwei einfache Bestandteile. Ein Gehäuse und ein geschwärztes Metallblech, dass sich im Inneren des Gehäuses befindet. Dieses Metallblech wird auch als Absorber bezeichnet, da die dunkle Beschichtung für eine gute Absorption der auftreffenden solaren Strahlung sorgt. Der Absorber wandelt zudem die auftretende Sonnenenergie effizient in Wärme um. Damit die Wärme transportiert werden kann, verlaufen auf der Rückseite des Absorbers Rohre, in denen Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Diese fließt kalt in den Kollektor und verlässt ihn heiß. Damit der Kollektor geschützt ist vor äußeren Bedingungen, wie der Witterung, wird er durch ein Sicherheitsglas abgedeckt. Dieses Glas ist sehr stabil und gleichzeitig hoch transparent, damit so wenig Strahlung wie möglich an diesem abprallt. Es ist also gewährleistet, dass so viel Sonnenenergie wie möglich den Absorber erreicht, um dort in Wärme umgewandelt zu werden. Damit auch das Gehäuse effektiv zur Wärmegewinnung beiträgt, ist dieses besonders gut gedämmt und verliert somit kaum an Wärmeenergie. Die Effizienz der Solaranlage wird somit gesteigert.</p>
<h4>Unterschiede bei Flachkollektoren &#8211; Aufbau, Form &amp; Rohrleitung</h4>
<p>Auch wenn die Flachkollektoren zu einem Modell zusammengefasst werden, gibt es dennoch Unterschiede. Unterschiedliche Flachkollektoren unterscheiden sich im Gehäusewerkstoff, der unterschiedlichen Verbindung der Rohre und noch weiterer Merkmale. Je nach Anwendung haben die unterschiedlichen Ausführungen ihre Vor- und Nachteile.</p>
<ul>
<li><strong>Form des Absorbers &#8211;</strong> Der Absorber kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. So gibt es Absorber aus Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumblechen. Diese können unterschiedlichste verbunden werden beispielsweise durch Punktschweißen aber auch durch Rollbondings. Auch bei den Kupferrohren, in denen die Flüssigkeit geleitet wird, gibt es Unterschiede. Sie können eingepresst aber auch gelötet werden.</li>
<li><strong>Beschichtung des Absorbers &#8211;</strong> Die Absorberschicht hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Die Schicht soll schließlich möglichst viel der solaren Energie absorbieren können. Die heutige Technik sieht dafür hoch selektive Schichten vor, die einen besonders hohen Absorptionsgrad aufweisen. Sie hat zusätzlich einen geringen Emissionsgrad der langwelligen Wärmestrahlung.</li>
<li><strong>Verlegung der Wärmeträgerrohre &#8211;</strong> Die Rohre können entweder in einem Rohrregister verlegt werden, wobei sie parallel nebeneinander liegen und oben und unten miteinander verbunden sind, oder aber sie werden mäanderförmig verlegt, was soviel heißt wie schlangenartig an einem Stück.</li>
<li><strong>Gehäusematerial &#8211;</strong> Das Material des Gehäuses kann je nach Modell auch variieren. Am weitesten verbreitet sind Aluminium, Edelstahl aber auch Kunststoff. Sogar Holz wäre eine Option als Gehäuse für einen Solarkollektor.</li>
</ul>
<h3>Röhrenkollektor &#8211; die bessere Wärmedämmung sorgt für höhere Effizienz</h3>
<p>Der Röhrenkollektor kam nach dem Flachkollektor und ist eine Alternative zu diesem. Trotz anderer Technik und weniger Marktanteil, hat auch dieses Modell seine Vorteile.</p>
<h4>Aufbau eines Röhrenkollektors &#8211; Vakuum, Heat-Pipe und die Glasröhren</h4>
<p>Das Modell Röhrenkollektor unterscheidet sich besonders in einem Punkt von dem Flachkollektor, nämlich in der Dämmung. Währen beim Flachkollektor nur das Gehäuse gedämmt ist, wird beim Röhrenkollektor jeder einzelne Absorber gedämmt und das auf eine besondere Art und Weise. Der Absorber ist hier von einer evakuierten Glasröhre umhüllt, da Vakuum besonders gute Wärmedämmeigenschaften aufweist und weder Verluste durch Konvektion noch durch Wärmeleitung zulässt. Mehrere der Röhren zusammen werden mit einem Sammler verbunden und ergeben dann einen Röhrenkollektor. Da diese Weise zu Dämmen deutlich effektiver ist, als die bei einem Flachkollektor, ist die Effizienz hier deutlich höher, da weniger Energie verloren geht. Aufgrund der Technik wird dieses Modell auch Vakuum-Röhrenkollektor genannt.</p>
<h4>Unterschiedliche Bauform von Röhrenkollektoren &#8211; Heat-Pipe, CPC &amp; direkte Durchströmung</h4>
<p>Die Röhrenkollektor Modelle werden zusätzlich in unterschiedliche Bauformen unterschieden. Zum einen die direkt und die nicht direkt durchströmenden Röhrenkollektoren &#8211; sie werden auch Heat-Pipe genannt. Eine weitere Form sind die CPC &#8211; Vakuumröhrenkollektoren.</p>
<ul>
<li><strong>Direkt durchströmte Röhrenkollektoren &#8211;</strong> Die Wärmeträgerflüssigkeit fließt bei dieser Bauform direkt durch Kupferrohre in die Glasröhren. Hier wird sie erwärmt und beim Austreten mit den anderen Rohren im Sammler zusammengeführt. Anschließend werden sie über den Solarkreis zum Wärmeübertrager transportiert. Bei einem defekten Vakuum ist es nicht schwer einen der Röhren unabhängig von den anderen aus zu tauschen.</li>
<li><strong>Heat-Pipe (nicht direkt durchströmt) &#8211;</strong> Die Heat-Pipe nutzt zur Wärmeübertragung einen thermodynamischen Prozess, bei dem ein Wärmerohr ( Head-Pipe ) durch das Glasrohr verläuft, welches eine leicht verdampfende Flüssigkeit, wie Wasser oder Alkohol, enthält. Bei Erwärmung verdampft diese Flüssigkeit und steigt zum Kopf der Glasrohre, wo die Wärme durch Kondensation des Dampfes auf die außerhalb des Kopfes vorbeifließende Wärmeträgerflüssigkeit übertragen wird. Der Rest der Flüssigkeit fließt zurück zum Boden der Rohre und wiederholt den Prozess, sobald Zimmertemperatur erreicht ist. Diese reicht aus, die Flüssigkeit zum Kondensieren zu bringen, da ein Unterdruck in den Rohren &#8211; das Vakuum &#8211; herrscht.</li>
<li><strong>CPC Vakuumröhrenkollektor &#8211; </strong>Diese Bauform ist eine Abwandlung der direkt durchströmten Röhrenkollektoren. Auch hier verlaufen die Kupferrohre durch die Glasröhren, die Besonderheit ist allerdings, dass zwei Glasröhren konzentrisch angeordnet werden und vor einem Parabolspiegel liegen. Die absorbierende Beschichtung ist auf dem inneren der Glasrohre angebracht. Der Parabolspiegel hilft dabei den Kollektor noch effizienter zu gestalten und das besonders bei geringer Einstrahlung. Die Erträge sind hier also vergleichsweise höher und der Kollektor arbeitet effektiver.</li>
</ul>
<h3>Die Wärmeträgerflüssigkeit &#8211; was beachtet werden muss</h3>
<p>Die Wärmeträgerflüssigkeit speichert die Wärme und transportiert diese durch den Solarkreis bis hin zum Solarspeicher. Die Wärme wird dann von der Flüssigkeit abgegeben und verwendet um Hahn- oder Heizungswasser zu erwärmen. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt dann zurück und beginnt ihre Reise von vorn. Die Frage die sich stellt ist jedoch, was als Wärmeträgerflüssigkeit geeignet ist. Hier ist die Antwort relativ einfach, denn normales Wasser eignet sich bereits perfekt für diese Aufgabe. Da aber besonders in kalten Monaten die Gefahr von Frost besteht und somit irreparable Schäden an Kollektor oder Absorberrohr entstehen könnten, muss das Wasser mit einem Frostschutzmittel versetzt werden. Aber auch hohe Temperaturen muss die Wärmeträgerflüssigkeit aushalten können. Besonders in CPC-Vakuumröhrenkollktoren kann es zu Temperaturen von bis zu 350 °C kommen. Damit durch das Frostschutzmittel und solch hoher Temperaturen die Viskosität nicht leidet und somit die Wärmekapazität vermindert wird, wird üblicherweise ein Mischverhältnis von 40% Propylenglykol und 60% Wasser angestrebt. Diese Mischung hält nicht nur Kälte von bis zu -25°C aus, sondern ist auch für hohe Temperaturen geeignet. Achten Sie beim Kauf der Wärmeträgerflüssigkeit besonders auf eine hohe Temperaturstabilität, einen guten Korrosionsschutz, eine möglichst geringe Viskosität, eine hohe Umweltverträglichkeit und einer hohen Wärmekapazität.</p>
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		<title>Der Große Guide zum Thema Photovoltaik &#8211; alles was Sie über die erneuerbare Energie wissen müssen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 07:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer ist dies ein spannender Bereich. Was genau ist aber Photovoltaik und was sollten Sie darüber wissen?</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Voraussetzungen für Ihre Immobilie</h2>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss zuerst einmal eine geeignete Fläche für die Anlage gefunden werden. Hier können unterschiedlichste Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Auch die Standortbedingungen müssen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Die Rechtslage ist ebenfalls nicht zu vergessen, denn auch hier gibt es einiges zu beachten. Bauherren und Immobilienbesitzer, die daran interessiert sind auf erneuerbare Energien umzusteigen, sollten sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen.</p>
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<h3>Photovoltaik &#8211; die Aufstellmöglichkeiten für die Module</h3>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage stellt sich zumeist erst einmal die Frage, wo die Anlage unterkommen soll. Am meisten bieten sich hier Dächer an, denn diese Flächen sind sowieso vorhanden und meist werden sie nicht für andere Zwecke genutzt. Zudem richten sie sich Richtung Himmel und die Verschattung ist aufgrund der Höhenlage meist eher gering. Aber auch bei den Dächern gibt es Unterschiede. Welches Dach eignet sich nun am ehesten für die Anbindung der Photovoltaikanlage?</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Schrägdach</h4>
<p>Die weit verbreiteten Schrägdächer bieten ideale Bedingungen für die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Module können hier einfach parallel zur Eindeckung montiert werden. Die bereits vorhandene Dacheindeckung wird dabei vollkommen erhalten und nimmt weiterhin die Funktion als Witterungs- und Wärmeschutz ein. Eine großflächige Installation von Photovoltaikmodulen führt zu einer Verringerung der thermischen Belastung des Dachgeschosses. Alternativ gibt es ebenfalls eine Indach-Montage, bei der die Photovoltaikmodule bündig mit der Dachdeckung abschließen und diese sogar teilweise ersetzten.</p>
<p>Für alle Bauherren von Neubauten gibt es die Möglichkeit Photovoltaikmodule als Ersatz für ein gewöhnliches Dach zu installieren. Diese übernehmen dann zusätzlich zu der Stromproduktion die Funktion des Witterungsschutzes wahr und ersetzen somit die übliche Dacheindeckung.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Flachdach</h4>
<p>Auch ein gewöhnliches Flachdach bietet eine ideale Aufstellmöglichkeit für Photovoltaikanlagen. Anders als bei den Schrägdächern kann die Neigung ganz frei bestimmt werden und muss sich nicht an der Neigung des Daches orientieren. Die optimale Ausrichtung gestaltet sich einfach, wodurch Produktivität und Effizienz ihr Maximum erreichen können. Die Anbringung beeinflusst auch hier die bereits vorhandene Dachbeschaffenheit nicht negativ.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen aber nicht zwingend auf dem Dach installiert werden, denn es gibt durchaus noch weitere Alternativen die erneuerbare Energie zu nutzen. Eine dieser Alternativen ist die Integration der Module in die Fassade. Hierfür können Fassadenbauteile genutzt werden aber auch Vordächer oder ähnliches liegen im Bereich des möglichen. Diese Alternative wird auch als gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV = Building Integrated Photovoltaik) bezeichnet.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die individuellen Standortbedingungen für Ihre Immobilie</h3>
<p>Sobald die Fläche für die Photovoltaikanlage gefunden ist, stellt sich nun die Frage, ob die Standortbedingungen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Hierzu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die den Ertrag und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage beeinflussen. Damit kann geprüft werden, ob sich die Investition in eine Photovoltaikanlage wirklich lohnt.</p>
<h4>Der Einfluss der Globalstrahlung</h4>
<p>Die Globalstrahlung ist einer dieser Faktoren, denn sie gibt an, wie viel Strahlungsmenge innerhalb eines Zeitraumes (meist ein Jahr) auf einen Quadratmeter horizontaler Empfangsfläche auftrifft. Sie ist somit keine Konstante, sondern abhängig von Tages- und Jahreszeiten sowie dem Standort und dem Wetter. Allgemein gilt, dass die Globalstrahlung in südlichen Breiten höher als in nördlichen ist und im Sommer größer als im Winter. Wolken führen dazu, dass die Globalstrahlung nur einen Bruchteil der Werte aufweist, wie bei klarem Himmel. Für die Planung der Photovoltaikanlagen heißt dies, dass die Verteilung der Golabalstahlung in Deutschland je nach Standort variiert. In Norddeutschland liegt die mittlere Globalstrahlung demnach durchschnittlich bei circa 900–1.000 kWh/m2Jahr, während sie in Süddeutschland bei circa 1.200 kWh/m2 Jahr liegt. Eine Unterscheidung von circa 20 % nur innerhalb von Deutschland. Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss also die Globalstrahlung an dem individuellen Standort berücksichtigt werden um die Effizienz der Anlage einschätzen zu können.</p>
<h4>Die richtige Dachausrichtung und -neigung</h4>
<p>Die Dachneigung und Dachausrichtung sind wichtige Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage beeinflussen. Bei einem Neubau kann das Dach optimal ausgerichtet werden, bei bestehenden Immobilien müssen aber die Gegebenheiten genutzt werden, die bereits vorhanden sind. Hier ist sowohl die Himmelsrichtung als auch der Winkel des Daches wichtig um die größtmögliche Energiegewinnung zu gewährleisten. Bei Flachdächern kann, wie oben bereits beschrieben die Ausrichtung und Neigung völlig selbst bestimmt werden und somit individuell an die richtigen Werte angepasst werden. Je nach Standort ist eine unterschiedliche Ausrichtung die beste, da dies individuell vom Gebiet abhängt. Allgemein gilt, dass die Ausrichtung nach Süden in den meisten Fällen die optimalste ist. Der Neigungswinkel von 30–35 Grad ist in den deutschen breiten meist die effektivste, aber auch diese muss je nach Objekt individuell bestimmt werden.</p>
<h4>Einplanen der individuellen Verschattung</h4>
<p>Der letzte Standortfaktor, der die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage beeinflusst ist die Verschattung. Dieser Faktor wird am häufigsten unterschätzt, denn schon ein wenig Schatten, kann die Leistung der Photovoltaikanlage deutlich beeinträchtigen. Hierzu zählen besonders Schatten die von Bäumen oder nahegelegenen Häusern verursacht werden aber auch kleine Schatten von Schornsteinen oder Antennen können sich negativ auf die Leistung auswirken. Bei größeren Verschattungen muss die Anlage genau geplant werden. Bei kleineren dauerhaften Schatten ist es sinnvoll die Anlage so zu installieren, dass sie an bestimmten Orten des Daches nicht installiert ist. Ein kleiner dauerhafter Schatten kann die Leistung des gesamten Strings mindern und somit einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Bei der Planung sollten Sie also genau auf die individuellen Schatten an Ihrer Immobilie achten und diese in die Planung mit einbeziehen, um Leistungsminderungen zu vermeiden.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die rechtlichen Aspekte</h3>
<p>Die Installation einer Photovoltaikanlage bringt auch immer rechtliche Aspekte mit sich, denn auch hier gibt es gesetzliche Vorschriften und Regelungen, die sowohl Bauherren als auch Immobilienbesitzer befolgen müssen. Was schreibt das Gesetz vor, welche Vorschriften gibt es und was müssen Besitzer einer Photovoltaikanlage beachten?</p>
<h4>Baugenehmigung</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen grundsätzlich dem Baurecht entsprechen. Diese hängen allerdings vom jeweiligen Bundesland ab, denn Baurecht ist Ländersache. Je nach Bundesland gibt es deshalb etwas abweichende Regelungen für die Installation der Module. Die meisten Bundesländer schreiben aber keine Baugenehmigung für Photovoltaikanlagen vor, die auf Gebäudedächern installiert werden. Der Bauherr ist in diesem Falle dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die Anlage dem Baurecht entspricht. Die Installation wird demnach nicht von Behörden zusätzlich überprüft. Anlagen, die aber auf Freiflächen installiert werden sollen, benötigen in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung. Hier gilt, dass die Anlage eine festgelegte Größe nicht überschreiten dürfen, die meist neun Meter Länge und drei Meter Höhe umfasst. Anlagen, die auf denkmalgeschützten Gebäuden errichtet werden sollen, benötigen im Normalfall auch einer Baugenehmigung. Mehr dazu: <a href="https://lukinski.de/denkmalschutz/">Denkmal-AfA</a>. Was steuerlich absetzbar ist: <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern sparen mit Immobilien</a>. Informieren Sie sich individuell für Ihr Bundesland, welchen rechtlichen Grundsätzen Sie bei dem Bau einer Photovoltaikanlage unterstellt sind.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die individuelle Planung Ihrer Anlage</h2>
<p>Die Planung einer Photovoltaikanlage bedarf vielen Überlegungen. Eine gute Anlage ist von vielen Faktoren abhängig und sollte individuell auf Sie abgestimmt sein. Wichtige Aspekte, wie der Energiebedarf oder die Größe der Anlage, sollten vorab besprochen und gut durchdacht werden. Welche Faktoren sind noch wichtig und was dürfen Sie bei der Planung Ihrer Anlage auf keinen Fall vergessen?</p>
<h3>Den richtigen Energiebedarf und die Dimensionierung abschätzen und errechnen</h3>
<p>Am Anfang der Planung stellt sich immer die Frage, wie groß die Anlage sein muss, denn davon hängen im Allgemeinen auch die finanziellen Konditionen ab. Zuerst einmal muss herausgefunden werden, wie hoch der durchschnittliche Energieverbrauch ist. Die Photovoltaikanlage wird dann genau an Ihren individuellen Energieverbrauch angepasst. Dieser ist recht einfach durch einen Blick in die letzte Stromrechnung herauszufinden. Anhand dieser Informationen können weitere Kenngrößen bestimmt werden, die später zu der benötigten Größe der Anlage führen. Nutzen Sie für die individuelle Berechnung Ihres Stromverbrauchs und der daraus resultierenden minimalen Größe der benötigten Anlage unseren <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranalgerechner</a>.</p>
<h3>Die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei den Behörden</h3>
<p>Wenn eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage installiert wird, muss diese angemeldet werden und das sowohl bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) als auch beim jeweiligen zuständigen Netzbetreiber.</p>
<h4>Anmeldung bei der Bundesnetzagentur</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) schreibt vor, dass Betreiber einer Photovoltaikanlage diese bei der Bundesnetzagentur anmelden müssen. Dies gilt sowohl für die Eigennutzung des produzierten Stroms als auch für die Energie, die direkt weiter vermarktet wird. Erweiterungen bereits vorhandener Photovoltaikanlagen müssen ebenfalls angemeldet werden. Die Anmeldung von neuen oder erweiterten Anlagen laufen über das Portal der Bundesnetzagentur im Internet und dies ist seit 2011 auch der einzige Weg um die Photovoltaikanlagen anzumelden. Um die Anlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden, benötigen Sie folgende Daten:</p>
<ul>
<li>Name und Anschrift des Betreibers der Photovoltaikanlage</li>
<li>Standort der Anlage</li>
<li>Nennleistung der Anlage in kWp</li>
<li>E-Mail-Adresse</li>
<li>Der Tag an dem die Anlage in Betrieb genommen wird</li>
</ul>
<p>Melden Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme an oder spätestens am gleichen Tag der Inbetriebnahmen. Zwei Wochen Vorlaufzeit reichen völlig aus, um die Anlage den Behörden zu melden.</p>
<blockquote><p>Tipp: Die Anmeldung Ihrer Photovoltaikanlage ist dringend notwendig. Wird eine Anlage nicht rechtzeitig angemeldet, hat der Besitzer keinerlei Anspruch auf die Einspeisevergütung!</p></blockquote>
<h4>Anmeldung bei dem Netzbetreiber</h4>
<p>Netzgekoppelte Anlagen speisen überschüssig produzierten Strom in das öffentliche Netz ein. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht für diese Einspeisung eine Einspeisevergütung vor, die zwischen 10 und 13 Cent pro Kilowattstunde liegt. Vor Inbetriebnahme der Anlage muss der Betreiber also die Photovoltaikanlage dem Netzbetreiber melden und einen Antrag auf Netzanschluss stellen. Dies ist eine gesetzliche Verpflichtung, die der Betreiber zu beachten hat. Bei nicht an das Netzgekoppelten Anlagen, muss der Netzbetreiber nicht informiert werden.</p>
<h3>Das richtige Angebot für Sie finden</h3>
<p>Sobald die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage gefallen ist, muss nur noch der richtige Betrieb gefunden werden, der Sie auf dem Weg der Planung, Lieferung, Montierung und Inbetriebnahme begleitet. Hierfür bietet sich eine ausreichende Recherche im Internet, in Zeitungen oder im Umfeld an, aber auch wenn Sie jemanden finden, müssen Sie erst einmal die Konditionen und Qualifikationen überprüfen.</p>
<h4>Die Qualifikationen eines guten Solarteurs erkennen</h4>
<p>Die meisten Anlagenbesitzer weisen nicht das benötigte Fachwissen auf, um zu erkennen, ob ein Solarteur ein Profi in seinem Gebiet ist oder nicht. Damit Sie dennoch einige Fakten kennen, die ein Betrieb Ihnen bei der Installation Ihrer Anlage bieten sollte, finden Sie hier eine Liste, was ein professioneller Solarfachbetrieb einhalten sollte.</p>
<ul>
<li>Der Betrieb geht flexible auf Ihre Wünsche hinsichtlich der Module ein und besteht nicht auf ein bestimmtes Produkt</li>
<li>Der Betrieb schaut sich Ihr Dach und Ihr Haus persönlich an, bevor ein Angebot erstellt wird</li>
<li>Der Betrieb bietet Ihnen nur ein Angebot, indem alle einzelnen Positionen genau aufgeführt sind und keine Fragen für Sie offen bleiben</li>
<li>Der Betrieb setzt Sie nicht unter Zeitdruck und nimmt sich genügend Zeit, um all Ihre Fragen ausführlich zu beantworten</li>
<li>Der Betrieb legt Ihnen die Verschaltungspläne offen und macht genaue Angaben zu Anmeldung, Inbetriebnahme und der Einzahlung von Genehmigungen</li>
<li>Der Betrieb stellt realistische Ertragsprognosen für die Anlage auf, die ungefähr mit dem übereinstimmen was Sie vorab selbst errechnet haben</li>
</ul>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen</h2>
<p>Die Wirtschaftlichkeit wird im Allgemeinen durch die Gegenüberstellung von Einnahmen und Einsparungen bestimmt. So auch bei Photovoltaikanlagen, bei denen in Anschaffungs- und Betriebskosten unterschieden wird, um die Wirtschaftlichkeit zu bestimmen. Während die Preise für Photovoltaikanlagen zwar in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, wurden auch die Einspeisungsvergütungen erheblich niedriger. Welche Kosten erwarten Sie aber bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage und welche Kosten kommen in den nächsten Jahren auf Sie zu?</p>
<h3>Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Die Anschaffungskosten setzen sich im Allgemeinen aus den Kosten zusammen, die für die Installation der Anlage benötigt werden. Hierzu zählen die Solarmodule, der Wechselrichter, die Verkabelung und die Montage selbst. Für Bauherren und Immobilienbesitzer ist dieser Aspekt wohl der wichtigste, da die Höhe der benötigten Investition im Zweifelsfall darüber entscheidet, ob eine Anlage installiert wird oder nicht.</p>
<h4>Kosten für die Solarmodule</h4>
<p>Solarmodule selbst haben in den letzten Jahren enorm an Kosten verloren. Dies ist zum einen auf den starken Wettbewerb mit chinesischen Billiganbietern und zum anderen auf positive Skaleneffekte zurückzuführen. Im Allgemeinen heißt dies, dass Solarmodule umso preiswerter werden, je mehr davon produziert werden. Die Kosten werden meist in Euro pro Watt Peak verglichen. Anfang 2018 lagen die Kosten bei 45 – 90 Cent pro Watt Peak, je nachdem welches Modell und welcher Anbieter gewählt wurde.</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Die Kosten für den Wechselrichter sind nicht zu unterschätzen. Sie machen meist 15 % der Investitionskosten aus. Je nach Gegebenheiten der Anlage und den äußeren Einflussfaktoren werden unter Umständen mehr als ein Wechselrichter benötigt. Je nach Leistungsgröße variieren die Kosten für den Wechselrichter. Für einen kW Wechselrichter kann mit circa 200 € Netto gerechnet werden. Kleinere Wechselrichter kosten meist mehr als große, da der Herstellungsaufwand höher ist. Für einen 5 kW-Wechselrichter kann ein Preis von circa 1000 € kalkuliert werden. Sollte Ihre Anlage zwei Wechselrichter benötigen, steigt der Preis um das doppelte.</p>
<h4>Kosten für die Verkabelung</h4>
<p>Die Verkabelung macht ebenfalls einen hohen Teil der Investition aus. Je höher der Querschnitt bei Solarkabeln, desto höher sind auch die Preise. Ein hoher Querschnitt ist allerdings vonnöten, um Verluste zu verhindern. Für Abnahmemenge, Querschnitt und Leitungsmaterial liegt der Preis für Solarkabel zwischen 1 und 5 Euro, wobei die Kosten für die Anschlusskabel der Wechselrichter und der Laderegler noch hinzukommen. Dies birgt weitere Kosten von 20 bis 50 Euro, je nach Anbieter und Qualität.</p>
<h4>Kosten für die Montage</h4>
<p>Bei den Kosten für die Montage kommen nicht nur die Kosten für die Handwerker auf Sie zu, sondern auch die Kosten für das Montagesystem. Diese Fallen ganz unterschiedlich aus je nachdem für welches System Sie sich entschieden haben. Hier variieren die Preise je nach Qualität und Merkmalen, wie der Schnee- und Windlast aber auch von dem Modell des Systems. Im Durchschnitt können Sie mit Kosten für das Montagesystem zwischen 100 und 150 Euro pro kWp und mit Montagekosten für die Unterkonstruktion mit weiteren 100 Euro pro kWp rechnen. Eine pauschale Angabe über die Preise kann schwer gemacht werden, da diese stark variieren können und von vielen Faktoren, wie der individuellen Immobilie, den Gegebenheiten, der Qualität und den genauen Produkten abhängt.</p>
<h3>Die Betriebskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Nach der Investition in eine Photovoltaikanlage kommen auf den Besitzer noch weiter Kosten zu, um die Anlage beispielsweise instand zu halten. Auch diese Kosten müssen bei der Analyse der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, da diese rund 1 % der Anschaffungskosten pro Jahr betragen können. Aber welche Kosten kommen auf Besitzer einer Photovoltaikanlage wirklich zu und mit was müssen Sie rechnen?</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Auch wenn der Wechselrichter zu den Anschaffungskosten gehört, ist er nicht so langlebig wie die Solarmodule selbst. Der Wechselrichter muss deshalb von Zeit zu Zeit ausgewechselt und ersetzt werden. Da die Wechselrichter nicht die günstigste Investition ist, sollten für diesen Fall Rücklagen gebildet werden. Je nachdem, bei welchem Netzbetreiber die Photovoltaikanlage gemeldet ist, werden Mindestbeträge von bis zu 10 Euro pro Monat verlangt. Der Wechselrichter benötigt für Steuerung, Datenlogger, Analgenüberwachung und ähnliches Strom, dass er aus dem öffentlichen Netz bezieht.</p>
<h4>Kosten für die Instandhaltung</h4>
<p>Die Anlage muss natürlich instand gehalten werden, damit Ausfälle und Fehler vermieden werden. Details im Ratgeber <a href="https://lukinski.de/instandhaltung/">Hausgeld berechnen</a>. Einige Firmen bieten Wartungsverträge an, bei denen ein Beitrag von circa 150Euro pro Jahr anfällt und dafür die Wartung übernommen wird. Eine solche Investition lohnt sich durchaus, da bei einem Ausfall weder Strom erzeugt werden kann noch eine Einspeisung erfolgen kann. Ein solcher Vertrag kann je nach Anlage preiswerter sein, als jede Wartungsarbeit einzeln abzurechnen. Im Besonderen lohnen sich solche Verträge bei großen Anlagen, die einer häufigeren Wartung bedürfen.</p>
<h4>Kosten für die Reinigung</h4>
<p>Die Kosten für die Reinigung sind im Vergleich deutlich geringer als die Instandhaltung der Anlage. Verschmutzungen durch Laub, Blütenpollen, Staub oder ähnlichem werden meist mit einem Regenschauer wieder gereinigt. Bei dauerhaften Verschmutzungen kann es allerdings zu Ertragseinbußen kommen. Eine professionelle Reinigung der Module ist im Normalfall nur alle paar Jahre nötig. In Gebieten, mit hoher Verschmutzung durch beispielsweise ein starkes Verkehrsaufkommen, sollte die Anlage allerdings häufiger gereinigt werden. Die Kosten für eine professionelle Reinigung betragen im Durchschnitt circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.</p>
<h4>Kosten für die Versicherung</h4>
<p>Die Photovoltaikanlage zu versichern kann für viele Besitzer durchaus Sinn machen. Je nachdem, wie groß die Anlage ist, kann eine Haftpflichtversicherung und die Allgefahrenversicherung vor Ausfällen bei der Einspeisevergütung als auch gegen hohe Reparaturkosten und Haftpflichtfälle schützen. Die Kosten für die Versicherung können jährlich zu den Betriebskosten hinzukommen, sind aber im Vergleich relativ moderat. Preise von circa 50 Euro pro Jahr können auf Besitzer zukommen. Je nach den Gegebenheiten und dem äußeren Umfeld machen Versicherung, Reinigung und Wartung mehr oder weniger Sinn, dies ist individuell von Ihrer Immobilie abhängig.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Förderung &amp; Finanzierung für Bauherren und Immobilienbesitzer</h2>
<p>Eine Photovoltaikanlage ist eine große Investition, die eine gute Finanzierung bedarf. Welche Fördermittel es gibt, zeigt unser Überblick <a href="https://lukinski.de/kfw/">KfW Darlehen</a>. Zwar werden Interessenten mit der Einspeisevergütung gelockt, jedoch wurden diese in den letzten Jahren immer weniger. Um die Photovoltaikanlage erfolgreich zu finanzieren, stehen aber dennoch einige Optionen offen.</p>
<h3>Die Einspeisevergütung für Photovoltaikbesitzer</h3>
<p>Die Einspeisevergütung wird im Erneuerbare Energien Gesetz festgehalten. Die Einspeisevergütung wird denjenigen gezahlt, die überschüssig produzierte Energie aus der Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen. Die Höhe dieser Vergütung richtet sich nach den Standortfaktoren und wird vom Gesetzgeber festgelegt.</p>
<h4>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trat am 01. April 2000 in Kraft. Es regelt die Tarife für den aus verschiedenen Quellen stammenden Strom von erneuerbaren Energien. Das Ziel des Gesetzes ist es, regenerative Energien, wie Wasser- und Windkraft aber auch Solarenergie, Biomasse und Deponie-, Klär- und Grubengas zu fördern. Die Verwendung von umweltschädlichen Energiequellen soll vermieden werden und die Technologie im Bereich regenerative Energien gefördert werden. Im Zuge des EEG wurden ebenfalls Regelungen zur Einspeisevergütung vorgenommen um die Option der eigenen Solaranlage auf dem Dach attraktiver für Bauherren und Immobilienbesitzer zu gestalten.</p>
<h3>Eigenverbrauchsvergütung</h3>
<p>Erst im Jahr 2009 wurde die Eigenverbrauchsvergütung eingeführt. Seit dem muss nicht mehr der gesamte produzierte Strom in das öffentliche Netz eingeführt werden und es wird eine Vergütung für den Verbrauch von Solarstrom gezahlt. Diese Vergütung ist jedoch sehr viel geringer als die Einspeisevergütung.</p>
<h4>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung</h4>
<p>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung war im ersten Sinne die Kosteneinsparung beim Netzausbau und die Kosteneinsparung bei der Vergütung von Solarstrom. Besitzer von Photovoltaikanlagen ziehen hier aber auch einen Vorteil heraus. Sie können den selbst produzierten Solarstrom direkt nutzen, ohne diesen vorher in das öffentliche Netz einzusparen. Die Besitzer sparen also Geld, da sie nicht mehr von dem öffentlichen Netz abhängig sind und bekommen die Eigenverbrauchsvergütung sozusagen obendrauf.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; Solarmodule und ihre Funktionsweise</h2>
<p>Die wichtigste Komponente einer Photovotaikanlage sind die Solarmodule. Je nach Größe der Module werden hier Solarzellen zusammengeschaltet. Eine Photovoltaikanlage vereint wiederum mehrere Solarmodule und verschaltet diese zu sogenannten Strings. Die gesamte Einheit der Strings ergeben dann wiederum den Solargenerator. Wie genau funktioniert aber eine Solarzelle und wie wird Sonnenenergie in Strom umgewandelt?</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Wie funktioniert eine Solarzelle? ● Gehe auf SIMPLECLUB.DE/GO &amp; werde #EinserSchüler" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/ZFlG4bz0Cfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h3>Die verschiedenen Arten von Solarzellen</h3>
<p>Solarzellen wandeln Strahlungsenergie in Gleichstrom um. Durch den physikalischen Photoeffekt lässt sich das Phänomen erklären, welches sich in Solarzellen abspielt. Solarzellen bestehen aus einer negativen Elektrode, ein n- und ein p-dotiertes Silizium, eine Grenzschicht und einer positiven Elektrode. Das elektrische Feld, das zwischen der n- und p-Schicht entsteht gewährleistet das Fließen von Strom bei einem geschlossenen Stromkreis.</p>
<h4>Polykristalline Solarzellen</h4>
<p>Bei polykristallinen Solarzellen ist das Halbleitermaterial Silizium. Dieses wird geschmolzen und dotiert und mit verschiedenen Gießverfahren in Blöcke gegossen. Das Silizium wird fest und wird im erstarrten Zustand als Ingots bezeichnet. Nachdem der Block in Scheiben geschnitten worden ist, nennt man das ursprüngliche Silizium Wafern, die mit einer Antireflexionsschicht versehen werden. Diese polykristallinen Solarzellen haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Solarzellen, dafür ist die Herstellung aber preiswerter.</p>
<h4>Monokristalline Solarzellen</h4>
<p>Monokristalline Solarzellen verwenden ebenfalls Silizium als Halbleitermaterial, jedoch ist hier das Herstellungsverfahren anders als bei den polykristallinen Solarzellen. Durch die unterschiedliche Herstellung ist die Fertigung hier zwar teurer, dafür ist der Energieaufwand und der Wirkungsgrad sehr hoch. Bei der Herstellung werden hier andere Kristalle gebildet, wodurch der Unterschied zwischen den beiden Solarzellen entsteht.</p>
<h4>Dünnschichtzellen</h4>
<p>Dünnschichtzellen weisen ein ganz anderes Verstellverfahren auf als mono- oder polykristalline Solarzellen. Der Halbleiter wird bei diesen Solarzellen mit einem Trägermaterial beschichtet, wodurch diese Methode mit wenig Rohstoff auskommen und sehr einfach herzustellen sind. Welches Halbmaterial verwendet wird, ist hierbei in einem großen Rahmen gefasst. Neben Silizium kommen auch Galliumarsenid, Kupferindiumselenid, Cadmiumtellurid oder auch Farbstoffe als Beschichtung infrage. Der Wirkungsgrad dieser Solarzellen ist allerdings geringer als der von kristallinen Zellen, dafür aber günstig und einfach herzustellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/grosse-guide-thema-photovoltaik-erneuerbare-energie/">Der Große Guide zum Thema Photovoltaik &#8211; alles was Sie über die erneuerbare Energie wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solar Inselanlage oder die Kopplung an das öffentliche Netz &#8211; Photovoltaikanlagen im Vergleich</title>
		<link>https://lukinski.de/solar-inselanlage-kopplung-offentliche-netz-photovoltaikanlagen-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 07:00:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entscheidung für oder gegen eine Solaranlage ist nicht immer einfach. Alles zu Kosten und Förderung: Solaranlage. Bereits vor der Planung oder der Installation stehen also zukünftige Selbststromerzeuger vor schwierigen Fragen. Um welche Anlage soll es sich handeln? Wie groß soll diese sein? Wie viel Strom verbrauchen wir und wie viel muss die Anlage produzieren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lukinski.de/solar-inselanlage-kopplung-offentliche-netz-photovoltaikanlagen-vergleich/">Solar Inselanlage oder die Kopplung an das öffentliche Netz &#8211; Photovoltaikanlagen im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://lukinski.de">℄ Immobilien</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung für oder gegen eine Solaranlage ist nicht immer einfach. Alles zu Kosten und Förderung: Solaranlage. Bereits vor der Planung oder der Installation stehen also zukünftige Selbststromerzeuger vor schwierigen Fragen. Um welche Anlage soll es sich handeln? Wie groß soll diese sein? Wie viel Strom verbrauchen wir und wie viel muss die Anlage produzieren können, um alle Anliegen zu decken?</p>
<h2>Photovoltaikanlage &#8211; die verschiedenen Varianten der erneuerbaren Energiegewinnung</h2>
<p>Die Anlage, die von den meisten gewählt wird, ist die sogenannte Photovoltaikanlage die mithilfe von Sonnenenergie Strom erzeugt. Die Besitzer sind mit einer solchen Anlage unabhängig von öffentlichen Netzanbietern und müssen für ihren eigenen Strom auch nicht mehr zahlen. Aber auch bei den Photovoltaikanlagen gibt es unterschiedliche Varianten, die jeweils ihre Vor- und Nachteile aufweisen.</p>
<h3>Einspeiseanlage &#8211; Geld verdienen mit dem eigenen Strom</h3>
<p>Die am häufigsten verwendete Variante der Photovoltaikanlage ist die Einspeiseanlage. Diese produziert Strom für den Haushalt und speist den Strom, der nicht verbraucht wird, in das öffentliche Netz ein. Das Haus ist, wie gesetzlich vorgeschrieben, an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und gibt überschüssigen Strom an dieses ab. Hierfür wird im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben, dass eine Entlohnung für den Produzenten erfolgen muss. Die sogenannte Einspeisevergütung variiert je nach Nennleistung der Anlage zwischen 10 und 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und ist für die nächsten 20 Jahre festgelegt. Um dies zu verdeutlichen: Eine durchschnittliche Familie verbraucht nur circa 30 % des erzeugten Stroms. 70 % werden ins öffentliche Netz gespeist und vergütet. Hier gibt es allerdings eine Falle, in die Privatpersonen oft tappen, denn Strom zu verkaufen ist ein Gewerbe und sobald eine Privatperson dies tut, wird sie zum Freiberufler und ist selbstständig. Steuern und jede Menge Papierkram warten nur auf Sie. Mehr dazu: <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern beim Immobilienverkauf</a>. Um dies zu vermeiden, schauen Sie in unserem Guide rund um das Thema <a href="https://lukinski.de/solarenergie-lohnt-solaranlage-haus/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="1898">Solaranlage ohne Finanzamt</a>! Durch einen Stromspeicher kann der Eigenverbrauch auf bis zu 75 % erhöht werden und der Besitzer profitiert doppelt vom Strom.</p>
<blockquote><p><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li>Erstattung der Umsatzsteuer auf den Kaufpreis der Anlage</li>
<li>Gutes Preis-Leistungsverhältnis</li>
<li>Einspeisevergütung nach EEG als Nebenverdienst</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li>Anmeldung der Anlage als Gewerbe</li>
<li>Unterliegt den Pflichten der EEG</li>
<li>Erhöhter bürokratischer Aufwand</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Solche Einspeiseanlagen eignen sich besonders gut für Immobilienbesitzer, die einen konstanten durchschnittlichen Stromverbrauch haben und die Stromkosten drastisch verringern möchten. Im Gegenteil, eine solche Anlage kann nicht nur jährliche Stromkosten senken, sondern auch als Einnahmequelle genutzt werden.</p>
<h3>Nullleinspeiseanlage &#8211; der gesamte Strom für das eigene Heim</h3>
<p>Die zweite Variante der Photovoltaikanlage ist die sogenannte Nulleinspeiseanlage. Wie der Name schon vermuten lässt, wird hier kein überschüssiger Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Im Bestfall werden 100 % des produzierten Stroms im eigenen Haushalt verbraucht, sodass nichts an das öffentliche Netz geht. Damit dies gewährleistet ist, muss die Anlage genau auf die individuellen Bedürfnisse des Besitzers angepasst sein und zusätzlich einen passenden Stromspeicher aufweisen. Die Stromproduktion wird ergänzend durch einen Wechselrichter gesteuert, damit die Leistung der Anlage exakt auf den verbrauchten Strom passt und kein Strom an das öffentliche Netz geht. Die Besitzer einer solchen Anlage verzichten somit auf die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), jedoch gehen Sie gleichzeitig allen Pflichten aus dem Weg, die die Einspeisevergütung mit sich bringt. Sie müssen somit kein Gewerbe anmelden und auch keine Steuern für den eingespeisten Strom zahlen. Obwohl die Photovoltaikanlage 100 % des benötigten Stroms erzeugen soll, ist die Immobilie dennoch an das öffentliche Netz angeschlossen, damit diese auch weiterhin normalen Strom beziehen kann, falls der Solarstrom nicht reichen sollte.</p>
<blockquote><p><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li>Kein erhöhter bürokratischer Aufwand, wie Gewerbeanmeldung o.ä.</li>
<li>Größere Unabhängigkeit</li>
<li>Keine Pflichten nach dem EEG</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li>Keine Einspeisevergütung</li>
<li>Keine Rückerstattung der Umsatzsteuer</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Nulleinspeiseanlage eignet sich demnach besonders gut für Privatpersonen, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen. Zu einer solchen Anlage ist die Installation eines passenden Stromspeichers verpflichtend, damit der selbst produzierte Strom am effektivsten genutzt werden kann.</p>
<h3>Photovoltaik-Inselanlage &#8211; unabhängig vom öffentlichen Stromnetz</h3>
<p>Die Variante der Photovoltaik-Inselanlage verzichtet auf die Verbindung zum öffentlichen Netz und geht davon aus, dass die Solaranlage den Stromspeicher immer mit Energie versorgen kann. Der Haushalt wird also einzig und allein von den Solarmodulen mit Strom versorgt und greift im Notfall nicht auf Strom aus dem öffentlichen Netz zurück. Der Besitzer ist also in keinem Moment auf Strom aus dem öffentlichen Netz angewiesen. Hier werden zunächst zwei Arten unterscheiden.</p>
<h4>Inselanlage ohne Netzanschluss</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Modell um eine Anlage, die in keiner Weise an das öffentliche Netz angeschlossen ist. Das Haus ist ausschließlich auf Energie aus der Photovoltaikanlage angewiesen. Die Anlage wurde für einen solchen Fall so konzipiert, dass sowohl Solarmodule als auch Energiespeicher so groß sind, dass sie eigenständig das gesamte Haus mit Strom versorgen können ohne auf eine andere Stromquelle zurückzugreifen. Der Strom in einem solchen Haus wird also zu 100 % von der Photovoltaikanlage produziert und gespeichert. Diese Anlage wird aber meist nur dann installiert, wenn ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz zu aufwendig wäre. Besonders bei abgelegenen Häusern, Berghütten oder einzelnen Infrastrukturen ist dies der Fall.</p>
<h4>Inselanlage für Ersatzstrom</h4>
<p>Die Unabhängigkeit vom öffentlichen Strom kann aber auch für deutsche Hausbesitzer mögliche gemacht werden. Der Einbau von einer Inselanlage für Notstrom ist hier die Lösung. Bei einem Ausfall des Stromnetzes kann dann die Inselanlage für Notstrom eingreifen. Sie ermöglicht es sowohl bei Einspeise-, als auch bei Nulleinspeiseanlagen im Notfall zu einem Inselsystem zu werden. Bei einem Stromausfall des öffentlichen Netzes wechselt diese Anlage innerhalb von wenigen Sekunden auf Ersatzstrom und das Haus bleibt normal mit Strom versorgt. Der Haushalt ist also nicht abhängig vom öffentlichen Netz und muss sich auch keine Gedanken um einen Stromausfall machen. Hier wird gewährleistet, dass immer genügend Strom vorhanden ist. Bei der Installation wird das gesamte Haus vom öffentlichen Netz abgetrennt und ein Ersatzstromsystem errichtet, dass mit dem Speichersystem kommunizieren kann.</p>
<blockquote><p><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li>Funktion als Ersatzstromsystem</li>
<li>Maximale Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz</li>
<li>Absicherung vor Stromausfällen</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li>Deutliche Mehrkosten</li>
<li>Wird nur selten angewendet</li>
<li>Es besteht kaum ökonomischer Nutzen für die Besitzer</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Eine solche Investition ist nicht immer ökonomisch sinnvoll für die Hausbesitzer. Bevor Sie sich also für diese Option entscheiden, prüfen Sie zunächst ihren durchschnittlichen Tagesverbrauch, die passende Analgengröße und die Auslegung des Solarspeichers. Hiermit können Sie berechnen, ob eine Investition für Sie rentabel wäre oder nicht. Die Unabhängigkeit, die Besitzer mit einer solchen Technik vom öffentlichen Netz haben, ist unbestritten und wird die Energiepolitik Deutschlands in den nächsten Jahren verändern und beeinflussen.</p>
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