Werbematerialien drucken! Das kleine 1×1 für Unternehmen und Startups. Viele Firmen lassen sich ihre Werbematerialien professionell in einer Werbeagentur erstellen oder von einem Designer ihres Vertrauens. Oft braucht man aber erst nach ein paar Jahren einen Nachdruck der eigenen Werbematerialien. Vielleicht ist der Designer nicht mehr in derselben Stadt oder du hast bereits die fertigen Druckmaterialien beim ersten Auftrag bekommen. Dann kann man sich selbst ganz einfach Nachdrucke bestellen. Im Internet gibt es dafür zahlreiche Anbieter, die Drucker ermöglichen von der ersten Visitenkarte über Flyer bis hin zu aufwendigen Werbematerialien sowie Messe- und Promotion-Mitteln.

Heute hatten wir einen praktischen Fall, eine Kundin die vor ein paar Jahren bei uns ihr Design in Auftrag gegeben hat, brauchte Nachdrucke. Da nicht einmal Änderungen vorgenommen werden sollten, wollte ich die Zeit nutzen und euch in einen kleinen Video zeigen, wie eine Druckdatei prinzipiell entsteht und wie einfach eine Bestellung bei einer Druckerei ist, sowie Flyeralarm.

Das Vide Turorial startet etwas weiter unten!

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Beschnittrand ist bei der Bestellung wichtig

Egal bei welcher Druckerei, für alle Bestellungen braucht man einen Beschnittrand. Dieser richtet sich jeweils nach der Druckerei und reicht von 1 Millimeter bis zu 4 Millimeter. Warum wird ein solcher Beschnittrand angelegt? Je nach Druckmaschine, laufen riesige Walzen mit Kilometern Papier in Sekundentakt hindurch. Dadurch entstehen minimale Bewegungen und der Beschnitt kann um ein bis vier Millimeter abweichen. Deshalb legt man bereits vor dem Druck einen Beschnittrand an. Außerdem ist der richtige Farbmodus beim Druck wichtig.

Der Unterschied zwischen RGB und CMYK für Drucke

Der Farbmodus RGB wird für die digitale Bildverarbeitung benutzt, so wie auf Bildschirmen. Hier werden kleine LED Lichter benutzt, diese Leuchten in rot, gelb oder blau. Je nachdem wie man die Farben mischt, erhält man ganz neue Farbkombinationen. Spielt man alle drei Farben ein, das heißt rot, gelb und blau zusammen, erhält man weiß. Anders ist es beim Druck, wenn hier alle Farben zusammen spielen, wird es nicht schwarz sondern braun. Deshalb verwendet man nicht drei Farben sondern vier. Auch wenn schwarz eigentlich keine Farbe ist. CMYK bedeutet einfach nur Cyan, Magenta und Gelb, bzw das englische Wort „yellow“. Das „K“ steht für den schwarzen Ton. In einer Druckerei werden alle verschiedenen Farben nacheinander aufgetragen, dadurch entstehen die Mischungen. Die vierte Farbschicht ist dann schwarz. Im Video erkläre ich etwas ausführlicher worum es bei Beschnitt, Farbauswahl und dem letztendlichen Druckprozess geht.

Video Tutorial: Beschnitt, CMYK Farbmodus & Druck Bestellung

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