Eine Unternehmensgründung verlangt viel Ehrgeiz. Sehr, sehr viel Ehrgeiz! Viele möchten ja ein Startup gründen, ein eigenes Unternehmen, die eigene Firma und die Selbständigkeit. Vor wenigen Tagen habe ich mich mit Schweizer Studenten der Wirtschaft und Informatik Hochschule Zürich getroffen. 100 wirklich smarte Studenten, zwei Tage Zeit, Berlin Alexanderplatz. In meiner neuen Vortragsreihe wurde ich angefragt, ob ich mit meiner Erfahrung als eine Art junger Carsten Maschmeyer oder Frank Thelen, über Business, Unternehmensgründung und Startups referieren könnte. Eigentlich spreche ich in meinen Vorträgen eher über einzelne Themen, Online Marketing mit Fokus auf Suchmaschinen, Social Media Marketing mit Fokus auf Influencer Relations, Content Creation, viele Themen die letztendlich alle zum Business gehören. Allerdings ist eine Unternehmensgründung mehr als ein modernes Schlagwort. Unternehmensgründung bedeutet genauso Personalführung, zufriedene Mitarbeiter, Urlaubstage, Steckdosen, WLAN Verbindungen, Telefonanlagen einrichten, manchmal auch die Einkäufe im Supermarkt. Nicht jeden Tag ist jeder Experte vor Ort und als Selbständiger muss man sich nie mal selbständig um alles kümmern. Niemand steht über dir und sagt, tu dies, tu das. Alles musst du dir überlegen, jeden einzelnen Tag. Während andere am Abend von Urlaub träumen, hast du die Überweisungen am Monatsende im Kopf und die verschiedenen Abschlüsse, die du noch erledigen musst, damit auch die Investitionen, die zusätzlich anstehen, gedeckt sind. Wie sieht der Vertrag aus? Welche E-Mail sollte ich formulieren, damit ich auch auf Langfristigkeit komme?

Das ist Unternehmertum! Das ist Unternehmensgründung! Bevor dir Zehn oder zwanzig Mitarbeiter zur Verfügung stehen, musst du dich um sehr vieles selbst kümmern. Das bedeutet Verantwortung, aber auch sehr viel Spaß und Erfahrung. Genau darum geht es in meinem Vortrag, ehrliche Worte, Businesspläne und Internationale Strategien. Von A bis Z.

Vortrag: Start Ups und Unternehmensgründung 2019

In unserem zweitägigen Workshop zum Thema Unternehmensgründung ging es jeweils vier Stunden um alle Keyfacts. Am Ende der Präsentation, die mit über 100 Folien einer meiner längsten war, gingen alle Studenten in die Gruppenphase über, um sich eigene Unternehmen auszudenken, zu kreieren, zu planen und letztendlich vor allen zu präsentieren, wie in einer realen Pitch Situation. Pitches werden viele der jungen Studenten der Wirtschaft und Informatik Hochschule Zürich erleben, denn Pitches finden nicht nur für Investoren statt, auch im Unternehmen werden ständig Ideen gepitcht oder neue Projekte.

Was ist ein Pitch eigentlich?

Vielleicht hast du schon einmal das TV-Format Höhle der Löwen gesehen. Hier sieht man sehr gut in einem öffentlichen Rahmen, wie ein Pitch funktioniert. Investoren oder Geschäftsführer bzw. Abteilungsleiter hören sich die verschiedenen Ideen an. Anhand der Vielzahl von Projekten, kann man sehr gut abwägen, vergleichen, aber auch auswerten, welche Idee das meiste Potenzial trägt. Je nachdem entscheidet sich eine Person oder die gesamte Gruppe für Projekt A oder Projekt B. Bei Investoren wird dann in diese Idee investiert und gegebenenfalls auch Know-how und Struktur zur Verfügung gestellt. In Unternehmen wird ein Projekt umgesetzt, gegebenenfalls wird die Person dann ebenfalls zum Manager, vielleicht sogar zum Geschäftsführer eine ausgegliederten Tochterfirma. Rechne mit nichts, aber träume immer vom Großen! Wer mehr zum Thema Pitches erfahren will, der findet hier einen Artikel:

Live Alexanderplatz Berlin von HSO Wirtschafts- und Informatikschule (Zürich, CH)

Zweimal im Jahr treffen wir uns am Alexanderplatz in Berlin, hoch über den Dächern, um gemeinsam über Startups und Unternehmen zu sprechen. Mit über zwei Stunden Vortrags Anteil, einer Stunde Gruppenarbeit, um die gesamte Pitch Situation zu trainieren, lernen die Studenten innerhalb von kürzester Zeit die Realität kennen. Wir versuchen ein schnelles, umfassendes Bild zu vermitteln, anstatt einzelne und individuelle Punkte zu besprechen. Die jungen Studenten sollen direkt aus meinen Erfahrungen lernen, um daraus eigene Schlüsse zu ziehen, um so noch schneller voranzukommen.

Mein Ziel ist es, immer Wissen weiterzugeben, sodass die nächste Generation großartige Dinge verwirklichen kann. So wie wir unsere Vorbilder hatten, müssen auch wir Vorbilder für die Zukunft sein. Ich versuche deshalb in allen meinen Vorträgen auch immer auf Punkte einzugehen, wie die Zufriedenheit der Mitarbeiter, die Agentur Büros und die Umgebung. Denn auch der Wohlfühlfaktor spielt in einem Unternehmen mit. Natürlich sind es 90% Arbeit und nur 10% sollten in solche Gedanken gehen, aber zu jedem guten Unternehmen gehört eine Weihnachtsfeier!

Mit genau diesem Mix aus Businessplan, Online Marketing Strategien, Erfahrungen aus meinem Geschäftsleben, kleinen Inspiration und Denkanstößen wie Mitarbeiterzufriedenheit, versuche ich die Studenten realitätsnah an das Thema Selbständigkeit und Unternehmertum heranzuführen, sodass sie danach direkt im Alltag bestehen würden. Deshalb freut es mich sehr, mit der Wirtschaft und Informatik Hochschule Zürich zusammenzuarbeiten. Die Studenten sind sehr smart und präsentieren jedes mal sehr interessante Konzepte. Das ein oder andere wird mit Sicherheit realisiert, was man auch in späteren Gesprächen merkt oder in E-Mails, die zwei oder drei Wochen später kommen mit: “Hey, ich habe angefangen!” – Let’s do it!

Hier finden Sie weitere Informationen zur:

Beispiel Folien aus der Präsentation – Auswahl

Für einen kleinen Einblick in den Vortrag habe ich hier noch eine Selektion einzelner Folien, die wir auch hier öffentlich zeigen können. Starten wir doch zunächst mit der Übersicht zum Thema Unternehmensgründung.

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