Zielgruppen in Facebook zu targetieren – Wohnort, Alter, Interessenten

Auf fast allen Social Media Kanälen sind Werbekampagnen heute so genau steuerbar, das sich User so gezielt wie nie erreichen lassen. Facebook, das größte soziale Netzwerk der Welt, es sind weit über eine Milliarde aktive Nutzer, hat die Kampagnenschaltung bisher am meisten verfeinert. Das Konzept, bzw. Prinzip dahinter ist nicht sonderlich schwer. Nutzer geben ihre Informationen Preis (Wohnort, Freunde, Interessen, usw.) und werden dann wieder anhand ihrer Daten, gezielt beworben. Wer schon einmal mit Google AdWords gearbeitet hat, hat das Prinzip schnell raus. Die Beitragsbewerbungs-Einstellungen auf Facebook bieten im wesentlichen drei Optionen: Das Alter der Facebook-Nutze, die die Werbeeinblendungen sehen, deren Interessen und Hobbies und deren Wohnort. Hier stehen alle Tipps für Social Media Manager.

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Mehr zum Thema finden Sie im Online Kurs Facebook Marketing.

Beitragsreichweite steigern: Durch Facebook Targeting

Facebook errechnet mit jeder neuen Kampagne eine ungefähre Reichweite. Diese wird (ungefähr) erreicht, ohne weitere virale Effekte. Das heißt, für ein bestimmtes Budget bekommen Sie ein bestimmte Menge an Views. Interagieren Menschen mit ihrer Anzeige, erhöht sich die Reichweite, da nun auch Freundesfreunde (ohne Werbeschaltung) Ihren Beitrag sehen. Wenige, aber manche Beiträge, schaffen dann noch den Sprung zu Vitalität. Sie ist, klassisch ausgedrückt, Mund-zu-Mund-Propaganda, also ein Thema, das sich von selbst verbreitet. Sie merken aber schon, vom fixen Werbebudget zur Vitalität wird es immer waager Vorhersagen zu treffen.

Damit der Erfolg der eigenen Werbekampagne auf Facebook aber kein waages Glückspiel bleibt, sollten Kampagnen vom Social Media Manager so genau wie möglich geplant werden. Der Ausschluss von Kriterien in den Facebook Ads Einstellungen senkt den Streuverlust erheblich. Die Wahl des Alters und Wohnorts sind dabei die zwei entscheidenden Variablen. Vermeiden Sie die Ansprache von Personengruppen, für die der Erwerb oder Interaktion mit Ihrem Produkt nicht von Interesse ist. Grundsätzlich haben Sie in den Facebook Ads drei schnelle Optionen:

  1. Filter: Alter der User
  2. Filter: Wohnort
  3. Filter: Interessen bzw. Hobbies

Facebook Werbeanzeigen targetieren: Alter der Zielgruppe

Das Alter der Facebook Nutzer gibt Ihnen die Option Werbeschaltungen denen zu zeigen, für die ihr beworbendes Produkt interessant ist. Verschiedene Altersgruppen haben andere Ziele, Wünsche, Vorstellungen. Das heißt, auch die Kampagnen-Segmentierung für größere Projekte macht durchaus Sinn. Das heißt, sie schalten verschiedene Werbeanzeigen an verschiedene Altersgruppen. Ganz pauschal gesagt, ein schrilleres Design für junge Menschen, dezente hochwertige Layouts für mittlere Altersklassen und konservativ, bzw. einfach gehalten für ältere Personen. Je nach Gruppe können dann natürlich auch die Texte der Werbeanzeigen variieren. Als Social Media Manager lassen sich damit definitiv bessere Conversions erreichen (das heißt, der Nutzer führt die gewünschte Aktion, zum Beispiel den „Klick“ aus).

Facebook Werbeanzeigen targetieren: Wohnort der Zielgruppe

Große Unternehmen vermarkten sich und ihr Angebot, wenn möglich, international. Jedoch ist Regionalität, besonders in Social Media Plattformen wieder eine großes Thema. Die Selektion des Wohnorts ermöglicht es, das Zielgruppentargeting noch genauer auszuführen, als nur nach dem Alter der User. Speziell für regionale Produkte, Dienstleistungen oder auch lokale Geschäfte empfiehlt sich eine solche Spezifizierung nach Wohnort. Werbekampagnen können mit dieser Einstellung also gezielt gestreut werden. Dabei kann man als Werbetreibender und Social Media Manager auf ganze Testkonzepte entwerfen. Will man zum Beispiel den regionalen Erfolg eines Möglichen Projekts prüfen. Auch für Mehrsprachige Kampagnen macht diese Filterfunktion Sinn. Oft steigt auch die Reichweite, bestimmte Orte sind stark umworben, andere weniger. Dabei gilt das Prinzip der realen Welt, je größer die Stadt, desto größer der Wettbewerb.

Facebook Werbeanzeigen targetieren: Interessen der Zielgruppe

Wer allerdings demnächst einen neuen Film in den Markt bringt und den Premieretag in relevanten Zielgruppen bewerben will, verwendet Interessen. Ein Film über Autos, Motorräder und Geschwindigkeit ist ein gut definierbares Produkt. Die Interessen der Zielgruppe decken ich in vielen Bereichen, ob Auto- und Motorsport Videospiele, Magazine oder auch Markenfans. All diese Variablen lassen sich festlegen als „Interessen“. Menschen die also auf Facebook bestimmte Videospiele, Magazine oder Marken mit „Gefallt mir“ markiert haben, werden die Werbeanzeige sehen. Da sie bereits aktiviert sind für das Thema, ist die Wahrscheinlichkeit der Interaktion großer, als bei der gesamten Nutzer-Masse.

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