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	<title>erneuerbare Energie | Lukinski</title>
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		<title>Heizung: Solar, Öl, Gas, Wärmepumpe, Pellets &#8211; Vergleich, Kosten &#038; Staatliche Förderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 05:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heizung &#38; Arten &#8211; Das Thema Heizung ist nicht nur für Bauherren interessant, sondern auch für Immobilienbesitzer. Heizungen sind nämlich nicht nur notwendig in einer Immobilie, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Welche Heizungstypen gibt es, wie müssen diese gewartet werden und gibt es gesetzliche Fördermittel für den Bau von bestimmten Heizungstypen oder müssen die Kosten komplett [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heizung &amp; Arten &#8211; Das Thema Heizung ist nicht nur für Bauherren interessant, sondern auch für Immobilienbesitzer. Heizungen sind nämlich nicht nur notwendig in einer Immobilie, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Welche Heizungstypen gibt es, wie müssen diese gewartet werden und gibt es gesetzliche Fördermittel für den Bau von bestimmten Heizungstypen oder müssen die Kosten komplett vom Inhaber übernommen werden? Insbesondere beim Hausbau und bei der Sanierung und Modernisierung spielt das Heizsystem eine entschiedene Rolle, den von ihr hängt ein Großteil der späteren, laufenden Kosten ab, für Sie oder für Ihre Mieter.</p>
<h2>Solaranlagen, Öl- und Gasheizungen oder Wärmepumpe?!</h2>
<p>Bei der Entscheidung über ein Heizungssystem müssen einige Dinge beachtet werden, denn es gibt große Unterschiede. Je nach Immobilie muss individuell entschieden werden, welches System sich am besten eignet, um die gesamte Immobilie effizient zu heizen. Die Systeme unterscheiden sich aber nicht nur in der Umweltfreundlichkeit, sondern auch in Effizienz und Preis.</p>
<h2>Solarthermie: Sonnenenergie</h2>
<p>Die Solarthermie bezeichnet den Prozess bei dem Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgewandelt wird. In Wohnimmobilien wird die produzierte Wärme meist zur Warmwasseraufbereitung oder als Heizung verwendet. Je nach Standort und Gegebenheiten der Immobilie kann mit diesem System die bisher verwendete Heizung vollständig ersetzt werden.</p>
<blockquote><p>Staatliche Förderung von 2.000 Euro</p></blockquote>
<h3>Erneuerbare Energie senkt laufende Kosten</h3>
<p>Die Solarzellen können Warmwasser von bis zu 50 bis 65 Prozent ersetzen und somit auch den Großteil des jährlichen Bedarfs an Warmwasser abdecken.</p>
<blockquote><p>Solarzellen können 50 bis 65 Prozent vom Warmwasser ersetzen</p></blockquote>
<h3>Wie funktionieren Solarzellen?</h3>
<p>Die Solarzellen auf dem Dach haben eine besondere Funktionsweise. Sogenannte Absorber fangen die Wärme der Sonne auf und geben diese an Rohre weiter, in denen eine Wärmeträgerflüssigkeit verläuft. Diese erwärmt sich und verläuft zu einem <a href="https://lukinski.de/infrarot-heizung-altbau-neubau-vor-nachteile/" data-type="post" data-id="2150">Warmwasserspeicher</a> im Gebäude, bei dem über einen Wärmeaustausch die Wärme der Wärmeträgerflüssigkeit auf das Wasser im Speicher übertragen wird. Das warme Wasser aus dem Speicher kann nun direkt im Haus genutzt werden, sowohl zum Heizen als auch als Warmwasser. Die Wärmeträgerflüssigkeit fließt zurück zu den Solarzellen, um erneut erwärmt zu werden. Das Wasser im Speicher kann durch diese Technik auch ohne direkte Sonneneinstrahlung verwendet werden.</p>
<h3>Solaranlage, Photovoltaik, wo ist der Unterschied?</h3>
<p>Ergänzend zu einer Solaranlage eignet sich eine Photovoltaikanlage. Diese nutzt ebenfalls die Sonnenenergie, jedoch wird die Energie nicht in Wärme, sondern in nutzbaren Strom umgewandelt. Beide Anlagen zusammen befreien den Besitzer also von der Abhängigkeit von großen Energiekonzernen, denn er kann nun sowohl die Wärme als auch den Strom im Eigenheim selbst produzieren. Bei guter Lage des Hauses muss der Besitzer gar nicht mehr auf fremd produzierte Wärme oder Strom zurückgreifen. Erfahren Sie mehr zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/solar-inselanlage-kopplung-offentliche-netz-photovoltaikanlagen-vergleich/" data-type="post" data-id="1957">Solar- &amp; Photovotaikanalgen Vergleich</a></li>
</ul>
<p>Solaranlage (Einfamilienhaus):</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-20940" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2018/11/solaranlage-photovoltaik-ratgeber-immobilie-haus-dach-bayern-haus-schnell-kosten-preis-beispiel-familie-privat-aufbau.jpg" alt="" width="1280" height="720" /></p>
<p>Optimale Flächenausnutzung zur Energiegewinnung:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-20940" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2018/09/energieausweis-haus-effizienz-heizung-daemmung-baustoffe-verkauf-makler-dokument-unterlagen-hd-foto.jpg" alt="" width="1280" height="787" /></p>
<p>Siedlung und Stadtentwicklung, günstige Energiekosten für Mieter:</p>
<p>Nahaufnahme vom Dach mit Mengen an Solarkollektoren zur Energiegewinnung für die Bewohner.</p>
<h3>Staatliche Förderung für Solarthermie</h3>
<p>Die Förderung von Solarthermie wird in verschiedenen Bereichen bezuschusst. Die erste Anlaufstelle für zukünftige Solarthermie-Besitzer sollte die <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BAFA</a> (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sein. Die Förderkonditionen sind hier wie folgt:</p>
<ol>
<li>Im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern kann eine Pauschale für den Bau einer Solaranlage von 2.000 Euro beantragt werden, die sowohl zur Warmwasseraufbereitung als auch zur Heizungsunterstützung dienen. Diese Pauschale gilt für Solaranlagen bis 14 Quadratmeter. Bei einer Größe von 15 bis 40 Quadratmetern werden 140 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gewährt.</li>
<li>Eine Erweiterung von schon bestehenden Anlagen werden mit 50 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gefördert</li>
<li>Solaranlagen die ausschließlich zur Warmwasserbereitung verwendet werden, können mit 50 Euro pro Quadratmeter an Bruttokollektorfläche gefördert werden, solange die Fläche im Bereich von 3 bis 40 Quadratmetern liegt. Die Maximalförderung pro Anlage sind 500 Euro.</li>
<li>Zusätzlich werden bestimmte Boni angeboten, wie Beispielsweise eine Bezuschussung beim Austausch von defekten Teilen oder auch zusätzlichen einbauten, wie einer Wärmepumpe oder ähnlichem.</li>
</ol>
<h3>Weitere Förderungen für Solarthermie</h3>
<p>Die Förderung im Bereich Solarthermie geht aber noch weiter und auch verschiedene Banken bieten besondere Konditionen bei Kreditaufnahme für den Bau von Solarthermieanlagen an. Je nach individuellem Fall gilt es sich hier aber direkt beim Anbieter zu informieren und individuelle Angebote einzuholen.</p>
<h3>Heizungsbestand: Viel Verbrauch, wenig Effizienz</h3>
<p>56% finden ihre Heizanlage &#8222;unzureichend effizient&#8220;. Mein Tipp, vertrauen Sie auf einen Luftbefeuchter, bevor die Heizung permanent voll aufdrehen. Damit haben Sie das selbe Wärmegefühl, bei geringeren Kosten. Lesen hier mehr im Artikel: <a href="https://alex-fischer-duesseldorf.de/blog/immobilien-risiken-fenster-daemmung-fehler-kosten-vermeiden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Immobilien Risiken Fenster und Dämmung</a>.</p>
<p>Denn, die wenigsten Heizungsanlagen sind effizient, also auch kostenschonend. Hier sehen Sie die Effizienzstruktur im Heizungsbestand in Deutschland in den Jahren 2018 und 2019. Über die Hälfte der Befragten, ganze 57% (2018) bzw. 56% (2019), hält ihre Heizungsanlage für &#8222;unzureichend effizient&#8220;. Ein echter Kostenfresser, bei falscher Nutzung.</p>
<ul>
<li>Unzureichend effizient: 56%</li>
<li>Effizient: 24%</li>
<li>Effizient und erneuerbar: 20%</li>
</ul>
<p><img decoding="async" style="width: 100%;height: auto !important;max-width: 1000px" src="https://de.statista.com/graphic/1/165281/effizienzstruktur-im-deutschen-heizungsbestand.jpg" alt="Statistik: Effizienzstruktur im Heizungsbestand in Deutschland in den Jahren 2018 und 2019 | Statista" /></p>
<h2>Gasheizung: Heizen mit Erdgas, Flüssiggas oder Biogas</h2>
<p>Die Gasheizung ist die wohl am weitesten verbreitetste Heizungsart in Deutschland und das auch zu Recht, denn das System bietet viele Vorteile. Moderne Technik, Effizienz und preiswerte Angebote zeichnen die Gasheizung aus. Zudem sind sie einfach mit erneuerbaren Energien zu kombinieren, Platzsparend und lassen sich leicht bei Modernisierung und Sanierung einbauen.</p>
<p>Die Brennwert-Gasheizungen sind die momentan technisch besten auf dem Markt, sie lösen die Konstantkessel ab, die schon beinahe gar nicht mehr vorhanden sind und auch gegenüber Niedertemperatur-Gasheizungen gibt es einige Vorteile. Die Brennwert-Gasheizungen nutzen nämlich nur den Heizwert von Erdgas und Flüssiggas bzw. Biogas und nutzen somit die Wärme des Abgases. Daraus ergibt sich eine sehr gute Effizienz und es werden Normnutzungsgrade von weit über 100 % erzielt. Zusätzlich zu diesen Vorteilen nimmt die Brennwert-Gasheizung nicht mehr Platz weg als andere und lässt sich somit sogar in kleine Nischen integrieren. Erfahren Sie mehr zum Thema</p>
<ul>
<li><a href="https://lukinski.de/waerme-gas-gastherme-eigenschaften/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="2125">Gasheizung und Gasthermen</a>!</li>
</ul>
<p><a href="https://lukinski.de/waerme-gas-gastherme-eigenschaften/" data-type="post" data-id="2125"></a></p>
<p>Warmwasser und Kaltwasser-Temperatur im Heizsystem:</p>
<p>Bei all den Vorteilen darf aber nicht vergessen werden, dass auch Gas ein fossiler Brennstoff ist und somit schädlicher für die Umwelt ist als erneuerbare Energien. Jedoch ist Gas der Umweltfreundlichste fossile Brennstoff, da bei der Verbrennung nur wenig CO2-Emissionen entstehen und kein Ruß. Biogas gibt aber auch hier eine Alternative, da hier kein CO2 ausgestoßen wird.</p>
<h4>Staatliche Förderung für Gasheizungen</h4>
<p>Auch für Gasheizungen gibt es bestimmte Förderprogramme, die sowohl den Einbau einer Gasheizung in einem Neubau als auch die Umstellung auf Gasheizung in älteren Immobilien fördern. Die Konditionen sind wie folgt:</p>
<ol>
<li>Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Gasheizungen nur indirekt. Immobilienbesitzer, die eine förderfähige Solaranlage zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung einbauen, die erhalten bei gleichzeitigem Umstieg auf eine Gasheizung mit Brennwerttechnik einen sogenannten Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro</li>
<li>Auch Banken, wie die KfW fördern den Einbau von Gasheizungen in dem zinsgünstige Kredite zur Finanzierung von Gasheizungen vergeben werden. Hierzu zählen auch Modernisierungen aber auch Nebenkosten wie die für Heizkörper, Wärmedämmung und einbauten.</li>
<li>Das Programm Nummer 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ bezuschusst verschiedene Maßnahmen, wie den Einbau von Gasheizungen oder auch die Modernisierung der Heizungsanlage.</li>
</ol>
<h2>Ölheizung: Heizen mit Heizöl oder Bioheizöl</h2>
<p>Ölheizungen sind nach Gasheizungen die wohl am häufigsten vorkommenden Systeme in Deutschland. Die Funktionsweise ist einfach und funktioniert seit Jahrzehnten gleich. Der Brennstoff Heizöl wird über eine Ölleitung zur Heizung gepumpt dort versprüht und verbrannt. Die Wärme die bei diesem Vorgang entsteht wird genutzt, um Heizungswasser zu erwärmen und somit zu heizen. Die meisten dieser Komponenten finden sich im Heizkessel wieder, die mittlerweile kaum mehr als einen Quadratmeter Platz brauchen und je nach Modell sogar an die Wand gehängt werden können.</p>
<h3>Vorteile für Immobilienbesitzer</h3>
<p>Ölheizungen bieten viele Vorteile für Immobilienbesitzer, denn die Ölheizung hat eine bewährte und zuverlässige Technik, die sich Jahrzehntelang bewährt hat. Zudem kann Heizöl bei Niedrigpreisniveau beschaffen werden und auf Vorrat gelagert werden. Ein Anschluss an Gas- oder Fernwärmenetz ist nicht notwendig, wodurch der Besitzer Unabhängigkeit von Energieversorgern ist. Die Verbrennung ist sehr sparsam und weist niedrige Emissionen auf. Auch für Umweltbewusste gibt es eine Lösung, denn Bioheizöl, dass aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, deckt die Anforderungen nach Anteil erneuerbarer Energien und eine Ölheizung lässt sich ebenfalls gut mit einer Solaranlage kombinieren.</p>
<p>Aber auch Nachteile sind anzuführen, denn Heizölpreise sind schlecht vorhersehbar und die Brennstoffkosten müssen vom Besitzer vorfinanziert werden. Zudem wird Platz im Keller benötigt, wo der Tank platz findet.</p>
<p>Wer an Heizölkosten sparen will, muss sich zudem mit einem Ölgeruch im Keller abfinden, der nur durch Premiumheizöl mit Duftstoffen vermieden werden kann. Wer nicht mit Bioheizöl heizt, muss zudem wissen, dass bei der Verbrennung von Öl CO2-Emissionen entstehen.</p>
<ul>
<li>Sparsame Verbrennung</li>
<li>Niedrige Emission</li>
</ul>
<h4>Staatliche Förderung für Ölheizungen</h4>
<p>Die Förderungen für Ölheizungen sind niedriger als die der anderen Heizungssysteme, dennoch gibt es unterschiedliche Förderungen für Ölheizungen, die den Besitzern helfen sollen. Die Konditionen zur Förderung sind wie folgt:</p>
<ol>
<li>Die KfW Bank fördert hier mit dem Programm 152 einzelne Maßnahmen, die eine höhere Energieeffizienz und eine Senkung der Energiekosten zur Folge haben. Nicht nur der Austausch der Ölheizung wird also gefördert, sondern auch der Einbau von hocheffizienten Zirkulationspumpe und einer Umwälzpumpe.</li>
<li>Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Ölheizungen nur indirekt, wie auch Gasheizungen. Immobilienbesitzer, die eine förderfähige Solaranlage zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung einbauen, erhalten bei gleichzeitigem Austausch der alten Heizung zu einer Ölheizung mit Brennwerttechnik einen sogenannten Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro</li>
</ol>
<h2>Pelletheizung: eizen mit gepressten Holzresten</h2>
<p>Eine moderne Pelletheizung ist sowohl für niedrige Brennstoffkosten, als auch für umweltfreundliches Heizen bekannt und ist somit den herkömmlichen Gas- und Ölheizungen einen Schritt voraus. Auch die Funktionsweise ist relativ einfach. Die Holzpellets werden mithilfe einer Zuführeinrichtung periodisch an die Brennkammer geliefert, die richtige Befüllung verläuft also vollautomatisch. Die Wärme, die durch das Verbrennen der Pellets entsteht, wird in einem separaten Kessel genutzt um das Wasser zu erhitzen. Somit kann sowohl die Heizung betrieben werden als auch die Warmwasseraufbereitung entstehen.</p>
<p>Die Kosten für die Brennstoffe einer Pelletheizung sind zwar deutlich günstiger als fossile Brennstoffe, wie Öl oder Gas, jedoch sind die Anschaffungskosten für Pelletheizungen deutlich höher und auch Wartungsarbeiten kosten hier mehr. Zudem benötigt dieses Heizungssystem deutlich mehr Platz als eine Gas- oder Ölheizung. Dafür glänzt die Pelletheizung mit einer hohen Umweltfreundlichkeit.</p>
<h3>Holzpellets: Größe und Einheiten</h3>
<ul>
<li>Durchmesser: 6 &#8211; 9 mm</li>
<li>Länge 10 &#8211; 35 mm</li>
<li>Rohdichte 1,1 kg/dm³ 1,2 kg/dm³</li>
<li>Schüttgewicht ca. 650 kg/m³ (0,65 kg/l) ca. 650 kg/m³</li>
</ul>
<p>Nahaufnahme von Holzpellets:</p>
<h4>Staatliche Förderung für Pelletheizungen</h4>
<p>Die Förderung für Pelletheizungen ist außerordentlich gut. Auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedliche Voraussetzungen haben. Die Konditionen sind wie folgt:</p>
<ol>
<li>Die KfW Bank fördert auch hier mit zinsgünstigen Krediten</li>
<li>Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) möchte mit ihrer Bezuschussung den Einbau einer Pelletheizung so attraktiv wie möglich gestalten, daher bieten sie finanzielle Mittel des Marktanreizprogramms (MAP) an, die nicht zurückgezahlt werden müssen! Diese unglaublichen Konditionen bedürfen aber strenger Voraussetzungen, damit die Förderung möglich gemacht werden kann. Diese Voraussetzungen schließen nur Pelletkessel mit und ohne Pufferspeicher und Pelleteinzelöfen mit Wassertasche und Kombinationsöfen ein, die mit Holzpellets, Scheitholz oder Holzhackschnitzeln befüllt werden können.</li>
<li>Zusätzlich bietet die BAFA noch verschiedenste Boni an, die je nach individuellem Fall anzufragen sind</li>
</ol>
<h2>Wärmepumpe: Heizen mit der Wärme der Umwelt</h2>
<p>Ganz technisch ausgedrückt ist eine Wärmepumpe eine Anlage, die mit technischer Arbeit und zugeführter Arbeitsenergie die thermische Energie aus einem Medium mit niedrigen Temperaturen gewinnen kann. Das hört sich zuerst einmal ziemlich kompliziert an, das Prinzip der Wärmepumpe ist aber eigentlich ziemlich simpel. Die Wärmepumpe entzieht den verschiedenen Energiequellen Luft, Erde und Wasser Wärme und verwendet diese um Wasser für Heizzwecke zu erwärmen. Hierfür muss noch externer Strom zugeführt werden, jedoch bei weitem nicht so viel, wie für eine gewöhnliche Heizung nötig wäre.</p>
<p>Wärmepumpen haben zudem viele finanzielle Vorteile, denn die staatlichen Fördermöglichkeiten sind hier sehr hoch. Banken winken zudem mit günstigen Kreditkonditionen für Haushalte mit Wärmepumpen. Die wertsteigernde Funktion, die eine Wärmepumpe für eine Immobilie darstellt, ist zusätzlich ein Plus für den Besitzer. Wärmepumpen sind zudem äußerst Umweltfreundlich. Sie stoßen weder CO2-Emissionen aus, noch verwenden sie fossile Brennstoffe. Die Nachhaltigkeit ist wohl eines der größten Vorteile für Wärmepumpen, die nicht nur bei Immobilienbesitzer gut ankommen, sondern auch vom Staat vermehrt unterstützt werden. Erfahren Sie mehr über <a href="https://lukinski.de/warmepumpe-heizen-erneuerbaren-energien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-type="post" data-id="22993">Wärmepumpen</a> und den individuellen Einsatz in Ihrer Immobilie!</p>
<h4>Staatliche Förderung für eine Wärmepumpe</h4>
<p>Die Förderungen für Wärmepumpen werden von der BAFA geregelt. Banken bieten zwar auch günstige Zinsen für Finanzierungen für Wärmepumpen an, die großen Zuschüsse kommen jedoch vom Staat. Effiziente Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 Kilowatt werden gefördert, wenn sie folgende Aufgaben erfüllen:</p>
<ol>
<li>Kombination von Raumheizung und Warmwasser (nur Raumheizung, wenn Warmwasser durch andere erneuerbare Energien erzeugt wird)</li>
<li>Ausschließlich für die Raumheizung in Nichtwohngebäuden</li>
<li>Zur Bereitstellung von Prozesswärme und Wärme fürs Wärmenetz</li>
<li>Förderrichtlinien müssen erfüllt werden</li>
</ol>
<p>Ausgeschlossen von einer staatlichen Förderung sind Luft/Luft-Wärmepumpen und andere Wärmepumpen, die ihre Wärme direkt an die Luft übertragen. Auch Wärmepumpen die ausschließlich Warmwasser produzieren, werden nicht gefördert.</p>
<h3>BHKW &#8211; heizen und Stromerzeugen zugleich</h3>
<p>Blockheizkraftwerke oder kurz BHKW sind dafür bekannt, Energie besonders effizient zu nutzen. Das System ist ziemlich einfach, denn ein BHKW produziert nicht nur thermische Energie, also Wärme, sondern auch elektrische Energie, also Strom und das gleichzeitig. Ökologisch ist die Parallelerzeugung von Strom und Wärme äußerst sinnvoll, da dadurch weniger Verluste auftreten.</p>
<p>Die Funktionsweise ist äußerst effektiv, denn das BHKW arbeitet mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei der Produktion von Strom entsteht Wärme, die normalerweise als Abwärme nicht weiter genutzt wird und somit verloren geht. Wird diese Wärme aber genutzt, spricht man von einem Heizkraftwerk. Diese BHKW-Anlagen eignen sich besonders gut für große Industrieanlagen, Krankenhäuser oder Universitäten, da die genutzte Wärme in Fernwärmenetze eingespeist werden kann oder für die Produktion in Industriebetrieben genutzt werden kann. Dieses Modell vereint den Motor, den Generator und den Wärmetauscher in einem schallgedämmten Gehäuse und verpackt somit kompakt alle benötigten Module in einem Block. Daher kommt auch der Name Blockheizkraftwerk.</p>
<p>Ein BHKW kann von so gut wie allen Antrieben betrieben werden und kommt mit fast jedem Kraftstoff aus. Von Otto- und Dieselmotoren über Dampf- oder Stirlingmotoren bis hin zu Gasturbinen oder Brennstoffzellen kann der BHKW fast jeden Antrieb nutzen. Die Kraftstoffe werden dann je nach Antrieb gewählt. Somit kann ein BHKW sowohl sehr umweltfreundlich sein und beispielsweise mit Biogas oder regenerativen Energien betrieben werden aber genauso umweltschädlich mit Erdöl funktionieren. Die Möglichkeiten sind also breit gefächert und individuell auf die Wünsche des Kunden abstimmbar.</p>
<h4>Förderung für BHKW</h4>
<p>Die Förderung für BHKW sind genauestens geregelt. Der Besitzer einer solchen Anlage kann den Strom, ähnlich wie bei Photovoltaikanlagen in das öffentliche Netz einspeisen und hierfür eine Vergütung erhalten. Die Konditionen für von der BAFA geförderte BHKW-Anlagen lauten wie folgt:</p>
<ul>
<li>Das „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“ regelt, dass Betreiber eines BHKW für den produzierten Strom einen Zuschlag erhalten. Dafür muss das BHKW aber bei der BAFA zugelassen sein</li>
<li>Auch die KfW Bank bezuschusst ein BHKW mit günstigen Zinsen und guten Kreditkonditionen</li>
</ul>
<h2>Infrarot: Heizen mit Strom</h2>
<p>Auch wenn die herkömmlichen Heizsysteme sich bewährt haben, ist die Infrarotheizung durchaus eine Alternative, die in Betracht gezogen werden sollte. Das Heizen mit Strom gilt zwar allgemein als teuer, jedoch sind noch weitere Faktoren relevant, die das Heizen mit Strom wirtschaftlich werden lassen. Welche Punkte wichtig sind und ab wann sich das Heizen mit Strom lohnt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Guide.</p>
<h3><span id="Heizen_mit_Strom_durch_Infrarotstrahlen">Heizen mit Strom durch Infrarotstrahlen</span></h3>
<p>Beim Bau eines Hauses stellt sich immer die Frage nach dem richtigen Heizsystem. Hier gibt es viele Varianten, die bedacht werden müssen, und auch die Infrarotheizung zählt dazu. Das Modell zeigt viele Vorteile auf, die sich gut an die verschiedensten Lebenssituationen anpassen. Unter welchen Bedingungen lohnt sich aber der Einbau einer Infrarotheizung und wie genau funktioniert das Heizen mit Strom eigentlich?</p>
<h3>Angenehme und gesunde Wärme durch Infrarotstrahlen</h3>
<p>Die Strahlung der Infrarotheizung funktioniert anders als andere Heizsysteme, denn die Strahlung wärmt nicht die Luft im Raum, sondern direkt den Körper. Dazu zählt nicht nur der menschliche Körper, sonder auch Wände, Decken bzw. Böden und auch das Mobiliar. Das Prinzip ist mit einem Sonnenbad im Winter zu vergleichen. Durch diese Technik wird die Wärme bereits bei niedrigen Temperaturen vom Körper als angenehm warm empfunden. Daraus folgt, dass nur geringe Temperaturen notwendig sind und damit Strom und Heizkosten gespart werden. Ein weiterer Vorteil der Infrarotheizung ist, dass die Räume nicht lange vorgeheizt werden müssen, damit dem Körper angenehm warm ist. Dies sorgt für behagliche Wärme und steigert so das Wohlbefinden und die Gesundheit.</p>
<ul>
<li>Lesen Sie mehr: <a href="https://lukinski.de/infrarot-heizung-altbau-neubau-vor-nachteile/" data-type="post" data-id="2150">Infrarot Heizung</a></li>
</ul>
<h2>Heiztechnik: Umwälzpumpe, Kraft-Wärme-Kopplung &amp; Brennwerttechnik</h2>
<p>Bauherren oder Immobilienbesitzer treffen bei Recherchen nach Heizsystemen immer wieder auf die gleichen Fachbegriffe. Was also steckt wirklich hinter Begriffen, wie Kraft-Wärme-Koppelung oder Brennwerttechnik und wie wichtig sind diese für das neue Heizsystem?</p>
<h3>Heizungspumpe &#8211; das Herz der Zentralheizung</h3>
<p>Das wohl wichtigste Element einer gängigen Zentralheizung ist die Heizungspumpe, auch Umwälzpumpe genannt. Sie arbeitet im Keller und sorgt dafür, dass immer genug warmes Wasser an die Heizkörper geleitet wird und somit das Heizen ermöglicht wird. Der Leistungswille besonders älterer Modelle sorgt allerdings für einen unnötig hohen Energieverbrauch und daraus resultierende hohe Energiekosten. Daher ist es durchaus sinnvoll ältere Modelle auszutauschen, da diese meist überdimensioniert sind und immer Hochleistung erbringen, auch wenn dies gar nicht nötig ist. Die älteren Modelle passen sich nicht dem eigentlichen Bedarf an und arbeiten daher oft auch im Sommer unnötig auf Hochtouren. Neue Modelle besitzen eine stufenweise oder automatische Regulierung und arbeiten daher nur dann auf Vollleistung, wenn es auch wirklich benötigt wird. Die Kosten senken sich somit Enorm und der Energieverbrauch ist nicht unnötig hoch.</p>
<h3>Heizungspumpe auszutauschen: Ablauf</h3>
<p>Wann aber ist es nötig eine Heizungspumpe auszutauschen? Dies ist ganz einfach herauszufinden, indem Sie diese Tipps beachten:</p>
<ul>
<li>Berechnen Sie, wie viel Watt Sie verbrauchen und gleichen Sie diesen Wert mit dem Leistungswert Ihrer vorhandenen Pumpe ab. Rechnen Sie pro Heizkörper circa 1–2 Watt. Ein Haushalt mit 10 Heizkörpern benötigt also eine Wärmepumpe mit der Leistungskraft von rund 20 Watt. Liegt der Leistungswert Ihrer Wärmepumpe deutlich über dem Wert, sollten Sie über eine Investition in eine neue Wärmepumpe nachdenken.</li>
<li>Überprüfen Sie die Energieklasse Ihrer Wärmepumpe. Je höher die Energieklasse, desto geringer ist der Stromverbrauch und desto höher ist das Energieeinsparpotential. Optimal ist eine Wärmepumpe der Klasse A, da diese am effizientesten arbeitet.</li>
<li>Suchen Sie sich zur Beratung einen Fachbetrieb und lassen Sie sich individuell beraten, ob der Einbau einer neuen Heizpumpe sinnvoll für Ihre Immobilie ist.</li>
</ul>
<h3>Kraft-Wärme-Kopplung: Effiziente Energienutzung</h3>
<p>Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Kraft-Wärme-Kopplung die Gewinnung von Energie, also Strom durch Verbrennung, wobei die Abwärme zu Heizzwecken genutzt wird. Die Bewegungsenergie, die zum Antrieb eines Generators entsteht, wird zur Stromerzeugung genutzt. Die zur Verfügung stehende Abwärme wird dann Heizungsanlagen zugeführt. Diese Abwärme ist bei Großanlagen, wie Industriellen Anlagen so groß, dass ganze Stadtteile aber auch öffentliche Gebäude, wie Krankenhäuser damit versorgt werden können. Die Parallelerzeugung von elektrischer und thermischer Energie ist ökonomisch enorm sinnvoll, da sonst viel Energie ungenutzt bleibt.</p>
<p>Die Technik minimalisiert sich über die letzten Jahre enorm. Wo früher große Maschinen gebraucht wurden, stehen heute BHKW-Analgen die Kompakt in einer Box zusammengefasst sind und die gleiche Leistung erbringen. Mittlerweile gibt es auch Anlagen für Mehrfamilienhäuser, die Leistungen von circa 4kW elektrischer und 20kW thermischer Energie erzeugen können und verhältnismäßig klein sind. Die Technik wird also immer kompatibler und individuell einsetzbar in vielen verschiedenen Bereichen.</p>
<h3>Brennwerttechnik: Nutzung der Kondensationswärme</h3>
<p>Die Brennwerttechnik nutzt die Temperaturen des Abgases, um die Verbrennungsluft vorzuwärmen. Durch ein Rohr-in-Rohr-Abgassystem wird die kalte Außenluft durch das Abgas erwärmt. Das Abgas kühlt sich dann auf die Außentemperatur ab. Das Abgas muss an einer sehr großen Wärmeübertragungsfläche vorbei und gibt dabei die Wärme auf möglichst niedrige Systemtemperaturen der Heizung ab. Da diese sehr niedrig sind, kondensieren die Wasseranteile im Abgas und die Kondensationswärme wird genutzt. Die Brennwerttechnik beschreibt also hauptsächlich den Vorgang, indem die Kondensationswärme genutzt wird.</p>
<p>Damit die Kondensation unter allen Bedingungen funktioniert, sind niedrige Heizsystemtemperaturen notwendig, die durch große Wärmeübertragungsflächen geschaffen werden. Besonders beliebt sind daher Flächenheizungen, wie Fußboden-, Decken- und Wandheizungen.</p>
<h2>Heizkörper: Modelle, Funktionen &amp; richtig entlüften</h2>
<p>Heizkörper sorgen dafür, dass die produzierte Wärme in die verschiedenen Räume des Gebäudes gelangen und dort kontrolliert werden kann. Es gibt nicht nur die unterschiedlichsten Modelle von Heizkörpern, sondern auch einiges, was man über sie wissen sollte.</p>
<h3>Fußbodenheizung: kuschelig warme Füße</h3>
<p>Die Fußbodenheizung gehört zu den Flächenheizungen. Es wird dabei in Warmwasser-Heizsysteme (Nass- und Trockensysteme) und in elektrische Systeme unterschieden. Warmwasser-Fußbodenheizungen werden unsichtbar in die Bodenfläche installiert. Die Rohre werden also direkt im oder unter dem Estrich verlegt. Die elektrische Fußbodenheizung besteht aus einer Matte oder einem Netz, in das Heizkabel integriert sind. Dieses wird unter dem Bodenbelag verlegt und erwärmt von dort aus den Boden.</p>
<p>Preislich gesehen, variieren die Kosten für eine Fußbodenheizung je nach System. Bei einem Trockensystem belaufen sich die Kosten auf 28–44 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Nebenkosten für weiter Materialien und die Montage. Ein Nasssystem liegt preislich zwischen 13–40 Euro pro Quadratmeter, je nach Montageart. Auch hier fallen weitere Nebenkosten für zusätzliches Montagematerial an. Die elektrischen Systeme können ab 24 Euro pro Quadratmeter installiert werden. Die Preise variieren je nach Fußbodenfläche. Je größer, also die Oberfläche, desto niedriger der Preis pro Quadratmeter.</p>
<h3>Wand- &amp; Deckenheizung: Unsichtbare Heizkörper</h3>
<p>Auch die Wand- und Deckenheizungen zählen zu den Flächenheizungen. Sie werden unter der Wand oder der Decke verlegt und erwärmen hier zunächst nur die Wand/Decke. Durch Wärmestrahlung wird dann die Wärme an den Raum abgegeben. Wärmeabgabe durch Konvektion ist hier so gut wie nicht vorhanden und die Bewegung der Luft entfällt größtenteils.</p>
<p>Meist ist eine einfache Zentralheizung die Quelle der Wärme, denn sie pumpt das warme Wasser durch die Rohre unter der Wand/Decke. Aber auch kombiniert mit erneuerbaren Energien und Brennwertkessel lässt sich dieses Heizsystem verbinden. Die Flächenheizung kommt hier ohne Probleme mit Vorlauftemperaturen um circa 30° C aus. Eine Voraussetzungen um diesen Heizkörper effizient nutzen zu können ist jedoch eine gute Dämmung, da sonst zu viel thermische Energie verloren geht.</p>
<h3>Heizkörper einfach entlüften: Ablauf</h3>
<p>Jede Heizung sollte regelmäßig entlüftet werden. Damit können lästige Geräusche vermieden werden und die Leistung der Heizung kann sich voll entfalten. Eingeschlossene Luft in der Heizung mindert die Leistung der Heizung und führt zu einem höheren Energieverbrauch. Diese Luft muss daher regelmäßig entlassen werden. Anzeichen dafür, dass die Heizung entlüftet werden muss, sind beispielsweise komische Geräusche, wie ein blubbern oder ein glucksen die vom Heizkörper ausgehen aber auch, dass die Heizung nicht komplett warm wird sondern nur um die Region des Wassereinlasses.</p>
<p>Bevor die Heizung entlüftet wird muss der Wasserdruck kontrolliert werden. Dieser sollte sich im gekennzeichneten Normbereich befinden, denn sonst muss Wasser nachgefüllt werden um den Druck wieder herzustellen. Nach jedem neuen befüllen der Heizung mit Wasser muss die Heizung entlüftet werden. Hierfür sollten alle Thermostate geschlossen werden und anschließen das Ventil gesucht werden. Dieses befindet sich meist am gegenüberliegenden oberen Ende des Heizkörpers und sieht entweder wie ein kleiner Vierkantstift oder wie eine fünfeckige Schraube aus. Je nachdem welches Ventil vorhanden ist, muss mit einem Entlüftungsschlüssel oder einer Zange entlüftet werden.</p>
<p>Das meist verbreitetste Ventil ist der Vierkantstift, der mit einem Entlüftungsschlüssel entlüftet werden kann. Dafür muss das Ventil aufgedreht werden bis die Luft zischend entweicht. Wichtig ist, das Ventil nicht zu weit zu öffnen, da es sonst herausfallen könnte. Ist alle überschüssige Luft entwichen, fängt Wasser an aus dem Ventil zu entweichen. Ab diesem Moment sollte das Ventil zügig wieder geschlossen werden. Fangen Sie entweichendes Wasser am besten mit einem Behältnis auf.</p>
<h2>Kamin und Ofen: Heizen mit Gemütlichkeit</h2>
<p>Auch ein Kaminofen bietet die Möglichkeit Heizkosten zu sparen oder sogar das gesamte Gebäude zu beheizen. Ein Kamin mit Holz oder Pellets zu heizen, bringt aber weitaus mehr Vorteile als nur die Ersparnis von Heizkosten. Das Verbrennen von Holz ist nämlich CO2-neutral und somit sehr umweltfreundlich. Ob die Wahl nun auf einen Kaminofen oder auf einen Kachelofen fällt, ist hierbei eher Geschmacksache.</p>
<p>Kamin in moderner Eigentumswohnung (<a href="https://lukinski.de/luxus-makler-berlin-eigentumswohnung-haus-kapitalanlage/" data-type="post" data-id="23626">Berlin</a>):</p>
<p>Kamin Integration Landhaus (<a href="https://lukinski.de/luxus-makler-mallorca-eigentumswohnungen-fincas-kapitalanlagen-insel/" data-type="post" data-id="23706">Mallorca</a>)</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-20940" src="https://lukinski.de/wp-content/uploads/2020/06/kamin-ratgeber-immobilie-einrichtung-arten-landhaus-villa-integration-kueche-einbau-aufbau-kosten-preis.jpg" alt="" width="1280" height="853" /></p>
<p>Ein gewöhnlicher Kaminofen besteht aus einem Stahlkorpus mit einem Feuerraum und einem entsprechend benötigtem Rauchgasrohr. Dieses leitet die bei der Verbrennung entstandenen Abgasprodukte nach draußen. Der Feuerraum wird mit einer feuerfesten Glastür verschlossen, um die Gefahr die von einem offenem Feuer im Wohnraum ausgeht zu minimieren. Kaminöfen werden in vielen verschiedenen Ausführungen und Modellen angeboten und können individuell vom Besitzer an den Raum angepasst werden. Neben der praktischen Funktion, dass Heizkosten gespart werden hat der Kamin auch einen gemütlichen und ästhetischen Effekt. Mehr zum Thema Kamin und Ofen erfahren Sie in unserem Guide zum Thema:</p>
<ul>
<li>Kamin als Wohntrend</li>
</ul>
<h3>Kaminholz: Selber machen, Zerkleinern &amp; Stapeln</h3>
<p>Kaminholz &amp; Kaminholzlagerung &#8211; Größere Mengen Brennholz, werden oft auf Grundstücken gelagert. Der Garten oder eine Scheune werden gerne als Lagerung benutzt. Größere Mengen Brennholz müssen, sobald sie auf einem Grundstück gelagert werden, an einem brand-geschützten Ort gelagert werden. Diese Maßnahme wird regelmäßig durch einen Schornsteinfeger kontrolliert. In diesem Artikel finden Sie Tipps und Videos zum Thema Lagerung, Selber machen, Stapeln und Zerkleinern von Brennholz für Ihren Kamin:</p>
<ul>
<li>Tipp: Kaminholz + Lagerung</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Wärmepumpe &#8211; heizen mit erneuerbaren Energien</title>
		<link>https://lukinski.de/warmepumpe-heizen-erneuerbaren-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die eigenen vier Wände zu beheizen, gibt es heute eine Vielzahl an Möglichkeiten — von klassischen Gas- und Ölheizungen bis hin zu Systemen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen. Im Zentrum der Wärmewende steht die Wärmepumpe. Sie ist nicht nur ein Heizsystem, sondern ein zentraler Werthebel für Immobilien: Sie beeinflusst den Energieausweis, die Vermietbarkeit, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um die eigenen vier Wände zu beheizen, gibt es heute eine Vielzahl an Möglichkeiten — von klassischen Gas- und Ölheizungen bis hin zu Systemen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen. Im Zentrum der Wärmewende steht die Wärmepumpe. Sie ist nicht nur ein Heizsystem, sondern ein zentraler Werthebel für Immobilien: Sie beeinflusst den Energieausweis, die Vermietbarkeit, die Förderfähigkeit und damit direkt die <a href="https://lukinski.de/immobilien-rendite-erklaert-vermoegen-aufbauen-definition-formel-rendite-immobilie/">Immobilien Rendite</a>. Was eine Wärmepumpe leistet, welche Typen es gibt, was sie wirklich kostet — und wann sie sich für Eigennutzer und Kapitalanleger rechnet.</p>
<h2>Effizientes Heizen mit Umweltenergie — die Wärmepumpe macht es möglich</h2>
<p>Die Wärmepumpe ist die Schlüsseltechnologie zur Erfüllung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), das für neu eingebaute Heizungen eine Nutzung von mindestens 65 % erneuerbarer Energien vorschreibt. Neben Solarthermie, Biomasse und Hybridlösungen bietet die Wärmepumpe eine nahezu CO₂-neutrale Variante — vorausgesetzt, der Strom stammt aus erneuerbaren Quellen oder einer eigenen Photovoltaik-Anlage.</p>
<p>Für Investoren ist das mehr als ein technisches Detail: Eine moderne Wärmepumpe verbessert den <a href="https://lukinski.de/energieausweis-verkauf-pflicht-inhalt-aufbau-kosten-schnell-erklaert/">Energieausweis</a> messbar, hebt die Energieeffizienzklasse, senkt die Nebenkosten für Mieter und macht die Immobilie zukunftssicher gegenüber CO₂-Bepreisung und steigenden fossilen Energiepreisen.</p>
<h3>Funktionsweise — so arbeitet die Wärmepumpe</h3>
<p>Die Wärmepumpe nutzt thermische Energie, die bereits in der Umwelt gespeichert ist, und hebt sie auf ein nutzbares Temperaturniveau. Das Prinzip ist mit dem eines Kühlschranks identisch — nur umgekehrt: Statt Wärme aus dem Inneren nach außen zu transportieren, transportiert die Wärmepumpe Wärme von außen nach innen.</p>
<p>Der Kreislauf in vier Schritten:</p>
<ul>
<li><strong>Verdampfen:</strong> Ein Kältemittel mit niedrigem Siedepunkt nimmt Umweltwärme (Luft, Erde, Wasser) auf und verdampft.</li>
<li><strong>Verdichten:</strong> Ein elektrischer Kompressor verdichtet das Gas — dabei steigt die Temperatur stark an.</li>
<li><strong>Verflüssigen:</strong> Die Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem (Heizkörper, Fußbodenheizung, Warmwasserspeicher) abgegeben.</li>
<li><strong>Entspannen:</strong> Das Kältemittel entspannt, kühlt ab und der Kreislauf beginnt von vorn.</li>
</ul>
<p>Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist die <strong>Jahresarbeitszahl (JAZ)</strong>: Sie gibt an, wie viel Wärmeenergie pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt wird. Eine JAZ von 4 bedeutet: 1 kWh Strom erzeugt 4 kWh Wärme. Förderfähig nach BEG sind in der Regel Systeme mit JAZ ≥ 3,0 (Bestand) bzw. höheren Werten je nach Programm.</p>
<h3>Die Energiequellen der Wärmepumpe — Luft, Erde und Wasser im Vergleich</h3>
<p>Die Wärmepumpe nutzt drei verschiedene Energiequellen. Welche Variante für eine Immobilie die richtige ist, hängt von Standort, Grundstücksgröße, Bohrgenehmigung, Budget und Heizlast ab.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Luft-Wasser</th>
<th>Sole-Wasser (Erde)</th>
<th>Wasser-Wasser (Grundwasser)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Investition (komplett)</td>
<td>ca. 25.000–35.000 €</td>
<td>ca. 35.000–50.000 €</td>
<td>ca. 40.000–55.000 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Typische JAZ</td>
<td>3,0–4,0</td>
<td>4,0–4,8</td>
<td>4,5–5,2</td>
</tr>
<tr>
<td>Genehmigung</td>
<td>i. d. R. nicht nötig</td>
<td>Bohrgenehmigung</td>
<td>Wasserrechtl. Erlaubnis</td>
</tr>
<tr>
<td>Platzbedarf</td>
<td>gering (außen + innen)</td>
<td>Tiefenbohrung oder 250–400 m² Fläche</td>
<td>2 Brunnen + Schutzabstand</td>
</tr>
<tr>
<td>Witterungsabhängig</td>
<td>ja (Effizienz sinkt im Winter)</td>
<td>kaum</td>
<td>nein, ganzjährig konstant</td>
</tr>
<tr>
<td>Lärmemission</td>
<td>relevant (Außeneinheit)</td>
<td>keine</td>
<td>keine</td>
</tr>
<tr>
<td>Geeignet für</td>
<td>Neubau &#038; sanierter Altbau</td>
<td>Einfamilienhaus mit Grundstück, MFH</td>
<td>Spezialfälle, hoher Wärmebedarf</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Die Luft-Wasser-Wärmepumpe — thermische Energie aus der Luft</h4>
<p>Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die mit Abstand am häufigsten verbaute Variante — vor allem im <a href="https://lukinski.de/haus-kaufen/">Haus kaufen</a>-Segment und bei Sanierungen. Sie saugt Außenluft an, entzieht ihr Wärme und gibt diese ans Heizsystem ab. Die Anlage besteht meist aus einer Außeneinheit (Verdampfer, Ventilator) und einer Inneneinheit.</p>
<p><strong>Vorteile:</strong></p>
<ul>
<li>Geringste Investitionskosten</li>
<li>Keine Bohrung, keine Genehmigung</li>
<li>Auch nachträglich einfach installierbar</li>
<li>Geringer Platzbedarf</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile:</strong></p>
<ul>
<li>Effizienz sinkt bei Frost — Heizstab springt im Notfall ein (teurer Strom)</li>
<li>Lautstärke: Mindestabstand zur Grundstücksgrenze nach TA Lärm beachten (oft 3 m)</li>
<li>Im unsanierten Altbau mit hohen Vorlauftemperaturen schnell unwirtschaftlich</li>
</ul>
<p>Wichtig: Die Außeneinheit muss frostfrei und frei von Schnee gehalten werden. Eine professionelle Wartung alle ein bis zwei Jahre erhält die Effizienz.</p>
<h4>Die Sole-Wasser-Wärmepumpe — Energiequelle Erde</h4>
<p>Auch in der Erde ist konstante thermische Energie gespeichert. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt sie über ein im Erdreich verlegtes Rohrsystem, in dem ein Wasser-Frostschutz-Gemisch (&#8222;Sole&#8220;) zirkuliert.</p>
<p>Zwei Bauarten stehen zur Wahl:</p>
<ul>
<li><strong>Erdsonden / Tiefenbohrung:</strong> Bohrungen bis 100 m Tiefe, ca. 50 W pro Bohrmeter. Ein Einfamilienhaus benötigt rund 150 Bohrmeter, oft auf zwei Bohrungen verteilt. Sondergenehmigung erforderlich, in Wasserschutzgebieten unzulässig. Kosten: ca. 60–100 € pro Bohrmeter.</li>
<li><strong>Flachkollektoren:</strong> Rohrschlangen in 1,2–1,5 m Tiefe, ca. 25 W pro m². Für ein modernes Einfamilienhaus ca. 250–400 m² Grundstücksfläche nötig. Kosten: ca. 10–25 € pro m². Vorteil: keine Bohrgenehmigung — Nachteil: Fläche darf später nicht überbaut oder versiegelt werden.</li>
</ul>
<p>Die Sole-Wasser-Wärmepumpe liefert ganzjährig nahezu konstante Effizienz und ist damit deutlich wirtschaftlicher im Betrieb als die Luft-Variante. Die höheren Investitionskosten amortisieren sich über die Lebensdauer (20–25 Jahre).</p>
<h4>Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe — thermische Energie aus dem Grundwasser</h4>
<p>Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist die effizienteste, aber auch die anspruchsvollste Variante. Sie arbeitet mit zwei Brunnen: einem Förderbrunnen, der Grundwasser an die Wärmepumpe transportiert, und einem Schluckbrunnen, der das abgekühlte Wasser wieder ins Erdreich zurückführt. Die Brunnen müssen in Fließrichtung des Grundwassers mit ausreichendem Abstand (meist 10–15 m) installiert werden.</p>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong></p>
<ul>
<li>Wasserrechtliche Genehmigung der unteren Wasserbehörde</li>
<li>Wasseranalyse: pH-Wert, Eisen-, Mangan-, Chloridgehalt — chemisch belastetes Grundwasser greift den Wärmetauscher an</li>
<li>Grundwasser in maximal 15–20 m Tiefe (sonst wirtschaftlich uninteressant)</li>
<li>Ausreichende Schüttmenge des Brunnens</li>
</ul>
<p>Da das Grundwasser ganzjährig 8–12 °C konstant hat, erreichen Wasser-Wasser-Wärmepumpen JAZ-Werte von 5,0 und mehr. Sie sind damit besonders für Mehrfamilienhäuser und Objekte mit hohem Wärmebedarf interessant — siehe <a href="https://lukinski.de/mehrfamilienhaus-kaufen-immobilie-bewerten-ablauf-kosten-steuern-mieter/">Mehrfamilienhaus kaufen</a>.</p>
<h2>Wärmepumpe im Bestand vs. Neubau</h2>
<p>Ein häufiger Fehler bei Investoren: Eine Wärmepumpe wird ungeprüft in einen Altbau eingebaut — und liefert dort eine schlechte Effizienz, weil die Vorlauftemperatur des Heizsystems zu hoch ist.</p>
<ul>
<li><strong>Neubau:</strong> Ideal. Niedrige Vorlauftemperaturen (35 °C über Fußbodenheizung), gute Dämmung, JAZ regelmäßig über 4. Wärmepumpe ist heute Standardlösung.</li>
<li><strong>Sanierter Altbau:</strong> Funktioniert gut, wenn Dämmung (Fenster, Dach, Außenwand) auf zeitgemäßem Niveau ist und große Heizflächen (Niedertemperatur-Heizkörper, Fußbodenheizung) vorhanden sind.</li>
<li><strong>Unsanierter Altbau:</strong> Kritisch. Vorlauftemperaturen über 55 °C drücken die JAZ unter 3, Stromkosten explodieren. Hier ist häufig zunächst eine Hüllsanierung nötig — relevant beim <a href="https://lukinski.de/erste-immobilie-kaufen-haus-wohnung-kapitalanlage-eigennutzer/">erste Immobilie kaufen</a> als Sanierungsobjekt.</li>
<li><strong>Denkmalimmobilie:</strong> Sondersituation. Außeneinheiten oft optisch problematisch, Bohrungen häufig erschwert. Mehr dazu im Ratgeber <a href="https://lukinski.de/denkmalimmobilie-kaufen-steuervorteile-kosten-risiken-2026/">Denkmalimmobilie kaufen</a>.</li>
</ul>
<h2>Die Kosten einer Wärmepumpe — Anschaffung, Erschließung, Betrieb</h2>
<p>Die Gesamtkosten gliedern sich in drei Blöcke: Wärmequelle erschließen, Anlage selbst und laufender Betrieb. Wer die Investition in eine <a href="https://lukinski.de/immobilie-kaufen-wohnung-haus-villa-mehrfamilienhaus-ablauf-kosten-tipps/">Immobilie kaufen</a>-Entscheidung einrechnen möchte, sollte die Wärmepumpe immer zusammen mit Förderung kalkulieren — nur so wird die Wirtschaftlichkeit sichtbar.</p>
<h3>Kosten für die Erschließung der Energiequelle</h3>
<ul>
<li><strong>Luft:</strong> Keine Erschließungskosten — Aufstellplatz und Schallschutz beachten</li>
<li><strong>Erdsonden (Tiefbohrung):</strong> 60–100 €/Bohrmeter, bei 150 Bohrmetern entstehen ca. 9.000–15.000 €</li>
<li><strong>Flachkollektor:</strong> 10–25 €/m², bei 300 m² ca. 3.000–7.500 €</li>
<li><strong>Wasser-Wasser (zwei Brunnen):</strong> 6.000–10.000 € inkl. Wasseranalyse und Genehmigung</li>
</ul>
<h3>Kosten für die Wärmepumpe selbst</h3>
<p>Inklusive Pufferspeicher, Warmwasserspeicher, Hydraulik und Installation:</p>
<ul>
<li>Luft-Wasser-Wärmepumpe: 15.000–25.000 €</li>
<li>Sole-Wasser-Wärmepumpe: 18.000–28.000 €</li>
<li>Wasser-Wasser-Wärmepumpe: 20.000–30.000 €</li>
</ul>
<p>Diese Beträge fließen in die <a href="https://lukinski.de/kaufnebenkosten/">Kaufnebenkosten berechnen</a>-Kalkulation, wenn die Anlage im Rahmen einer Sanierung mitfinanziert wird, und können über die <a href="https://lukinski.de/immobilienfinanzierung-kredit-arten-zinsen-vergleich-kostenlose-rechner/">Immobilienfinanzierung</a> oder über zinsgünstige KfW-Programme abgebildet werden.</p>
<h3>Förderung — bis zu 70 % Zuschuss durch BEG/BAFA</h3>
<p>Das wichtigste Argument für Investoren: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) übernimmt einen erheblichen Teil der Kosten. Förderfähig sind bis zu 30.000 € pro Wohneinheit (Einzelmaßnahme Heizung). Die Boni sind kumulierbar:</p>
<ul>
<li><strong>Grundförderung:</strong> 30 %</li>
<li><strong>Klimageschwindigkeitsbonus</strong> (bei früherem Heizungstausch): + 20 %</li>
<li><strong>Effizienzbonus</strong> (Sole/Wasser oder natürliches Kältemittel): + 5 %</li>
<li><strong>Einkommensbonus</strong> (für selbstnutzende Eigentümer mit ≤ 40.000 € zu versteuerndem Einkommen): + 30 %</li>
</ul>
<p>Maximal förderfähig: <strong>70 % der Investitionskosten</strong> — bei einer 35.000-€-Anlage sind das real 10.500 € Eigenanteil. Wichtig für Kapitalanleger: Sie erhalten in der Regel nur die Grundförderung (30 %), können die Investition aber als Werbungskosten / über AfA absetzen.</p>
<h3>Kosten für den Betrieb — Beispielrechnung</h3>
<p>Beispiel Einfamilienhaus mit 25.000 kWh Heizwärmebedarf:</p>
<ul>
<li><strong>Luft-Wasser, JAZ 3,5:</strong> 25.000 / 3,5 = 7.143 kWh Strom × 0,30 €/kWh = <strong>~2.143 €/Jahr</strong></li>
<li><strong>Sole-Wasser, JAZ 4,5:</strong> 25.000 / 4,5 = 5.555 kWh × 0,30 €/kWh = <strong>~1.667 €/Jahr</strong></li>
<li><strong>Wasser-Wasser, JAZ 5,0:</strong> 25.000 / 5,0 = 5.000 kWh × 0,30 €/kWh = <strong>~1.500 €/Jahr</strong></li>
<li><strong>Vergleich Gas (Wirkungsgrad 95 %):</strong> 25.000 / 0,95 = 26.300 kWh × 0,12 €/kWh + CO₂-Aufschlag = <strong>~3.300–3.800 €/Jahr</strong></li>
</ul>
<p>Mit einem speziellen Wärmepumpentarif (oft 0,22–0,26 €/kWh) und eigener PV-Anlage sinken die Stromkosten zusätzlich um 30–50 %. Die Kombination Wärmepumpe + Photovoltaik + Batteriespeicher ist für viele Eigenheimbesitzer die wirtschaftlich beste Lösung.</p>
<h2>Wirkung auf Immobilienwert und Vermietbarkeit</h2>
<p>Eine Wärmepumpe ist kein reiner Kostenfaktor — sie ist ein Werttreiber:</p>
<ul>
<li><strong>Energieausweis:</strong> Sprung um eine bis zwei Klassen möglich (z. B. von D auf<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kollektoren für Solaranlagen &#8211; Modelle, Unterschiede und die Vor &#038; Nachteile</title>
		<link>https://lukinski.de/kollektoren-solaranlagen-modelle-unterschiede-vor-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 07:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarkollektoren sind das wichtigste Element einer Solaranlage. Mehr dazu: Photovoltaik Kosten. Die Sonnenenergie wird in den Kollektoren eingefangen und bereitgestellt, um Wasser zu erwärmen und für den Haushalt freizusetzen. Solarkollektoren werden in zwei verschiedene Modelle unterschieden, die beide Vor- und Nachteile aufweisen. Die Kollektoren weisen zudem unterschiedliche Effizienzwerte und Preiskategorien auf, wodurch sie sich unterscheiden.</p>
<h2>Solarkollektoren &#8211; das Herz der Solaranlage</h2>
<p>Ohne den Kollektor könnte eine Solaranlage die Sonnenenergie nicht in nutzbare Wärme umwandeln. Der Kollektor ist also das Herz der Solaranlage, der es möglich macht, die erneuerbare Energie im Haushalt zu nutzen. Sie wollen mehr über Solaranlagen und die Kosten erfahren? Berechnen Sie die Kosten für Ihre individuelle Solaranlage mit unserem <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranlagenrechner</a>! Welche verschiedenen Modelle gibt es aber unter den Kollektoren und welcher ist der richtige für meine Solaranlage?</p>
<h3>Flachkollektor &#8211; das bewährte Modell</h3>
<p>Die Flachkollektoren waren die ersten Kollektoren, die zur Nutzung von Sonnenenergie eingesetzt wurden. Sie sind daher bis heute das am meisten verbreitete Modell und bilden einen Marktanteil von stolzen 70%. Ihr Ruf ist daran wohl nicht ganz unbeteiligt, denn Flachkollektoren gelten als sehr preiswert, zuverlässig und vor allem bieten sie eine Technologie, die sich über die Jahre durchaus bewährt hat.</p>
<h4>Aufbau eines Flachkollektors &#8211; Absorber, Gehäuse und die Wärmeträgerflüssigkeit</h4>
<p>Ein Flachkollektor hat zwei einfache Bestandteile. Ein Gehäuse und ein geschwärztes Metallblech, dass sich im Inneren des Gehäuses befindet. Dieses Metallblech wird auch als Absorber bezeichnet, da die dunkle Beschichtung für eine gute Absorption der auftreffenden solaren Strahlung sorgt. Der Absorber wandelt zudem die auftretende Sonnenenergie effizient in Wärme um. Damit die Wärme transportiert werden kann, verlaufen auf der Rückseite des Absorbers Rohre, in denen Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Diese fließt kalt in den Kollektor und verlässt ihn heiß. Damit der Kollektor geschützt ist vor äußeren Bedingungen, wie der Witterung, wird er durch ein Sicherheitsglas abgedeckt. Dieses Glas ist sehr stabil und gleichzeitig hoch transparent, damit so wenig Strahlung wie möglich an diesem abprallt. Es ist also gewährleistet, dass so viel Sonnenenergie wie möglich den Absorber erreicht, um dort in Wärme umgewandelt zu werden. Damit auch das Gehäuse effektiv zur Wärmegewinnung beiträgt, ist dieses besonders gut gedämmt und verliert somit kaum an Wärmeenergie. Die Effizienz der Solaranlage wird somit gesteigert.</p>
<h4>Unterschiede bei Flachkollektoren &#8211; Aufbau, Form &amp; Rohrleitung</h4>
<p>Auch wenn die Flachkollektoren zu einem Modell zusammengefasst werden, gibt es dennoch Unterschiede. Unterschiedliche Flachkollektoren unterscheiden sich im Gehäusewerkstoff, der unterschiedlichen Verbindung der Rohre und noch weiterer Merkmale. Je nach Anwendung haben die unterschiedlichen Ausführungen ihre Vor- und Nachteile.</p>
<ul>
<li><strong>Form des Absorbers &#8211;</strong> Der Absorber kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. So gibt es Absorber aus Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumblechen. Diese können unterschiedlichste verbunden werden beispielsweise durch Punktschweißen aber auch durch Rollbondings. Auch bei den Kupferrohren, in denen die Flüssigkeit geleitet wird, gibt es Unterschiede. Sie können eingepresst aber auch gelötet werden.</li>
<li><strong>Beschichtung des Absorbers &#8211;</strong> Die Absorberschicht hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Die Schicht soll schließlich möglichst viel der solaren Energie absorbieren können. Die heutige Technik sieht dafür hoch selektive Schichten vor, die einen besonders hohen Absorptionsgrad aufweisen. Sie hat zusätzlich einen geringen Emissionsgrad der langwelligen Wärmestrahlung.</li>
<li><strong>Verlegung der Wärmeträgerrohre &#8211;</strong> Die Rohre können entweder in einem Rohrregister verlegt werden, wobei sie parallel nebeneinander liegen und oben und unten miteinander verbunden sind, oder aber sie werden mäanderförmig verlegt, was soviel heißt wie schlangenartig an einem Stück.</li>
<li><strong>Gehäusematerial &#8211;</strong> Das Material des Gehäuses kann je nach Modell auch variieren. Am weitesten verbreitet sind Aluminium, Edelstahl aber auch Kunststoff. Sogar Holz wäre eine Option als Gehäuse für einen Solarkollektor.</li>
</ul>
<h3>Röhrenkollektor &#8211; die bessere Wärmedämmung sorgt für höhere Effizienz</h3>
<p>Der Röhrenkollektor kam nach dem Flachkollektor und ist eine Alternative zu diesem. Trotz anderer Technik und weniger Marktanteil, hat auch dieses Modell seine Vorteile.</p>
<h4>Aufbau eines Röhrenkollektors &#8211; Vakuum, Heat-Pipe und die Glasröhren</h4>
<p>Das Modell Röhrenkollektor unterscheidet sich besonders in einem Punkt von dem Flachkollektor, nämlich in der Dämmung. Währen beim Flachkollektor nur das Gehäuse gedämmt ist, wird beim Röhrenkollektor jeder einzelne Absorber gedämmt und das auf eine besondere Art und Weise. Der Absorber ist hier von einer evakuierten Glasröhre umhüllt, da Vakuum besonders gute Wärmedämmeigenschaften aufweist und weder Verluste durch Konvektion noch durch Wärmeleitung zulässt. Mehrere der Röhren zusammen werden mit einem Sammler verbunden und ergeben dann einen Röhrenkollektor. Da diese Weise zu Dämmen deutlich effektiver ist, als die bei einem Flachkollektor, ist die Effizienz hier deutlich höher, da weniger Energie verloren geht. Aufgrund der Technik wird dieses Modell auch Vakuum-Röhrenkollektor genannt.</p>
<h4>Unterschiedliche Bauform von Röhrenkollektoren &#8211; Heat-Pipe, CPC &amp; direkte Durchströmung</h4>
<p>Die Röhrenkollektor Modelle werden zusätzlich in unterschiedliche Bauformen unterschieden. Zum einen die direkt und die nicht direkt durchströmenden Röhrenkollektoren &#8211; sie werden auch Heat-Pipe genannt. Eine weitere Form sind die CPC &#8211; Vakuumröhrenkollektoren.</p>
<ul>
<li><strong>Direkt durchströmte Röhrenkollektoren &#8211;</strong> Die Wärmeträgerflüssigkeit fließt bei dieser Bauform direkt durch Kupferrohre in die Glasröhren. Hier wird sie erwärmt und beim Austreten mit den anderen Rohren im Sammler zusammengeführt. Anschließend werden sie über den Solarkreis zum Wärmeübertrager transportiert. Bei einem defekten Vakuum ist es nicht schwer einen der Röhren unabhängig von den anderen aus zu tauschen.</li>
<li><strong>Heat-Pipe (nicht direkt durchströmt) &#8211;</strong> Die Heat-Pipe nutzt zur Wärmeübertragung einen thermodynamischen Prozess, bei dem ein Wärmerohr ( Head-Pipe ) durch das Glasrohr verläuft, welches eine leicht verdampfende Flüssigkeit, wie Wasser oder Alkohol, enthält. Bei Erwärmung verdampft diese Flüssigkeit und steigt zum Kopf der Glasrohre, wo die Wärme durch Kondensation des Dampfes auf die außerhalb des Kopfes vorbeifließende Wärmeträgerflüssigkeit übertragen wird. Der Rest der Flüssigkeit fließt zurück zum Boden der Rohre und wiederholt den Prozess, sobald Zimmertemperatur erreicht ist. Diese reicht aus, die Flüssigkeit zum Kondensieren zu bringen, da ein Unterdruck in den Rohren &#8211; das Vakuum &#8211; herrscht.</li>
<li><strong>CPC Vakuumröhrenkollektor &#8211; </strong>Diese Bauform ist eine Abwandlung der direkt durchströmten Röhrenkollektoren. Auch hier verlaufen die Kupferrohre durch die Glasröhren, die Besonderheit ist allerdings, dass zwei Glasröhren konzentrisch angeordnet werden und vor einem Parabolspiegel liegen. Die absorbierende Beschichtung ist auf dem inneren der Glasrohre angebracht. Der Parabolspiegel hilft dabei den Kollektor noch effizienter zu gestalten und das besonders bei geringer Einstrahlung. Die Erträge sind hier also vergleichsweise höher und der Kollektor arbeitet effektiver.</li>
</ul>
<h3>Die Wärmeträgerflüssigkeit &#8211; was beachtet werden muss</h3>
<p>Die Wärmeträgerflüssigkeit speichert die Wärme und transportiert diese durch den Solarkreis bis hin zum Solarspeicher. Die Wärme wird dann von der Flüssigkeit abgegeben und verwendet um Hahn- oder Heizungswasser zu erwärmen. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt dann zurück und beginnt ihre Reise von vorn. Die Frage die sich stellt ist jedoch, was als Wärmeträgerflüssigkeit geeignet ist. Hier ist die Antwort relativ einfach, denn normales Wasser eignet sich bereits perfekt für diese Aufgabe. Da aber besonders in kalten Monaten die Gefahr von Frost besteht und somit irreparable Schäden an Kollektor oder Absorberrohr entstehen könnten, muss das Wasser mit einem Frostschutzmittel versetzt werden. Aber auch hohe Temperaturen muss die Wärmeträgerflüssigkeit aushalten können. Besonders in CPC-Vakuumröhrenkollktoren kann es zu Temperaturen von bis zu 350 °C kommen. Damit durch das Frostschutzmittel und solch hoher Temperaturen die Viskosität nicht leidet und somit die Wärmekapazität vermindert wird, wird üblicherweise ein Mischverhältnis von 40% Propylenglykol und 60% Wasser angestrebt. Diese Mischung hält nicht nur Kälte von bis zu -25°C aus, sondern ist auch für hohe Temperaturen geeignet. Achten Sie beim Kauf der Wärmeträgerflüssigkeit besonders auf eine hohe Temperaturstabilität, einen guten Korrosionsschutz, eine möglichst geringe Viskosität, eine hohe Umweltverträglichkeit und einer hohen Wärmekapazität.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Große Guide zum Thema Photovoltaik &#8211; alles was Sie über die erneuerbare Energie wissen müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 07:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Photovoltaik und Solarstrom ist besonders im Bereich der Energiewende sehr wichtig. Die Möglichkeit für Privatpersonen durch Sonnenenergie Strom und Wärme zu erzeugen, ist ein großer Schritt im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Technik schreitet immer weiter fort, weshalb es umso wichtiger ist über das Thema bescheid zu wissen. Besonders für Bauherren oder Immobilienbesitzer ist dies ein spannender Bereich. Was genau ist aber Photovoltaik und was sollten Sie darüber wissen?</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Voraussetzungen für Ihre Immobilie</h2>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss zuerst einmal eine geeignete Fläche für die Anlage gefunden werden. Hier können unterschiedlichste Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Auch die Standortbedingungen müssen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Die Rechtslage ist ebenfalls nicht zu vergessen, denn auch hier gibt es einiges zu beachten. Bauherren und Immobilienbesitzer, die daran interessiert sind auf erneuerbare Energien umzusteigen, sollten sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen.</p>
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<h3>Photovoltaik &#8211; die Aufstellmöglichkeiten für die Module</h3>
<p>Bei der Planung einer Photovoltaikanlage stellt sich zumeist erst einmal die Frage, wo die Anlage unterkommen soll. Am meisten bieten sich hier Dächer an, denn diese Flächen sind sowieso vorhanden und meist werden sie nicht für andere Zwecke genutzt. Zudem richten sie sich Richtung Himmel und die Verschattung ist aufgrund der Höhenlage meist eher gering. Aber auch bei den Dächern gibt es Unterschiede. Welches Dach eignet sich nun am ehesten für die Anbindung der Photovoltaikanlage?</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Schrägdach</h4>
<p>Die weit verbreiteten Schrägdächer bieten ideale Bedingungen für die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Module können hier einfach parallel zur Eindeckung montiert werden. Die bereits vorhandene Dacheindeckung wird dabei vollkommen erhalten und nimmt weiterhin die Funktion als Witterungs- und Wärmeschutz ein. Eine großflächige Installation von Photovoltaikmodulen führt zu einer Verringerung der thermischen Belastung des Dachgeschosses. Alternativ gibt es ebenfalls eine Indach-Montage, bei der die Photovoltaikmodule bündig mit der Dachdeckung abschließen und diese sogar teilweise ersetzten.</p>
<p>Für alle Bauherren von Neubauten gibt es die Möglichkeit Photovoltaikmodule als Ersatz für ein gewöhnliches Dach zu installieren. Diese übernehmen dann zusätzlich zu der Stromproduktion die Funktion des Witterungsschutzes wahr und ersetzen somit die übliche Dacheindeckung.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten auf einem Flachdach</h4>
<p>Auch ein gewöhnliches Flachdach bietet eine ideale Aufstellmöglichkeit für Photovoltaikanlagen. Anders als bei den Schrägdächern kann die Neigung ganz frei bestimmt werden und muss sich nicht an der Neigung des Daches orientieren. Die optimale Ausrichtung gestaltet sich einfach, wodurch Produktivität und Effizienz ihr Maximum erreichen können. Die Anbringung beeinflusst auch hier die bereits vorhandene Dachbeschaffenheit nicht negativ.</p>
<h4>Aufstellmöglichkeiten für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen aber nicht zwingend auf dem Dach installiert werden, denn es gibt durchaus noch weitere Alternativen die erneuerbare Energie zu nutzen. Eine dieser Alternativen ist die Integration der Module in die Fassade. Hierfür können Fassadenbauteile genutzt werden aber auch Vordächer oder ähnliches liegen im Bereich des möglichen. Diese Alternative wird auch als gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV = Building Integrated Photovoltaik) bezeichnet.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die individuellen Standortbedingungen für Ihre Immobilie</h3>
<p>Sobald die Fläche für die Photovoltaikanlage gefunden ist, stellt sich nun die Frage, ob die Standortbedingungen einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erlauben. Hierzu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die den Ertrag und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage beeinflussen. Damit kann geprüft werden, ob sich die Investition in eine Photovoltaikanlage wirklich lohnt.</p>
<h4>Der Einfluss der Globalstrahlung</h4>
<p>Die Globalstrahlung ist einer dieser Faktoren, denn sie gibt an, wie viel Strahlungsmenge innerhalb eines Zeitraumes (meist ein Jahr) auf einen Quadratmeter horizontaler Empfangsfläche auftrifft. Sie ist somit keine Konstante, sondern abhängig von Tages- und Jahreszeiten sowie dem Standort und dem Wetter. Allgemein gilt, dass die Globalstrahlung in südlichen Breiten höher als in nördlichen ist und im Sommer größer als im Winter. Wolken führen dazu, dass die Globalstrahlung nur einen Bruchteil der Werte aufweist, wie bei klarem Himmel. Für die Planung der Photovoltaikanlagen heißt dies, dass die Verteilung der Golabalstahlung in Deutschland je nach Standort variiert. In Norddeutschland liegt die mittlere Globalstrahlung demnach durchschnittlich bei circa 900–1.000 kWh/m2Jahr, während sie in Süddeutschland bei circa 1.200 kWh/m2 Jahr liegt. Eine Unterscheidung von circa 20 % nur innerhalb von Deutschland. Bei der Planung einer Photovoltaikanlage muss also die Globalstrahlung an dem individuellen Standort berücksichtigt werden um die Effizienz der Anlage einschätzen zu können.</p>
<h4>Die richtige Dachausrichtung und -neigung</h4>
<p>Die Dachneigung und Dachausrichtung sind wichtige Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage beeinflussen. Bei einem Neubau kann das Dach optimal ausgerichtet werden, bei bestehenden Immobilien müssen aber die Gegebenheiten genutzt werden, die bereits vorhanden sind. Hier ist sowohl die Himmelsrichtung als auch der Winkel des Daches wichtig um die größtmögliche Energiegewinnung zu gewährleisten. Bei Flachdächern kann, wie oben bereits beschrieben die Ausrichtung und Neigung völlig selbst bestimmt werden und somit individuell an die richtigen Werte angepasst werden. Je nach Standort ist eine unterschiedliche Ausrichtung die beste, da dies individuell vom Gebiet abhängt. Allgemein gilt, dass die Ausrichtung nach Süden in den meisten Fällen die optimalste ist. Der Neigungswinkel von 30–35 Grad ist in den deutschen breiten meist die effektivste, aber auch diese muss je nach Objekt individuell bestimmt werden.</p>
<h4>Einplanen der individuellen Verschattung</h4>
<p>Der letzte Standortfaktor, der die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage beeinflusst ist die Verschattung. Dieser Faktor wird am häufigsten unterschätzt, denn schon ein wenig Schatten, kann die Leistung der Photovoltaikanlage deutlich beeinträchtigen. Hierzu zählen besonders Schatten die von Bäumen oder nahegelegenen Häusern verursacht werden aber auch kleine Schatten von Schornsteinen oder Antennen können sich negativ auf die Leistung auswirken. Bei größeren Verschattungen muss die Anlage genau geplant werden. Bei kleineren dauerhaften Schatten ist es sinnvoll die Anlage so zu installieren, dass sie an bestimmten Orten des Daches nicht installiert ist. Ein kleiner dauerhafter Schatten kann die Leistung des gesamten Strings mindern und somit einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Bei der Planung sollten Sie also genau auf die individuellen Schatten an Ihrer Immobilie achten und diese in die Planung mit einbeziehen, um Leistungsminderungen zu vermeiden.</p>
<h3>Photovoltaik &#8211; die rechtlichen Aspekte</h3>
<p>Die Installation einer Photovoltaikanlage bringt auch immer rechtliche Aspekte mit sich, denn auch hier gibt es gesetzliche Vorschriften und Regelungen, die sowohl Bauherren als auch Immobilienbesitzer befolgen müssen. Was schreibt das Gesetz vor, welche Vorschriften gibt es und was müssen Besitzer einer Photovoltaikanlage beachten?</p>
<h4>Baugenehmigung</h4>
<p>Photovoltaikanlagen müssen grundsätzlich dem Baurecht entsprechen. Diese hängen allerdings vom jeweiligen Bundesland ab, denn Baurecht ist Ländersache. Je nach Bundesland gibt es deshalb etwas abweichende Regelungen für die Installation der Module. Die meisten Bundesländer schreiben aber keine Baugenehmigung für Photovoltaikanlagen vor, die auf Gebäudedächern installiert werden. Der Bauherr ist in diesem Falle dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die Anlage dem Baurecht entspricht. Die Installation wird demnach nicht von Behörden zusätzlich überprüft. Anlagen, die aber auf Freiflächen installiert werden sollen, benötigen in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung. Hier gilt, dass die Anlage eine festgelegte Größe nicht überschreiten dürfen, die meist neun Meter Länge und drei Meter Höhe umfasst. Anlagen, die auf denkmalgeschützten Gebäuden errichtet werden sollen, benötigen im Normalfall auch einer Baugenehmigung. Mehr dazu: <a href="https://lukinski.de/denkmalschutz/">Denkmal-AfA</a>. Was steuerlich absetzbar ist: <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern sparen mit Immobilien</a>. Informieren Sie sich individuell für Ihr Bundesland, welchen rechtlichen Grundsätzen Sie bei dem Bau einer Photovoltaikanlage unterstellt sind.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die individuelle Planung Ihrer Anlage</h2>
<p>Die Planung einer Photovoltaikanlage bedarf vielen Überlegungen. Eine gute Anlage ist von vielen Faktoren abhängig und sollte individuell auf Sie abgestimmt sein. Wichtige Aspekte, wie der Energiebedarf oder die Größe der Anlage, sollten vorab besprochen und gut durchdacht werden. Welche Faktoren sind noch wichtig und was dürfen Sie bei der Planung Ihrer Anlage auf keinen Fall vergessen?</p>
<h3>Den richtigen Energiebedarf und die Dimensionierung abschätzen und errechnen</h3>
<p>Am Anfang der Planung stellt sich immer die Frage, wie groß die Anlage sein muss, denn davon hängen im Allgemeinen auch die finanziellen Konditionen ab. Zuerst einmal muss herausgefunden werden, wie hoch der durchschnittliche Energieverbrauch ist. Die Photovoltaikanlage wird dann genau an Ihren individuellen Energieverbrauch angepasst. Dieser ist recht einfach durch einen Blick in die letzte Stromrechnung herauszufinden. Anhand dieser Informationen können weitere Kenngrößen bestimmt werden, die später zu der benötigten Größe der Anlage führen. Nutzen Sie für die individuelle Berechnung Ihres Stromverbrauchs und der daraus resultierenden minimalen Größe der benötigten Anlage unseren <a href="https://lukinski.de/solaranlagerechner-individuelle-solaranlage-berechnen/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="22990">Solaranalgerechner</a>.</p>
<h3>Die Anmeldung der Photovoltaikanlage bei den Behörden</h3>
<p>Wenn eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage installiert wird, muss diese angemeldet werden und das sowohl bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) als auch beim jeweiligen zuständigen Netzbetreiber.</p>
<h4>Anmeldung bei der Bundesnetzagentur</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) schreibt vor, dass Betreiber einer Photovoltaikanlage diese bei der Bundesnetzagentur anmelden müssen. Dies gilt sowohl für die Eigennutzung des produzierten Stroms als auch für die Energie, die direkt weiter vermarktet wird. Erweiterungen bereits vorhandener Photovoltaikanlagen müssen ebenfalls angemeldet werden. Die Anmeldung von neuen oder erweiterten Anlagen laufen über das Portal der Bundesnetzagentur im Internet und dies ist seit 2011 auch der einzige Weg um die Photovoltaikanlagen anzumelden. Um die Anlage bei der Bundesnetzagentur anzumelden, benötigen Sie folgende Daten:</p>
<ul>
<li>Name und Anschrift des Betreibers der Photovoltaikanlage</li>
<li>Standort der Anlage</li>
<li>Nennleistung der Anlage in kWp</li>
<li>E-Mail-Adresse</li>
<li>Der Tag an dem die Anlage in Betrieb genommen wird</li>
</ul>
<p>Melden Sie die Anlage vor der Inbetriebnahme an oder spätestens am gleichen Tag der Inbetriebnahmen. Zwei Wochen Vorlaufzeit reichen völlig aus, um die Anlage den Behörden zu melden.</p>
<blockquote><p>Tipp: Die Anmeldung Ihrer Photovoltaikanlage ist dringend notwendig. Wird eine Anlage nicht rechtzeitig angemeldet, hat der Besitzer keinerlei Anspruch auf die Einspeisevergütung!</p></blockquote>
<h4>Anmeldung bei dem Netzbetreiber</h4>
<p>Netzgekoppelte Anlagen speisen überschüssig produzierten Strom in das öffentliche Netz ein. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht für diese Einspeisung eine Einspeisevergütung vor, die zwischen 10 und 13 Cent pro Kilowattstunde liegt. Vor Inbetriebnahme der Anlage muss der Betreiber also die Photovoltaikanlage dem Netzbetreiber melden und einen Antrag auf Netzanschluss stellen. Dies ist eine gesetzliche Verpflichtung, die der Betreiber zu beachten hat. Bei nicht an das Netzgekoppelten Anlagen, muss der Netzbetreiber nicht informiert werden.</p>
<h3>Das richtige Angebot für Sie finden</h3>
<p>Sobald die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage gefallen ist, muss nur noch der richtige Betrieb gefunden werden, der Sie auf dem Weg der Planung, Lieferung, Montierung und Inbetriebnahme begleitet. Hierfür bietet sich eine ausreichende Recherche im Internet, in Zeitungen oder im Umfeld an, aber auch wenn Sie jemanden finden, müssen Sie erst einmal die Konditionen und Qualifikationen überprüfen.</p>
<h4>Die Qualifikationen eines guten Solarteurs erkennen</h4>
<p>Die meisten Anlagenbesitzer weisen nicht das benötigte Fachwissen auf, um zu erkennen, ob ein Solarteur ein Profi in seinem Gebiet ist oder nicht. Damit Sie dennoch einige Fakten kennen, die ein Betrieb Ihnen bei der Installation Ihrer Anlage bieten sollte, finden Sie hier eine Liste, was ein professioneller Solarfachbetrieb einhalten sollte.</p>
<ul>
<li>Der Betrieb geht flexible auf Ihre Wünsche hinsichtlich der Module ein und besteht nicht auf ein bestimmtes Produkt</li>
<li>Der Betrieb schaut sich Ihr Dach und Ihr Haus persönlich an, bevor ein Angebot erstellt wird</li>
<li>Der Betrieb bietet Ihnen nur ein Angebot, indem alle einzelnen Positionen genau aufgeführt sind und keine Fragen für Sie offen bleiben</li>
<li>Der Betrieb setzt Sie nicht unter Zeitdruck und nimmt sich genügend Zeit, um all Ihre Fragen ausführlich zu beantworten</li>
<li>Der Betrieb legt Ihnen die Verschaltungspläne offen und macht genaue Angaben zu Anmeldung, Inbetriebnahme und der Einzahlung von Genehmigungen</li>
<li>Der Betrieb stellt realistische Ertragsprognosen für die Anlage auf, die ungefähr mit dem übereinstimmen was Sie vorab selbst errechnet haben</li>
</ul>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Wirtschaftlichkeit der Solarzellen</h2>
<p>Die Wirtschaftlichkeit wird im Allgemeinen durch die Gegenüberstellung von Einnahmen und Einsparungen bestimmt. So auch bei Photovoltaikanlagen, bei denen in Anschaffungs- und Betriebskosten unterschieden wird, um die Wirtschaftlichkeit zu bestimmen. Während die Preise für Photovoltaikanlagen zwar in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, wurden auch die Einspeisungsvergütungen erheblich niedriger. Welche Kosten erwarten Sie aber bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage und welche Kosten kommen in den nächsten Jahren auf Sie zu?</p>
<h3>Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Die Anschaffungskosten setzen sich im Allgemeinen aus den Kosten zusammen, die für die Installation der Anlage benötigt werden. Hierzu zählen die Solarmodule, der Wechselrichter, die Verkabelung und die Montage selbst. Für Bauherren und Immobilienbesitzer ist dieser Aspekt wohl der wichtigste, da die Höhe der benötigten Investition im Zweifelsfall darüber entscheidet, ob eine Anlage installiert wird oder nicht.</p>
<h4>Kosten für die Solarmodule</h4>
<p>Solarmodule selbst haben in den letzten Jahren enorm an Kosten verloren. Dies ist zum einen auf den starken Wettbewerb mit chinesischen Billiganbietern und zum anderen auf positive Skaleneffekte zurückzuführen. Im Allgemeinen heißt dies, dass Solarmodule umso preiswerter werden, je mehr davon produziert werden. Die Kosten werden meist in Euro pro Watt Peak verglichen. Anfang 2018 lagen die Kosten bei 45 – 90 Cent pro Watt Peak, je nachdem welches Modell und welcher Anbieter gewählt wurde.</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Die Kosten für den Wechselrichter sind nicht zu unterschätzen. Sie machen meist 15 % der Investitionskosten aus. Je nach Gegebenheiten der Anlage und den äußeren Einflussfaktoren werden unter Umständen mehr als ein Wechselrichter benötigt. Je nach Leistungsgröße variieren die Kosten für den Wechselrichter. Für einen kW Wechselrichter kann mit circa 200 € Netto gerechnet werden. Kleinere Wechselrichter kosten meist mehr als große, da der Herstellungsaufwand höher ist. Für einen 5 kW-Wechselrichter kann ein Preis von circa 1000 € kalkuliert werden. Sollte Ihre Anlage zwei Wechselrichter benötigen, steigt der Preis um das doppelte.</p>
<h4>Kosten für die Verkabelung</h4>
<p>Die Verkabelung macht ebenfalls einen hohen Teil der Investition aus. Je höher der Querschnitt bei Solarkabeln, desto höher sind auch die Preise. Ein hoher Querschnitt ist allerdings vonnöten, um Verluste zu verhindern. Für Abnahmemenge, Querschnitt und Leitungsmaterial liegt der Preis für Solarkabel zwischen 1 und 5 Euro, wobei die Kosten für die Anschlusskabel der Wechselrichter und der Laderegler noch hinzukommen. Dies birgt weitere Kosten von 20 bis 50 Euro, je nach Anbieter und Qualität.</p>
<h4>Kosten für die Montage</h4>
<p>Bei den Kosten für die Montage kommen nicht nur die Kosten für die Handwerker auf Sie zu, sondern auch die Kosten für das Montagesystem. Diese Fallen ganz unterschiedlich aus je nachdem für welches System Sie sich entschieden haben. Hier variieren die Preise je nach Qualität und Merkmalen, wie der Schnee- und Windlast aber auch von dem Modell des Systems. Im Durchschnitt können Sie mit Kosten für das Montagesystem zwischen 100 und 150 Euro pro kWp und mit Montagekosten für die Unterkonstruktion mit weiteren 100 Euro pro kWp rechnen. Eine pauschale Angabe über die Preise kann schwer gemacht werden, da diese stark variieren können und von vielen Faktoren, wie der individuellen Immobilie, den Gegebenheiten, der Qualität und den genauen Produkten abhängt.</p>
<h3>Die Betriebskosten für eine Photovoltaikanlage</h3>
<p>Nach der Investition in eine Photovoltaikanlage kommen auf den Besitzer noch weiter Kosten zu, um die Anlage beispielsweise instand zu halten. Auch diese Kosten müssen bei der Analyse der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, da diese rund 1 % der Anschaffungskosten pro Jahr betragen können. Aber welche Kosten kommen auf Besitzer einer Photovoltaikanlage wirklich zu und mit was müssen Sie rechnen?</p>
<h4>Kosten für den Wechselrichter</h4>
<p>Auch wenn der Wechselrichter zu den Anschaffungskosten gehört, ist er nicht so langlebig wie die Solarmodule selbst. Der Wechselrichter muss deshalb von Zeit zu Zeit ausgewechselt und ersetzt werden. Da die Wechselrichter nicht die günstigste Investition ist, sollten für diesen Fall Rücklagen gebildet werden. Je nachdem, bei welchem Netzbetreiber die Photovoltaikanlage gemeldet ist, werden Mindestbeträge von bis zu 10 Euro pro Monat verlangt. Der Wechselrichter benötigt für Steuerung, Datenlogger, Analgenüberwachung und ähnliches Strom, dass er aus dem öffentlichen Netz bezieht.</p>
<h4>Kosten für die Instandhaltung</h4>
<p>Die Anlage muss natürlich instand gehalten werden, damit Ausfälle und Fehler vermieden werden. Details im Ratgeber <a href="https://lukinski.de/instandhaltung/">Hausgeld berechnen</a>. Einige Firmen bieten Wartungsverträge an, bei denen ein Beitrag von circa 150Euro pro Jahr anfällt und dafür die Wartung übernommen wird. Eine solche Investition lohnt sich durchaus, da bei einem Ausfall weder Strom erzeugt werden kann noch eine Einspeisung erfolgen kann. Ein solcher Vertrag kann je nach Anlage preiswerter sein, als jede Wartungsarbeit einzeln abzurechnen. Im Besonderen lohnen sich solche Verträge bei großen Anlagen, die einer häufigeren Wartung bedürfen.</p>
<h4>Kosten für die Reinigung</h4>
<p>Die Kosten für die Reinigung sind im Vergleich deutlich geringer als die Instandhaltung der Anlage. Verschmutzungen durch Laub, Blütenpollen, Staub oder ähnlichem werden meist mit einem Regenschauer wieder gereinigt. Bei dauerhaften Verschmutzungen kann es allerdings zu Ertragseinbußen kommen. Eine professionelle Reinigung der Module ist im Normalfall nur alle paar Jahre nötig. In Gebieten, mit hoher Verschmutzung durch beispielsweise ein starkes Verkehrsaufkommen, sollte die Anlage allerdings häufiger gereinigt werden. Die Kosten für eine professionelle Reinigung betragen im Durchschnitt circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.</p>
<h4>Kosten für die Versicherung</h4>
<p>Die Photovoltaikanlage zu versichern kann für viele Besitzer durchaus Sinn machen. Je nachdem, wie groß die Anlage ist, kann eine Haftpflichtversicherung und die Allgefahrenversicherung vor Ausfällen bei der Einspeisevergütung als auch gegen hohe Reparaturkosten und Haftpflichtfälle schützen. Die Kosten für die Versicherung können jährlich zu den Betriebskosten hinzukommen, sind aber im Vergleich relativ moderat. Preise von circa 50 Euro pro Jahr können auf Besitzer zukommen. Je nach den Gegebenheiten und dem äußeren Umfeld machen Versicherung, Reinigung und Wartung mehr oder weniger Sinn, dies ist individuell von Ihrer Immobilie abhängig.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; die Förderung &amp; Finanzierung für Bauherren und Immobilienbesitzer</h2>
<p>Eine Photovoltaikanlage ist eine große Investition, die eine gute Finanzierung bedarf. Welche Fördermittel es gibt, zeigt unser Überblick <a href="https://lukinski.de/kfw/">KfW Darlehen</a>. Zwar werden Interessenten mit der Einspeisevergütung gelockt, jedoch wurden diese in den letzten Jahren immer weniger. Um die Photovoltaikanlage erfolgreich zu finanzieren, stehen aber dennoch einige Optionen offen.</p>
<h3>Die Einspeisevergütung für Photovoltaikbesitzer</h3>
<p>Die Einspeisevergütung wird im Erneuerbare Energien Gesetz festgehalten. Die Einspeisevergütung wird denjenigen gezahlt, die überschüssig produzierte Energie aus der Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen. Die Höhe dieser Vergütung richtet sich nach den Standortfaktoren und wird vom Gesetzgeber festgelegt.</p>
<h4>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)</h4>
<p>Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trat am 01. April 2000 in Kraft. Es regelt die Tarife für den aus verschiedenen Quellen stammenden Strom von erneuerbaren Energien. Das Ziel des Gesetzes ist es, regenerative Energien, wie Wasser- und Windkraft aber auch Solarenergie, Biomasse und Deponie-, Klär- und Grubengas zu fördern. Die Verwendung von umweltschädlichen Energiequellen soll vermieden werden und die Technologie im Bereich regenerative Energien gefördert werden. Im Zuge des EEG wurden ebenfalls Regelungen zur Einspeisevergütung vorgenommen um die Option der eigenen Solaranlage auf dem Dach attraktiver für Bauherren und Immobilienbesitzer zu gestalten.</p>
<h3>Eigenverbrauchsvergütung</h3>
<p>Erst im Jahr 2009 wurde die Eigenverbrauchsvergütung eingeführt. Seit dem muss nicht mehr der gesamte produzierte Strom in das öffentliche Netz eingeführt werden und es wird eine Vergütung für den Verbrauch von Solarstrom gezahlt. Diese Vergütung ist jedoch sehr viel geringer als die Einspeisevergütung.</p>
<h4>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung</h4>
<p>Das Ziel der Eigenverbrauchsvergütung war im ersten Sinne die Kosteneinsparung beim Netzausbau und die Kosteneinsparung bei der Vergütung von Solarstrom. Besitzer von Photovoltaikanlagen ziehen hier aber auch einen Vorteil heraus. Sie können den selbst produzierten Solarstrom direkt nutzen, ohne diesen vorher in das öffentliche Netz einzusparen. Die Besitzer sparen also Geld, da sie nicht mehr von dem öffentlichen Netz abhängig sind und bekommen die Eigenverbrauchsvergütung sozusagen obendrauf.</p>
<h2>Photovoltaik &#8211; Solarmodule und ihre Funktionsweise</h2>
<p>Die wichtigste Komponente einer Photovotaikanlage sind die Solarmodule. Je nach Größe der Module werden hier Solarzellen zusammengeschaltet. Eine Photovoltaikanlage vereint wiederum mehrere Solarmodule und verschaltet diese zu sogenannten Strings. Die gesamte Einheit der Strings ergeben dann wiederum den Solargenerator. Wie genau funktioniert aber eine Solarzelle und wie wird Sonnenenergie in Strom umgewandelt?</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Wie funktioniert eine Solarzelle? ● Gehe auf SIMPLECLUB.DE/GO &amp; werde #EinserSchüler" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/ZFlG4bz0Cfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen loading="lazy"></iframe></div>
<h3>Die verschiedenen Arten von Solarzellen</h3>
<p>Solarzellen wandeln Strahlungsenergie in Gleichstrom um. Durch den physikalischen Photoeffekt lässt sich das Phänomen erklären, welches sich in Solarzellen abspielt. Solarzellen bestehen aus einer negativen Elektrode, ein n- und ein p-dotiertes Silizium, eine Grenzschicht und einer positiven Elektrode. Das elektrische Feld, das zwischen der n- und p-Schicht entsteht gewährleistet das Fließen von Strom bei einem geschlossenen Stromkreis.</p>
<h4>Polykristalline Solarzellen</h4>
<p>Bei polykristallinen Solarzellen ist das Halbleitermaterial Silizium. Dieses wird geschmolzen und dotiert und mit verschiedenen Gießverfahren in Blöcke gegossen. Das Silizium wird fest und wird im erstarrten Zustand als Ingots bezeichnet. Nachdem der Block in Scheiben geschnitten worden ist, nennt man das ursprüngliche Silizium Wafern, die mit einer Antireflexionsschicht versehen werden. Diese polykristallinen Solarzellen haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Solarzellen, dafür ist die Herstellung aber preiswerter.</p>
<h4>Monokristalline Solarzellen</h4>
<p>Monokristalline Solarzellen verwenden ebenfalls Silizium als Halbleitermaterial, jedoch ist hier das Herstellungsverfahren anders als bei den polykristallinen Solarzellen. Durch die unterschiedliche Herstellung ist die Fertigung hier zwar teurer, dafür ist der Energieaufwand und der Wirkungsgrad sehr hoch. Bei der Herstellung werden hier andere Kristalle gebildet, wodurch der Unterschied zwischen den beiden Solarzellen entsteht.</p>
<h4>Dünnschichtzellen</h4>
<p>Dünnschichtzellen weisen ein ganz anderes Verstellverfahren auf als mono- oder polykristalline Solarzellen. Der Halbleiter wird bei diesen Solarzellen mit einem Trägermaterial beschichtet, wodurch diese Methode mit wenig Rohstoff auskommen und sehr einfach herzustellen sind. Welches Halbmaterial verwendet wird, ist hierbei in einem großen Rahmen gefasst. Neben Silizium kommen auch Galliumarsenid, Kupferindiumselenid, Cadmiumtellurid oder auch Farbstoffe als Beschichtung infrage. Der Wirkungsgrad dieser Solarzellen ist allerdings geringer als der von kristallinen Zellen, dafür aber günstig und einfach herzustellen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solar Inselanlage oder die Kopplung an das öffentliche Netz &#8211; Photovoltaikanlagen im Vergleich</title>
		<link>https://lukinski.de/solar-inselanlage-kopplung-offentliche-netz-photovoltaikanlagen-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entscheidung für oder gegen eine Solaranlage ist nicht immer einfach. Alles zu Kosten und Förderung: Solaranlage. Bereits vor der Planung oder der Installation stehen also zukünftige Selbststromerzeuger vor schwierigen Fragen. Um welche Anlage soll es sich handeln? Wie groß soll diese sein? Wie viel Strom verbrauchen wir und wie viel muss die Anlage produzieren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung für oder gegen eine Solaranlage ist nicht immer einfach. Alles zu Kosten und Förderung: Solaranlage. Bereits vor der Planung oder der Installation stehen also zukünftige Selbststromerzeuger vor schwierigen Fragen. Um welche Anlage soll es sich handeln? Wie groß soll diese sein? Wie viel Strom verbrauchen wir und wie viel muss die Anlage produzieren können, um alle Anliegen zu decken?</p>
<h2>Photovoltaikanlage &#8211; die verschiedenen Varianten der erneuerbaren Energiegewinnung</h2>
<p>Die Anlage, die von den meisten gewählt wird, ist die sogenannte Photovoltaikanlage die mithilfe von Sonnenenergie Strom erzeugt. Die Besitzer sind mit einer solchen Anlage unabhängig von öffentlichen Netzanbietern und müssen für ihren eigenen Strom auch nicht mehr zahlen. Aber auch bei den Photovoltaikanlagen gibt es unterschiedliche Varianten, die jeweils ihre Vor- und Nachteile aufweisen.</p>
<h3>Einspeiseanlage &#8211; Geld verdienen mit dem eigenen Strom</h3>
<p>Die am häufigsten verwendete Variante der Photovoltaikanlage ist die Einspeiseanlage. Diese produziert Strom für den Haushalt und speist den Strom, der nicht verbraucht wird, in das öffentliche Netz ein. Das Haus ist, wie gesetzlich vorgeschrieben, an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und gibt überschüssigen Strom an dieses ab. Hierfür wird im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben, dass eine Entlohnung für den Produzenten erfolgen muss. Die sogenannte Einspeisevergütung variiert je nach Nennleistung der Anlage zwischen 10 und 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und ist für die nächsten 20 Jahre festgelegt. Um dies zu verdeutlichen: Eine durchschnittliche Familie verbraucht nur circa 30 % des erzeugten Stroms. 70 % werden ins öffentliche Netz gespeist und vergütet. Hier gibt es allerdings eine Falle, in die Privatpersonen oft tappen, denn Strom zu verkaufen ist ein Gewerbe und sobald eine Privatperson dies tut, wird sie zum Freiberufler und ist selbstständig. Steuern und jede Menge Papierkram warten nur auf Sie. Mehr dazu: <a href="https://lukinski.de/steuern/">Steuern beim Immobilienverkauf</a>. Um dies zu vermeiden, schauen Sie in unserem Guide rund um das Thema <a href="https://lukinski.de/solarenergie-lohnt-solaranlage-haus/" target="_blank" rel="noopener" data-type="post" data-id="1898">Solaranlage ohne Finanzamt</a>! Durch einen Stromspeicher kann der Eigenverbrauch auf bis zu 75 % erhöht werden und der Besitzer profitiert doppelt vom Strom.</p>
<blockquote><p><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li>Erstattung der Umsatzsteuer auf den Kaufpreis der Anlage</li>
<li>Gutes Preis-Leistungsverhältnis</li>
<li>Einspeisevergütung nach EEG als Nebenverdienst</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li>Anmeldung der Anlage als Gewerbe</li>
<li>Unterliegt den Pflichten der EEG</li>
<li>Erhöhter bürokratischer Aufwand</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Solche Einspeiseanlagen eignen sich besonders gut für Immobilienbesitzer, die einen konstanten durchschnittlichen Stromverbrauch haben und die Stromkosten drastisch verringern möchten. Im Gegenteil, eine solche Anlage kann nicht nur jährliche Stromkosten senken, sondern auch als Einnahmequelle genutzt werden.</p>
<h3>Nullleinspeiseanlage &#8211; der gesamte Strom für das eigene Heim</h3>
<p>Die zweite Variante der Photovoltaikanlage ist die sogenannte Nulleinspeiseanlage. Wie der Name schon vermuten lässt, wird hier kein überschüssiger Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Im Bestfall werden 100 % des produzierten Stroms im eigenen Haushalt verbraucht, sodass nichts an das öffentliche Netz geht. Damit dies gewährleistet ist, muss die Anlage genau auf die individuellen Bedürfnisse des Besitzers angepasst sein und zusätzlich einen passenden Stromspeicher aufweisen. Die Stromproduktion wird ergänzend durch einen Wechselrichter gesteuert, damit die Leistung der Anlage exakt auf den verbrauchten Strom passt und kein Strom an das öffentliche Netz geht. Die Besitzer einer solchen Anlage verzichten somit auf die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), jedoch gehen Sie gleichzeitig allen Pflichten aus dem Weg, die die Einspeisevergütung mit sich bringt. Sie müssen somit kein Gewerbe anmelden und auch keine Steuern für den eingespeisten Strom zahlen. Obwohl die Photovoltaikanlage 100 % des benötigten Stroms erzeugen soll, ist die Immobilie dennoch an das öffentliche Netz angeschlossen, damit diese auch weiterhin normalen Strom beziehen kann, falls der Solarstrom nicht reichen sollte.</p>
<blockquote><p><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li>Kein erhöhter bürokratischer Aufwand, wie Gewerbeanmeldung o.ä.</li>
<li>Größere Unabhängigkeit</li>
<li>Keine Pflichten nach dem EEG</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li>Keine Einspeisevergütung</li>
<li>Keine Rückerstattung der Umsatzsteuer</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Nulleinspeiseanlage eignet sich demnach besonders gut für Privatpersonen, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen. Zu einer solchen Anlage ist die Installation eines passenden Stromspeichers verpflichtend, damit der selbst produzierte Strom am effektivsten genutzt werden kann.</p>
<h3>Photovoltaik-Inselanlage &#8211; unabhängig vom öffentlichen Stromnetz</h3>
<p>Die Variante der Photovoltaik-Inselanlage verzichtet auf die Verbindung zum öffentlichen Netz und geht davon aus, dass die Solaranlage den Stromspeicher immer mit Energie versorgen kann. Der Haushalt wird also einzig und allein von den Solarmodulen mit Strom versorgt und greift im Notfall nicht auf Strom aus dem öffentlichen Netz zurück. Der Besitzer ist also in keinem Moment auf Strom aus dem öffentlichen Netz angewiesen. Hier werden zunächst zwei Arten unterscheiden.</p>
<h4>Inselanlage ohne Netzanschluss</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Modell um eine Anlage, die in keiner Weise an das öffentliche Netz angeschlossen ist. Das Haus ist ausschließlich auf Energie aus der Photovoltaikanlage angewiesen. Die Anlage wurde für einen solchen Fall so konzipiert, dass sowohl Solarmodule als auch Energiespeicher so groß sind, dass sie eigenständig das gesamte Haus mit Strom versorgen können ohne auf eine andere Stromquelle zurückzugreifen. Der Strom in einem solchen Haus wird also zu 100 % von der Photovoltaikanlage produziert und gespeichert. Diese Anlage wird aber meist nur dann installiert, wenn ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz zu aufwendig wäre. Besonders bei abgelegenen Häusern, Berghütten oder einzelnen Infrastrukturen ist dies der Fall.</p>
<h4>Inselanlage für Ersatzstrom</h4>
<p>Die Unabhängigkeit vom öffentlichen Strom kann aber auch für deutsche Hausbesitzer mögliche gemacht werden. Der Einbau von einer Inselanlage für Notstrom ist hier die Lösung. Bei einem Ausfall des Stromnetzes kann dann die Inselanlage für Notstrom eingreifen. Sie ermöglicht es sowohl bei Einspeise-, als auch bei Nulleinspeiseanlagen im Notfall zu einem Inselsystem zu werden. Bei einem Stromausfall des öffentlichen Netzes wechselt diese Anlage innerhalb von wenigen Sekunden auf Ersatzstrom und das Haus bleibt normal mit Strom versorgt. Der Haushalt ist also nicht abhängig vom öffentlichen Netz und muss sich auch keine Gedanken um einen Stromausfall machen. Hier wird gewährleistet, dass immer genügend Strom vorhanden ist. Bei der Installation wird das gesamte Haus vom öffentlichen Netz abgetrennt und ein Ersatzstromsystem errichtet, dass mit dem Speichersystem kommunizieren kann.</p>
<blockquote><p><strong>Vorteile</strong></p>
<ul>
<li>Funktion als Ersatzstromsystem</li>
<li>Maximale Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz</li>
<li>Absicherung vor Stromausfällen</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<ul>
<li>Deutliche Mehrkosten</li>
<li>Wird nur selten angewendet</li>
<li>Es besteht kaum ökonomischer Nutzen für die Besitzer</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Eine solche Investition ist nicht immer ökonomisch sinnvoll für die Hausbesitzer. Bevor Sie sich also für diese Option entscheiden, prüfen Sie zunächst ihren durchschnittlichen Tagesverbrauch, die passende Analgengröße und die Auslegung des Solarspeichers. Hiermit können Sie berechnen, ob eine Investition für Sie rentabel wäre oder nicht. Die Unabhängigkeit, die Besitzer mit einer solchen Technik vom öffentlichen Netz haben, ist unbestritten und wird die Energiepolitik Deutschlands in den nächsten Jahren verändern und beeinflussen.</p>
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