Interview im Deutschlandradio Wissen: Kritik am Model-Trend

Diese Woche erschienen zwei neue Interviews. Beide zum Thema Modelagentur. Dabei sind die Sichtweisen der Interviews sehr spannend. Für DRadio Wissen habe ich im Radio Interview Einblicke in die Mode- und Werbebranche im Bezug auf Models gegeben. Die These einer spanischen Künstlerin geht davon aus, dass der Trend um total abgemagerte Models nie wirklich aufgehört hat. Ihre Ansicht konnte ich in Teilen der Modewelt bestätigen. Für die Werbewelt gelten aber andere Regeln. Wer mehr darüber wissen will, kann das Radio Interview in den nächsten Wochen noch Online hören. Im zweiten Interview sprach ich mit Anna. Anne schreibt in ihrem Blog ‚Wundermenschen‘ über aufstrebende, junge Unternehmen und die Personen dahinter. Sie hat uns einen Nachmittag begleitet und einen wirklich, ehrlichen Einblick in unsere Modelagentur gegeben. Das Portrait: Was machen eigentlich die, die sonst die Models machen?

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Dradio

Hier gibt es den vollständigen Beitrag: Deutschlandradio, Interview zu Kritik am Model-Trend

Magerwahn? Mehr zu Magermodels, Gesetzen und Ernährung

Schon Mitte/Ende des letzten Jahres kam das Thema Magerwahn in der Modelwelt erneut auf. 2015 verabschiedete die französische Politik ihr ‚Magermodel-Gesetz‘. Seit dem dürfen Models erst ab einem bestimmten BMI arbeiten. Wir haben darauf hin direkt zwei Artikel geschrieben, die sich mit den Thema Magerwahn und Ernährung beschäftigen:

  1. Magermodel Gesetz: Dünne Models werden in Frankreich verboten
  2. Gesunde Ernährung: Richtiger Lebensstil & Bewegung

Interview im Deutschlandradio zu Models & Magerwahn

Natürlich ist es wichtig ein so brisantes Thema, wie „Betäubt, schwach, teilnahmelos“, auch mit Informationen aus der Modelagentur-Branche zu vernetzen. Dadurch geben wir den Höhrern einen Einblick in die Mode- und Werbewelt. Das Interview wurde am 21. Juni 2016 in der Radiosendung Grünstreifen (Dradio Wissen) ausgestrahlt. Moderator war Christian Schmitt vom Deutschlandradio mit Gesprächspartnerin Julia Demming im Studio zum Thema: Kritik am Model-Trend – Betäubt, schwach, teilnahmelos.

Zitat

Den Heroinchic aus den 90ern haben wir alle noch vor Augen. Dieser Trend mit den total abgemagerten Models hat nie richtig aufgehört. Gerade erlebt er wieder eine Renaissance mit völlig teilnahmslos dreinschauenden Frauen.

[…]

Es geht nicht um das Model, sondern die Kleidung

Modefotografen, die ihre Models mit ausdruckslosen Gesichtern und Körperhaltungen zeigen, verfolgen mehrere Ziele. Stephan Czaja von der Agentur Cocaine Models erklärt: Wenn die Models wie Puppen dargestellt werden, gehe es in erster Linie um die Kleidung. Eine weitere Erklärung: Die Fotografen wollen ein Gefühl der Exklusivität schaffen.

„Models, die emotionslos durch die Gegend starren – das wirkt cool und verkauft sich.“
Stephan Czaja von der Agentur Cocaine Models

Diesen Mechanismus finden wir vor allem bei hochpreisigen Marken. Während im Aldi-Katalog eher mit fröhlichen, normalen Menschen geworben wird, geht es bei der Vogue darum zu zeigen, was gerade Trend ist. Offenbar ist die Art der Darstellung der Models auch abhängig davon, für welchen Markt die Aufnahmen sind. In Modemetropolen wie Paris und Mailand sei derzeit eher der introvertierte Typ gefragt, sagt Stephan Czaja. In Deutschland sei man tendenziell eher fröhlich.

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Deutschlandradio, Interview mit Stephan Czaja

Hier gibt es den vollständigen Beitrag: Deutschlandradio, Interview zu Kritik am Model-Trend

Deutschlandradio Interview mit Stephan Czaja, Model Manager

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Wundermenschen, Portrait zu Cocaine Models

Vielen Dank an Anna und ihren Blog Wundermenschen. Sie hat ein sehr ehrliches Bild von uns, unserer Arbeit und der Modelagentur gezeichnet. Das vollständige Portrait zu Cocaine Models: Was machen eigentlich die, die sonst die Models machen?

Wundermenschen (Blog) im Interview mit Stephan Czaja und Oliver Rudolph

Weitere Presseberichte, TV-Beiträge und Interviews

Pressestimmen gibt es hier: Presse & Medien

 

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