Social Media Konzept: So geht’s – Marke, Reichweite, Monitoring

Starke Social Media Konzepte beinhalten selten nur ein Netzwerk oder eine Social Media Strategie. Was sie vor allem ausmacht, ist ein perfekter Mix aus verschiedenen operativen und strategischen Überlegung zur Optimierung. Der erste Schritte befasst sich dabei immer mit der Marke und ihrer Identität. Hier wird im spezielen darauf wert gelegt, welche Emotionen und Botschaften der eigene Social Media Kanal, zum Besucher oder auch Fan transportieren soll. Dabei gibt es kein Geheimrezept, jedes Projekt in sozialen Netzwerken, hat seine eigenen Ansprüche. Schritt Zwei ist immer die Reichweite. Erst Fanpages bzw. Online-Projekte mit einer gewissen Anzahl an Fans, können wirklich fruchten. Auch hier gilt die Regel, jedes Projekt hat seine individuellen Ansprüche. Besonders Plattformen und Affiliate-Projekte verlangen eine konsequente Masse an Nutzern – egal ob Immobilienportal oder Modelabel, Gruppendynamik in Social Media Plattformen entsteht immer erst durch eine gewisse, kritische Menge. Deshalb die die Steigerung der Reichweite als zweiter Schritt zum Social Media Konzept essenziell wichtig für Ihre Fanpage. Unabhängig von der Plattform (Facebook, Instagram, Twitter, Youtube, usw.). Ist die Reichweite einmal aufgebaut, geht es schon an die Optimierung. Das heißt, durch Social Media Monitoring prüfen wir getätigte Maßnahmen und deren Erfolg. Ebenso errechnen wir strategische Angriffspunkte, bspw. durch Inhalte und Postings die gut funktioniert haben, durch neue Trends oder klassische, aber neu verpackte Promotion- bzw. Vermarktungsanktionen. Hier gehts zurück zum Guide für Social Media Manager.

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Schritt 1: Marke und Identität – Unverwechselbar sein

Zunächst gilt es also, sich selbst, der eigenen Marke und ihrer Wirkung auf andere Menschen bewusst zu werden. Projekte unterscheiden sich, ebenso deren Zielgruppen. Bedienen Sie mit Ihrer Marke, Produkt oder Dienstleistung eine junge Zielgruppe, wird es sich allein deshalb schon empfehlen, einen anderen Mix aus Social Media Plattformen zu wählen, als bei älteren Zielgruppe. Im allgemeinen gilt die Faustregel, je jünger das Netzwerk, desto jünger die Nutzer.

Netzwerk Mix anhand von Zielgruppen

Während klassische Netzwerke wie MySpace und StudiVZ längst vom Markt sind, erobern neue Netzwerke, mit neuen Konzepten den Markt. Besonders auf mobilen Endgeräten funktionieren Facebook & Co., Kommunikation, immer und überall. Früher galt es, so viele Medien und Möglichkeiten zu vereinen, das dem Benutzer ein multimediales Erlebnis verschafft wird. Heute starten soziale Netzwerke oft mit nur einem einzigen Zweck. Twitter sollte kurze Textbotschaften in der ganzen Welt verteilen Instagram wurde entwickelt um Bilder mit Freunden zu tauschen. Neue Social Networks bringen noch krassere Ideen. Snapchat zum Beispiel, hält Informationen nicht dauerhaft bereit. Postings sind für Nutzer nur einmal zu sehen, danach nie wieder. Ein neuer Anreiz, der besonders junge Zielgruppen anzieht. Je länger soziale Netzwerke also bestehen, desto eher wandern jüngere Nutzer in alternative soziale Netzwerke ab. Das sieht man auch am Branchenriesen, aktiv sind hier vor allen (für soziale Netzwerke) ältere Nutzer. Facebook ist zum Synonym geworden für soziale Plattformen im Web – deshalb sind hier mittlerweile auch ältere, wenige internetaffine Nutzer. Gleichzeitig hat Facebook damit die wohl kaufkräftigste Zielgruppe aller sozialen Netzwerke. Zudem ist sie, was Targeting und Retargeting angeht, eine der ausgereiftesten Plattformen für Social Media Marketing.

Medien-Plan: Wer sind Sie?

Nachdem die passende Netzwerke gewählt worden, werden nun klare Kapazitäten und Themen definiert. Das heißt, das Konzept beinhaltet sowohl die Häufigkeit der Interaktion als auch die Art. Egal ob Sie nun 3x täglich oder nur 3x in der Woche einen neuen Post verfassen können, wichtig ist es regelmäßig neue Inhalte zu liefern. So stärken Sie ihre Präsenz, durch stetigen, gleichverteilten Informationsfluss. Der zweite wichtige Faktor sind die Themen ihrer Postings in sozialen Netzwerken. Der einfachste, sinnvollste Weg ist noch immer die klassische Frage im Marketing: Was will ich anbieten? Was erwartet mein Kunde? Mit einem intelligenten Mix aus vorhandenen Materialien und Bedürfnissen der potenziellen Kunden, können Sie relevante Themen posten. Für einen Juwelier könnte dies die Reiniung bestimmter Metalle oder Materialien sein, für einen Make-Up Produzenten der regelmäßige Stylingtipp. Wichtig ist, sich auf den User ein zu lassen und Inhalt mit Mehrwert zu bieten. Dann werden Besucher mit ihren Beiträgen interagieren, sie liken und mit Freunden teilen. Die wiederum vertrauen der Informationen, da sie von Freunden kommt. Wählen Sie also geschickt:

  • Ihre Zielgruppe im Internet
  • Das/die jeweilige/n soziale/n Netzwerk/eben
  • Relevante Themen und Inhalte

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Schritt 2: Steigerung der Reichweite – Medien Strategie

Die Steigerung der Reichweite ist mitunter ein aufwendiges und langwieriges Unterfangen. Beachtet man die wichtigen Entscheidungen aus dem ersten Schritt, der Wahl vom Zielgruppen, Netzwerk und Themen, ist wie so oft, schon ein guter Grundstein gelegt. Wenn Sie allein Schritt 1 beherzigen, werden Sie mit ihrer Personen- oder Firmen-Fanpage auf kurz oder lang Fans und Follower für Ihr Projekt gewinnen. Mit einer tiefergehenden Social Media Strategie lässt sich der Erfolg in Reichweite und Interaktion aber steigern. Das A&O für ihre Fanpage: Bringen Sie Nutzer dazu mit ihren Inhalten zu interagieren:

  1. Regelmäßige Postings zur Tageszeit
  2. Verlinken Sie andere Nutzer und Fanseiten
  3. Nutzen Sie Backstage Material, Bilder und Informationen, die nicht jeder hat
  4. Posten von externen, also fremden Inhalten, ist für Ihre Fans ebenso interessant
  5. Bleiben Sie bei ihrem Thema, schaffen Sie sich Relevanz (oder besser, Expertenstatus)
  6. Verwenden Sie Fragen, sprechen Sie Personen an
  7. Fordern Sie User aktiv auf zu kommentieren

Alles weitere, intensivere, ist für einzelne Personen oder Firmen ohne Social Media Manager nur schwer umzusetzen. Begonnen bei interessanten Optionen wie Retargeting durch die eigene Website, zielgruppengenaue Kampagnensteuerung in Facebook Ads & Co. oder auch Monitoring. Für diese, spezielleren Tools zur Reichweitensteigerung empfehlen wir immer eine Agentur oder einen Social Media Experten an ihrer Seite.

Schritt 3: Social Media Monitoring – Kennzahlen und Ergebnisse

Kommen wir also zum Auswertung aller Maßnahmen, dem Monitoring. Wieviel Aufwand macht welcher Bereich, welche Aktion, welche Idee… und wichtiger, welchen Erfolg bringen die einzelnen Konzepte für Wachstum und Ausbau? Das alles lässt sich nur durch kontrollierte operative Arbeit feststellen. Die ständige Optimierung und Verbesserung des eigenen Social Media Konzepts sollte deshalb stets an oberster Stelle stehen. Wer es schafft, seine Besucher und Fans zu verstehen, weiß auch wie er um die wirbt und wie er selbst überzeugt – egal ob von Produkt, Marke oder Dienstleistung. Soziale Netzwerke verlangen Gespühr, wieder jeder Job am Kunden. Optimierung ist deshalb immer Teil des Erfolgs.

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